SAUNA~AUFGUSS~FÜHRER EUROPA  2010/11
DIE BESTEN ZEREMONIEN, RITUALE UND AUFGÜSSE   W-Z
von insauna.com - DIE NUMMER 1 - in der WOHLFÜHLBRANCHE

                                                       W-Z AUFGUSS~KULTUR LUX@US DATENBANK, ZEREMONIEN, RITUALE W-Z
 


MEIN BELIEBTESTER
SAUNAANIMATEUR IST


GOLDENER
SAUNA ANIMATEUR
©
SAUNAOSCAR
2009

  GOLDENER
GÄSTE ANIMATEUR 09
©


SAUNAOSCAR 2008

  • 1. Melanie Max
  • 2. Udo Mohr
  • 3. Andy Schulz

SAUNAOSCAR 2007

  • 1. Manuela Teufel
  • 2. Ralf Pakulla
  • 3. René Kowatsch

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PERLEN~SAUNATEST
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RANGLISTE DER BESTEN AUFGÜSSE
DIE JURY UND PROFITESTER
INSIDER~MEINUNGEN~NEWS

 

 

LUX©US ERLEBNIS
DUFTREISE
WEIHNACHTEN SAUNA~ANIMATEUR
NOMINIERT ZUM SAUNAOSCAR
©
FRANK HAPPEL

 

"INTERNATIONALEWOHLFÜHLZEREMONIE"
"WEIHNACHTEN"©

 

LUX©US WEIHNACHTEN von Frank Happel, Elsavamar, Copyright seit 12. Dezember 2009. Nominiert für die Vorentscheidung zum Sauna~Animateur 2011

Eine angenehme Duftreise vom Adventmarkt bis zum gemütlichen Kaminzimmer.

  • Habe das ELSAVAMARE besucht und Frank ist ein wirklich netter Mensch. Nominierung bestätigt. Ingrid

  • Frank Happel bitte zum Saunaoscar nominieren. Der ist im Elsavamare einer der Besten. Auch eine Perlenauszeichnung könnt Ihr dem Wohlfühlbetrieb vergeben. Saunafreunde München

ZEREMONIE - ABLAUF
  • Der Sauna-Animateur sorgt für Ruhe im Schwitzraum.

  • Begrüßung und Erklärung des LUX©US WEIHNACHTEN

  • ADVENT-DÜFTE

  • Wedeltechnik mit Perlenring

 
   


 

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LUX©US ERLEBNIS WESTERWALD SAUNA~ANIMATEUR ©
TIM BLANKENBURG

 

"INTERNATIONALEWOHLFÜHLZEREMONIE"
"WESTERWALD"©

 

LUX©US WESTERWALD Alleinstellungsmerkmal von Tim Blankenburg, Marienbad, Bad Marienberg. Copyright seit 22. Sept. 2009. Nominiert für die Vorentscheidung zum Sauna~Animateur 2008

ZEREMONIE - ABLAUF
  • Der Sauna-Animateur sorgt für Ruhe im Schwitzraum.

  • Begrüßung und Erklärung des LUX©US WESTERWALD

  • WESTERWALD-DÜFTE

  • Wedeltechnik mit Handtuch und Wohlfühlbesen

  • Abschlagen mit dem Wohlfühlbesen

  • Es werden Westerwald Gaumenfreuden verkostet

 

COPYRIGHTFREIGABE - AUSGEBILDETE SAUNA-ANIMATEURE - LUX©US
Mystik-Runen LUX©US

 

 
   


 

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LUX©US GESUNDHEIT WOHLFÜHL-MASSAGE SAUNA~ANIMATEUR
WOHLFÜHL-MANAGER
©
HUBERT RAVE

 

"INTERNATIONALEWOHLFÜHLZEREMONIE"
"WOHLFÜHLMASSAGE"©

Copyrightfreigabe erteilt!

 

LUX©US WOHLFÜHL-MASSAGE Alleinstellungsmerkmal von Hubert Rave, Inselbad Bahia, Bocholt, NRW  Copyright seit 4. Sept. 2008. In der Jury von insauna.com - Zertifikate für Sauna-Animateure.


Hubert Rave wurde als Bester NRW-Masseur 2007 von User, Gäste und Profitester gekürt und hat die Auszeichnung im Rahmen des Traumsaunafestes am 5.4.2008 überreicht bekommen.

Außerdem ist er seit 4.4.2008 geschulter Sauna-Animateur
©, wo er neben herkömmlichen Aufgüsse, das Gütesiegel auf seinem Spezialgebiet

  • Wohlfühlaufgüsse
  • Massageaufgüsse

erhalten hat. Herr Hubert Rave hat ein entsprechendes Fachwissen und die Wedeltechniken sind vom obersten Level. Die Massageaufgüsse, wo der Saunagast im Saunaraum dezente Übungen mitmacht, sind das Alleinstellungsmerkmal, (ausgearbeitet von insauna.com) des Sauna-Animateur Hubert Rave.

  KLICK BERICHT

ZEREMONIE - ABLAUF
  • Der Sauna-Animateur sorgt für Ruhe im Schwitzraum.

  • Begrüßung und Erklärung des LUX©US WOHLFÜHL-MASSAGE

  • Wedeltechnik mit Handtuch

  • Angenehme, meditative Massageübungen während des LUX©US


  • Yoga-Aufguß

  • 2 Löylyeimer gefüllt mit beruhigenden Düften

  • Sektkühler mit Eis

  • Durchführung mit einem Saunaanimateur

  • 2-facher Aufguß inkl. Eisgabe

  • Anschließend werden innerhalb der Saunakabine leichte

  • Yogaübungen unter Anleitung  durchgeführt

  • Abschluß-Aufguß

 

COPYRIGHTFREIGABE - AUSGEBILDETE SAUNA-ANIMATEURE - LUX©US
Mystik-Runen LUX©US

 

 
   


 

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 AUFGUSS  WASSER NAME
ZEREMONIE-RITUAL

 

©
FREI

 

 

Einfach Wasser auf die heißen Steine!

SAUNA-ANIMATEUR

  • KEINE ÖLE + KEINE AROMEN

  • ZUBEHÖR Neben jedem Saunaofen steht meist ein hölzerner Eimer mit einem Schöpflöffel - das ist alles, was man braucht um den Effekt eines Saunaganges zu steigern. Ein oder zwei Kellen Wasser werden auf die heißen Steine, die auf dem Ofen liegen, geschüttet und verwandeln sich sofort zu einem Schwall heißen Wasserdampf, der sich an der Decke ausbreitet und dann nach unten absinkt. Die oberste, heißeste Bank wird zuerst (und am heftigsten) eingenebelt, dann folgen die unteren Bänke. Nach dem Aufguss Duschen und Frischluft tanken.
     

  • GÄSTEVORTEIL

    • Die heiße Luft wird von oben wirkungsvoll heruntergeholt Durch den Aufguss scheint die Hitze in der Sauna schlagartig zuzunehmen. Beugt gegen Erkältungen vor, stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem

 

 

 AUFGUSS
RITUAL
 WENIK NAME
ZEREMONIE-RITUAL

 

©
FREI

 

 

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird dieser Aufguss zu einem einzigartigen Erlebnis. Beim Doppel-Wenik-Aufguss wird der komplette Ablauf einmal wiederholt und in der Pause reichen wird meist eine Erfrischung gereicht. Abgerundet wird der Aufguss durch einen kräftigen Eisabrieb. Hier wird entweder nur mit Wasser aufgegossen oder mit dem Birkenwasser, in dem zuvor die Birkenbüschel (in Finnland Vihta, in Russland Wenik genannt), die zum Abschlagen der Haut ("Quästen") gebraucht werden, eingeweicht wurden.

Es gibt hier auch in öffentlichen Saunen/Banjas selten Saunameister, sondern es ist üblich, dass die Saunabadenden den Aufguss selbst durchführen. Einen Saunabesuch ohne Aufguss gibt es hier kaum und es wird meist auch sehr viel Aufgusswasser verwendet.

»Weniks« sind Büschel aus Birkenreisig. Damit wird Wasser oder Birkensud auf den heißen Steinen verteilt, wobei sich ein typisches Aroma enfaltet. Die Birkenzweige werden auch zum Luftwedeln - anstelle eines Handtuchs - verwendet.

SAUNA-ANIMATEUR

  • KEINE ÖLE + KEINE AROMEN Damit wird Wasser (Birkensud) auf den heißen Steinen verteilt und es entfaltet sich das wunderbare Aroma der Birkenblätter und erfüllt die Banja oder Sauna mit ihrem typischen Wohlgeruch. In der finnischen Sauna und im russischen Banja sind ätherische Ölzusätze kaum üblich. In Zentraleuropa wird dem Aufgusswasser bei Wenik-Aufgüssen zum Teil Birken-Duftöl zugesetzt, um den Birkenduft noch zu verstärken
     

  • ZUBEHÖR Birkenreisig
     

  • GÄSTEVORTEIL

    • Während des Wenik-Aufgusses schlagen sich die Saunabadenden den Körper selbst oder gegenseitig mit den Weniks ab, was angenehm erfrischend wirkt und wodurch die Blutzirkulation angeregt wird. Zusätzlich kann der Körper mit den Weniks auch »abgeschlagen« und massiert werden. Dadurch öffnen sich die Poren, Verschmutzungen werden herausgetrieben und die Durchblutung der Haut wird verbessert.

 

 

 

 AUFGUSS  WIENER
WACHLER
NAME
ZEREMONIE-RITUAL

 

©
FREI

 

 

SAUNA-ANIMATEUR das Aufgießen und das Wacheln, werden zweimal hintereinander, oder öfters veranstaltet. Zum Abschluss gibt es meist noch eine "Damenspende", wo der letzte Rest vom Eimer mit einem Schwall auf den Ofen kommt und mit einem letzten "Hubschrauber-Wedeln" von der Decke heruntergeholt wird.

  • ÖLE + AROMEN Es können beliebige, gesunde reine Öle verwendet werden.

  • ZUBEHÖR Handtuch
     

  • GÄSTEVORTEIL

    • Beugt gegen Erkältungen vor, stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem

 

 

 AUFGUSS  WINDRAD NAME
ZEREMONIE-RITUAL

 

©
FREI

 

 

Jeder der Aufgüsse beginnt mit einem einfachen Wasseraufguss.

SAUNA-ANIMATEUR Crush-Eis steht für’s Einreiben bereit. Eine Wohltat ist die warme Dusche nach dem Einreiben. Jetzt nehmen die Teilnehmer wieder in der Sauna Platz.

Der Sauna-Animateurwart verteilt nun Schälchen mit Honig, den die Gäste auf die Haut auftragen. Danach beginnt der abschließende Aufguss mit Wasser.

  • ÖLE + AROMEN Es können beliebige, gesunde reine Öle verwendet werden.

  • ZUBEHÖR Crush-Eis, Honig
     

  • GÄSTEVORTEIL

    • Durch das spezielle Windrad in einer großen Sauna zirkuliert die Luft besonders effektiv im Raum. Danach verlassen die Teilnehmer die Sauna.

 

 

 

LUX©US ZITROS-FLASH ZEREMONIE-RITUAL SAUNA~ANIMATEUR ©
HENDRIK BORCHERS

 

"INTERNATIONALEWOHLFÜHLZEREMONIE"
"ZITROS-FLASH"©
 

Copyrightfreigabe erteilt!

 

LUX©US ZITROS-FLASH Alleinstellungsmerkmal von Hendrik Borchers  Copyright seit 12.Dez. 2009.

Hendrik ist seit  12.12.2009 geschulter Sauna-Animateur, wo er neben herkömmlichen Aufgüsse, den Showaufguss

  • ZITROS-FLASH

zelebriert hat. Hendrik ist WO-TV Moderator und ein Showtalent in der Sauna.

ZEREMONIE - ABLAUF
  • Der Sauna-Animateur sorgt für Ruhe im Schwitzraum.

  • Begrüßung und Erklärung des LUX©US ZITROS-FLASH

  • Wedeltechnik mit Tannenzweige, Perlenring, weitere Wedelhilfen

 

 
   


 

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 AUFGUSS  ZITRONEN DUFT
CITRUS
ERFRISCHUNGS

 

©
FREI

 

 

SAUNA-ANIMATEUR Es wird mit einem Zitronenduft aufgegossen, dabei werden Zitronenscheiben gereicht.

  • ÖLE + AROMEN Zitronen oder Citrusdüfte

  • ZUBEHÖR Zitronenscheiben, Zitronensaft
     

  • GÄSTEVORTEIL

    • Aufguss mit Zitronenduft – macht gute Laune

    • „Antiseptisch & belebend“ hat antiseptische Eigenschaft und fördert die Konzentration.

    • Beißen Sie am besten kräftig zu, damit Ihr Körper das wertvolle Vitamnin C optimal aufnehmen kann.

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    


Hallo liebe Saunafreunde,


vergangenes Wochenende war es endlich so weit. Es fand wieder eine Schulung für Saunaanimateure statt und ich kam endlich dazu, daran teil nehmen zu können. Dieses Mal wurde die Schulung
im schönen H²O in Remscheid abgehalten.

 

Der Betreiber stellte uns für zwei Tage seine größte Blocksauna im Außenbereich zur Verfügung. Am ersten Tag war ich Morgens schon sehr gespannt, was mich dort erwarten würde.


An der Blocksauna angekommen wurde ich herzlichst von den anderen Seminarteilnehmern und den Leitern der Veranstaltung begrüßt.


Um die Sauna herum verteilt fand ich unzählige Aufguß-/ und Wedelutensilien, die nach anfänglicher Betrachtung recht wenig mit Sauna zu schaffen hatten. Bilder, Palmenblätter, seltsam überdimensional große Ringe, Jutesäcke, Sträucher und noch vieles mehr waren seitlich um die Blocksauna verteilt.


Nach dem angenehmen „Guten Morgen-Aufguß“ von einem der sogenannten Gladiatoren des Seminars, begannen wir uns mit den vielen Saunautensilien vertraut zu machen.


Wir konnten alles in Ruhe austesten und nach jedem neuen Aufguß den ich sah, bekam ich immer wieder neue Ideen für meinen Eigenen.


Nicht nur bei der Auswahl der richtigen Wedelinstrumente, sondern gerade auch bei der Wahl der richtigen Düfte und deren korrekten Dosierung stand mir der
Seminarleiter „Udo Mohr“ mit Rat und Tat zur Seite.


So entschied ich mich dann nach einer Weile dazu einen fruchtigen Aufguß zu machen. Ich wollte die Gäste den Aufguß so genießen lassen, wie ich ihn selbst am liebsten mochte.


Die Luft sollte so riechen und vor allem so schmecken, dass man das Gefühl habe, als wenn man eine frische Orange vor seinem Mund hätte, in die man rein beißen könnte.


Da ich selbst schon sehr viele unterschiedliche Orangen-und Zitrodüfte in Saunen mit erlebt hatte, wusste ich wie schwer es sein könnte diesen Effekt hin zu bekommen. Denn oft waren diese Düfte entweder zu schwach, oder rochen zu unnatürlich und fast Chemisch.


Doch die Düfte für die Seminarteilnehmer waren erste Güteklasse!


Mit meinem im Seminar kreierten
„Zitros Flash-Aufguß“ erreichte ich genau den von mir gewünschten Effekt.

 

 

Nachdem ich meine kleine Show am ersten Tag einstudierte gefiel mir die Nummer schon ganz gut, doch irgendetwas fehlte noch.


Konnte ich mit diesem Aufguß das Seminar bestehen? Vielleicht…aber würde ich auch so mein gewünschtes Alleinstellungsmerkmal bekommen?


Mir war klar, dass der ganzen Sache noch der gewisse Kick fehlte und ich etwas machen musste, was (vor allem im Seminar) kein anderer tat.


Leicht verunsichert zog ich den (von zu Hause mit gebrachten) Supersoaker in Betracht. Sollte ich es wirklich wagen mir so einem Gerät in der Sauna auf den Ofen zu feuern?


Als ich das den Seminarleiter fragte, erwartete mich überhaupt kein skeptischer Blick. (wie ich es eigentlich gedacht hatte)


Ganz im Gegenteil!
Er rat er mir dazu, den Soaker bis zum Ende auf zu heben und mich dann auf die unterste Bank zwischen die Gäste zu stellen, um von dort aus in hohen Bogen auf den Ofen zu schießen.


Erstaunt darüber, wie offen er einer solchen Verrücktheit gegenüber eingestellt war, nahm ich seinen Rat an und versuchte mein Glück am darauf folgenden Tag.
Als die Stunde „X“ anbrach und ich mit der Abnahme meines selbst kreierten Aufgusses dran war, nahm ich dann meinen Mut zusammen und brachte die Nummer mit dem Supersoaker.


Die erste Runde startete ich mit einem angenehmen Zitrosduft, welchen ich mit einem riesigen Holzpaddel gleichmäßig im Raum verteilte.


Nach der zweiten Runde, in der ich mit einem extrem leckeren Orangenduft aufgegossen hatte, nahm ich mir Udos Rat zu Herzen und ballerte mein gesamtes Zitronenarsenal aus der den Reihen der Gäste auf den Ofen. Das Wedeln mit den Tannenzweigen erwies sich im Anschluss als genau richtig, denn der Duft der Tannen vermischte sich mit dem Zitronenduft und gab ein sehr angenehmes Aroma im Raum.


Die überwiegend positive Kritik im Anschluss bestätigte mein Gefühl, dass es richtig war, beim Aufguß einfach mal was zu riskieren.


Auch die übrigen Seminarteilnehmer hatten sich wirklich sehr tolle und spektakuläre Gedanken zu ihren Aufgüssen gemacht.


So fand ich mich zwischendurch in einem
Basketballspiel wieder, in dem die Gäste mit Crasheiskugeln versuchten für ihre Mannschaft die meisten Punkte zu holen. Einen Basketballkorb über den Ofen zu plazieren und die Belegschaft in zwei Mannschaften zu teilen, welche dann gegeneinander antreten sollten, schien auch bei allen anderen Teilnehmern und Gästen in der Sauna sehr gut an zu kommen.


So viel Aktion der eine Aufguß bot, genauso viel wohltuende Entspannung gab es wiederum in Anderen.

 

Zum Beispiel ,die im Seminar frisch gekrönte Zeremonienmeisterin Renate Zappe verwöhnte die Teilnehmer und Gäste mit Entspannung für die Haut und Seele. Leckerer Honig und ein Molkepeeling wurden während des Aufgusses in der Reihen verteilt, während Renate die Gäste gekonnt durch ihre Zeremonie führte.


Doch von 18 Uhr bis 22 Uhr zeigten uns dann die „Saunagladiatoren“ wie es die Vollprofis machen.


Fünf Aufgüsse der Extraklasse erwarteten uns und zeigten, welche Möglichkeiten einem Saunaanimateure so alles zur Verfügung stehen.


Von einer
„Explosion der Sinne“, welche fast 50 Minuten für eine riesen Gaudi in der Sauna sorgte bis hin zum mystischen „Runenaufguß“, der die Gäste in einen meditativen Zustand versetzte, wusste ich am Ende des Seminars welches das Schlüsselwort für den Saunaanimateure war.


„Kreativität“


Mit genug
Fantasie und einer Portion Selbstbewusstsein waren den Möglichkeiten in der Sauna kaum Grenzen aufgesetzt.


Die zwei Tage in der Sauna vergingen leider fast wie im Flug und ich möchte mich beim gesamten Saunaseminarteam für die zwei schönsten Tage die ich dieses Jahr hatte herzlich bedanken.


Für mich ist es keine Frage mehr, sondern eine Tatsache, dass ich beim nächsten Seminar am 16.-17. Januar im Bahiabad in Bocholt dabei sein werde.


Ich kann nur sagen,
wer Sauna liebt und selber gerne Aufgießen möchte der sollte sich seinen Sparstrumpf für den nächsten Kurzurlaub krallen und sich besser statt dessen für das nächste Seminar anmelden.


Für mich ist Urlaub irgendwo immer das selbe, doch diese zwei Tage werde ich so schnell wohl nicht mehr vergessen können.


Vielleicht sehen ja auch wir uns, beim nächsten Saunaanimations-Seminar.
Lieber Gruß,


Hendrik Borchers


Wellness-Zeremonie  Erleben Sie diese inspirierende Zeremonie mit Citrus- und Minzöl, einer Gesichts- maske aus Melsuna und Zitronensaft, einem Peeling aus Honig, Aloevera und Jojoba-Perlchen, Pfefferminztee, Entspannungsübungen und viel Bewegung auf dem Vita-Parcour

Video zum Entspannen

 


Zeremonie zur Immunstärkung  So kommt der Körper richtig in Fahrt: Aufgüsse mit Eukalyptus- und Minzöl befreien die Atemwege, Crushed Ice, Wassergymnastik, Obst und Grüntee erfrischen und ein leckerer Salat erfreut auch die Sinne.


Wacheln Wachler, der - winkende oder wedelnde Person, Sauna-Animateur oder jene Person, die in der Sauna mit dem Aufgusshandtuch die Luft fächelt

Wedeln
Bis zu dreimal gießt der Saunameister auf. Jedem Guss folgt eine kleine Pause zum bloßen Spüren und Genießen, dann kommt der Showteil des Sauna-Animateurs: das Wedeln.

Mit einem großen Handtuch verwirbelt er den heißen Dampf im Saunaraum und schlägt ihn auf die Schwitzenden herunter. Der Wasserdampf kondensiert auf der kühleren Haut und überträgt dabei seine Hitze auf den Körper. Mit jedem Guss und jedem Wedeln wird es heißer und heftiger.

Wedeltechnik
Mindestens genauso wichtig ist die Wedeltechnik. Und nein, wir reden hier nicht vom Skifahren! In einer Winzigsauna kann man theoretisch ganz aufs Wedeln verzichten.

In einer Großraumsauna dagegen wollen auch die noch was vom Aufguss mitbekommen, die am anderen Ende des Saunaraumes sitzen. Also wedelt der Sauna-Animateur mit seinem Handtuch.

Und da hat jeder so seine eigene Wedeltechnik. Beschränkt sich der eine Saunameister darauf, das Handtuch in Zeitlupe langsam hin- und her zu bewegen, wedelt sein Kollege wie ein Wahnsinniger, dass es nur so brennt.


Aufguss ist!

 

Der Wachler kommt. Das Wort leitet sich vom Zuwacheln mit dem Handtuch ab. Dadurch wird heißer Dampf direkt auf die Saunagäste getrieben. Diese beiden Prozeduren, das Aufgießen und das Wacheln, werden zweimal hintereinander, oder öfters veranstaltet.


Der Wachler ist eine Zentralfigur der Saunaszenerie. Er übernimmt mit seinem Amt gleichzeitig auch eine sozialpsychologische Aufgabe. Der einst in vielen Kulturen bestehende religiöse Inhalt und tieferer Sinn dieses Vorgangs ist in unseren Tagen zur Gänze verloren gegangen. Hingegen kennt die eingeschworene Saunagemeinde unzählige Arten von Wacheltechniken und Wachlertypen.


Der Typus "Künstler" bezeichnet jenen Wachler, der sich vor allem durch Geschicklichkeit und Raffinesse verschiedenartiger und vor allem dosierter Wachlerbewegungen auszeichnet.


Den "Kämpfer" hingegen kennzeichnen verbissene, kräftige und ruckartige Bewegungen. Es scheint, als wolle der Wachler die heiße Luft gewaltsam herunter holen, um sie dann sofort in Richtung der Gäste wieder loszuwerden.


Der Vergleich des Wachlers mit einem "Dirigenten" oder "Torero" kommt nicht von ungefähr, könnte man doch das Handtuch mit einem Taktstock beziehungsweise einem roten Tuch in Beziehung bringen.


Auch bei den verschiedenen Wedeltechniken gibt es kennzeichnende Namen. So spricht man vom Fahnenschwingen, Hubschrauber, Ventilator, Rad oder Schaufel. Richtung und Taktik des Anwachelns bestimmen die Leistung und Bezeichnung des einzelnen Wachlertyps.

 

Durch seinen Witz, den vielen Wachleranstrengungen und nicht zuletzt durch seine spezielle Technik des Aufgießens, steuert er das gesamte Geschehen in der Sauna.


Das Saunieren wird so erst zum Erlebnis, zum belebenden Ereignis. Die zahlreichen Anstrengungen dieses Magiers über die Sauna werden teilweise durch Anfeuerungsrufe und Beifallklatschen begleitet. Aber auch Gegenteiliges kann sich gelegentlich einstellen, wird dieses Schauspiel zu arg betrieben.

 

Selbst geübte Saunabesucher fragen sich dann nach der Sinnhaftigkeit, ob diesem fragwürdigen Vergnügens, in einem halbdunkeln Raum zu sitzen, sich brennend heißen Dampf zu wacheln zu lassen und sich schließlich eingestehen zu müssen, dass solch ein Treiben wohl gerade nicht der Gesundheit dienlich sein kann.


Nichtsdestotrotz ist der Aufguss zentrales Element und Ritual des österreichischen Saunaerlebnisses schlechthin, dominiert vom Wachler, der zentralen Figur im Ring. Barbara Peterson  


 

IHR AUFGUSS BITTE!

Wer sich im Sommer nach Favoriten begibt, macht das mitunter aus Speiseeisgründen. Schließlich gibt’s beim Tichy am Reumannplatz das für viele beste Eis der Stadt. Wer jetzt, angesichts nasskalten Novemberwetters, Wiens Süden besucht, hat einen anderen, heißen Grund. Im Amalienbad vis-à-vis des Eissalons gibt es den besten Schweiß der Stadt, sozusagen. Genau: Wiens Saunabäder haben wieder Hochsaison.


 "Es kommt vor, dass Leute am Eingang warten, dass ein Kästchen oder eine Kabine frei wird", erzählt Ludwig Ehrenhöfer, Saunawart in Wiens schönster öffentlicher Badeanstalt. Frauen und Männer können im vor einigen Jahren renovierten Jugendstilambiente getrennt voneinander schwitzen. Zu bestimmten Zeiten wird aus der Sauna für Männer eine Gemischte, die Frauensauna wird zum Familienbad – Eintritt nur für Paare.


Heute ist aber Männertag im Männerbad. Schon seit halb acht ist Ehrenhöfer, gepeckte Arme, kurze weiße Hosen, Shirt und Badeschlapfen, im Einsatz. Reinlichkeit ist oberstes Gebot. "Die Saunagäste bezahlen dafür, da muss es auch reinlich sein", meint der Saunawart. Nicht nur vor Betriebsbeginn kontrolliert er die Sauberkeit in seinem feucht-warmen Saunareich, sondern auch regelmäßig den ganzen Tag über. Er und seine Kollegen ziehen Wasserproben, Klos, Kästchen und Kabinen werden geputzt, und während alle Gäste schwitzen, spritzt er mit dem Schlauch den Fliesenboden sauber.
Und der Saunawart kontrolliert selbstverständlich auch die "Reinlichkeit" der Gäste. "Vorher muss man duschen", sagt Ehrenhöfer. Rasieren ist in der Sauna verboten, Ruheliegen reservieren ebenfalls, "da gibt es kein Vorrecht der Älteren". Ohne Unterlage darf man weder auf die Holzpritschen noch auf die Bänke in der Dampfkammer, und die Ausrede "Vergessen" lässt Ehrenhöfer auch nicht gelten, schließlich können sich Vergessliche oder Spontanbesucher beim Eingang jederzeit Badetücher gegen Gebühr ausborgen.


Schlapfen hingegen seien Privatangelegenheit, die Anlage werde ohnehin regelmäßig und ständig desinfiziert, und wozu ist sonst die Fußdusche gut? Wie zum Beweis hält er den rechten Fuß unter den Antifußpilzmittel-Strahl: nicht nur sauber, sondern rein.

Wer nach einem Saunagang ungeduscht und verschwitzt ins Kaltwasserbecken springt, bekommt aber einen Anpfiff. Das Kaltwasserbecken wird zwar täglich frisch gefüllt, aber trotzdem. Saunaregel bleibt Saunaregel. Die beiden finnischen Saunakammern und das Dampfbad müssen bereits eine Stunde vor Betriebsbeginn vorgeheizt werden, um neun sperrt die Sauna auf, manchmal bilden sich schon vorher kleine Warteschlangen beim Eingang. Kurz nach neun sind schon die ersten Nackedeis unterwegs: Ihr Aufguss, bitte!

"Servus Wickerl", rufen die Nackten. Vormittags sind eher die älteren Herrschaften unterwegs und die kennen den Saunawart schon seit einer halben Ewigkeit. Seit 36 Jahren nämlich arbeitet Ludwig "Wickerl" Ehrenhöfer im Amalienbad. "Nach so einer langen Zeit kennt man seine Leute", sagt er. "Mittlerweile kommen die Badegäste bereits in der zweiten Generation her."


Bis zu 25 Personen passen in die größere der beiden Schwitzkammern. Und um kurz vor halb zehn, wenn der erste Aufguss stattfindet, ist die heiße, hölzerne Stube schon gut gefüllt. Ein gutes Dutzend nackter Männer wartet gespannt auf die morgendliche Hitzewelle. Auch wenn alle Gäste bereits auf den hölzernen Pritschen sitzen, lässt Ehrenhöfer seinen Brüller "Aufguss" los, auch eine der internen Regeln.


Punkt 9.30 Uhr drückt der Saunawart die Aufgusstaste hinter einem Türl in der gefliesten Wand. Über der Saunatüre leuchtet ein Rotlicht auf, als Zeichen für eventuelle Nachzügler, jetzt besser nicht das Höllentor zu öffnen. Es sei denn, man möchte sich den Unmut einer kompletten Saunabesatzung zuziehen. Aus drei Wasserhähnen über dem heißen Ofen spritzt Wasser, zischt und bildet eine Dampfwolke. Einer der Männer hat sich eine Wachelfahne geschnappt und verteilt den Dampf in der Kammer. Fast wie beim Maiaufmarsch. Ehrenhöfer schaut durch das Fenster auf Schwitzer und Wachler. "Der macht das sehr sanft", lautet sein Urteil.


Manche Gäste misstrauen dem maschinellen Aufguss auf Knopfdruck und möchtenselbst zur Schöpfkelle greifen. Das erkennt der Saunawart daran, dass der hölzerne Kübel nicht auf seinem Platz steht, sondern in der Sauna. In diesem Fall bedient er nur das Rotlicht und überlässt den Rest dem selbst ernannten Aufguss-Zeremonienmeister.
Jeder Wachler hat seine eigene Methode, manche nehmen ein Extrahandtuch und wirbeln die Hitze umher, dass sie schnell auf die schwitzenden Leiber prasselt. Manche denken sich sogar schweißtreibende Dramaturgien aus, für die es viel Applaus gibt, fast wie im Theater. Doch an diesem frühen Vormittag wird noch sanft gewachelt.


Oberstes Gebot ist Stille beim Schwitzen – auch wenn sich nicht jeder ans Sprechverbot beim Aufguss hält. "Ab und zu lässt dann wer einen Brüller los", erzählt Ehrenhöfer. Das sei zwar dann auch nur Schmäh, aber doch recht wirksam.
Natürlich, so der Saunawart, dürfe man die Schwitzkammer jederzeit verlassen, selbst bei Rotlicht: "Wenn man die Hitze nicht mehr aushält, ist es besser, man geht heraus." Besser auch für den Betriebsalltag im Amalienbad. Trotzdem käme es nicht selten vor, dass er oder seine Kollegen die Rettung rufen müssen, kreislaufbedingt sozusagen. Manchmal reichen auch Frischluftzufuhr oder Füßehochlagern aus.


"Manche, vor allem Jüngere, fühlen sich stark, und wenn die dann einen Siebzig- oder Achtzigjährigen sehen, wie der die größte Hitze aushält, dann wollen die natürlich mithalten und überschätzen ihren Körper", weiß Ehrenhöfer. "Die setzen sich gleich auf die oberste Bank statt ganz unten hin und da haut’s sie halt manchmal um." Und das sei im Übrigen jetzt nicht ausschließlich so eine Männlichkeitssache, das käme drüben in der Frauensauna ebenso vor.


Nach fünf Minuten erlischt das Rotlicht wieder. Nach einem anerkennenden Beifall fliegt die Türe auf und ein Dutzend nackter Männer stürmt aus der Kammer. Schnell unter die Duschen. Schnell ins Freie oder gleich ins Kaltwasserbecken. Und dann: Schmäh führen. Schlafen. Oder Sauerkraut essen in der Kantine, dem Verbindungsgang zwischen Frauen- und Männerbad.


Um 14 Uhr hat "Wickerl" Ehrenhöfer, Herr der Sauna, Feierabend. Manchmal, ein-, zweimal die Woche, bleibe er noch für ein, zwei Aufgüsse da, erzählt er. "Wenn die entsprechenden Leute da sind, mit denen man Schmäh führen kann." Und, ja, er habe auch das so genannte Bio-Saunarium ausprobiert, jenes Kammerl, in dem die Hitze nicht ganz so arg ist und in dem man 32 Minuten lang mit anregendem Buntlicht bestrahlt wird: "Da kann man herrlich abschalten und relaxen."
Ganz überzeugt von der sanften Art zu schwitzen scheint der Saunawart aber nicht zu sein.


Die Wiener Mischung in den vielen Wiener Saunen ist ähnlich - Einer ist immer der Schwafler. Und einer ist immer der Wachler. Egal, in welcher Sauna, irgendwer findet sich immer, der zur Aufgusszeit mit dem Handtuch heiße Luft in der Schwitzkammer verbreitet - und seine Mitschwitzern die eine oder andere Verbrühung zufügt. Das Gute am Wacheln: Wenns richtig heiß ist, schwafelt keiner mehr.

 

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