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  Anis Anis Fenchel

 

 

 

: Die Anispflanze ist einjährig und wird etwa 25 bis 60 cm hoch. Der Stängel ist aufrecht und leicht behaart. Die Grundblätter sind herzförmig rundlich und am Rand eingeschnitten gesägt, die Stängelblätter sind dreizählig bis fiederteilig.

Das aus den Früchten (Anisi fructus) durch Destillation gewonnene Anisöl wird aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung als Hustenmittel verwendet. Es wirkt aber auch antibakteriell und gegen Krämpfe und Blähungen.

Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Anistee wird daher bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. Für Anistee überbrüht man 1 Teelöffel Anis mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die Mischung 10 Minuten ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die Lungen wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen Hustentees Verwendung.

Fenchel:

Fenchel ist eine zweijährige krautige Pflanze, die bis zu 150 cm hoch werden kann. Er hat eine knollenähnliche Speicherzwiebel mit Speicherblättern und benötigt einen warmen Standort mit nährstoffreichem Boden. Die grünen Blätter können fortlaufend geerntet werden.

Weiterverarbeitet und genossen werden einerseits die Knollen andererseits die Samen, die mit dem Anis vergleichbar sind. Letztere werden manchmal als Gewürz in Schwarzbrot mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei Magen- und Darmbeschwerden wirkt.

Beide Pflanzen sind Heilkräuter, denen man viel positives nachsagt.
Als Saunaduft wirken sie sehr entspannend und gesund.

 

 

 

  Bergkiefer  

 

 

: Die Bergkiefer (Pinus mugo), auch Latschenkiefer (kurz Latsche) oder Legföhre genannt, ist ein Nadelholzgewächs (Coniferophyta) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie bildet eine eigene Art innerhalb der Gattung der Kiefern (Pinus).

Bergkiefern sind gekennzeichnet durch ihren krummen Wuchs und treten vor allem in der subalpine Zone ozeanischer Hochgebirge auf. Als Gartenform werden sie aber auch außerhalb derselben angetroffen.

Die Bergkiefer wächst in den Pyrenäen, Alpen, Erzgebirge, Karpaten, nördliches Appenin bis zum Balkan zwischen 1.000 m bis 2.200 m.

Die Latsche wächst aber auch auf 200 m etwa in Deutschland und Polen bzw. bis 2.700 m in Bulgarien.

Wegen des Harzreichtums spielt Latschenkiefernöl eine besondere Rolle und wird auch als Badezusatz verwendet.

  • Dieser Traditionelle Aufguss verströmt einen holzigen, herb-würzigen, aromatischen Duft.

    • KLÄREND

    • FESTIGEND

    • MEDITIEREND

    • ANTIDEPRESSIV

    • AUSGLEICHEND

    • STABILISIEREND


Kiefer

Hilft bei Depression, mentale Schwäche sowie Lustlosigkeit. Spendet emotionale Energie.
 


 

  Birkengrün  

 

 

 

 

 

: Das Wort Duft stand früher für Dunst, Nebel, ferner auch für Tau, Reif: für etwas, das sich sichtbar, spürbar ausbreitet, in Form von Tröpfchen niederschlägt, zu glitzernden Kristallen gefriert und alsbald wie nie da gewesen wieder verschwindet.

An diese Herkunft des Wortes werden wir jedes Mal erinnert, wenn wir uns (kein empfehlenswertes Vorgehen) mit unserem Lieblingsduft einnebeln, wenn wir dann in eine Duftwolke gehüllt aus dem Haus treten und in ihr als unserem Dunstkreis Anspruch auf Beachtung erheben.

Im Unterschied zu den Wolken, in denen die Götter inkognito spazieren gehen, verbirgt uns die Duftwolke keineswegs den Blicken, die sie uns zuzieht. Im Gegenteil: Unsichtbar, wie sie ist, stellt sie uns dar, stellt sie uns bloß. In ihr sind wir nicht mehr, was wir eben noch waren. Nicht mehr wir selber oder erst recht? Ein unbeschreibliches Etwas setzt uns in Szene, umgibt uns mit einer Aura.

Von alters her gilt die Birke als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Selbst heute noch werden in den Dörfern am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der Frühling gefeiert. Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an der weissen Rinde, die bei jungen Birken sehr zart und seidig ist. Die Birken (Betula) bilden eine Gattung von Pflanzen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Birken sind oft Pionierpflanzen, sind also erste Baumart auf freien Flächen.

Da ihre Lebenserwartung nur etwa 40 bis 60 Jahre beträgt, werden sie bald von anderen Baumarten verdrängt. Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher  In der Heilkunde werden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und für Haut und Haare eingesetzt. Blasenentzündung, Nierenschwäche, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ödeme, Ekzeme, Allergien, Haarausfall, Schuppen

  • BLUTREINIGEND

  • ANTIDEPRESSIV

  • AUSGLEICHEND

  • STABILISIEREND


 

 

  Eukalyptus Sommer Euka  
Euka
Menthol

 

 

 

 

: Zwar denkt bei Eukalyptus wohl jeder gleich an Hustenbonbons, jedoch kennt kaum jemand die Pflanze, die diesen Duft/Geschmack liefert.

Es handelt sich um sehr imposante, immergrüne Bäume, die mit mehr als 40 m eine beträchtliche Höhe erreichen können und zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) gehören. Eukalyptus ist vor allem in tropischen und subtropischen Gegenden heimisch, wobei insbesondere Australien sehr reich an Arten ist, von denen mehr als 500 bekannt sind.

Erstens wachsen sie sehr schnell und werden daher überall auf der Welt gerne als Plantagenbäume zur Zellstoffproduktion angepflanzt (sehr zum Schaden der dafür meist abgeholzten tropischen Urwälder).

Zweitens leben die Koalabären ausschließlich von Eukalyptusblättern. Diese nur in Australien heimischen Beuteltiere sind der Inbegriff des Kuschel-Teddys. Und drittens enthält Eukalyptus jede Menge hochwertiges ätherisches Öl, besonders in den Blättern. Das bedeutet leider auch, daß die Bäume wie eine Fackel hochgehen, sobald jemand ein Streichholz in ihre Nähe hält.

Öl brennt halt sehr gut. Aber dieses Öl hat auch beste medizinische Qualitäten. Das medizinische Eukalyptusöl wird gewonnen aus den Blättern von Eucalyptus globulus. Sehr merkwürdige Blätter übrigens, beim jungen Baum sind sie relativ klein und eiförmig, während der ältere Baum längliche, grobe, ledrige Blätter hat.

Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Es kann zum Einreiben, Inhalieren und Einnehmen bei allen Erkältungskrankheiten und sogar bei Asthma genutzt werden, aber auch in Salben zum Einreiben gegen Rheuma und Gicht.

  • Dieser Traditionelle Aufguss verströmt einen frisch-würzigen, hellen, grün-aromatischen Duft.

    • ANREGEND

    • BELEBEND

    • KONZENTRATIONSFÖRDERND

    • VERTIEFT DIE ATMUNG

    • DESODORIEREND

    • KONZENTRATIONSFÖRDERND

    • ERFRISCHEND

    • MOTIVIEREND

    • FIEBERSENKEND


 

  Fenchel  

 

 

 

: Der Reichtum an Ballaststoffen in Kombination mit den ätherischen Ölen Athenol und Fenchem machen die Fenchelknolle zum idealen Heilgemüse für alle Menschen, die unter Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen leiden.

Außerdem binden die Faserstoffe Gift- und Fettstoffe im Darm und wirken somit sowohl entgiftend als auch cholesterin- und blutfettsenkend. Wer zu Durchfällen neigt, sollte Fenchel nur sporadisch (zweimal die Woche) auf den Speiseplan setzen, sein Kaliumreichtum wirkt besonders entwässernd, beseitigt sozusagen das „nasse" Fett im Bauch.

Fenchel zählt zu den kalziumreichen Gemüsesorten, eine Portion (200 g) deckt doch schon ein Viertel unseres Tagesbedarfes. Auch ganz beachtlich der hohe Vitamin C Gehalt der Knolle.

Auch von den weiteren Schutzvitaminen, dem Beta-Karotin und Vitamin E enthält der Fenchel genügend, um ihn öfter auf den Tisch zu bringen. Beim Fenchelsamen sind es vor allem die ätherischen Öle, die den Verdauungstrakt beruhigen und schmerzstillend wirken.

Bei den meisten Säuglingen hat in den ersten Lebensmonaten Fencheltee bei Koliken geholfen. Jedoch ist fertige Fencheltee in Verruf geraten, weil er immer noch zuviel Zucker enthält. Am einfachsten ist es, den Tee selber zu machen und ihn entsprechend selbst zu süßen, falls notwendig. Mancher Pfarrer hat während langer Predigten Fenchelsamen gekaut, um das Magenknurren zu unterdrücken!

Auch bei Husten und Schnupfen läßt Fencheldampf, die Schleimhäute schneller abschwellen und erleichtert bei Erkältungen das Atmen.  schleimlösend, entspannend, Herz u. Atmung beruhigend

Heilwirkung: Bindehautentzündungen, Blähungen, Bronchitis, Husten, Lidrandentzündungen, Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden wissenschaftlicher Name: Foeniculum vulgare Verwendete Pflanzenteile: Früchte Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit Anethol und Fenchon Die fleischige Knolle kann man als Gemüse essen.

Beide haben diesen typischen Fenchelgeruch bzw. Geschmack, durch den der Fenchel bei einigen beliebt und bei anderen sehr unbeliebt ist.

  • Duftet warm, würzig, süß, anisartig.

    • beruhigend

    • entspannend

    • verdauungsfördernd

    • stark entblähend und entkrampfend,

    • magenstärkend,

    • durchblutungsfördernd

    • entgiftend

    • schleimlösend

    • milchbildend.


 

  Fichte  

 

 

 

: Die Fichte ist gut an dem kleinen Rindenrest zu erkennen, der an der Nadel haften bleibt, wenn man diese vom Ast abreißt. Sie hat hängende Zapfen die im Ganzen abfallen. Wegen ihrer hohen Massenleistung und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten wird sie als "Brotbaum der Forstwirtschaft" bezeichnet und dementsprechend häufig angebaut.

  • Dieser Traditionelle Aufguss verströmt einen holzig-warmen, würzig-harzigen Duft.  Duftinfo: Fichtennadel > gegen Asthma u. Entzündungen der oberen Atemwege

    • STABILISIEREND

    • AUSGLEICHEND

    • KRÄFTIGEND

    • STÄRKT DAS WOHLBEFINDEN UND DIE SINNE

    • WOHLTUEND BEI PSYCHISCHER BELASTUNG

 

 

  Japanische Minze  

 

 

 

:  Breite Anwendung findet das ätherische Pfefferminzöl. Daneben wird auch häufig das Minzöl verwendet, das von der Japanischen Minze (Mentha arvensis var. haplocalyx) stammt. Wie Pfefferminzöl gilt das Japanische Minzöl als hilfreich bei Erkältungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Reisekrankheit, Verdauungsstörungen, nervöse Unruhe und Übelkeit und bei neuralgischen Schmerzen. Das ätherische Öl kann zum Einreiben oder Inhalieren verwendet werden. Japanische Minze wird in großem Stil zur Gewinnung von Menthol angebaut, das bei vielen Kosmetikerzeugnissen und Nahrungs- und Genussmitteln sowie bei Likören Anwendung findet. Achtung: Der hohe Gehalt an scharfem Menthol schlägt bei Dauergebrauch auf den Magen. Pfefferminzen sind deshalb in Maßen zu genießen und nicht für Kleinkinder geeignet. Wer homöopathische Mittel anwendet, sollte auf Pfefferminze in jedweder Form, auch als Bestandteil von Zahncreme, besser verzichten


 

  Kardamom  

 

 

 

: Dieses naturreine Ätherische Öl stammt aus Sri Lanka. Der Name naturrein ist gesetzlich definiert, d.h., dass Sie sich 100%ig darauf verlassen können, dass dieses Öl frei von jeglichen Zusätzen, sei es Konservierungsmittel oder synthetische Zusatzstoffe, ist. Naturreine Öle können für Anwendungen in der Aromatherapie nach Anleitung eines Heilpraktikers oder Aromatherapeuten oder nach Angaben der einschlägigen Literatur verwendet werden. Dieses Ätherisches Öl kann natürlich auch für Duftlampen, Dufthölzer, Potpourris usw. verwendet werden. Dieses Öl ist auch in der Gewürzküche sehr beliebt und kann als ideale Alternative bzw. Ergänzung zu unseren herkömmlichen Kräutern und Gewürzen eingesetzt werden. Die Würzkraft ist um ein vielfaches intensiver und die Würzqualität ist besser, da die Gerichte vom Aroma der Essenz durchdrungen wird.  Es verbindet sich besonders gut mit Zimt, Orange, Geranium oder Jasmin.

  • würzig-frisch, balsamisch

    • ERWÄRMEND

    • HEBT DIE STIMMUNG

    • ERFRISCHT

    • STIMULIERT DEN GEIST


 

 

  Knoblauch  

 

 

 

: Knoblauch ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Zwiebelgewächse.

Der gewöhnliche Knoblauch ist eine mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Die flachen, bläulich-grünen Laubblätter sind bis zu 15 mm breit. Die Zwiebel ist von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle umgeben und besteht aus einer Hauptzehe, um die etwa fünf bis 20 Nebenzehen angeordnet sind. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein stielrunder Stängel aus.

Der oft als unangenehm empfundene Geruch nach dem Genuss von Knoblauch rührt von den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell.
Außerdem stehen sie im Verdacht, die Blutfettwerte zu senken und damit vorbeugend gegen arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefäße zu wirken. Des weiteren sollen sie die Auflösung zusammengelagerter Blutplättchen fördern und dadurch die Fließeigenschaften des Blutes verbessern.

 

 

 

 

  Latsche  

 

 

 

:  Immergrüner nadeltragender Strauch bis max. 5 m hoch, mehrere bereits vom Boden her verzweigte niederliegende, aufsteigende oder aufrechte Stämme. Borke graubraun bis rötlich, in kleine eckige Schuppen aufbrechend. Nadeln paarweise an Kurztrieben, 3-8 cm lang, gerade oder zur Achse sichelförmig verkrümmt, beiderseits glänzend dunkelgrün, an den Rändern fein gesägt.

Zapfen kurz gestielt, bis 2,5 cm im Durchmesser, symmetrisch, eiförmig, glänzend hellbraun. Lichtbedürftig, in den Gebirgen Mittel- und Südosteuropas; bis 2400 m Seehöhe. Großflächige Bestände an der oberen Waldgrenze auf steinigen Böden, in Hochmooren, auf Kalk, Silikat und auch auf Moorböden

 


  Nordlandbirke  

 

 

 

:

 

  • Dieser traditioneller Aufguss verströmt einen frisch-holzigen grün-aromatischen Duft.

    • STABILISIEREND

    • AUFMUNTERND

    • AUSGLEICHEND

    • ANTIDEPRESSIV

    • WOHLTUEND BEI PSYCHISCHER BELASTUNG


  Pfefferminze  

 

 

 

 

: Pfefferminze Duftet erfrischend. Wirkung: klärend und erfrischend für den Geist; antkrampfend, entblähend, abwehrsteigernd, antbakteriell, antiviral, entzündungshemmend, entgiftend, reinigend, zellerneurnd, durchblutungsfördernd, fiebersenkend, schweißtreibend, kühlend und erwärmend.

Vorsicht: kann in zu hohen mengen zu Schwindel und Benommenheit führen.

 gegen Asthma und Erkältungskrankheiten

  • Dieser traditionelle Aufguss hilft bei körperlicher Anstrengung, Glieder- und Nervenschmerzen, Unruhezuständen und Erkältungen.

    • BERUHIGEND

    • ENTSPANNEND

    • SCHMERZLINDERND


 

  Sandelholz  

 

 

 

 

: Dieses naturreine Ätherische Öl stammt aus West-Indien. Der Name naturrein ist gesetzlich definiert, d.h., dass Sie sich 100%ig darauf verlassen können, dass dieses Öl frei von jeglichen Zusätzen, sei es Konservierungsmittel oder synthetische Zusatzstoffe, ist.

Naturreine Öle können für Anwendungen in der Aromatherapie nach Anleitung eines Heilpraktikers oder Aromatherapeuten oder nach Angaben der einschlägigen Literatur verwendet werden. Dieses Ätherisches Öl kann natürlich auch für Duftlampen, Dufthölzer, Potpourris usw. verwendet werden. Dieses Öl ist auch in der Gewürzküche sehr beliebt und kann als ideale Alternative bzw. Ergänzung zu unseren herkömmlichen Kräutern und Gewürzen eingesetzt werden. Die Würzkraft ist um ein vielfaches intensiver und die Würzqualität ist besser, da die Gerichte vom Aroma der Essenz durchdrungen wird.

Sandelholzöl besitzt einen unverwechselbaren, warmen und beruhigenden Duft mit aphrodisierender Wirkung. Sandelholzöl ist ein milder, fixierender Zusatz in Pflegeölen und -produkten für trockene und unreine Haut.

 

  • balsamisch-süß, samtig-warm


 

 

 

  Tannenfrisch
Tannenspitzen
 

 

 

 

 

: Immergrüner Nadelbaum mit geradem Stamm, kann bis zu 50 m hoch werden, wird in Naturwäldern bis zu 500 Jahre alt. Krone zunächst kegelförmig, später abgerundet.

Typisch für kränkelnde Bäume (Tannensterben) ist die sogenannte ”Storchennestkrone”. Äste waagrecht abstehend, Zapfen aufrecht an den Zweigen, zerfallen am Baum. Nadeln blaugrün, flach mit zwei silbernen Wachsstreifen auf der Unterseite. Spitze oft eingekerbt. Schattbaumart, wichtige bestandesbildende Waldbaumart, zwischen 200 (-300) und 1500(-1800) m Seehöhe, auf frischen, mittelgründigen Standorten. Kommt in Nadel- und Laub-Nadelmischwäldern in Mitteleuropa und einigen Gebirgen Südeuropas vor. Empfindlich gegen LuftverunreinigungenSie entfalten nacheinander ihre Kopf-, Herz- und Basisnote wie wertvolle Parfums. Sie tragen ganz entscheidend zur entspannenden Wirkung der Sauna bei, denn sie sind Streicheleinheiten für die Psyche.

Sie entfalten nacheinander ihre Kopf-, Herz- und Basisnote wie wertvolle Parfums. Sie tragen ganz entscheidend zur entspannenden Wirkung der Sauna bei, denn sie sind Streicheleinheiten für die Psyche.

  •  süß > fruchtiger, holziger > würziger, Balsamischer Duft

    • STABILISIEREND

    • AUSGLEICHEND

    • KRÄFTIGEND

    • WOHLTUEND BEI PSYCHISCHER BELASTUNG


  Tundra Latsche  

 

 

 

 

: Die Tundra (aus dem Finnischen: baumlos) und die Waldtundra sind die Naturgebiete unterhalb und innerhalb der Polargrenze unseres Planeten. Tundras finden sich etwa ab dem 50. Breitengrad und bilden damit einen Übergang von den Arktischen Kältewüsten zur Taiga. Interessanterweise gibt es auf der Nordhalbkugel weite Flächen, die von der Tundra beherrscht werden, wie beispielsweise der Norden Asiens und Russlands, aber auch weite Teile Skandinaviens und Islands. Auf der Südhalbkugel kann man nur, wenn überhaupt, am südlichsten Ende Chiles von einer Tundra sprechen. Aufgrund der langen Frostperiode von 9-10 Monaten und des geringen Wassergehalts im Boden entwickeln sich in der Tundra keinerlei hochwachsenden Pflanzen wie beispielsweise Bäume. Während der langen Kälteperioden bleibt der Boden gefroren und taut auch in den "Sommermonaten" (Höchsttemperatur: 10°C) nur bis etwa 50cm unter die Oberfläche auf. Daher spricht man auch von einem Dauerfrost. Die Pflanzen, die in der Tundra gedeihen, bilden allesamt niedrige Wuchsformen und Knospen aus, die unter dem Schnee überwintern und wenn es wärmer wird, erneut aufblühen. Wasserlachen und kleine Seen sind typisch für die Tundra, da der Permafrostboden verhindert, dass Wasser absickern kann. Dies und die Schneeschmelze im Sommer begünstigen das Wachstum von Moosen und Farnen.

 

 

   NEWS INSIDER-MEINUNGEN      



 

Basilikum
Duftet würzig.
Wirkung: entspannend und aufmunternd, verdauungsfördernd, entkrampfend, beruhigend, antiseptisch.


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Benzoe Siam
Duftet balsamisch, vanillig.
Wirkung: beruhigend, Geborgenheit und Wärme vermittelnd; ebenso körperlich beruhigend, ausgleichend, antiseptisch, schleimlösend, entzündungshemmend und wundheilend.

 

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Cajeput
Duftet änlich wie Eukalyptus, aber sanfter mit fruchtiger Note, an Nelke erinnernd
Wirkung: stark antiseptisch, schleimlösend, antiviral, durchblutungsfördernd, schmerzlindernd, muskelentspannend.

 

 

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Citrose
Duftet streng, krautig.
Wirkung: stimmungsaufhellend, ausgleichend, öffnend; durchblutungsfördernd, erwärmend, entkrampfend, entstauend, antiseptisch.

 

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Douglasie
Duftet frisch und krautig.
Wirkung: anregend, stärkend, immunstimulierend, antibakteriell, schleimlösend, schmerzlindernd.

 

 

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Estragon
Duftet kräftig, frisch, würzig, anisartig.
Wirkung: stark krampflösend, verdauungsfördermd, entspannend, antiviral.

 

 

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Geranie
Duftet blumig, krautig, an Rose erinnernd.
Wirkung: ausgleichend, stimmungsaufhellend, antiviral, antiinfektiös, antibakteriell, antkrampfend, hautpflegend.

 

 

 

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Grüner Apfel

 erfrischend, entspannend, aufmunternd, energiesteigernd, lindernd,

 

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Honig

 pflegend, desinfizierend, schützt vor sensiblen Hautreizungen

 

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Heu

 beruhigend, entspannend, wohltuend, schmerzlindernd, pflegend, regulierend auf Herz, Leber, u.a.

 

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Ingwer
Duftet kräftig aromatisch.
Wirkung: regenerierend, erwärmend, entblähend, magenstärkend; ausserdem erotisierend.
Ingwer >  anregend, durchblutungsfördernd, mobilisierend

 

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Japanische Heilpflanze

 erfrischend, belebend, leicht schmerzstillend, beruhigend, blutdruckregulierend


 

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Kreuzkümmel
Duftet warm, würzig, an Anis erinnernd.
Wirkung: verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend, appetitanregend, kräftigend, durchblutungsfördernd, ausserdem erotisierend.

 

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Latschenkiefer

  desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten

 

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Lavendel
Duftet herb, leicht holzig, krautig.
Wirkung Lavendel extra: ausgleichend, beruhigend, aufbauend, anregend, erfrischend; antibakteriell, antiviral, antiseptisch, wundheilend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, krampflösend, insektenabweisend.

 

  schlaffördernd, krampflösend, gegen Asthma

 

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Lemongrass
Duftet krautig, zitronig, frisch.
Wirkung: stimmungsaufhellend, erfrischend, belebend, antiviral.
  Aktivierung der Atmung und des Stoffwechsels

 

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Limette
Duftet frisch, zitronig, süßlich.
Wirkung: aufrichtend, beruhigend, friedlich stimmend, gemütsaufhellend, stärkend; antibakteriell, antblähend, entkrampfend, hautpflegend und stimulierend.

 


Mandariene rot/grün
Duftet fruchtig süß.
Wirkung: stimmungsaufhellend, anregend, erfrischend, harmonisierend; entkrampfend, fiebersenkend, antiseptisch, desinfiszierend.

 

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Maracuya

 erheiternd, erfrischend, erhellend, blutverdünnend, stärkt die Abwehrkräfte > Vitamin A,B+C

 

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Melisse

antibakteriell, erfrischend, belebend

 

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Minze

 durchblutungsfördernd, kühlend, anregend, entspannend, schmerzlindernd

 

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Muskatellersalbei
Duftet warm, würzig, leicht harzig.
Wirkung: seelisch und köroerlich antkrampfend,entspannend; vietalisierend, anregend, inspirierend,erotisierend.

 

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Nelke

  desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten

 

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Neroli
Duftet kraftvoll, frsch mit blumiger Note und warmem Unterton.
Wirkung: beruhigend, angstlösend, stimmungsaufhellend, sowie entspannend; körperlich ebenfalls beruhigend und entkrampfend.

 

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Orange
Duftet frisch und fruchtig.
Wirkung: verdauunsfördernd, krampflösend, beruhigend, schmerzlindernd,entzündungshemmend, hautpflegend.
Vorsicht:erhöht die Lichempfindlichkeit der Haut.
 entkrampfend, harmonisierend, beruhigend

 

 

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Rosenholz

 Entspannung für Atmung und Herz

 

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Rosmarin
Duftet kampferartig, krautig.
Wirkung,anregend, gedächnisstärkend, konzentrarionsfördernd, kreislaufanregend, entkrampfend, schmerzlindernd, schleimlösend, stark antiseptisch, stoffwechselanregend.
 erfrischend, gegen Erkältungsbeschwerden

 

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Teebaum
Duftet würzig, an Lorbeer erinnernd und etwas "gewöhnungsbeddürftig".
Wirkung: seelisch stärkend, antibakteriell, entzündungshemmend, abschwellend, schmerz- und juckreizlindernd, hautschonend.

 

 

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Thymian
Duftet durchdringend würzig.
Wirkung: stark antiseptisch, reinigend, immunstimulierend, schleimlösend, appetitanregend, gedächnisstärkend.

 

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Vetiver
Duftet würzig, warm, holzig - balsamisch.
Wirkung: eregend, regenerierend, aufbauend, entspannend.

 

 

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Ylang-Ylang
Duftet schwer, süßlich.
Wirkung: seelisch und körperlich entkrampfend, entspannend, ausgleichend, erotisierend.

 

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Zeder

 

 

Aber die Zeder wird leider immer noch im Handel mit anderen Ölen verwechselt. Denn die Botanik kennt nur drei Zedernarten: Cedrus deodora (die Himalaya Zeder), Cedrus atlantica (die Atlaszeder) und Cedrus previfolia (die Zypernzeder), es gibt zwar die berühmte Libanonzeder, aber von ihr existieren nur noch wenige Bäume, die unter Naturschutz stehen. Und alle genannten Eigenschaften haben diese Zedernbäume, auch ist die Zeder nicht abortiv, wie in vielen Büchern steht, dies beruht auf den Verwechslungen mit den Zypressengewächsen. Denn leider wird kaum ein Öl so verfälscht angeboten, wie die Zeder. Juniperus viriginia - die Virginiazeder ist wohl die bekannteste Verfälschung des Zedernöls, aber sie ist keine Zeder, sondern gehört zu den Zypressengewächsen. Hat eine komplett andere Biochemie und somit auch andere Wirkweisen. Gerade bei der Zeder sollte man unbedingt nach dem botanischen Namen kaufen.



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Zitrone
Duftet fruchtig, frisch. Wirkung: anregend, stimmungsaufhellend, aktivierend, konzentrationsfördernd, fiebersenkend, antiseptisch, entzündungshemmend

 

belebend, anregend, erfrischend Angelika
Duftet erdig, würzig.
Wirkung: nervenberuhigend, aufbauend, stabilisierend, abwehrsteigernd, stark antiseptisch, mild schleimlösemd, durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd, magenstärkend und entblähend.
Vorsicht: erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.

 

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Geneverbeere
Gibt Kraft bei emotionaler Erschöpfung, Stützt Jene, die sich unverstanden fühlen

Geranie
Wirkt beruhigend und erfrischend auf Geist und Seele. Unterstützt die Therapie bei Depressionen und Angstanfällen.

Myrrhe
Vermindert Zukunftsangst. Kühlt erhitzte Gemüter. Gibt Kraft und Mut in schwierigen Zeiten.

Neroli
(Orangenblüte)
Beruhigt Hysterie und hilft bei Schlaflosigkeit. Ein wertvolles Mittel bei Schock und Angst.

Niaouli
Unterstützt die Therapie bei geistiger Verwirrung
und Müdigkeit.

Patchoulie
Hilft bei Verdruss und psychischen Schocks. Nützlich bei Angstattacken. Vertreibt Potenzstörungen.

Sandelholz
Hilft Vergangenes loszulassen und ist sehr entspannend. Wirkt auch als Aphrodisiakum, verdängt Niedergeschlagenheit und Angst.

Scharlei
Beruhig Paranoia und stimuliert die Sexualität,

Tea Tree
Erhellt den Geist und verscheucht negative Gedanken.

Thymian
Macht Mut und beugt Alpträumen vor. Hilft der Konzentration.

Yiang-yiang
Beruhigt und vertreibt Sturheit. Hervorragende Wirkung bei depressiven Verstimmungen und Ärger. Bringt Selbstvertrauen zurück.

Zeder
Gut für Tagträumer und zerstreute Menschen, wirkt angstlösend spendet Kraft und Energie.

Zypresse
Baut auf und tröstet bei zerbrochenen Beziehungen, sowie bei Trauer. Bringt in Zeiten der Veränderung die emotionale Ruhe wieder zurück.

 

Meinungen:

 

 

Zum Einschlafen nimmt man gerne Lavendel. In der Erkältungszeit Cajeput und Niaouli. Niaouli aber nicht nachts, denn es wirkt auch anregend, dann darf man sich nicht wundern, wenn das Kind nicht so dolle schläft. Deshalb für uns für nachts lieber Cajeput. Zum Beruhigen Lavendel und Honig.

 

Zu den typischen Kinderölen gehören z.B. Mandarine rot, Honig, Vanille. Kommt halt auch immer darauf an, was du mit dem Öl bewirken willst!

 

Wir lieben Bergamotte und Zironengras!

 

Ich liebe Vanille Duft

 

Ich mag in der Weihnachtszeit gerne Zimtöl!!

 

Von Duft-Ölen bekomme ich auch Kopfschmerzen. Duftöle sind ja eigentlich nur Parfum.

 

Hallo Ihr Lieben, ich liebe auch die "zitronigen" Düfte!! (Bergamotte, Orange, Zitronella)

 

jaja: Rose und Neroli sind für Herz und Seele.

 

Ihr macht mir mit Euren ganzen Ideen  richtig den Mund wässrig. Bisher habe ich mich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt, aber das hört sich alles total gut an

 

Zur Haltbarkeit von ätherischen Ölen: Zitrusöle altern relativ schnell. Ihre Haltbarkeit liegt zwischen 1/2 - 1 Jahr. Sie reagieren gegenüber Licht, Luft und Hitze sehr empfindlich. Deshalb sollten die Öle in lichtunempfindlicheren Braun- oder Blauglasflaschen gelagert werden. Sie sollten kühl und dunkel gelagert werden. Normalerweise empfiehlt es sich sogar, wenn aus einem Fläschchen einiges entnommen wurde, in eine kleinere Flasche umzufüllen, damit das Öl nicht mit der darin enthaltenen Luft reagieren kann. lDie meisten Aromaessenzen sind etwa 5 - 10 Jahre haltbar. Destillierte Nadelholzöle wie Fichten- und Tannennadeln und Grasöle wie Lemongras haben eine mittlere Haltbarkeit von etwa 3 Jahren. Holzöle wie Patchouli und Vetiver, Blütenöle wie Rose und Gewürzöle wie Zimt und Nelke halten besonders lange.

 

 

Im Schwitzkasten gefangen


Verfasst von AlexZ


Körperertüchtigende Maßnahmen, zum Beispiel Sport [in meinem Falle Squash], können sich ja zu einem wöchentlichen Ritual entwickeln, wovon die Ertüchtigung nur noch einen kleinen Anteil an den Maßnahmen hat, gefolgt von Trinkritualen oder ähnlichem.

Mein wöchentlichen Ritual ist wie gesagt Squash spielen, abgerundet von einem Saunagang und gekrönt durch ein kühles, prickelndes Radler am Ende der Veranstaltung.

Normalerweise führt ja die sportliche Bewegung zu Beginn der Maßnahme zur allgemeinen Ermattung, heute jedoch sollte diese Aufgabe dem Saunagang zukommen.

Es ist so eine kleine feine Gemischtsauna, direkt hinter den Duschen der Umkleidekabine. Heute war Sie gut besucht: Männerrunde, spätes Mittelalter mit Plauze. Zwei drei Gesellschafterinnen dazwischen, alle tüchtig am schwitzen. Ich hatte gerade noch ein Plätzchen gefunden in der hintersten Ecke der obersten Pritsche, genau da, wo die über dem Ofen nach oben geströmte Luft gerade wieder nach unten kommt.

Anfrage eines Schwitzmitglieds: "Aufguss?"

Allgemeines Gemurmel. Ob das nun Zustimmung oder Ablehnung bedeutete, lies sich schwer sagen, aber keiner sagte laut und deutlich 'Nein, danke!', denn Aufguss ist gut, 'ne feine sache und überhaupt: SaunagängerInnen sind hart im nehmen.

Also ich war am gepflegten Rumschwitzen, gute fünf Miuten noch vor mir, als das Klima in der Sauna plötzlich umschlug. Dies äußerte sich zunächst durch leichtes Brennen der Nasenschleimhäute, kroch langsam in den Hals bis zum oberen Teil der Lunge.

Ich zog bewußt die Luft ein und stieß sie wieder aus, das Atmen fiel mittlerweile sehr schwer, nicht zuletzt auch durch die beigemischten Mengen gefährlicher ätherischer Öle. Pfefferminz oder so.

Mir tränten die Augen, mir brannten die Nasenlöcher. Dampf stieg über den heißen Steinen auf und hinter mir wieder runter. Es wurde immer nebliger.

Kollege Aufgießer nahm seinen Job sehr ernst und war immer noch am Aufguss verteilen.

'Reicht jetzt aber, Kollege!' oder 'He, die Dampfsauna ist nebenan!' oder 'Er will uns alle töten!' - wollte ich sagen, wollte ich schreien, nur konnte ich es irgendwie nicht, ich war mit atmen beschäftigt. Auch kein anderer äußerte sich, entweder waren sie es gewohnt oder konnten auch nicht mehr sprechen. Nur die beiden Damen, wahrscheinlich Gymnastikgruppe, stießen laute aus, leise und unverständlich.

Die Augen brannten fies. Die Haut brannte faszinierend, so wie viele Nadelstiche, kennt man auch vom kalt duschen. Leider war es zu schummrig in der Folterkammer, um eine Rötung erkennen zu können, ich starte auf meine Arme und erwartete Blasenbildungen.

Der AttentäterAufgießer war mittlerweile fertig und wedelte mit seinem schweißigen Handtuch über den heißen Steinen.

Irgendwie schien das ein Signal zu sein: die Gymnastinnen verliessen den Raum, die Mittelalten auch, einer nach dem anderen.

Ich blieb. Zwar wollte ich nur gepflegt einen wegschwitzen und nicht ums überleben kämpfen, aber so leicht vertreibt mich keiner aus dem Schwitzkasten. Ich blieb und litt.

Danach habe ich so kalt und ausgiebig geduscht, wie nie zuvor.

Beim zweiten Durchgang war die Saunakabine anscheinend kaputt, ich fror irgendwie. Wie schnell man sich an Schmerz gewöhnen kann!?

Nenn mich Weichei, nenn mich Held. Es war hart und ich lebe noch. Mehr ist mir jetzt grad nicht wichtig.

Aber nächste Woche - da kannste einen drauf lassen - bin ich wieder dabei

 

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