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Anis |
Anis Fenchel |
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Die Anispflanze ist einjährig und
wird etwa 25 bis 60 cm hoch. Der Stängel ist aufrecht und leicht behaart. Die
Grundblätter sind herzförmig rundlich und am Rand eingeschnitten gesägt, die
Stängelblätter sind dreizählig bis fiederteilig.
Das aus den Früchten (Anisi fructus) durch Destillation gewonnene Anisöl wird
aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung als Hustenmittel verwendet. Es wirkt
aber auch antibakteriell und gegen Krämpfe und Blähungen.
Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Anistee wird daher bei
Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. Für Anistee
überbrüht man 1 Teelöffel Anis mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die
Mischung 10 Minuten ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die Lungen
wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen Hustentees Verwendung.
Fenchel: Fenchel ist
eine zweijährige krautige Pflanze, die bis zu 150 cm hoch werden kann. Er hat
eine knollenähnliche Speicherzwiebel mit Speicherblättern und benötigt einen
warmen Standort mit nährstoffreichem Boden. Die grünen Blätter können
fortlaufend geerntet werden.
Weiterverarbeitet und genossen werden einerseits die Knollen andererseits die
Samen, die mit dem Anis vergleichbar sind. Letztere werden manchmal als Gewürz
in Schwarzbrot mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei
Magen- und Darmbeschwerden wirkt.
Beide Pflanzen sind Heilkräuter, denen man viel positives nachsagt.
Als Saunaduft wirken sie sehr entspannend und gesund. |
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Bergkiefer |
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Die Bergkiefer (Pinus mugo), auch Latschenkiefer (kurz
Latsche) oder Legföhre genannt, ist ein Nadelholzgewächs (Coniferophyta) aus der
Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie bildet eine eigene Art innerhalb der
Gattung der Kiefern (Pinus).
Bergkiefern sind gekennzeichnet durch ihren krummen Wuchs
und treten vor allem in der subalpine Zone ozeanischer Hochgebirge auf. Als
Gartenform werden sie aber auch außerhalb derselben angetroffen.
Die Bergkiefer wächst in den Pyrenäen, Alpen, Erzgebirge,
Karpaten, nördliches Appenin bis zum Balkan zwischen 1.000 m bis 2.200 m.
Die Latsche wächst aber auch auf 200 m etwa in Deutschland
und Polen bzw. bis 2.700 m in Bulgarien.
Wegen des Harzreichtums spielt Latschenkiefernöl eine
besondere Rolle und wird auch als Badezusatz verwendet.
Kiefer
Hilft bei Depression, mentale Schwäche sowie
Lustlosigkeit. Spendet emotionale Energie.
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Birkengrün |
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Das Wort Duft stand früher für Dunst, Nebel, ferner auch für Tau,
Reif: für etwas, das sich sichtbar, spürbar ausbreitet, in Form von Tröpfchen
niederschlägt, zu glitzernden Kristallen gefriert und alsbald wie nie da gewesen
wieder verschwindet.
An diese Herkunft des Wortes werden wir jedes Mal erinnert,
wenn wir uns (kein empfehlenswertes Vorgehen) mit unserem Lieblingsduft
einnebeln, wenn wir dann in eine Duftwolke gehüllt aus dem Haus treten und in
ihr als unserem Dunstkreis Anspruch auf Beachtung erheben.
Im Unterschied zu den Wolken, in denen die Götter inkognito
spazieren gehen, verbirgt uns die Duftwolke keineswegs den Blicken, die sie
uns zuzieht. Im Gegenteil: Unsichtbar, wie sie ist, stellt sie uns dar, stellt
sie uns bloß. In ihr sind wir nicht mehr, was wir eben noch waren. Nicht mehr
wir selber oder erst recht? Ein unbeschreibliches Etwas setzt uns in Szene,
umgibt uns mit einer Aura.
Von alters her gilt die Birke als heiliger Baum, der für die
Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Selbst
heute noch werden in den Dörfern am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der
Frühling gefeiert. Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an
der weissen Rinde, die bei jungen
Birken sehr zart und seidig ist. Die Birken (Betula) bilden eine Gattung von
Pflanzen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Birken sind oft
Pionierpflanzen, sind also erste Baumart auf freien Flächen.
Da ihre
Lebenserwartung nur etwa 40 bis 60 Jahre beträgt, werden sie bald von anderen
Baumarten verdrängt. Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher In der
Heilkunde werden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und
für Haut und Haare eingesetzt. Blasenentzündung, Nierenschwäche, Nierensteine,
Rheuma, Gicht, Ödeme, Ekzeme, Allergien, Haarausfall, Schuppen |
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BLUTREINIGEND
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ANTIDEPRESSIV
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AUSGLEICHEND
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STABILISIEREND
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Zwar denkt bei Eukalyptus wohl jeder gleich an Hustenbonbons, jedoch kennt kaum
jemand die Pflanze, die diesen Duft/Geschmack liefert.
Es handelt sich um sehr
imposante, immergrüne Bäume, die mit mehr als 40 m eine beträchtliche Höhe
erreichen können und zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) gehören.
Eukalyptus ist vor allem in tropischen und subtropischen Gegenden heimisch,
wobei insbesondere Australien sehr reich an Arten ist, von denen mehr als 500
bekannt sind.
Erstens wachsen sie sehr schnell und werden daher überall auf der
Welt gerne als Plantagenbäume zur Zellstoffproduktion angepflanzt (sehr zum
Schaden der dafür meist abgeholzten tropischen Urwälder).
Zweitens leben die
Koalabären ausschließlich von Eukalyptusblättern. Diese nur in Australien
heimischen Beuteltiere sind der Inbegriff des Kuschel-Teddys. Und drittens
enthält Eukalyptus jede Menge hochwertiges ätherisches Öl, besonders in den
Blättern. Das bedeutet leider auch, daß die Bäume wie eine Fackel hochgehen,
sobald jemand ein Streichholz in ihre Nähe hält.
Öl brennt halt sehr gut. Aber
dieses Öl hat auch beste medizinische Qualitäten. Das medizinische Eukalyptusöl
wird gewonnen aus den Blättern von Eucalyptus globulus. Sehr merkwürdige Blätter
übrigens, beim jungen Baum sind sie relativ klein und eiförmig, während der
ältere Baum längliche, grobe, ledrige Blätter hat.
Das ätherische Öl wird durch
Wasserdampfdestillation gewonnen. Es kann zum Einreiben, Inhalieren und
Einnehmen bei allen Erkältungskrankheiten und sogar bei Asthma genutzt werden,
aber auch in Salben zum Einreiben gegen Rheuma und Gicht. |
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ANREGEND
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BELEBEND
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KONZENTRATIONSFÖRDERND
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VERTIEFT DIE ATMUNG
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DESODORIEREND
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KONZENTRATIONSFÖRDERND
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ERFRISCHEND
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MOTIVIEREND
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FIEBERSENKEND
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Fenchel |
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Der Reichtum an Ballaststoffen in Kombination mit den ätherischen Ölen Athenol
und Fenchem machen die Fenchelknolle zum idealen Heilgemüse für alle Menschen,
die unter Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen leiden.
Außerdem binden die Faserstoffe Gift- und Fettstoffe im Darm und wirken somit
sowohl entgiftend als auch cholesterin- und blutfettsenkend. Wer zu Durchfällen
neigt, sollte Fenchel nur sporadisch (zweimal die Woche) auf den Speiseplan
setzen, sein Kaliumreichtum wirkt besonders entwässernd, beseitigt sozusagen das
„nasse" Fett im Bauch.
Fenchel zählt zu den kalziumreichen Gemüsesorten, eine
Portion (200 g) deckt doch schon ein Viertel unseres Tagesbedarfes. Auch ganz
beachtlich der hohe Vitamin C Gehalt der Knolle.
Auch von den weiteren
Schutzvitaminen, dem Beta-Karotin und Vitamin E enthält der Fenchel genügend, um
ihn öfter auf den Tisch zu bringen. Beim Fenchelsamen sind es vor allem die
ätherischen Öle, die den Verdauungstrakt beruhigen und schmerzstillend wirken.
Bei den meisten Säuglingen hat in den ersten Lebensmonaten Fencheltee bei
Koliken geholfen. Jedoch ist fertige Fencheltee in Verruf geraten, weil er immer
noch zuviel Zucker enthält. Am einfachsten ist es, den Tee selber zu machen und
ihn entsprechend selbst zu süßen, falls notwendig. Mancher Pfarrer hat während
langer Predigten Fenchelsamen gekaut, um das Magenknurren zu unterdrücken!
Auch
bei Husten und Schnupfen läßt Fencheldampf, die Schleimhäute schneller
abschwellen und erleichtert bei Erkältungen das Atmen. schleimlösend,
entspannend, Herz u. Atmung beruhigend
Heilwirkung:
Bindehautentzündungen, Blähungen, Bronchitis, Husten, Lidrandentzündungen,
Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden wissenschaftlicher Name: Foeniculum
vulgare Verwendete Pflanzenteile: Früchte Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit
Anethol und Fenchon Die fleischige Knolle kann man als Gemüse essen.
Beide haben
diesen typischen Fenchelgeruch bzw. Geschmack, durch den der Fenchel bei einigen
beliebt und bei anderen sehr unbeliebt ist. |
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Fichte |
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Die Fichte ist gut an dem kleinen Rindenrest zu erkennen, der an
der Nadel haften bleibt, wenn man diese vom Ast abreißt. Sie hat hängende Zapfen
die im Ganzen abfallen. Wegen ihrer hohen Massenleistung und ihrer vielseitigen
Verwendungsmöglichkeiten wird sie als "Brotbaum der Forstwirtschaft" bezeichnet
und dementsprechend häufig angebaut.
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Japanische
Minze |
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Breite
Anwendung findet das ätherische Pfefferminzöl. Daneben wird auch häufig das Minzöl verwendet, das von der Japanischen Minze (Mentha arvensis var.
haplocalyx) stammt. Wie Pfefferminzöl gilt das Japanische Minzöl als hilfreich
bei Erkältungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Reisekrankheit, Verdauungsstörungen,
nervöse Unruhe und Übelkeit und bei neuralgischen Schmerzen. Das ätherische Öl
kann zum Einreiben oder Inhalieren verwendet werden. Japanische Minze wird in
großem Stil zur Gewinnung von Menthol angebaut, das bei vielen
Kosmetikerzeugnissen und Nahrungs- und Genussmitteln sowie bei Likören Anwendung
findet. Achtung: Der hohe Gehalt an scharfem Menthol schlägt bei Dauergebrauch
auf den Magen. Pfefferminzen sind deshalb in Maßen zu genießen und nicht für
Kleinkinder geeignet. Wer homöopathische Mittel anwendet, sollte auf
Pfefferminze in jedweder Form, auch als Bestandteil von Zahncreme, besser
verzichten |
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Kardamom |
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Dieses naturreine Ätherische Öl stammt aus Sri Lanka. Der Name
naturrein ist gesetzlich definiert, d.h., dass Sie sich 100%ig darauf verlassen
können, dass dieses Öl frei von jeglichen Zusätzen, sei es Konservierungsmittel
oder synthetische Zusatzstoffe, ist. Naturreine Öle können für Anwendungen in
der Aromatherapie nach Anleitung eines Heilpraktikers oder Aromatherapeuten oder
nach Angaben der einschlägigen Literatur verwendet werden. Dieses Ätherisches Öl
kann natürlich auch für Duftlampen, Dufthölzer, Potpourris usw. verwendet
werden. Dieses Öl ist auch in der Gewürzküche sehr beliebt und kann als ideale
Alternative bzw. Ergänzung zu unseren herkömmlichen Kräutern und Gewürzen
eingesetzt werden. Die Würzkraft ist um ein vielfaches intensiver und die
Würzqualität ist besser, da die Gerichte vom Aroma der Essenz durchdrungen wird.
Es verbindet sich besonders gut mit Zimt, Orange, Geranium oder Jasmin. |
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Knoblauch |
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Knoblauch ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Zwiebelgewächse.
Der gewöhnliche Knoblauch ist eine mehrjährige krautige Pflanze und erreicht
Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Die flachen, bläulich-grünen Laubblätter sind bis
zu 15 mm breit. Die Zwiebel ist von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle
umgeben und besteht aus einer Hauptzehe, um die etwa fünf bis 20 Nebenzehen
angeordnet sind. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein stielrunder Stängel aus.
Der oft als unangenehm empfundene Geruch nach dem Genuss von Knoblauch rührt von
den Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe wie dem Alliin, das zu Allicin
umgewandelt wird, her. Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt
antibakteriell.
Außerdem stehen sie im Verdacht, die Blutfettwerte zu senken und damit
vorbeugend gegen arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefäße zu wirken. Des
weiteren sollen sie die Auflösung zusammengelagerter Blutplättchen fördern und
dadurch die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. |
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Latsche |
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Immergrüner nadeltragender Strauch bis max. 5 m hoch, mehrere bereits vom Boden her
verzweigte niederliegende, aufsteigende oder aufrechte Stämme. Borke graubraun
bis rötlich, in kleine eckige Schuppen aufbrechend. Nadeln paarweise an
Kurztrieben, 3-8 cm lang, gerade oder zur Achse sichelförmig verkrümmt,
beiderseits glänzend dunkelgrün, an den Rändern fein gesägt.
Zapfen kurz
gestielt, bis 2,5 cm im Durchmesser, symmetrisch, eiförmig, glänzend hellbraun.
Lichtbedürftig, in den Gebirgen Mittel- und Südosteuropas; bis 2400 m Seehöhe.
Großflächige Bestände an der oberen Waldgrenze auf steinigen Böden, in
Hochmooren, auf Kalk, Silikat und auch auf Moorböden |
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Nordlandbirke
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Pfefferminze |
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Pfefferminze Duftet erfrischend. Wirkung: klärend und erfrischend für den Geist;
antkrampfend, entblähend, abwehrsteigernd, antbakteriell, antiviral,
entzündungshemmend, entgiftend, reinigend, zellerneurnd, durchblutungsfördernd,
fiebersenkend, schweißtreibend, kühlend und erwärmend.
Vorsicht: kann in zu hohen
mengen zu Schwindel und Benommenheit führen.
gegen Asthma und Erkältungskrankheiten |
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Sandelholz |
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Dieses naturreine Ätherische Öl stammt aus West-Indien. Der Name
naturrein ist gesetzlich definiert, d.h., dass Sie sich 100%ig darauf verlassen
können, dass dieses Öl frei von jeglichen Zusätzen, sei es Konservierungsmittel
oder synthetische Zusatzstoffe, ist.
Naturreine Öle können für Anwendungen in der Aromatherapie nach
Anleitung eines Heilpraktikers oder Aromatherapeuten oder nach Angaben der
einschlägigen Literatur verwendet werden. Dieses Ätherisches Öl kann natürlich
auch für Duftlampen, Dufthölzer, Potpourris usw. verwendet werden. Dieses Öl
ist auch in der Gewürzküche sehr beliebt und kann als ideale Alternative bzw.
Ergänzung zu unseren herkömmlichen Kräutern und Gewürzen eingesetzt werden.
Die Würzkraft ist um ein vielfaches intensiver und die Würzqualität ist
besser, da die Gerichte vom Aroma der Essenz durchdrungen wird.
Sandelholzöl besitzt einen unverwechselbaren, warmen und
beruhigenden Duft mit aphrodisierender Wirkung. Sandelholzöl ist ein milder,
fixierender Zusatz in Pflegeölen und -produkten für trockene und unreine Haut. |
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Tannenfrisch
Tannenspitzen |
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Immergrüner Nadelbaum mit geradem Stamm, kann bis zu 50 m hoch werden, wird in
Naturwäldern bis zu 500 Jahre alt. Krone zunächst kegelförmig, später
abgerundet.
Typisch für kränkelnde Bäume (Tannensterben) ist die sogenannte
”Storchennestkrone”. Äste waagrecht abstehend, Zapfen aufrecht an den Zweigen,
zerfallen am Baum. Nadeln blaugrün, flach mit zwei silbernen Wachsstreifen auf
der Unterseite. Spitze oft eingekerbt. Schattbaumart, wichtige bestandesbildende
Waldbaumart, zwischen 200 (-300) und 1500(-1800) m Seehöhe, auf frischen,
mittelgründigen Standorten. Kommt in Nadel- und Laub-Nadelmischwäldern in
Mitteleuropa und einigen Gebirgen Südeuropas vor. Empfindlich gegen
LuftverunreinigungenSie entfalten nacheinander ihre Kopf-, Herz- und Basisnote
wie wertvolle Parfums. Sie tragen ganz entscheidend zur entspannenden Wirkung
der Sauna bei, denn sie sind Streicheleinheiten für die Psyche.
Sie entfalten
nacheinander ihre Kopf-, Herz- und Basisnote wie wertvolle Parfums. Sie tragen
ganz entscheidend zur entspannenden Wirkung der Sauna bei, denn sie sind
Streicheleinheiten für die Psyche. |
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Tundra
Latsche |
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Die Tundra
(aus dem Finnischen: baumlos) und die Waldtundra sind die Naturgebiete unterhalb
und innerhalb der Polargrenze unseres Planeten. Tundras finden sich etwa ab dem
50. Breitengrad und bilden damit einen Übergang von den Arktischen Kältewüsten
zur Taiga. Interessanterweise gibt es auf der Nordhalbkugel weite Flächen, die
von der Tundra beherrscht werden, wie beispielsweise der Norden Asiens und
Russlands, aber auch weite Teile Skandinaviens und Islands. Auf der Südhalbkugel
kann man nur, wenn überhaupt, am südlichsten Ende Chiles von einer Tundra
sprechen. Aufgrund der langen Frostperiode von 9-10 Monaten und des geringen
Wassergehalts im Boden entwickeln sich in der Tundra keinerlei hochwachsenden
Pflanzen wie beispielsweise Bäume. Während der langen Kälteperioden bleibt der
Boden gefroren und taut auch in den "Sommermonaten" (Höchsttemperatur: 10°C) nur
bis etwa 50cm unter die Oberfläche auf. Daher spricht man auch von einem
Dauerfrost. Die Pflanzen, die in der Tundra gedeihen, bilden allesamt niedrige
Wuchsformen und Knospen aus, die unter dem Schnee überwintern und wenn es wärmer
wird, erneut aufblühen. Wasserlachen und kleine Seen sind typisch für die
Tundra, da der Permafrostboden verhindert, dass Wasser absickern kann. Dies und
die Schneeschmelze im Sommer begünstigen das Wachstum von Moosen und Farnen. |
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Basilikum
Duftet würzig.
Wirkung: entspannend und aufmunternd, verdauungsfördernd, entkrampfend,
beruhigend, antiseptisch.

Benzoe Siam
Duftet balsamisch, vanillig.
Wirkung: beruhigend, Geborgenheit und Wärme vermittelnd; ebenso körperlich
beruhigend, ausgleichend, antiseptisch, schleimlösend, entzündungshemmend und
wundheilend.

Cajeput
Duftet änlich wie Eukalyptus, aber sanfter mit
fruchtiger Note, an Nelke erinnernd
Wirkung: stark antiseptisch, schleimlösend, antiviral, durchblutungsfördernd,
schmerzlindernd, muskelentspannend.

Citrose
Duftet streng, krautig.
Wirkung: stimmungsaufhellend, ausgleichend, öffnend; durchblutungsfördernd,
erwärmend, entkrampfend, entstauend, antiseptisch.

Douglasie
Duftet frisch und krautig.
Wirkung: anregend, stärkend, immunstimulierend, antibakteriell, schleimlösend,
schmerzlindernd.

Estragon
Duftet kräftig, frisch, würzig, anisartig.
Wirkung: stark krampflösend, verdauungsfördermd, entspannend, antiviral.

Geranie
Duftet blumig, krautig, an Rose erinnernd.
Wirkung: ausgleichend, stimmungsaufhellend, antiviral, antiinfektiös,
antibakteriell, antkrampfend, hautpflegend.

Grüner Apfel
erfrischend, entspannend,
aufmunternd, energiesteigernd, lindernd,

Honig
pflegend, desinfizierend, schützt vor sensiblen
Hautreizungen

Heu
beruhigend, entspannend,
wohltuend, schmerzlindernd, pflegend, regulierend auf Herz, Leber, u.a.

Ingwer
Duftet kräftig aromatisch.
Wirkung: regenerierend, erwärmend, entblähend, magenstärkend; ausserdem
erotisierend.
Ingwer
> anregend,
durchblutungsfördernd, mobilisierend

Japanische Heilpflanze
erfrischend, belebend,
leicht schmerzstillend, beruhigend, blutdruckregulierend

Kreuzkümmel
Duftet warm, würzig, an Anis erinnernd.
Wirkung: verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend, appetitanregend,
kräftigend, durchblutungsfördernd, ausserdem erotisierend.

Latschenkiefer
desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten

Lavendel
Duftet herb, leicht holzig, krautig.
Wirkung Lavendel extra: ausgleichend, beruhigend, aufbauend, anregend,
erfrischend; antibakteriell, antiviral, antiseptisch, wundheilend,
schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, krampflösend, insektenabweisend.
schlaffördernd, krampflösend, gegen Asthma

Lemongrass
Duftet krautig, zitronig, frisch.
Wirkung: stimmungsaufhellend, erfrischend, belebend, antiviral.
Aktivierung der Atmung und des Stoffwechsels

Limette
Duftet frisch, zitronig, süßlich.
Wirkung: aufrichtend, beruhigend, friedlich stimmend, gemütsaufhellend,
stärkend; antibakteriell, antblähend, entkrampfend, hautpflegend und
stimulierend.
Mandariene rot/grün
Duftet fruchtig süß.
Wirkung: stimmungsaufhellend, anregend, erfrischend, harmonisierend;
entkrampfend, fiebersenkend, antiseptisch, desinfiszierend.

Maracuya
erheiternd, erfrischend, erhellend, blutverdünnend, stärkt die Abwehrkräfte >
Vitamin A,B+C

Melisse
antibakteriell, erfrischend, belebend

Minze
durchblutungsfördernd,
kühlend, anregend, entspannend, schmerzlindernd

Muskatellersalbei
Duftet warm, würzig, leicht harzig.
Wirkung: seelisch und köroerlich antkrampfend,entspannend; vietalisierend,
anregend, inspirierend,erotisierend.

Nelke
desinfizierend, gegen Erkältungskrankheiten

Neroli
Duftet kraftvoll, frsch mit blumiger Note und
warmem Unterton.
Wirkung: beruhigend, angstlösend, stimmungsaufhellend, sowie entspannend;
körperlich ebenfalls beruhigend und entkrampfend.

Orange
Duftet frisch und fruchtig.
Wirkung: verdauunsfördernd, krampflösend, beruhigend,
schmerzlindernd,entzündungshemmend, hautpflegend.
Vorsicht:erhöht die Lichempfindlichkeit der Haut.
entkrampfend, harmonisierend, beruhigend


Rosenholz
Entspannung für Atmung und Herz

Rosmarin
Duftet kampferartig, krautig.
Wirkung,anregend, gedächnisstärkend, konzentrarionsfördernd, kreislaufanregend,
entkrampfend, schmerzlindernd, schleimlösend, stark antiseptisch,
stoffwechselanregend.
erfrischend, gegen Erkältungsbeschwerden

Teebaum
Duftet würzig, an Lorbeer erinnernd und etwas "gewöhnungsbeddürftig".
Wirkung: seelisch stärkend, antibakteriell, entzündungshemmend, abschwellend,
schmerz- und juckreizlindernd, hautschonend.

Thymian
Duftet durchdringend würzig.
Wirkung: stark antiseptisch, reinigend, immunstimulierend, schleimlösend,
appetitanregend, gedächnisstärkend.

Vetiver
Duftet würzig, warm, holzig - balsamisch.
Wirkung: eregend, regenerierend, aufbauend, entspannend.

Ylang-Ylang
Duftet schwer, süßlich.
Wirkung: seelisch und körperlich entkrampfend, entspannend, ausgleichend,
erotisierend.

Zeder
Aber die Zeder wird leider immer noch im Handel mit anderen Ölen verwechselt.
Denn die Botanik kennt nur drei Zedernarten: Cedrus deodora (die Himalaya
Zeder), Cedrus atlantica (die Atlaszeder) und Cedrus previfolia (die
Zypernzeder), es gibt zwar die berühmte Libanonzeder, aber von ihr existieren
nur noch wenige Bäume, die unter Naturschutz stehen. Und alle genannten
Eigenschaften haben diese Zedernbäume, auch ist die Zeder nicht abortiv, wie in
vielen Büchern steht, dies beruht auf den Verwechslungen mit den
Zypressengewächsen. Denn leider wird kaum ein Öl so verfälscht angeboten, wie
die Zeder. Juniperus viriginia - die Virginiazeder ist wohl die bekannteste
Verfälschung des Zedernöls, aber sie ist keine Zeder, sondern gehört zu den
Zypressengewächsen. Hat eine komplett andere Biochemie und somit auch andere
Wirkweisen. Gerade bei der Zeder sollte man unbedingt nach dem botanischen Namen
kaufen.

Zitrone
Duftet fruchtig, frisch. Wirkung: anregend,
stimmungsaufhellend, aktivierend, konzentrationsfördernd, fiebersenkend,
antiseptisch, entzündungshemmend
belebend, anregend, erfrischend Angelika
Duftet erdig, würzig.
Wirkung: nervenberuhigend, aufbauend, stabilisierend, abwehrsteigernd, stark
antiseptisch, mild schleimlösemd, durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd,
magenstärkend und entblähend.
Vorsicht: erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.

Geneverbeere
Gibt Kraft bei emotionaler Erschöpfung, Stützt Jene, die sich unverstanden
fühlen
Geranie
Wirkt beruhigend und erfrischend auf Geist und Seele. Unterstützt die Therapie
bei Depressionen und Angstanfällen.
Myrrhe
Vermindert Zukunftsangst. Kühlt erhitzte Gemüter. Gibt Kraft und Mut in
schwierigen Zeiten.
Neroli
(Orangenblüte)
Beruhigt Hysterie und hilft bei Schlaflosigkeit. Ein wertvolles Mittel bei
Schock und Angst.
Niaouli
Unterstützt die Therapie bei geistiger Verwirrung
und Müdigkeit.
Patchoulie
Hilft bei Verdruss und psychischen Schocks. Nützlich bei Angstattacken.
Vertreibt Potenzstörungen.
Sandelholz
Hilft Vergangenes loszulassen und ist sehr entspannend. Wirkt auch als
Aphrodisiakum, verdängt Niedergeschlagenheit und Angst.
Scharlei
Beruhig Paranoia und stimuliert die Sexualität,
Tea Tree
Erhellt den Geist und verscheucht negative Gedanken.
Thymian
Macht Mut und beugt Alpträumen vor. Hilft der Konzentration.
Yiang-yiang
Beruhigt und vertreibt Sturheit. Hervorragende Wirkung bei depressiven
Verstimmungen und Ärger. Bringt Selbstvertrauen zurück.
Zeder
Gut für Tagträumer und zerstreute Menschen, wirkt angstlösend spendet Kraft und
Energie.
Zypresse
Baut auf und tröstet bei zerbrochenen Beziehungen, sowie bei Trauer. Bringt in
Zeiten der Veränderung die emotionale Ruhe wieder zurück.
Meinungen:
Zum Einschlafen nimmt man gerne Lavendel. In der Erkältungszeit Cajeput und
Niaouli. Niaouli aber nicht nachts, denn es wirkt auch anregend, dann darf man
sich nicht wundern, wenn das Kind nicht so dolle schläft. Deshalb für uns für
nachts lieber Cajeput. Zum Beruhigen Lavendel und Honig.
Zu den typischen Kinderölen gehören z.B. Mandarine rot, Honig, Vanille. Kommt
halt auch immer darauf an, was du mit dem Öl bewirken willst!
Wir lieben Bergamotte und Zironengras!
Ich liebe Vanille Duft
Ich mag in der Weihnachtszeit gerne Zimtöl!!
Von Duft-Ölen bekomme ich auch Kopfschmerzen. Duftöle sind ja eigentlich nur
Parfum.
Hallo Ihr Lieben, ich liebe auch die "zitronigen" Düfte!! (Bergamotte, Orange,
Zitronella)
jaja: Rose und Neroli sind für Herz und Seele.
Ihr macht mir mit Euren ganzen Ideen richtig den Mund wässrig. Bisher habe
ich mich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt, aber das hört sich alles total
gut an
Zur Haltbarkeit von ätherischen Ölen: Zitrusöle altern relativ schnell. Ihre
Haltbarkeit liegt zwischen 1/2 - 1 Jahr. Sie reagieren gegenüber Licht, Luft und
Hitze sehr empfindlich. Deshalb sollten die Öle in lichtunempfindlicheren Braun-
oder Blauglasflaschen gelagert werden. Sie sollten kühl und dunkel gelagert
werden. Normalerweise empfiehlt es sich sogar, wenn aus einem Fläschchen einiges
entnommen wurde, in eine kleinere Flasche umzufüllen, damit das Öl nicht mit der
darin enthaltenen Luft reagieren kann. lDie meisten Aromaessenzen sind etwa 5 -
10 Jahre haltbar. Destillierte Nadelholzöle wie Fichten- und Tannennadeln und
Grasöle wie Lemongras haben eine mittlere Haltbarkeit von etwa 3 Jahren. Holzöle
wie Patchouli und Vetiver, Blütenöle wie Rose und Gewürzöle wie Zimt und Nelke
halten besonders lange.
Im Schwitzkasten gefangen
Verfasst von AlexZ
Körperertüchtigende Maßnahmen, zum Beispiel Sport [in meinem Falle Squash],
können sich ja zu einem wöchentlichen Ritual entwickeln, wovon die Ertüchtigung
nur noch einen kleinen Anteil an den Maßnahmen hat, gefolgt von Trinkritualen
oder ähnlichem.
Mein wöchentlichen Ritual ist wie gesagt Squash spielen, abgerundet von einem
Saunagang und gekrönt durch ein kühles, prickelndes Radler am Ende der
Veranstaltung.
Normalerweise führt ja die sportliche Bewegung zu Beginn der Maßnahme zur
allgemeinen Ermattung, heute jedoch sollte diese Aufgabe dem Saunagang zukommen.
Es ist so eine kleine feine Gemischtsauna, direkt hinter den Duschen der
Umkleidekabine. Heute war Sie gut besucht: Männerrunde, spätes Mittelalter mit
Plauze. Zwei drei Gesellschafterinnen dazwischen, alle tüchtig am schwitzen. Ich
hatte gerade noch ein Plätzchen gefunden in der hintersten Ecke der obersten
Pritsche, genau da, wo die über dem Ofen nach oben geströmte Luft gerade wieder
nach unten kommt.
Anfrage eines Schwitzmitglieds: "Aufguss?"
Allgemeines Gemurmel. Ob das nun Zustimmung oder Ablehnung bedeutete, lies sich
schwer sagen, aber keiner sagte laut und deutlich 'Nein, danke!', denn Aufguss
ist gut, 'ne feine sache und überhaupt: SaunagängerInnen sind hart im nehmen.
Also ich war am gepflegten Rumschwitzen, gute fünf Miuten noch vor mir, als das
Klima in der Sauna plötzlich umschlug. Dies äußerte sich zunächst durch leichtes
Brennen der Nasenschleimhäute, kroch langsam in den Hals bis zum oberen Teil der
Lunge.
Ich zog bewußt die Luft ein und stieß sie wieder aus, das Atmen fiel
mittlerweile sehr schwer, nicht zuletzt auch durch die beigemischten Mengen
gefährlicher ätherischer Öle. Pfefferminz oder so.
Mir tränten die Augen, mir brannten die Nasenlöcher. Dampf stieg über den heißen
Steinen auf und hinter mir wieder runter. Es wurde immer nebliger.
Kollege Aufgießer nahm seinen Job sehr ernst und war immer noch am Aufguss
verteilen.
'Reicht jetzt aber, Kollege!' oder 'He, die Dampfsauna ist nebenan!' oder 'Er
will uns alle töten!' - wollte ich sagen, wollte ich schreien, nur konnte ich es
irgendwie nicht, ich war mit atmen beschäftigt. Auch kein anderer äußerte sich,
entweder waren sie es gewohnt oder konnten auch nicht mehr sprechen. Nur die
beiden Damen, wahrscheinlich Gymnastikgruppe, stießen laute aus, leise und
unverständlich.
Die Augen brannten fies. Die Haut brannte faszinierend, so wie viele
Nadelstiche, kennt man auch vom kalt duschen. Leider war es zu schummrig in der
Folterkammer, um eine Rötung erkennen zu können, ich starte auf meine Arme und
erwartete Blasenbildungen.
Der AttentäterAufgießer war mittlerweile fertig und wedelte mit seinem
schweißigen Handtuch über den heißen Steinen.
Irgendwie schien das ein Signal zu sein: die Gymnastinnen verliessen den Raum,
die Mittelalten auch, einer nach dem anderen.
Ich blieb. Zwar wollte ich nur gepflegt einen wegschwitzen und nicht ums
überleben kämpfen, aber so leicht vertreibt mich keiner aus dem Schwitzkasten.
Ich blieb und litt.
Danach habe ich so kalt und ausgiebig geduscht, wie nie zuvor.
Beim zweiten Durchgang war die Saunakabine anscheinend kaputt, ich fror
irgendwie. Wie schnell man sich an Schmerz gewöhnen kann!?
Nenn mich Weichei, nenn mich Held. Es war hart und ich lebe noch. Mehr ist mir
jetzt grad nicht wichtig.
Aber nächste Woche - da kannste einen drauf lassen - bin ich wieder dabei
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