GOURMET~FÜHRER EUROPA 
GOURMETLEXIKON ~ MIT VIDEOS UND EINEN SCHUSS EROTIK
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                                                   Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen. - George Bernard Shaw


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TOAST

  • Hawai

    • Eine Scheibe Toast,

    • eine Scheibe gekochter Schinken,

    • eine Scheibe Ananas,

    • eine Scheibe Scheiblettenkäse

      • 1. Rösten sie den Toast leicht an.

      • 2. Legen sie zuerst die Scheibe Schinken, danach die Scheibe Ananas und zum Schluss den Käse auf den Toast.

      • 3. Überbacken sie den Toast etwa 10 Minuten bei 200°C.

    • Schinkentoast "Hawaii"  gekochter Schinken mit Ananas und Käse überbacken, dazu Preiselbeeren

  • Herrentoast Pfeffersteak vom Schweinerücken mit Salatgarnitur

  • Keglertoast Schnitzel mit Champignonrahmsauce, gekochtem Schinken und Käse überbacken.

  • toasten ~ Brotscheiben im Toaströster, im Grill oder mit ein wenig Fett in der Bratpfanne hellbraun rösten

TOAST ÜBERBACKEN
 VON INES

 

 



TOCINO DE CIELO

Himmelsspeckchen. Ein andalusisches Dessert aus Eigelb und Zucker

 



TOMATE

  • Tomaten (Paradeiser)

  • Herkunft: Die Tomate ist ursprünglich in den Anden beheimatet.

  • Im Jahr 1498 wurde sie durch Christoph Kolumbus nach Europa gebracht.

  • Man unterscheidet eine Vielzahl von verschiedenen Tomatengruppen, wie

  • Runde Tomaten: das Fruchtfleisch enthält relativ viel Fruchtsäure und schmeckt angenehm.

  • Fleischtomaten: haben einen hohen Fleischanteil, sind schnittfester, enthalten weniger Fruchtsäure, sind dadurch süßer und wohlschmeckender als die runden Sorten.

  • Cocktailtomaten: auch Cherry-, Kirsch- oder Partytomaten genannt. Diese gibt es sowohl in gelb, orange, als auch in rot. Sie sind süßer als Tomaten und eignen sich besonders zum Rohgenuss und als Garnierung.

  • Ovaltomaten: sind leuchtend rot, dickfleischig und kernarm. Die Süße und das Aroma macht sie besonders zum Rohgenuss und für Salate geeignet, wird aber auch besonders gerne zum Einmachen verwendet.

  • Tomaten enthalten 7 verschiedene Mineralstoffe, 10 Spurenelemente, 13 Vitamine, 3 Fruchtsäuren und Zucker.

  • 100g Fruchtfleisch haben rund 16 kcal/66 kJ.

  • Tomaten regen die Tätigkeit von Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber an, darüber hinaus wirken sie sehr appetitanregend.

  • Aber Achtung bei den grünen Teilen der Tomate: sie enthalten Solanin. Es kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen.

  • Die Tomate sollte eine glatte, unverletzte Schale ohne Faulstellen haben.

  • Die Früchte sollten weiters nicht zu weich sein. Bereits grün gepflückte Tomaten reifen zwar nach und bekommen ebenfalls eine rote Schale, doch sie schmecken fad und wässrig. D.h. je länger die Tomate am Strauch reifen kann, desto mehr Aroma und Vitamine kann sie entwickeln. 

  • Dunkel und bei Raumtemperatur kann man Tomaten ca. 3-5 Tage lagern.

  • Im Kühlschrank werden sie hart und verlieren ihr Aroma.
     



TOMATENMARK

  • Es wird aus dem eingedickten Fruchtfleisch der Tomate gewonnen (ohne Kerne und Schalen).

  • Einfach konzentriertes Tomatenmark enthält mindestens 14 % Trockenmasse, doppelt konzentriertes Mark enthält 28 % und dreifach konzentriertes Tomatenmark 36 % Trockenmasse (das bedeutet, daß 36 % des Tomatenmarks aus festen Bestandteilen bestehen).



SUPPE MIT BACARDIAUFGUSS

  • 1 Dose geschälte Tomaten (850 g),

  • 2 Zwiebeln.

  • 30 g Butter/Margarine,

  • 3/8 L klare Brühe,

  • Salz, Pfeffer,

  • Edelsüss-Paprika,

  • 6 Bacardi,

  • 100 g Schlagsahne,

  • 2 El Schnittlauchröllchen

    • Zubereitung: Für 6 Personen:

    • Tomaten und Saft pürieren, durch ein Sieb streichen.

    • Zwiebeln würfeln und im erhitzten Fett glasig dünsten.

    • Tomaten und Brühe zugießen und aufkochen.

    • Mit Gewürzen abschmecken und Bacardi unterrühren.

    • Sahne steif schlagen.

    • Tomatensuppe in Teller füllen und mit je einem Sahneklecks und Schnittlauchröllchen servieren.

    • Dazu ein Bacardi Cola und das Dampfplaudern mit Bekannten kann beginnen.


SUPPE MIT PARMESAN

  • 4 Portionen – Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

  • 2 Zwiebeln,

  • 2 Knoblauchzehen,

  • 1 kg vollreife Tomaten,

  • 3 Esslöffel Olivenöl,

  • 1 Teelöffel Zucker,

  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer,

  • 1 Zweig Thymian,

  • 1 Zweig Rosmarin,

  • 1 Lorbeerblatt,

  • ½ Liter Fleischbrühe,

  • 1/8 Liter Sahne,

  • einige Basilikumblätter,

  • frisch geriebener Parmesan nach Geschmack

    • Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln.

    • Das Öl in einem Kochtopf erhitzen und die Zwiebel- & Knoblauchwürfel darin anschwitzen. Die Tomaten sowie Gewürze und Kräuter hinzufügen und gründlich vermischen.

    • Mit der Fleischbrühe aufgießen und zugedeckt bei mäßiger Hitze 25 Minuten köcheln lassen.

    • Die Suppe durch ein Sieb streichen oder durch die Flotte Lotte passieren.

    • Noch einmal erhitzen und falls nötig nachwürzen.

    • Die Sahne steif schlagen.

    • Die Suppe auf Teller verteilen, jeweils in die Mitte einen Klecks Sahne geben und mit den in Streifen geschnittenen Basilikumblättern bestreuen. Mit Parmesan bedient sich jeder nach eigenem Geschmack.



TôME

Tafelkäse, weich und cremig aus Vollmilch, hart und pikant aus entrahmter Kuhmilch

 


 


TONIC WATER

  • Ist eine Bitterlimonade.

  • Es hat einen Zusatz von mind. 15g Chinin pro L!

  • BITTER LEMON: Bitter Orange u. andere Bittergetränke sind Limos, die mit den entsprechenden Fruchtauszügen u. stets mit Bitteraroma hergestellt werden, das von Cininzusatz (max. 85mg) od. anderen Bitterstoffen stammt.


TONTOPF
Bräter aus poröser Keramik zum Garen von Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch, Schmorgerichten und Aufläufen



TOPFEN

Quark



TOPFENGOLATSCHE

Plunderteig-Österreichische Backtradition in ihrer besten Form: Frische, saftige Topfenfülle umhüllt von lockerem Plunderteig


TOPFENTORTE

  • 40 dkg Topfen

  • 5 Eidotter

  • 15 dkg Margarine

  • 3 dkg Bröseln und 3 dkg abgezogene geriebene Mandeln,

  • 15 dkg Zucker,

  • 5 Klar Schnee,

  • eine Messerspitze Backpulver.

    • Die Magarine mit den Dottern gut abtreiben, alles vermischen, in Tortenform füllen, langsam backen.

 



TOPINAMBUR

Erdartischocke oder Rosskartoffel mit nussartigem Geschmack

 



TORRONE, TURRÓN

türkischer Honig, weißer Nougat aus Eiweiß, kandierten Früchten, Honig und Mandeln

 


TORTELETT
Törtchen aus Mürb- oder Blätterteig zum Füllen


TORTELLINI

  • Italienisch für "kleiner Kuchen"

  • sind ringförmige Teigwaren, die, ähnlich wie Ravioli, gefüllt sind.

  • Die Füllung kann aus einer Mischung

  • aus Gemüse (meist Spinat)

  • oder Fleisch (Kalbfleisch, Hühnerfleisch, Schweinefleisch oder Mortadella) und oft auch

  • Parmesankäse bestehen.

  • Tortellini werden für gewöhnlich in einer Suppe (Tortellini in Brodo) oder mit Hackfleischsoße oder Sahnesoße serviert.

  • Ursprünglich stammen sie wohl aus der italienischen Provinz Bologna. Hier sind sie als traditionelle bologneser Spezialität seit 1974 bei der Handwerkskammer in Bologna eingetragen.

  • Auch die Zubereitungsart Tortellini in Brodo (Tortellini in Fleischbrühe) – die als typisches Sonntagsgericht gilt – wurde dabei festgelegt.

    • Legenden besagen, dass die Tortellini dem Bauchnabel von Venus, der Göttin der Liebe in der römischen Mythologie bzw. Aphrodite in der griechischen Mythologie, nachempfunden sind.

    • Venus, so die Legenden, kam zu einem Wirtshaus in Bologna. Ob sie sich dort mit Jupiter treffen wollte oder ob der Wirt ihr zu Ehren ein Fest veranstaltete, ist unklar.

    • Der Koch aber soll jener Legende zufolge durch das Schlüsselloch ihres Zimmers einen Blick auf ihren Bauchnabel erhascht haben und, beeindruckt von dessen Schönheit, ihm zu Ehren die Tortellini kreiert haben.


MIT WILDENTENFÜLLUNG UND RUCOLASALAT

Zutaten (für 4 Personen):

Tortelliniteig:

  • 300 g Mehl

  • 3 große Eier

  • 1 Prise Salz, Muskat

Tortellinifüllung:

  • 120 g Wildentenfleisch

  • 1 Eiweiß

  • 100 ml Sahne

  • 100 g Pfifferlinge

  • 1 kleine Knoblauchzehe

  • 50 g Schalotten

  • 2 EL fein geschnittene, glatte Petersilie

  • 2 EL fein geschnittener Kerbel

  • 50 g Butter

  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Rucolasauce:

  • 150 g Rucola

  • 1 Kartoffel

  • 1 Schalotte

  • 100 g Butter

  • 50 ml trockener Weißwein

  • 100 ml Wildgeflügelfond

  • 100 g kleine Pfifferlinge

  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

  • 12 Rucolablätter

  • Öl zum Frittieren

Zubereitung

  • Tortelliniteig:

    • Mehl, Eier, Salz und Muskat mit dem Teighaken durchkneten, bis sich der Teig zu einer festen Kugel formt.

    • Teig in Klarsichtfolie wickeln, 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

    • Gut gekühltes, grob gewürfeltes Wildentenfleisch mit Eiweiß im Küchenkutter für die Tortellinifüllung fein pürieren. Nach und nach die Sahne dazugießen, so lange kuttern, bis eine homogene Farce entsteht.

    • Pfifferlinge fein würfeln. Knoblauch und Schalotten fein schneiden. Pfifferlinge, Knoblauch, Schalotten und Kräuter in Butter andünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    • Abkühlen lassen, unter die Farce mischen.

    • Anschließend den Tortellini-Teig dünn ausrollen, in Quadrate (5 x 5 cm) schneiden. In die Mitte jedes Quadrates einen Teelöffel Füllung geben.

    • Tortellini formen, im kochenden Salzwasser 4-5 Min. garen, in einem Sieb abtropfen lassen.

  • Rucolasauce:

    • Rucola, Kartoffelwürfel und fein geschnittene Schalotten in der Hälfte der Butter andünsten.

    • Mit Wein und Wildgeflügelfond aufgießen.

    • Bei milder Hitze köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.

    • Sauce im Küchenmixer fein pürieren, durch ein Sieb passieren. Pfifferlinge in der restlichen Butter anschwitzen, mit Sauce aufgießen, einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Garnitur:

    • Rucolablätter in der 160 Grad heißen Friteuse 30 Sekunden frittieren, auf Küchenkrepp abtropfen lassen,

    • leicht mit Salz und Pfeffer würzen.

    • Tortellini auf heißen Tellern anrichten,

    • mit der Sauce übergießen und den frittierten Blätter garnieren.
       



TORTEN

 

Tortenrezept: 1/2 h schmusen, 10 g Zärtlichkeit, 5 g Liebe, 1 Pflaume, 1 Banane, 2 Eier, 25 Min verrühren, 1 Seufzer, 1 Spritzer Rahm,
9 Monate reifen lassen - fertig.



TORTILLA

  • Spanisches Omelette mit verschiedenen Zutaten. 

  • Als tortilla de patatas mit Kartoffeln, sonst - als tortilla francesa - nur mit Eiern zubereitet.

  • Eine spanische Spezialität.



TORTUE


Seeschildkröte; ihr Fleisch wird als Delikatesse geschätzt und vorwiegend für Suppen verwendet.


 

TOUR

 

Bezeichnung für das Umschlagen und Ausrollen von mehreren Blätterteiglagen. Man sagt pro Lage: "eine Tour gehen".


 

TOUREN

 

Mehrfaches Ausrollen und Zusammenlegen eines Teiges


TOURNEDOS

  • Etwa 3 cm dicke Scheibe aus dem Rinderfilet zum Kurzbraten - Tranche (etwa 2 – 3 cm) aus dem Rindsfiletherz.

  • Tournedo, Lendenschnitte, Medaillon, Mignons, Nüsschen, engl.: tenderloin

  • Tournedos werden aus dem dünnen und dicken Mittelstück oder dem Kopf des Rinderfilets geschnitten.

  • Man schneidet sie in etwa 90 bis 100 Gramm schwere Stücke.

  • Damit Tournedos beim Braten ihre runde Form behalten, sollte man sie mit Küchengarn rundherum binden. Die Medaillons werden in heißem Fett in einer Pfanne angebraten.

  • Je nach Garstufe brät man sie 4 bis 5 Minuten auf jeder Seite.

  • Erst nach dem Braten werden sie mit Salz und Pfeffer gewürzt.

  • Als Nüsschen oder Mignons werden kleine Medaillons mit 60 bs 80 Gramm Gewicht. Beispielsweise vom Kalbsfilet, vom Schweinefilet oder vom Lammrückenbezeichnet.

  • Im Laufe der Zeit sollen bis zu 500 Rezepte für die Zubereitung der edlen Fleischteile erfunden worden sein.

  • Aus dem Bratenansatz jedenfalls wird meist eine knappe aber gute Sauce zubereitet

  • Das Tournedo ist ein Lendenschnittchen, das entweder sautiert oder auf dem Grill zubereitet wird.

  • Das Tournedo wird entweder auf Toastbrot oder auf Croûtons gesetzt und serviert.



TOURNEDOS ROSSINI

Filetsteak mit Gänseleber und Trüffelscheibe auf Toast oder Croutons serviert.

 



TOURNIEREN

  • Formgebung mit dem Messer

  • wenden, umdrehen, abdrehen, formen,

  • Zuschneiden von Gemüsen, Kartoffeln etc.


 

Traminer

  • (Weißweinrebsorte) Ein in fast ganz Euorpa und den USA angebauter Wein, der seine Herkunft im Norditalienischen Tramin hat.

  • Top-Qualitäten sind selten, dann aber sehr delikat.

  • Die guten und sehr guten Qualitäten erinnern in ihrer ganzen trockenen oder süßen Harmonie an asiatische Früchte und aromatischen Rosenduft.



TRANCHE

Scheibe ~  Eine Schnitte von gekochtem oder gebratenem Fleisch


TRANCHIEREN

  • Fachgerechtes Zerlegen von Fleisch und Geflügel in Portionen

  • Fachgerechtes, der Anatomie eines Schlachttieres angepasstes Zerlegen.

  • Braten, Geflügel und Fisch können am Tisch tranchiert werden.

  •  Zerschneiden; in Stücke oder Scheiben (Tranchen) schneiden.

  • Bevor es allerdings ans Schneiden geht, sollte der Braten nach dem Garen zunächst etwa zehn Minuten ruhen.

  • Der Grund: In dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig. Die Struktur wird fester, der Braten lässt sich besser schneiden und verliert weniger Saft.

  • Für die Ruhezeit den Backofen ausstellen.

  • Braten werden grundsätzlich quer zur Faser geschnitten.

  • Wie dick die Scheiben sein sollen, hängt von den persönlichen Vorlieben ab.

  • Mit etwa einem Zentimeter liegen Sie auf jeden Fall richtig.

  • Einzige Ausnahme ist Roastbeef, das stets in dünnen Scheiben serviert wird.

  • Ein Tipp: Kleine Fleischstücke wie Filet wirken größer, wenn Sie sie schräg aufschneiden.

  • Muss der Braten noch vom Knochen gelöst werden, gilt folgende Regel: Zunächst entlang des Knochens schneiden und dann senkrecht dazu.

  • Bei Rippenbraten oder Kotelettstück empfiehlt es sich, die Rippen vorher vom Fleischer durchhacken zu lassen. So können Sie die einzelnen Scheiben beim Tranchieren besser abschneiden.


 

TRÄNKEN

 

Biskuit- und Genoiseböden lässt man vor dem Garnieren mit der Auflage entweder in einem alkoholischen Getränk liegen oder man beträufelt sie entsprechend damit, bis sie sich vollgesogen haben und weich werden.



TRATTORIA

(ital.) einfaches Restaurant

 


TRONCÓNS
Stücke von kleineren Fischen


TRIFLE
Englisches Dessert mit kandierten Früchten, Sherry und Schlagrahm


 

Trinkerwitze
Witze übers Trinken

  • Polizeikontrolle.
    Der angetrunkene Fahrer säuselt:
    "Ich habe nur Tee getrunken."
    Darauf der Polizist:
    "Dann haben Sie mindestens 1,8 Kamille ...

  • Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen.
    "Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Kirschwasser gemacht hat. Wieviel soll ich ihm wohl geben ?"
    "Auf keinen Fall mehr als fünf Euro pro Liter"

  • Ein Liliputaner kommt in eine Kneipe und bestellt einen Schnaps.
    Er bekommt ein Glas, kippt es, schüttelt sich und ruft: "Brrrrr, der ist ja so stark, da zieht sich einem ja alles zusammen!"
    Der Wirt: "Also bitte keine Reklamationen, Sie sind schon so klein reingekommen!"

  • "Aber Otto, der Arzt hat dir doch verboten, beim Essen Wein zu trinken!"
    "Du hast recht. Räum das Essen weg."

  • Ein Besoffener geht nachts eine Straße entlang und trifft schließlich auf eine Litfaßsäule. Er rennt leicht dagegen, bleibt stehen, und tastet nach beiden Seiten die Litfaßsäule ab. Er geht rechts herum, tastet und tastet, dann links herum und tastet wieder, dann bricht er verzweifelt zusammen und heult:" Oh mein Gott, man hat mich eingemauert!"

  • Gast: "Herr Ober, ein Bier!"
    Ober: "Wo?"

  • Mitternacht in einer kleinen Bar. Der Wirt steht mit ein paar Gästen an der Theke. Da geht die Tür auf, ein Mann kommt rein und bestellt eine Flasche Champagner. Als er diese bekommen hat, läßt er den Korken knallen und ruft laut: "Prost Neujahr!!" "Was soll denn der Quatsch?" weist ihn der Wirt zurecht, "wir haben OSTERN!"
    "Ostern?" stammelt der Mann, "oh je, das gibt Ärger. So lange war ich noch nie Feiern!"

  • "Im Wein liegt die Wahrheit!"
    "Jaja, der Schwindel liegt im Etikett."

  • An der Hotelrezeption klingelt das Telefon.
    "Bitte, wann macht die Hotelbar auf?" lallt eine Stimme.
    "Aber, mein Herr, es ist elf Uhr vormittag", sagt der Empfangschef und legt kopfschüttelnd auf. Kaum eine Stunde später klingelt es wieder.
    "Bitte, wann macht die Hotelbar auf?" lallt es wieder.
    Und wieder vertröstet der Empfangschef. Eine Stunde später derselbe Anruf. "Aber, mein Herr", faßt sich der Mann an der Rezeption ein Herz, "in Ihrem Zustand würde ich eh nicht in die Bar hineingehen."
    "Was heißt hinein", lallt der Anrufer, "ich will endlich raus!"

  • Helge bestellt in der Kneipe 18 Pils. Der Wirt schenkt kopfschüttelnd ein und fragt den sonderbaren Gast: "Im Vertrauen, mein Herr, aber was wollen Sie bloß mit 18 Pils - erwarten Sie noch ihre Fußballmannschaft?"
    "Keineswegs, aber draußen an der Tür steht doch groß und deutlich: Unter 18 kein Alkohol!"

  • Ein Mann bestellte sich ein Bier!
    Als er aufs Klo musste, hatte er Angst, dass jemand davon trinkt. Also schrieb er einen Zettel: "Ich habe reingespuckt!"
    Als er wieder zurück kam, stand darunter: "Ich auch!"

  • Kommt ein Mann ins Lokal und ruft: "Herr Wirt, schnell einen Doppelten, ehe der Krach losgeht!" Er kippt den Doppelten hinunter und sagt: "Noch einen, ehe der Krach losgeht!" Nach dem 5. Glas fragt der Wirt seinen Gast: "Was für einen Krach meinen Sie eigentlich?"
    "Ich kann nicht bezahlen..."

  • Ein Mann, der kein Wort mit "B" aussprechen kann, geht in eine Kneipe.
    Dort will er sich ein Bier bestellen und sagt: "Ich hätte gerne ein Glas B...b....bbb....Wasser."
    Er trinkt das Glas Wasser und ist verärgert. Irgendwann muss es doch klappen.
    Er versucht es noch einmal: "Ich hätte gerne ein Glas B...b...b...bbb...Wasser."
    Er wird noch wütender aber gibt nicht auf: "Ich hätte gerne ein Glas B...b...b...Bier! Juhu!"
    Darauf der Barkeeper: "Becks oder Budweiser???"
    "B...b...b..."

  • Ein Mann bestellt in einer Bar zehn Klare. Er kippt sie einen nach dem anderen runter. Dann bestellt er neun Klare und kippt sie. Dann acht... sieben...
    Bei fünf angelangt lallt er: "Komisch... je... je... weniger... ich trinke, de... desto besoffener werde ich..."

  • James Bond sagt zu der Kellnerin: "Stell mir nen Martini hin."
    "Soll ich ihn rühren oder schütteln?"
    "Ich wär gerührt, wäre er geschüttelt!"

  • "Herr Ober, das Steak riecht nach Schnaps!"
    Da tritt der Ober drei Schritte zurück und fragt: "Immer noch?"

  • Wie heißt das gefährliche Gas zwischen zwei Wirtshäusern? Sauerstoff!

  • Ein Hase kommt in eine Kneipe, setzt sich an den Tresen und bestellt: "Ein Bier und nen Korn du Arsch."
    Der Hase trinkt aus, bezahlt und geht.
    Am nächsten Tag dasselbe Spiel und am darauf folgenden Tag wieder.
    Da wird es dem Wirt zu bunt: "Wenn du noch einmal Arsch zu mir sagst, hole ich mir zwei Nägel und nen Hammer und nagle dich mit deinen Ohren da oben an der Decke fest."
    "Schon gut", sagt der Hase und geht.
    Nach 2 Wochen kommt der Hase wieder in die Kneipe und setzt sich an den Tresen: "Hat du 2 Nägel und nen Hammer?"
    "Nein!" antwortet der Wirt.
    "Na dann gib mir mal ein Bier und nen Korn du Arsch!"

  • Der Tünnes und der Schäl sitzen zu vorgerückter Stunde am Stammtisch. Da sagt der Schäl: "Tünnemann, j-jetzt stehn wa auf. Wemma noch jehn k-können, da-dann jehma noch nich. Könnema a-aber nichmehr jehn - dann jehma!

  • Bert beobachtet in der Kneipe einen Gast, dem der Kellner den Schnaps immer direkt in den Mund kippt. Darauf angesprochen meint der Schlucker: "Seit meinem Unfall trinke ich immer so."
    "Was denn für ein Unfall?"
    "Ich habe mal einen Doppelten mit dem Ellenbogen umgestoßen ..."

  • Kommen zwei Zechkumpane in der Nacht aus der Kneipe, das viele Bier drückt. Fragt Otto: "Warum pinkele ich so laut und du so leise?" Willi: "Du pinkelst an mein Auto, und ich an deinen Mantel..."

  • Alkohol ist keine Antwort...aber man vergisst die Frage.

  • Ein Mann kommt in eine Bar und fragt: "Wem gehört den der Dobermann da draußen?"
    "Mir!" antwortet ein riesiger, breitschultriger Mann, "Warum fragst Du?"
    "Weil eben mein Pudel gerade Deinen Hund getötet," antwortet der erste.
    "Das soll wohl ein Witz sein?!" fragt der Dobermannbesitzer. "Ich warne Dich, ich bin heute nicht in der Laune, solche Witze zu hören."
    "Aber ich sage die Wahrheit," entgegnet der erste. "Es scheint, als ob dein Hund erstickt ist, als er meinen Pudel fressen wollte."

  • Beim Frühschoppen fragt Franz die einsame Liese: "Sind Sie für den nächsten Tanz schon vergeben?"
    "Oh nein, ich bin noch frei!" freut sich Liese.
    "Könnten Sie dann bitte mein Bierglas halten, während ich tanze?"

  • Er kommt im Morgengrauen nach Hause. Sie empfängt ihn mit der üblichen Moralpredigt: "Hans-Dieter, du bist ja schon wieder betrunken! Wie oft soll..."
    "Sei still, ist es nicht Strafe genug, dass ich dich doppelt sehe..."

  • Warum trinkt der Russe Wodka, der Schotte Whiskey, der Deutsche Bier und der Italiener Wein?
    Damit man die Völker an ihrer Fahne erkennen kann!

  • Im Magen ruht friedlich ein Kartoffelsalat, da kommt von oben ein Schnaps herein.
    Fragt der Kartoffelsalat: "Wer bist denn du?"
    "Ich bin ein doppelter Schnaps, mich hat der Meier spendiert!"
    Kurz darauf kommt noch ein Schnaps, wieder fragt der Kartoffelsalat: "Und wer bist du?"
    "Ich bin ein doppelter Schnaps, mich hat der Meier spendiert!"
    Ein weiterer Schnaps kommt, wieder fragt der Kartoffelsalat: "Und wer bist du?"
    Und wieder sagt der angekommene Schnaps: "Ich bin ein doppelter Schnaps, mich hat der Meier spendiert!"
    Und nach ein paar weiteren Schnäpsen sagt der Kartoffelsalat plötzlich: "Ihr habt mich neugierig gemacht - den Meier schau ich mir jetzt an!"

  • Die Silvesterfeier ist auf dem Höhepunkt, als der Gastgeber beginnt, sich bei seinen Gästen zu verabschieden. "Was soll denn das,", fragt einer der Gäste, "willst du uns vergraulen?"
    "Das nicht, aber jetzt kann ich euch noch auseinanderhalten!"

  • Ein Gast sitzt an der Bar trinkt seinen Whiskey, legt 10 Euro auf den Tisch und geht.
    Knurrt der Barkeeper: "So was! Gibt 10 Euro Trinkgeld bezahlt aber seinen Whiskey nicht."



TRÜFFEL

  • Der edelste Speisepilz wächst in der Nähe von Baumwurzeln unter der Erde und ist nur mit gut trainierten Schweinen oder Hunden zu finden.

  • Schwarze Trüffel eignet sich besonders gut zum Würzen.

  • Weiße Trüffeln hobelt man am besten über warme Gerichte wie Risotto oder Rührei.

  • Sommer- und Wintertrüffeln können es in Duft und Geschmack nicht mit den edlen Herbsttrüffeln aus dem Piemont und dem Périgord aufnehmen.

    • Auch die Delikatesse Trüffel soll Männer und Frauen anturnen. Ihren Ruf verdankt sie weder der Form noch den Inhaltstoffen, sondern hauptsächlich dem Geruch.

    • Denn die heiß begehrten Pilzknollen enthalten ein Pheromon namens Androstenol, das nach Schweiß riecht und auf das Schweine und Menschen gleichermaßen reagieren.

    • Das erklärt auch warum Schweinedamen so erfolgreich auf der Trüffelsuche sind. Sie erwarten eigentlich einen Eber hinter dem Geruch und spüren so die Trüffel auf.

    • Da auch im menschlichem Schweiß Androstenol enthalten ist, empfinden vor allem Männer das Trüffelaroma als anregend. Trüffelliebhaber mögen den Vergleich mit Schweißgeruch verzeihen!


 


TRUTHAHN MIT WHISKEY

  • Es lassen sich auch Backhendl, Gans oder Wachteln verwenden.

    • Man nehme einen Truthahn von fünf Kilo und eine Flasche guten Whiskey.

    • Außerdem Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen.

    • Truthahn mit Speckstreifen belegen, verschnüren, salzen, pfeffern und mit etwas Olivenöl beträufeln. Backofen auf 200°C vorheizen.

    • Ein Glas Whiskey auf ein gutes Gelingen trinken.

    • Den Truthahn auf das Bratblech legen und auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben.

    • Ein weiteres Glas auf gutes Gelingen trinken.

    • Das Thermostat nach 20 Min. auf 250°C stellen, dass dem Truthahn ordentlich eingeheizt wird.

    • Danach schenke man sich einen weiteren Whiskey ein.

    • Nach halm Schdunde offnen, wenden und den Braten überwachen.

    • Die Fiskyflasche ergreiffn unn sich eins hinner die Binde kippn.

    • Nach ner weitern albernen Schdunnde langsam bis zum Ofen hinschlenderen und die Trute rumwenden. Darauf achtn, sich nich die Hand zu vabrenn'n an die Scheiss Ohfndühr.

    • Sich waidere swei odda ddrei Wixki innen Glas sich unn dann unn so.

    • Di Drute weehrent drai Schdunnt (iss auch egal) waiderbraan un all ssehn Minud'n aufn Dolleddn.

    • Wenn ueerntwi möchlisch ssu die Drute drähn unn fasuchn des Viech aus'm Ohwn ssieh'n.

    • Nochmal än Schlugg geneemign un anschliesnt wida fasuchn, das Biest rauszukriegn.

    • Den fadammt'n Vogel vom Boden aflasen unn aufner Bladde hinrichten.

    • Aufpassn, dass nich ausrutschn auff'm schaissffetichn Kuechnbodn. Wenn sich drossdem Drute nich wida Aufssuschichtnodersohahaisallesjaeeeehscheissegaaal!!!!

    • Ein wenig schlafen.

    • Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonaisse und Aspirin kalt essen.

TRUTHAHNSPEZIAL
MR. BEAN

 

 


 

TÜLLE

Düse für Dressiersack


 

TULSI

 Die Tulsi, die legendäre "Unvergessliche", ist eine der heiligsten und am meisten verehrtesten Pflanzen unter den Heil- und Geschmackskräutern in Indien.


 

TUMBLER
 
Whiskyglas, zylindrisch, klassisch.


 

TWISTER
Spirale, die aus einer Zitrusfrucht mit einem Spezialmesser herausgeschnitten wird. Zur Dekoration hängt man den in Spiralform sich kräuselnden ca. 5-8cm langen Streifen über den Rand ins Glas.
 



TZATZIKI

  • Tzatziki ist ein sehr bekanntes griechisches Rezept, daß gerade im Sommer sehr erfrischend ist.

  • Klassisch ißt man es als Vorspeise zu Weißbrot oder zum Gyros .

  • Es eignet sich aber auch als Beilage zu fast jedem gegrillten oder gebratenen Fleisch, und ebenso zum Dippen mit Brot oder Gemüsestiften.

  • Gutes Tzatizki ist sehr cremig und relativ fest.

  • Damit das gelingt, dürfen die Zutaten nicht zu wässrig sein.

  • Deswegen werden die Gurken entkernt und der Joghurt (falls nötig) entwässert.

  • Zutaten (für ca. 4 Personen)

  • Ca. 500g Joghurt (3.5% Fettgehalt) oder 400g griechischen Sahnejoghurt (10% Fettgehalt, z.B. Total)

  • 1/2 Salatgurke

  • 4-6 Knoblauchzehen

  • 2 Eßlöffel Olivenöl Optional: 1 Teelöffel Balsamico-Essig

  • Salz Pfeffer

  • 1/2 Bund Dill Optional: 2-3 Blätter frische Minze Optional: Oliven,

  • Paprika oder Tomate zum Anrichten

    • Bei Verwendung von normalem Joghurt, diesen zunächst entwässern.

    • Griechischer Sahnejoghurt kann direkt verarbeitet werden. Den Joghurt in einer mittelgroßen Schüssel glatt rühren.

    • Die Gurke waschen und dünn schälen, dann halbieren und mit einem Teelöffel die Kerne herausschaben.

    • Danach die Gurke grob raspeln oder in feine Schnitzel schneiden.

    • Die Gurkenraspel etwas salzen und kurz ausdrücken.

    • Die Knoblauchzehen schälen und zum Joghurt pressen.

    • Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer zugeben, und die Mischung gut durchrühren.

    • Falls gewünscht, jetzt auch den Balsamico-Essig zugeben.

    • Den Dill und, wenn gewünscht, die Minze, waschen, fein hacken, und unter den Jogurt mischen.

    • Danach die Gurkenraspel unterrühren.

    • Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken,

    • etwa 1/2 Stunde durchziehen lassen, und dann anrichten.

 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN  

 

 


tome , tomme -- Sanfter Halbhartkäse in vielen Varianten aus Schaf-, Ziegen- (Dauphiné, Savoyen, Südostfrankreich) od. Kuhmilch (Savoyen, Westschweiz), F.: 45% bzw. 20-40%, gute Zeit Juni-Nov.
tome vaudoise, tomme vaudoise -- Kl. Weichkäse mit Schimmelbelag aus Kuhmilch, manchmal mit Kümmel gewürzt, mild sahniger Geschmack, F.: 50%, gute Zeit Juni-Okt. (Waadt/Schweiz)
torchon (m) -- Putzlappen
torréfie -- Rösten (Kaffee usw.)
torréfier -- rösten (Kaffee usw.)
torta -- Aniskuchen mit Pinienkernen (Korsika)
tortue -- (Suppen-) Schildkröte, vom Aussterben bedroht, darf deshalb nicht mehr zubereitet und gegessen werden
toscane, (à la) -- I.a. mit Parmesankäse u. Schinken
tôt-fait -- >Quatre-quarts-Kuchen mit Zitronen- od. Vanillearoma
touille -- Heringshai, -> requin-taupe
toulousaine, (à la) -- Mit Ragout aus Geflügelknödeln, Kalbsbries, Hahnenkämmen u. -nierchen, Champignons u. Trüffeln in weißer Sauce; a. allg. nach Art der südwestfranz. Küche
toupin -- Würziger Hartkäse aus Kuhmilch, fruchtig, F.: 45%, gute Zeit Sept.-März (Savoyen)
toupine -- Kl. Ton- od. Keramikgeschirr
tourin -- Zwiebel-, manchmal Knoblauch- od. Tomatensuppe mit Schweine- od. Gänseschmalz (Südwestfrankreich)
tourné -- sauer (Milch)
tournedos -- Kl. dicke Lendenschnitte aus dem Kopf od. der Spitze des Rindsfilets
tournedos (à la) Rossini -- Lendenschnitte auf in Butter geröstetem Weißbrot mit Gänseleber- u. Trüffelscheiben, mit Madeirasauce überzogen
tourner -- drehen, wenden, umkehren; (Gemüse usw.) rund od. oval formen, zurechtschneiden; gerinnen, sauer werden
tournesol, soleil -- Sonnenblume
touron, torrone, turone -- urspr. spanisch: aromatisches Konfekt aus zerstoßenen Mandeln, Nüssen oder Pistazien, a. getr. Früchten, Eiweiß und Zucker
tourte -- Runder, mit Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch, Gemüsen usw. od. mit Früchten, Cremes usw. gef. Blätter- od. Mürbeteigkuchen; Pastete mit Teigdeckel; rundes Brot
tourte de bléa -- Mangoldkuchen mit Pistazienkernen (Nizza)
tourte lorraine -- Pastete aus Kalb- u. Schweinefleisch mit Eiern, Sahne u. aromatischen Kräutern (Lothringen)
tourteau fromagé -- Kuchen mit Ziegenfrischkäse (Poitou, Vendée)
tourteau pruné, pruneau -- Blätterteigkuchen mit Pflaumenmus (Poitou, Vendée)
tourteau, (crabe) -- Taschenkrebs, der größte europ. Meereskrebs aus Atlantik, Ärmelkanal und a. Mitelmeer, schwerverdauliches und nicht sehr feines, aber kräftiges und aromatisches Fleisch, am besten weibliche Tiere gegen Frühlingsende, wie Hummer (-> homard) zuzubereiten
tourterelle -- Turteltaube; > pigeon
tourton, tourtou -- Flacher Buchweizenkuchen; >galette
toute-épice -- Piment, Nelkenpfeffer, >piment de Jamaïque; Schwarzkümmelpulver, >nigelle
train de côtes (m) -- Hochrippe, Rostbratenstück
traiteur -- Feinkosthändler, -laden
tranche (f) -- Scheibe
tranche (grasse) -- Oberschale, Kluft des Rindes
tranche de boeuf (f) -- Oberschale, Kluft
tranche de veau -- Kalbsschnitzel
trancher -- abschneiden, zuschneiden, in Scheiben schneiden; Westschweiz: gerinnen, sauer werden, umschlagen
Trappistine -- Blaßgrüner Klosterlikör aus Armagnac u. Bergkräutern, TT6-8° (Doubs / Franche-Comté)
travers -- Schweinerippchen
trebuc -- Eingemachtes Stück Gans, Ente, Schwein (Béarn/ Aquitanien)
Treipen -- Blutwurst (Luxemburg)
tremper -- eintauchen, anfeuchten, aufweichen; wässern, tränken; Wein: mit Wasser mischen
trénels -- Schafkutteln mit Knoblauch, Schinken, Speckschwarte, Karotten, Thymian u. Lorbeer in Weißwein (Aveyron / Aquitanien)
tresse -- Zopfbrot, Striezel
trévise -- Radicchio, -> chicorée rouge
tricholome de la Saint-Georges, mousseron -- Maipilz, einer der begehrtesten Speisepilze, mehlig saftig, nicht roh essen, zum Einlegen, Trocknen, a. Würzen geeignet, gute Zeit April-Mai u. Sept.
tricholome équestre -- Grünling, Echter Ritterling, vorzüglicher Speisepilz von erdig-mehligem Geschmack, nicht roh essen, gute Zeit Aug.-Nov.
tricholome nu, pied-bleu -- (Nackter) Rötling, angenehmer, aber madenanfälliger Speisepilz von kräftigem Geschmack, bes. gut in Öl konserviert, beste Zeit April u. Mitte Sept.-Nov.
tricholome terreux, petit-gris -- Erdritterling, pfeffrig würzig, als Mischpilz od. in Öl eingelegt genießbar, gute Zeit Mitte Juni-Nov.
trigle -- Knurrhahn, >grondin
trîléye -- Belgien: Biersuppe
tripa -- Mit Spinat u. Kräutern gef. Schafsdarm, -magen (Korsika)
tripe à l'djotte -- Belgien: Wurst aus Schweinefleisch und Grünkohl
triperie -- Innereien-, Kaldaunenladen
tripes -- Eingeweide v. (Schlacht)Tieren; Kutteln, Kaldaunen, Fleck, Pansen, Magen v. Rind, a. v. Kalb od. Schaf, in Streifen geschnitten, mit Aromaten und Kräutern an Bouillon
tripes à la mode de Caen -- Eintopf aus Rinderkutteln u. Kalbsfüßen mit Suppengemüse, Zwiebeln u. Knoblauch an gewürzter Bouillon mit Apfelwein, >cidre, u. >Calvados
triple crème -- Dreifach-Rahm-Käse, süßlich cremig, oft aromatisiert, Fett 60-75% (?le-de-France, Normandie)
Triple-Sec -- Klarer Likör aus Orangenschalenölen u. Gewürzen, süß u. trocken, TT6-8° od. über Eis
tripotch(a) -- Stark gewürzte Blutwurst aus Innereien vom Schaf, auch Kalb (Baskenland)
tripous, tripoux -- Geh. Schafskutteln u. -füße, mit Speck, Kräutern und Gewürzen zu kl. Päckchen zusammengebunden und in Bouillon mit Weißwein gek. - ein Rezept mit vielen Varianten in Zentralfrankreich; a. ->petites
trompette-de-la-mort, trompette-des-morts, corne d'abondance, craterelle -- Herbst-, Totentrompete, Füllhorn, sehr guter Speisepilz aus der Familie der Pfifferlinge, a. getr. u. gemahlen als Aromazutat u. Würze verwendbar, nicht roh essen, gute Zeit Mitte Juni-Mitte Okt.
tronçon -- Längs abgeschnittenes Stück Fleisch, Fisch, Gemüse usw.
troquet -- Einfache Gaststätte, Schenke, Ausschank; Weinhändler
trou du milieu -- Gläschen Branntwein, >coup de milieu; trou=Loch
trou normand -- Gläschen >Calvados od. sonst Branntwein in der Mitte des Essens
trouchia, trucha -- Omelett mit Mangold-, auch Spinatblättern, Kerbel, Petersilie, a. Basilikum, u. geriebenem Parmesankäse, manchmal mit Tomatenpüree, wird oft kalt gegessen (Nizza)
truff(i)at -- Topf mit feingeraffelten Bratkartoffeln u. Frischkäse (Berry/Zentralfrankreich)
truffade, truffado -- Dicker Fladen aus in Schweinefleisch gebratenen Kartoffeln mit Speck u. geschmolzenem (Cantal-)Käse (Auvergne); ugs. für Gericht mit Trüffeln, >truffe
truffe -- Trüffel, der edelste, kostbarste Speisepilz, in Frankreich schwarz (früher Périgord, Lot, heute eher aus Quercy u. südl. Rhônetal), von subtilem, überfeinertem, irgendwie morbidem Duft u. Geschmack; a. Kugel aus geschmolzener Schokolade mit Butter od. Sahne, nicht lange haltbar
truffiat -- Bratkartoffeln, >truffat
truite -- Forelle
truite arc-en-ciel -- Regenbogenforelle, 1880 aus den USA eingeführter Zuchtfisch, eher etwas fade, frisch, tiefgekühlt und geräuchert im Handel
truite au bleu -- blau gek. Forelle mit ausgelassener Butter
truite d'élevage -- Zuchtforelle
truite de lac, d'argentée -- Seeforelle aus tiefen Alpenseen
truite de mer, saumonée -- Meer-, rotfleischige Lachsforelle
truite de torrent -- Zuchtforelle aus fließendem Wasser
truite fario, de rivière, sauvage -- Bach-, Flußforelle aus klaren, schnellfließenden Gewässern (in Frankreich wie anderswo rar)
truite fumée -- geräucherte Forelle
ttoro, tioro -- Vorläufer der >bouillabaisse, Suppe od. Frikassee aus kl., vorher in Öl angebratenen Atlantikfischen in Tomaten, Paprikaschoten, a. Meeresfrüchten (Baskenland)
tuile -- "Dachziegel", ziegelförmiges Mandelplätzchen aus Rührteig
turban -- Spektakuläres Gericht von Fisch-, Krustentier-, Geflügel-, Wild- usw. Füllung aus der Ringform
Turbigo -- Lammnieren mit Würstchen, Champignons u. dick eingekochter Tomatensauce
turbot (m) -- Steinbutt, edler Plattfisch aus dem Meer, weißes, festes, aber zartes und saftiges Fleisch, läßt sich pochieren, dünsten, braten, gute Zeit Mai-Juli (NO Atlantik, Mittelmeer)
turbotin -- Kl. Steinbutt, -> turbot, nicht ganz so fein wie dieser
turque, (à la) -- Mit Pilawreis; Beilage aus mit geh. Schaffleisch, Reis u. >duxelles gef. Auberginen od. Paprikaschoten
Türt -- Fleischtorte (Elsaß)
tyrolienne, (à la) -- mit fritierten Zwiebelringen u. geschmolzenen Tomaten; >a. sauce tyrolienne

 

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