Bad
Mitterndorf Die
GrimmingTherme und das Clubhotel Aldiana
Salzkammergut wurden am 15. Oktober eröffnet nur wenige Kilometer
vom Zentrum des Kurorts entfernt Das 50-Millionen-Euro-Projekt, das neben
der mit Saunadorf, Wellnessräumen und Beachvolleyballfeld ausgestatteten Therme
ein modernes Aldiana Clubhotel mit 166 Zimmern umfasst, soll
nun auch vermehrt im Sommer Gäste ins steirische Salzkammergut ziehen.
Bad Mitterndorf liegt auf einer Seehöhe vom 809 Metern im steirischen Salzkammergut eingebettet zwischen dem Grimming und der Tauplitz das als schönes Wander- und Skigebiet über die mautpflichtige Tauplitz - Hochalpenstraße sowie über Sessellifte in Kulm erschlossen ist. Das Moor- und Heilbad Bad Heilbrunn liegt etwas ausserhalb des Ortes in einem Natuschutzgebiet, die Grimming Therme mit angeschlossenen Hotelkomplex wurde 2009 neu erbaut. Bad Mitterndorf hat etwa 3.200 Einwohner, an der westlichen Gemeindegrenze befindet sich die weltbekannte Skiflugschanze am Kulm, erwähnenswert ist weiters das private Heimatmuseum Strick und das jährliche Nikolospiel.
Das von der deutschen Aldiana-Gruppe
betriebene Clubhotel bietet 385 Betten in 166 Zimmern und hat eigene Kabinen für
einen direkten Zugang von der Langlaufloipe bzw. Radstrecke. Hotel und Therme
wurden von der Porr als Projektentwickler und Generalunternehmer gemeinsam mit
den Partnern Mandlbauer und Architektur Consult errichtet. Eine Herausforderung
sei die Beschaffenheit des Untergrundes gewesen: So waren annähernd 1.000 Pfähle
mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern erforderlich, um Therme und Hotel auf
eine solide Basis zu stellen. "Die Pfähle dienen gleichzeitig zur Gewinnung von
Erdwärme zur Energieversorgung", so Porr-Vorstand Josef Pein.
Das Land schoss rund 6,7 Mio. Euro aus dem Tourismusressort und 2,5 Mio. Euro
aus dem Gemeinderessort dazu. In Therme und Hotel stehen den Gästen 800
Quadratmeter Wasserfläche in zwei Außen-, zwei Innen- sowie einem Kinderbecken
zur Verfügung. Dazu kommen u.a. eine Riesenrutsche, ein Saunadorf und ein
SB-Restaurant. Erwartet wird eine Umwegrentabilität von 15 bis 20 Mio. Euro pro
Jahr. Bisher gab es in der Region nur die kleine private Therme in Bad Heilbrunn
am Salza-Stausee.
Wenn es nach dem zuständigen steirischen Tourismusreferenten LHStv. Hermann
Schützenhöfer geht, wird dieses neunte das letzte vom Land geförderte
Thermenprojekt sein: "Damit hätt' ma's". Die bisherigen Projekte in Bad
Waltersdorf, Loipersdorf, H2O-Therme in Sebersdorf, Therme Nova in Köflach,
Aqualux in Fohnsdorf, Bad Radkersburg, Bad Gleichenberg und Blumau zählen zu den
Stützen des steirischen Tourismus. Allerdings: Nicht alle liefen immer optimal.
So musste das Land 2007 Köflach unter die Arme greifen, mittlerweile
funktioniert es mit einem neuen Konzept wieder. Aqualux würde zur besseren
Nutzung ein Hotel brauchen. Im Falle Loipersdorf stundete das Land im Sommer
aushaftende Verbindlichkeiten.
Ein weiteres Projekt stehe laut dem Büro Schützenhöfer noch zur Förderung heran,
allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Therme, sondern um das geplante
Solebad in Bad Aussee. Reserviert dafür seien 3,65 Mio. Euro, aufgrund der
Standortfrage hatte sich das Vorhaben bisher verzögert.
ALDIANA CLUBHOTEL
Bad Mitterndorf GmbH & Co KG
8983 Bad Mitterndorf, Neuhofen 181-183,
Tel.: +43 3623 21000
Wohlfühlen
und Energie tanken mit frischer Luft, Streicheleinheiten aus der Natur
und heilenden Quellen
Natürliche Schönheit, Energieorte und starke Produkte haben die Steiermark zur Gesundheits- und Wellnessdestination Nr. 1 werden lassen. Acht Thermen waren in den letzten drei Jahrzehnten die Wellness-Wegbereiter.
Die steirische Wohlfühl-Kompetenz hat mittlerweile das ganze Land ergriffen und dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mediziner, Beauty- und Ernährungsspezialisten, Sportwissenschafter und Experten in Sachen Naturheilkunde arbeiten erfolgreich Hand in Hand und sorgen für ein neues Lebensgefühl. 21 ausgewählte Wellness- und Beautyhotels, 10 spezialisierte Gesundheitshotels und 14 Alpen-Wellnesshotels steigern das Wohlbefinden ebenso wie 15 Kurorte, 1 Kneipp-Aktiv-Park, Gradieranlagen und Heilstollen…
Die
österreichische List-Gruppe geht unter die Hoteliers. Gemeinsam mit
TUI wird eine neue preisgünstige Lifestyle-Hotelkette namens Aqi ins
Leben gerufen.
Üblicherweise stattet die
List-Gruppe aus Niederösterreich teure Hotels und Kreuzfahrtschiffe
aus. Millionären und Milliardären richtet die Firma deren private
Luxusyachten und Jets ein - mit noblem Interieur aus eigener
Fertigung. Jetzt startet das Familienunternehmen der drei List-Brüder
aus Edlitz selbst in die Hotellerie. Mit dem deutschen Touristikriesen
TUI wurde ein Joint-Venture gegründet, das sich den Bau einer Kette
preisgünstiger Ferienhotels unter der Marke Aqi zum Ziel gesetzt hat.
Die Österreicher steigen damit auch groß ins Reisegeschäft ein.
Die Polarisierung der Märkte teilt auch die Hotellerie in zwei Lager:
Luxus-Häuser bringen Prestige und eine kaufkräftige Klientel, aber den
Betreibern kaum Gewinn. Budget-Herbergen versprechen hingegen deutlich
höhere Margen. Oft klebt an budgetfreundlichen Hotels allerdings noch
das Image von überfüllten Jugendherbergen im Sperrholz-Schick. In den
Städten ist der Imagewandel teilweise schon gelungen. TUI und List
wollen das jetzt auch bei Ferienhotels umsetzen.
Budget goes Lifestyle.
"Durch unsere Erfahrung - wir haben bereits 150 Hotelprojekte betreut
- können wir genau kalkulieren, wie groß ein Zimmer sein und was es
können muss. Jeder Quadratmeter mehr bedeutet höhere Zimmerpreise",
weiß Martin Domenig, Geschäftsführer der TourConsult. Konzentration
auf das Wesentliche heißt die Devise: 107 Zimmer à 23 Quadratmeter,
ein Restaurant, eine Bar sowie verschiedene Saunen, darunter eine
Sky Sauna auf der Außenterrasse, wird das
erste Aqi-Hotel haben. Die Woche ist inklusive Frühstück um 343 Euro
zu haben - Halbpension kann dazugebucht werden.
Hoffnung Ski-WM
Die Eröffnung des Hotels im Wintersportort Schladming wird noch vor
den Weihnachtsferien 2008 erfolgen. Die Eigentümer, der Betreiber TUI
und die Tourismusverantwortlichen der Region streben aber einen
ganzjährig geöffneten Betrieb an. In der Nebensaison soll das
Konferenz- und Incentive-Geschäft gefördert werden. "Wir verfügen zwar
über keine entsprechenden Räumlichkeiten, befinden uns aber gegenüber
dem Veranstaltungszentrum Schladming", berichtet Domenig. Große
Hoffnungen setzt man auf die Ski-WM, die 2013 in Schladming
stattfinden wird.
Ein Vorläufer des Konzeptes von TUI und List sind CUBE-Hotels, die auf
ein urbanes Publikum und Entertainment rund um die Uhr setzen.
Dahinter steht Rudolf Tucek, CUBE-Gründer und CEO der Vienna
International Hotelmanagement AG. Er hat vor vier Jahren die ersten
Anläufe in der sogenannten Budget-Design-Ferienhotellerie unternommen.
Mittlerweile gibt es drei Häuser der Marke: Am Nassfeld, in
Biberwier-Lermoos sowie im schweizerischen Savognin. Tucek meint zur
Auslastung seiner Häuser: "Zufriedenstellend, aber ausbaufähig". Auch
CUBE hat internationale Ambitionen: Neben der Ukraine, wo bis 2010 ein
Hotel entstehen wird, kündigt Tucek weitere Standorte in Österreich
und Deutschland an.



















