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Slowenien hat fast
alles, was das Herz begehrt: Skipisten und schöne Strände, Berge und
Seen, Höhlenwelten und Höhenwege, Kurorte und alte Handels- und Hafenstädte. Die
knapp 2 Millionen überwiegend katholischen Slowenen haben im Wechsel der
Zugehörigkeiten zu Habsburg, Italien, Jugoslawien ihre eigene Sprache und Kultur
bewahrt. Trotz seiner geringen Größe (20273 km²) verfügt Slowenien über sehr
unterschiedliche Landschaftsformen und bildet den Übergang zwischen Mittel- und
Südosteuropa. Im Westen grenzt Slowenien an Italien, im Südwesten an das
Adriatische Meer, im Nordwesten und Norden an Österreich, im Nordosten an Ungarn
und im Osten und Südosten an Kroatien. Seit 1. Mai 2004 ist der demokratische
Staat Mitglied der Europäischen Union und gilt als „sicheres“ Reiseland.
Slowenien ist in 210 Gemeinden, darunter elf Stadtgemeinden, gegliedert.
Allerdings wird über die Schaffung von Regionen nachgedacht. Die elf
Stadtgemeinden sind: Celje (Cilli) Koper Kranj (Krainburg) Ljubljana (Laibach)
Maribor (Marburg an der Drau) Murska Sobota (Olsnitz) Nova Gorica (Neu-Görz)
Novo Mesto (Rudolfswert) Ptuj (Pettau) Slovenj Gradec (Windischgrätz) Velenje (Wöllan)
Eine intakte natürliche Umgebung, Thermalquellen von 32 bis 73 °C,
Mineralwasser ("Radenska Drei Herzen" und "Donat Mg"), ein gesundes Mikroklima,
erfahrene Gesundheitsexperten und Tradition bilden den Reichtum der 15
slowenischen Naturheilbäder, vereinigt unter dem Motto "Durch Natur zur
Gesundheit". Auch die Saunasitten sind für Deutschsprachige ungewohnt. Vor
allem das man meist ohne Badesandalen herumlaufen muss! Sehr hoch entwickelt
sind aber die Schwitzräume. Slowenien ist ein aufstrebendes Schwitzerland, wo es
eigentlich nur mehr bei den Aufgüssen happert. Das pannonische Meer hinterließ
dem Land eine reiche Erbschaft: mehrere Erdöl, Erdgas-, Kohle- und Salzvorkommen
und das allerwichtigste, die
Thermalquellen. Die unter der Bezeichnung „ Pannonische Therme“
zusammengefassten Thermalquellen beinhalten nachweislich anerkannte
Heilwirkstoffe. Entdeckt wurden sie Mitte des vergangenen Jahrhunderts rein
zufällig im Rahmen von Erdölbohrungen
Slowenien
ist in wenigen Stunden von Süddeutschland aus zu erreichen. Vor dem Bürgerkrieg
im ehemaligen Jugoslawien nutzten ganze Heerscharen von Urlaubern die
Gelegenheit zu einem Trip in die Julischen Alpen oder zu einem Zwischenstopp auf dem Weg zur
»jugoslawischen« Adria. Flanieren in Ljubljana oder ein Besuch der weltberühmten
Grottensysteme von Skocjan und Postojna und auf jeden Fall eine der berühmten
Thermen mit den gemütlichen Saunaattraktionen besuchen. Die slowenischen
Thermen sind ideale Ausgangspunkte zum Erkunden der Schönheiten des Landes. In
der Nähe sind Weinstraßen und Themenstraßen, beschilderte Wander- und Radwege,
die zu natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten führen, mancherorts sind
Golfplätze, Reiterhöfe, Skipisten nah. Die Thermen verfügen über Fitnessräume,
Tennisplätze oder Tennishallen, Squash, Spielplätze und Hallen für Ballspiele,
Trimmpfade, Kegelbahnen, Bowling, Kinderspielplätze. Unterhaltung und Kultur auf
höchstem Niveau sind eine Konstante im vielfältigen Thermenleben.
Sloweniens
Lage am Schnittpunkt der pannonischen, alpinen und mediterranen Kultur spiegelt sich im kulinarischen
Erbe wider, denn viele slowenische Gerichte stammen aus diesen drei großen
Kulturen. Die ältesten slowenischen Gerichte bestehen aus Mehl und Schrot. Am
bekanntesten ist das speziell für Feiertage gebackene Brot in Form geflochtener
Laibe oder in Form von Zöpfen, die so genannten struklji, die von den Slowenen
auf 70 verschiedene Arten zubereitet werden: mit süßer Füllung, mit Fleisch und
Gemüse. Neben zganci ist potica eine echte slowenische Spezialität, ein
Nachtisch für Feiertage, der mit vielfältigsten Füllungen zubereitet wird. Auf
dem Land zählt auch heute noch das Schlachten eines Schweins zu den besonderen
Ereignissen. Aus Schweinefleisch werden die unterschiedlichsten Produkte
hergestellt: Weißwurst (klobasa), Blutwurst, Braten, gefüllte Kutteln,
Räucherwürste, Salami, Schinken, Speck und, natürlich, der vorzügliche, in den
höchsten Tönen gelobte Karst-Schinken (prsut). Rezepte für die Zubereitung von
Geflügel, besonders von Gans, Ente und Kapaun, sind über viele Jahrhunderte
aufbewahrt worden. Es versteht sich von selbst, daß ein Land, das ans Meer
grenzt, reich an Fischen und Meeresfrüchten ist, wie man sie oft auf den
Speisekarten von Primorska angeboten findet. In jeder guten gostilna
(Gaststätte) werden Sie einige Fischgerichte zur Auswahl haben. Prost, Mahlzeit
und Gut Schwitz in Slowenien!
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1.
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