 |
|

Pfandl
Pfeffer
Pfeffersteak
Pfifferlinge
Picada
Piccalilli
Piccata
Picodon
Pie
Pikant
Pilaw
Piment
Pimpernelle
Pinienkerne
Piroggen
Pistazien
Pistou
Pizza
Plateau
Plat à sauter
Plat du jour
Plätzli
Plötze
Pochieren
Poëlieren
Poissonnière
Polenta
Polmonèzit
Pommes à la dauphinoise
Pommes allumettes
Pommes Anna
Pommes berny
Pommes chips
Pommes croquettes
Pommes fondantes
Pommes frites
Pommes gaufrettes
Pommes paille
Pommes pont-neuf
Pommes soufflées
Pont L'evêque
Porterhouse
Porterhouse-Steak
Pot-au-feu
Poularde
Primeurs
Printanière
Prinzessinnenart
Problemlösungen
Profiteroles
Prosciutto aquilano
Prosciutto di cinghiale
Prosciutto di Sauris
Provatura
Provençale
Provola affumicata
Puina
Pute
Putensteak
Pfandl
Rustikales Essen aus einer Pfanne, mit geschmackvollen Gerichten und Kreationen.
Pfeffer
Er
wird aus den Früchten des Pfefferstrauches gewonnen: Runde, erbsengroße,
zunächst grüne, dann rote und zuletzt gelbe Beeren, die von einer dünnen
Fruchtschale umgeben sind. Grüner Pfeffer besteht aus den unreifen, grünen,
konservierten Früchten. Schwarzer Pfeffer: Über Feuer oder an der Sonne
getrocknete, grüne (unreife), die bei diesem Vorgang schwarz und runzlig werden.
Weißer Pfeffer: Er wird aus den reifen, roten Beeren gemacht, die ohne
Fruchthaut getrocknet werden. Weißer Pfeffer ist feiner im Geschmack als der
schwarze Pfeffer. Rosa Pfeffer stammt nicht vom Pfefferstrauch: Er besteht aus
den roten Früchten des Piments (Jamaikapfeffer), ist besonders mild und wird
besonders gern für Fischensaucen verwendet. Der Pfeffer ist eine Kletterpflanze,
die sich an Bäumen oder Stützpfählen 9 m hochrankt. Erst ab dem dritten Jahr
trägt er seine Beeren, die in Rispen, ähnlich wie Johannisbeeren,
herunterhängen. Blüte und Ernte liegen etwa drei Monate auseinander, sodass
dreimal im Jahr geerntet werden kann. Grüner, schwarzer und weißer Pfeffer
stammen von demselben Strauch. Grüner Pfeffer sind die noch grün geernteten und
in Salz oder Essiglake eingelegten Beeren. Den schwarzen Pfeffer gewinnt man aus
den halbreifen Beeren, die nach der Ernte getrocknet werden. Für weißen Pfeffer
lässt man die roten Beeren ausreifen, wässert sie nach der Ernte und entfernt
durch Reiben und Spülen das Fruchtfleisch. Anschließend werden die Beeren
getrocknet, bis sie gelblich weiß sind.
Rosa Pfeffer stammt ursprünglich aus Südamerika und ist nicht mit dem echten
Pfeffer verwandt. Es handelt sich hierbei um Schinusfrüchte. Der Pfefferstrauch
stammt von der Malabarküste im Südwesten Vorderindiens. Im Laufe der Geschichte
kam ihm eine wichtige Rolle zu. Er diente sowohl den Göttern als Geschenk, als
auch den Handelsstädten als Währung und Steuerabgabe. Durch den Handel mit
Pfeffer erwarben die Handelsmonopole Europas und Asiens großen Reichtum.
Hauptanbaugebiete sind heute Sarawak auf Borneo, Java, Brasilien und immer noch
Indien. Es gibt heute weit über 20 Pfeffersorten, die auf dem Weltmarkt
angeboten werden. Pfeffer ist ein brennend-scharfes Gewürz, wobei die grünen und
weißen Körner aromatischer und milder schmecken als die schwarzen. Mit Pfeffer
würzt man Suppen, Bouillons und Saucen, Gemüse, alle Marinaden und Beizen für
Fisch und Fleisch. Ein bis zwei weiße Pfefferkörner geben eingemachten
Pfirsichen und Mirabellen einen besonders guten Geschmack. Zur Verwendung der
verschiedenen Sorten gilt die Küchenregel: weißen Pfeffer an helle Speisen,
schwarzen Pfeffer an dunkle Speisen. Dabei schmeckt der Pfeffer besonders
aromatisch, wenn er frisch gemahlen aus der Mühle kommt. Geschroteter und grob
gemahlener Pfeffer ist unerlässlich bei Pfeffersteaks, eingelegten
Pfeffergurken, Pfefferböhnchen, Gurkensalat, herzhaften Saucen für kleine
Fleischstücke, für Muscheln und feine Fischgerichte. Grüner, eingelegter Pfeffer
harmoniert gut zu Steaks, Hackfleisch, Suppen, Saucen und Fleischfüllungen.
Sogar Früchte wie Erdbeeren bekommen durch ihn eine pikante Note.
Roter Pfeffer dient hauptsächlich als Dekorgewürz. Eine einfache Küchenregel
gibt Ihnen Hilfestellung bei dem Einsatz der verschiedenen Pfeffersorten: weißer
Pfeffer - helle Speisen, schwarzer Pfeffer - dunkle. Ganze Pfefferkörner können
mitgekocht werden, gemahlenen Pfeffer jedoch erst am Ende der Garzeit zugeben.
Bei langer Garzeit ist es besser Sie garen die Pfefferkörner in einem Säckchen
mit und entfernen es anschließend.
Das Aroma von Pfeffer kann bei niedrigen Temperaturen teilweise verloren gehen,
tiefgefrorene Speisen sollten Sie also eventuell nachwürzen. Pfefferkörner
eignen sich auch hervorragend zum Aromatisieren von Öl. Sie geben einfach ein
paar Körner in eine schöne Flasche mit Öl und lassen sie ca. 2 Wochen ziehen.
Pfeffersteak
Pfeffersteak - Dieses Rezept ist für ca. 4 Personen Zutaten: 2
Rindslungenbraten-Steaks 1 EL eingelegte grüne Pfefferkörner 2 EL Öl 2 EL Butter
Salz 1/8 l Bouillon (Würfelsuppe) 1 EL eingelegte grüne 1 EL Pfefferkörner
2 dag Butter Salz Alufolie Zubereiten: Steaks beidseitig mit eingelegten grünen
Pfefferkörnen bestreuen und mit den Handflächen leicht in das Fleisch drücken.
Steaks in heißem Öl auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze - jeweils etwa 3 Min.
- braten. Hinweis: Nach der halben Bratzeit die Butter beifügen und die Steaks
salzen. Steaks aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und etwa 5 Min. rasten
lassen. Bratrückstand mit Boillon aufgießen, eingelegte grüne Pfefferkörner
beifügen und den Bratensaft auf die Hälfte einkochen lassen. Die Butter
dazugeben, gut durchrühren und den Saft noch einmal aufkochen lassen. Mit Salz
abschmecken. Steaks mit Saft anrichten. Dazu passend: Braterdäpfel. Das
Pfeffersteak gehört zu den schmackhaftsten Modegerichten, die lange Zeit im
Verborgenen blühen und sich dann plötzlich mit epidemischen Tempo über alle
Speisekarten ausbreiten. Die Küchengelehrten streiten sich darum, ob es abgängig
ist, den Bratenrückstand zu einer knappen Sauce zu verarbeiten. Klarheit besteht
nur über eins: viel Pfeffer muss dabei sein!
Pfifferlinge
Die frischen Pfifferlinge mit einem Pinsel säubern (nie in Wasser geben, dann
werden sie weich und verlieren den Geschmack!). Die Pfifferlinge sollten von
goldgelber Farbe, trocken und fest sein. Verdorbene Pfifferlinge sind bereits
dunkelbraun und weich. Als Nächstes wird die Butter in einem Topf zerlassen, die
Zwiebeln und Pfifferlinge kurz darin angeschwenkt, mit der Sahne aufgefüllt und
kurz zum Kochen gebracht.
Pfifferlinge in Kräuterrahm mit Semmelknödel >
Zutaten für 4 Personen Semmelknödel > 5 altbackene, in 1 cm große Würfel
geschnittene Semmeln 0,2 l warme Milch 3 mittelgroße Eier1 gewürfelte Schalotte
1 Essl. Geklärte Butter 1 Essl. fein gehackte Petersilie Salz Pfeffer aus der
Mühle weiche Butter zum Bestreichen von Alufolie
Pfifferlinge in Kräuterrahm > 2 Essl. geklärte Butter 2 fein gewürfelte
Schalotten 1 geschälte, fein geschnittene Knoblauchzehe 600 g geputzte
Pfifferlinge 0,1 l Gemüsefond 0,3 l Sahne 2 Essl. fein geschnitten Petersilie 3
Zweige frischen Majoran Salz Pfeffer aus der Mühle.
Rheinbach
Picada
katalonische Paste aus Knoblauch, Safran, gebratenem Brot, Nüssen und
manchmal auch Bitterschokolade. Sie wird zum Binden von Speisen verwendet.
Piccata
ital. mit Zitronensaft zubereitetes Schnitzel
Piroggen
russische gefüllte Hefeteigpastetchen
Picodon
Traditioneller Ziegenkäse der Hochprovence, rund, mit etwa sieben
Zentimetern Durchmesser, manchmal mit Kräutern.
Piccalilli
Piccalilli oder Mixed Pickles heißen die verschiedenen Gemüsesorten, die
in Senfessig eingelegt und zu kalten Platten oder zu kaltem Fleisch gereicht
werden.
Piccata
Italienischer Ausdruck für kleine Schnitzel, vorzugsweise vom Kalbsfilet
oder Runden Mocken.
Pie
Typisch für die englische und amerikanische Küche: Ein Teig aus
gehacktem Fleisch und Gewürzen, eventuell auch zerkleinertem Gemüse,
Kartoffelpüree oder eingeweichtem Brot wird in eine ofenfeste Form gefüllt
und mit einem Deckel aus Pateten-, Mürbe- oder Blätterteig im Ofen gebacken.
Beliebt sind auch süsse Pies mit Früchten .~ Sammelbegriff für die englischen Pasteten, die in tiefen Schüsseln angerichtet
und unter einer Teigkruste gebacken werden.
Pikant
Weine mit betonter, feinfruchtiger Säure
Pilaw
Mit Fleisch oder Gemüse gemischtes Reisgericht. Der Reis wird zunächst
in Fett angedünstet.~ In kleine Würfel geschnittenes, geschnetzeltes oder gehacktes Fleisch zusammen
mit Reis oder Teigwaren gar kochen.
Piment
Nelkenpfeffer,
Jamaikapfeffer, Englischgewürz - Piment ist die getrocknete Frucht des
immergrünen, bis zu zehn Meter hohen Nelkenpfefferbaumes, aus der Familie der
Myrthengewächse. Die winzigen doldenförmig angeordneten Blüten entwickeln sich
zu runden Beeren, die kurz vor der Reife das größte Aroma haben und dann
geerntet werden. In Spezialöfen werden sie getrocknet, bis sie eine rotbraune
Farbe haben. Piment wird als ganzes Korn oder aber gemahlen verwendet. Der Baum
des Nelkenpfeffers stammt aus Südamerika. Die Azteken nutzten seine Früchte zum
Würzen ihrer Schokolade. Nach Europa gelangte das Gewürz, genau wie Vanille und
Paprika durch die Begleiter des Christoph Columbus. Im 17. Jahrhundert wurde
Piment in Europa richtig bekannt und geschätzt. Die Körner machten dem Pfeffer
gehörig Konkurrenz. Die beste Piment-Qualität wird heute auf Jamaika angebaut.
Dieses Allround-Gewürz schmeckt und riecht ein bisschen nach Pfeffer,
Gewürznelken, Muskat und Zimt. Er ist jedoch nicht ganz so scharf. Pimentkörner
geben Marinaden, Fleischbeizen und Fleischgerichten den abgerundeten Geschmack.
Auch zum Einlegen von Gurken, Mixed Pickles, zum Abschmecken von Braten und zu
dunklen Saucen passt das Gewürz besonders gut. Gemahlener Piment gehört in die
Weihnachtsbäckerei, in Pflaumenkuchen und in Pflaumenkompott. Außerdem würzt man
mit Pimentpulver alle Hackfleischgerichte, gebundene Suppen, dunkle Saucen und
Pastetenfüllungen. Aus den Beeren gewinnt man ein Öl, das vielen Likören und
Kräuterschnäpsen zugesetzt wird. Die Würzkraft von Piment wird erhöht, wenn Sie
die Körner im Mörser zerstoßen. Piment ist ein guter Pfeffer-Ersatz (daher auch
das Synonym „Nelkenpfeffer“). Außerdem harmoniert Piment mit den meisten
exotischen Gewürzen. Sie sollten ihn vorsichtig dosieren, da sein starkes Aroma
andere Zutaten leicht überdeckt. Eine würzige Kirschsauce aus Rotwein,
Fleischbrühe, Sauerkirschen, Piment und einem Schuss Sahne ist der optimale
Begleiter zu Ihrem Schweinebraten.
Pimpernelle
Die Pimpernelle ist in Deutschland und Zentraleuropa zu Hause. Das doldenartige
Gewächs kommt auch wild vor. Es gibt von ihm insgesamt über 200 verschiedene
Arten. Die klein gehackten Blätter geben dem Gericht, dem sie zugesetzt werden,
einen gurkenartigen Geschmack. Auch als Salat kann man die Pimpernelle anmachen.
Pinienkerne
Stark ölhaltig sind die Kerne der Pinie. Sie werden in der Küche ähnlich wie die
Mandeln behandelt. Kühl und verschlossen lagern, sonst werden sie rasch ranzig.
Pirogge
~ Russische Teigtaschen mit einer Füllung aus Fisch, Fleisch oder Gemüse.
Piroggen können sehr unterschiedliche Grössen haben und süss oder salzig
sein.
Pistazien
Die kleinen grünen, mandelartigen Kerne kommen vor allem aus den
Mittelmeerländern in den Handel. Die Pistazien werden entweder gesalzen als
Knabberware verkauft oder zum Garnieren von Gelees, Gelantinen und Pasteten
verwendet. Auch Süßspeisen kann man mit den kleinen, wohlschmeckenden Kernen
verzieren.
Pistou
Eine im Mörser zerstoßene Paste aus viel Basilikum, Knoblauch und Olivenöl.
Eignet sich besonders gut als Würze in Suppen und Saucen.
Pizza
Die Zubereitung eines Pizzateiges 400 Gramm (Weizenmehl
Type 405) 200 Gramm Wasser oder Wasser mit Milch 20 Gramm Hefe 1 Teelöffel Salz
gestrichen Das entspricht einer Teigmenge für ca. 4 Personen. Teig entweder mit
dem Mixer und Knethaken oder mit der Hand aufarbeiten, alle Zutaten sollten
Zimmertemperatur haben. Als erstes sollte man die Hefe In etwas lauwarmer
Milch oder Wasser auflösen. Dann das Mehl in eine Schüssel und anschließend die
aufgelöste Hefe mit der Restlichen Flüssigkeit dazu, zum Schluss das Salz nicht
vergessen. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Das heißt er muss
glatt und sich locker von den Teighacken lösen. (mit der Maschine ca. 8 Minuten
durch kneten ) Den fertigen Teigballen gut abdecken am besten mit einer
Kunststoff Folie und da drüber ein Geschirrtuch, nun lassen wir denn Teig an
einem warmen Ort ca. 2 Stunden Liegen. Die Teigmenge sollte sich verdoppelt
haben. Nun den Teig mit einer Nudelrolle auf ca. 0,3 cm ausrollen ,
so wird der Pizzaboden schön knusprig. Den Backofen auf höchster Hitze
vorheizen. Backzeit ca. 15 bis 20 Minuten. Pizzasauce: 1 Esslöffel
Tomatenmark, 2 Esslöffel Wasser, 1/2 Knoblauchzehe zerdrückt mit einer kräftigen
Prise Salz Belag: Für den Belag die Tomate und die Champignons in feine Scheiben
schneiden. Den aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und zu einer dünnen
Scheibe rollen. Auf ein gefettetes Backblech legen und mit einer Gabel von oben
etwas anstechen. Den Teig mit der Sauce bestreichen und mit den
Tomatenscheiben belegen. Darauf dann die Champignons und Beilagen verteilen. Mit
den zerteilten Käsescheiben belegen. Darüber 1 Teelöffel Olivenöl verteilen. Im
Backofen ca. 7 Minuten backen. Wählen Sie einen Belag nach Wunsch. Jeder hat ja
so seinen Lieblingsbelag, z.B. Schinken, Salami, Thunfisch, Oliven, Pepperoni,
Artischocken, Paprika etc.
Plat
à sauter
Diese Sauteuse ist eine Pfanne mit niedrigem Rand, geeignet für
Kurzgebratenes.
Plat
du jour
Tagesgericht
Plateau
Serviertablett
Plätzli
Schnitzel vom Rind, Kalb, Schwein, Wild.
Plötze
(franz. gardon blanc, engl. roach) langer Karpfenfisch, dunkler
silberglänzender Körper, rötliche Flossen und Augenringe, 30 cm lang und bis 1,5
kg schwer, Süßwasserfisch, fettarm, zahlreiche hauchdünne und festsitzende
Gräten
Pochieren
- Aufgeschlagene Eier in kochendem Essigwasser oder in Brühe garen
lassen, so dass sich Fäden bilden.
- Fisch in nicht mehr kochendem Wasser ziehen lassen.
Pochieren gar ziehen, schonende Garmethode hauptsächlich
für Fisch
-
a) Fleisch und Fisch in «kurzem» (wenig) Fond langsam gar werden lassen.
b) Pochierte Eier in heißem Wasser mit Essigzugabe weich kochen. - Diese
Zubereitungsart ist besonders schonend: Die Gerichte werden entweder in
Flüssigkeit oder im Wasserbad gegart. Die Temperatur beträgt dabei zwischen 65
und 80 Grad. Im (siehe) Fond gegart werden beispielsweise Fische oder Geflügel.
Im Wasser können Klöße, Innereien oder Süßspeisen aufgesetzt werden. Gemüse,
Farcen und Saucen dagegen werden besser im Wasserbad zubereitet.
Poëlieren
Zubereitungsart für die (siehe) Grosses pièces. Der Garungsprozeß für das
Geflügel oder die zarten Schlachtfleischstücke beginnt bei einer Temperatur von
140 bis 160 Grad. Die Fleischstücke werden in einem Topf mit Deckel mit etwas
Fett in den Ofen gestellt. Sie garen nun langsam im eigenen Saft, unter
zeitweiligem Begießen. Später wird der Topfdeckel entfernt. Dann das Fleisch mit
etwas (siehe) Fond oder Wein aufgießen und bei 160 bis 180 Grad bräunen lassen.
Schließlich das Stück herausnehmen, Flüssigkeit einreduzieren lassen, Fleisch
wieder kurz einsetzen, dann servieren. -
Poëlieren > Dünsten mit leichter Farbgebung (meist bei
Geflügel)
Poissonnière
Fischkasserolle
pökeln ~ Fleisch durch eine Behandlung mit Salz und Nitrit oder einer
entsprechenden Salzlösung haltbar machen.
Polenta
Beilage aus Maisbrei. Oft mit geschmorten Salbeiblättern, zerlassener
Butter und Parmesankäse serviert. - italienischer Maisbrei
Polmonèzit
Würste aus Schweinelunge
Pommes
allumettes
Rohe Kartoffeln werden zu Zündholzform geschnitzt. Die Stäbchen müssen
gewaschen werden und anschließend gebacken.Pommes Anna
> Rohe Kartoffeln werden in dünne Scheiben geschnitten. Mit Salz,
Pfeffer und flüssiger Butter vermischt, kommen die Scheiben dann in Schichten in
eine feuerfeste Form, in der die Scheiben im Ofen gebacken werden. Die fertigen
Kartoffeln stürzen, die überflüssige Butter ablaufen lassen, servieren.
Pommes berny > Wie bei Pommes
croquettes wird der Kartoffelbrei hergestellt, nur daß unter den fertigen Brei
gehackte Trüffeln gemischt und die runden Bällchen in Ei und Mandeln paniert
werden. In der Fritüre herausbacken.
Pommes chips > Die Chipskartoffeln werden
mit einem speziellen Hobel in ganz feine Scheiben gehobelt und in der Fritüre
schwimmend gebacken. Sie können kalt (mit Paprika bestäubt) und warm serviert
werden. Pommes croquettes
> Um Kartoffelkroketten herzustellen, werden die Kartoffeln erst
gekocht, dann mit Gewürzen, Milch, Ei und Butter zu Kartoffelbrei verarbeitet.
Der Brei wird länglich oder rund dressiert, dann paniert und schließlich in der
Fritüre heraus gebacken. Pommes à la dauphinoise>
Die Kartoffeln werden roh in Scheiben geschnitten und mit Milch übergossen. Das
Ganze wird mit Käse bestreut, mit Butter übergossen und im Ofen weichgratiniert.
Pommes fondantes> Die großen, oval
geschnittenen Kartoffeln werden in einer feuerfesten Form nebeneinander gelegt,
mit Butter übergossen und gewürzt. Von beiden Seiten im Ofen hellgelb braten,
mit zerlassener Butter servieren.
Pommes
frites
Die Kartoffelstäbchen werden aus rohen Kartoffeln zu ein Zentimeter dicken
Stäbchen geschnitten. Die vorgebackenen Stäbchen in schwimmendem Fett
herausbacken.
Pommes
Frites Gastronomie
Die Bädergastronomie die Massen von Leute mit Massen an Portionen von den
Kartoffelstäbchen versorgt und meist keine hochwertige Gastronomie liefert.
Pommes
gaufrettes
Kartoffelwaffeln. Sie werden mit einem Spezialhobel, dem Buntmesser, aus
rohen Kartoffeln gemacht. Um die Waffelform zu erhalten, wird der Hobel dabei
einmal von der Länge und einmal von der Breite über die Kartoffel geschoben. Die
fertigen Waffeln werden in der heißen Fritüre ausgebacken.
Pommes paille > Die Strohkartoffeln
benötigen wie die Streichholzkartoffeln (siehe Pommes allumettes) viel Geduld
beim Schnitzen: Die rohen Kartoffeln werden hier in feine (siehe) Juliennes
geschnitten und nach dem Waschen gebacken.
Pommes pont-neuf>
Ähnlich den Pommes frites werden die Pommes pont-neuf in Stäbchen geschnitten,
allerdings von doppelter Stärke. Die rohen Stäbchen werden vorgebacken und dann
nochmals im Fett schwimmend ausgebacken.
Pommes soufflées >
Aufgeblähte Kartoffeln, die nicht ganz einfach und recht aufwendig vorzubereiten
sind: Wenn die geschälten Kartoffeln gewaschen sind, werden sie zu sechskantigen
Würfeln tourniert. Von den kantigen Würfeln tourniert. Von den Würfeln hobelt
man hauchdünne Scheiben ab, die auf einem Tuch ausgebreitet werden. In einer
mäßig warmen Fritüre (130 bis 160 Grad) werden die Scheiben in einem Korb
gebacken, in dem die Kartoffeln immer wieder geschüttelt werden. Sobald alle
Scheibchen an der Oberfläche treiben, werden die leicht Bläschen werfenden
Scheiben in eine sehr heiße Friteuse geworfen. Hier treiben die Scheibchen, wenn
sie richtig behandelt worden sind, auf: Die aufgeblähten Kartoffeln heiß
servieren.
Pont
L'evêque
Ein Weichkäse, stammt aus der Normandie. Er unterscheidet sich von anderen
Kuhmilch-Weichkäsen, wie Camembert oder Brie de Meaux, durch seine quadratische
Form und seine trockene, orange bis gelbgraue Rinde. Sie trägt das Muster der
Binsenmatten, auf denen Pont L'evêque reift. Im reifen Zustand wird die Rinde
leicht rissig, was für diesen Käse typisch ist. Dann sollte man ihn mit einer
Salzlake abwaschen. Erst in diesem Stadium bekommt der geschmeidige, leicht
speckige Teig (45 % Fett i.Tr.) sein volles, würziges Aroma.
Porterhouse
In England und Amerika ist diese Schnittart üblich, aber auch in
Deutschland wird sie inzwischen öfter durchgeführt: Das Porterhouse-Steak wird
an der dicksten Stelle des Nierstückes (vom Rind) mit Filet und Lende
abgeschnitten. Als Garnitur zu dem gebratenen Rindfleisch werden neben
Grilltomaten und Speck oft Chips und Pfeffersauce gereicht.
Porterhouse-Steak
Ein Porterhouse-Steak wird aus dem flachen Roastbeef mit Filet und
Knochen in etwa 6 Zentimeter dicke und 700 bis 1000 Gramm schwere Scheiben
geschnitten. Es wird meist aus dem Grill, je nach Garstufe etwa 5 bis 7 Minuten
auf jeder Seite gebraten. Ein "Porterhouse" ist ein Typ Gaststätte (in
Großbritannien), in der das bekannte dunkle Porter Bier getrunken wird. Schon
seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden dort die gleichnamigen Porterhouse-Steaks
hungrigen Gästen angeboten. Für heutige Verhältnisse ist das Porterhouse-Steaks
eher eine Portion, die für zwei bis drei Personen ausreicht.
portionieren ~ Aufteilen in passende Stücke
Pot-au-feu
Dieser Gemüsesuppentopf wird wie eine petite Marmite angesetzt, der
aber noch Speck, Schweinswürstchen und Rippen beigefügt werden. Die Würstchen
erst zum Schluss dazugeben. Pot au feu Feuertopf, französisches Eintopfgericht
oder großer hitzebeständiger Suppentopf.
Pottasche ~ (Kaliumcarbonat); Ältestes dem Menschen bekanntes Reinigungsmittel;
chemisches Triebmittel für flaches Gebäck, das vor dem Backen längere Zeit
ruhen muss (z.B. Honigkuchen)
Poularde
Gemästetes Junghuhn ~ Junges, vollfleischiges Masthuhn. - Gemästetes Junghuhn
oder -hähnchen von mindestens 1,2 Kilogramm. Die Bresse-Poularden stammen aus
der
Region Bresse am Rande des französischen Jura und werden im Freiland
aufgezogen. Die gelbfleischigen Mais-Poularden werden mit Mais gefüttert.
Primeurs
Unter Primeurs versteht man das erste Gemüse im Jahr, das Frühgemüse. Es kommt
meist aus dem Treibhaus.
Printanière
a) Frühlingssuppe. b) Gemüsebeilage zu Fleischgerichten.
Prinzessinnenart
Das Gericht, vor allem Fleisch und Geflügel, wird bei dieser Garnitur mit
Duchessekartoffeln, Spargelspitzen und einer weißen Champignonsauce mit
Trüffeleinlage serviert.
Profiteroles
winzige Windbeutel ~ Kleine Brandteigkrapfen, die mit Schokoladesauce übergossen und oft mit
Schlagrahm oder Vanillecrème gefüllt werden.
Problemlösungen
| Alte Brötchen |
Brötchen vom Vortag werden wieder knusprig frisch, wenn man sie
kurze Zeit im Backofen aufbackt. Die Brotalterung ist danach aber
umso schneller (Retrogradation der Stärke). |
| Backbrett |
Besser als jedes Backbrett zur Teigherstellung ist eine
Marmorplatte. Diese nimmt keine Gerüche an und der Teig bleibt nicht
daran kleben. |
| Bananen lagern |
Reife Bananen bleiben länger frisch, wenn man sie ungeschält
nebeneinander stehend in einem zugedeckten Einweckglas aufbewahrt. |
| Blumenkohl kochen |
Kochen Sie Blumenkohl nie in einer Aluminiumpfanne. geben Sie
zum Kochwasser jeweils eine halbe Zitrone. Dadurch bleibt der
Blumenkohl weiss. |
| Bouquet garni |
Wenn Sie Ihr
Bouquet garni selber zusammenstellen und keine Mullsäckchen
haben, können Sie die Mischung auch in ein Tee-Ei geben. |
| Bratensaft |
Bratensaft wird besonders gut, wenn man die Fleischknochen
mitbrät. Dazu die Knochen in der Pfanne verteilen und den Braten
darauf legen. Den fertigen Braten dann aus der Pfanne nehmen und
warm stellen. Das überschüssige Fett abgießen, mit Suppe oder Wasser
aufgießen, den Bratenfond mit dem Pfannenspaten lösen und gut
aufkochen lassen. |
| Bratfett spritzt |
Wenn Sie in die Bratpfanne eine Prise Salz geben, so spritzt das
Fett weniger. |
| Butter ist gefroren |
Tiefgefrorenen Butter lässt sich mit dem
Kartoffelschäler in dünne Scheiben schneiden und taut dadurch
schneller auf. |
| Butter oder Margarine ist zu hart |
Zum Sahnigrühren, sollte man sie nicht einfach
erhitzen, sondern besser die Rührschüssel vorher mit heissem Wasser
ausspülen. |
| Champignons zubereiten |
Rohe Champignons bleiben weiss, wenn man sie nach
dem Schneiden mit etwas Zitronensaft beträufelt. |
| Chicoree ist bitter |
Chicoree ist weniger bitter, wenn man die Blätter vor dem
Anrichten kurz in lauwarmes Wasser legt. Die Bitterkeit hat
allerdings auch etwas mit der Sorte zu tun. |
| Eialter prüfen |
Die Frische eines Eies kann geprüft werden, indem man es in
Wasser legt. Sinkt es sich auf den Boden, so ist dies ein Zeichen
dafür, dass es frisch ist. Bei älteren Eiern hat sich bereits ein
grösserer Hohlraum gebildet, der bewirkt, dass diese schwimmen und
zum Teil aus dem Wasser herausragen. |
| Eier einsparen |
Beim Legieren von Suppen, Gemüsen und Saucen nimmt man an Stelle
von jeweils 1 Eigelb 1 Teelöffel Stärkemehl und etwas Safran. Bei
Puddings und Crèmes kann so bis auf die Hälfte der angegebenen Eier
zurückgegangen werden. Für jedes fehlende Eigelb 1 gehäufter
Teelöffel Stärkemehl und etwas Flüssigkeit benutzen (z.B. Milch,
Wasser oder Fruchtsaft nehmen. Bei Torten und Kuchen kann ebenfalls
bis zur Hälfte der angegebenen Eier eingespart werden. Dazu für
jedes einzusparende Ei 2-3 Eeelöffel Wasser und 1 Messerspitze
Backpulver verwenden. |
| Eier kochen |
Eier platzen nicht so leicht, wenn man sie vor dem Kochen am
dicken Ende mit einer Nadel ansticht. |
| Eierkuchen |
Eierkuchen werden mit Buttermilch besonders zart. |
| Eier prüfen |
Eier zunächst in ein Gefäss aufschlagen und prüfen, ob sie
einwandfrei sind. Erst dann in den Teig oder die Zubereitung geben.
|
| Eischnee wird nicht fest |
Wenn das Eiweiss beim Schlagen nicht steif werden will, so
sollten einigeTropfen Zitronensaft das problem lösen. |
| Eiswürfel herstellen |
Das Festfrieren der Eiswürfelschale kann verhindert
werden, wenn unter diese ein Stück Alufolie gelegt wird. |
| Eiweiss lagern |
Das restliche Eiweiss aus Rezepten, die nur das Eigelb
benötigen, kann eingefroren werden. Füllen Sie es dazu in ein
Einmachglas und stellen sie dieses in den Tiefkühler. Bei Gebrauch
ist das Eiweis rasch aufgetaut und lässt sich wie frisches Eiweiss
steif schlagen. |
| Energiesparen beim Kochen |
Durch den Einsatz eines Dämpfkörbchens kann Energie gespart
werden. Die einzelnen Komponenten werden je nach Garzeit gestaffelt
beigegeben. Das Kochen in zwei oder mehreren Etagen übereinander
nutzt die eingesetzte Energie mehrfach. |
| Fertigsuppen mit Klumpen |
Das Schütteln der Dosen von dicken Fertigsuppen
verhindert die Entstehung von Klümpchen. |
| Fischfilets braten |
- Bei Fischfilet ohne Haut: Immer zuerst die schönere
Innenseite anbraten.
- Fischfilets mit Haut: Zuerst die Seite mit der Haut
kurz und heiss anbraten, damit die Haut essbar wird.
- Bei pochiertem Fisch wird die Haut nicht gegessen.
|
| Fischgeruch |
Fischgeruch an Händen und Küchengeräten verschwindet, wenn diese
mit Essig oder Zitronensaft abgerieben werden. |
| Fleisch ausgiebiger erscheinen lassen |
Eine kleine Portion Fleisch kann durch geschicktes Schneiden
optisch in eine grössere Portion gestreckt werden. Dazu das Fleisch
vor der Zubereitung einfach in mundgerechte Stücke schneiden satt
ganze Stücke zu servieren. |
| Fleisch marinieren |
Kleine Fleischstücke können in einem Plastiksack
mariniert werden. Dadurch kann Marinade gespart werden. |
| Fleisch-weichmacher |
Wenn Sie Fleischweichmacher (nur im privaten
Bereich erlaubt) verwenden, so kaufen Sie Produkte ohne Gewürze. |
| Garen von Gemüse im Dämpfkörbchen |
Das Gemüse wird in einem zur Pfanne passenden Metallsieb im
Dampfraum über der Garflüssigkeit gekocht. Dadurch gehen weniger
Nähr- und Aromastoffe verloren. Das Kochwasser wird nicht gesalzen.
Allenfalls kann es mit Kräutern etwas aromatisiert werden. |
| Gelatine auflösen |
Die Gelatine in kaltem Wasser waschen und 15-30 min kalt
einweichen. Das Wasser abgiessen. Die Gelatine in einem kleinen
Pfännchen mit ganz wenig frischem Wasser erwärmen, jedoch nicht zum
Kochen kommen lassen. |
| Gewürze sortieren |
Sortieren Sie ihre Gewürze und Kräuter nach dem
Alphabet. Sie müssen dann nie lange suchen. |
| Grapefruit servieren |
Gefüllte Grapefruit-Hälften lassen sich besser
servieren, wenn man an der Unterseite eine dünne Scheibe
abschneidet. |
| Hackbraten klebt an Pfanne |
Hack- und Schmorbraten kleben weniger am
Pfannenboden, wenn man die Pfanne zuvor mit dünnen Speckscheiben
auslegt. |
| Hefe lagern |
Frische Hefe hält sich im Kühlschrank für mehrere
Wochen, wenn sie gut in Plastiksäckchen eingepackt wird. |
| Hefe prüfen |
Ein kleines Stück Hefe in heisses Wasser legen.
Steigt die Hefe zur Oberfläche, so ist sie noch triebkräftig. |
| Kakao |
Kakaopulver klumpt beim Einrühren in Milch oder
Wasser weniger, wenn er mit etwas Zucker vermengt wird. |
| Käse einfacher reiben |
Wenn weicher Käse vor dem Reiben etwa für 30 min in
den Tiefkühler gestellt wird, lässt er sich wesentlich besser
reiben. Allenfalls können sie auch die Reibe mit etwas Öl bepinseln,
wodurch der Käse sich leichter reiben und die Reibe leichter
reinigen lässt. |
| Knoblauch entfernen |
Wenn Sie zum Kochen Knoblauch verwenden, die
Knoblauchzehen aber am Ende nicht mehr im Gericht haben wollen, so
spiessen Sie die Knoblauchzehen mit einem Zahnstocher auf. Sie
finden die Zehen dann auch in einem grossen Topf wieder problemlos. |
| Knoblauchgeruch |
Der Geruch von frisch gepresstem Knoblauch in
Marinaden ist oft zu intensiv. Reiben Sie doch nur einmal die
Salatschüssel mit einer Knoblauchzehe aus, bevor Sie den Salat darin
servieren. Man macht es beim
Fondue schliesslich genauso. |
| Knödel sind gar? |
Sobald die Knödel gar sind, steigen sie an die
Wasseroberfläche (bei schweren Knödeln, z. B. Obst- oder
Kartoffelknödel); Knödel aus leichten Massen, die immer schwimmen
(z. B. Semmelknödel), beginnen sich im leicht wallenden Wasser zu
drehen. |
| Kochbücher verschmutzt |
Bedecken Sie aufgeschlagenen Kochbücher mit einer
Klarsichtfolie. |
| Krautkopf hobeln |
Ein weicher Krautkopf lässt sich leichter fein
hobeln, wenn er zuvor geviertelt für eine Stunde in Eiswasser gelegt
wird. |
| Küchengeruch vermeiden |
Um unangennehme Küchengerüche wie z.B. von Kohl
oder Sauerkraut zu vermeiden, klemmt man während dem Kochen ein mit
Essigwasser getränktes Tuch zwischen Topf und Deckel. Dabei ist
allerdings vorsicht geboten.
Wenn in einem offenen Topf etwas Zimt und Zucker gekocht wird,
werden andere Düfte überdeckt. |
| Lebkuchen |
Lebkuchen, der durch Lagern weicher werden soll,
ist in einer Dose zusammen mit einem halben Apfel oder einer Scheibe
frischem Brot aufzuheben. |
| Leckerli |
siehe unter Lebkuchen |
| Lichtempfindliche Kräuter |
Heben Sie lichtempfindliche Kräuter wie
Rosenpaprika, Cayennepfeffer oder Currypulver in dunklen Gefässen
auf. |
| Mehl bräunen |
Soll Mehl für eine braune Sauce ohne Fett und ohne Umrühren
gleichmässig gebräunt werden, so streut man das Mehl auf ein Stück
Alufolie und erhitzt es im Ofen. |
| Mehl streuen |
Wenn man etwas Mehl in einen Streuer für
Puderzucker füllt, geht das Bemehlen von Fleischstücken wesenlich
besser. Auch kann man Klumpenbildung beim Nachdicken von Saucen
vermeiden. |
| Milchgläser reinigen |
Milchgläser immer zuerst mit kaltem Wasser klar
spülen. |
| Obst wird braun |
Geschnittenes Obst wird an der Luft aufgrund der
enzymatischen Bräunung braun. Wenn man die Schnittflächen mit etwas
Zitronensaft oder allenfalls in der Not mit etwas Essigwasser
beträufelt, so erfolgt keine Verfärbung. |
| Panieren |
Paniermehl kann man ganz einfach herstellen, indem
man altbackenes, hartes Brot durch eine Bircherraffel reibt.
Vorzugsweise nimmt man dazu Weissbrot. Zum Panieren nimmt man
vorzugsweise nur das Eiklar, da die Panade dadurch knusperiger wird
und zudem der Cholesteringehalt sinkt. |
| Pfirsiche schälen |
siehe hier
|
| Plastikgeschirr reinigen |
Plastikgeschirr sollte immer möglichst sofort und
ohne Topfreiniger oder Stahlwolle gereinigt werden. Ansonsten wird
die Oberfläche beschädigt. |
| Rosenkohl kochen |
Mit einem Stück Schwarzbrot im Kochwasser kann man verhindern,
dass der Rosenkohl zu stark riecht. Tiefgefrorener Rosenkohl riecht
beim Kochen weniger und hat auch keine blähende Wirkung. |
|
Rosenpaprika |
Verwenden Sie Rosenpaprika
nie, ohne ihn vorher gründlich auf Ungeziefer zu untersuchen.
Rosenpaprika wird sehr leicht davon befallen. |
|
Rosinen im Kuchenteig |
Rosinen,
Korinthen und kleingeschnittene kandierte Früchte sinken im
Kuchenteig weniger nach unten, wenn man sie vor dem Untermischen mit
etwas Mehl bestäubt. |
| Saure
Milch ersetzen |
Saure Milch lässt
sich durch Joghurt mit Zitronensaft ersetzen. |
|
Sauren Rahm ersetzen |
Saurer Rahm lässt
sich durch Süssrahm mit Zitronensaft ersetzen. |
|
Schneidbrettchen riechen |
Wenn Ihre
Schneidbrettchen nach Zwiebeln, Knoblauch oder Fisch riechen, reiben
Sie sie mit einer halbierten Zitrone gut ein und spülen Sie dann
gründlich mit Wasser nach. |
| Speck
dünn schneiden |
Speck lässt sich
besser dünn schneiden, wenn man ihn zuvor für einige Minuten ins
Gefrierfach legt. |
|
Suppen fettarmer machen |
Auf heissen
Suppen, Bouillons und Bratenjus kann das Fett einfach mit einem
Suppenlöffel abgeschöpft werden. Noch einfacher geht es, wenn man
etwas Zeit hat, um die Flüssigkeit im Kühlschrank abzukühlen. Das
fest gewordene Fett kann dann einfach von der Flüssigkeit entfernt
werden. |
| Teig
dünn auswallen |
Blätter-,
Strudel- und Mürbeteig lässt sich auf einem Backtuch (oder zwischen
Backtrennpapier) dünner ausrollen, als auf einem Brett. Er klebt
dabei nicht fest und nimmt auch weniger Mehl auf. |
|
Teigwarenreste aufwärmen |
Teigwarenreste
schmecken wie frisch, wenn man sie zum Aufwärmen in einem Sieb für 1
Minute in kochendes Wasser taucht und dann in Butter schwenkt. |
| Toast
lagern |
Toast in der
Originalverpackung kann bis zu 8 Wochen eingefroren werden. Die
Scheiben könnne direkt ohne Auftauen getoastet werden. |
|
Tomaten schälen |
Tomate mit einer
Gabel aufspiessen kurz in kochendes Wasser halten und abschrecken.
Die dünne, unverdauliche Tomatenhaut lässz sich dann gut entfernen. |
| Wirsing kochen |
siehe bei Rosenkohl
|
| Zitronen entsaften |
Zitronen und Orangen ergeben beim Auspressen mehr
Saft, wenn man sie vor dem Auspressen in warmem Wasser leicht
erwärmt. |
| Zitronenschale einfrieren |
Wenn Sie von Orangen oder Zitronen einmal nur den
Saft verwenden wollen, so können Sie die Schale trotzdem abreiben.
Verpacken Sie die abgeriebene Schale in kleinen Portionen und
frieren Sie sie ein. |
| Zuckerverbrauch reduzieren |
Der Zuckerkonsum lässt sich bei älteren Rezepten
meistens ohne grosse Geschmackseinbusse stark verringern, wenn die
angegebene Menge einfach um einen Drittel verringert wird. Tee und
Kaffee sind nach einer Phase der Angewöhnung meist auch ohne Zucker
ein Genuss. |
| Zwiebelgeschmack ohne Zwiebeln |
Wenn Sie Salate mit Zwiebelgeschmack aber ohne
Zwiebeln möchten, mischen sie zum Salat Zwiebelsaft aus dem Handel. |
| Zwiebeln aufbewahren |
Wenn Sie nur eine halbe Zwiebel brauchen, so
halbieren Sie die Zwiebel vor dem Schälen und legen die
übrigbleibende Hälfte mit der Schnittfläche auf ein gewachstes
Papier. Die Zwiebelhälfte bleibt so mehrere Tage frisch. |
| Zwiebeln rösten |
Geschnittene Zwiebeln werden beim Rösten besonders
knusperig, wenn man sie zuvor mit etwas Mehl bestäubt. |
| Zwiebeln schneiden |
Zwiebeln zum Braten und Kochen können in grösseren
Mengen vorbereitet werden. Füllen Sie die Zwiebeln dazu vorgedämpft
oder geröstet in ein gut zu verschliessendes Glas und bewahren Sie
die Zwiebeln dann für bis zu 4 Wochen im Kühlschrank auf. In Fett
gedämpfte Zwiebeln halten sich in der Gefriertruhe gut verpackt bis
zu 6 Monaten. |
Prosciutto
aquilano
luftgetrockneter, stark gepfefferter Schinken.
Prosciutto di cinghiale
>
Wildschweinschinken >Prosciutto
di Sauris
>
würziger Räucherschinken. Prosciutto cotto
ist ein italienischer gekochter Schinken, der in hauchdünne Scheiben geschnitten
wird. Er unterscheidet sich im Geschmack noch etwas von unserem gekochten
Schinken und schmeckt etwas würziger. Er wird wie der Parma Schinken ebenfalls
aus den Schweinekeulen geschnitten und mit Meersalz gewürzt. Prosciutto cotto
wird nicht gepreßt, sondern in Scheiben geschnitten verkauft.
Pizza Prosciutto mit Tomaten, Schinken und
Mozzarella. Prosciutto mit Melone
Zubereitungsdauer: 5 Minuten Zutaten für 6 Personen 200 g
Parmaschinken 1 Zuckermelone Zubereitung Die Melone halbieren, entkernen, in
Scheiben schneiden und mit dem Schinken anrichten.
Provatura
zarter weicher Büffelkäse, als Tafel- und Kochkäse verwendet
Provençale
Zur Garnitur provençale gehören gegrillte Tomaten sowie Champignonköpfe, die mit
einer (siehe) Duxelles gefüllt werden. Die provençalische Sauce rundet das
kulinarische Vergnügen ab.
Provola
affumicata
kleiner, frischer Tafelkäse, über Maisstroh geräuchert
Pudding ~ Traditionell im Wasserbad hergestellte Süssspeise, die kalt oder warm
als Dessert serviert wird (=>
Flammeri).
Puina
geräucherter Quark
pürieren ~ Zu einem glatten Brei resp. einem Püree verarbeiten (z.B. Kartoffeln zu
Kartoffelbrei)
Pute
Pute, Puter, Truthahn, Truthuhn, Indisches Huhn, Pockerl,
Welschhahn, Bigauderer, (zool.: Meleagris gallopavo), franz.: dindon, dinde,
dindonneau, eng.: turkey, ital.: tacchino, span.: pavo Die Pute ist ein
Geflügel. Ursprünglich stammt die Wildpute aus Nordamerika (USA und Nordmexiko).
Nach der Entdeckung Amerikas wurden die Indianischen Hühner im Jahre 1520 nach
Europa gebracht. Der Aztekenkönig Montezuma hielt damals schon zahme Puten auf
seinem Anwesen. Für die Azteken war der Truthahn nicht nur Lieferant für
wohlschmeckendes, zartes Fleisch. Er lieferte auch die Federn, mit denen sich
die Indianer schmückten. Nachdem die Spanier die ersten zahmen Putenpärchen nach
Europa brachten, wurden sie schon bald darauf, vor allem in England, Frankreich
und in den Niederlanden, gezüchtet. Puten werden nach Gewichtsklassen und
nach der Färbung des Gefieders, des sogenannten Farbschlags unterschieden. Die
Fleischqualität von Hahn und Henne unterscheidet sich nicht. Bei der Zubereitung
ganzer Tiere ist es gut zu wissen, dass es mehrere Fleischpartien von
unterschiedlicher Konsistenz und Farbe gibt. Die Keule hat dunkles fettes
Fleisch, welches beim Braten nicht so schnell austrocknet. Die Brust dagegen
besitzt helles, besonders mageres Fleisch, es trocknet beim Braten leicht aus.
Darum bietet es sich an, die Brust beim Braten mit einer Scheibe grünem Speck zu
bedecken. Die Speckscheibe etwa 20 bis 30 Minuten vor Ende der Garzeit abnehmen,
so wird die Haut noch knusprig. Der Hals und die Seitenteile sind etwas fetter
als die Brust. Ganze Tiere können gefüllt oder ungefüllt zubreitet werden, genau
so wie Masthühner. Für die Füllung bietet sich eine Farce aus Putenleber (siehe
auch: Geflügelleber) an, unter die frische Kräuter und Weißbrotwürfel gehoben
wurden.
Putensteak
Putensteak mit Tomaten und Käse überbacken
>4 Portionen Putenschnitzel (Steaks), á 200g
4 Tomate(n) 8 Scheibe/n Käse (Gouda) Die Putensteaks gut mit einer Mischung aus
1 Esslöffel Pfeffer, 1 Esslöffel Paprikapulver edelsüß und 2 Esslöffel Tafelsalz
(das ganze zu einer Gewürzmischung verrühren) und die Putensteaks damit
einreiben. Nun die Putensteaks in einer Pfanne mit etwas Öl, gut durchbraten. In
der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Oberhitze vorheizen. Die Tomaten in
Scheiben schneiden und auf die gebratenen Putensteaks verteilen. Oben auf kommen
nun jeweils 2 Käsescheiben. Nun das ganze noch auf einen Backblech geben und im
Ofen überbacken lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Danach die Steaks aus den
Ofen nehmen und mit Baguettebrot und einen bunten Salat dazu reichen.
Putensteak mit Knoblauchkäse
4 Personen 2 EL Olivenöl 2 gehackte Zwiebeln 1 Dose gewürfelte Tomaten (etwa
400 g) 1 EL Tomatenpüree 1 Bund Petersilie (gehackt) Salz, Pfeffer Paprika etwas
Cayennepfeffer 40 ccm Rotwein 1 EL Butterschmalz 4 Putensteaks à 150 g 2 kleine
frische Ziegenkäse (Picantou, 80 g) frischer Rosmarin Zwiebeln in Öl glasig
dünsten. Tomaten und Tomatenpüree zugeben. Mit Petersilie, Salz, Pfeffer,
Paprika und Cayennepfeffer würzen. 8 - 10 Minuten köcheln lassen und den Rotwein
angießen. Inzwischen die Putensteaks mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und in
Butterschmalz von beiden Seiten je 3 Minuten braten. Die Tomatensauce in eine
Gratinform geben und die Filets darauflegen. Den Käse jeweils in zwei Scheiben
schneiden und auf die gebratenen Steaks legen, mit Rosmarin bestreuen. Im
vorgeheizten Backofen bei 250° C oder unterm vorgeheizten Grill leicht bräunen.
Sofort servieren. Dazu reichen Sie Baguette, und als Getränk empfehlen wir einen
lieblichen Amselfelder Rotwein, den 'Wein mit der Rose'. Eine Portion hat etwa
350 Kcal / 1470 KJ. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten.

|
 |






|