WOHLKOMMEN IN DER MITTLEREN DONAUREGION

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DIE  MITTLERE DONAUREGION
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ALLGEMEINES ÜBER DIE MITTLERE DONAUREGION

KOMM ZUM TAG DER SAUNA 20./21.4.

 

 

 

Die mittlere Donauregion liegt im Zentrum Ungarns und grenzt im Norden an die Slowakei, im Nordosten an Nordungarn, im Osten an die nördliche Tiefebene, im Süden an die südliche Tiefebene und im Westen an Mitteltransdanubien.

 

Die Region wird besonders durch die Donau, die vom Nordwesten nach Süden fließt und sich in ihrem Verlauf zweimal teilt, aber auch durch Ungarns Hauptstadt Budapest dominiert.

 

Im Zentrum der Region liegt Budapest, die mit fast 2.000.000 Einwohnern die größte Stadt Ungarns ist. Budapest ist aber nicht nur die Hauptstadt Ungarns, sondern auch kultureller, wirtschaftlicher und touristischer Mittelpunkt des Landes.

 

Budapest , die "Perle an der Donau". Rechts der Donau liegt das von sanften Hügeln und Bergen umgebene Buda, wo sich der historische Stadtteil mit Kunstdenkmälern und dem Villenviertel befindet.

 

Das kulturelle Angebot in Budapest ist großartig – zum Beispiel findet alljährlich im März das internationale Frühlingsfestival statt. Die Museen der Stadt beherbergen weltbekannte Sammlungen, es gibt regelmäßig Ausstellungen von ungarischen und ausländischen Künstlern.

 

In gediegenen Restaurants, gemütlichen Gaststätten und Weinkellern wird zu traditionellen und internationalen kulinarischen Spezialitäten ein sorgfältig ausgewähltes Angebot an ungarischen Weinen angeboten – und das alles zu den stimmungsvollen Klängen der Zigeunermusik!

 

Der Wasserpark AQUARÉNA in Mogyoród unweit von Budapest (Formel 1-Fans aufgrund des Hungaro-Rings ein Begriff) einer der attraktivsten Ungarns und bietet auf 11,5 Hektar acht Becken mit 3.500 Quadratmetern Wasserfläche, 26 Erlebnisrutschen, teilweise „unterirdisch“ (mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern), Wasserfall, Gegenströmungen, sowie als größte Attraktion einen 300 Meter langen, sich um eine Insel wälzenden Fluss, der sich in der „blauen“ Höhle in einen Teich verwandelt und an die berühmte Lagune auf Capri erinnert.

 

Die Budapester Thermalbäder sind die Thermalquellen und Badehäuser in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Diese Stadt ist nicht nur das einzige Kurbad, das zugleich Hauptstadt ist, sondern auch die größte Kurstadt Europas.

 

Aus über 120 heißen Quellen stehen täglich über 30.000 Kubikmeter mineralstoffreiches Wasser in 21 Bädern zur Verfügung, von denen 10 Heilbäder sind. Viele dieser Bäder sind zugleich Bauten von beträchtlichem historischen wie architektonischen Rang.

 

Tokajer, Gulasch und ungarische Lebensfreude

Das feurige Temperament der Ungarn und deren Liebe zum Feste feiern kennen wir spätestens seit den Sissi-Filmen. Doch nicht nur Ungarns Feste sind berühmt. Wer sich weder einen Tokajerschwips antrinkt noch mit scharf gewürztem Gulasch die Zunge verbrennt, hat mit Ungarns einzigartiger Küche Wesentliches verpasst. Quer durch alle ungarischen Weinanbaugebiete können Sie sich im Haus der Ungarischen Weine probieren. In der Pester Innenstadt tischen anschließend temperamentvolle Magyaren typisch Ungarisches auf. Mit einem angebrochenen Abend wie diesem dürften Sie in bester Laune für eine Nacht sein, die erst im Morgengrauen endet.

Kleine Speisenkunde

So mancher Mitteleuropäer wird überrascht sein, wenn er in Budapest Gulasch bestellt und eine Suppe serviert bekommt.

 

Das, was jener sich unter einem ungarischen Gulasch vorstellt, heißt in Ungarn Pörkölt, und kommt später auf den Tisch.

 

Gulasch ist im Original eine kunstvoll gewürzte Suppe, die zur Vorspeise gelöffelt wird. Wer es weniger scharf liebt, bestellt sich als Entrée Fischsuppe oder Gänseleber.

 

Pikant geht es zum Beispiel mit Paprikahuhn oder mit hausgemachtem Pörkölt weiter, das in Ungarn
traditionell mit saurer Sahne zubereitet wird.

 

Fischliebhaber können aus einer reichen Palette an köstlich zubereiteten Süßwasserfischen auswählen: Wie wärs mit Hechtbarsch am Rost oder Forelle mit Mandeln?

 

Unvergesslich Gutes isst man in Budapest auch zum Nachtisch: Kosten Sie einen Mohn- oder Quarkstrudel, Palatschinken, Kastanienpüree oder die berühmten Quarkfleckerln.

Genuss für Auge und Ohr

Nicht nur für Fans der klassischen Musik: Ungarische Staatsoper in der Andrássy út 22 Auch wenn Sie kein Opernliebhaber sind, ist ein Besuch der Ungarischen Staatsoper ein unvergessliches Erlebnis. Wer nicht verzückt den Arien in Don Giovanni und Aida lauschen will, wird dennoch von der atemberaubenden Akustik und Architektur fasziniert sein.
 

Saunagenuss

 

Die klassische Sauna kommt aus dem nordischen Bereich - speziell aus Finnland.

 

Dort gehört sie zum Standard, wie bei uns die gute alte Badewanne. Der Hintergrund, warum gerade dort die Sauna populär geworden ist, hat etwas mit den rauhen klimatischen Verhältnissen zu tun.

 

Rein intuitiv hat man nämlich erkannt, dass der Körper der extremen Kälte nicht gewachsen ist und schon gar nicht den Temperaturschwankungen, wenn man vom wohlig warmen Kamin in die beißende Kälte gehen muss.

 

Deswegen ist man sehr früh auf die Idee gekommen, den Körper hinsichtlich dieser besonderen Belastung zu trainieren.

 

Daraus leitet sich das Grundprinzip der Sauna ab: Aufwärmen - Rückkühlen - Ausruhen. Sehr schnell hat man dann gemerkt, dass damit ein gesundheitlicher Effekt zu erreichen war.

 

Dies war einerseits der Anlass dafür, das Saunieren weiterzuentwickeln. Zunächst gab es Aromazusätze der verschiedensten Art, später kamen ganz neue Formen hinzu wie die Farb- und Lichtanimation.

 

 

 

WOHLFÜHL
GASTGEBER
WOHLFÜHLZIEL KATEGORIE  

Széchenyi Fürdö Állatkerti krt. 11.
H-1146 Budapest
 

Császárbad Buda Kurbad Frankel Leó út 31-33.
H-1023 Budapest
 

Királybad Buda II.,    

Ráczbad Buda    

Lukácsbad Buda II.    

Rudasbad Buda  Döbrentei tér 9, H-1013 Budapest  

HOTEL THERMAL + CONFERENCE HELIA Kárpát utca 62-64
H-1133 Budapest
helia@
danubius
hotels.com

HOTEL THERMAL HOTEL MARGITSZIGET Danubius Grand Hotel Margitsziget
Margitsziget
H-1138 Budapest
grand
margitsziget.
reservation@
danubius
group.com

HOTEL CORINTHIA AQUINCUM HOTEL Árpád fejedelem útja 94
H-1036 Budapest
info@aqu.hu  aquincum@ohb.hu

Alfred Pension Vasút sor 20
H-1038 - Budapest
info@
alfredpanzio.hu

Hotel Ambra Kisdiófa u. 13
H-1077 - Budapest
ambrahotel@
axelero.hu

Hotel Fiesta Király utca 20
H-1061 - Budapest
info@
hotelfiesta.hu

Hotel Inter-Continental Budapest Apáczai Csere J.u. 12-14
H-1368 Budapest
budapest@
interconti.com

Grand Hotel Royal***** Erzsebet Krt. 43-49
H-1073 Budapest
 


 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


Von schwimmenden Schachbrettern: Baden als gesellschaftliches Erlebnis

Die Schwimmbäder stehen in ihrer Bedeutung für die Budapester dem Kaffeehaus in nichts nach. Sie sind soziale Treffpunkte, wo man sich zum Plaudern verabredet, auf schwimmenden Brettern Schach spielt oder einfach nur eine entspannte (Aus-)Zeit genießt. Das Rudas-Bad mit den gelben Panton Chairs am Beckenrand des großen Schwimmsaales liegt direkt am Ufer der Donau, zu Füßen des Gellért-Berges. Um 1550 als Thermalbad gegründet, wurde es im 19. Jahrhundert um ein Dampfbad ergänzt, ehe es 1986 ein Hallenschwimmbad erhielt. Das Thermalbad ist noch in seinem Originalzustand aus dem Jahr 1566 erhalten. Es besticht durch die acht roten Marmorsäulen, die die Kuppel des Thermalbades tragen. Dort eingelassen ist die ursprünglich einzige Lichtquelle des Raumes, die den Raum in unwirklich farbiges Licht taucht.

Auch wer nicht zur Kur nach Budapest reist, sondern vor allem die zahlreichen anderen kulturellen Schätze der Stadt erkunden möchte, kann es den Budapestern gleichtun: nach einem anstrengenden Tag ins Wasser abtauchen, die Kraft des Heilwassers und die wohltuende Ruhe inmitten der Großstadt genießen.


 

Wir waren auch im Széchenyi Fürdö Széchenyi-Bad XIV., Kurbad Budapest hist und hatten das Glück, dass schönstes Oktober-Wetter war und wir auch draußen baden konnten. Ich fand es super. Vor allem hat mir gefallen, dass es in der Mitte ein Becken gab in dem man richtig schwimmen kann. Man muß sich also nicht nur einweichen lassen wie in anderen Thermalbädern.

 

 

 

Die Auswahl an verschiedenen Becken war fantastisch, es gab auch zwei Saunen und Dampfbäder.

 

Durch die Größe hat sich die Besucherzahl verteilt. Ein Tip: Die Spindschlüssel sind nicht nummeriert. Es ist also ratsam, dass man sich seine Schranknummer merkt, ansonsten geht am Schluß das große Suchen los (so ging es nämlich einer Besucherin - “How do I know which number my closet has?-You must remember it!) -War ein bißchen gemein - sie hat es dann aber gefunden.
 


Ich war mit freunden jetzt schon das dritte mal in ungarn und dort haben wir immer in budapest das szechenyi fürdö besucht. es war immer voll, aber es ist einfach ein tolles bad mit super vielen pools und man kann einfach relaxen und nach herzenslust schwimmen, wie lang man will..!
 


Das Szechenyi-Bad ist ein wunderschönes Jugendstilbad, das vor 100 Jahren gebaut wurde. Durch die Thermalquellen hat es im Freibad rund ums Jahr 27° und 38° Wassertemperatur. Die Budapester stehen hier im Wasser und spielen Schach.
Durch die Gebäude laufend wandert man von einem Bad ins nächste, jeweils unterschiedliche Temperaturen, von der heiß bis eiskalt. Hier drinnen wirkt das Bad aber eher nüchtern wie eine Heilanstalt.
Die Angestellten sind leider nicht immer die freundlichsten, vor allem, wenn man nicht versteht, wie das mit den Umkleidekabinen funktioniert. Hier werden die Taschen und Klamotten nämlich in der Umkleidekabine von einer Bademeisterin eingeschlossen. Wie man genau seine Kabine wieder findet, habe ich allerdings schon wieder vergessen. ;)

 


in das Thermalbad "Szechenyi Fürdö" zu fahren, welches zentral in der Stadt liegt und laut Reiseführer und anderen Quellen das schönste Thermalbad sein soll. Wir wurden nicht enttäuscht und ich möchte nun euch von diesem tollen Erlebnis berichten und jedem Budapest-Urlauber ein Besuch in diesem einzigartigen Thermalbad nahe legen, es lohnt sich!!

Das Thermalbad Szechenyi Fürdö liegt im Nordosten der Budapester Innenstadt.


Es liegt dort idyllisch mitten im Stadtwald. Die Nachbarn sind der Budapester Zoo und ein Vergnügungspark. Am westlichen Parkrand befinden sich das Museum der Bildenden Kunst, das Millenniumsdenkmal und die Budapester Kunsthalle.


Im Park kann man sich noch das Ungarische Landwirtschaftsmuseum und
die Burg Vajdahunyad anschauen. Also ist man hier schon einen ganzen mind. beschäftigt.


Die U-Bahn M1 hält direkt vor dem Thermalbad. Vom U-Bahn-Umsteigepunkt Deak ter fährt man acht Stationen, das dauert ca. 15 Minuten. An der Strasse vor dem Bad kann man parken, aber ich würde jedem raten, der mit dem PKW nach Budapest fährt, vor Ort Busse und Bahnen zu benutzen: sie sind preiswert und viel schneller.

 

Auf allen grossen Strassen ist den ganzen Tag Dauerstau und die Tram fährt mittig auf einer eigenen Spur und die U-Bahn untertage am Stau vorbei. Ausserdem fährt die Buslinie 72 am Bad vorbei, der steht dann aber auch im Stau!!


 

Budapest "INHOTEL" "THERMAL + CONFERENCE HELIA  mit seinem finnischen Flair liegt fast zentral, am Ufer der Donau, gegenüber der berühmten Margareteninsel. Etwas für Junggebliebene mit Ansprüchen.  Zimmer für Behinderte, Zimmer für Nichtraucher,  Gourmet Restaurant Saturnus mit internationaler Küche und mit Live-Musik. Restaurant Jupiter mit internationaler Küche, Buffettisch, Live-Musik. Neptunus Café in der Halle und in der hellen, luxuriösen Schwimmhalle. Business CenterDas Hotel liegt an der Pester Seite von Budapest, gegenüber der Margaretheninsel, in der Nähe vom Stadtzentrum. Die meisten touristischen und historischen Sehenswürdigkeit befindet sich in der Nähe. Von der Lage ab können die Gäste das Panorama von der Donau, Margaretheninsel und den Budaer Bergen genießen. Flughafen Ferihegy– 25 Km Innenstadt – 3 Km Ostbahnhof (Keleti)– 7 Km  Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Heldenplatz, Museum der schönen Künste, Stadtpark, Budapest Zoo, Sankt Stephan Basilika, Margaretheninsel  Für Hotelgäste uneingeschränkte Benutzung von Hallenbad, Sauna, Whirlpool, Thermalbädern, Dampfbad, Fitnessraum, Sonnenterrasse. Kosmetiksalon, Massagen und Solarium vorhanden. Unseren Gästen bieten wir einen Fitneß Test, Oxygentherapie, Aromabad und Anticellulite Massagen Gäste können eine komplette individuelle Kur durchführen, einschließlich Hydrotherapie, Elektrotherapie, Massage, Schlammkur, Inhalation und Gymnastik. Für die Behandlung sorgt ein erfahrenes, hochqualifiziertes, professionelles und mehrsprachiges Team.


Budapest "INHOTEL" THERMAL HOTEL MARGITSZIGET In wunderschöner Parkanlage der Margaretheninsel in Budapest befindet sich das moderne, neunstöckige Kur- und Wellness Hotel. Es liegt unweit der Stadtmitte, doch ganz abgesondert vom Stadtlärm und Getümmel. Das im Jahre 1979 erbaute Hotel wurde 2000/2001 voll renoviert. Das Hotel ist durch einer Flur in der Erde mit dem Danubius Grand Hotel verbindet, so können die Gäste von beiden Hotel die Dienstleistungen benutzen. Das Danubius Premier bietet Ungarns beste Kur und Fitness Leistungen, traditionelle Behandlungen mit modernen, luxuriösen Möglichkeiten und Dienstleistungen an. Wir bieten Ihnen sowohl ein aufmerksames Personal als auch freundliche Atmosphäre, um Ihre Freizeit angenehm zu verbringen. Vom Fitness und Schwimmbadbereich hat man einen wunderschönen Blick auf die ruhige, aber immer wechselnde Margaretheninsel.
Schwimmbad und Freibad, Thermalbäder (3 Becken, 32-38°C), Kardio Center, Sauna, Jacuzzi, Dampfbad, Solarium, Massage und Fitnessklub (Spinning, Yoga, Stretching, Step, Fit-ball, Gymnastik und Aerobic), Schönheitssalon, kosmetische Chirurgie, Focus Medical (Augenklinik), Vital Center (Zahnklinik). Auf der Insel: Jogging, Radfahren, und Tennis Sehenswürdigkeiten in der Nähe Margaretheninsel: Budapests kostbarster und größter Park; hundertjährige Bäume, japanische Garten mit Thermalteich, Wasserfall, Freilichtbühne, 700 jährige Mauerreste stammen von Dominikaner- und Franziskanerklostern, und im Turm der Prämonstratenserkapelle läutet die älteste Glocke Ungarns wertvollen Kalzium-, Kalium- und Natriumgehalt des schwefelhaltigen Thermalwassers der Margareteninsel.


Budapest "INHOTEL" CORINTHIA AQUINCUM HOTEL  Das Hotel liegt direkt am Donauufer, gegenüber der Margereteninsel, nahe der Innenstadt. Am Ende des 1. Jahrhunderts war hier das Lager der römischen Legionen. Das Thermalbad bietet Ihnen mehr als zwanzig Therapien und Wellnessprogramme. Die therapeutischen Dienstleistungen des Hotels beruhen auf dem wertvollen Kalzium-, Kalium- und Natriumgehalt des schwefelhaltigen Thermalwassers der Margareteninsel.


Bedeutende Budapester Bäder

  • Rudasbad an der Donau, rechts der türkische Kuppelbau
    Rudas-Bad Der unmittelbar an der Donau, zu Füßen des Gellért-Berges gelegene Badekomplex des Rudas-Bades (ehemals Zöldoszlopos fürdő, Grünes Säulenbad) wurde um 1550 mit einem Thermalbad begründet und ist mehrfach erweitert worden. Die bedeutendsten Erweiterungen waren 1883 die Errichtung des Dampfbades, 1986 die Errichtung eines Hallenschwimmbades sowie die Ergänzung um eine Physiotherapieabteilung. Diese bietet bei Beschwerden der Bewegungsorgane und bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes Bewegungs- und Wannenbäder im Heilwasser, Unterwasserstrahlmassagen und weitere Massagen an. Fachärztliche Betreuung gibt es zur Rheumatologie.

    Der Kern des Komplexes, das Thermalbad, ist 1566 unter Herrschaft des Paschas Szokoli Musztafa umgebaut, seither jedoch kaum verändert worden. Es befindet sich somit heute noch annähernd im fast 450 Jahre alten Originalzustand: damit ist es das älteste und gilt als das schönste der noch von den Türken erbauten Bäder Budapests.

    Die von acht roten Marmorsäulen getragene Kuppel des Thermalbades, mit einem Durchmesser von 10 Metern, überdeckt ein achteckiges, von drei Quellen gespeistes Mittelbecken (96 m², 36° C), umgeben von einem spitzbogigen Umgang. In den Ecken des Raumes befinden sich vier weitere kleine Becken (9 m²) mit unterschiedlichen Temperaturen (42 °C, 33 °C, 30 °C, 28 °C). Die ursprünglich einzige Lichtquelle des Raumes sind in die Kuppel eingelassene Tessellae aus farbigem Glas, durch die getöntes Tageslicht einfällt.

    Im April 2004 wurde das Rudas-Bad zu Renovierungszwecken geschlossen, die Arbeiten wurden Ende 2005 abgeschlossen. Der Zutritt zum Thermalbad war traditionell Männern vorbehalten, es galt als Treffpunkt für Journalisten und Politiker. Nach der Wiedereröffnung gab es Proteste von Frauen, denen die Stadtleitung schließlich nachgab, und im Bad wurden 2006 versuchsweise auch "Damentage" eingeführt. Es gibt außerdem noch nachts die Möglichkeit für beide Geschlechter, das Bad gemeinsam zu nutzen, allerdings nur in Badebekleidung. An den Wochenenden steht das Bad einige Stunden auch Familien zur Verfügung.

  • Király-Bad

    Das über 400 Jahre alte Kiralybad. Mit dem Bau des Király-Bades wurde 1565 unter der Herrschaft des Budaer Paschas Arszlán (Löwe) begonnen und durch seinen Nachfolger, Sokoli Mustafa, beendet. Anders als andere Bäder ist es nicht auf eigenen, natürlichen Warmwasserquellen errichtet, sondern wird von den Quellen am Lukács-Bad gespeist. Sinn dieser Maßnahme durch die Türken war es, ein Bad innerhalb des Festungsringes zu haben, um auch im Fall einer Belagerung ein Bad benutzen zu können. Der Name „Király“ (ungarisch „König“) stammt von der Familie, die das Bad nach der Zurückeroberung von Buda ab 1796 betrieb.

    Das Király-Bad wurde durch die Királys in seine heutige Form umgebaut, wobei sie die alten Gebäudestrukturen mit den neuen Elementen kombinierten und so den Charakter des Kunstdenkmals erhielten. Das Bad musste nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg renoviert werden und wurde 1950 wiedereröffnet. Damit ist das Király neben dem Rudas-Bad das einzige Bad, das den Besucher die original türkische Badekultur spüren lässt. Es ist täglich wechselnd für Männer oder Frauen geöffnet. Mit der Schließung des Rác-Bades zu Renovierungszwecken im Jahre 2002 ist das Király-Bad an dessen Stelle auch als schwuler Treffpunkt getreten.

    Zur Therapie der Erkrankung der Bewegungsorgane werden heute das Bewegungsbad im Heilwasserbecken, das Wannenbad mit Heilwasser, die Unterwasserstrahlmassage und die medizinische Heilmassage angeboten.

  • Repräsentative Badearchitektur Gellért-Bad

Das im Sezessionsstil gebaute Gellért-Bad ist das berühmteste Bad Budapests. Die Quellen, die es nutzt, wurden bereits im 13. Jahrhundert, wie auch noch Jahrhunderte später, durch die Türken genutzt. Das Bad wurde zusammen mit dem Gellért-Hotel errichtet und 1918 eröffnet. Der eklektische Stil des nach Art der Secession erbauten und, verglichen mit anderen Bädern der Stadt, sehr großen Bades ist trotz des Zweiten Weltkrieges bis heute fast unverändert erhalten geblieben. Das von verspielt geformten und mosaikgeschmückten Mauern umrahmte Außenbecken wurde 1927 eröffnet und war damit das erste Wellenbad weltweit. 1934 kam ein Sprudelbad hinzu. Das Dach des inneren Hauptbeckens kann bei gutem Wetter geöffnet werden. Durch Renovierungen in jüngster Zeit erhielten die Sitzbecken in der Schwimmhalle und im Freien sowie das Kinderbecken moderne Filter- und Umwälzanlagen.

Zusätzlich zu den gemischten Schwimmbecken gibt es noch getrennte Thermal- und Dampfbäder für Männer und Frauen. Neben der opulenten Ausstattung mit drei Außen- und zehn Innenbecken (26 bis 38°C) macht das große Angebot an therapeutischen Maßnahmen (Bewegungsbad im Heilwasserbecken, Wannenbad mit Heilwasser, Schlammpackungen, Unterwasser-Traktionsbad, Kohlensäurebad, medizinische Heilmassage, Unterwasser-Strahlmassage, Elektrotherapie und Massage) das Gellértbad, auch wegen des touristischen Publikums, zu einem der wichtigsten Bäder der Stadt. Es ist geeignet bei Erkrankungen der Bewegungs- und Atmungsorgane sowie bei Krankheiten des peripheren Kreislaufsystems, wobei fachärztliche Betreuung bei Rheumatologie und Pulmonologie angeboten wird.

  • Die Außenanlagen des Széchenyi Széchenyi-Bad
    Das Széchenyi-Bad verfügt über die tiefsten und mit 75 °C heißesten Thermalquellen Budapests, die erst 1879 entdeckt wurden und die ersten im Pester Teil der Stadt waren. Bereits im Jahre 1881 waren sie als Artesisches Bad bekannt. Das Széchenyi-Bad ist einer der bis heute größten Badekomplexe Europas und liegt mitten im Stadtwäldchen. 1927 wurde das Bad um eine Volksbad-Abteilung für Männer und Frauen und ein Strandbad erweitert. Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstand eine gemeinsame Thermalabteilung für Besucher in Badebekleidung und eine physiotherapeutische Abteilung. 2004 wurde das Bad vollständig und originalgetreu restauriert.

    Die weitläufige und spektakulär palastartige Anlage des Széchenyi verfügt über drei Außen- und zwölf Innenbecken mit Temperaturen zwischen 16 °C und 40 °C sowie zwei Saunen, ein Dampfbad und einen Heißraum. Das Erlebnisbecken bietet unter anderem Unterwasserstrudel, einen Strömungskanal, eine Genickdusche und in Sitzbänke eingebaute Wasserstrahler zur Rückenmassage. Zu physiotherapeutischen Behandlungen gibt es das Bewegungsbad oder Wannenbad im Heilwasser, Schlammbehandlungen, das Unterwassertraktionsbad, das Kohlensäurebad, Elektrotherapie, Heilgymnastik und Massagen. Des Weiteren werden Indikationen bei Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Frauenleiden, Erkrankungen des peripheren Kreislaufsystems und bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es bei Rheumatologie.

  • Das Lukacs-Bad Lukács-Bad

Das Lukács-Bad ist ein Thermal- und Schwimmbad, errichtet im neoklassizistischem Stil durch József Hild im Jahre 1842. Es liegt etwas abseits der touristischen Routen. Bis zur Errichtung des Széchényi war es das größte und beliebteste Bad Budapests. Von seinem früheren Glanz als eines der international renommiertesten Heilbäder der Stadt zeugen noch die zahlreichen Votivtafeln im Hof der Anlage, die in vielen Sprachen von den Heilungen und Linderungen durch die Wasser des Bades berichten.

  • Die Wellness-Abteilung des Lukács Heilbades ist eröffnet!
    Erfrischung, Erholung, Entspannung!

    - Infrasauna
    - Pediküre-Maniküre
    - Solarium
    - Lounge, angenehme Erholung bei der exotischen Salzwand
    - Gemütliches Buffet

    1979 wurde im Lukács-Bad die erste Abteilung für die physiotherapeutische Betreuung eingerichtet. In insgesamt acht Becken (22°–40 °C) werden die Behandlungen Bewegungsbad, Schlammbehandlung, Unterwassertraktionsbad, Kohlensäurebad, Elektrotherapie und weitere Massagen angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es zu Rheumatologie. Die inneren Anlagen haben dabei architektonisch wenig zu bieten (und sind derzeit auch nicht in allerbestem Zustand), die Außenbecken sind jedoch sehenswert.

  • Császár-Komjádi-Bad

Das ursprünglich 1571/1572 durch Sokoli Mustafa errichtete Császár-Bad, dessen Quellen bereits die Römer kannten und nutzten, ist 1829 von József Hild, dem Baumeister des Lukács-Bades, erweitert und stark verändert worden. Direkt daran angrenzend findet sich das Komjádi Sportschwimmbad, das 1976 erbaut wurde


Thermalbäder in Budapest

Budapest ist besonders reich an Thermalwasser. Täglich sprudelt auf dem Gebiet der Stadt aus den natürlichen Quellen und den Bohrbrunnen (insgesamt 118) 30.000 Kubikmeter 21-76 ° C warmes Thermalwasser hervor.

Zur Zeit der Römer standen hier 14 Thermalbäder, 1669 - zur Zeit der Türken - zählte ein englischer Reisender 8 Bäder. Heute befinden sich in der Hauptstadt 21 Heilbäder, Schwimmbäder, Strandbäder, zehn davon verfügen über den Rang und die Werte eines Heilbades.

Die interessantesten sind die Folgenden:
Gellert Thermal Bad - Király Thermal Bad - Lukács Thermal Bad - Rudas Thermal Bad - Széchenyi Thermal Bad

Thermal Bad Gellert

Geschichte
Über die "wunderwirkenden" Quellen am Berge Gellért gibt es bereits Zeugnisse aus dem 15.Jahrhundert. Das Bad wurde von den Türken später besonders geschätzt, da es größer war und heißeres Wasser hatte, als alle anderen damaligen Bäder von Buda. Im 17.Jahrhundert nannte man das Bad Sárosfürdo (Schlammbad) wegen des feinen Quellschlammes, der sich, vom Wasser emporgeschwemmt, am Beckenboden sammelt.
Das Gellért Heilbad und Hotel erfreut sich international große Beliebtheit. Der schöne Jugendstil-Bau öffnete seine Pforten 1918. 1927 wurde er mit dem Wellenbad, 1934 mit dem Sprudelbad ausgestattet. Im Zuge der neuesten Modernisierungen wurden das Sitzbassin im Schwimmbad, das äußere Sitzbassin und das Kinderbecken renoviert und mit Wasserfiltern sowie Umwälzanlagen ausgestattet. Heute bietet das Gellért Heilbad beinahe alle Arten von Anwendungen und Therapien an, u.a. komplexe Heilbadbehandlung (Tageskrankenhaus) und Inhalatorium.

Badeeinheiten
Anzahl der Bassins: 13
Sorudelbad: Sprudelbecken, Sitzbassin
Außenbecken: Wellenbad, Erlebnispool, Kinderbassin
Heilbad: Thermalbassins

Wasserzusammensetzung
Das Bad wird durch die Quellen im Inneren des Gellértberges gespeist. Das Wasser enthält Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Natrium und Sulphat-Chlorid, reich an Fluorid-Ionen.

Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, Rückgratverkrümmung, chronische und akute Gelenkentzündungen, Bandscheibenleiden, Neuralgien, Blutgefäßerkrankungen, Kreislaufstörungen, Asthmatische und chronische Bronchitis (Inhalatorium)

Dienstleistungen
komplexe Heilbadbehandlung(Tageskrankenhaus), Damen- und Herren-Thermalbad, Damen- und Herren-Gewichtsbad, Kohlensäure-Wannenbad, Medizinische Heilmassage, Erfrischende Massage, Unterwassermassage mit Wasserstrahlen, Fußmassage, Sauna und Dampfbad, Finnische Sauna mit Kaltwasserbecken, Fangopackung, Physiotherapie, Zahnfleischdusche, Inhalation, Heilgymnastik, Ausleihe (Badeanzug), Aufbewahrung von Kleidern und Wertsachen, Geldwechsel, Friseur, Kosmetik, Solarium, Maniküre, Fußpflege, Buffet, Zahnarzt, Sonnenbad für Damen und für Nudisten in Gruppen, Vermietung für Veranstaltungen (nach den Öffnungszeiten), auf Wunsch auch mit Badebetrieb

Király Bad

Geschichte
Arslan, der Pascha von Buda hatte mit dem Bau dieses Bades im Jahre 1565 begonnen, vollendet wurde er durch dessen Nachfolger, Sokoli Mustafa. Das Király Heilbad besaß von jeher keine Heißwasserversorgung. Die Türken hatten es deshalb so fern der Quellen erbaut, damit das Baden auch im Belagerungszustand innerhalb der Schlossmauern gesichert war. Die Wasserversorgung kommt aus der Umgebung des heutigen Lukács Bades. Nach der Rückeroberung von Buda geriet das Bad 1796 in den Besitz der Familie Király, dem es auch seinen heutigen Namen verdankt. Die neuen Besitzer ließen es in seine jetzige Form umgestalten, wobei sie behutsam Altes mit Neuem vermischten und dem Bad seinen Denkmalcharakter beließen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Seine vollständige Renovierung wurde 1950 beendet.

Badeeinheiten
Anzahl der Heilbassins: 4

Wasserzusammensetzung
Heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat und Sulphat, Natrium, reich an Fluorid-Ionen.

Indikationen
degenerative Krankheiten der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen, Rückgratverkrümmungen, Bandscheibenvorfall, Neuralgie, Kalkmangel im Knochensystem, Reha-Behandlung nach Unfällen

Dienstleistungen
Thermalbassin, Wannenbad, Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Medizinische Heilmassage, Erfrischungsmassage, Sauna und Dampfbad, Fußmassage, Fußpflege, Finnische Sauna für 2 Personen mit Wannenbad, Ausleihe, Aufbewahrung von Wertsachen, Buffet, Verkauf von Kuren, Packungen u.a. sonstigem Bedarf

Lukács Bad

Geschichte
In der Gegend des jetztigen Lukács Bades hatten sich im 12. Jahrhundert die auf Krankenpflege spezialisierten Ritter des Johanniterordens niedergelassen. Ihnen folgten die Ritterorden von Rhodos und Malta, die neben ihren Klöstern auch ein Bad erbauten. Dieses war zur Zeit der Türkenherrschaft in Betrieb, wobei die Türken die Wasserenergie der Quellen eher für die Herstellung von Schießpulver und zum Betreiben einer Mühle nutzten. Nach der Rückeroberung von Buda gelangte das Bad in den Besitz der Schatzkammer. 1884 wurde es von Fülöp Palotay erworben, und damit begann eine Reihe von Umgestaltungen. Im Laufe der Zeit wurde ein Kurhotel hinzugefügt, eine moderne Hydrotherapie-Abteilung eingerichtet und das Schwimmbad umgestaltet.
Aus aller Welt kamen Heilung suchende Pilger angereist, und viele von ihnen brachten nach erfolgreicher Heilkur an der Wand des Badehofes Marmortafeln an, um ihren Dank für die Genesung auszudrücken.
Die Trinkhalle des Bades wurde 1937 erbaut. Die erste komplexe Heilbadbehandlungsstelle (Tageskrankenhaus) von Budapest entstand 1979 im Lukács Heilbad. Bei der Modernisierung des Freibades 1999 wurde anstelle des sog. Schlammteiches, der bis dahin kaum benutzt wurde, ein Erlebnispool eingerichtet, mit Mitreißkorridor, Unterwasser-Sprudel, Nackendusche, in die Sitzbänke eingelassenen Massagestrahlen für den Rücken, Whirlpool, Geysiren, Sprudelbett und vielen anderen Neuheiten. Im zweiten Hof des Bades befinden sich zwei Schwimmbassins von verschiedener Temperatur, die auch mit Wasserfiltern und Umwälzpumpen ausgerüstet wurden.

Badeeinheiten
Anzahl der Bassins: 8
Schwimmbad: Schwimmbassins für Herren und für Damen, Erlebnisbassins
Gruppen Thermalbad: Heilbassins
Schlamm- und Gewichtbad: Gewichtbassins

Wasserzusammensetzung
Heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat und Sulphat, Chlorid, Natrium, reich an Fluorid-Ionen.

Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen, Rückgratverkrümmungen, Bandscheibenvorfall, Neuralgie, Kalkmangel des Knochensystems, Reha-Behandlung nach Unfällen

Dienstleistungen
Abteilung für komplexe Heilbadversorgung (Tageskrankenhaus), Thermal-Bassin - Gruppenbad (mit Badeanzug), Gewichtsbad, Damen und Herren, Kohlensäure-Wannenbad, Medizinische Heilmassage, Erfrischende Massage, Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Fußmassage, Trockene Sauna und Dampfbad, Finnische Sauna, Fangopackungen, Physiotherapie, Trinkkur, Ausleihe, Aufbewahrung von Wertsachen und Kleidern, Gastronomie, Dachterrasse, Sonnenbad, Veranstaltungen in den Räumlichkeiten, auf Wunsch auch mit Badbenutzung

Rudas Bad

Geschichte
Das Zentrum des heutigen Bades entwickelte sich zur Zeit der türkischen Besatzung im 16. Jahrhundert. Unter der Kuppel von 10 m Durchmesser, das von 8 Säulen gestützt wird, befindet sich ein achteckiges Becken. Das Thermalbad kann seit 1936 nur von Herren besucht werden. Das therapeutische Schwimmbecken mit Sauna wurde 1986 erbaut.
In der Trinkhalle des Bades kann man im Rahmen einer Trinkkur das Wasser der Quellen Hungária, Attila und Juventus trinken. Im Bad wird auch ein Tageskrankenhaus mit vollständiger physiotherapischer Abteilung betrieben.
Bilder des Bades können in der Galerie besichtigt werden.

Badeeinheiten
Dampfbassins (6), Schwimmbassin

Wasserzusammensetzung
Radioaktives heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Natrium und Sulphat, reich an Fluorid-Ionen.

Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, chronische und akute Arthritis, Bandscheibenschäden, Neuralgien, Kalkmangel des Knochensystems

Dienstleistungen
Thermalbad, Wannenbad, Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Familien-Wannenbad mit Dampfkammer, Schwimmbad, Trinkkur, Tageskrankenhaus mit komplexer Physiotherapie, Fußpflege, Medizinische Heilmassage, Erfrischende Massage, Sauna und Dampfbad, Zeitungen u. Zeitschriften, Basar, Buffet

Széchenyi Bad

Geschichte
Das Széchenyi Heilbad, das erste in Pest, ist heute eines der größten Badekomplexe Europas. Es verdankt seine Existenz dem Bergingenieur Vilmos Zsigmondy. Auf seine Initiative hin wurden erfolgreiche Tiefbohrungen im Stadtpark durchgeführt. Später, im Jahr 1881 wurde dort bereits ein temporäres "artesisches Bad" betrieben, das jedoch immer weniger den Forderungen der Zeit entsprach. So wurde 1913, nach den Plänen von Gyozo Czigler das Széchenyi Heilbad erbaut. 1927 wurde es durch ein Volksbad für Damen und Herren sowie ein Strandbad erweitert. Mitte der 60-er Jahre kam es zu weiteren Umgestaltungen, dabei wurde ein Gruppen-Thermalbad (nur mit Badeanzug benutzbar) und ein Tageskrankenhaus (komplexe Physiotherapie-Abteilung) eingerichtet.
1999 kam es zur Renovierung der Bassins. Nun bietet das sog. Erlebnisbad unter anderen bislang seltenen Attraktionen einen Mitreißkorridor, Unterwasser-Sprudel, Nackendusche und aus den Sitzbänken hervorbrechende Massagestrahlen.

Badeeinheiten
Anzahl der Bassins: 15
Schwimmbad: Wasserfilter, Umwälzpumpe, Erlebnisbassin, Thermal-Sitzbassin
Thermalbäder: Gruppenbad (mit Badeanzug), Umkleide oder Kabine, 8 Bassins mit Erlebnisbassin, Gruppenbad (mit Schurz), 4 Bassins

Wasserzusammensetzung
Das Bad wird vom St. Stephansbrunnen Nr.II gespeist. Heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Natrium und Sulphat, reich an Fluorid und Metaborsäure.
Wasser des Trinkbrunnens: Heilwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Sulphat und Alkalimetallsalze, reich an Fluorid.

Indikationen
degenerative Krankheiten der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen (Arthritis), orthopädische Behandlung (auch unfallbedingt), chronischer Magenkatarrh, Magengeschwür, Darmkatarrh, Magensäuren-Überproduktion, chronische Entzündungen des Nierenbeckens und der Harnwege, Gallensteine, chronische Entzündungen der Atemwege, Prävention und Behandlung von Erkrankungen des Knochensystems, begleitet von Kalkmangel, Gicht und Stoffwechselstörungen, Erkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege, Förderung der Gallenfunktionen

Dienstleistungen
Komplexe Physiotherapie-Abteilung im Rahmen eines Tageskrankenhauses, Heilkur-Programm, Gymnastik für Einzelpersonen und für Gruppen, Unterwasser-Gymnastik, Gewichtsbad, Thermalbad, Sauna und Dampfbad, Finnische Sauna, Eisautomat, zur Abkühlung nach der Sauna, Kohlensäure-Wannenbad, Behandlung im Wannenbad, Salzwannenbad, Fangopackungen, Unterwassermassage mit Wasserstrahlen, medizinische Heilmassage, erfrischende Massage, Trinkkur, Schwimmunterricht, Fußmassage (Unterschenkel), Fußpflege, Fitnessraum, Erlebnisbad, Buffet, Kleider- und Wertsachen-Aufbewahrung, Sonnenterrasse auf dem Dach, Ausleihe, Gymnastik zur Fettverbrennung, Workout, Gymnastik zur Straffung des Körpers, Vermietung der Räume für Veranstaltungen (nach den Öffnungszeiten), auf Wunsch mit Badebetrieb.


Budapest, die Donauufer, das Budaer Burgviertel (1987) und die Andrássy Allee

Erreichbarkeit: In das Burgviertel kann man mit dem Bus, mit der Standseilbahn (Sikló) oder zu Fuß gelangen. Das schönste Panorama bietet sich vom Pester Donauufer und vom Gellért-Berg aus, besonders abends bzw. bei Festbeleuchtung.

Es gibt Menschen, die sich auf den ersten Blick in die Stadt Budapest verlieben, und solche, die sie erst nach genauerem Betrachten verehren. In einem Punkt stimmen alle überein: Budapest ist die am schönsten gelegene Stadt der Welt. Der breite Strom, die Donau, durchquert und teilt sie in Buda mit seinen Bergen und Tälern und in das flache Pest. An Frühlingstagen wirkt das Grün der Margareteninsel wie ein reizvoller Farbtupfer in dem auch heute noch blauen Strom. Sogar Höhlen, Heilquellen und Naturschutzgebiete befinden sich in der pulsierenden Großstadt mit 2 Millionen Einwohnern.

Zu den Denkmälern der Stadt gehören das Amphitheater aus der Römerzeit, das türkische Bad und auch die spezielle ungarische Version der Sezession.

Einen Teil des Weltkulturerbes bilden auf der Budaer Seite die Gebäude der Technischen Universität und das an der Kettenbrücke gelegene Gebiet mit dem Gellért-Bad, der Freiheitsstatue auf dem Gellért-Berg und den Bauten der Budaer Burg. Auf der Pester Seite stehen das Parlament und der am Pester Brückenkopf der Kettenbrücke gelegene Roosevelt tér mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und dem Gresham-Palast unter besonderem Schutz. Auch die diesen Donauabschnitt zierenden vier Brücken sind Weltkulturschätze.

Die Siedlung Buda ist bereits so alt wie die Landnahme (896). Budas Entwicklung begann jedoch erst im XIII. Jahrhundert, als König Béla IV. auf dem Berg zum Schutz gegen den Angriff der Mongolen eine Burg errichten ließ. 1347 zog der Hof nach Buda um, und danach begann der Ausbau der Burg zu einem Palast im damaligen gotischen Stil. Während der Herrschaft von König Matthias entwickelte sie sich zu einem glänzenden Königssitz der Renaissance. Von der fast 150 Jahre währenden Türkenherrschaft wurde die Stadt 1686 befreit. Die drei Monate dauernde Belagerung verursachte beachtliche Schäden, sowohl in der Burg als auch in der Stadt. Unter Verwendung der mittelalterlichen Ruinen begann der Neuaufbau im Barockstil.

Mit der Vereinigung von Buda, Óbuda und Pest entstand 1873 Budapest. In Würdigung der Stadt wurde ein neuer repräsentativer Königspalast errichtet. Während des II. Weltkrieges erlitten Gebäude und Burgviertel massive Schäden. Mit der Beseitigung der Trümmer begann die auch in der Gegenwart noch andauernde archäologische Erkundung bzw. die Wiederherstellung der mittelalterlichen Überreste. Die meisten Gebäude der Burg stehen unter Denkmalschutz, die gotischen Sitznischen in den Toreinfahrten und die Steinhauerarbeiten der wieder hergestellten Fassaden erinnern an das Mittelalter.

Heute ist der Budaer Palast das bedeutendste Kulturzentrum des Landes. Hier befinden sich das mittelalterliche Burgreste enthaltende Historische Museum Budapest, die Ungarische Nationalgalerie, das Ludwig-Museum und die Landesbibliothek "Széchenyi".

Im Zentrum des Burgviertels steht eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt, die Mariakirche, bekannter unter dem Namen Matthiaskirche. Sie war Schauplatz wichtiger Ereignisse, denn hier wurden mehrere ungarische Könige gekrönt und hier fand auch die Trauung von König Matthias statt. Der Baubeginn der ersten Kirche lag etwa in der gleichen Zeit wie der Aufbau der Burg, aber Matthias erweiterte sie und vervollständigte sie mit einem 80 Meter hohen Turm. Die Türken haben die Kirche zu einer Moschee umgebaut, danach folgte der Wiederaufbau im Barockstil. Ende des XIX. Jahrhunderts erreichte sie ihr heutiges Aussehen. An der Rekonstruktion waren die bedeutendsten Künstler der Zeit beteiligt. Danach wurde auf den Burgmauern aus dem Mittelalter die Fischerbastei im neu-romanischen Stil erbaut.

Gegenüber der Burg, auf der Pester Seite, steht eines der schönsten Parlamentsgebäude der Welt. Mit seiner Länge von 268 Metern und seiner 96 Meter hohen Kuppel bietet es ein imposantes Bild am Ufer der Donau. Gruppenreisende können das Parlament besichtigen, ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der wunderschönen Innenräume, der glänzenden Goldverzierungen, der von berühmten Künstlern der Zeit hergestellten Fresken und Statuen und der reich verzierten Treppenhäuser. Hier ist auch die 1000 Jahre alte Krone von Stephan dem Heiligen, dem ersten ungarischen König zu sehen.


Thermalhotels

Mehrere groβe Budapester Hotels verfügen über ihr eigenes Thermalbad. Das wohl berühmteste ist das oben erwähnte Gellért Hotel, aber wir dürfen das auf der Margareteninsel idyllisch gelegene Grand Hotel oder das Hotel Aquincum hier nicht vergessen. Auf der Pest Seite ist das Hotel Helia und das Hotel Royal hervorzuheben. Wir haben einige kritische Bemerkungen über die Zimmerqualität des Gellért in der letzten Zeit bekommen, aber die anderen, hier genannten Hotels bieten wirklich echten Fünfsterne Standard.

Die Bäder im allgemeinen

In den Budapester Bädern finden wir in der Regel Becken mit verschiedenen Temperaturen, sowie Dampfkabinen und Saunen. Hinzu kommen meist groβzügige Ruheräume sowie Kabinen für medizinische Behandlungen wie Thalasso- oder Schlammtherapien.


Baden

Ein Bad zu nehmen ist in jedem Fall ein Ritual. Lassen wir uns die entsprechende Zeit dafür, und versetzen wir uns vorher in eine geeignete „Badestimmung”. Lassen wir gleichzeitig unseren Körper und unsere Seele baumeln, so können wir diese jahrhunderte-alte Tradition am besten geniessen.

Die Badezeit sollte um die 20 Minuten betragen. Achten wir darauf das die Herzgegend nicht zu lang unter Wasser liegt. Nach dem Bad sollten wir uns – ohne uns abzutrocknen – in ein Badelaken wickeln und uns bis an den Hals zugedeckt für ca. 1 Stunde ausruhen. Sollten wir ein Sitztbad nehmen wollen, so nehmen wir dafür die Hälfte der obigen Zeiten, und achten wir darauf, unsere Nieren auf jedem Fall unter der Wasserlinie zu halten.

Die Dampfbäder haben in der Regel eine Temperatur zw. 35 - 40°C , und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die Poren der Haut weiten sich, und werden so gereinigt – die Blutzirkulation steigt an, und die Muskeln entspannen sich, sogar die Atemwege werden durch ein Thermalbad gereinigt.

In einem Dampfbad fangen wir rechtzeitig zum Schwitzen an – durch die hohe Luftfeuchtigkeit kann der Schweiss nicht absorbiert werden, und wir erleben eine Art Hitzestau. Das ist sogar für einen ganz gesunden Menschen anstrengend – daher empfehlen wir ein Dampfbad nie länger als 10-15 Minuten zu nutzen. Menschen mit Beschwerden, sollten vorher ihren Arzt konsultieren. Nach einem Dampfbad sollten wir unseren Körper erst mit lauwarmen, dann mit immer kälterem Wasser abkühlen, und mindestens 30 Minuten Erholungszeit einlegen.

Die Heissluftkammern haben in der Regel eine Temperatur von 60-80 Grad; die Luft ist trocken, und enthält wenig Feuchtigkeit – so kann der Schweiss ungehindert absorbiert werden. Man benutzt sie hauptsächlich für das Harten von Sportlern, oder für Gewichtsabnahmekuren.


Budapest – Stadt der Bäder

Fünfzehn öffentliche Bäder erwarten derzeit den Erholungssuchenden in Budapest – schon die Römer verfügten vor 2000 Jahren, Ausgrabungen zufolge, im jetzigen Stadtgebiet über mindestens neunzehn Bäder. Reichlich sprudelnde Thermalquellen, deren wohltuende Wirkung bei allerlei Beschwerden schnell erkannt wurde, machten die Bäder der Stadt in späteren Jahrhunderten über die Grenzen hinaus berühmt. Baden ist ein Volksvergnügen: Im Sommer, vor allem an den Wochenenden, scheint sich ganz Budapest in den Freibädern zu tummeln. Die herumtollenden Badegäste scheren sich freilich nicht um Mineralgehalt und Heilwirkung - sie fühlen sich einfach wohl.

Thermalbäder „Gegen viele böse Krankheiten“
Die Türken, die das Land 150 Jahre lang besetzt hielten, bauten manche der heute noch benutzten Badeanstalten zum Teil auf der Basis bereits vorhandener Bäder aus. Dass das Wasser des Rudas Bades „gegen viele böse Krankheiten“ erfolgreich angewendet werden kann, ist eine handschriftlich überlieferte Erkenntnis aus dem Jahre 1597, die sich im Wiener Stadtarchiv befindet. Das Bad wurde gerade rundum erneuert, wobei die osmanische Architektur weit gehend beibehalten wurde. Das Rudas wartet, neben diversen Bassins, Dampf- und Wannenbädern auch mit drei Brunnen auf, aus denen Heilwässer unterschiedlicher Zusammensetzung fließen. Das eine ist z.B. gut gegen Magenbeschwerden, das andere u. a. gegen Erkrankungen der Atemwege, das dritte gegen hohen Blutdruck, Rheuma – und: gegen frühes Altern! Der Jungbrunnen befindet sich mitten in Budapest, direkt an der Donau, am Fuße der Elisabethbrücke (Döbrentei tér 9, H-1013 Budapest).

Dort, wo heute das Lukacs Bad steht (Frankel Leo u. 25-29, H-1023 Budapest, unweit der Margarethenbrücke), ließen sich bereits im 12. Jahrhundert Ritter des Heiligen Johannes nieder, die sich der Pflege der Siechenden widmeten. Später waren es die Malteser, die dort neben ihrem Kloster auch ein Bad errichteten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Bad umgebaut und um ein Kurhotel (heute Krankenhaus) mit angeschlossener medizinischer Abteilung erweitert; von seiner Wunderwirkung zeugen die im Hof angebrachten Votivtafeln in allen Sprachen der Welt. Heilsuchende können sich in der Trinkhalle laben oder sich in der finnischen Sauna, in den Heißluftkammern, unter den kundigen Händen der Masseure diverser Schulen oder bei einer Wassermassage entspannen. Das 1999 erneut modernisierte Lukacs wartet mit 8 Bassins, einem für Damen, einem für Herren, einem Erlebnisbecken, 3 Heilbecken und einem Schlammbadbecken auf. Die Dachterrasse ist im Sommer ein Treffpunkt der intellektuellen Gesellschaft der Stadt.

Eher kurios ist das Kiraly Bad (Fö u. 84, H-1027 Budapest), mit dessen Bau der Pascha von Buda 1565 begann. Das Bad liegt weitab von den Thermalquellen, die es speisen. Das kommt daher, weil die Türken auch im Falle einer Belagerung eine Bademöglichkeit innerhalb der Burgmauern haben wollten. Der 1796 erfolgte Umbau des Bades bewahrte die ursprüngliche Architektur. Das zuletzt 1950 sanierte Bad, das im wuchernden Grün abseits der Straße steht, verdient auf jeden Fall eine Besichtigung.

Gegenüber dem Tiergarten, im Stadtwäldchen (Allatkerti krt. 11, H-1146 Budapest), erstreckt sich einer der größten Bäderkomplexe Europas, das Szechenyi Bad. Es ist das erste Heilbad, das auf der linken Seite der Donau, in Pest, entstanden ist. Das 1913 im Neobarock errichtete Gebäude könnte, von außen betrachtet, ohne weiteres als Fürstenpalais durchgehen, es beherbergt 15 Becken von 26 - 38 Grad Celsius, bietet unter anderem Trinkkuren, Massagen aller Art, Wannensalzbäder, finnische Saunen, Heißluftkammern, Aerobic zu Wasser und zu Lande, Schlammpackungen, Fitness-Geräte und vieles mehr.

Der Eintritt in die Heilbäder kostet 10 bis 12 Euro.
Szecheniybad

Nobelhotels mit Wellness und Wohlfühlwert

Das mittlerweile patinierte Vier-Sterne-Hotel Gellert wurde 1918 im Jugendstil an der Stelle des einstigen „Jungfernbades“ errichtet. Damals flossen in die Badewannen der 176 elegant eingerichteten Zimmer dreierlei Sorten Wasser: Leitungs-, Thermal- und mit Kohlendioxid versetztes Wasser. Heute stehen den Gästen des Kurhotels 233 Zimmer zur Verfügung sowie 13 Becken und eine Fülle von Dienstleistungen: Gewichtsbad, Massagen, Sauna und Dampfbad, Physiotherapie und eine herrliche Terrasse, am Fuße des Berges. Die Zimmerpreise bewegen sich, je nach Saison, Ausstattung und Lage, zwischen 70 und 260 EUR. Inbegriffen sind die Benutzung der Schwimm- und Thermalbecken, der Sauna und des Dampfbades. Die 15-minütige Massage kostet z.B. knapp 10 EUR, der Aufenthalt in der Heißluftkammer etwa 12 EUR. Zahlreiche Behandlungen kann der Gast nur gegen Vorlage einer medizinischen Empfehlung in Anspruch nehmen.
Hotel Gellert****
Kelenhegyi ut 4
H-1118 Budapest
Tel.: +36/1/466 61 66
Fax: +36/1/466 57 47


In ruhigster Lage und dennoch im Herzen der quirligen Metropole, auf der Margaretheninsel, verbirgt sich unter riesigen Bäumen das 1873 errichtete Danubius Grand Hotel Margitsziget, ein Haus der Kategorie Vier-Sterne-Superior. Ausgedehnte, gemächliche Spaziergänge auf der Insel, zum Fasanengehege, zur Ruine des Klosters, in dem im 13. Jahrhundert die Namensgeberin der Insel, die heilige Prinzessin Margit, lebte und starb, zum dampfenden Goldfischteich oder Jogging auf der Gummibahn rings um die Insel sind zu jeder Jahreszeit an sich schon Wellness. Die Gäste des Grand Hotels können durch einen beheizten, unterirdischen Gang den Weg zum benachbarten, modernen Danubius Thermal Hotel (Margitsziget, H-1138 Budapest), ebenfalls der Kategorie Vier-Sterne-Superior zugehörig, einschlagen und das dort angebotene Wellness-Programm in Anspruch zu nehmen. Es erwarten sie 35 Fitness-Geräte, Gymnastik aller Art von Aerobic bis Tai-Chi (unter kundiger Anleitung), Thermalbecken, Massagen, Kneipp-Kuren und alles andere, was die Balneologie (Bäderkunde) sowie die Schönheits- und Gesundheitswissenschaft heute bieten. Im Thermalhotel kostet ein Einbettzimmer 176, ein Zweibettzimmer 200 EUR, im Grand Hotel 158 bzw. 180 EUR. Die Erfrischungs-, Wellness- und Schönheitspakete bewegen sich zwischen 52 und 86 EUR, Massagen zwischen 20 und 40 EUR. Eine fachärztliche Untersuchung kostet knapp 40 EUR. Die weiteren Preise richten sich je nach verschriebener Therapie.
Grand Hotel und Thermal Hotel Margitsziget**** superior
Margitsziget
H-1138 Budapest
Tel.: +36/1/889 47 52
Fax: +36/1/889 49 88


Unter 4 guten Sternen kann sich der Gast im Danubius Thermal & Conference Hotel Helia verwöhnen lassen. Schwimmbecken, Thermalbecken, Gymnastik je nach Vorlieben, persönliche Fitness-Beratung, Massagen und Jacuzzi, Aphrodite-Packung und Cleopatra-Bad sind nur einige der Dienstleistungen, vom atemberaubenden Blick auf die Berge von Buda und die Donau ganz zu schweigen. Für ein 3-Nächte-Erlebnisprogramm mit unbegrenzter Nutzung der Bade-, Fitness-, Aerobic-, Yoga- und Aqua Jogging-Gelegenheiten werden 261 - 360 EUR berechnet, das Paket gibt es freilich auch in 2-, 7-,14- und 21-Nächte-Versionen.

Hotel Helia****
Karpat u. 62-64
H-1133 Budapest
Tel.: +36/1/889 58 00
Fax: +36/1/889 58 01


Kaum ein Nobelhotel in Budapest, das seinen Gästen auf Basis der legendären Thermalquellen keine Regenerierung erster Klasse anbietet, sei es das Corinthia Grand Hotel Royal am Ring, eines der neuesten 5-Sterne-Häuser am Platz, das schon als alteingesessen geltende Kempinski Hotel Corvinus in der Innenstadt oder das kürzlich eröffnete Four Seasons Hotel Gresham Palais, dessen Luxus verströmendes Gebäude an der Donau 1906 vis-a-vis zur königlichen Burg entstanden ist und gleichsam einen edlen Brückenkopf für die älteste Donaubrücke der Stadt, die Kettenbrücke, bildet.

Grand Hotel Royal*****
Erzsebet Krt. 43-49
H-1073 Budapest
Tel: +36/1/479 40 00
Fax: +36/1/479 43 33
Zimmerpreise je nach Saison 118 bis 235 Euro

Kempinski Hotel Corvinus Budapest*****
Erzsebet ter 7-8
H-1051 Budapest
Tel: +36/1/429 37 77
Fax: +36/1/429 47 77
Zimmerpreise 200 bis 455 Euro

Four Seasons Gresham Palace Budapest
Roosevelt ter 5-6
H-1051 Budapest
Tel: +36/1/268 60 00
Fax: +36/1/268 50 00
Zimmerpreise 330 bis 4.500 Euro
 


 

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Inselbad Bahia