Die mittlere Donauregion liegt im
Zentrum Ungarns und grenzt im Norden an die Slowakei, im Nordosten an
Nordungarn, im Osten an die nördliche Tiefebene, im Süden an die südliche
Tiefebene und im Westen an Mitteltransdanubien.
Die Region wird besonders durch die
Donau, die vom Nordwesten nach Süden fließt und sich in ihrem Verlauf zweimal
teilt, aber auch durch Ungarns Hauptstadt Budapest dominiert.
Im Zentrum der Region liegt
Budapest, die mit fast 2.000.000 Einwohnern die größte Stadt Ungarns ist.
Budapest ist aber nicht nur die Hauptstadt Ungarns, sondern auch kultureller,
wirtschaftlicher und touristischer Mittelpunkt des Landes.
Budapest , die "Perle an der Donau".
Rechts der Donau liegt das von sanften Hügeln und Bergen umgebene Buda, wo sich
der historische Stadtteil mit Kunstdenkmälern und dem Villenviertel befindet.
Das kulturelle Angebot in Budapest
ist großartig – zum Beispiel findet alljährlich im März das internationale
Frühlingsfestival statt. Die Museen der Stadt beherbergen weltbekannte
Sammlungen, es gibt regelmäßig Ausstellungen von ungarischen und ausländischen
Künstlern.
In gediegenen Restaurants,
gemütlichen Gaststätten und Weinkellern wird zu traditionellen und
internationalen kulinarischen Spezialitäten ein sorgfältig ausgewähltes Angebot
an ungarischen Weinen angeboten – und das alles zu den stimmungsvollen Klängen
der Zigeunermusik!
Der Wasserpark AQUARÉNA in Mogyoród
unweit von Budapest (Formel 1-Fans aufgrund des Hungaro-Rings ein Begriff) einer
der attraktivsten Ungarns und bietet auf 11,5 Hektar acht Becken mit 3.500
Quadratmetern Wasserfläche, 26 Erlebnisrutschen, teilweise „unterirdisch“ (mit
einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern), Wasserfall, Gegenströmungen, sowie als
größte Attraktion einen 300 Meter langen, sich um eine Insel wälzenden Fluss,
der sich in der „blauen“ Höhle in einen Teich verwandelt und an die berühmte
Lagune auf Capri erinnert.
Die Budapester Thermalbäder sind die
Thermalquellen und Badehäuser in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Diese
Stadt ist nicht nur das einzige Kurbad, das zugleich Hauptstadt ist, sondern
auch die größte Kurstadt Europas.
Aus über 120 heißen Quellen stehen
täglich über 30.000 Kubikmeter mineralstoffreiches Wasser in 21 Bädern zur
Verfügung, von denen 10 Heilbäder sind. Viele dieser Bäder sind zugleich Bauten
von beträchtlichem historischen wie architektonischen Rang.
Tokajer,
Gulasch und ungarische Lebensfreude
Das feurige Temperament der Ungarn und deren Liebe zum Feste feiern kennen wir
spätestens seit den Sissi-Filmen. Doch nicht nur Ungarns Feste sind berühmt. Wer
sich weder einen Tokajerschwips antrinkt noch mit scharf gewürztem Gulasch die
Zunge verbrennt, hat mit Ungarns einzigartiger Küche Wesentliches verpasst. Quer
durch alle ungarischen Weinanbaugebiete können Sie sich im Haus der Ungarischen
Weine probieren. In der Pester Innenstadt tischen anschließend temperamentvolle
Magyaren typisch Ungarisches auf. Mit einem angebrochenen Abend wie diesem
dürften Sie in bester Laune für eine Nacht sein, die erst im Morgengrauen endet.
Kleine Speisenkunde
So mancher Mitteleuropäer wird überrascht sein, wenn er in Budapest Gulasch
bestellt und eine Suppe serviert bekommt.
Das, was
jener sich unter einem ungarischen Gulasch vorstellt, heißt in Ungarn Pörkölt,
und kommt später auf den Tisch.
Gulasch ist
im Original eine kunstvoll gewürzte Suppe, die zur Vorspeise gelöffelt wird. Wer
es weniger scharf liebt, bestellt sich als Entrée Fischsuppe oder Gänseleber.
Pikant geht
es zum Beispiel mit Paprikahuhn oder mit hausgemachtem Pörkölt weiter, das in
Ungarn
traditionell mit saurer Sahne zubereitet wird.
Fischliebhaber können aus einer reichen Palette an köstlich zubereiteten
Süßwasserfischen auswählen: Wie wärs mit Hechtbarsch am Rost oder Forelle mit
Mandeln?
Unvergesslich Gutes isst man in Budapest auch zum Nachtisch: Kosten Sie einen
Mohn- oder Quarkstrudel, Palatschinken, Kastanienpüree oder die berühmten
Quarkfleckerln.
Genuss für Auge und Ohr
Nicht nur für Fans der klassischen Musik: Ungarische Staatsoper in der Andrássy
út 22 Auch wenn Sie kein Opernliebhaber sind, ist ein Besuch der Ungarischen
Staatsoper ein unvergessliches Erlebnis. Wer nicht verzückt den Arien in Don
Giovanni und Aida lauschen will, wird dennoch von der atemberaubenden Akustik
und Architektur fasziniert sein.
Saunagenuss
Die klassische Sauna kommt
aus dem nordischen Bereich - speziell aus Finnland.
Dort gehört sie zum
Standard, wie bei uns die gute alte Badewanne. Der Hintergrund, warum gerade
dort die Sauna populär geworden ist, hat etwas mit den rauhen klimatischen
Verhältnissen zu tun.
Rein intuitiv hat man
nämlich erkannt, dass der Körper der extremen Kälte nicht gewachsen ist und
schon gar nicht den Temperaturschwankungen, wenn man vom wohlig warmen Kamin in
die beißende Kälte gehen muss.
Deswegen ist man sehr früh
auf die Idee gekommen, den Körper hinsichtlich dieser besonderen Belastung zu
trainieren.
Daraus leitet sich das
Grundprinzip der Sauna ab: Aufwärmen - Rückkühlen - Ausruhen. Sehr schnell hat
man dann gemerkt, dass damit ein gesundheitlicher Effekt zu erreichen war.
Dies war einerseits der
Anlass dafür, das Saunieren weiterzuentwickeln. Zunächst gab es Aromazusätze der
verschiedensten Art, später kamen ganz neue Formen hinzu wie die Farb- und
Lichtanimation.
Von
schwimmenden Schachbrettern: Baden als
gesellschaftliches Erlebnis
Die Schwimmbäder stehen in ihrer Bedeutung für die Budapester dem Kaffeehaus in
nichts nach. Sie sind soziale Treffpunkte, wo man sich zum Plaudern verabredet,
auf schwimmenden Brettern Schach spielt oder einfach nur eine entspannte (Aus-)Zeit
genießt. Das Rudas-Bad mit den gelben Panton Chairs
am Beckenrand des großen Schwimmsaales liegt direkt am Ufer der Donau, zu Füßen
des Gellért-Berges. Um 1550 als Thermalbad gegründet, wurde es im 19.
Jahrhundert um ein Dampfbad ergänzt, ehe es 1986 ein Hallenschwimmbad erhielt.
Das Thermalbad ist noch in seinem Originalzustand aus dem Jahr 1566 erhalten. Es
besticht durch die acht roten Marmorsäulen, die die Kuppel des Thermalbades
tragen. Dort eingelassen ist die ursprünglich einzige Lichtquelle des Raumes,
die den Raum in unwirklich farbiges Licht taucht.
Auch wer nicht zur Kur nach Budapest reist, sondern vor allem die zahlreichen
anderen kulturellen Schätze der Stadt erkunden möchte, kann es den Budapestern
gleichtun: nach einem anstrengenden Tag ins Wasser abtauchen, die Kraft des
Heilwassers und die wohltuende Ruhe inmitten der Großstadt genießen.
Wir
waren auch im Széchenyi Fürdö
Széchenyi-Bad XIV., Kurbad Budapest hist und hatten das Glück, dass
schönstes Oktober-Wetter war und wir auch draußen baden konnten. Ich fand es
super. Vor allem hat mir gefallen, dass es in der Mitte ein Becken gab in dem
man richtig schwimmen kann. Man muß sich also nicht nur einweichen lassen wie in
anderen Thermalbädern.
Die Auswahl an verschiedenen Becken war fantastisch, es gab
auch zwei Saunen und Dampfbäder.
Durch die Größe hat sich die Besucherzahl verteilt. Ein Tip:
Die Spindschlüssel sind nicht nummeriert. Es ist also ratsam, dass man sich
seine Schranknummer merkt, ansonsten geht am Schluß das große Suchen los (so
ging es nämlich einer Besucherin - “How do I know which number my closet
has?-You must remember it!) -War ein bißchen gemein - sie hat es dann aber
gefunden.
Ich
war mit freunden jetzt schon das dritte mal in ungarn und dort haben wir immer
in budapest das szechenyi fürdö besucht. es war
immer voll, aber es ist einfach ein tolles bad mit super vielen pools und man
kann einfach relaxen und nach herzenslust schwimmen, wie lang man will..!
Das
Szechenyi-Bad ist ein wunderschönes Jugendstilbad,
das vor 100 Jahren gebaut wurde. Durch die Thermalquellen hat es im Freibad rund
ums Jahr 27° und 38° Wassertemperatur. Die Budapester stehen hier im Wasser und
spielen Schach.
Durch die Gebäude laufend wandert man von einem Bad ins nächste, jeweils
unterschiedliche Temperaturen, von der heiß bis eiskalt. Hier drinnen wirkt das
Bad aber eher nüchtern wie eine Heilanstalt.
Die Angestellten sind leider nicht immer die freundlichsten, vor allem, wenn man
nicht versteht, wie das mit den Umkleidekabinen funktioniert. Hier werden die
Taschen und Klamotten nämlich in der Umkleidekabine von einer Bademeisterin
eingeschlossen. Wie man genau seine Kabine wieder findet, habe ich allerdings
schon wieder vergessen. ;)
in
das Thermalbad "Szechenyi Fürdö" zu fahren, welches
zentral in der Stadt liegt und laut Reiseführer und anderen Quellen das schönste
Thermalbad sein soll. Wir wurden nicht enttäuscht und ich möchte nun euch von
diesem tollen Erlebnis berichten und jedem Budapest-Urlauber ein Besuch in
diesem einzigartigen Thermalbad nahe legen, es lohnt sich!!
Das Thermalbad Szechenyi Fürdö liegt im Nordosten der Budapester Innenstadt.
Es liegt dort idyllisch mitten im Stadtwald. Die Nachbarn sind der Budapester
Zoo und ein Vergnügungspark. Am westlichen Parkrand befinden sich das Museum der
Bildenden Kunst, das Millenniumsdenkmal und die Budapester Kunsthalle.
Im Park kann man sich noch das Ungarische Landwirtschaftsmuseum und
die Burg Vajdahunyad anschauen. Also ist man hier schon einen ganzen mind.
beschäftigt.
Die U-Bahn M1 hält direkt vor dem Thermalbad. Vom U-Bahn-Umsteigepunkt Deak ter
fährt man acht Stationen, das dauert ca. 15 Minuten. An der Strasse vor dem Bad
kann man parken, aber ich würde jedem raten, der mit dem PKW nach Budapest
fährt, vor Ort Busse und Bahnen zu benutzen: sie sind preiswert und viel
schneller.
Auf allen grossen Strassen ist den ganzen Tag Dauerstau und
die Tram fährt mittig auf einer eigenen Spur und die U-Bahn untertage am Stau
vorbei. Ausserdem fährt die Buslinie 72 am Bad vorbei, der steht dann aber auch
im Stau!!
Budapest
"INHOTEL""THERMAL
+ CONFERENCE HELIA mit seinem finnischen Flair liegt fast zentral, am Ufer der Donau, gegenüber der
berühmten Margareteninsel. Etwas für Junggebliebene mit Ansprüchen. Zimmer
für Behinderte, Zimmer für Nichtraucher, Gourmet Restaurant Saturnus mit
internationaler Küche und mit Live-Musik. Restaurant Jupiter mit internationaler
Küche, Buffettisch, Live-Musik. Neptunus Café in der Halle und in der hellen,
luxuriösen Schwimmhalle. Business CenterDas Hotel liegt an der Pester Seite von
Budapest, gegenüber der Margaretheninsel, in der Nähe vom Stadtzentrum. Die
meisten touristischen und historischen Sehenswürdigkeit befindet sich in der
Nähe. Von der Lage ab können die Gäste das Panorama von der Donau,
Margaretheninsel und den Budaer Bergen genießen. Flughafen Ferihegy– 25 Km
Innenstadt – 3 Km Ostbahnhof (Keleti)– 7 Km Sehenswürdigkeiten in der
Umgebung Heldenplatz, Museum der schönen Künste, Stadtpark, Budapest Zoo, Sankt
Stephan Basilika, Margaretheninsel Für Hotelgäste uneingeschränkte
Benutzung von Hallenbad, Sauna, Whirlpool, Thermalbädern, Dampfbad, Fitnessraum,
Sonnenterrasse. Kosmetiksalon, Massagen und Solarium vorhanden. Unseren Gästen
bieten wir einen Fitneß Test, Oxygentherapie, Aromabad und Anticellulite
Massagen Gäste können eine komplette individuelle Kur durchführen,
einschließlich Hydrotherapie, Elektrotherapie, Massage, Schlammkur, Inhalation
und Gymnastik. Für die Behandlung sorgt ein erfahrenes, hochqualifiziertes,
professionelles und mehrsprachiges Team.
Budapest
"INHOTEL"THERMAL
HOTEL MARGITSZIGET
In wunderschöner Parkanlage der Margaretheninsel in Budapest befindet sich das
moderne, neunstöckige Kur- und Wellness Hotel. Es liegt unweit der Stadtmitte,
doch ganz abgesondert vom Stadtlärm und Getümmel. Das im Jahre 1979 erbaute
Hotel wurde 2000/2001 voll renoviert. Das Hotel ist durch einer Flur in der Erde
mit dem Danubius Grand Hotel verbindet, so können die Gäste von beiden Hotel die
Dienstleistungen benutzen. Das Danubius Premier bietet Ungarns beste Kur und
Fitness Leistungen, traditionelle Behandlungen mit modernen, luxuriösen
Möglichkeiten und Dienstleistungen an. Wir bieten Ihnen sowohl ein aufmerksames
Personal als auch freundliche Atmosphäre, um Ihre Freizeit angenehm zu
verbringen. Vom Fitness und Schwimmbadbereich hat man einen wunderschönen Blick
auf die ruhige, aber immer wechselnde Margaretheninsel.
Schwimmbad und Freibad, Thermalbäder (3 Becken, 32-38°C), Kardio Center, Sauna,
Jacuzzi, Dampfbad, Solarium, Massage und Fitnessklub (Spinning, Yoga,
Stretching, Step, Fit-ball, Gymnastik und Aerobic), Schönheitssalon, kosmetische
Chirurgie, Focus Medical (Augenklinik), Vital Center (Zahnklinik). Auf der
Insel: Jogging, Radfahren, und Tennis Sehenswürdigkeiten in der NäheMargaretheninsel: Budapests kostbarster und größter Park; hundertjährige Bäume,
japanische Garten mit Thermalteich, Wasserfall, Freilichtbühne, 700 jährige
Mauerreste stammen von Dominikaner- und Franziskanerklostern, und im Turm der
Prämonstratenserkapelle läutet die älteste Glocke Ungarns wertvollen Kalzium-,
Kalium- und Natriumgehalt des schwefelhaltigen Thermalwassers der Margareteninsel.
Budapest
"INHOTEL"CORINTHIA
AQUINCUM HOTEL
Das Hotel liegt direkt am Donauufer, gegenüber der Margereteninsel, nahe der
Innenstadt.
Am Ende des 1. Jahrhunderts war hier das Lager der römischen Legionen. Das
Thermalbad bietet Ihnen mehr als
zwanzig Therapien und Wellnessprogramme. Die therapeutischen Dienstleistungen
des Hotels beruhen auf dem wertvollen Kalzium-,
Kalium- und Natriumgehalt des schwefelhaltigen Thermalwassers der
Margareteninsel.
Bedeutende
Budapester Bäder
Rudasbad
an der Donau, rechts der türkische Kuppelbau
Rudas-Bad Der unmittelbar an der Donau, zu Füßen
des Gellért-Berges gelegene Badekomplex des Rudas-Bades (ehemals Zöldoszlopos
fürdő, Grünes Säulenbad) wurde um 1550 mit einem Thermalbad begründet und ist
mehrfach erweitert worden. Die bedeutendsten Erweiterungen waren 1883 die
Errichtung des Dampfbades, 1986 die Errichtung eines Hallenschwimmbades sowie
die Ergänzung um eine Physiotherapieabteilung. Diese bietet bei Beschwerden
der Bewegungsorgane und bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes Bewegungs-
und Wannenbäder im Heilwasser, Unterwasserstrahlmassagen und weitere Massagen
an. Fachärztliche Betreuung gibt es zur Rheumatologie.
Der Kern des Komplexes, das Thermalbad, ist 1566 unter Herrschaft des Paschas
Szokoli Musztafa umgebaut, seither jedoch kaum verändert worden. Es befindet
sich somit heute noch annähernd im fast 450 Jahre alten Originalzustand: damit
ist es das älteste und gilt als das schönste der noch von den Türken erbauten
Bäder Budapests.
Die von acht roten Marmorsäulen getragene Kuppel des Thermalbades, mit einem
Durchmesser von 10 Metern, überdeckt ein achteckiges, von drei Quellen
gespeistes Mittelbecken (96 m², 36° C), umgeben von einem spitzbogigen Umgang.
In den Ecken des Raumes befinden sich vier weitere kleine Becken (9 m²) mit
unterschiedlichen Temperaturen (42 °C, 33 °C, 30 °C, 28 °C). Die ursprünglich
einzige Lichtquelle des Raumes sind in die Kuppel eingelassene Tessellae aus
farbigem Glas, durch die getöntes Tageslicht einfällt.
Im April 2004 wurde das Rudas-Bad zu Renovierungszwecken geschlossen, die
Arbeiten wurden Ende 2005 abgeschlossen. Der Zutritt zum Thermalbad war
traditionell Männern vorbehalten, es galt als Treffpunkt für Journalisten und
Politiker. Nach der Wiedereröffnung gab es Proteste von Frauen, denen die
Stadtleitung schließlich nachgab, und im Bad wurden 2006 versuchsweise auch
"Damentage" eingeführt. Es gibt außerdem noch nachts die Möglichkeit für beide
Geschlechter, das Bad gemeinsam zu nutzen, allerdings nur in Badebekleidung.
An den Wochenenden steht das Bad einige Stunden auch Familien zur Verfügung.
Király-Bad
Das über 400 Jahre alte Kiralybad. Mit dem Bau des Király-Bades wurde 1565 unter
der Herrschaft des Budaer Paschas Arszlán (Löwe) begonnen und durch seinen
Nachfolger, Sokoli Mustafa, beendet. Anders als andere Bäder ist es nicht auf
eigenen, natürlichen Warmwasserquellen errichtet, sondern wird von den Quellen
am Lukács-Bad gespeist. Sinn dieser Maßnahme durch die Türken war es, ein Bad
innerhalb des Festungsringes zu haben, um auch im Fall einer Belagerung ein
Bad benutzen zu können. Der Name „Király“ (ungarisch „König“) stammt von der
Familie, die das Bad nach der Zurückeroberung von Buda ab 1796 betrieb.
Das Király-Bad wurde durch die Királys in seine heutige Form umgebaut, wobei
sie die alten Gebäudestrukturen mit den neuen Elementen kombinierten und so
den Charakter des Kunstdenkmals erhielten. Das Bad musste nach schweren
Schäden im Zweiten Weltkrieg renoviert werden und wurde 1950 wiedereröffnet.
Damit ist das Király neben dem Rudas-Bad das einzige Bad, das den Besucher die
original türkische Badekultur spüren lässt. Es ist täglich wechselnd für
Männer oder Frauen geöffnet. Mit der Schließung des Rác-Bades zu
Renovierungszwecken im Jahre 2002 ist das Király-Bad an dessen Stelle auch als
schwuler Treffpunkt getreten.
Zur Therapie der Erkrankung der Bewegungsorgane werden heute das Bewegungsbad
im Heilwasserbecken, das Wannenbad mit Heilwasser, die
Unterwasserstrahlmassage und die medizinische Heilmassage angeboten.
Repräsentative
Badearchitektur Gellért-Bad
Das im Sezessionsstil gebaute
Gellért-Bad ist das berühmteste Bad Budapests. Die Quellen, die es nutzt, wurden
bereits im 13. Jahrhundert, wie auch noch Jahrhunderte später, durch die Türken
genutzt. Das Bad wurde zusammen mit dem Gellért-Hotel errichtet und 1918
eröffnet. Der eklektische Stil des nach Art der Secession erbauten und,
verglichen mit anderen Bädern der Stadt, sehr großen Bades ist trotz des Zweiten
Weltkrieges bis heute fast unverändert erhalten geblieben. Das von verspielt
geformten und mosaikgeschmückten Mauern umrahmte Außenbecken wurde 1927 eröffnet
und war damit das erste Wellenbad weltweit. 1934 kam ein Sprudelbad hinzu. Das
Dach des inneren Hauptbeckens kann bei gutem Wetter geöffnet werden. Durch
Renovierungen in jüngster Zeit erhielten die Sitzbecken in der Schwimmhalle und
im Freien sowie das Kinderbecken moderne Filter- und Umwälzanlagen.
Zusätzlich zu den gemischten Schwimmbecken gibt es noch getrennte Thermal- und
Dampfbäder für Männer und Frauen. Neben der opulenten Ausstattung mit drei
Außen- und zehn Innenbecken (26 bis 38°C) macht das große Angebot an
therapeutischen Maßnahmen (Bewegungsbad im Heilwasserbecken, Wannenbad mit
Heilwasser, Schlammpackungen, Unterwasser-Traktionsbad, Kohlensäurebad,
medizinische Heilmassage, Unterwasser-Strahlmassage, Elektrotherapie und
Massage) das Gellértbad, auch wegen des touristischen Publikums, zu einem der
wichtigsten Bäder der Stadt. Es ist geeignet bei Erkrankungen der Bewegungs- und
Atmungsorgane sowie bei Krankheiten des peripheren Kreislaufsystems, wobei
fachärztliche Betreuung bei Rheumatologie und Pulmonologie angeboten wird.
Die Außenanlagen des
Széchenyi Széchenyi-Bad
Das Széchenyi-Bad verfügt über die tiefsten und mit 75 °C heißesten
Thermalquellen Budapests, die erst 1879 entdeckt wurden und die ersten im
Pester Teil der Stadt waren. Bereits im Jahre 1881 waren sie als Artesisches
Bad bekannt. Das Széchenyi-Bad ist einer der bis heute größten Badekomplexe
Europas und liegt mitten im Stadtwäldchen. 1927 wurde das Bad um eine
Volksbad-Abteilung für Männer und Frauen und ein Strandbad erweitert. Mitte
der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstand eine gemeinsame
Thermalabteilung für Besucher in Badebekleidung und eine physiotherapeutische
Abteilung. 2004 wurde das Bad vollständig und originalgetreu restauriert.
Die weitläufige und spektakulär palastartige Anlage des Széchenyi verfügt über
drei Außen- und zwölf Innenbecken mit Temperaturen zwischen 16 °C und 40 °C
sowie zwei Saunen, ein Dampfbad und einen Heißraum. Das Erlebnisbecken bietet
unter anderem Unterwasserstrudel, einen Strömungskanal, eine Genickdusche und
in Sitzbänke eingebaute Wasserstrahler zur Rückenmassage. Zu
physiotherapeutischen Behandlungen gibt es das Bewegungsbad oder Wannenbad im
Heilwasser, Schlammbehandlungen, das Unterwassertraktionsbad, das
Kohlensäurebad, Elektrotherapie, Heilgymnastik und Massagen. Des Weiteren
werden Indikationen bei Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Frauenleiden,
Erkrankungen des peripheren Kreislaufsystems und bei Erkrankungen des Magen-
und Darmtraktes angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es bei Rheumatologie.
Das
Lukacs-Bad Lukács-Bad
Das Lukács-Bad ist ein Thermal- und
Schwimmbad, errichtet im neoklassizistischem Stil durch József Hild im Jahre
1842. Es liegt etwas abseits der touristischen Routen. Bis zur Errichtung des
Széchényi war es das größte und beliebteste Bad Budapests. Von seinem früheren
Glanz als eines der international renommiertesten Heilbäder der Stadt zeugen
noch die zahlreichen Votivtafeln im Hof der Anlage, die in vielen Sprachen von
den Heilungen und Linderungen durch die Wasser des Bades berichten.
Die Wellness-Abteilung des Lukács
Heilbades ist eröffnet!
Erfrischung, Erholung, Entspannung!
- Infrasauna
- Pediküre-Maniküre
- Solarium
- Lounge, angenehme Erholung bei der exotischen Salzwand
- Gemütliches Buffet
1979 wurde im Lukács-Bad die erste Abteilung für die physiotherapeutische
Betreuung eingerichtet. In insgesamt acht Becken (22°–40 °C) werden die
Behandlungen Bewegungsbad, Schlammbehandlung, Unterwassertraktionsbad,
Kohlensäurebad, Elektrotherapie und weitere Massagen angeboten. Fachärztliche
Betreuung gibt es zu Rheumatologie. Die inneren Anlagen haben dabei
architektonisch wenig zu bieten (und sind derzeit auch nicht in allerbestem
Zustand), die Außenbecken sind jedoch sehenswert.
Császár-Komjádi-Bad
Das ursprünglich 1571/1572 durch
Sokoli Mustafa errichtete Császár-Bad, dessen Quellen bereits die Römer kannten
und nutzten, ist 1829 von József Hild, dem Baumeister des Lukács-Bades,
erweitert und stark verändert worden. Direkt daran angrenzend findet sich das
Komjádi Sportschwimmbad, das 1976 erbaut wurde
Thermalbäder
in Budapest
Budapest ist besonders reich an
Thermalwasser. Täglich sprudelt auf dem Gebiet der Stadt aus den natürlichen
Quellen und den Bohrbrunnen (insgesamt 118) 30.000 Kubikmeter 21-76 ° C warmes
Thermalwasser hervor.
Zur Zeit der Römer standen hier 14 Thermalbäder, 1669 - zur Zeit der Türken -
zählte ein englischer Reisender 8 Bäder. Heute befinden sich in der Hauptstadt
21 Heilbäder, Schwimmbäder, Strandbäder, zehn davon verfügen über den Rang und
die Werte eines Heilbades.
Die interessantesten sind die Folgenden:
Gellert Thermal Bad - Király Thermal Bad - Lukács Thermal Bad - Rudas Thermal
Bad - Széchenyi Thermal Bad
Thermal Bad Gellert
Geschichte
Über die "wunderwirkenden" Quellen am Berge Gellért gibt es bereits Zeugnisse
aus dem 15.Jahrhundert. Das Bad wurde von den Türken später besonders geschätzt,
da es größer war und heißeres Wasser hatte, als alle anderen damaligen Bäder von
Buda. Im 17.Jahrhundert nannte man das Bad Sárosfürdo (Schlammbad) wegen des
feinen Quellschlammes, der sich, vom Wasser emporgeschwemmt, am Beckenboden
sammelt.
Das Gellért Heilbad und Hotel erfreut sich international große Beliebtheit. Der
schöne Jugendstil-Bau öffnete seine Pforten 1918. 1927 wurde er mit dem
Wellenbad, 1934 mit dem Sprudelbad ausgestattet. Im Zuge der neuesten
Modernisierungen wurden das Sitzbassin im Schwimmbad, das äußere Sitzbassin und
das Kinderbecken renoviert und mit Wasserfiltern sowie Umwälzanlagen
ausgestattet. Heute bietet das Gellért Heilbad beinahe alle Arten von
Anwendungen und Therapien an, u.a. komplexe Heilbadbehandlung (Tageskrankenhaus)
und Inhalatorium.
Wasserzusammensetzung
Das Bad wird durch die Quellen im Inneren des Gellértberges gespeist. Das Wasser
enthält Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Natrium und Sulphat-Chlorid, reich
an Fluorid-Ionen.
Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, Rückgratverkrümmung, chronische und akute
Gelenkentzündungen, Bandscheibenleiden, Neuralgien, Blutgefäßerkrankungen,
Kreislaufstörungen, Asthmatische und chronische Bronchitis (Inhalatorium)
Dienstleistungen
komplexe Heilbadbehandlung(Tageskrankenhaus), Damen- und Herren-Thermalbad,
Damen- und Herren-Gewichtsbad, Kohlensäure-Wannenbad, Medizinische Heilmassage,
Erfrischende Massage, Unterwassermassage mit Wasserstrahlen, Fußmassage, Sauna
und Dampfbad, Finnische Sauna mit Kaltwasserbecken, Fangopackung,
Physiotherapie, Zahnfleischdusche, Inhalation, Heilgymnastik, Ausleihe
(Badeanzug), Aufbewahrung von Kleidern und Wertsachen, Geldwechsel, Friseur,
Kosmetik, Solarium, Maniküre, Fußpflege, Buffet, Zahnarzt, Sonnenbad für Damen
und für Nudisten in Gruppen, Vermietung für Veranstaltungen (nach den
Öffnungszeiten), auf Wunsch auch mit Badebetrieb
Király Bad
Geschichte
Arslan, der Pascha von Buda hatte mit dem Bau dieses Bades im Jahre 1565
begonnen, vollendet wurde er durch dessen Nachfolger, Sokoli Mustafa. Das Király
Heilbad besaß von jeher keine Heißwasserversorgung. Die Türken hatten es deshalb
so fern der Quellen erbaut, damit das Baden auch im Belagerungszustand innerhalb
der Schlossmauern gesichert war. Die Wasserversorgung kommt aus der Umgebung des
heutigen Lukács Bades. Nach der Rückeroberung von Buda geriet das Bad 1796 in
den Besitz der Familie Király, dem es auch seinen heutigen Namen verdankt. Die
neuen Besitzer ließen es in seine jetzige Form umgestalten, wobei sie behutsam
Altes mit Neuem vermischten und dem Bad seinen Denkmalcharakter beließen. Im
Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Seine vollständige
Renovierung wurde 1950 beendet.
Badeeinheiten
Anzahl der Heilbassins: 4
Wasserzusammensetzung
Heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat und Sulphat,
Natrium, reich an Fluorid-Ionen.
Indikationen
degenerative Krankheiten der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen,
Rückgratverkrümmungen, Bandscheibenvorfall, Neuralgie, Kalkmangel im
Knochensystem, Reha-Behandlung nach Unfällen
Dienstleistungen
Thermalbassin, Wannenbad, Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Medizinische
Heilmassage, Erfrischungsmassage, Sauna und Dampfbad, Fußmassage, Fußpflege,
Finnische Sauna für 2 Personen mit Wannenbad, Ausleihe, Aufbewahrung von
Wertsachen, Buffet, Verkauf von Kuren, Packungen u.a. sonstigem Bedarf
Lukács Bad
Geschichte
In der Gegend des jetztigen Lukács Bades hatten sich im 12. Jahrhundert die auf
Krankenpflege spezialisierten Ritter des Johanniterordens niedergelassen. Ihnen
folgten die Ritterorden von Rhodos und Malta, die neben ihren Klöstern auch ein
Bad erbauten. Dieses war zur Zeit der Türkenherrschaft in Betrieb, wobei die
Türken die Wasserenergie der Quellen eher für die Herstellung von Schießpulver
und zum Betreiben einer Mühle nutzten. Nach der Rückeroberung von Buda gelangte
das Bad in den Besitz der Schatzkammer. 1884 wurde es von Fülöp Palotay
erworben, und damit begann eine Reihe von Umgestaltungen. Im Laufe der Zeit
wurde ein Kurhotel hinzugefügt, eine moderne Hydrotherapie-Abteilung
eingerichtet und das Schwimmbad umgestaltet.
Aus aller Welt kamen Heilung suchende Pilger angereist, und viele von ihnen
brachten nach erfolgreicher Heilkur an der Wand des Badehofes Marmortafeln an,
um ihren Dank für die Genesung auszudrücken.
Die Trinkhalle des Bades wurde 1937 erbaut. Die erste komplexe
Heilbadbehandlungsstelle (Tageskrankenhaus) von Budapest entstand 1979 im Lukács
Heilbad. Bei der Modernisierung des Freibades 1999 wurde anstelle des sog.
Schlammteiches, der bis dahin kaum benutzt wurde, ein Erlebnispool eingerichtet,
mit Mitreißkorridor, Unterwasser-Sprudel, Nackendusche, in die Sitzbänke
eingelassenen Massagestrahlen für den Rücken, Whirlpool, Geysiren, Sprudelbett
und vielen anderen Neuheiten. Im zweiten Hof des Bades befinden sich zwei
Schwimmbassins von verschiedener Temperatur, die auch mit Wasserfiltern und
Umwälzpumpen ausgerüstet wurden.
Badeeinheiten
Anzahl der Bassins: 8
Schwimmbad: Schwimmbassins für Herren und für Damen, Erlebnisbassins
Gruppen Thermalbad: Heilbassins
Schlamm- und Gewichtbad: Gewichtbassins
Wasserzusammensetzung
Heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat und Sulphat,
Chlorid, Natrium, reich an Fluorid-Ionen.
Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen,
Rückgratverkrümmungen, Bandscheibenvorfall, Neuralgie, Kalkmangel des
Knochensystems, Reha-Behandlung nach Unfällen
Dienstleistungen
Abteilung für komplexe Heilbadversorgung (Tageskrankenhaus), Thermal-Bassin -
Gruppenbad (mit Badeanzug), Gewichtsbad, Damen und Herren,
Kohlensäure-Wannenbad, Medizinische Heilmassage, Erfrischende Massage,
Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Fußmassage, Trockene Sauna und Dampfbad,
Finnische Sauna, Fangopackungen, Physiotherapie, Trinkkur, Ausleihe,
Aufbewahrung von Wertsachen und Kleidern, Gastronomie, Dachterrasse, Sonnenbad,
Veranstaltungen in den Räumlichkeiten, auf Wunsch auch mit Badbenutzung
Rudas Bad
Geschichte
Das Zentrum des heutigen Bades entwickelte sich zur Zeit der türkischen
Besatzung im 16. Jahrhundert. Unter der Kuppel von 10 m Durchmesser, das von 8
Säulen gestützt wird, befindet sich ein achteckiges Becken. Das Thermalbad kann
seit 1936 nur von Herren besucht werden. Das therapeutische Schwimmbecken mit
Sauna wurde 1986 erbaut.
In der Trinkhalle des Bades kann man im Rahmen einer Trinkkur das Wasser der
Quellen Hungária, Attila und Juventus trinken. Im Bad wird auch ein
Tageskrankenhaus mit vollständiger physiotherapischer Abteilung betrieben.
Bilder des Bades können in der Galerie besichtigt werden.
Badeeinheiten
Dampfbassins (6), Schwimmbassin
Wasserzusammensetzung
Radioaktives heißes Quellwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat,
Natrium und Sulphat, reich an Fluorid-Ionen.
Indikationen
degenerative Erkrankungen der Gelenke, chronische und akute Arthritis,
Bandscheibenschäden, Neuralgien, Kalkmangel des Knochensystems
Dienstleistungen
Thermalbad, Wannenbad, Unterwassermassage mit Wasserstrahl, Familien-Wannenbad
mit Dampfkammer, Schwimmbad, Trinkkur, Tageskrankenhaus mit komplexer
Physiotherapie, Fußpflege, Medizinische Heilmassage, Erfrischende Massage, Sauna
und Dampfbad, Zeitungen u. Zeitschriften, Basar, Buffet
Széchenyi Bad
Geschichte
Das Széchenyi Heilbad, das erste in Pest, ist heute eines der größten
Badekomplexe Europas. Es verdankt seine Existenz dem Bergingenieur Vilmos
Zsigmondy. Auf seine Initiative hin wurden erfolgreiche Tiefbohrungen im
Stadtpark durchgeführt. Später, im Jahr 1881 wurde dort bereits ein temporäres
"artesisches Bad" betrieben, das jedoch immer weniger den Forderungen der Zeit
entsprach. So wurde 1913, nach den Plänen von Gyozo Czigler das Széchenyi
Heilbad erbaut. 1927 wurde es durch ein Volksbad für Damen und Herren sowie ein
Strandbad erweitert. Mitte der 60-er Jahre kam es zu weiteren Umgestaltungen,
dabei wurde ein Gruppen-Thermalbad (nur mit Badeanzug benutzbar) und ein
Tageskrankenhaus (komplexe Physiotherapie-Abteilung) eingerichtet.
1999 kam es zur Renovierung der Bassins. Nun bietet das sog. Erlebnisbad unter
anderen bislang seltenen Attraktionen einen Mitreißkorridor,
Unterwasser-Sprudel, Nackendusche und aus den Sitzbänken hervorbrechende
Massagestrahlen.
Badeeinheiten
Anzahl der Bassins: 15
Schwimmbad: Wasserfilter, Umwälzpumpe, Erlebnisbassin, Thermal-Sitzbassin
Thermalbäder: Gruppenbad (mit Badeanzug), Umkleide oder Kabine, 8 Bassins mit
Erlebnisbassin, Gruppenbad (mit Schurz), 4 Bassins
Wasserzusammensetzung
Das Bad wird vom St. Stephansbrunnen Nr.II gespeist. Heißes Quellwasser mit
Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat, Natrium und Sulphat, reich an Fluorid und
Metaborsäure.
Wasser des Trinkbrunnens: Heilwasser mit Kalzium, Magnesium, Hydrogenkarbonat,
Sulphat und Alkalimetallsalze, reich an Fluorid.
Indikationen
degenerative Krankheiten der Gelenke, chronische und akute Gelenkentzündungen
(Arthritis), orthopädische Behandlung (auch unfallbedingt), chronischer
Magenkatarrh, Magengeschwür, Darmkatarrh, Magensäuren-Überproduktion, chronische
Entzündungen des Nierenbeckens und der Harnwege, Gallensteine, chronische
Entzündungen der Atemwege, Prävention und Behandlung von Erkrankungen des
Knochensystems, begleitet von Kalkmangel, Gicht und Stoffwechselstörungen,
Erkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege, Förderung der Gallenfunktionen
Dienstleistungen
Komplexe Physiotherapie-Abteilung im Rahmen eines Tageskrankenhauses,
Heilkur-Programm, Gymnastik für Einzelpersonen und für Gruppen,
Unterwasser-Gymnastik, Gewichtsbad, Thermalbad, Sauna und Dampfbad, Finnische
Sauna, Eisautomat, zur Abkühlung nach der Sauna, Kohlensäure-Wannenbad,
Behandlung im Wannenbad, Salzwannenbad, Fangopackungen, Unterwassermassage mit
Wasserstrahlen, medizinische Heilmassage, erfrischende Massage, Trinkkur,
Schwimmunterricht, Fußmassage (Unterschenkel), Fußpflege, Fitnessraum,
Erlebnisbad, Buffet, Kleider- und Wertsachen-Aufbewahrung, Sonnenterrasse auf
dem Dach, Ausleihe, Gymnastik zur Fettverbrennung, Workout, Gymnastik zur
Straffung des Körpers, Vermietung der Räume für Veranstaltungen (nach den
Öffnungszeiten), auf Wunsch mit Badebetrieb.
Budapest,
die Donauufer, das Budaer Burgviertel (1987) und die Andrássy Allee
Erreichbarkeit: In das Burgviertel kann man mit dem Bus, mit der Standseilbahn (Sikló)
oder zu Fuß gelangen. Das schönste Panorama bietet sich vom Pester Donauufer und
vom Gellért-Berg aus, besonders abends bzw. bei Festbeleuchtung.
Es gibt Menschen, die sich auf den ersten
Blick in die Stadt Budapest verlieben, und solche, die sie erst nach genauerem
Betrachten verehren. In einem Punkt stimmen alle überein: Budapest ist die am
schönsten gelegene Stadt der Welt. Der breite Strom, die Donau, durchquert und
teilt sie in Buda mit seinen Bergen und Tälern und in das flache Pest. An
Frühlingstagen wirkt das Grün der Margareteninsel wie ein reizvoller Farbtupfer
in dem auch heute noch blauen Strom. Sogar Höhlen, Heilquellen und
Naturschutzgebiete befinden sich in der pulsierenden Großstadt mit 2 Millionen
Einwohnern.
Zu den Denkmälern der Stadt gehören das
Amphitheater aus der Römerzeit, das türkische Bad und auch die spezielle
ungarische Version der Sezession.
Einen Teil des Weltkulturerbes bilden auf der
Budaer Seite die Gebäude der Technischen Universität und das an der Kettenbrücke
gelegene Gebiet mit dem Gellért-Bad, der Freiheitsstatue auf dem Gellért-Berg
und den Bauten der Budaer Burg. Auf der Pester Seite stehen das Parlament und
der am Pester Brückenkopf der Kettenbrücke gelegene Roosevelt tér mit der
Ungarischen Akademie der Wissenschaften und dem Gresham-Palast unter besonderem
Schutz. Auch die diesen Donauabschnitt zierenden vier Brücken sind
Weltkulturschätze.
Die Siedlung Buda ist bereits so alt wie die
Landnahme (896). Budas Entwicklung begann jedoch erst im XIII. Jahrhundert, als
König Béla IV. auf dem Berg zum Schutz gegen den Angriff der Mongolen eine Burg
errichten ließ. 1347 zog der Hof nach Buda um, und danach begann der Ausbau der
Burg zu einem Palast im damaligen gotischen Stil. Während der Herrschaft von
König Matthias entwickelte sie sich zu einem glänzenden Königssitz der
Renaissance. Von der fast 150 Jahre währenden Türkenherrschaft wurde die Stadt
1686 befreit. Die drei Monate dauernde Belagerung verursachte beachtliche
Schäden, sowohl in der Burg als auch in der Stadt. Unter Verwendung der
mittelalterlichen Ruinen begann der Neuaufbau im Barockstil.
Mit der Vereinigung von Buda, Óbuda und Pest entstand 1873 Budapest. In
Würdigung der Stadt wurde ein neuer repräsentativer Königspalast errichtet.
Während des II. Weltkrieges erlitten Gebäude und Burgviertel massive Schäden.
Mit der Beseitigung der Trümmer begann die auch in der Gegenwart noch andauernde
archäologische Erkundung bzw. die Wiederherstellung der mittelalterlichen
Überreste. Die meisten Gebäude der Burg stehen unter Denkmalschutz, die
gotischen Sitznischen in den Toreinfahrten und die Steinhauerarbeiten der wieder
hergestellten Fassaden erinnern an das Mittelalter.
Heute ist der Budaer Palast das bedeutendste
Kulturzentrum des Landes. Hier befinden sich das mittelalterliche Burgreste
enthaltende Historische Museum Budapest, die Ungarische Nationalgalerie, das
Ludwig-Museum und die Landesbibliothek "Széchenyi".
Im Zentrum des Burgviertels steht eines der
bedeutendsten Gebäude der Stadt, die Mariakirche, bekannter unter dem Namen
Matthiaskirche. Sie war Schauplatz wichtiger Ereignisse, denn hier wurden
mehrere ungarische Könige gekrönt und hier fand auch die Trauung von König
Matthias statt. Der Baubeginn der ersten Kirche lag etwa in der gleichen Zeit
wie der Aufbau der Burg, aber Matthias erweiterte sie und vervollständigte sie
mit einem 80 Meter hohen Turm. Die Türken haben die Kirche zu einer Moschee
umgebaut, danach folgte der Wiederaufbau im Barockstil. Ende des XIX.
Jahrhunderts erreichte sie ihr heutiges Aussehen. An der Rekonstruktion waren
die bedeutendsten Künstler der Zeit beteiligt. Danach wurde auf den Burgmauern
aus dem Mittelalter die Fischerbastei im neu-romanischen Stil erbaut.
Gegenüber der Burg, auf der Pester Seite,
steht eines der schönsten Parlamentsgebäude der Welt. Mit seiner Länge von 268
Metern und seiner 96 Meter hohen Kuppel bietet es ein imposantes Bild am Ufer
der Donau. Gruppenreisende können das Parlament besichtigen, ein Besuch lohnt
sich nicht nur wegen der wunderschönen Innenräume, der glänzenden
Goldverzierungen, der von berühmten Künstlern der Zeit hergestellten Fresken und
Statuen und der reich verzierten Treppenhäuser. Hier ist auch die 1000 Jahre
alte Krone von Stephan dem Heiligen, dem ersten ungarischen König zu sehen.
Thermalhotels
Mehrere groβe Budapester Hotels verfügen über ihr eigenes Thermalbad. Das wohl
berühmteste ist das oben erwähnte Gellért Hotel, aber wir dürfen das auf der
Margareteninsel idyllisch gelegene Grand Hotel oder das Hotel Aquincum hier
nicht vergessen. Auf der Pest Seite ist das Hotel Helia und das Hotel Royal
hervorzuheben. Wir haben einige kritische Bemerkungen über die Zimmerqualität
des Gellért in der letzten Zeit bekommen, aber die anderen, hier genannten
Hotels bieten wirklich echten Fünfsterne Standard.
Die Bäder im allgemeinen
In den Budapester Bädern finden wir in der Regel Becken mit verschiedenen
Temperaturen, sowie Dampfkabinen und Saunen. Hinzu kommen meist groβzügige
Ruheräume sowie Kabinen für medizinische Behandlungen wie Thalasso- oder
Schlammtherapien.
Baden
Ein Bad zu nehmen ist in jedem Fall ein Ritual. Lassen wir uns die entsprechende
Zeit dafür, und versetzen wir uns vorher in eine geeignete „Badestimmung”.
Lassen wir gleichzeitig unseren Körper und unsere Seele baumeln, so können wir
diese jahrhunderte-alte Tradition am besten geniessen.
Die Badezeit sollte um die 20 Minuten betragen. Achten wir darauf das die
Herzgegend nicht zu lang unter Wasser liegt. Nach dem Bad sollten wir uns – ohne
uns abzutrocknen – in ein Badelaken wickeln und uns bis an den Hals zugedeckt
für ca. 1 Stunde ausruhen. Sollten wir ein Sitztbad nehmen wollen, so nehmen wir
dafür die Hälfte der obigen Zeiten, und achten wir darauf, unsere Nieren auf
jedem Fall unter der Wasserlinie zu halten.
Die Dampfbäder haben in der Regel eine Temperatur zw. 35 - 40°C , und eine
relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Die Poren der Haut weiten sich, und werden so
gereinigt – die Blutzirkulation steigt an, und die Muskeln entspannen sich,
sogar die Atemwege werden durch ein Thermalbad gereinigt.
In einem Dampfbad fangen wir rechtzeitig zum Schwitzen an – durch die hohe
Luftfeuchtigkeit kann der Schweiss nicht absorbiert werden, und wir erleben eine
Art Hitzestau. Das ist sogar für einen ganz gesunden Menschen anstrengend –
daher empfehlen wir ein Dampfbad nie länger als 10-15 Minuten zu nutzen.
Menschen mit Beschwerden, sollten vorher ihren Arzt konsultieren. Nach einem
Dampfbad sollten wir unseren Körper erst mit lauwarmen, dann mit immer kälterem
Wasser abkühlen, und mindestens 30 Minuten Erholungszeit einlegen.
Die Heissluftkammern haben in der Regel eine Temperatur von 60-80 Grad; die Luft
ist trocken, und enthält wenig Feuchtigkeit – so kann der Schweiss ungehindert
absorbiert werden. Man benutzt sie hauptsächlich für das Harten von Sportlern,
oder für Gewichtsabnahmekuren.
Budapest
– Stadt der Bäder
Fünfzehn öffentliche Bäder erwarten derzeit
den Erholungssuchenden in Budapest – schon die Römer verfügten vor 2000 Jahren,
Ausgrabungen zufolge, im jetzigen Stadtgebiet über mindestens neunzehn Bäder.
Reichlich sprudelnde Thermalquellen, deren wohltuende Wirkung bei allerlei
Beschwerden schnell erkannt wurde, machten die Bäder der Stadt in späteren
Jahrhunderten über die Grenzen hinaus berühmt. Baden ist ein Volksvergnügen: Im
Sommer, vor allem an den Wochenenden, scheint sich ganz Budapest in den
Freibädern zu tummeln. Die herumtollenden Badegäste scheren sich freilich nicht
um Mineralgehalt und Heilwirkung - sie fühlen sich einfach wohl.
Thermalbäder „Gegen viele böse Krankheiten“
Die Türken, die das Land 150 Jahre lang besetzt hielten, bauten manche der heute
noch benutzten Badeanstalten zum Teil auf der Basis bereits vorhandener Bäder
aus. Dass das Wasser des Rudas Bades „gegen viele böse Krankheiten“ erfolgreich
angewendet werden kann, ist eine handschriftlich überlieferte Erkenntnis aus dem
Jahre 1597, die sich im Wiener Stadtarchiv befindet. Das Bad wurde gerade rundum
erneuert, wobei die osmanische Architektur weit gehend beibehalten wurde. Das
Rudas wartet, neben diversen Bassins, Dampf- und Wannenbädern auch mit drei
Brunnen auf, aus denen Heilwässer unterschiedlicher Zusammensetzung fließen. Das
eine ist z.B. gut gegen Magenbeschwerden, das andere u. a. gegen Erkrankungen
der Atemwege, das dritte gegen hohen Blutdruck, Rheuma – und: gegen frühes
Altern! Der Jungbrunnen befindet sich mitten in Budapest, direkt an der Donau,
am Fuße der Elisabethbrücke (Döbrentei tér 9, H-1013 Budapest).
Dort, wo heute das Lukacs Bad steht (Frankel Leo u. 25-29, H-1023 Budapest,
unweit der Margarethenbrücke), ließen sich bereits im 12. Jahrhundert Ritter des
Heiligen Johannes nieder, die sich der Pflege der Siechenden widmeten. Später
waren es die Malteser, die dort neben ihrem Kloster auch ein Bad errichteten.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Bad umgebaut und um ein Kurhotel (heute
Krankenhaus) mit angeschlossener medizinischer Abteilung erweitert; von seiner
Wunderwirkung zeugen die im Hof angebrachten Votivtafeln in allen Sprachen der
Welt. Heilsuchende können sich in der Trinkhalle laben oder sich in der
finnischen Sauna, in den Heißluftkammern, unter den kundigen Händen der Masseure
diverser Schulen oder bei einer Wassermassage entspannen. Das 1999 erneut
modernisierte Lukacs wartet mit 8 Bassins, einem für Damen, einem für Herren,
einem Erlebnisbecken, 3 Heilbecken und einem Schlammbadbecken auf. Die
Dachterrasse ist im Sommer ein Treffpunkt der intellektuellen Gesellschaft der
Stadt.
Eher kurios ist das Kiraly Bad (Fö u. 84, H-1027 Budapest), mit dessen Bau der
Pascha von Buda 1565 begann. Das Bad liegt weitab von den Thermalquellen, die es
speisen. Das kommt daher, weil die Türken auch im Falle einer Belagerung eine
Bademöglichkeit innerhalb der Burgmauern haben wollten. Der 1796 erfolgte Umbau
des Bades bewahrte die ursprüngliche Architektur. Das zuletzt 1950 sanierte Bad,
das im wuchernden Grün abseits der Straße steht, verdient auf jeden Fall eine
Besichtigung.
Gegenüber dem Tiergarten, im Stadtwäldchen (Allatkerti krt. 11, H-1146
Budapest), erstreckt sich einer der größten Bäderkomplexe Europas, das Szechenyi
Bad. Es ist das erste Heilbad, das auf der linken Seite der Donau, in Pest,
entstanden ist. Das 1913 im Neobarock errichtete Gebäude könnte, von außen
betrachtet, ohne weiteres als Fürstenpalais durchgehen, es beherbergt 15 Becken
von 26 - 38 Grad Celsius, bietet unter anderem Trinkkuren, Massagen aller Art,
Wannensalzbäder, finnische Saunen, Heißluftkammern, Aerobic zu Wasser und zu
Lande, Schlammpackungen, Fitness-Geräte und vieles mehr.
Der Eintritt in die Heilbäder kostet 10 bis 12 Euro.
Szecheniybad
Nobelhotels mit Wellness und Wohlfühlwert
Das mittlerweile patinierte Vier-Sterne-Hotel
Gellert wurde 1918 im Jugendstil an der Stelle des einstigen „Jungfernbades“
errichtet. Damals flossen in die Badewannen der 176 elegant eingerichteten
Zimmer dreierlei Sorten Wasser: Leitungs-, Thermal- und mit Kohlendioxid
versetztes Wasser. Heute stehen den Gästen des Kurhotels 233 Zimmer zur
Verfügung sowie 13 Becken und eine Fülle von Dienstleistungen: Gewichtsbad,
Massagen, Sauna und Dampfbad, Physiotherapie und eine herrliche Terrasse, am
Fuße des Berges. Die Zimmerpreise bewegen sich, je nach Saison, Ausstattung und
Lage, zwischen 70 und 260 EUR. Inbegriffen sind die Benutzung der Schwimm- und
Thermalbecken, der Sauna und des Dampfbades. Die 15-minütige Massage kostet z.B.
knapp 10 EUR, der Aufenthalt in der Heißluftkammer etwa 12 EUR. Zahlreiche
Behandlungen kann der Gast nur gegen Vorlage einer medizinischen Empfehlung in
Anspruch nehmen.
Hotel Gellert****
Kelenhegyi ut 4
H-1118 Budapest
Tel.: +36/1/466 61 66
Fax: +36/1/466 57 47
In ruhigster Lage und dennoch im Herzen der quirligen Metropole, auf der
Margaretheninsel, verbirgt sich unter riesigen Bäumen das 1873 errichtete
Danubius Grand Hotel Margitsziget, ein Haus der Kategorie Vier-Sterne-Superior.
Ausgedehnte, gemächliche Spaziergänge auf der Insel, zum Fasanengehege, zur
Ruine des Klosters, in dem im 13. Jahrhundert die Namensgeberin der Insel, die
heilige Prinzessin Margit, lebte und starb, zum dampfenden Goldfischteich oder
Jogging auf der Gummibahn rings um die Insel sind zu jeder Jahreszeit an sich
schon Wellness. Die Gäste des Grand Hotels können durch einen beheizten,
unterirdischen Gang den Weg zum benachbarten, modernen Danubius Thermal Hotel (Margitsziget,
H-1138 Budapest), ebenfalls der Kategorie Vier-Sterne-Superior zugehörig,
einschlagen und das dort angebotene Wellness-Programm in Anspruch zu nehmen. Es
erwarten sie 35 Fitness-Geräte, Gymnastik aller Art von Aerobic bis Tai-Chi
(unter kundiger Anleitung), Thermalbecken, Massagen, Kneipp-Kuren und alles
andere, was die Balneologie (Bäderkunde) sowie die Schönheits- und
Gesundheitswissenschaft heute bieten. Im Thermalhotel kostet ein Einbettzimmer
176, ein Zweibettzimmer 200 EUR, im Grand Hotel 158 bzw. 180 EUR. Die
Erfrischungs-, Wellness- und Schönheitspakete bewegen sich zwischen 52 und 86
EUR, Massagen zwischen 20 und 40 EUR. Eine fachärztliche Untersuchung kostet
knapp 40 EUR. Die weiteren Preise richten sich je nach verschriebener Therapie.
Grand Hotel und Thermal Hotel Margitsziget**** superior
Margitsziget
H-1138 Budapest
Tel.: +36/1/889 47 52
Fax: +36/1/889 49 88
Unter 4 guten Sternen kann sich der Gast im Danubius Thermal & Conference Hotel
Helia verwöhnen lassen. Schwimmbecken, Thermalbecken, Gymnastik je nach
Vorlieben, persönliche Fitness-Beratung, Massagen und Jacuzzi, Aphrodite-Packung
und Cleopatra-Bad sind nur einige der Dienstleistungen, vom atemberaubenden
Blick auf die Berge von Buda und die Donau ganz zu schweigen. Für ein
3-Nächte-Erlebnisprogramm mit unbegrenzter Nutzung der Bade-, Fitness-,
Aerobic-, Yoga- und Aqua Jogging-Gelegenheiten werden 261 - 360 EUR berechnet,
das Paket gibt es freilich auch in 2-, 7-,14- und 21-Nächte-Versionen.
Hotel Helia****
Karpat u. 62-64
H-1133 Budapest
Tel.: +36/1/889 58 00
Fax: +36/1/889 58 01
Kaum ein Nobelhotel in Budapest, das seinen Gästen auf Basis der legendären
Thermalquellen keine Regenerierung erster Klasse anbietet, sei es das Corinthia
Grand Hotel Royal am Ring, eines der neuesten 5-Sterne-Häuser am Platz, das
schon als alteingesessen geltende Kempinski Hotel Corvinus in der Innenstadt
oder das kürzlich eröffnete Four Seasons Hotel Gresham Palais, dessen Luxus
verströmendes Gebäude an der Donau 1906 vis-a-vis zur königlichen Burg
entstanden ist und gleichsam einen edlen Brückenkopf für die älteste Donaubrücke
der Stadt, die Kettenbrücke, bildet.
Grand Hotel Royal*****
Erzsebet Krt. 43-49
H-1073 Budapest
Tel: +36/1/479 40 00
Fax: +36/1/479 43 33
Zimmerpreise je nach Saison 118 bis 235 Euro
Kempinski Hotel Corvinus Budapest*****
Erzsebet ter 7-8
H-1051 Budapest
Tel: +36/1/429 37 77
Fax: +36/1/429 47 77
Zimmerpreise 200 bis 455 Euro
Four Seasons Gresham Palace Budapest
Roosevelt ter 5-6
H-1051 Budapest
Tel: +36/1/268 60 00
Fax: +36/1/268 50 00
Zimmerpreise 330 bis 4.500 Euro