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ALALAY im Parlament

Beginn von ALALAY

Geschichte von ALALAY

Ziele

www.alalay.at

 

 

   

 

EHEMALIGE STRASSENKINDER
IM WIENER PARLAMENT

REGENFEST
AUSLÖSER FÜR SPENDENAKTION
 

 

 

Diese Geschichte könnte ein Drehbuchvorlage für einen Film sein, aber jedes Detail entspricht der Wahrheit:

 

Ein Fest in Grünau im Almtal zu organisieren, ist immer ein Wetterrisiko, daher entschloss sich Organisator Georg Danter mit Einverständnis des Veranstalter Hannes Rauscher, dieses Fest Regenfest zu nennen. Spaßhalber wurde noch beigefügt, dass auch bei Schönwetter die Veranstaltung statt findet.

 

Dies war nicht der Fall, es regnete und regnete und regnete... Dass der 16. September 1995 ein besonderer Tag werden wird, wusste Georg Danter bereits. Neben Kinder-Karaoke, italienische Feuerschlucker, Stelzengeher und Märchenfiguren wurde auch die Almtalysmphonie und die CD LIBERO von Wil Orthofer präsentiert. Der Regenwald wurde mit  Musik berieselt und es regnete und regnete und regnete. Der Moderator dieser Veranstalter war Walter Witzany. 

 

Auch eine Tombola wurde organisiert. Die fleißigen Helfer dieser verregneten, aber märchenhaften Veranstaltung sammelten 4.000.-- österreichische Schillinge. Es regnete und regnete und wurde immer kälter.

 

Walter Witzany kämpfte sich durch den Abend und die Stars wie Günther Mokesch oder Wil Orthofer begeisterten die immer weniger werdenden regenerprobten Zuschauer, die tapfer die Kälte aushielten. Die Chefitäten vom Hotel Schwarzer Bär in Linz und Hannes Rauscher der Veranstalter, verkauften in Nebelschwaden eingehüllt, mehr Schnaps und Tee, als Bier und Wein. Es war das Erste Regenfest in Österreich und wohl einer der interessantesten Veranstaltungen die es je gab.

 

Georg Danter setzte sich zu Walter Witzany bedankte sich für die tolle Moderation, gab ihm 7.000.-- Schilling in die Hand und sagte zu ihm:

 

 ...MACH WAS GSCHEITES DRAUS, FÜR KINDER DIE ES BRAUCHEN...!

 

Ein völlig überraschter, aber gerührter Walter Witzany überlegte kurz, bedankte sich und handelte!

 

 

Mit seiner Frau Cecilia knüpfte er Kontakt zu  Claudia Gonzales-Moreno, die bereits seit 1990 in der Wohnung ihres Onkels Straßenkinder aus La Paz/Bolivien mit Kleidung und Lebensmittel versorgt. "ALALAY" heißt "mir ist kalt" - und dieses Wort "alalay" aus der Sprache der bolivianischen Indigenas haben die Straßenkinder Boliviens in ihrem Leben oft gesagt. "ALALAY" heißt aber auch seit den verregneten und kalten Tagen in Grünau das Straßenkinderhilfsprojekt, das ORF Oberösterreich Moderator Walter Witzany und seine Frau Cecilia Baldivieso de Witzany, Konsul der Republik Bolivien seit September 1996 unterstützen.

 

 

Walter Witzany berichtete Georg Danter von ALALAY und ab diesem Zeitpunkt wurden vom Hotel Schwarzer Bär zahlreiche Veranstaltungen organisiert, wo mehr oder weniger Geld für die Straßenkinder zustande kam.

 

In Linz gab es ein ARKADE FEST, ebenfalls von Georg Danter organisiert wo weitere 21.200.-- Schilling zustande gekommen sind. Weitere Danter Veranstaltungen mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung vom Hotel Schwarzer Bär folgten. Viele Künstler setzten sich für ALALAY ein und vor allem die Spender nahmen die Idee von Grünau/Almtal auf und spendeten und spendeten und spendeten. Die Idee war nicht mehr aufzuhalten und Walter und Cecillia holten viele Kinder von der Strasse!

 

 

Im Dezember 1996 wird zum ersten Mal mit österreichischem Spendengeld eine Tischlerei im Haus Calle Jimenez eingerichtet, mit dem Ziel ehemaligen Straßenkindern eine Berufsausbildung zu bieten. Im März 1997 werden Näh- und Strickmaschinen gekauft, um auch für Mädchen die Berufsaussichten zu verbessern. 1997 haben drei Norweger für das Projekt ALALAY 10.000 m² Baugrund am südlichen Stadtrand von La Paz zum Bau eines Kinderdorfes zur Verfügung gestellt. Mit Spenden aus Bolivien und Österreich wird mit dem Bau eines Kinderdorfes begonnen. Weitere Werkstätten werden eingerichtet, eine Bäckereiausrüstung (Bäckerei- maschinen, Öfen etc.) und weitere 20 Betten werden gekauft. 1998 wird der Strom im Kinderdorf La Paz-Huajchilla eingeleitet. Das Kinderdorf wird vor Weihnachten 1998 von den Straßenkindern bezogen.

 

1999 werden weitere Werkstätten mit Spendengeldern aus Oberösterreich gebaut (Textil und Keramik). Weiters besteht die Möglichkeit, Patenschaft für bolivianische Straßenkinder zu übernehmen. Die Kinder sollen im Bewusstsein leben dürfen, dass es jemanden gibt, der zu ihnen ein besonderes Naheverhältnis entwickelt. Daher ist nicht nur der jährliche Patenschaftsbetrag für besondere Zuwendungen, sondern auch der direkte Kontakt, durch Briefe, Ansichtskarten, Fotos oder Besuche, wichtig. Der Patenschaftsbetrag beläuft sich auf € 200, -- pro Jahr. Kontakt und Informationen: Brigitte Hartl ++43 732 677985  ++43 664 4041891 brig.hartl@aon.at  

 

 

Der Bau eines Hauses für Mädchen wurde im März 2000 vollendet. Ein weiteres Haus wurde noch im Jahr 2000 fertig gestellt. 16 Kinder sind vor Weihnachten 2000 dorthin übersiedelt. Eine kleine Bibliothek wird eingerichtet. Mit Spendengeldern wird eine Computeranlage gekauft und installiert. Fünf Lehrkräfte (Metall-Mechaniker, Schneiderei, Tischlerei, Bäckerei und Landwirtschaft) werden mit Spendengeldern der O.Ö. Landesregierung engagiert. Im Mai 2001 wird in El Alto, dem Flughafen von La Paz, ein Haus für Straßenkinder als erste Etappe adaptiert. Dort werden 30 Kinder im Haus ständig und ca. 70 Kinder auf der Straße betreut. El Alto ist seit einigen Jahren eine eigenständige Stadt, in der es viele Straßenkinder gibt. Ein Garten für Gemüse und Kartoffel wird angelegt - die Kinder lernen die Liebe zur Natur. Der Bau eines zweiten Kinderdorfes in Santa Cruz wird im Mai 2001 begonnen. Das erste Haus ist mit Spendengeldern aus Österreich bereits fertig. Das Haus wird im Frühjahr 2002 fertig gestellt. Im Mai 2002 erfolgte der Spatenstich des letzten Hauses im Kinderdorf in La Paz, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2003 geplant. Das Haus wird im Juni dann von 26 Kindern bezogen, und im August 2003 mit einer Gruppe aus Linz offiziell auf den Namen „Haus Linz/Austria“ getauft. Im August 2002 war der Spatenstich eines dritten Hauses im Kinderdorf in Santa Cruz. 2003 zogen 24 Kinder in ein neues Haus in La Paz ein, es heißt "Haus Linz/Austria". Seither wurden weitere - von österreichischen Spendern finanzierte - Häuser errichtet, sie tragen die Namen "Haus Land Oberösterreich/Austria", "Kiwanis - Haus Österreich", "Mükisch", "St. Valentin", "Wels" und "ORF-Radio Oberösterreich".

 

ZIELE VON ALALAY

 

"ALALAY" beabsichtigt, allen betreuten Kindern in Kinderdörfern Herberge zu geben. Derzeit sind noch zu wenige Häuser vorhanden.  Das Heim ALALAY ist eine private Organisation ohne Absicht auf Profit. Der Sinn des Projektes ist, das Los von Straßenkindern zu verbessern und gemeinsam positive Lebensperspektiven zu finden. Den Kindern wird Unterkunft und Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Therapie, Erziehung und psychosoziale Unterstützung, Kleidung, rechtlicher Beistand, Sport und Unterhaltung, Ausbildung im jeweiligen Projekt, Liebe und Respekt geboten. ALALAY ist in sechs verschiedene Aufgabengebiete und Verantwortungsbereiche geteilt: Erziehung, Psychologie, Sozialarbeit, ärztliche Betreuung, Ausbildung, freiwillige Helfer und Unterstützer.

 

ALALAY erarbeitet in drei Schritten Zukunftschancen mit Straßenkindern, die alle Familienbindungen verloren haben:

1.Schritt:
Annäherung an Straßenkinder, Entwicklung von Vertrauensbildung.
2.Schritt:
Eingliederung der Kinder in das ALALAY-Heim, integrierende Unterstützung, Maßnahmen, wie Rückführung zu einem geregelten Schulbesuch und in den Familienverband (falls vorhanden).
3.Schritt:
Ausbildung in Berufen, z. B.: Tischler, Bäcker, Elektriker, Mechaniker, Schneiderin...

Das ALALAY-Haus Pisagua im Zentrum La Paz ist rund um die Uhr geöffnet. Die Kindern haben die Möglichkeit, Rechte und Pflichten zu erlernen, zu kommen und zu gehen wann sie wollen.

 

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Das Österreichbild aus Oberösterreich 25. Oktober 2003, gestaltet von Roland Huber, legt Zeugnis ab von der Verwendung der gespendeten Beträge, zeigt das Engagement der Oberösterreicher und erzählt in berührenden Bildern von den Schicksalen der Kinder, die im bisherigen Leben schon viel zu viel "Kälte" erlebt haben.

 

Konsulat der Rep. Bolivien - Projekt ALALAY.
Allg. Sparkasse Kto.Nr.00000-066010
Bankleitzahl 20320

Walter Witzany ÖProjekt ALALAY
Hypo-Bank Kto.Nr: 00000325589
Bankleitzahl 54000

:  Cecilia + Walter Witzany
Niederbairingerstraße 36a

A - 4203 Altenberg
  0043 / (0)7230 / 8085
  0043 / (0)7230 / 8777
cecilia.witzany@aon.at

 

 

Das Projekt wird von der Nord-West-Treuhandkanzlei Mag. Kurt Scheuchenpflug, Mozartstraße 11 in A-4020 Linz ohne Honorar kontrolliert. Es werden keine Verwaltungskosten in Abzug gebracht. Das Spendengeld kommt zu 100% dem Projekt zugute.

 


 

ALALAY IM ÖSTERREICHISCHEN PARLAMENT

 

Die Witzanys haben es geschafft. Am 1. Juni 2006 wurde vor ca. 250 geladene Gäste das Projekt ALALAY nochmalig präsentiert. Prominenz und Spender haben sich in den geschichtlichen Hallen des Österreichischen Parlamentes eingefunden um die Geschichte und Ziele der wahrscheinlich größten, privaten, oberösterreichischen Hilfsaktion zu lauschen. Barfüssige Straßenkinder aus Bolivien erzählten Ihre berührenden Geschichte. Daneben standen Damen in Stöckelschuhe. Der Gegensatz konnte nicht größer sein, aber an diesen Nachmittag verschmolzen die Herzen zwischen den Österreichischen Anwesenden und den ehemaligen bolivianischen Straßenkinder.

 

 

Über 10 Jährige Geschichte wurde erzählt. Walter Witzany würdigte den Erfinder von Alalay - Georg Danter, der dies ablehnte und auf das geleistete von Cecillia und Walter Witzany hinwies. Das bemerkenswerte Sozialprojekt ALALAY wurde  auf Initiative der Zweiten Präsidentin des Nationalrates Barbara Prammer vom Ehepaar Witzany präsentiert. Präsidentin Barbara Prammer begrüßte die zahlreichen Gäste. Unterstützer von ALALAY und zahlreiche Pateneltern ehemaliger bolivianischer Straßenkinder. Prammers Dank galt Walter und Cecilia Witzany für ihr großes Engagement. Der Botschafter der Republik Bolivien Horacio Bazoberri, übersetzt von Cecilia Baldivieso de Witzany, dankte den Organisatoren und Unterstützern von ALALAY.

 

 

Für das künstlerische Begleitprogramm des Nachmittag sorgten die Tanzgruppe Bolivia mit einem Volkstanz aus der Andenregion, das Nordwald Kammerorchester unter der Leitung von Helmut Guggerbauer sowie Sabine Grum und der Gitarrist Timo Abel. Elisabeth Freundlinger und Hans Günther Müller interpretierten das Duett "Brüderlein und Schwesterlein" aus der Fledermaus.

 

Barbara Prammer, Waterloo und Robinson, Jazz Gitti, Günther Tolar, Johann Haginger von der Krone, Georg Danter, ORF - OÖ Chef Dr. Helmut Obermayr, Helmut Edelmayr um nur einige der Anwesenden zu nennen, würdigten das Engagement und des Erfolges des Ehepaar Witzany, mit den vielen, vielen, Spenden der Freunde von ALALAY. War der Regen und die Kälte seinerzeit in Grünau Schicksal oder ein Fingerzeig des Herren! Auf jeden Fall kamen Kinder von der Strasse und Menschen bildeten eine Hilfskette die sicherlich auch nicht abreisst, wenn es auch sehr kalt wird. Nun gehe es darum, die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern und den Kindern für die nächsten Jahre Verpflegung, Unterkunft, Bildung und Berufsausbildung zu erhalten.

 

Es gibt leider auch in unseren Breiten viele Kinder die unsere helfenden Hände und Hilfe brauchen. Allerlei Organisationen helfen. Internationale anerkannte Organisationen helfen Kinder. Menschen für Menschen von Karl Heinz Böhm, die SOS KINDERDÖRFER und UNICEF sind empfehlenswerte Spenden-Tipps! ALALAY werden alle diejenigen unterstützen, die Wärme und Liebe erhalten haben und die Kälte für Kinder ablehnen.

 

 

UNS IST ALALAY NICHT EINERLEI - SPENDEN SIE BITTE!!!

 

  

 

 

 

 

 

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