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Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land im Nordosten der
Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Schwerin. Das Land ist als
Zusammenschluss des historischen Landes Mecklenburg mit Vorpommern, dem auch
nach 1945 zu Deutschland gehörigen Teil des historischen Landes Pommern,
entstanden.
Mecklenburg-Vorpommern
grenzt im Norden an die Ostsee, im Westen an Schleswig-Holstein und
Niedersachsen, im Süden an Brandenburg und im Osten an Polen.
Mecklenburg-Vorpommern ist ein
Urlaubsland der Superlative. Hier gibt es die üppigste Natur, die sauberste Luft
und hochklassige Kulturveranstaltungen. Malerische Steilküsten, wie die
berühmten Kreidefelsen auf Rügen, gehen über in traumhaft weiße und feinsandige
Strände. Die bezaubernde Küste erstreckt sich, dank der vielen Buchten - die
hier Bodden heißen - rund 1.700 Kilometer weit.
Im
Nordosten - auf Usedom - scheint die Sonne mit 1906 Stunden pro Jahr im
bundesweiten Vergleich am häufigsten. Mehr als 2.000 große und kleine
saubere Seen lächeln im Binnenland zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern. Der
Müritz-Nationalpark zählt, was den Reichtum an Flora und Fauna betrifft, zu
den Schatzkammern Deutschlands.
In
Mecklenburg-Vorpommern beginnt der Wohlfühl-Urlaub nicht erst an der
Hoteltür. Die schönen Seebäder und schmucken Kurorte empfangen ihre Gäste
mit unvergleichlicher Luft und befreiender Weite. Hier ist man auf
Wohlfühl-Touristen bestens eingestellt. Und das nicht erst seit heute. Von
der langen Tradition der Badeorte künden an der Küste schneeweiße Villen,
Pensionen und Kurhäuser im Stil der Bäderarchitektur. Auf Promenaden und
Seebrücken lassen sich die Gäste die gesunde Seeluft um die Nase wehen.
Möwengekreisch und Schiffsglocken, Segelschiffe und Fischkutter
schaffen ein unnachahmlich maritimes Flair.
Das
malerische Binnenland hingegen bezaubert mit himmlischer Ruhe und einer
Landschaft wie aus Kindertagen. Zwischen Rapsfeldern, Blumenwiesen und
Märchenwäldern liegen verträumte Dörfer und liebenswerte Städtchen,
herrschaftliche Gutshäuser und romantische Schlösser. Und fast immer
glitzert ein See vor der Haustür. So viel Ursprünglichkeit sich dieses Land
auch bewahrt hat – auf heutigen Komfort muss hier niemand verzichten.
Vor allem die Region
Vorpommern ist einer der Schwerpunkte des Tourismus in Deutschland. Beliebte
Urlaubsziele sind Inseln und Halbinseln wie Rügen, Usedom, Fischland-Darß-Zingst
und Hiddensee sowie Seebäder wie Heiligendamm, Graal-Müritz oder Kühlungsborn.
Weitere Tourismusgebiete sind die Mecklenburgische Seenplatte sowie die vier
Nationalparks und hunderte von Landschafts- und Naturschutzgebieten. Außerdem
ziehen auch traditionelle Hansestädte wie Rostock, Stralsund, Wismar und
Greifswald viele Besucher an.
FKK ist ein ewiges Thema der Freude und des Reizes im
doppelten Sinne des Wortes. In der Zeit nach 1989 prallten dabei nicht selten an
der nordöstlichen deutschen Ostseeküste unterschiedliche Haltungen in Ost und
West aufeinander. Die Nackten sind im Ergebnis dessen inzwischen wieder auf dem
Vormarsch. War die ersten Jahre nach der Vereinigung ein leichter Rückgang der
Frei-Körper-Kultur zu verzeichnen, zeigen Anhänger der Freikörperkultur immer
häufiger blanken Busen und Po am Textilstrand, was vielerorts zu einem empörten
Aufschrei der Badehosenträger führt.
Obwohl Kliebensuppe, Schmandkartoffeln und
Armer Ritter nicht in jedem Kochbuch stehen - kulinarisch ist
Mecklenburg-Vorpommern längst kein Geheimtipp mehr. Reich an gesunden Rohstoffen
einer natürlich gebliebenen Region zaubern hiesige Köche sowohl edle Gerichte
französischer Cuisine als auch landestypische Kost auf den Teller. Mit
Begeisterung bringen Mecklenburger und Vorpommern auf den Tisch, was das Land
hergibt. Saunieren und Essen im Mecklenburg Vorpommern - 2 der 3 schönsten
Sachen des Lebens!
»As uns' Hergott de Welt erschaffen ded, fung hei bi
Mecklenborg an, ... un schön is't in'n Ganzen worden, dat weit jeder, de dorin
buren is..« Fritz Reute
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Mecklenburg-Vorpommern
bleibt im Tourismus bundesweit vorn: Mehr als zehn Millionen Übernachtungen im
ersten Halbjahr 2008
Mecklenburg-Vorpommern | 21.08.2008 - 12:11:38
Rostock/MVticker. Mit einer positiven touristischen Bilanz hat
Mecklenburg-Vorpommern das erste Halbjahr abgeschlossen. Die Zahl der
Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf knapp
10,6 Millionen. "Uns freut besonders, dass Mecklenburg-Vorpommern auch nach dem
Rekordjahr 2007 wieder überdurchschnittlich zugelegt und seine Rolle als eines
der beliebtesten Urlaubsländer gefestigt hat", sagte Mathias Löttge, Präsident
des Landestourismusverbandes. Bundesweit hat es in den ersten sechs Monaten ein
Übernachtungszuwachs von drei Prozent gegeben.
Das gute Halbjahresergebnis nährt die Erwartung eines neuerlichen Rekordjahres
für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern: "Wir gehen weiterhin davon aus,
dass wir uns bei den Übernachtungen um drei bis vier Prozent steigern und
erstmals die Marke von 27 Millionen erreichen können", so Löttge. Dafür sprächen
die Signale aus den Unternehmen, von Reiseveranstaltern und Buchungsplattformen.
Auch trage dazu eine stärkere Nachfrage aus dem Ausland bei. In diesem Bereich
zählten die Statistiker 309.000 Übernachtungen, 13,9 Prozent mehr als im
Halbjahr des G8-Gipfels. Dazu Löttge: "Bei unseren ausgeweiteten Aktivitäten in
Skandinavien oder den Niederlanden merken wir, dass Mecklenburg-Vorpommern als
Urlaubsland stetig stärkeres Interesse hervorruft."
Die etwas geringere Auslastung im ersten Halbjahr - sie sank von 33,5 Prozent im
Vorjahr auf 32,9 Prozent - erklärte Löttge mit einigen in diesem Jahr neu
eröffneten Hotels, die einige Zeit bräuchten, um sich zu etablieren. Im
Vergleich der Flächenländer liege Mecklenburg-Vorpommern bei der Auslastung aber
weiter vorn.
Der Verbandspräsident bezeichnete es als erfreulich, dass alle Unterkunftsarten
sowie alle Reiseregionen des Bundeslandes mehr Übernachtungen im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum verzeichnen konnten. Die im Vergleich zur Ostseeküste etwas
geringer ausgefallenen Zuwächse in Westmecklenburg, der Mecklenburgischen
Schweiz und in der Seenplatte wertete Löttge als Zeichen dafür, dass im
Binnenland in den kommenden Jahren verstärkt um neue Investitionen geworben
werden müsse. "Diese Regionen vertragen Impulse durch auf Wellness-Urlauber oder
Familien zugeschnittene Häuser, die auch für eine Belebung in der Nebensaison
sorgen könnten", erklärte Löttge, der als Beispiel das im kommenden Jahr am
Fleesensee eröffnende Iberotel erwähnte. Der Tourismusverband erarbeitet für das
Landesinnere gemeinsam mit seinen Partnern zur nächsten Saison vernetzte
Angebote zum Wandern, zum Reiturlaub und zum Erlebnis Landwirtschaft.
Mecklenburg-Vorpommern
setzt auf Thalasso
Rostock (ots) -
In Heiligendamm begann einst der Siegeszug der Heilmethode Das wahre Thalasso
gibt es nur am Meer. Zwar werben längst auch Bäder und Hotels im Binnenland mit
der Behandlung durch Meereswasser, aber nur die Kombination mit der Heilkraft
des Küstenklimas bringt tatsächlich Erfolge für die Gesundheit.
Mecklenburg-Vorpommern kann sogar zu recht als Wiege von Thalasso bezeichnet
werden. Schließlich wurde hier 1793 das erste deutsche Seelheilbad gegründet.
Heute kann der Urlauber in zahlreichen Ostseebädern dieses besondere
Wellness-Angebot nutzen. "Thalasso", das aus dem Griechischem kommt und schlicht
nur "das Meer" bedeutet, findet der Gast unter anderem in Ahlbeck, Binz,
Boltenhagen, Heiligendamm, Warnemünde und Zinnowitz. Gerade in unserer heutigen
Zeit mit Stress und Schnelllebigkeit wird der Aufenthalt an der Küste als sehr
beruhigend und nützlich empfunden. Das gilt besonders dort, wo die Wirkung der
heilenden Kraft des Meeres und des Klimas mit modernen, wissenschaftlichen
Erkenntnissen kombiniert wird.
Das Arkona Spa im Warnemünder Neptun-Hotel nimmt dabei eine Ausnahmestellung
ein, denn es kann mit einer nun schon zehnjährigen Bilanz als erste deutsche
Einrichtung mit der originalen Thalasso-Therapie aufwarten und verfügt über eine
zentrale Meerwasserleitung. "Für uns gilt Thalasso längst nicht nur als
Mode-Erscheinung, denn diese Form ist die beste Präventionskur mit natürlichen
Ressourcen. Wir verbinden sie mit ärztlicher Betreuung und oft auch mit
spezieller Kost", sagt die Spa-Managerin Ulrike Wehner. Ähnliches gilt auch für
das Gesundheitszentrum in Heringsdorf, das internationale Standards garantiert.
Erst kürzlich erhielten die Dreikaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin
dafür den European Thalasso Award.
Daneben gibt es zahlreiche weitere Thalasso-Anbieter in der Küstenregion: "Bei
uns kommen Mineralien, Salze, Sand, Algen und Plankton als Bäder, Packungen,
Peelings oder Massagen am Körper zur Anwendung", erklärt Carolin Jankowski,
Spa-Managerin im Cliff Hotel Sellin/Rügen. Sie sieht Thalasso "fast schon als
Klassiker". Dabei reichen die dortigen Angebote vom einfachen Bad bis hin zur
Aqua-Gymnastik und zur Kombination mit Sauerstoff-Anwendungen.
In einem sind sich die Experten einig: Eine spürbar nachhaltige Wirkung der
Thalasso-Therapie - der Begriff wurde bereits 1867 durch den französischen
Mediziner La Bonnardiére geprägt - kann nur mit einem maßgeschneiderten Programm
erzielt werden, das mindestens sechs Tage umfasst. Die Thalsso-Therapie gilt als
anerkannte Heilmethode bei Allergien, Asthma oder Neurodermitis. Schon der
griechische Arzt Hippokrates behandelte mit dem Meer Rheuma und Ischias.
Konkrete Qualitätsanforderungen wurden auf dem 1. Europäischen Kongress für
Thalasso-Therapie 2002 im Ostseebad Warnemünde verankert. Der im April 2008
abgehaltene Folge-Kongress auf Usedom führte die Arbeit fort und verständigte
sich auf zehn Kriterien, nun die europaweit gelten: "Es wurde klar bestätigt,
dass die originale Thalasso-Therapie nur direkt am Meer und nicht in der
Badewanne in den Bergen ausgeführt werden kann. Das macht Mecklenburg-Vorpommern
mit seiner Küstenlage zu einem Top-Thalasso-Standort", sagt Mathias Löttge,
Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
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