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Mecklenburg-Vorpommern

Ort/Stadt Wohlfühlziel
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Pkt

28. 1. STRALSUND HANSEDOM Erlebnis       15.3
126. 2. SCHWERIN BELASSO Landes       9.2
194. 3. WISMAR WONNEMAR Perlen       5.7

Perlentest ALLES WISSENSWERTES RUND UM DIE AUSZEICHNUNGEN UND GÜTESIEGELN

 

 

    MECKLENBURG VORPOMMERN    

 

Mecklenburg-Vorpommern  ist ein Land im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Schwerin. Das Land ist als Zusammenschluss des historischen Landes Mecklenburg mit Vorpommern, dem auch nach 1945 zu Deutschland gehörigen Teil des historischen Landes Pommern, entstanden.

Mecklenburg-Vorpommern grenzt im Norden an die Ostsee, im Westen an Schleswig-Holstein und Niedersachsen, im Süden an Brandenburg und im Osten an Polen.

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Urlaubsland der Superlative. Hier gibt es die üppigste Natur, die sauberste Luft und hochklassige Kulturveranstaltungen. Malerische Steilküsten, wie die berühmten Kreidefelsen auf Rügen, gehen über in traumhaft weiße und feinsandige Strände. Die bezaubernde Küste erstreckt sich, dank der vielen Buchten - die hier Bodden heißen - rund 1.700 Kilometer weit.

Im Nordosten - auf Usedom - scheint die Sonne mit 1906 Stunden pro Jahr im bundesweiten Vergleich am häufigsten. Mehr als 2.000 große und kleine saubere Seen lächeln im Binnenland zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern. Der Müritz-Nationalpark zählt, was den Reichtum an Flora und Fauna betrifft, zu den Schatzkammern Deutschlands.

In Mecklenburg-Vorpommern beginnt der Wohlfühl-Urlaub nicht erst an der Hoteltür. Die schönen Seebäder und schmucken Kurorte empfangen ihre Gäste mit unvergleichlicher Luft und befreiender Weite. Hier ist man auf Wohlfühl-Touristen bestens eingestellt. Und das nicht erst seit heute. Von der langen Tradition der Badeorte künden an der Küste schneeweiße Villen, Pensionen und Kurhäuser im Stil der Bäderarchitektur. Auf Promenaden und Seebrücken lassen sich die Gäste die gesunde Seeluft um die Nase wehen. Möwengekreisch und Schiffsglocken, Segelschiffe und Fischkutter schaffen ein unnachahmlich maritimes Flair.

Das malerische Binnenland hingegen bezaubert mit himmlischer Ruhe und einer Landschaft wie aus Kindertagen. Zwischen Rapsfeldern, Blumenwiesen und Märchenwäldern liegen verträumte Dörfer und liebenswerte Städtchen, herrschaftliche Gutshäuser und romantische Schlösser. Und fast immer glitzert ein See vor der Haustür. So viel Ursprünglichkeit sich dieses Land auch bewahrt hat – auf heutigen Komfort muss hier niemand verzichten.

Vor allem die Region Vorpommern ist einer der Schwerpunkte des Tourismus in Deutschland. Beliebte Urlaubsziele sind Inseln und Halbinseln wie Rügen, Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Hiddensee sowie Seebäder wie Heiligendamm, Graal-Müritz oder Kühlungsborn. Weitere Tourismusgebiete sind die Mecklenburgische Seenplatte sowie die vier Nationalparks und hunderte von Landschafts- und Naturschutzgebieten. Außerdem ziehen auch traditionelle Hansestädte wie Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald viele Besucher an.

Hier einige ausgezeichnete Freizeitbetriebe die Sie unbedingt einmal besuchen sollten:

FKK ist ein ewiges Thema der Freude und des Reizes im doppelten Sinne des Wortes. In der Zeit nach 1989 prallten dabei nicht selten an der nordöstlichen deutschen Ostseeküste unterschiedliche Haltungen in Ost und West aufeinander. Die Nackten sind im Ergebnis dessen inzwischen wieder auf dem Vormarsch. War die ersten Jahre nach der Vereinigung ein leichter Rückgang der Frei-Körper-Kultur zu verzeichnen, zeigen Anhänger der Freikörperkultur immer häufiger blanken Busen und Po am Textilstrand, was vielerorts zu einem empörten Aufschrei der Badehosenträger führt.

Obwohl Kliebensuppe, Schmandkartoffeln und Armer Ritter nicht in jedem Kochbuch stehen - kulinarisch ist Mecklenburg-Vorpommern längst kein Geheimtipp mehr. Reich an gesunden Rohstoffen einer natürlich gebliebenen Region zaubern hiesige Köche sowohl edle Gerichte französischer Cuisine als auch landestypische Kost auf den Teller. Mit Begeisterung bringen Mecklenburger und Vorpommern auf den Tisch, was das Land hergibt. Saunieren und Essen im Mecklenburg Vorpommern - 2 der 3 schönsten Sachen des Lebens!

»As uns' Hergott de Welt erschaffen ded, fung hei bi Mecklenborg an, ... un schön is't in'n Ganzen worden, dat weit jeder, de dorin buren is..« Fritz Reute

 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


 


Die Bernsteintherme ist wesentlich großzügiger und schöner gestaltet, als die Ostseetherme in Ahlbeck.

Sie ist in zwei Bereich (auch bzgl. Eintritt) gestaltet.
Auch hier wird alles auf einen Chip gebucht und kann hinterher an der Kasse gezahlt werden. Da brauche ich wenigstens kein Geld herumtragen und darauf aufpassen.

Meerwasserbad mit Ostseewasserbecken, Sportbecken, Nichtschwimmerbecken, Kinderbecken und Strömungsbecken. Auch hier ist der Gastronomiebereich nicht gerade einladend.

Termal- und Saunabereich gehören zusammen und bieten ein Innen- und Außenbecken mit heilsamer Sole (32°).


Der Saunabereich beinhaltet Finnische Sauna, Farbichtsauna, Dampfbad, Aquaviva, Sanarium und Strandsauna. Insgesamt sind die Saunen angenehm gestaltet und in gutem Zustand, der Gesamtbereich wirkt allerdings eher wie ein Anhängsel des Bades. Herauszuheben ist die Strandsauna, hier besteht ein direkter Zugang zum Strand und zur Ostsee. Letzteres erspart in der Wintersaison das Tauchbecken.
Ich fand diese Sache sehr schön auch wenn dick eingepackte Spaziergänger (Ende Okt.) etwas kopfschüttelnd auf uns sahen. Leider ist die FKK-Möglichkeit hier eingeschränkt (nicht verboten). Selbst als FKK- und Saunaanhänger verspürte ich nicht das Bedürfnis nackt zwischen Sonntagsspaziergängern mit Hund und Kind herumzulaufen.

Als Resümee würde ich für den Schwerpunkt Sauna die Ostseetherme, für den Schwerpunkt Baden die Bernsteintherme empfehlen.


Gastronomisch hat man an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern ordentlich zugelegt. Die vom kargen Angebot diktierte Eintönigkeit der DDR-Küche gehört der Vergangenheit an. Fleißig haben die Köche in der letzten Zeit in Großmutters Kochbüchern gekramt und viele längst vergessene Rezepte hervorgeholt. Immer mehr von ihnen dürfen sich mit Kochlöffeln oder Sternen schmücken, die ihnen Gastronomieführer zuerkennen.

Wer an die Ostseeküste reist, möchte Fisch essen. Fisch war und ist der kulinarische Spitzenreiter, fast immer kommt er fangfrisch direkt vom Kutter in die Restaurantküche. Aus der Ostsee werden Hering, Dorsch, Flunder, Aal und Lachs geholt, aus den Boddengewässern vor allem Barsch, Zander, Karpfen und Hecht.

In den Monaten März und April dreht sich alles um den Hering, das »Silber des Meeres«. Der Hering war bis Anfang des 20. Jhs. ein Essen für arme Leute. Heute gilt er als Delikatesse. Auf Usedom und Rügen wird jährlich im April zu den »Heringswochen« geladen.

Hat der Hering gelaicht und ist weitergezogen, kommt der Hornfisch, der bis zu einem Meter lang wird, aus den portugiesisch-spanischen Küstengewässern zum Laichen in die Ostsee geschwommen. Der Hornfisch, auch Maiaal genannt, hat schmackhaftes Fleisch. Er ist an grasgrünen Gräten und der lang gezogenen, zylinderartigen Form mit dem spitz zulaufenden Maul zu erkennen.

Die Fischer liefern ihre Ware nicht nur an Restaurants, viele bieten sie auch sonst zum Verkauf an. Bereits am frühen Morgen weisen qualmende Räuchertonnen den Weg zu den Fischerhütten. Die Methode des Räucherns dürfte sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben: Die Fische, Aal oder Hering beispielsweise, werden auf Stangen gespießt und in die Tonne gehängt, wenn es darin so richtig qualmt. Die Kunst des Räucherns wird von Generation zu Generation weitergegeben. Man muss den richtigen Zeitpunkt, zu dem der Fisch goldgelb ist und sich die Haut leicht lösen lässt, im Gespür haben. Holz von Erle und Birke geben den Fischen vor allem die gute Farbe, das von Buche und Eiche den gewünschten Geschmack. Aber wie viel von welchem Holz zu nehmen und wann welches nachzulegen ist, das bleibt Geheimnis der Fachleute.

In den Küstenregionen konnten sich teure Köstlichkeiten einst nur wenige leisten, auf den Tisch der Fischer und Landarbeiter kam, was vor der Tür der rohrgedeckten Häuschen wuchs und was in den nahen Gewässern schwamm: Kartoffeln, Kohl, Rüben, Schweinefleisch, Geflügel und Fisch. Die Tüften, wie hier zu Lande Kartoffeln genannt werden, sind die beliebteste Beilage. Auf Usedom zeigen die Köche jährlich im Herbst zu den »Tüftentagen«, wie lecker sich die kleinen Knollen zubereiten lassen.

Ähnlich steht es mit dem Kohl, der in der Vergangenheit in vielen Familien auf Rügen im Winter den Speiseplan bestimmte, denn Kohleintopf ließ sich mehrere Tage aufwärmen. Heute ist er kein Armeleuteessen mehr. Kohl, der auf der Rügener Halbinsel Wittow prächtig gedeiht, wird im Herbst sogar in Gourmetrestaurants angeboten, wenn es auf Deutschlands größter Insel heißt: »Rügen im Kohlfieber«.

Manches, das die Mecklenburger und die Vorpommern mögen, ist für die Gäste gewöhnungsbedürftig. Denn Rosinen im Grünkohl, Backpflaumen im Gänse- oder Honig am Rippenbraten sind nun wirklich nicht allgemein üblich. Aber hier schätzt man die süßsaure Geschmacksrichtung.

Etliches erinnert an die schwedische Küche, denn große Landesteile gehörten fast 200 Jahre lang zu Schweden. Anregungen für die heimische Küche brachten auch die über die Weltmeere schippernden Seeleute mit und später dann die Feriengäste, die aus allen Regionen Deutschlands angereist kamen. In der Gegenwart gehören auch Restaurants mit bayerischer Küche, mit italienischen oder fernöstlichen Spezialitäten zum gastronomischen Angebot an der Ostseeküste.

Die Küstenwälder sind wildreich, und so bieten viele Köche Wildgerichte an. Hirsch und Reh, aber auch Schwarzwild werden vorzüglich zubereitet. Die Kräuter dazu stammen nicht selten aus dem eigenen Garten und die für die Geschmacksverfeinerung verwendeten Pilze und Beeren aus dem nahen Wald.

Auf Rügen haben einige Kochkünstler Experimentierfreude und Interesse für Tradition gleichermaßen bewiesen: Sie entdeckten das im Park zu Putbus prächtig gedeihende Liliengewächs Bärlauch wieder, dessen Blätter im Geschmack Knoblauch ähneln, und setzen es in ihren Küchen erfolgreich ein.

Am Nachmittag wird, vor allem auf Hiddensee, leckerer Sanddornkuchen angeboten. Köstlich schmecken auch Sanddorneis und Sanddornlikör. Der Sanddornstrauch wird bis zu 2 m hoch und entwickelt orangerote, sehr vitaminhaltige Früchte. In kleinen Restaurants werden die Sanddornerzeugnisse meist aus selbst gepflückten Beeren zubereitet. Die Rezepte sind allerdings geheim.

Wen in der kalten Jahreszeit nach einem Strandspaziergang friert, dem wird zum Aufwärmen ein Köm (klarer Kümmelschnaps) oder ein Grog angeboten. Das Rezept dafür lautet: Auf zwei Stück Zucker wird so viel Rum oder Weinbrand gegossen, bis das Glas zur Hälfte voll ist, dann wird mit siedend heißem Wasser aufgefüllt.


Sauna- und Erlebnispark soll Touristen locken
Zierow
– Einen „Sauna- und Erlebnispark“ will Olaf Deutschmann auf nahezu 3000 Quadratmetern an der Lindenstraße in Zierow errichten.

Zierow Deutschmann denkt an Gebäude mit Saunen, Ruhe- und Aufenthaltsräumen und gastronomischen Einrichtungen sowie zehn Auto-Stellplätze. Einem Vorentwurf des Bebauungsplanes, den der Wismarer Planer Claus Müller während einer Gemeindevertretersitzung vorstellte, stimmten alle Gemeindevertreter zu. Die Gebäude in dem Sondergebiet werden eine Firsthöhe und Dachneigung haben, wie es in Zierow üblich ist.

Der Vorentwurf wird nun im Amt Klützer Winkel ausgelegt. Dann sind die Meinungen und Anregungen der Bürger und Behörden gefragt, Korrekturen und Anpassungen anschließend möglich. Laut Diplom-Ingenieur Claus Müller dauert es mindestens ein Jahr, bis der letzte Stempel für das Projekt vorhanden ist.

Einstimmigkeit gab es bei den Gemeindevertretern auch zur ersten Änderung des Bebauungsplanes für das „Ostseeferiendorf Zierow“. Anstatt für den privaten Wohnungsbau dienen die Grundstücke im Südwesten des Feriendorfes nun dem Bau von Ferienhäusern. „Dafür gibt es einen höheren Bedarf“, sagte Müller. Die ersten Häuser stehen bereits im Ostseeferiendorf.

Die Abgeordneten stimmten dafür, Anja Schmidt als Mitglied in den zu gründenden Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft Gägelow für den Gesellschafter Gemeinde Zierow zu benennen. Die 31-Jährige hat Wirtschaftsrecht studiert und arbeitet in einer Bank in Schwerin. Seit 2004 lebt die Mutter einer Tochter in Zierow. now

Zierow – Einen „Sauna- und Erlebnispark“ will Olaf Deutschmann auf nahezu 3000 Quadratmetern an der Lindenstraße in Zierow errichten. Deutschmann denkt an Gebäude mit Saunen, Ruhe- und Aufenthaltsräumen und gastronomischen Einrichtungen sowie zehn Auto-Stellplätze. Einem Vorentwurf des Bebauungsplanes, den der Wismarer Planer Claus Müller während einer Gemeindevertretersitzung vorstellte, stimmten alle Gemeindevertreter zu. Die Gebäude in dem Sondergebiet werden eine Firsthöhe und Dachneigung haben, wie es in Zierow üblich ist.

Der Vorentwurf wird nun im Amt Klützer Winkel ausgelegt. Dann sind die Meinungen und Anregungen der Bürger und Behörden gefragt, Korrekturen und Anpassungen anschließend möglich. Laut Diplom-Ingenieur Claus Müller dauert es mindestens ein Jahr, bis der letzte Stempel für das Projekt vorhanden ist.

Einstimmigkeit gab es bei den Gemeindevertretern auch zur ersten Änderung des Bebauungsplanes für das „Ostseeferiendorf Zierow“. Anstatt für den privaten Wohnungsbau dienen die Grundstücke im Südwesten des Feriendorfes nun dem Bau von Ferienhäusern. „Dafür gibt es einen höheren Bedarf“, sagte Müller. Die ersten Häuser stehen bereits im Ostseeferiendorf.

Die Abgeordneten stimmten dafür, Anja Schmidt als Mitglied in den zu gründenden Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft Gägelow für den Gesellschafter Gemeinde Zierow zu benennen. Die 31-Jährige hat Wirtschaftsrecht studiert und arbeitet in einer Bank in Schwerin. Seit 2004 lebt die Mutter einer Tochter in Zierow. now
 


 

Mecklenburg-Vorpommern bleibt im Tourismus bundesweit vorn: Mehr als zehn Millionen Übernachtungen im ersten Halbjahr 2008

Mecklenburg-Vorpommern | 21.08.2008 - 12:11:38

Rostock/MVticker. Mit einer positiven touristischen Bilanz hat Mecklenburg-Vorpommern das erste Halbjahr abgeschlossen. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf knapp 10,6 Millionen. "Uns freut besonders, dass Mecklenburg-Vorpommern auch nach dem Rekordjahr 2007 wieder überdurchschnittlich zugelegt und seine Rolle als eines der beliebtesten Urlaubsländer gefestigt hat", sagte Mathias Löttge, Präsident des Landestourismusverbandes. Bundesweit hat es in den ersten sechs Monaten ein Übernachtungszuwachs von drei Prozent gegeben.

Das gute Halbjahresergebnis nährt die Erwartung eines neuerlichen Rekordjahres für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern: "Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir uns bei den Übernachtungen um drei bis vier Prozent steigern und erstmals die Marke von 27 Millionen erreichen können", so Löttge. Dafür sprächen die Signale aus den Unternehmen, von Reiseveranstaltern und Buchungsplattformen. Auch trage dazu eine stärkere Nachfrage aus dem Ausland bei. In diesem Bereich zählten die Statistiker 309.000 Übernachtungen, 13,9 Prozent mehr als im Halbjahr des G8-Gipfels. Dazu Löttge: "Bei unseren ausgeweiteten Aktivitäten in Skandinavien oder den Niederlanden merken wir, dass Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsland stetig stärkeres Interesse hervorruft."

Die etwas geringere Auslastung im ersten Halbjahr - sie sank von 33,5 Prozent im Vorjahr auf 32,9 Prozent - erklärte Löttge mit einigen in diesem Jahr neu eröffneten Hotels, die einige Zeit bräuchten, um sich zu etablieren. Im Vergleich der Flächenländer liege Mecklenburg-Vorpommern bei der Auslastung aber weiter vorn.

Der Verbandspräsident bezeichnete es als erfreulich, dass alle Unterkunftsarten sowie alle Reiseregionen des Bundeslandes mehr Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen konnten. Die im Vergleich zur Ostseeküste etwas geringer ausgefallenen Zuwächse in Westmecklenburg, der Mecklenburgischen Schweiz und in der Seenplatte wertete Löttge als Zeichen dafür, dass im Binnenland in den kommenden Jahren verstärkt um neue Investitionen geworben werden müsse. "Diese Regionen vertragen Impulse durch auf Wellness-Urlauber oder Familien zugeschnittene Häuser, die auch für eine Belebung in der Nebensaison sorgen könnten", erklärte Löttge, der als Beispiel das im kommenden Jahr am Fleesensee eröffnende Iberotel erwähnte. Der Tourismusverband erarbeitet für das Landesinnere gemeinsam mit seinen Partnern zur nächsten Saison vernetzte Angebote zum Wandern, zum Reiturlaub und zum Erlebnis Landwirtschaft.


Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Thalasso
Rostock (ots) -

In Heiligendamm begann einst der Siegeszug der Heilmethode Das wahre Thalasso gibt es nur am Meer. Zwar werben längst auch Bäder und Hotels im Binnenland mit der Behandlung durch Meereswasser, aber nur die Kombination mit der Heilkraft des Küstenklimas bringt tatsächlich Erfolge für die Gesundheit. Mecklenburg-Vorpommern kann sogar zu recht als Wiege von Thalasso bezeichnet werden. Schließlich wurde hier 1793 das erste deutsche Seelheilbad gegründet. Heute kann der Urlauber in zahlreichen Ostseebädern dieses besondere Wellness-Angebot nutzen. "Thalasso", das aus dem Griechischem kommt und schlicht nur "das Meer" bedeutet, findet der Gast unter anderem in Ahlbeck, Binz, Boltenhagen, Heiligendamm, Warnemünde und Zinnowitz. Gerade in unserer heutigen Zeit mit Stress und Schnelllebigkeit wird der Aufenthalt an der Küste als sehr beruhigend und nützlich empfunden. Das gilt besonders dort, wo die Wirkung der heilenden Kraft des Meeres und des Klimas mit modernen, wissenschaftlichen Erkenntnissen kombiniert wird.

Das Arkona Spa im Warnemünder Neptun-Hotel nimmt dabei eine Ausnahmestellung ein, denn es kann mit einer nun schon zehnjährigen Bilanz als erste deutsche Einrichtung mit der originalen Thalasso-Therapie aufwarten und verfügt über eine zentrale Meerwasserleitung. "Für uns gilt Thalasso längst nicht nur als Mode-Erscheinung, denn diese Form ist die beste Präventionskur mit natürlichen Ressourcen. Wir verbinden sie mit ärztlicher Betreuung und oft auch mit spezieller Kost", sagt die Spa-Managerin Ulrike Wehner. Ähnliches gilt auch für das Gesundheitszentrum in Heringsdorf, das internationale Standards garantiert. Erst kürzlich erhielten die Dreikaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin dafür den European Thalasso Award.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Thalasso-Anbieter in der Küstenregion: "Bei uns kommen Mineralien, Salze, Sand, Algen und Plankton als Bäder, Packungen, Peelings oder Massagen am Körper zur Anwendung", erklärt Carolin Jankowski, Spa-Managerin im Cliff Hotel Sellin/Rügen. Sie sieht Thalasso "fast schon als Klassiker". Dabei reichen die dortigen Angebote vom einfachen Bad bis hin zur Aqua-Gymnastik und zur Kombination mit Sauerstoff-Anwendungen.

In einem sind sich die Experten einig: Eine spürbar nachhaltige Wirkung der Thalasso-Therapie - der Begriff wurde bereits 1867 durch den französischen Mediziner La Bonnardiére geprägt - kann nur mit einem maßgeschneiderten Programm erzielt werden, das mindestens sechs Tage umfasst. Die Thalsso-Therapie gilt als anerkannte Heilmethode bei Allergien, Asthma oder Neurodermitis. Schon der griechische Arzt Hippokrates behandelte mit dem Meer Rheuma und Ischias.

Konkrete Qualitätsanforderungen wurden auf dem 1. Europäischen Kongress für Thalasso-Therapie 2002 im Ostseebad Warnemünde verankert. Der im April 2008 abgehaltene Folge-Kongress auf Usedom führte die Arbeit fort und verständigte sich auf zehn Kriterien, nun die europaweit gelten: "Es wurde klar bestätigt, dass die originale Thalasso-Therapie nur direkt am Meer und nicht in der Badewanne in den Bergen ausgeführt werden kann. Das macht Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Küstenlage zu einem Top-Thalasso-Standort", sagt Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

 

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