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Staatsname: Republik Litauen Hauptstadt: Wilna Fläche: ca. 65.000 km² Einwohner: ca. 3,7 Mio. Die Republik Litauen als die südlichste der drei baltischen Staaten, grenzt im Norden an Lettland, im Osten und Südosten an Belarus, im Südwesten an Polen und im Westen an die Enklave Kaliningrad der Russischen Föderation sowie an die Ostsee. Hier herrscht mitteleuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Mit Durchschnittstemperaturen von ca. 20°C ist der Juli der wärmste Monat, allerdings fällt auch im Juli und August der meiste Regen. Durchschnittliche Temperaturen von ca. minus 5°C herrschen im Winter. Im Sommer reicht leichte Kleidung und leichte Wollsachen für morgens und abends, an denen es kühl werden kann. Übergangskleidung im Herbst und warme Kleidung, warme Schuhe im Winter. An Regenschutz denken!

 

Vilnius (Wilna; Hauptstadt) ca. 600 000 Einwohner Kaunas (Kovno) ca. 430 000 Einwohner Klaipeda (Memel) ca. 210 000 Einwohner Siauliai (Schaulen) ca. 148 000 Einwohenr Panevezys ca. 130 000 Einwohner

 

Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

Zumindest ein Raum innerhalb des Saunabades, die eigentliche Sauna oder Saunakabine, kann mit einem elektrischen oder Holzofen auf eine Temperatur von etwa 45 bis 120 Grad Celsius aufgeheizt werden; die typische Lufttemperatur in einer Saunakabine liegt bei etwa 90°C.

In der so genannten Aufguss-Sauna herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, die meist dadurch entsteht, dass man Wasser auf Steinen, die auf dem Ofen liegen, verdampfen lässt (der so genannte Aufguss); dem Wasser werden häufig ätherische Öle oder - vor allem im russischen Raum - Spirituosen wie Wodka oder Bier (erzeugt ein starkes Brotaroma) beigefügt. Der Wasserdampf wird mit einem so genannten Wacheltuch verteilt.

Größere Saunaanstalten bieten neben der Aufguss-Sauna noch eine weitere so genannte Trockensauna mit höherer Temperatur, geringerer Luftfeuchtigkeit und ohne Aufguss.

Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine nackt auf hölzernen Bänken, die sich (meist treppenförmig auf zwei oder drei Ebenen) in einer Höhe von ein bis eineinhalb Meter an den ebenfalls hölzernen Wänden befinden; um eine Verunreinigung der Saunakabine zu verhindern, legt man in Deutschland ein großes, langes Handtuch unter den Körper, das den Schweiß auffängt - im Heimatland der Sauna Finnland werden auch oft Leinentücher, Einmalunterlagen oder sogar gar keine Unterlagen verwendet. In anderen Ländern wie den USA wird beim Saunagang jedoch oft Badekleidung getragen.

Der menschliche Körper reagiert auf die andauernde Hitzeeinwirkung mit einer Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39°C (künstliches Fieber), die der Körper durch starkes Schwitzen zu kompensieren versucht; bei der Schweißbildung handelt es sich um eine Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung, die jedoch verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen hat (vgl. Medizinische Wirkungen). Bei der nach einem Saunaaufguss einsetzenden gesteigerten Feuchtigkeitsbildung auf der Hautoberfläche handelt es sich jedoch vor allem um kondensierte Luftfeuchtigkeit und weniger um eigenen Körperschweiß.

Auf den insgesamt zehn- bis zwanzigminütigen Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase, bevorzugt an der frischen Luft, bei der die beim Schwitzen geöffneten Poren besonders gut Sauerstoff aufnehmen können; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.

Es folgt ein kaltes Bad oder ein Guss mit kaltem Wasser (Kaltduschen): Entweder in einer Dusche, einem Tauchbecken, einem Fluss, See oder - falls vorhanden - durch Wälzen im Schnee oder Abreiben mit gestoßenem Eis.

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum auf; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Der Körper beginnt nun auszukühlen und muss daher gut gewärmt werden. Medizinisch sinnvoll sind in der Ruhephase warme Fußbäder.

In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens halbstündigen Pausen zwei- bis viermal; mehr als drei Saunagänge bewirken i.d.R. keinen höheren Nutzen, können jedoch stark ermüden. In öffentlichen Saunabädern werden i.d.R. stündlich Aufgüsse durchgeführt.

Eine empfehlenswerte Einteilung des Saunabesuchs liegt bei

etwa 10 Minutzen Schwitzphase, etwa 15 Minuten Abkühlphase und etwa 30 Minuten Ruhephase.
Diese Angaben können jedoch nur als erste Orientierung dienen, jeder Saunabesucher muss seinen eigenen Rhythmus finden.

Obwohl die Luftfeuchtigkeit in einem Saunaraum hoch ist, ist eine Sauna kein Dampfbad: In letzterem ist die Temperatur niedriger, aber der Wassergehalt noch höher: In einem Dampfbad sieht man die Feuchtigkeit, in einem Saunaraum nicht. Dieser wird deshalb auch als Trockensauna oder finnische Sauna bezeichnet - im Gegensatz zum Dampfbad, das auch Dampfsauna, römisches Bad oder türkisches Bad genannt wird.

 


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