Wer
nach einem anstrengenden Büro- oder Messetag etwas für seine Fitness tun oder
einfach entspannen und die Seele baumeln lassen will, findet ein brei-tes
Angebot in der Rhein- und Sportmetropole.
Holmes Place Health Club
Fitness-Studio Edel eingerichtet und toller Service! Doch Achtung! Die Verkäufer
sind fürchterlich! Alles über 39,- Euro im Monat ist zu teuer. Dafür trainieren
die meisten dort. Last euch nichts teureres verkaufen! ...
Mit Fitness und Wellness lässt sich heutzutage
viel Geld verdienen. Der Wunsch nach Leistungsfähigkeit und Schönheit in der
Bevölkerung sorgt für reichlich Andrang in den Fitness-Studios. Die Fitness
Company zählt mit ihrem breiten Filialnetz wohl zu den bekanntesten
Fitness-Tempeln. In Köln allein hat sie fünf Zweigstellen. Ich bin jetzt
Mitglied bei der FitCom und möchte meine Erfahrungen gerne teilen. Dabei
versuche ich mal so objektiv wie möglich zu beschreiben was mir positiv und was
mir negativ aufgefallen ist.
Positiv:
Das Positive zuerst. Die FitCom verfügt über ein sehr großes Filialnetz, welches
man mit passender Mitgliedschaft uneingeschränkt und sogar weltweit nutzen kann.
Geht man von dem Fall aus, dass man wirklich das gesamte Filialnetz in Anspruch
nimmt, scheint der Preis von knapp 70 Euro auch gar nicht mal so hoch (aber auch
nur dann). Das Konzept der FitCom ist ein möglichst breites Angebot an Fitness
und Wellness bereitzustellen. Das gelingt ihnen auch. Alle Clubs verfügen über
große Cardio-Bereiche, bieten Krafttraining sowohl für den Anfänger (Circel-Training)
als auch für den Fortgeschrittenen (Freihantel) an, verwöhnen die Mitglieder mit
Sauna-Bereich, Bar und kostenlosem DVD-Verleih und haben ein breites
Kurs-Angebot. Einige Clubs verfügen sogar über Schwimmbäder und Squash-Courts.
Wenn man sich auf dieses vielfältige Angebot einlässt, kann man problemlos ein
ausgewogenes Training gestalten.
Die Geräte sind überwiegend von guter Qualität. Die Spinningräder und
Rudergeräte (Concept2) sind gewohntermaßen in stabiler Studioqualität. Im
Cardio-Bereich stehen an und für sich ausreichend Geräte zur Verfügung.
Als Mitglied der Fitnesskette Fitness Company"
hat das Mitglied die Möglichkeit sämtliche bundesdeutschen Fitness Studios der
Fitness Company ohne Aufpreis zu nutzen.
Da mich in der letzten Zeit vermehrt Wege nach Köln führten nahm ich auch meine
Sportsachen mit und besuchte das Kölner Sportstudio der Fitness Company.
In der Tat. Die Fitness Company verfügt bundesweit über 130 Sportstudios.Beinahe
wöchentlich öffnet ein neues Sportstudio.
Auch in Köln fasste man Fuss und eröffnete schon vor einiger Zeit ein
Sportstudio.
Dieses liegt unweit des Kölner Heumarktes in der Fußgängerzone.
Erstaunt war ich schon als ich erfuhr das Köln nur ein Sport Studio der Fitness
Company aufzuweisen hat.
Hier dachte ich eher an zwei-drei Filialen der Fitness Company.
Mein erster Besuch in Köln stand nun an und ich begab mich in das Fitness
Studio.
Dieses befindet sich schon wie erwähnt in der sehr belebten Fußgängerzone.
Schade,Fahrradständer sucht man vergebens und so schloß ich mein Fahrrad an
einer Laterne an.
Mit Parkmöglichkeiten für das Auto sieht es ebenfalls sehr schlecht aus.
Das Fitnessstudio liegt im 5. Stock.Wer mag kann nun per Pedes oder mit dem
Fahrstuhl die Muckibude aufsuchen.
Der Empfang ist wie in allen Studios der Fitness Company identisch.
Dem Sportler erwartet zunächst eine in den Farben blau-rot gehaltene Rezeption.
Nach Passieren des Drehkreuzes befindet man sich schon im Fitness Studio.
Um zu den Umkleideräumen zu gelangen muß man nun beinahe das gesammte Studio
durchquerren.
Naja....
Der Umkleidebereich ist mit vielzähligen Umkleideschränken aus Kirschholz
versehen. Auch hier ist die Anordnung der Duschen , des Wellnessbereiches und
der WC nicht gerade optimal.Doch später hierzu mehr.
Nachdem der Sportler sich sportgerecht gekleidet hat geht es nun zurück in den
Trainingsbereich. Sehr angenehm und visuell ansprechend die Gestaltung des
Trainingsbereiches. Hier ist der Trainingsbereich in zwei Etagen aufgegliedert.
So findet der Sportler in der unteren Etage Laufbänder , Stepgeräte ,
Rudergeräte und mehr. In der oberen Etage findet man ausschliesslich Kraftgeräte
und die obligatorische Ecke für Extrem Kraftsportler sowie einen
Verantstaltungsraum für die Durchführung von Kursen.
Zurück in die erste Etage.
Das Aufwärmtraining fällt an. Bei den Konditionsgeräten gefällt das diese auf
den allerneuesten technischen Stand sind. Die Laufbänder sind extrem flach und
bieten auch bei höheren Geschwindigkeiten einen außerordentlich guten Halt.
Sämtliche Geräte sind mit Meßeinheiten zur Ermittlung der Herzfreuquenz und des
Kalorienverbrauchs versehen. Der neueste Stand der Technik bietet auch die
Verwendung von großen Displays an.
Vor den Konditionsgeräten hat die Fitness Company cirka 10 Fernsehgeräte
aufgestellt.Mittels Kopfhörers ist es nun möglich beim Trainieren Fernseh zu
schauen.
Nach dem Aufwärmtraining geht es in die erste Etage.
Hier gibt es auch den obligatorischen Fitness Zirkel.
So hat man im Kreis mehrere Kraftgeräte aufgestellt. Jeder Nutzer des Zirkels
sollte mindestens eine Minute an einem Gerät trainieren und dann zum nächsten
Gerät wechseln.
Optisch und akustisch wird dem Sportsfreund dies durch eine bunte Lichterampel
mit Gong signalisiert.
Nach diesem Zirkel kann man nun noch schwierigere Geräte nutzen.
Während meines Trainings konnte ich mehrfach einen Trainer sehen.
Dieser gab einzelnen Mitgliedern einige Hinweise zum Verbessern der
Trainingsübungen.
Somit ist es für jeden Trainierenden recht einfach einen Ratschlag zu erhalten.
Nach der Durchführung meiner Trainingseinheiten begab ich mich nun in den
Umkleideraum. Nach dem Umziehen ging ich duschen. Hier ist es wirklich sehr
ärgerlich das man Stolperstufen zum Duschraum eingebaut hat.
So stolperten während meines Besuches mehrere Mitglieder über diese beiden
Stufen in den Duschraum. Eine sehr hohe Unfallgefahr !!!
Verwöhnt von anderen Studios der Fitness Company nahm ich natürlich auch kein
Shampoo oder Duschbad mit in den Duschraum.
Es kam wie es kommen mußte.In Köln stellt die Fitness Company keine
Reinigungslotions zur Verfügung . Schade ! Es heißt also Duschbad und Shampoo
mitzubringen.
Nun wollte ich saunieren gehen.
Hierzu muß man von der Dusche quer durch den Umkleideraum wandern um in den
Wellnessbereich zu gelangen.
Dort angekommen stehen dem Gast zwei Finnische Saunen und eine Dampfsauna zur
Verfügung.
Sind die finnischen Saunen ausreichend groß und gut geheizt so enttäuscht das
Dampfbad.
Dieses Dampfbad besteht aus weißem Plastik mit wenig Charme.
Während meines Besuches war das Dampfbad kaum beheizt so dass ich die finnische
Sauna benutzte.
Nach einem ordentlichen Aufheizen konnte ich mich mittels verfügbarer
Schwallduschen entsprechend abkühlen und ich wollte nun im Ruheraum etwas
relaxen.
So richtig gelang mir das aber nicht , denn durch die vermutlich ältere
Klimaanlage brummte es ordentlich im Raum und durch die weniger gut isolierten
Fenster war Strassengeräusch zu vernehmen.
Also nichts mit einer kleineren Ruhephase.
Nun war auch fast schon das Ende meines Besuches angekommen. Wie üblich bei der
Fitness Company hatte ich nun die Möglichkeit nach dem Umkleiden meine Haare zu
fönen.
Der Trainingsbereich im Kölner Sportstudio gefällt. Moderne und gut gepflegte
Geräte machen das Training recht einfach und bereiten dem Sportler Spaß.
Nicht so gut gelöst hat man aber die Situation im Umkleide und Wellnessbereich.
Hier erwarten den Sportler teilweise zu lange und umständliche Wege. Sicherlich
ist dies der Räumlichen und Baulichen Situation geschuldet.Dennoch hätte ich
hier mehr Phantasie erwartet. Diese Phantasie und nötiger Gestaltungswillen
fehlt auch bei der Einrichtung der Dampfsauna.
Dennoch spreche ich dem Kölner Sportstudio der Fitness Company eine Empfehlung
aus.
Sicherlich bin ich durch die Berliner Verhältnisse etwas verwöhnt ,dennoch
bietet die Fitness Company auch in Köln das entsprechende Know How. Wer meinen
Bericht ein zweites Mal liest sollte merken das ich mich eher bei Kleinigkeiten
aufgeregt habe... dann eben doch noch ein sehr gut!