WOHLKOMMEN IN KÄRNTEN ~ WOHLBEFINDEN IN DEN BERGEN UND AN DEN SEEN

Albanien  Andorra  Belgien  Bosnien  Bulgarien  Dänemark  DEUTSCHLAND  Estland  Finnland  Frankreich  Griechenland  Großbritannien  Irland  Island  ITALIEN  Kroatien  Lettland  Liechtenstein  Litauen  Luxemburg  Malta  Mazedonien Moldawien 
Monaco    NIEDERLANDE  Norwegen  ÖSTERREICH  Polen  Portugal  Rumänien  San Marino  Schweden  SCHWEIZ  Serbien  Slowakei  SLOWENIEN  Spanien  Tschechien  Türkei  Ukraine  UNGARN  Vatikan  Weissrussland  Zypern


 
PERLEN~SAUNATEST
PROMIS
IN DER SAUNA

LUX©US Aufguss ~Zeremonien
Rituale~Varianten
LUX©US~DÜFTE ~ ÖLE

20 TESTPUNKTE  BIS
ZUM GÜTESIEGEL


GOURMET~LEXIKON
WOHLFÜHL~LEXIKON

KINDER TESTEN IN DER FREIZEIT

SCHWARZE LISTE


 
VIDEO~ PRÄSENTATIONEN
INTERNATIONALE
PRESSEBERICHTE
MEDIEN LISTE


KATEGORIEN:

SAUNA

 WELLNESS & BEAUTY

FREIZEIT

GOURMET

Google Insauna Search
News


 

DIE   KÄRNTEN
WOHLFÜHL~STARTSEITE
 

ALLGEMEINES ÜBER KÄRNTEN
PERLENSAUNEN

INSIDER~MEINUNGEN - NEWS
KOMM ZUM TAG DER SAUNA 20./21.4.

 

  RANGLISTE 2010
PERLENSAUNEN
GÜTESIEGEL
....Sauna
©

Kärnten / Carinthia

Ort/Stadt Wohlfühlziel
Gastgeber
Prädikat  Sonstige
Auszeichnungen
 

Pkt

48. 1. BAD KLEINKIRCHHEIM RÖMERBAD Erlebnis       13.4
  2. SPITTAL
AN DER DRAU
DRAUTALPERLE Landes       7.7
211. 3. VILLACH WARMBAD Perlen       4.7
214. 4. BAD KLEINKIRCHHEIM ST.KATHREIN Perlen       4.5

PERLENTEST WISSENSWERTES RUND UM DIE AUSZEICHNUNGEN UND GÜTESIEGEL
DIE JURY UND PROFITESTER
INFOSERVICE office@insauna.com redaktion@webintest.com

 

 

    KÄRNTEN    

 

 

 

 

 

Das südlichste Bundesland Österreichs Beeindruckt vor allem mit seinen über 200 Badeseen, die mit Spitzentemperaturen bis zu 28°C Aufwarten!

 

Es grenzt an Tirol, Salzburg und Steiermark sowie an das Land Slowenien. Kärnten ist etwa halb so groß wie das bundesdeutsche Land Sachsen. Eine halbe Million Menschen wohnen hier. Landeshauptstadt ist Klagenfurt. Der 200 qkm große Nationalpark Hohe Tauern mit dem höchstem Berg Österreichs, dem Großglockner, ist eine der schönsten Gegenden der Welt.

 

 

 

Kärnten ist Österreichs südlichstes Bundesland. Es erstreckt sich auf 9.533 km² südlich des Alpenhauptkammes. Kärnten ist auch für einen Kurzurlaub ideal gelegen: München: ca. 248 km Nürnberg: ca. 415 km Stuttgart: ca. 470 km Bozen: ca. 241 km Ljubljana: ca. 101 km Zagreb: ca. 241 km

 

 

Die 10 größten Orte im Bundesland Kärnten:

  • Klagenfurt (92.400 Einwohner)

  • Villach (57.900 Einwohner)

  • Wolfsberg (25.300 Einwohner)

  • Spittal an der Drau (16.000 Einwohner)

  • Feldkirchen in Kärnten (14.000 Einwohner)

  • Sankt Veit an der Glan (12.800 Einwohner)

  • Völkermarkt (11.400 Einwohner)

  • Sankt Andrä (10.700 Einwohner)

  • Velden am Wörthersee (8.550 Einwohner)

  • Finkenstein am Faaker See (8.200 Einwohner)

Lassen Sie sich in Kärnten verwöhnen! O sole mio! Das sonnen- und wasserreichste Bundesland, im Süden Österreichs, zieht mit trinkwasserreinen und badewarmen Seen auch immer mehr Saunisten in seinen Bann.

 

 

Urlaub im Süden muss nicht am Meer sein. Kärnten besticht mit typisch österreichischem Flair und einem unvergleichlichen Mix aus großartiger Bergkulisse, lieblicher Seenlandschaft und pulsierenden Städtchen.

Kärnten hat einen Anteil von beinahe 40.000 ha am Nationalpark Hohe Tauern. Mit dem Naturschutzgebiet Nockberge, über 18.000 ha groß, wurde ein eigenes ehrgeiziges Landesprojekt geschaffen. Naturparks - und davon gibt es viele, sind für die Kärntner eine Herzensangelegenheit! Sie können aber auch dem größten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze, einen Besuch abstatten. Beobachten Sie lustige Murmeltiere, scheue Steinböcke und unberechenbare Gemsen.


Kärnten punktet mit vielfältigem Freizeitangebot, großteils speziell für Familien. Erleben Sie unter anderem den Carinthischen Sommer, die Wörthersee-Bühne, das Minimundus oder das GTI-Treffen. Aller Orts gibt es ausgezeichnete Volksmusik zu hören, denn die Kärntner singen einfach gern. Klagenfurt, die Stadt des Lindwurms und Kärntner Landeshauptstadt, bietet zu jeder Jahreszeit ein urbanes und kulturelles Angebot für jeden Geschmack. Einige Destinationen wurden bereits ausgezeichnet und die müssen Sie unbedingt besuchen:

In der Kranichen Region, einer imposanten Gebirgslandschaft, wächst die Wulfenia, die sonst nur im Himalaja zu finden ist. Die Ferienregion Villach mit ihrer Therme ist bekannt für ihre Brauchtumsfeste. Der Millstätter See, eingesäumt von uralten Wäldern, ist ein besonderes Liebkind aller Wassersportler. Das smaragdgrüne Wasser des Faaker Sees verzaubert schlichtweg.

 

 

Die seltene Gebirgsformation der eigenwilligen Nocken mit der sensiblen Pflanzen- und Tierwelt prägen den Nationalpark Nockberge.

 

Der Wörthersee wechselt die Farben vom satten Türkis bis zum warmen Moosgrün, alle Sommersportarten können hier praktiziert werden. Die Naturbühne Ossiacher See präsentiert sich mit Seglern und Surfern als besonders heitere Kulisse. Auch der Klopeiner See und der Turnersee im Süden Kärntens bieten ein heiteres Standleben für Große und Klein. Man kann schon 30 Jahre alt sein, oder erst 60 Jahre jung. Darum geht es in Wirklichkeit. Um das Gefühl von Lebensqualität und innerer Harmonie, dass haben die Kärntner.

 

 

Sauna und Schwitzen in der Stammsauna und Trinken und Sitzen am Stammtisch. Entdecken Sie Kärnten mit all seinen Schönheiten.

 


In Kärnten lacht die Sonne einfach öfter - von den schönsten Seen über die herrlichsten Gipfel bis hinein ins Gemüt der Menschen! Die Gastgeber sind herzlich und unbekümmert. Damit Sie den Dialog mit den Kärntnern bestehen, Ein paar Ausdrücke zum schmunzeln:

  • Beasch  Junge männliche Person

  • Dirndl  Junge weibliche Person

  • Donkschen  Dankeschön

  • Eigalan  Augen

  • einebrotn  mit einem Mädchen flirten

  • herschwanzln  sich herausputzen, schönmachen

  • ratschn  plaudern

  • schichtig  scheu

  • taugn  gefallen finden an

  • Maaa!  Ausdruck der Enttäuschung

  • Ga?  Gelle ? Nicht wahr ?

  • Na!  Nein! Oder mit lang gezogenem a: Nein wirklich ! (am besten in jedem Satz mindestens einmal verwenden, täuscht jeden Einheimischen)

  • A fescha Kampl  ein hübscher Mann

  • Liabale  eine liebe Person

  • Oaschale  sehr nett gemeintes Wort für die Angebetete

  • Wantsche Tudl  gemütliche weibliche Person, unkompliziert, das Gegenteil einer Tussi oder Zicke

  • A kamota Hax  gemütliche männl. Person, unkompliziert, das Gegenteil einer Nervensäge

  • Mammalepua  Muttersöhnchen

  • Zniachtale  Zwerg, kleinwüchsiger oder schwachbrüstiger Mensch

  • A Truhtschn od. auch: Ratschkatl  Mädchen mit extremen Mitteilungsbedürfnis (Vorsicht: Hohe Handyrechnung!)

  • Kasnega  Weißhäutiger Junge, der trotz Kärntner Sommersonne als unbräunbar gilt

  • Bliaz  Idiot

  • Dire Kraxn  dünnes Mädchen oder Bursche

  • Auf'n Zaga geh'n  Auf den Zeiger gehen, jemanden nerven

  • Radier ob!  Hau ab! (Bei nicht Beachten riskiert man:)

  • a Brate  Ohrfeige, schmerzhaft

  • vatschüssn  (sich) verabschieden

 

 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


 

 

 


Guten Tag!
Waren im Urlaub wieder in Kärnten und haben die tollen Aufgüsse von "Saunafex" Bernd erleben dürfen. Einzigartiges Programm am Di + Do! Meersalz, Eis, Obst und Honigaufguss stehen am Programm. Und das alles zu einem Sauna-/Hallenbadeintrittspreis von 12,60. Auch bieten sie eine Schi/Sauna/Schwimm-Kombikarte um nur 34 Euro an. Einfach Spitze und empfehlenswert! Schade nur, dass diese "Drautalperle" mit ihrem "Saunafex" nicht in eurer Wertung aufscheint.....
sauna@wir-sind-cool.org


 

Hallo Petra und Georg,

nach einem fulminanten aber leider stressigen Jahresbeginn habe ich mir nach teilweise 16-18 stündigen Arbeitstage ein paar Tage Wellnessauszeit gegönnt. Es hat uns in das schöne Kärnten verschlagen und zwar nach Bad Kleinkirchheim.

Also ich war nun ja schon in einigen Saunen, aber das „Römerbad“ ist für mich bis jetzt das schöne was ich an modernen Sauna und Wellnessanlagen gesehen habe. Ich bin verwundert, dass diese Anlage noch nicht in eurer Rankingliste vorkommt, oder habe ich diese nur übersehen?



ein kleiner Auszug aus dem heutigen Schreiben an Thomas dem verrückten Münsterländer:

Wie ich dir schon am Anfang geschrieben habe hatte ich volle Stress, und diesbezüglich habe ich dringend ein paar tage Auszeit gebraucht. Ich war mit meiner Partnerin einige Tage in BAD KLEINKIRCHHEIM zum Schifahren und zum schwitzen. Zum Schifahren ist es leider nur einmal gekommen, da ein fürchterlicher Wind die ganze Zeit wehte und uns fast die Nasen wegblies. Folglich blieb uns „leider“ nichts anderes übrig als in die Thermen zu gehen. Also Thomas ich kann dir sagen, dass die Thermen „Römerbad“ in Bad Klein Kirchheim bisher die schönsten waren die ich besucht habe (und das waren doch einige). Diese Architektur und Ausstrahlung der Innenräume, für mich als Innenarchitekt ein Traum. Ich würde dir einen Besuch wirklich empfehlen. Ein wenig Teuer (ca. 29 € Tageskarte) aber es lohnt sich.

 

 ½ Stündliche Aufgüsse die wirklich mit bravour stattgefunden haben, bei jedem Saunagang Peeling od. eincremen mit verschiedenen Ölen und die Aufgüsse wurden ausschließlich durch geschultes Personal durchgeführt.

Am zweiten Tag als wir da waren, hat mich einfach mein „wedelherz“ nicht mehr gestillt und ich habe gefragt ob ich als 2-facher Italienmeister im Aufguss einen machen dürfte, aber ich habe eine bitter absage bekommen. Stell dir das vor, Ich dachte mir am anfang das gibst doch nicht, aber dann wiederum für richtig empfunden, wenn dies so von der Obrigkeit gefordert wird.

 

Ich wurde aber (vielleicht auch aus Höflichkeit) gefragt ob ich dem Personal eine Lektion erteilen könnte (nur die 4 Saunawarte und ich). Na ja dachte ich mir, warum nicht. Habe zwar zum Verständnis gegeben, dass für 4 Personen einen Aufguss machen nicht besonders Spaß macht. Wedelprogramm zu ende geführt, Applaus und Lob bekommen und das war´s. Dachte ich.

 

Kaum 10 Minuten später hat mich der Saunaleiter Alfred auf unseren Liegeplätzen aufgesucht und hat begonnen mit mir über die Aufgüsse zu reden, und fragen begonnen. Er war ganz verwundert, dass es solche Meisterschaften gibt, und ob es auch Videos gibt, oder sonstiges Infomaterial. Beziehungsweise ob ich Tipps hätte für Ihre Aufgüsse, es wurde auch gefragt ob es Schulungen gibt, sie haben sich sehr hart getan am Anfang, denn keiner konnte Ihnen richtig zeigen wies funktioniert.

 

Da habe ich ihn auf die www.insauna.com hingewiesen, und von unserem Kurs in Obersees erzählt, die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten aufgezählt die wir dort erlernt und gesehen haben. Ja es war ganz toll zu erzählen.

Am nächsten Tag haben wir die Thermen von „St. Kathrein“ besucht, und als Schock das totale Gegenteil vom anderen erlebt. Kaum eingetroffen in die Saunalandschaft hat uns schon mal eine Hitzewelle erschlagen, sodass man fast gar keinen Aufguss mehr zum schwitzen gebraucht hätte.

 

Das Saunapersonal hat KEINE Aufgüsse gemacht. Es wurden lediglich stündlich Eimer mit duftgefüllten Wasser, ein Handtuch und der Saunalöffel vor die Tür gestellt und wer gewollt hat, konnte einen Aufguss machen. So was habe ich bis jetzt auch noch nie erlebt. Da dacht ich mir, das ist nun deine Chance für ein paar Stimmen, und habe zwei Aufgüsse gemacht.

 

Der um 16.00 war halb voll. Schon beim verlassen der Sauna nach dem Aufguss wurde ich gefragt ob ich noch so einen Meisteraufguss wiederholen würde, um 18.00 Uhr habe ich dann auch diesem zugesagt. Diesmal war die Sauna voll. Es war schön zu sehen wie die Gäste es genossen und meine Wedeltechniken applaudierten. Das ist wie wir schon beim Kurs gesagt haben, das Brot und der Lohn für unsere Arbeit.

Tag 4 wieder Therme Römerbad. Auch wenn ich keine Aufgüsse machen darf, aber uns haben einfach die Atmosphäre und die Lokation gefallen. Dann zu meiner Verwunderung wurde ich gebeten einen Aufguss zu machen. Alfred würde mich vorstellen und dann das Zepter übergeben. Ein riesen Überraschung. Ich konnte einfach nicht nein sagen (versteht sich eh von alleine), und so darf ich nun auch in diesem Bad einen Wedler auf meinem Konto buchen. Es war schön.

Gestern bei der Heimreise haben wir uns noch die Sauna im Cron4 gegeben. Beim Empfang die Heidi (mittlerweile kennt man da fast das ganze Personal, denn in dieser Saunalandschaft wurden die Meisterschaften abgehalten) hat uns begrüßt und sofort nach dem ist Zustand für den Saunaoscar gefragt, ob ich bereits etwas gewonnen hätte oder wie das funktioniert. Stell dir vor die hat mir noch keine Stimme gegeben!! Sie wusste nicht wie das funktioniert, und es stimmt auch, die Beschreibung ist auch ein wenig rar. Na dann kannst du dir schon vorstellen, dass ich der eine „Stimmenwähllektion“ erteilt habe.

Also wie du siehst ist dieses Problem nicht nur bei Dir, wir haben das hier genauso, dass sich wenige darum kümmern oder gar nicht wissen wies zum voten geht.

Bei dir ist es aber komisch, da du und Hubert zu zweit seid, und kann mir vorstellen, dass bei euch so richtig gefiebert wird, Stimmen hast du ja schon viele. Mein Daumendrücken hast du natürlich auch. Ich kann mir vorstellen dass der Saunaoskar euch schon viel bring, zum einen mehr Gäste, zum anderen auch einen guten Namen, denn es kann ja nicht jeder als Oskar nominiert werden. Erkläre das deinen Chefs mal.

Es wäre toll wenn du den Oskar gewinnen würdest. Man hat da einfach einen anderen Bezug, denn man kennt diese Person. Falls, und ich hoffe es, du den Kelch der Kelche in die Höhe strecken kannst, wäre ich natürlich gerne dabei. Es ehrt mich und füllt mich mit Freude, dass es ein Wunsch von dir ist, dass ich da dabei wäre und freue mich auf deine Einladung.

Ehrlich gesagt habe ich auch schon an eine Einladung für dich, denn ich möchte im Monat März ein „exclusives Saunaevent“ organisieren. Mit Spezialaufgüssen der besten Aufgieser im ganzen Land und Nachbarland. Wenn´s irgend wiemöglich ist möchte ich auch Georg dazu einladen. Dieses Event soll für Infos und Neuigkeiten gedacht sein. Zur Vorstellung der verschiedenen Wellnessanlagen (durch die einzelnen Aufgieser). Im Programm wäre auch ein Referat über die „Gesundheit beim Wellnessen“ eines Gesundheitsdoktors bzw. ein Referat über ätherische Öle. Ich bin noch beim Vorogansieren und werde dir diesbezüglich noch frühzeitig Bescheid geben.

ein Ciao aus Südtirol an euch beide von dem

2-facher Saunaaufgußitalienmeister + deutschen geschulten Saunaanimateur

Kofler Andreas


 

Wasserwelt mitten im Maisacker


Ersatz für Urlaub im Süden. Lokalaugenschein in der Therme Erding,
die Vorbild für Kärnten werden könnte.

Erding ist ein verträumter Ort im tiefen Bayern, mit knapp 33.000 Einwohnern. Dass der Name hierzulande dennoch geläufig ist, liegt am Weißbier. Kaum jemand, der den Werbe-Jingle vom Erdinger Weißbier nicht nachsummen könnte.

Seit einigen Wochen merken sich Kärntner Touristiker den Namen Erding aber auch aus einem anderen Grund. Nach dem stattlichen Vorbild der örtlichen Therme könnte schon bald eine saisonunabhängige Infrastruktur auch in Kärnten entstehen. Josef Wund, Architekt, Erbauer und Betreiber der Therme Erding möchte - falls die Voraussetzungen passen - auch in Kärnten so ein Projekt verwirklichen.

Der Garten Eden. Um das Badeparadies zu erreichen fährt man über Landstraßen durch liebliche bayrische Dörfer mit ihren typischen Zwiebel-Kirchtürmen, vorbei an Maisfeldern. Aus so einem Maisacker wachsen plötzlich Glaskuppeln und eine mehrstöckige Hochgarage empor. "Der Garten Eden", wie die Gäste die Therme gerne bezeichnen. Hort der Entspannung, Ort für Spaß, Sport und Kommunikation und Ersatz für so manchen Urlaub im Süden.

35.000 Quadratmeter. Der clevere Seniorchef, Architekt Josef Wund empfängt die Kärntner Delegation und lenkt schnellen Schrittes durch das Labyrinth von Sauna- und Pool-Landschaften - nicht ohne eine kaputte Birne, dort abblätternde Farbe zu registrieren. Palmenhaine, Ruhezonen, Erlebnisbereiche und halsbrecherische Rutschen wechseln einander ab. Hier die Karibik mit echten exotischen Pflanzen, dann wieder Pompeji, Venedig, eine Almhütte oder Stonehenge. 35.000 Quadratmeter Wasserlandschaft für jeden Geschmack. "Wenn man Erfolg haben will, muss man Räume schaffen, die die Zeit vergessen lassen", philosophiert Wund, der als Experte für den Messebau gilt und neben Bädern eine Reihe von Kliniken besitzt.

Cash Flow. Philharmoniker-Konzerte zur Sommersonnenwende, Diskomusik bis vier Uhr früh einmal im Monat, tragen dazu bei, dass das Interesse der Gäste nie abkühlt. 10.000 Besucher kamen am letzten Wochenende, 160.000 im August 2007. Das alles trägt dazu bei, dass die Therme Erding einen Cash Flow von 52 Prozent in die Bücher schreibt.

"Monopole sind das Schlimmste", meint er. Daher konkurrieren sich Pächter der Gastro-Inseln - oft zwei in einem Pool - Masseure und Shop-Inhaber. Insgesamt 400, neben 195 fix Angestellten. "Das tut auch den Preisen gut", ist Wund überzeugt. Und wie zahlt einer, der ohne Hemd und Hose an der Pool-Bar sitzt? Ein Chip am Handgelenk registriert jede Konsumation, jede Massage, jede Schönheitsbehandlung. Bis auf jene, die im gestaffelten Eintrittspreis inbegriffen sind. Honigpeeling oder Joghurtmaske zum Beispiel, gibt es fast jede Stunde gratis. Oder man bäckt sich sein Brot vor der Brotsauna und pflegt die Haut im Sole- oder Calziumbecken. Kein Wunder, dass der Durchschnittsgast 7,5 Stunden bleibt. "Wir sind Trendsetter und laufen dem Trend nicht hinterher", möchte sich der gelernte Architekt richtig verstanden wissen.

Ölbohrungen. Schuld war eigentlich der Ölkonzern Texaco, der vor einigen Jahren bei Erding nach Öl bohrte. Statt des schwarzen Goldes sprudelte 65 Grad heißes Wasser aus 2400 Metern Tiefe. "Ich habe das Grundstück und mittlerweile 32 weitere gekauft, weil ich an den Großraum München geglaubt habe", erzählt er. Herausgestellt hat sich dann, dass die Herausgestellt hat sich dann, dass die Münchner nicht einmal ein Drittel der Gäste ausmachen, das zweite kommt aus Bayern und ein weiteres aus Österreich.

Von nah und fern. Die Gäste nehmen mehr als 100 Kilometer in Kauf, um einen Tag lang in der Wasserwelt zu plantschen, auf Rutschen in die Tiefe zu sausen und einen Aufguss mit Erdinger Weißbier zu erleben. "Wir haben Erding verändert", ist der Bauernsohn überzeugt. Seit es die Therme gibt, haben sieben Hotels eröffnet und Kooperationsbetriebe freuen sich über Nächtigungssteigerungen von 6000 Prozent.

Unter freiem Himmel. Mittlerweile blitzt die Sonne durch die Wolkendecke. 32 Grad unter der Kuppel sind das Signal für Mitarbeiter, das riesige Dach auf Knopfdruck zu öffnen. Es dauert drei Minuten, bis sich die Kuppel öffnet - eine Wund'sche Entwicklung. Herein strömt frische Luft und das Gefühl von Natur und blauem Himmel.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER


Eine kulinarische Entdeckungsreise in Kärnten ist so facettenreich und vielfältig wie die vier Jahreszeiten:


Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Schließlich veredelt die Kärntner Wirtshauskuchl das, was die Natur und die Bauern in der Nachbarschaft bieten. Über Jahre hinweg hat sich eine kulinarische Partnerschaft entwickelt, die so manche Überraschung bereithält.

Kasnudeln haben immer Saison
Natürlich gibt es Kärntner "Nationalspeisen", die das ganze Jahr über Saison haben. Wie die Kärntner Nudel - ein Nudelteig, dünn ausgewalzt, zu einer faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Köstlichkeiten gefüllt.


Mit Topfen und Gartenminze - Kasnudel genannt, mit Fleisch, mit Spinat, Erdäpfeln und Pilzen oder süß mit Kletzen (gedörrten Birnen). Beliebte Suppeneinlage sind "Schlickkrapferl", eine Miniaturvariante der Kärntner Nudel mit einer Füllung aus Innereien und Kräutern.


Viele Kärntner Wirte haben sich der Vielfalt der Kärntner Nudel verschrieben und servieren Ihren Gästen ein "Nudl-Kudl-Mudl", verschiedene Nudelsorten zum Probieren.

Guter Geschmack kennt keine Grenzen
Bei einer kulinarische Reise durch Kärnten stellen "Seitensprünge" in die benachbarten Länder Italien und Slowenien gar nichts Anrüchiges dar. Sie zeigen, wie verwandt die Küche der drei Länder ist.


Kärntner Kasnudel werden in der italienischen Variante als Ravioli serviert, des Reindlings slowenischer "Zwilling" ist die "Potica". Luftgetrockneter Prosciutto reift in der Gegend um das friulanische Städtchen San Daniele - aber auch in der Draustadt Villach haben sich innovative Fleischerbetriebe auf die Herstellung dieser Schinkenspezialität spezialisiert.


Die Wirte der drei Regionen tauschen gerne ihre Rezepte dieser köstlichen Alpen-Adria-Küche aus.


Hans Tschemernjak, "Tschebull-Wirt" vom Faaker See, hat bereits vor 13 Jahren eine grenzüberschreitende Wirtekooperation ins Leben gerufen. Jeweils eine Woche im Jahr kocht ein Koch im Wirtshaus der Partner.

Kärntner Wirtshauskultur
Wie findet man in Kärnten sein Lieblingswirtshaus?
Ist es die gastliche Stube der netten Wirtsfamilie, wo es die besten Kasnudeln gibt? Oder das Haubenlokal, das nicht im entferntesten an einen abgehobenen Gourmettempel erinnert? Oder die Buschenschenke beim Almbauern, wo dieser einzigartige Schinkenspeck aufgetischt wird?


Sie alle verstehen sich als "Veredler heimischer Produkte", setzen ihre kulinarischen Schwerpunkte nach den Jahreszeiten und nennen Kreativität, Ideenreichtum und Handarbeit als Qualitätsmerkmale.


Der als "Kärntner Kuchlmasta" bekannte Kärntner Autor Peter Lexe trifft seine Wahl nach folgender einfacher Formel: "Verlasse ich ein Gasthaus zufrieden, daß ich den Wunsch verspüre, wieder hier einzukehren, und stelle ich beim zweiten Besuch die gleichen Zustand fest, dann reihe ich dieses Wirtshaus in die Kategorie meiner persönlichen Lieblingslokale." Nachahmung empfohlen.

 

nach oben     

Inselbad Bahia