Das
südlichste Bundesland Österreichs Beeindruckt vor allem mit seinen über 200
Badeseen, die mit Spitzentemperaturen bis zu 28°C Aufwarten!
Es grenzt an
Tirol, Salzburg und Steiermark sowie an das Land Slowenien. Kärnten ist etwa
halb so groß wie das bundesdeutsche Land Sachsen. Eine halbe Million Menschen
wohnen hier. Landeshauptstadt ist Klagenfurt. Der 200 qkm große Nationalpark
Hohe Tauern mit dem höchstem Berg Österreichs, dem Großglockner, ist eine der
schönsten Gegenden der Welt.
Kärnten ist
Österreichs südlichstes Bundesland. Es erstreckt sich auf 9.533 km² südlich des
Alpenhauptkammes. Kärnten ist auch für einen Kurzurlaub ideal gelegen:
München: ca. 248 km Nürnberg: ca. 415 km Stuttgart: ca. 470 km Bozen: ca. 241 km
Ljubljana: ca. 101 km Zagreb: ca. 241 km
Die 10 größten Orte im Bundesland Kärnten:
Klagenfurt (92.400 Einwohner)
Villach (57.900 Einwohner)
Wolfsberg (25.300 Einwohner)
Spittal an der Drau (16.000 Einwohner)
Feldkirchen in Kärnten (14.000 Einwohner)
Sankt Veit an der Glan (12.800 Einwohner)
Völkermarkt (11.400 Einwohner)
Sankt Andrä (10.700 Einwohner)
Velden am Wörthersee (8.550 Einwohner)
Finkenstein am Faaker See (8.200 Einwohner)
Lassen Sie sich in
Kärnten verwöhnen! O sole mio! Das sonnen- und wasserreichste Bundesland, im
Süden Österreichs, zieht mit trinkwasserreinen und badewarmen Seen auch immer
mehr Saunisten in seinen Bann.
Urlaub im Süden muss nicht am Meer sein. Kärnten
besticht mit typisch österreichischem Flair und einem unvergleichlichen Mix aus
großartiger Bergkulisse, lieblicher Seenlandschaft und pulsierenden Städtchen.
Kärnten hat einen Anteil von beinahe 40.000 ha am Nationalpark Hohe Tauern. Mit
dem Naturschutzgebiet Nockberge, über 18.000 ha groß, wurde ein eigenes
ehrgeiziges Landesprojekt geschaffen. Naturparks - und davon gibt es viele, sind
für die Kärntner eine Herzensangelegenheit! Sie können aber auch dem größten
Gletscher der Ostalpen, der Pasterze, einen Besuch abstatten. Beobachten Sie
lustige Murmeltiere, scheue Steinböcke und unberechenbare Gemsen.
Kärnten punktet mit vielfältigem Freizeitangebot, großteils speziell für
Familien. Erleben Sie unter anderem den Carinthischen Sommer, die
Wörthersee-Bühne, das Minimundus oder das GTI-Treffen. Aller Orts gibt es
ausgezeichnete Volksmusik zu hören, denn die Kärntner singen einfach gern.
Klagenfurt, die Stadt des Lindwurms und Kärntner Landeshauptstadt, bietet zu
jeder Jahreszeit ein urbanes und kulturelles Angebot für jeden Geschmack. Einige
Destinationen wurden bereits ausgezeichnet und die müssen Sie unbedingt
besuchen:
In
der Kranichen Region, einer imposanten Gebirgslandschaft, wächst die Wulfenia,
die sonst nur im Himalaja zu finden ist. Die Ferienregion Villach mit ihrer
Therme ist bekannt für ihre Brauchtumsfeste. Der Millstätter See, eingesäumt von
uralten Wäldern, ist ein besonderes Liebkind aller Wassersportler. Das
smaragdgrüne Wasser des Faaker Sees verzaubert schlichtweg.
Die seltene
Gebirgsformation der eigenwilligen Nocken mit der sensiblen Pflanzen- und
Tierwelt prägen den Nationalpark Nockberge.
Der Wörthersee
wechselt die Farben vom satten Türkis bis zum warmen Moosgrün, alle
Sommersportarten können hier praktiziert werden. Die Naturbühne Ossiacher See
präsentiert sich mit Seglern und Surfern als besonders heitere Kulisse. Auch der Klopeiner See und der
Turnersee im Süden Kärntens bieten ein heiteres Standleben für Große und Klein.
Man kann schon 30 Jahre alt sein, oder erst 60 Jahre jung. Darum geht es in
Wirklichkeit. Um das Gefühl von Lebensqualität und innerer Harmonie, dass haben
die Kärntner.
Sauna und
Schwitzen in der Stammsauna und Trinken und Sitzen am Stammtisch. Entdecken Sie
Kärnten mit all seinen Schönheiten.
In Kärnten lacht die Sonne einfach öfter - von den
schönsten Seen über die herrlichsten Gipfel bis hinein ins Gemüt der Menschen!
Die Gastgeber sind herzlich und unbekümmert. Damit Sie den Dialog mit den
Kärntnern bestehen, Ein paar Ausdrücke zum schmunzeln:
Beasch
Junge männliche Person
Dirndl Junge weibliche Person
Donkschen Dankeschön
Eigalan Augen
einebrotn mit einem Mädchen flirten
herschwanzln sich herausputzen, schönmachen
ratschn plaudern
schichtig scheu
taugn gefallen
finden an
Maaa! Ausdruck der Enttäuschung
Ga? Gelle ? Nicht wahr ?
Na! Nein!
Oder mit lang gezogenem a: Nein wirklich ! (am besten in jedem Satz
mindestens einmal verwenden, täuscht jeden Einheimischen)
A fescha Kampl
ein hübscher Mann
Liabale eine liebe Person
Oaschale
sehr nett gemeintes Wort für die Angebetete
Wantsche Tudl
gemütliche weibliche Person, unkompliziert, das Gegenteil einer
Tussi oder Zicke
A kamota Hax gemütliche männl. Person, unkompliziert, das Gegenteil einer
Nervensäge
Mammalepua
Muttersöhnchen
Zniachtale Zwerg, kleinwüchsiger oder schwachbrüstiger Mensch
A Truhtschn od. auch: Ratschkatl
Mädchen mit extremen Mitteilungsbedürfnis
(Vorsicht: Hohe Handyrechnung!)
Kasnega Weißhäutiger Junge, der trotz Kärntner Sommersonne als unbräunbar gilt
Bliaz Idiot
Dire Kraxn dünnes Mädchen oder Bursche
Auf'n Zaga geh'n
Auf den Zeiger gehen, jemanden nerven
Radier ob! Hau ab! (Bei nicht Beachten riskiert man:)
Guten Tag!
Waren im Urlaub wieder in Kärnten und haben die tollen Aufgüsse von "Saunafex"
Bernd erleben dürfen. Einzigartiges Programm am Di + Do! Meersalz, Eis, Obst
und Honigaufguss stehen am Programm. Und das alles zu einem
Sauna-/Hallenbadeintrittspreis von 12,60. Auch bieten sie eine
Schi/Sauna/Schwimm-Kombikarte um nur 34 Euro an. Einfach Spitze und
empfehlenswert! Schade nur, dass diese "Drautalperle" mit ihrem "Saunafex"
nicht in eurer Wertung aufscheint..... sauna@wir-sind-cool.org
Hallo
Petra und Georg,
nach einem fulminanten aber leider stressigen Jahresbeginn habe ich mir nach
teilweise 16-18 stündigen Arbeitstage ein paar Tage Wellnessauszeit gegönnt. Es
hat uns in das schöne Kärnten verschlagen und zwar nach
Bad Kleinkirchheim.
Also ich war nun ja schon in einigen Saunen, aber das „Römerbad“ ist für mich
bis jetzt das schöne was ich an modernen Sauna und Wellnessanlagen gesehen habe.
Ich bin verwundert, dass diese Anlage noch nicht in eurer Rankingliste vorkommt,
oder habe ich diese nur übersehen?
ein
kleiner Auszug aus dem heutigen Schreiben an Thomas dem verrückten
Münsterländer:
Wie ich dir schon am Anfang geschrieben habe hatte ich volle Stress, und
diesbezüglich habe ich dringend ein paar tage Auszeit gebraucht. Ich war mit
meiner Partnerin einige Tage in BAD KLEINKIRCHHEIM zum Schifahren
und zum
schwitzen. Zum Schifahren ist es leider nur einmal gekommen, da ein
fürchterlicher Wind die ganze Zeit wehte und uns fast die Nasen wegblies.
Folglich blieb uns „leider“ nichts anderes übrig als in die Thermen zu gehen.
Also Thomas ich kann dir sagen, dass die Thermen „Römerbad“ in Bad Klein
Kirchheim bisher die schönsten waren die ich besucht habe (und das waren doch
einige). Diese Architektur und Ausstrahlung der Innenräume, für mich als
Innenarchitekt ein Traum. Ich würde dir einen Besuch wirklich empfehlen. Ein
wenig Teuer (ca. 29 € Tageskarte) aber es lohnt sich.
½ Stündliche Aufgüsse die
wirklich mit bravour stattgefunden haben, bei jedem Saunagang Peeling od.
eincremen mit verschiedenen Ölen und die Aufgüsse wurden ausschließlich durch
geschultes Personal durchgeführt.
Am zweiten Tag als wir da waren, hat mich einfach mein „wedelherz“ nicht mehr
gestillt und ich habe gefragt ob ich als 2-facher Italienmeister im Aufguss
einen machen dürfte, aber ich habe eine bitter absage bekommen. Stell dir das
vor, Ich dachte mir am anfang das gibst doch nicht, aber dann wiederum für
richtig empfunden, wenn dies so von der Obrigkeit gefordert wird.
Ich wurde aber
(vielleicht auch aus Höflichkeit) gefragt ob ich dem Personal eine Lektion
erteilen könnte (nur die 4 Saunawarte und ich). Na ja dachte ich mir, warum
nicht. Habe zwar zum Verständnis gegeben, dass für 4 Personen einen Aufguss
machen nicht besonders Spaß macht. Wedelprogramm zu ende geführt, Applaus und
Lob bekommen und das war´s. Dachte ich.
Kaum 10 Minuten später hat mich der
Saunaleiter Alfred auf unseren Liegeplätzen aufgesucht und hat begonnen mit mir
über die Aufgüsse zu reden, und fragen begonnen. Er war ganz verwundert, dass es
solche Meisterschaften gibt, und ob es auch Videos gibt, oder sonstiges
Infomaterial. Beziehungsweise ob ich Tipps hätte für Ihre Aufgüsse, es wurde
auch gefragt ob es Schulungen gibt, sie haben sich sehr hart getan am Anfang,
denn keiner konnte Ihnen richtig zeigen wies funktioniert.
Da habe ich ihn auf
die www.insauna.com hingewiesen, und von unserem Kurs in Obersees erzählt, die
verschiedenen Techniken und Möglichkeiten aufgezählt die wir dort erlernt und
gesehen haben. Ja es war ganz toll zu erzählen.
Am nächsten Tag haben wir die Thermen von „St. Kathrein“ besucht, und als Schock
das totale Gegenteil vom anderen erlebt. Kaum eingetroffen in die
Saunalandschaft hat uns schon mal eine Hitzewelle erschlagen, sodass man fast
gar keinen Aufguss mehr zum schwitzen gebraucht hätte.
Das Saunapersonal hat
KEINE Aufgüsse gemacht. Es wurden lediglich stündlich Eimer mit duftgefüllten
Wasser, ein Handtuch und der Saunalöffel vor die Tür gestellt und wer gewollt
hat, konnte einen Aufguss machen. So was habe ich bis jetzt auch noch nie
erlebt. Da dacht ich mir, das ist nun deine Chance für ein paar Stimmen, und
habe zwei Aufgüsse gemacht.
Der um 16.00 war halb voll. Schon beim verlassen der
Sauna nach dem Aufguss wurde ich gefragt ob ich noch so einen Meisteraufguss
wiederholen würde, um 18.00 Uhr habe ich dann auch diesem zugesagt. Diesmal war
die Sauna voll. Es war schön zu sehen wie die Gäste es genossen und meine
Wedeltechniken applaudierten. Das ist wie wir schon beim Kurs gesagt haben, das
Brot und der Lohn für unsere Arbeit.
Tag 4 wieder Therme Römerbad. Auch wenn ich keine Aufgüsse machen darf, aber uns
haben einfach die Atmosphäre und die Lokation gefallen. Dann zu meiner
Verwunderung wurde ich gebeten einen Aufguss zu machen. Alfred würde mich
vorstellen und dann das Zepter übergeben. Ein riesen Überraschung. Ich konnte
einfach nicht nein sagen (versteht sich eh von alleine), und so darf ich nun
auch in diesem Bad einen Wedler auf meinem Konto buchen. Es war schön.
Gestern bei der Heimreise haben wir uns noch die Sauna im Cron4 gegeben. Beim
Empfang die Heidi (mittlerweile kennt man da fast das ganze Personal, denn in
dieser Saunalandschaft wurden die Meisterschaften abgehalten) hat uns begrüßt
und sofort nach dem ist Zustand für den Saunaoscar gefragt, ob ich bereits etwas
gewonnen hätte oder wie das funktioniert. Stell dir vor die hat mir noch keine
Stimme gegeben!! Sie wusste nicht wie das funktioniert, und es stimmt auch, die
Beschreibung ist auch ein wenig rar. Na dann kannst du dir schon vorstellen,
dass ich der eine „Stimmenwähllektion“ erteilt habe.
Also wie du siehst ist dieses Problem nicht nur bei Dir, wir haben das hier
genauso, dass sich wenige darum kümmern oder gar nicht wissen wies zum voten
geht.
Bei dir ist es aber komisch, da du und Hubert zu zweit seid, und kann mir
vorstellen, dass bei euch so richtig gefiebert wird, Stimmen hast du ja schon
viele. Mein Daumendrücken hast du natürlich auch. Ich kann mir vorstellen dass
der Saunaoskar euch schon viel bring, zum einen mehr Gäste, zum anderen auch
einen guten Namen, denn es kann ja nicht jeder als Oskar nominiert werden.
Erkläre das deinen Chefs mal.
Es wäre toll wenn du den Oskar gewinnen würdest. Man hat da einfach einen
anderen Bezug, denn man kennt diese Person. Falls, und ich hoffe es, du den
Kelch der Kelche in die Höhe strecken kannst, wäre ich natürlich gerne dabei. Es
ehrt mich und füllt mich mit Freude, dass es ein Wunsch von dir ist, dass ich da
dabei wäre und freue mich auf deine Einladung.
Ehrlich gesagt habe ich auch schon an eine Einladung für dich, denn ich möchte
im Monat März ein „exclusives Saunaevent“ organisieren. Mit Spezialaufgüssen der
besten Aufgieser im ganzen Land und Nachbarland. Wenn´s irgend wiemöglich ist
möchte ich auch Georg dazu einladen. Dieses Event soll für Infos und Neuigkeiten
gedacht sein. Zur Vorstellung der verschiedenen Wellnessanlagen (durch die
einzelnen Aufgieser). Im Programm wäre auch ein Referat über die „Gesundheit
beim Wellnessen“ eines Gesundheitsdoktors bzw. ein Referat über ätherische Öle.
Ich bin noch beim Vorogansieren und werde dir diesbezüglich noch frühzeitig
Bescheid geben.
ein Ciao aus Südtirol an euch beide von dem
2-facher Saunaaufgußitalienmeister + deutschen geschulten Saunaanimateur
Kofler Andreas
Wasserwelt
mitten im Maisacker
Ersatz für Urlaub im Süden. Lokalaugenschein in der Therme Erding,
die Vorbild
für Kärnten werden könnte.
Erding ist ein verträumter Ort im tiefen Bayern, mit knapp 33.000 Einwohnern.
Dass der Name hierzulande dennoch geläufig ist, liegt am Weißbier. Kaum jemand,
der den Werbe-Jingle vom Erdinger Weißbier nicht nachsummen könnte.
Seit einigen Wochen merken sich Kärntner Touristiker den Namen Erding aber auch
aus einem anderen Grund. Nach dem stattlichen Vorbild der örtlichen Therme
könnte schon bald eine saisonunabhängige Infrastruktur auch in Kärnten
entstehen. Josef Wund, Architekt, Erbauer und Betreiber der Therme Erding möchte
- falls die Voraussetzungen passen - auch in Kärnten so ein Projekt
verwirklichen.
Der Garten Eden. Um das Badeparadies zu erreichen fährt man über Landstraßen
durch liebliche bayrische Dörfer mit ihren typischen Zwiebel-Kirchtürmen, vorbei
an Maisfeldern. Aus so einem Maisacker wachsen plötzlich Glaskuppeln und eine
mehrstöckige Hochgarage empor. "Der Garten Eden", wie die Gäste die Therme gerne
bezeichnen. Hort der Entspannung, Ort für Spaß, Sport und Kommunikation und
Ersatz für so manchen Urlaub im Süden.
35.000 Quadratmeter. Der clevere Seniorchef, Architekt Josef Wund empfängt die
Kärntner Delegation und lenkt schnellen Schrittes durch das Labyrinth von Sauna-
und Pool-Landschaften - nicht ohne eine kaputte Birne, dort abblätternde Farbe
zu registrieren. Palmenhaine, Ruhezonen, Erlebnisbereiche und halsbrecherische
Rutschen wechseln einander ab. Hier die Karibik mit echten exotischen Pflanzen,
dann wieder Pompeji, Venedig, eine Almhütte oder Stonehenge. 35.000 Quadratmeter
Wasserlandschaft für jeden Geschmack. "Wenn man Erfolg haben will, muss man
Räume schaffen, die die Zeit vergessen lassen", philosophiert Wund, der als
Experte für den Messebau gilt und neben Bädern eine Reihe von Kliniken besitzt.
Cash Flow. Philharmoniker-Konzerte zur Sommersonnenwende, Diskomusik bis vier
Uhr früh einmal im Monat, tragen dazu bei, dass das Interesse der Gäste nie
abkühlt. 10.000 Besucher kamen am letzten Wochenende, 160.000 im August 2007.
Das alles trägt dazu bei, dass die Therme Erding einen Cash Flow von 52 Prozent
in die Bücher schreibt.
"Monopole sind das Schlimmste", meint er. Daher konkurrieren sich Pächter der
Gastro-Inseln - oft zwei in einem Pool - Masseure und Shop-Inhaber. Insgesamt
400, neben 195 fix Angestellten. "Das tut auch den Preisen gut", ist Wund
überzeugt. Und wie zahlt einer, der ohne Hemd und Hose an der Pool-Bar sitzt?
Ein Chip am Handgelenk registriert jede Konsumation, jede Massage, jede
Schönheitsbehandlung. Bis auf jene, die im gestaffelten Eintrittspreis
inbegriffen sind. Honigpeeling oder Joghurtmaske zum Beispiel, gibt es fast jede
Stunde gratis. Oder man bäckt sich sein Brot vor der Brotsauna und pflegt die
Haut im Sole- oder Calziumbecken. Kein Wunder, dass der Durchschnittsgast 7,5
Stunden bleibt. "Wir sind Trendsetter und laufen dem Trend nicht hinterher",
möchte sich der gelernte Architekt richtig verstanden wissen.
Ölbohrungen. Schuld war eigentlich der Ölkonzern Texaco, der vor einigen Jahren
bei Erding nach Öl bohrte. Statt des schwarzen Goldes sprudelte 65 Grad heißes
Wasser aus 2400 Metern Tiefe. "Ich habe das Grundstück und mittlerweile 32
weitere gekauft, weil ich an den Großraum München geglaubt habe", erzählt er.
Herausgestellt hat sich dann, dass die Herausgestellt hat sich dann, dass die
Münchner nicht einmal ein Drittel der Gäste ausmachen, das zweite kommt aus
Bayern und ein weiteres aus Österreich.
Von nah und fern. Die Gäste nehmen mehr als 100 Kilometer in Kauf, um einen Tag
lang in der Wasserwelt zu plantschen, auf Rutschen in die Tiefe zu sausen und
einen Aufguss mit Erdinger Weißbier zu erleben. "Wir haben Erding verändert",
ist der Bauernsohn überzeugt. Seit es die Therme gibt, haben sieben Hotels
eröffnet und Kooperationsbetriebe freuen sich über Nächtigungssteigerungen von
6000 Prozent.
Unter freiem Himmel. Mittlerweile blitzt die Sonne durch die Wolkendecke. 32
Grad unter der Kuppel sind das Signal für Mitarbeiter, das riesige Dach auf
Knopfdruck zu öffnen. Es dauert drei Minuten, bis sich die Kuppel öffnet - eine
Wund'sche Entwicklung. Herein strömt frische Luft und das Gefühl von Natur und
blauem Himmel.
ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER
Eine
kulinarische Entdeckungsreise in Kärnten ist so facettenreich und vielfältig wie
die vier Jahreszeiten:
Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Schließlich veredelt die Kärntner Wirtshauskuchl das, was die Natur und die
Bauern in der Nachbarschaft bieten. Über Jahre hinweg hat sich eine kulinarische
Partnerschaft entwickelt, die so manche Überraschung bereithält.
Kasnudeln haben immer Saison
Natürlich gibt es Kärntner "Nationalspeisen", die das ganze Jahr über Saison
haben. Wie die Kärntner Nudel - ein Nudelteig, dünn ausgewalzt, zu einer
faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Köstlichkeiten gefüllt.
Mit Topfen und Gartenminze - Kasnudel genannt, mit Fleisch, mit Spinat,
Erdäpfeln und Pilzen oder süß mit Kletzen (gedörrten Birnen). Beliebte
Suppeneinlage sind "Schlickkrapferl", eine Miniaturvariante der Kärntner Nudel
mit einer Füllung aus Innereien und Kräutern.
Viele Kärntner Wirte haben sich der Vielfalt der Kärntner Nudel verschrieben und
servieren Ihren Gästen ein "Nudl-Kudl-Mudl", verschiedene Nudelsorten zum
Probieren.
Guter Geschmack kennt keine Grenzen
Bei einer kulinarische Reise durch Kärnten stellen "Seitensprünge" in die
benachbarten Länder Italien und Slowenien gar nichts Anrüchiges dar. Sie zeigen,
wie verwandt die Küche der drei Länder ist.
Kärntner Kasnudel werden in der italienischen Variante als Ravioli serviert, des
Reindlings slowenischer "Zwilling" ist die "Potica". Luftgetrockneter Prosciutto
reift in der Gegend um das friulanische Städtchen San Daniele - aber auch in der
Draustadt Villach haben sich innovative Fleischerbetriebe auf die Herstellung
dieser Schinkenspezialität spezialisiert.
Die Wirte der drei Regionen tauschen gerne ihre Rezepte dieser köstlichen
Alpen-Adria-Küche aus.
Hans Tschemernjak, "Tschebull-Wirt" vom Faaker See, hat bereits vor 13 Jahren
eine grenzüberschreitende Wirtekooperation ins Leben gerufen. Jeweils eine Woche
im Jahr kocht ein Koch im Wirtshaus der Partner.
Kärntner Wirtshauskultur
Wie findet man in Kärnten sein Lieblingswirtshaus?
Ist es die gastliche Stube der netten Wirtsfamilie, wo es die besten Kasnudeln
gibt? Oder das Haubenlokal, das nicht im entferntesten an einen abgehobenen
Gourmettempel erinnert? Oder die Buschenschenke beim Almbauern, wo dieser
einzigartige Schinkenspeck aufgetischt wird?
Sie alle verstehen sich als "Veredler heimischer Produkte", setzen ihre
kulinarischen Schwerpunkte nach den Jahreszeiten und nennen Kreativität,
Ideenreichtum und Handarbeit als Qualitätsmerkmale.
Der als "Kärntner Kuchlmasta" bekannte Kärntner Autor Peter Lexe trifft seine
Wahl nach folgender einfacher Formel: "Verlasse ich ein Gasthaus zufrieden, daß
ich den Wunsch verspüre, wieder hier einzukehren, und stelle ich beim zweiten
Besuch die gleichen Zustand fest, dann reihe ich dieses Wirtshaus in die
Kategorie meiner persönlichen Lieblingslokale." Nachahmung empfohlen.