Regelmäßiges
Saunieren hat viele positive Wirkungen:
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Es
verbessert Durchblutung und Blutverteilung.
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Stärkt das
Immunsystem.
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Der
Trainingseffekt entsteht, indem der Körper den Reizen
von Hitze und Kälte ausgesetzt wird.
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Bei
regelmäßiger Anwendung sind immunologische
Anpassungserscheinungen nachgewiesen. Zurückzuführen
sind sie auf eine verbesserte Durchblutung im
Nachen-Rachenraum, eine Stärkung der
Widerstandsfähigkeit und eine Veränderung der lokalen
Immunabwehr in den Schleimhäuten der Atemwege.
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Reinigt und
entschlackt die Haut - für ein verbessertes und jüngeres
Hautbild- trainiert die Gefäße.
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Erhöht die
Atemkapazität (10-14%).
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Verbessert
die Blutdruckregulation bei zu hohem oder niedrigem
Blutdruck.
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Entspannt
und verbessert die Verarbeitung von Stressreizen.
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Unterstützt
die Muskelregeneration nach Belastungen.
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Wirkt
positiv bei vielen Regulationsstörungen, wie Asthma
bronchiale, Kopfschmerzen, Verstimmungen.
Da dem Aufguss
eine zentrale Rolle beim Saunabad zukommt, hat er sich zu
einer mehr oder weniger ausgefeilten Zeremonie entwickelt.
Die
Aufgusszeremonie wird in unterschiedlichen Ländern jedoch
sehr unterschiedlich zelebriert.
Im Folgenden
wird die im deutschsprachigen Raum vorherrschende
Form des Aufgusses beschrieben. Für den Aufguss wird ein
hölzerner Aufgusskübel mit etwa 5 Litern frischem Wasser
gefüllt und ein Aufgusskonzentrat nach Wahl zugegeben.
"Klassische"
Düfte sind Nadelhölzer wie Fichte, Eukalyptus,
Latschenkiefer, Zitrusdüfte, Menthol oder Minze. Die Düfte
wirken entweder anregend oder beruhigend auf den Körper.
In öffentlichen Saunen wird der Aufguss meist von einem
Saunaanimateur durchgeführt.
Die Aufgüsse
laufen meist nach dem gleichen Schema ab, nur das Duftöl
wird variiert.
Zunächst wird
meistens frische Luft in den Saunaraum gelassen, indem die
Türen und Fenster für einige Minuten weit geöffnet werden.
Anschließend
nehmen die Saunabadenden in der Sauna Platz und schwitzen
einige Minuten vor, bevor der Aufguss beginnt.
Besuchern,
denen es zu heiß wird, wird empfohlen, sich tiefer zu
setzen. Bei echtem Bedarf oder gar gesundheitlichen
Problemen (Kreislauf) kann der Saunaraum
selbstverständlich jederzeit verlassen werden.
Des weiteren
ist es höflich und der Entspannung förderlich, in der
Sauna generell und besonders während des Aufgusses zu
schweigen.
Das
Aufgusswasser wird mit einem hölzernen Saunalöffel (auch
Löylykelle oder Aufgusskelle genannt) portionsweise auf
die heißen Steine des Saunaofens gegeben, wo es verdampft.
Nachdem etwa
ein Drittel des Wassers aufgegossen ist, verwirbelt der
Saunaanimateur mit einem Handtuch (das in der
Sauna-Fachsprache Wacheltuch genannt wird) den
entstandenen Wasserdampf im Saunaraum.
Dabei gibt es
spezielle Handtuchtechniken: die gängigsten sind das
rasche Herumwirbeln des längs gefalteten Handtuchs wie ein
Propeller und das "Herunterschlagen" des Gluthauchs von
der Saunadecke auf die Saunagäste.
Der
Wasserdampf kondensiert zum Teil auf der kühleren Haut und
überträgt dabei seine Hitze auf den Körper.
Das Aufgießen
und Wedeln wird meist drei Mal wiederholt. Nach der
letzten Aufgussportion und Wedeln ist der Aufguss beendet.
Wenn möglich, wird nach dem letzten Wedeln noch eine oder
zwei Minuten nachgeschwitzt, bevor die Saunabadenden den
Saunaraum verlassen, um sich mit frischer Luft und
Kaltwasseranwendungen wieder abzukühlen.
Für einen gut
gemachten Aufguss gibt es am Ende meistens lobende Worte
und/oder einen kleinen Applaus.