Griechische Republik Hauptstadt:
Athen Fläche: ca. 132.000 km² Einwohner: ca. 10,5 Mio.
Das Herz von Griechenland
schlägt in Athen. Wer die Griechen verstehen möchte, kommt um ihre Hauptstadt
nicht herum. Allen (Vor-)Urteilen über
die Metropole wird man zustimmen:
chaotisch, hoffnungslos
verstopft, hässlich. Und doch ist Athen wunderbar!
In der Plaká findet sich noch
immer ein lauschiges Plätzchen, vom Stadtberg Likavittos hat man an klaren Tagen
einen Blick bis zur Insel Ägina, das Archäologische Nationalmuseum birgt die
größte Antikensammlung der Welt - und über allem thront die Akropolis.
Athen ist
auch ein guter Ausgangspunkt für Ziele im ganzen Land. Die fruchtbare Peloponnes
wurde schon früh Siedlungsgebiet, die mykenische Kultur war hier zu Hause. In
den Regionen Epirus und West-Makedonien warten Berge, tiefe Täler und Schluchten
und die größten Seen im Land auf Naturfreunde.
Die Pílion-Halbinsel zählt sicher
zum schönsten, was Griechenland zu bieten hat, und die Metéora-Klöster in
Schwindel erregender Höhe sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Im
Norden schließlich locken Thessaloniki und die Halbinsel Chalkidikí mit
traumhaften Sandstränden.
Nur ein Viertel des griechischen Hoheitsgebiets
entfällt auf das Festland, der Rest ist Meer, - »Inselmeer«. Über 1.300 Inseln
schweben in der Ägäis und im Ionischen Meer im Dunst. Touristisch voll
erschlossen sind Ziele wie Rhodos, Kós, Korfu oder Mykonos.
Andere, weniger
bekannte Inseln machen es Gästen einfacher, das traditionelle Griechenland zu
entdecken. Jede Insel ist anders: frisch Verliebte werden Santorin bevorzugen,
Partynudeln sind auf Ios oder Mykonos richtig, wer die Stille sucht, wählt
vielleicht Amorgos, Sonnenanbeter dagegen Kefalloniá.
Viele unterschiedliche
Eindrücke kann man beim »Inselhüpfen« gewinnen, die Fährverbindungen sind meist
gut, die nächste Insel nah.

Bei den meisten Griechen fällt das Frühstück eher
karg aus. Ein Kaffee und etwas Brot oder Zwieback zum Tunken reichen völlig. Das
Mittagessen nehmen Griechen erst gegen 14 Uhr zu sich.
Doch Hotels, Cafés und
Tavernen in den Badeorten haben sich auf westeuropäische Essgewohnheiten
eingestellt.
Hauptmahlzeit in Griechenland ist das Abendessen. Es ist üblich,
dass einer die Rechnung übernimmt. Urlauber sollten, falls sie getrennte
Rechnungen wünschen, bereits bei der Bestellung Bescheid geben.
Jenseits von Souvláki und Gyros gibt es eine gute Küche zu entdecken, auch wenn das in
Touristenorten bisweilen schwierig ist. Probieren Sie stifádo (Rindfleisch- oder
Kaninchengulasch mit Zwiebeln in einer Tomaten-Zimt-Sauce), kokorétsi (in Darm
gewickelte und am Spieß gegrillte Innereien), spanakó- oder tiropittes (mit
Spinat oder Käse gefüllte Teigtaschen) oder kléftiko (mit Kartoffeln und Gemüse
im Ofen gegart)!
Sauna in Griechenland ist Gesundheit, Entspannung,
Körperpflege, Geselligkeit und Kommunikation - Saunieren auf einem Kreuzschiff - luxeriös und traumhaft schön!
Bei einem
Saunagang von etwa 10 Minuten Länge steigt die Körpertemperatur auf ca. 42 Grad
Celsius an. In dieser Zeit finden verschiedene Prozesse im Körper statt.
Beobachtet wurde eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen, eine erhöhte
Aktivität von T-Lymphozyten und eine Intensivierung des immunologischen
Gedächtnisses.
Diese Prozesse sind wichtig, um z.B. Erkältungs- und Grippeviren
zu bekämpfen. Im Rahmen der Vorbeugung kann Sauna so helfen, die Abwehrkräfte
des Körpers zu stärken und Infektionskrankheiten vorzubeugen