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    WOHLFÜHLEN IN EUROPA    

 

Europa reicht vom Nordpol bis nach Sizilien und von der Nordsee bzw. dem Atlantik bis zum Ural. Der Kontinent umfasst eine Fläche von rund 10.532.000 km², bei insgesamt rund 750 Mio. Einwohnern.

Seine gesamte Küstenlinie beträgt rund 1,5 Mio. km.

Der flächengrößte Staat Europas ist Russland mit einer gesamten Fläche von 17.075.400 km². Es gehört aber nur etwa ein Viertel des Landes zu Europa. Das Land mit der kleinsten Fläche ist der Vatikan mit einer Fläche von 0,44 km², nach Monaco mit einer Fläche von 1,95 km².

Der längste Fluss Europas ist die Wolga in Russland mit einer Länge von rund 3.531 km.

Der höchste Berg ist der Mont Blanc in Frankreich/Italien mit einer Höhe von 4.810 m. Da die Grenze Europas in Russland auch unter Fachkundigen nicht eindeutig feststeht, rechnen manche auch den Elbrus im Kaukasus zu Europa. Dieser Berg hat eine Höhe von 5.642 m und wäre so der höchste Berg Europas.

Der höchste aktive Vulkan ist der Ätna auf Sizilien/Italien. Seine Höhe schwankt zwischen ca. 3.380 m und ca. 4.000 m.

Die bevölkerungsreichste Stadt Europas ist Moskau (Russland) mit einer Einwohnerzahl von 10,4 Mio, gefolgt von Istanbul (Türkei) mit 9,8 Mio. Einwohnern, sowie London (England) mit 7,4 Mio. Einwohnern.

Der größte See Europas ist der Ladogasee in Karelien/Russland an der Grenze zu Finnland mit einer reinen Wasserfläche von 17.703 km2. Zählt man die Inseln in dem See dazu, sind es sogar 18.390 km2. Der See ist etwa von Ende November bis etwa Anfang April komplett zugefroren. Die maximale Tiefe des Sees beträgt 225 m. Er ist in Folge der Eiszeit entstanden, wobei seine Verbindung zum Meer erst vor 9.000 Jahren abbrach. Es hat sich dabei eine Reihe ursprünglich im Meer lebender Tiere, wie die Ringelrobbe, an das Süßwasser angepasst.

Wohlfühlen in Europa ist nicht immer ganz einfach. Jedes Land verspricht das Wohlfühlerlebnis zu erfüllen, aber leider muss man auf viele so genannte Wohlfühlgastgeber aufpassen, dass man am Ende nicht ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans. Viele haben auch die Entwicklungen und Trends in der Wohlfühlbranche verschlafen.

Jede Unterkunft mit Sauna und Massage schimpft sich bereits Wellnesshotel. Im Bezug auf Qualität, soll man abgesehen vom deutschsprachigen Raum Abstriche machen, wenn man Wohlfühlziele in Europa aufsucht. Es ist längst nicht überall  Wohlfühlen drinnen, wo Wohlfühlen drauf steht. Meist werden die Wohlfühlbereiche nicht entsprechend betreut. Ganz schlimm wird es, wenn man Wellness mit Mief und Schimmel miterleben muss.

Wenn man ein geeignetes Ziel gefunden hat, muss man mit den herkömmlichen Wohlfühltraditionen leben. Andere Saunen andere Sitten.

Daher soll man vor dem Reiseantritt oder Buchung das Wohlfühlziel genau unter die Lupe nehmen. Auch die umliegenden Gourmetmöglichkeiten soll man bereits per Internet ins Visier nehmen. Ausgezeichnete Freizeitmöglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle.

Die Wohlfühlauszeichnungen sind daher ein Wegweiser durch den Wellnessdschungel. Die Qualitätssiegel werden in den Kategorien, Sauna, Wellness und Beauty, Gourmet, Freizeit und Business vergeben.

Deutschland ist bzgl. Saunakultur an führender Stelle, gefolgt von Österreich den Niederlande und der Schweiz. Wer auf den Perlenluxus nicht verzichten will, bleibt entweder im eigenen Land, oder er konzentriert sich auf die touristischen Höhepunkte und freut sich in der Folge wieder auf die Perlensaunen zu Hause.


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Begeistertes Publikum in Remscheid, Bocholt, Linz, Wien, München, Obernsees, Langenberg, Stuttgart - Nächste Show in Cottbus
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  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


SCHWITZEN VOR DEM ABFLUG

Ausziehen im Sicherheitsbereich: Auf dem Flughafen Vantaa in Helsinki gibt es seit neuestem eine 600 Quadratmeter große Wellnessanlage für gestresste Reisende

Eigentlich müsste Ari stinksauer sein. Aber tatsächlich ist er an diesem Nachmittag in Helsinki völlig entspannt. Dabei hat der Geschäftsmann einen Höllentag hinter sich: Aufstehen in Tallinn, nur einen Hüpfer über den Golf von Finnland entfernt, morgens um fünf. Um sieben saß er in der Maschine nach Helsinki, wo er sogleich umsteigen wollte nach Moskau. Vier Klienten warteten dort auf ihn.

Doch jetzt ist es schon mitten am Nachmittag und Ari ist noch nicht viel weitergekommen. "Das Flugzeug hatte technische Probleme. Wir mussten erst vier Stunden in Tallinn warten, dann war natürlich hier der Anschluss nach Moskau weg, erst heute Abend geht's weiter", klagt er. Während er das erzählt, schwitzt der drahtige 40-Jährige aus allen Poren. Und das nicht vor Ärger, sondern ganz freiwillig und für sein Wohlbefinden. Ari, ein schneeweißes Frottee-Handtuch um die Hüften geknotet, sitzt in einer hölzernen finnischen Sauna, die modern und gleichzeitig gemütlich wirkt.

Das Thermometer neben der Tür zeigt 95 Grad. "Einen besseren Ort, um einen eigentlich so miesen Tag zu verbringen, gibt es nicht", sagt Ari und wischt sich lachend den Schweiß von der Stirn. Durch einen langgezogenen Fensterschlitz geht der Blick nach draußen.

Doch jetzt ist es schon mitten am Nachmittag und Ari ist noch nicht viel weitergekommen. "Das Flugzeug hatte technische Probleme. Wir mussten erst vier Stunden in Tallinn warten, dann war natürlich hier der Anschluss nach Moskau weg, erst heute Abend geht's weiter", klagt er. Während er das erzählt, schwitzt der drahtige 40-Jährige aus allen Poren. Und das nicht vor Ärger, sondern ganz freiwillig und für sein Wohlbefinden. Ari, ein schneeweißes Frottee-Handtuch um die Hüften geknotet, sitzt in einer hölzernen finnischen Sauna, die modern und gleichzeitig gemütlich wirkt. Das Thermometer neben der Tür zeigt 95 Grad. "Einen besseren Ort, um einen eigentlich so miesen Tag zu verbringen, gibt es nicht", sagt Ari und wischt sich lachend den Schweiß von der Stirn. Durch einen langgezogenen Fensterschlitz geht der Blick nach draußen

Neben der Sauna sprudelt es in einem kleinen Schwimmbecken, grünliche Lichtreflexe tauchen das mineralienhaltige Wasser darin in geheimnisvolles Licht. "Da war ich vorhin schon drin", sagt Ari, "das ist echt abgefahren, mit Unterwasser-Soundsystem." Daran schließt sich eine große Glasfront an, durch deren unteren Teil man nur von innen nach außen sehen kann. Immer wieder eilen Menschen lautlos vorbei, manche schleppen schweres Handgepäck. Direkt dahinter geht der Blick weiter auf das Flughafen-Vorfeld. Es liegt Schnee. Ab und zu rollen Flugzeuge vorbei, riesige Airbus-Jets aus Tokio und Seoul docken an den Fluggastbrücken an. Doch aus der Sauna heraus betrachtet, wirkt das alles wie eine völlig anderen Welt, als würde man einen Videoclip auf einem Bildschirm betrachten. Sanna Järvenpää hatte also recht, als sie am Eingang sagte: "Hier können Sie die Welt ringsherum völlig vergessen - wenn Sie genug Zeit bis zum Weiterflug haben." Die junge Finnin ist eine von sechs Mitarbeiterinnen des neuen Via Spa, das seit wenigen Wochen auf dem Flughafen von Helsinki täglich von zehn bis 22 Uhr geöffnet hat.

Eine fast 600 Quadratmeter große Wellnessanlage im Sicherheitsbereich eines Flughafen-Terminals, mit Blick auf die Flugzeuge, das dürfte weltweit einmalig sein. In Singapur-Changi gibt es einen Swimming Pool unter freiem Himmel auf dem Dach eines Abfertigungsgebäudes, der Flughafen Nagoya in Japan bietet traditionelle, heiße Onsen-Bäder hinter Glas, ebenfalls mit Blick auf das Fluggeschehen. In der British-Airways-Lounge im Terminal 5 in London-Heathrow gibt es ein Day Spa. Aber das ist alles kein Vergleich mit Helsinki.

Im neuen Erweiterungsbau von Terminal 2 des Flughafens Vantaa wurde im Dezember 2009 der Wohlfühlbereich eröffnet. Jeder, der die Non-Schengen-

Zone des Flughafens für Reiseziele außerhalb der EU sowie Großbritannien passiert, darf gegen Gebühr hinein. Also zum Beispiel Passagiere, die das reiche Streckenangebot der Finnair zwischen Deutschland und Asien nutzen oder auch nur via Helsinki etwa nach Russland reisen. 45 Euro kostet der Trip ins Reich des Wohlgefühls während der Zwischenlandung, nur wer als Finnair-Vielflieger die Platinkarte besitzt, findet gratis Einlass. Am Empfang händigt Sanna Järvenpää dem Gast zunächst alles Nötige aus: zwei weiße Stoff-Slipper, ein Handtuch, einen Bademantel, Duschlotion, Shampoo und ein Armband mit Elektronik-Chip für die Schließfach-Benutzung.

Badekleidung gibt es für fünf Euro zu mieten, doch im Spa hat sich bereits dezente Hüllenlosigkeit durchgesetzt. "Wir empfehlen, in allen Bereichen Badebekleidung zu tragen", sagt zwar Finnair-

Produktmanager Markku Remes, aber das erscheint in den dunkel gekachelten Räumlichkeiten eher als Theorie. Die Angebotsvielfalt im Via Spa jedenfalls würde so manchen Hotel-Wellness-Bereich vor Neid erblassen lassen, in Zeiten, in denen dieser Begriff gern inflationär genutzt wird. Neben Sauna und Pool stehen im Flughafen-Spa, das vom österreichischen Wellness-Pionier Paul Haslauer gestaltet wurde, auch noch so ungewöhnliche Einrichtungen wie ein Brechelbad bereit, eine historische Trockensauna aus den Alpen, ausgelegt mit Fichtenzweigen. Daneben ein Dampfbad und daran anschließend ein sogenanntes Rasul, ein kleiner Raum mit orientalischen Ornamenten und zwei thronartigen Sitzmöbeln aus Kacheln und Kunststoff. Ungewöhnlich ist auch ein Steinbad, wo metallene Greifarme in roter Beleuchtung regelmäßig ein paar glühende Steine aus einem Ofen in ein Wasserbad und nach reichlich Dampfentwicklung wieder zurück heben. Optisch ein kontemplativ wertvolles Spektakel, wobei das Schwitzen wie auch in den anderen Wärme-Kammern außer der finnischen Sauna etwas zu kurz kommt.

"Die Asiaten wünschen das so", behauptet Markku Remes. Dafür lässt es sich im Spa aber trefflich abkühlen, etwa in dem zwei Grad kalten Wasserbecken, das mit gerundeten Steinen einem Gebirgsbach nachempfunden ist.

Sehr schnell vergisst der Besucher hier, dass er sich eigentlich auf der Durchreise befindet. Dezent an der hinteren Wand hängen zwar Bildschirme mit allen Abflügen, doch die lassen sich leicht ignorieren. Vor allem dann, wenn man wie Ari noch eine individuelle Wellness-Behandlung bucht. Elf Anwendungen stehen zur Auswahl, die in kürzester Zeit maximale Entspannung schaffen sollen - zum Beispiel die 15-minütige Jetlag-Massage für Kopfhaut und Nacken.

Ari ist inzwischen in einer anderen Welt angekommen. Dort gibt es keine defekten Flugzeuge, keine verpassten Anschlussflüge oder geplatzten Termine. Es ist alles nur noch eine warme, wohlige Müdigkeit, ganz entrückt schlummert der Israeli im weißen Bademantel auf einem der bequemen, lederbezogenen Liegestühle.

Draußen strömt gerade wieder eine Ladung Passagiere an der Scheibe vorbei. Davon bekommt Ari jetzt nichts mehr mit. Dafür steht Sanna Järvenpää neben ihm. "Sir, Ihr Abflug ist in 40 Minuten, Sie sollten sich bald umziehen", flüstert sie. Ari reißt die Augen auf. "Was, jetzt schon?", fragt er fassungslos.

Autor: Andreas Spaeth


== Sauna-Magie… ==

„Magische Steine. Mystischer Guß! Lade die Runen, bring sie in Fluß!“ Ein Zischen, wallender Dampf. Der große Flakon mit Zaubertrank entleert sich über heißem Lavagestein, hüllt die Anwesenden in geheimnisvollen Nebel. Es ist schummrig. Nur ein paar Kerzen und eine rote Lichtschlange unter der Sitzbank kämpfen wacker gegen die Finsternis. Die andächtige Stille des Raumes wird von leisen, eleusinischen Klängen untermalt.
 
Zwei Hohepriester führen eine mysteriöse Zeremonie durch. Der Ort: eine sechseckige Hütte aus jahrhundertealter Polarkiefer, irgendwo mitten in Deutschland. Die Zeit: kurz vor Mitternacht. Die Teilnehmer: rund siebzig, zumeist jüngere Männer und Frauen. Allen gemeinsam: sie sind vollkommen nackt - und der Schweiß läuft ihnen über die entblößten Körper. Doch es ist kein Angstschweiß. Sie schwitzen in Freude, bei etwa 80 °C Lufttemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. Sukzessive auf den Steinofen gegossene Flüssigkeit erhöht die Feuchte beim Verdampfen noch. Doch die kleinen Wasserperlen bilden sich fast unmerklich auf der Haut, auf jeden Fall angenehm. Zauberei? Hokuspokus? Nein, weit gefehlt! Das ist Sauna-Kultur in Perfektion!
 
== Die Sauna-Show in Remscheid ==
Mitte Dezember 2009 trafen sich in Remscheid einige der besten Sauna-Gladiatoren Europas, um ihre neuesten Kreationen vor dem schwitzenden Publikum zu präsentieren. Doch die modernen Gladiatoren kämpfen nicht mit Lanze und Schwert. Ihre Waffen sind Spritzpistole, Gießkanne, Schneebälle oder Birkenbüschel. Und sie sind auch nicht mit Rüstung oder Schild geschützt, sondern fast nackt. In der Regel tragen sie nur einen Lendenschurz. Sie treten an, um die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu bändigen. Und die meisten von ihnen tun das sehr virtuos und einfallsreich. Dabei werden sie von einem begeisterten Publikum unterstützt.
 
Eingeladen hatten Georg Danter, der Betreiber der meistbesuchten Internet-Plattform für Saunas (www.insauna.com) sowie Cornelius Nolte, seines Zeichens Betriebsleiter des beliebten Erlebnis- und Saunabades „H2O“. Und viele, viele folgten dem Ruf der Sauna-Gurus. Nicht nur rund ein Dutzend professionelle Saunameister aus dem deutschsprachigen Raum waren der Einladung gerne nachgekommen, sondern auch kritische Fachjournalisten und jede Menge Saunajünger.
 
== Die stille Sauna-Revolution ==
Die altbekannte, „rein-finnische“ Aufguß-Kultur ist Schnee von gestern. Das Sauna-Publikum von heute will mehr. Schon lange genügt es nicht mehr, pures Wasser auf einen Elektro- oder Holzofen zu gießen und den Dampf mit dem „Wacheltuch“ vor einem andächtig stillen Publikum zu verteilen. Heute ist viel mehr Kreativität vom Sauna-Fachpersonal gefordert. Der Gast möchte nicht nur verwöhnt, sondern auch überrascht und sogar verzaubert werden. Am liebsten will er auf eine halbstündige Reise ins eigene Ich gehen.
 
Die stille Revolution begann bereits Mitte der 1990er Jahre mit dem Aufkommen von Früchte-, Salz- und Eisaufgüssen. Schon damals wurde natürlich nicht mehr nur mit klarem Wasser aufgegossen, sondern es wurden ihm allerlei ätherische Öle mit teilweise exotischen Duftnoten beigesetzt. Zu den auch heute noch beliebten Nasenschmeichlern „Eukalyptus“, „Minze“ oder „Fichtennadel“ konnte man zwischenzeitlich auch schon mindestens fünfzig weitere Aromen ordern. Da gab es beispielsweise verschiedene Zitrusdüfte und exotische Duftnoten wie Papaya oder Ananas ebenso wie Rose, Anis, Zimt sowie geheime Mischungen wie Saunagold.
 
== Aufguß-Geschichte ==
Im Dortmunder „Solebad Wischlingen“ wurde ab 1997 vom damaligen Saunateam die innovative Kultur der „Erlebnis-Aufgüsse“ begründet. Nachdem in „Duftwochen“ die Lieblings-Aufgußmittel gekürt worden waren, entwickelten Saunameister und Betriebsleiter über dreißig neue „Zugaben“. Neben virtuosen Wedeltechniken wurden dem Sauna-Publikum auch kleine „Häppchen“ wie gefrorene Erdbeeren, Fruchteis, Cocktailspieße oder gekühlte Pralinen angeboten. Und die Gäste griffen gerne zu. Der Zulauf steigerte sich durch die neuen Aufgüsse ganz enorm, die Umsätze konnten binnen vier Jahren gar verdoppelt werden. Es dauerte nicht lange, bis auch die anderen Revierparks die Ideen aufgriffen und ebenfalls „Erlebnis-Aufgüsse“ zelebrierten. Zwischenzeitlich kann man diese schon als „Standard“ in den besseren Sauna-Anlagen bezeichnen.
 
Die zunächst sehr heftige Kritik verschiedener Meinungsführer in der Saunabranche ist zwischenzeitlich komplett abgeebbt. Die Diskussion hatte sich daran entzündet, daß bei den Aufgüssen schon mal „Ramba-Zamba“ herrschte und nicht etwa züchtiges Stillschweigen. Die „Bitte Ruhe!“-Schilder waren plötzlich unerwünscht geworden. Außerdem hatte man in mancher Chefetage Angst vor verschmutzten Saunaräumen, wie beispielsweise Honigflecken auf dem kostbaren Abachi-Holz. Ganz besonders anstößig war natürlich, daß nach verschiedenen Aufgüssen sogar Becherchen mit alkoholischem Inhalt gereicht wurden, wie kühles Weizenbier oder gar geeister Slibowitz.
 
Schon zum Millennium waren die kreativen Sauna-Zeremonien allerdings salonfähig geworden, ebenso wie die im Dortmunder Solebad entwickelten Veranstaltungen wie „Romantik-Abend“, „Halloween-Party“ oder „Silvester-Schwitzen“. Heutzutage führt sogar der ansonsten recht konservative „Deutsche Saunabund“ gut besuchte Seminare für „Erlebnis-Aufgüsse“ und „Sauna-Events“ durch. Daß sich damit auch viel Geld verdienen läßt, sei nur mal am Rande angemerkt. 
 
== Der Sauna-Quantensprung ==
Fünf superheiße Güsse bei 110 °C mit drei Kübeln Wasser und Handtuchschwingen bis zum Hitzekollaps sind heutzutage nur noch bei „Sauna-Sportlern“ gefragt. Das ist etwas für die harten „Saunaritter“ bei Contests wie der „Aufguß-Weltmeisterschaft“ in Finnland. Bei der breiten Masse der etwa 30 Mio. deutschen Saunagänger aber steht das Wohlfühlen ganz klar im Vordergrund. Gut zehn Jahre nach der letzten Aufguß-Revolution ist nun also der nächste Quantensprung im Gange. Dem Wunsch der Gäste nach mehr Abwechslung entsprechend entwickelten kreative Saunameister eine wiederum völlig neue Schwitzkultur. Wie soll man das nun nennen? Vielleicht „Wellness-Aufgüsse“? Oder doch eher „Sauna-Magie“?
 
Fakt ist jedenfalls, daß die Gäste mit den Füßen abstimmen. Wer sich als Betreiber dem neuen Trend anpasst und seine Gäste nach Strich und Faden verwöhnt, kann sich über rasant steigende Besucherzahlen freuen. Die „In-Saunas“ sind zwar meist nicht ganz billig beim Eintrittspreis, doch die Gäste nehmen das gerne in Kauf und kommen wieder. Konventionell „finnisch“ arbeitende „Alt-Saunas“ hingegen verlieren trotz niedriger Eintrittspreise - selbst beim Stammpublikum im Pensionärsalter. „Sauna-Nachwuchs“ kann so nicht mehr rekrutiert werden.
 
== Die Unterschiede ==
Aber was ist nun die Zauberformel bei der neuen Sauna-Philosophie? Schwer zu erklären, man muß es einfach erlebt haben. Ein „Kochbuch“ für gute Sauna-Aufgüsse gibt es noch nicht. Es ist wie der Unterschied zwischen einer Musik-CD und einem Live-Konzert. Oder vielleicht noch drastischer ausgedrückt: einem Stummfilm in Schwarzweiß auf einem alten Fernseher mit einem quadrophonischen 3-D-Kinoerlebnis. Man ist jetzt nicht mehr nur dabei, sondern mittendrin. Die Aufgießer von heute wollen nicht nur durch kurzzeitiges Erhöhen der Luftfeuchtigkeit die Körper zum Schwitzen bringen, sie wollen auch keine One-Man-Show abliefern. Ziel ist ganz klar, die Gäste zu überraschen und zu verwöhnen.
 
== Die Sauna-Gladiatoren kommen… ==
Ralf Pakulla von der „Saunaquelle Langenberg“ leitete mit seinem „Gregorianischen Aufguß“ die „Sauna-Gladiatorenshow“ am Abend ein. Während die nackte Saunarunde um den heißen Ofen versammelt war, läutete eine Glocke zur Andacht. Von Kirchenmusik begleitet kam der als Mönch gewandete Aufguß-Meister zu seinem grandiosen Auftritt. Mit einem Messing-Behälter wurde Weihrauch-Duft verströmt. Fast fühlte man sich wie in einer mittelalterlichen Klosterkirche. Nur daß es hier viel lustiger zuging. Wer das miterlebt hat, kann gut nachvollziehen, warum Ralf Pakulla mit diesem Aufguß den dritten Platz bei der Sauna-Europameisterschaft errang. „Beißen sich nicht die Themen Kirche und Sauna?“ wird man sich nun fragen. Nach diesem tollen Aufguß muß man sagen: definitiv nein. Ganz im Gegenteil - so könnte man jungen Menschen den Glauben sogar wieder näherbringen. Neue, ungewöhnliche Wege gehen…
 
Ganz anders der nächste Aufguß von Heinrich Allmendinger aus Stuttgart. „Schwabenwickel“ war der Titel und so wurde zunächst auch geschnittenes, kühles Weißkraut ausgeteilt. Dieses war auf Körperteile aufzulegen, die irgendwie schmerzten. Und tatsächlich schien das zumindest bei mehreren Gästen zu wirken. Sehr interessant war auch die „Explosion der Sinne“, die eindrucksvoll vom hessischen Sauna-Crack Jürgen Szczypski aus Erzhausen durchgeführt wurde. Da blieb kein Auge trocken. Zwischendurch gab es auch mal eisgekühlte Tücher zum Abkühlen. Noch flotter war der Aufguß von Profi-Sportler Christian Lohrengel („Hertener Löwen“). Auch hier ein auf den ersten Blick abstrus wirkendes Thema: Basketball! Der Korb baumelte hoch über dem Ofen und die Gäste versuchten ihn mit Eisbällen zu treffen, die dann beim Zerplatzen für den Aufguß sorgten. Mal was total anderes und sehr lustig. Schließlich noch der „Münsterländer Aufguß“ mit Thomas Egging (Gewinner des „Sauna-Oscars 2009“) aus dem „Inselbad Bahia“ und seinem Bocholter Kollegen, Meister-Masseur Hubert Rave, der nicht nur durch die plattdeutsche Ansprache ein echtes Highlight war.
 
Die Intention bei allen Sauna-Animateuren war ganz klar, die Gäste zu betören und entrücken, sie mit Glückshormonen zu überhäufen. Der amtierende „Deutsche Aufguß-Meister“ Udo Mohr vom „Badehaus Rödermark“ zeigte das bei seiner Performance „Mystik-Aufguß“ in wahrlich beeindruckender Weise als krönenden Abschluß der „Remscheider Aufgußtage“. Die immer noch vollgepackte Kelo-Sauna verwandelte er in einen magischen Ort. Germanische Runensteine wurden während des Aufgusses an jeden einzelnen Teilnehmer verteilt und mit einer geheimen Mixtur bestrichen. Beim Pressen des Steines in der geschlossenen Faust begannen mysteriöse Energieströme zu fließen, innere Gedankenblockaden wurden aufgehoben. Das war pure Sauna-Magie.
 
Und natürlich erhielten auch zwei der „einheimischen“ Aufgußkräfte die Gelegenheit, ihr Können vor dem kritischen Fachpublikum zu beweisen. Sandra und Melanie entführten die andächtig lauschenden Gäste zu einem rhetorischen Spaziergang durch den stürmischen Herbstwald. Ziel war das flackernde „Kaminfeuer“ in einer gastlichen Hütte. Das war sanft und trotzdem mitreißend. Natürlich fehlten dabei auch einige Überraschungen nicht, wie beispielsweise ein perfekter Regenschauer. Nicht nur die Kritiker waren davon sichtlich beeindruckt.
 
== Neue Prinzipien beim Saunieren ==
Neu eingeführt wurde bei allen Aufgüssen, daß das eiserne Prinzip der „geschlossenen Tür“ aufgehoben ist. Es meckert niemand, wenn man jemand mitten im Aufguß den Raum verläßt - was im Übrigen recht selten vorkommt. Und hochrote Köpfe sind nicht mehr die oberste Prämisse. Vor und während des Aufgusses wird der Raum bei offener Tür mehrfach gelüftet. Die neue Vielfalt der Wedel-Utensilien von Fächer über Heusack, Paddel oder Tannenzweige bis hin zum virtuos geschwungenen Regenschirm wird nicht mehr nur zum Verteilen der heißen Luft, sondern auch zum Zufächeln von Frischluft verwendet. So kann man es nun viel länger im Aufguß aushalten und hat zudem noch jede Menge Spaß dabei. Ich selbst habe an den beiden Tagen sage und schreibe zwanzig Aufgüsse selbst miterlebt. Normalerweise ziehe ich nur zwei bis drei Aufgüsse pro Saunabesuch durch.
 
== Weltweites Interesse ==
Insgesamt wurden an den beiden Aktionstagen zusätzlich zum „normalen“ Aufgußprogramm des „H2O“ in der karelischen Sechseck-Sauna zwei Dutzend weitere Aufgüsse zelebriert. Stündlich wechselten Thema und Aufgießer. Dabei platzte die Sauna mit einem Fassungsvermögen von rund 50 Gästen teilweise wirklich aus den Nähten. Zeitweise wohnten nämlich über 70 Besucher den Zeremonien bei, wobei einige noch draußen bleiben mußten. Beobachter waren extra für die Show von weither angereist, obgleich nur auf der Website von „www.insauna.com“ dafür geworben worden war. So konnten unter anderem Sauna-Betreiber und -Mitarbeiter aus Kopenhagen, der Slowakei und sogar Australien und Japan im Bergischen begrüßt werden. Das spricht für die Qualität der Saunaseiten von www.insauna.com, die laut Betreiber Georg Danter von zwischenzeitlich 3,4 Mio. Saunafans aus aller Herren Länder jährlich besucht werden.
 
== Die Traumsauna ==
Ganz nebenbei fand auch eine Neubewertung der Saunalandschaft des „H2O“ statt. Diese erfolgt - wie bei den meisten besseren Saunalandschaften in Mitteleuropa - alle zwei Jahre. Bei der letzten Begutachtung war die Saunenwelt mit einem guten Dutzend unterschiedlicher Folter-, äh nein Schwitzkammern bereits im oberen Mittelfeld gelandet. Damals konnten vier „Saunaperlen“ errungen werden, was der Einstufung „Europasauna“ entspricht. Zwischenzeitlich hatten wiederum mehrere Hundert Saunagänger die großzügig angelegte Anlage im Bergischen Land bewertet. Zudem nutzten auch einige Bäder-Fachleute die Gelegenheit, den Fragebogen auszufüllen. Dabei wurde die Expertenmeinung natürlich besonders hoch eingeschätzt. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: ab sofort darf sich das Remscheider Saunaparadies ganz offiziell „Traumsauna“ nennen. Mit durchschnittlich vergebenen 21,8 von 24 erreichbaren Punkten wurde sogar die höchste Sauna-Weihe „Weltsauna“ nur knapp verpaßt. Daß diese Saunalandschaft einen anerkannt hohen Level besitzt, zeigt sich auch an den Besucherzahlen. Während sich die Mehrzahl der „konventionellen“ Saunas mit 10.000 bis 20.000 Jahresgästen zufrieden geben muß, sind es in Remscheid etwa 150.000 per anno. Zusätzlich zu den über 300.000 Gästen im Sport- und Spaßbad, wohlgemerkt.
 
== Resumée ==
Man darf wirklich gespannt sein, wie sich die neue Wellness-Aufgußkultur weiterentwickelt. Daß sie es tun wird, steht außer Frage. Spricht man mit den führenden Sauna-Meistern, so merkt man, wie sie von neuen Ideen nur so sprühen. Und die Gäste sind ausgesprochen dankbar dafür. Wer sich davon persönlich überzeugen möchte, der sollte die nächste Gladiatoren-Show nicht verpassen. Sie findet Mitte Januar 2010 im Erlebnisbad „Bahia“ im niederrheinischen Bocholt statt. Dort steht mit der „Swet-Kamer“ auch der „Geburtsort“ des beliebten „Münsterländer Aufgusses“. Haus- und Hofmeister Thomas Egging wird die Gäste dort sicherlich mit seinem „Kaffeeblatt“ amüsieren und anschließend ein Kräuterschnäpschen mit Pumpernickel und Hartwurst anbieten. Ich freu´ mich drauf…
 
© by wellSPAss, 15. Dezember 2009

1, Was sind Ihre 3 Lieblingssaunen? Wie viel Perlen würden Sie vergeben. (1,2,3,4,5,6)

 

1. Sauna ...Mediterana 6 Perlen
2. Taunustherme 5 Perlen
3. Rupertitherme Bad Reichenhall 4 Perlen


2, Welche 3 Personen würden Sie für eine Auszeichnung vorschlagen?


1. Chef der Mediterana
2. Chef der Monte Mare Saunen
3. Personal in der Taunustherme

3, Was sind Ihre 3 Beliebteste Wohlfühl-Freizeitziele?


1. Mediterana
2. Cologne Beach Club im Rheinpark
3. Friedrichsbad in Baden-Baden

4, Was würden Sie auf der Homepage verbessern?
Zur Verbesserung der Homepage fällt mir echt nichts mehr ein.

5, Was gefällt Ihnen besonders gut auf der Homepage?

Am besten auf der Homepage gefällt mir die Liste mit dem Saunaranking

 

Gerhard Kimmel


Saunaspaß bewahren: Rücksicht und Hygiene als oberstes Gebot mp Düsseldorf

 

 

Jetzt strömen wieder viele Menschen in die Sauna-Anlagen der Wellness-Oasen. Doch gerade wo viele Menschen aufeinandertreffen, sind ein paar Regeln zu beachten, um miteinander auszukommen - besonders in der Sauna
 

Jetzt strömen in Deutschland wieder viele Menschen in die Sauna-Anlagen der Wellness-Oasen. Doch gerade wo viele Menschen aufeinandertreffen, sind ein paar Regeln zu beachten, um miteinander auszukommen. Das gilt besonders für den Saunabereich, wo sich oft Fremde nackt begegnen.

Korrektes Verhalten betrifft besonders die Hygiene. Grundsätzlich ist vor dem Betreten der Schwitzhütte eine gründliche Körperreinigung unter der Dusche angezeigt. Allerdings sind hierbei Aktionen wie Fußnägel schneiden oder rasieren tabu. In der Sauna selbst ist Rücksicht gefragt: Füllt sich der Raum, sollte man sich nicht mehr lang ausgestreckt auf der Holzpritsche räkeln, sondern freundlicherweise hinsetzen, damit die anderen Besucher einen Platz finden. Und auch beim Sitzen kann man aufgrund der Körperhaltung zu viel Raum einnehmen und den Nachbarn dadurch bedrängen. Daher ist darauf zu achten, in einer vollen Sauna nicht zu breitbeinig dazusitzen.

Ebenso wenig ist es nett, sich als später eintreffender Gast in eine gut besetzte Reihe zu quetschen. Voll ist voll; dann heißt es gehen und es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen: Der nächste Aufguss kommt bestimmt. Nach dem Schwitzen und der Abkühlphase im Freien ist ebenfalls zunächst eine Dusche fällig, bevor das Kaltwasserbecken aufgesucht wird. Auf keinen Fall darf man sich direkt nach dem Schwitzakt ins Becken stürzen, das ist höchst unhygienisch.

Im Anschluss an den ersten Saunagang ist meist eine Ruhepause angebracht. Ärgerlich ist es dann, wenn die dafür vorgesehenen Liegen mit einem Handtuch oder einer Tasche 'reserviert' wurden. Deutsche Touristen sind für dieses Verhalten nicht nur auf Mallorca verschrien. In Saunaanlagen ist dieses Vorgehen ebenso unbeliebt wie in fernen Urlaubsländern. Wer wegen dieser Unart keine freie Liege findet, hat das Recht, das Reservierungshandtuch von der Liege zu nehmen und am nächstbesten Kleiderhaken aufzuhängen. Kommt es zu Beschwerden, kann mit einem Hinweis auf das egoistische Verhalten an das Saunapersonal verwiesen werden, das die Lage meist genauso einschätzt. In vielen Anlagen hängen bereits Schilder aus, auf denen darauf hingewiesen wird, dass das Liegenreservieren nicht erwünscht ist.

Unerwünscht sind auch sexuelle Anzüglichkeiten. Diese fangen beim gierigen Starren auf Geschlechtsteile an und können bis zu eindeutigen Handbewegungen oder gar Grapschattacken reichen. In diesen Fällen ist an sich ein sofortiges Informieren des Personals erforderlich. Sexuelle Handlungen und Darstellungen sind laut der Haus- und Badeverordnung verboten. Doch sexuell Belästigte - meist sind es Frauen - schämen sich oft, dem Personal den Vorfall zu melden. Sie können sich am besten an eine vertraute Person richten, idealerweise die Saunabegleitung, die sich wiederum ans Personal wendet. Die Übeltäter werden meist sofort der Anlage verwiesen und erhalten in der Regel Hausverbot.

All diese Punkte machen weltweit ein gutes Benehmen in der Sauna aus. Doch zwischen den Ländern kann es in mancherlei Hinsicht Unterschiede geben. So ist es beispielsweise in Deutschland absolut üblich, komplett entkleidet den Schwitzraum aufzusuchen. Schon in Frankreich ist die Freikörperkultur in der Sauna nicht mehr angezeigt, ebenso in den USA. Hier wird in Badekleidung sauniert. In Slowenien dagegen ist weniger stets mehr. Dort sind sogar Badelatschen in den Vorräumen verpönt.

Hierzulande wird zudem immer darauf geachtet, dass kein Schweiß auf das Holz tropft, weshalb ein ausreichend großes Handtuch mitzubringen ist. In Finnland darf man in dieser Hinsicht nicht empfindlich sein, denn dort wird auf jegliche Unterlage verzichtet. Auch geht es nicht überall in den Saunen so schweigsam zu wie in Deutschland. Im arabischen Raum ist ein Plausch im Hamam durchaus üblich. In Skandinavien wird das gemeinsame Saunieren gern mit Geschäftspartnern betrieben und beim Schwitzen ein Vertrag ausgehandelt. Unüblich in vielen Ländern ist das gemeinsame Saunieren beider Geschlechter in öffentlichen Saunen. Ganz besonders streng wird diese Regel in Südkorea befolgt. Hier gibt es keine Ausnahme, Männer und Frauen schwitzen getrennt.Bezüglich der Schwitztemperatur gilt übrigens eine Faustregel: Je höher die Durchschnittstemperatur im Land, desto niedriger die Temperatur in der Sauna. In Afrika zum Beispiel sind die Saunatemperaturen niedriger, als man es aus Deutschland gewohnt ist. Anders im frostigen Russland, dort liegen die gängigen Saunatemperaturen bei bis zu 115 Grad Celsius.


 

Wer träumt nicht davon, saunieren und dabei in Bewegung bleiben.

In
Westschweden kann man sich diesen Traum erfüllen mit der schnellsten Sauna der Welt. Aber wie funktioniert das ganze?

Die Sauna ist gleichzeitig ein Boot, mit dem man mit bis zu 15Knoten durch die Schärenlandschaft Westschwedens fahren kann. Man bedenke, Kreuzfahrtschiffe haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18Knoten, also nicht wesentlich schneller.

Die Sauna, ein im unteren Stockwerk eines zweistöckigen Kubus, wurde auf einem Katamaran gebaut. Insgesamt ist die Konstruktion 12m lang und 6m breit. Selbst an einen Badesteg wurde gedacht. So kann man die Abkühlung nach der Wärmphase direkt im Meer vornehmen.

Auf dem oberen Stockwerk kann man sich nach dem Saunagang abkühlen, wer mag Konferenzen abhalten oder eine große Saunaparty schmeißen. Es gibt sogar eine Hochzeitssuite.

Ab Juni diesen Jahres kann man einen Aufenthalt auf der schnellsten Sauna der Welt buchen und noch einen Abstecher nach Göteborg einplanen.

Wer seine eigene kleine Minisauna zuhause hat, wird wissen wie toll ein Saunagang am Tag ist und wie viel man mit diesem kurzen und entspannenden Abschnitt am Tag für die Gesundheit machen kann.
 


Nach der Rangliste der Besten Saunen v. www.insauna.com gibt es interessante Links, wo sogar die Mediengiganten berichten 

 

Wo es sich am schönsten schwitzen lässt aktualisiert am 05. März 2009 | S. Ewald  http://reisen.t-online.de/c/17/54/39/82/17543982.html

 

http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2009/03/sauna-paradiese-in-deutschland/so-schoen-kann-schwitzen-sein.html


 

Das Leben ist kurz; die Kunst ist lang. Der rechte Augenblick geht rasch vorüber. Alle Erfahrung ist zweideutig. Und wie schwierig ist die Entscheidung in jedem Falle!” (Hippokrates)

 

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Inselbad Bahia