
Es
ist aber auch viel zu spannend! Kriegen wir in den letzten Minuten noch ein Tor
rein? Bundestrainer Löw tigert wie ein Panther im Käfig in seiner Skybox auf und
ab und wuschelt sich nervös durchs schwarze Haar.
Und kein Schweini weit und breit an seiner Seite, Löws persönlicher
Kaugummi-Dealer, der sonst immer die Taschen voller Kauware hat und sich beim
Spiel gegen Österreich auf der VIP-Tribüne fast den Unterkiefer ausgerenkt
hätte.
Da macht es „klick“ in Jogi Löws Kopf. Da zündet er sich eben eine an, um dem
schier unerträglichen Druck besser standhalten zu können. Scheißegal, was die
anderen denken. Als hätte es die „Keine Macht den Drogen“-Kampagne nie gegeben.
Danke dafür, lieber Löw! Danke für diese Schwäche, die Sie so wahnsinnig
liebenswürdig macht. Wochenlang haben sich Ihre Berater den Kopf zerbrochen: Wie
ist die Stimmung im Land? Frau ins Stadion oder besser nicht? Lieber Strenesse-
oder Boss-Hemd? In XS oder XXS? Welche Wange von Angela Merkel ist eigentlich
zuerst zu küssen?
Und jetzt das, ein vollkommen unkalkuliert wirkender Sympathieverstärker. Ein
Fitzelchen Menschlichkeit im durchgestylten Nationaltrainer-Dasein. Ein feuchter
Schweißfleck in der Achselhöhle der Öffentlichkeitsarbeit.
Gerade weil die Bilder dieser Tat grobkörnig sind und die Hinter-Glas-Optik
irgendwie an Terroristenprozesse erinnert, wirkt Jogi Löws hektisches Rauchen so
echt. Millionen entrechtete Raucher auf der ganzen Welt fühlen mit Ihnen, ganz
zu schweigen von den von der Kündigung bedrohten 420 Berliner
Reemtsma-Mitarbeitern.
Lieber Löw, solange Sie den Inhalt Ihres „Päckles“ Zigaretten weiter
geflissentlich auf mehrere Tage verteilen, dürfte keine akute Lebensgefahr
bestehen – weder für Sie selbst noch die Mannschaft.
Und die Deutschen haben jetzt immerhin schon zwei Gründe zu feiern: den Einzug
ins Halbfinale und die Rückkehr der Marlboro Lights auf den Sportplatz. Ein Zug
ist kein Zug.

Mit
Hilfe einer Zigarette hat der zum Zuschauen verurteilte Joachim Löw das
nervenaufreibende Ende des EM-Viertelfinalspiels gegen Portugal überstanden. In
der verglasten Loge im Baseler St. Jakob Park, wohin der für ein Spiel gesperrte
Bundestrainer von einem UEFA-Offiziellen geleitet wurde, habe es kein
Rauchverbot gegeben, sagte Löw am Freitag auf der Pressekonferenz des DFB in
Tenero. Als das Spiel besonders spannend geworden sei, habe er sich eine
angezündet, gestand der Bundestrainer.
Löw (r.) auf Tribüne beim Viertelfinale in Basel: "Das ist Genussrauchen"
Millionen Fernsehzuschauer konnten sehen, wie er kurz vor Schluss rauchte - die
deutsche Mannschaft musste nach dem Anschlusstor der Portugiesen in der 87.
Minute zum 2:3 noch einmal um den Sieg zittern.
Er habe schon vor einiger Zeit wieder angefangen, ab und an eine Zigarette zu
rauchen, sagte Löw weiter, etwa nach dem Essen. Das sei Genussrauchen. Er hätte
auch andere Möglichkeiten gehabt, seine Nerven zu beruhigen: Die UEFA habe ihm
Aspirin und Baldriantropfen in die Loge gestellt, sagte der Bundestrainer
weiter. Das habe ihn verwundert, "aber das war in der Tat so".

Deutschland
lässt sich im «Il Giardino» verwöhnen. Das 1986 als Landhaus im Toskana-Stil
erbaute Hotel ist umgeben von einer mediterranen Gartenanlage. Die 54
Doppelzimmer, zwei Junior Suiten sowie 16 Suiten bieten ein gediegenes Ambiente.
Die Zimmer kosten zwischen 420 und 1125 Franken.
Die 300 Quadratmeter grosse Wellness-Insel beinhaltet eine grosse
Sauna-Landschaft, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Eine klassische
Sauna mit integrierter Lichttherapie, ein grosszügiges Smaragd-Dampfbad, eine
milde Kräutersauna mit vitalisierenden Aufgüssen und eine meditative Ruheoase
ist in darin integriert. Überdies hat das Hotel einen Aussen- und einen
Innenpool. Für die Verpflegung sorgen zwei Restaurants, ein Pool-Café sowie eine
Bar.

Der Grundsatz: "Je heisser, desto besser" ist heute
für viele überholt! Licht, Farben,
Düfte, Wärme und Luftfeuchtigkeit kennzeichnen diese neue, sanfte Art der Sauna.
Durch dieses ganzheitliche Ansprechen der Sinne werden Stoffwechselvorgänge und
Heilprozesse angeregt.

1. Platz für
das Team vom „Bad“ beim 2. Merziger
Sauna-Aufgusswettbewerb“
MERZIG Im schwachen Licht der Sauna-Kabine besetzt eine
eingeschworene Gemeinschaft von Hitze-Freunden ihre
Plätze. Alle Bänke sind bis auf den letzten Millimeter
belegt. Mit einem Duftzusatz versehenes Wasser wird von
Sauna-Meisterin Nicole mit Hilfe einer Kelle aus einem
kleinen Holzeimer geschöpft und auf die oberen Steine
des Sauna-Ofens verteilt. Ein Zischen durchdringt die
Stille und ein anregender Duft von Minze erfüllt den
Raum.
Jetzt tritt der zweite Aufgussakteur in Erscheinung. Mit
einem großen Handtuch fächelt Tobias die heiße Luft über
dem Ofen in den Raum. Zunächst nur als zarter Schwall
empfunden, erzeugt der heiße Dampf ein angenehmes
Prickeln auf der Haut.
Doch das war
erst der Anfang, denn Tobias arbeitet hart. Mit
kraftvollen Handtuchschlägen peitscht er die Gluthitze
in jeden Winkel, so dass sich niemand mehr der
Hitzeattacke entziehen kann. Ein gequältes und
gleichzeitig genussvolles „Aahh!“ ertönt aus allen
Kehlen.
Ein Aufguss
wird zelebriert und dafür bedarf es eines
Zeremonienmeisters. So weiß jeder Sauna-Animateur; dass
die hohe Kunst des Sauna-Aufgusses gelernt sein muss.
Das Team vom
Freizeit- und Gesundheitsbad in Merzig wollte es wieder
wissen. Welches Sauna-Team macht die tollsten
Sauna-Aufgüsse?
Während einer Sauna-Nacht stellten sich erstklassige
Sauna-Aufgießer aus Luxemburg und dem Saarland im
Freizeit- und Gesundheitsbad in Merzig zum „2. Merziger
Aufgusswettbewerb“ und verwöhnten die zahlreichen
Sauna-Gäste mit ihren besten Aufgusszeremonien. Der
Kreativität bei Kostümen, Düften, Durchführung und Dauer
waren keine Grenzen gesetzt. Die Gäste entschieden nach
Punkten, welches Team den Pokal für den besten Aufguss
gewinnt. In der Qualifikation „Kreativität“ war die
Sauna-Meisterin vom Luxemburger Freizeitbad „Pidal“
einfach Spitze.
Bei ihrer
Aufgusskreation „Teufelzauber“ hatte einfach alles
gestimmt. Ein mit roten Paletten kunstvoll verziertes
Teufelskostüm, mystische Musik und die zahlreichen
Kerzen in der Sauna-Kabine sorgten für die richtige
Atmosphäre. Die Gäste waren sich einig, das war ein
wirklich teuflisches Vergnügen!
Nordisch
ging es dann beim Team vom Spaßbad Calypso aus
Saarbrücken zu. Mit einem Wikinger-Helm geschmückt,
überzeugte Juri mit einer echten nordischen
Weniks-Zeremonie. Mit kurzem Birkenzweigenröckchen
konnte Jean-Claude die Hitzewirkung noch um einige Grad
erhöhen. Durch eine Dusche mit eiskaltem Birkenwasser
verschaffte der Aufgießer den glühenden Körpern die
ersehnte Abkühlung und entlockte allen Betroffenen
schrille Schreckensschreie.
Mit dem
gegenseitigen Schlagen der Weniks-Zweige auf die
brennende Haut, wurde dann zusätzlich die Durchblutung
angeregt. Die Sauna-Gäste urteilten einstimmig! Zwei
absolut gelungene Aufgusszeremonien.
Der
Sauna-Aufguss ist ein freudig begrüßtes
Gemeinschaftsereignis. Besondere Aufgussspezialitäten
wie zum Beispiel der Weniks-Aufguss, der Honig-Aufguss,
der Früchte-, Eis- oder Salz-Aufguss gehören heute zum
Sauna-Wellnessprogramm und erfreuen sich zunehmender
Beliebtheit. Themen bezogene Sauna-Events, verbunden mit
verlängerten Öffnungszeiten und einem eigenen
Showprogramm sind zu einer ständigen Einrichtung und
einer gut besuchten Attraktion im „Bad“ geworden.
Beim Event
„Aufgusswettbewerb“ stand die Kreativität im Vordergrund
und der Einsatz der Sauna-Meister war unerschöpflich.
Bis Mitternacht wurden jeweils zwei Fantasie volle
Aufgüsse im stündlichen Rhythmus zelebriert. Da braucht
man nicht nur eine gute körperliche Kondition, sondern
auch eine ganze Menge Spaß an der wortwörtlich
schweißtreibenden Arbeit.
An diesem
Abend haben auch Nicole und Tobias vom Sauna-Team „Bad“,
die vereint die Gluthitze in den Raum wedeln, viel Spaß.
Die
Sauna-Gemeinschaft japst kollektiv nach Luft. Die Haut
der Anwesenden hat sich verfärbt und der Schweiß fließt
in unendlichen Rinnsalen von den dampfenden Körpern.
Dann die Befreiung. Wedelschluss mit lautem Beifall.
Die beiden Zeremonienmeister sind sich nicht sicher,
gilt das Klatschen dem perfekten Aufguss, oder ist es
der Dank, dass endlich Schluss ist. Nicole reicht eine
Schale mit frischem Obst herum. Hmmm … Wer so gelitten
hat, darf auch genießen. Die Gäste bedanken sich mit der
höchsten Punktzahl. Erster Platz für das Team vom „Bad“.