Königreich Dänemark Hauptstadt:
Kopenhagen Fläche: ca. 43.094 km² Einwohner: ca. 5,37 Mio.
Warum starren mich
alle so an? Ja, das ist manchmal wirklich so. Es liegt aber nicht daran, dass
man neu in der Sauna ist, vielmehr
legen Erstbesucher bestimmte Verhaltensweisen an den Tag, die alten Hasen sofort
auffallen.
Wenn man das Glück hat, in die Sauna mitgenommen zu werden braucht
man im Grunde ja nur alles nachzumachen, um nicht aufzufallen.
Wer ohne fremde
Hilfe die Saunakabine das erste Mal besucht, schließt sich am besten, wie
selbstverständlich, einem andern Saunagast an und betritt mit ihm den Raum.
Da
ja der andere vorgegangen ist, hat man etwas mehr Zeit sich zu orientieren, um
einen freien Platz auf der mittleren Bank zu suchen. Den sucht man dann ruhig
auf, nimmt zügig (!) das Liegetuch ab, in das man sich zuvor gewickelt hat, und
legt es so auf die Bank, das man weder mit Rücken, Po oder Füßen das Holz
berührt.
Was besonders auffällig ist: Zögerndes "in der Tür stehen", sich nicht
das Liegetuch abnehmen, sondern sich mit ihm hinsetzen, die untere Bank als
Sitzplatz nehmen, beim Abstreifen des Liegetuches die anderen Saunagäste
anschauen ob sie schauen, nicht wissen das die Kabinentüren immer(!!!) nach
außen aufgehen, zusammengekauert sitzen damit man ja nichts sieht.
Wer solche
Verhaltensweisen zeigt, wird natürlich interessiert beäugt, das hat aber nichts
mit Fleischbeschau zu tun. Wenn
ein echter Saunagänger Fleisch sehen will, geht er in die Metzgerei.
Am besten, einfach locker rein und schwitzen, denn darum geht es ja. Dänen
schwitzen zwar aber Sie lügen nicht. Wer ihr Land auf die Schnelle durchquert,
um Schweden oder Norwegen zu erreichen, tut ihnen bitter unrecht.
Zwischen ihren
vielen kleinen Naturwundern sind dänische Jungs und Mädels besonders herzlich,
eine Art Südländer des Nordens. Dänemark hat viele Freizeitparks und um
Wartezeiten zu vermeiden ein paar Tipps.
Wenn Sie aber ein wenig strategisch
überlegen, können Sie oft die Wartezeiten entgehen, es braucht nur ein wenig
Vorbereitung im Voraus. Besuchen Sie die Website der Attraktion, hier gibt es
oft eine Übersichtskarte, die Sie zu Hause gründlich studieren können. Und hier
kommt dann der Trick: die meisten Besucher gehen durch den Eingang und Richtung
Rechts - gegen den Uhrzeigersinn.
Halten Sie die Händchen Ihrer Kinder, und
queren Sie den Park direkt zur anderen Seite, ehe Sie sich in das Abenteuer
stürzen. Gehen Sie von dort aus auch gegen den Uhrzeigersinn, dann gewinnen Sie
einen Vorsprung und werden zum Teil das Gewimmel entgehen.
Freitags haben die
Attraktionen oft weniger Besucher, und wenn Sie vielleicht auch früh morgens
losfahren, können Sie sicher die schlimmsten Schlangen entgehen.
Die wohl bekanntesten
dänischen Spezialitäten sind der unvermeidliche
Hot Dog und smørrebrød.
Einen Hot Dog bekommt
man beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit an einem
der unzähligen Verkaufsstände. Er besteht in
Dänemark aus einem weichen Brötchen, getoastet
oder gedämpft, einer Wurst, Röstzwiebeln,
süß-sauer eingelegten Scheiben Gewürzgurke und
Saucen. Die Wurst wird Pölser genannt und kann
kogt (gekocht) oder ristet (gebraten) verwendet
werden. Die Saucen bestehen meist aus Ketchup,
mildem Senf und Remoulade.
Auf den Faröer Inseln wurde der Hot Dog in die
Küche übernommen, Dort allerdings gehört unbedingt
Rotkohl dazu.
Smørrebrød kann man mit Butterbrot übersetzen.
Meist handelt es sich dabei jedoch um eine Scheibe
Brot (Vollkorn, Mischbrot oder Weizen), das
zunächst mit einer dicken Schicht Butter
bestrichen wird. Darauf legt man dann die
verschiedensten Zutaten wie z.B. reichlich Fisch,
Käse, Wurst, Fleisch oder Eier. Oder alles mit
einmal. Dazu werden in der Regel Soßen gereicht.
Smørrebrød ist ein sehr frisches Gericht, das man
in speziellen Restaurants oder Imbissen zu
moderaten Preisen erhält. Gegessen wird es um die
Mittagszeit.
Eine große Rolle in der dänischen Ernährung
spielen Fisch- und Fleischprodukte. Vor allem
Hering, Dorsch und Scholle werden gern gegessen.
Der Gammel danske kaus ist eine Abwandlung des
hanseatischen Labkaus.
Auch Milchprodukte wie Käse und Joghurt dürfen auf
dem Speiseplan nicht fehlen. Besonders Ymer,
Buttermilch und Rote Grütze mit Sahne oder Milch
sind sehr beliebt.
Wie die meisten Küchen ist auch die dänische Küche
besonders einfallsreich beim Thema Backwaren und
Süßspeisen. Es gibt unzählige Varianten von
Torten, süßen Brötchen (Boller), Zimtschnecken,
Zimtkuchen (Kanelstang), Krapfen (Æbleskiver),
Lebkuchen (Honningkager), Blätterteiggebäck oder
Schokoladenkugeln.
Häufig wird zum Essen Bier getrunken, seltener
Wein. Als besonders dänisch gilt der Schnaps
Aquavit oder auch Gløgg, ein Glühwein. Der
Trinkspruch Skål ist auch in Deutschland sehr
bekannt.