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Cibreo
Cimir
Ciselieren
Ciuncata di Ortovero
Civet
Cloche
Cocktail
Cocktail-Tomaten
Cognac
Cola
Concasser
Cocotte
Colorants
Complet
Comté
Confit
Coniglio in umido
Consommé
Consommé
royal
Contre-Filet
Coppa
affumicata
Coquilles
Corail
Corbeille
Cordon bleu
Coriander
Cotechino
Côte de
boeuf
Cotelette
Coulis
Coupe
Couscous
Crab
Cranberries
Cranberry-Sauce
Crème brûlée
Crème caramel
Crème double
Crème fraîche
Crémier
Crêpe
Crêpes
Crepinette
Crespone
Crevetten
Croissant
Croquembouche
Croquettes
Croustades
Croûte au pot
Crostini
Croûtons
Crottin de Chavignol
Cuire au
four
Cuire à vapeur
Cuisse
Culatello-Schinken
Cumberland-Sauce
Cuncia
Curcuma
Curry
Curuba
Cuvée
Cibreo
Frikassee aus Hühnerleber, -kämmen und -nieren. Spezalität der
Toskana
Cimir
Die hinteren Rückenhälften beim Wild.
Ciselieren
Das Einschneiden der Haut von Fleisch oder Fischen. Bei Grillhaxn
beispielsweise tut man dies, um die Kruste nicht zum Zerspringen zu bringen; bei
Fischen kann so die Hitze beim Braten schneller eindringen.
Ciuncata
di Ortovero
frischer Ziegenkäse
Civet
Wildragout, Wildpfeffer. Unbedingtes Muß für einen guten Pfeffer:
Abziehen der Sauce mit dem frischen Blut des Tieres.
Cloche
Speiseglocke, Deckel für Serviceplatten und Teller
Cocktail
Fast jeder weiß, was ein Cocktail ist. Aber wer weiß
schon, warum der Cocktail Cocktail heißt? Das englische Wort Cocktail heißt
übersetzt Hahnenschwanz. Der Name für Mixgetränke geht auf die Hahnenkämpfe
zurück, die in Nordamerika des 18. und 19. Jahrhunderts ausgetragen wurden.
Damals war es üblich, dass der Besitzer des Gewinner-Hahns nach dem Hahnenkampf
dem toten Verlierer-Hahn die bunten Schwanzfedern ausriss und als Trophäe
erhielt. Auf den Sieg wurde anschließend mit Mixdrinks angestoßen. Der
Trinkspruch hieß: On the cock's tail! Daraus wurde dann der Cocktail.
Cocktail-Tomaten
Diese Mini-Ausgabe der Tomate schmeckt viel süßer und aromatischer als die
große. Mit ihren kleinen Format eignet sie sich außerdem hervorragend zum
Garnieren von Speisen aller Art. Inzwischen gibt es verschiedene Neuzüchtungen,
z.B. Gelbe, Orange, Pflaumenförmige und Rispen- Tomaten. Anbaugebiete:
Europäische Länder, Brasilien, Kenia, Südafrika Form und Farbe: Klein, prall und
rund. Mit Sielansatz und Blattkranz. Rote Schale, geleeartiges Fruchtfleisch mit
eßbaren Kernen. Reife: Feste, rote Fruchtschale. Dunkelrote, weiche Früchte sind
überreif. Geschmack: Intensives, süßes Tomatenaroma Nährwert: 100 g = 18 kcal
(75 kjoule). Vitamin A und C, viele Mineralstoffe und Spurenelemente.
Behandlung: Grünlich-rote Tomaten bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, da sie dadurch ihr Aroma verlieren und
wäßrig werden.
Verwendung: Für Salate, zu Fisch- und Fleischgerichten. Zum Garnieren von
Platten.
Cognac
Der berühmteste der Branntweine enthält 40Vol.-% Alkohol. Um sich Cognac nennen
zu dürfen, muß dieser aus ganz bestimmten weißen Weintrauben hergestellt werden,
die in einem klar abgegrenzten Gebiet um die Stadt Cognac im Südwesten
Frankreichs angebaut und verarbeitet
werden. Die Herstellung eines Cognacs unterliegt einer alten Tradition. Ein
Cognac muß mindestens zweimal gebrannt werden und mindestens zwei Jahre in
Eichenfässern lagern, wo er seine dunkle Farbe erhält. Für Angaben zu Qualität
und Reife eines Cognacs verwendet man u.a. folgende Symbole und Abkürzungen: ***
oder V.S. steht für eine Mindestlagerzeit im Faß von zwei Jahren. V.S.O.P.,
V.O., Vieux und Réserve stehen für eine Reifzeit von mindestens vier Jahren.
V.V.S.O.P. und Grande Réserve Cognacs reifen mindestens fünf Jahre lang. Extra,
Napoléon, X.O., Très Vieux oder ein Vieille Réserve liegen sechs bis zehn Jahre
im Eichenfaß.
Cola
Diese sehr beliebte Limonade aus Extrakten der Kolanuss und anderen geheimen
(natürlichen) Aromen wird von vielen Herstellern in vielen Variationen
angeboten. Die Rezepte hier gehen von der klassischen Variante mit Zucker und
Koffein und ohne weitere Aromatisierung aus. .
Coca cola ist nicht nur der beliebteste Softdrink
der Welt, sondern repräsentiert wie keine zweite Marke das Lebensgefühl des 20.
und 21. Jahrhunderts. Die internationale Coca-Cola Organisation
arbeitet im Franchisesystem (Lizenzsystem). Die The Coca-Cola
Company als Markeninhaberin hat Lizenzverträge mit ca. 1000
Partnerunternehmen weltweit. Diese Partnerunternehmen (auch Konzessionäre,
Bottler oder Abfüller genannt) erwerben von der The Coca-Cola
Company das Konzentrat zur Herstellung der Produkte, füllen die Getränke ab und
sind weiters für Verkauf und Distribution verantwortlich. Es ist die
weltweit erste und umsatzstärkste Cola-Marke. Inhaber ist The Coca-Cola Company,
der größte Softdrinkhersteller weltweit aus Atlanta in den USA. Coca-Cola
besteht aus Wasser, Zucker, Kohlensäure, Lebensmittelfarbstoff , Säuerungsmittel
Pepsi-Cola®", ein "koffeinhaltigen
Erfrischungsgetränk". Pepsi ist der Hauptkonkurrent von Coca-Cola, und in
manchen Ländern sogar erfolgreicher als das "Original". Die Pepsi-Cola wurde
1898 vom Apotheker Caleb Bradham in New Bern, North Carolina entwickelt. Der
Name Pepsi geht auf das Enzym Pepsin zurück, das in der Kolanuss enthalten ist
und mit dem eine darm- und gesundheitsfördende Wirkung der Cola suggeriert
werden sollte. Als Pepsi Mitte des 20. Jhd. in den USA allmählich populärer
wurde und drohte, dem Platzhirsch Coca-Cola zur ernsthaften Konkurrenz zu
werden, wurde Pepsi als "Negergesöff" gebrandmarkt, da es billiger war und somit
bei der schwarzen Bevölkerung weiter verbreitet als Coca-Cola. Richtig
erfolgreich wurde Pepsi aber erst Ende der 1980er, als sie im Zuge eines
Redesigns der Marke mit einer unter dem Motto "Generation Blue" laufenden
riesigen Werbekampange, für die unter anderem Cindy Crawford gewonnen werden
konnte, den Marktführer angriffen
Afri-Cola ist eine aus Deutschland stammende
Cola-Marke. Afri-Cola wurde 1931 von der Firma F. Blumhoffer Nachfolger GmbH als
Warenzeichen eingetragen. Im harten Wettbewerb mit Coca-Cola verlor Afri-Cola in
den 1960er Jahren stark an Marktanteilen. Ein Versuch, den Abwärtstrend zu
stoppen, wurde noch einmal Ende der 1960er Jahre mit einer großangelegten
Werbekampagne des Düsseldorfer Werbedesigners und Fotografen Charles Wilp
gestartet. Die Kampagne mit den Slogan „Alles ist in Afri-Cola...“ hat heute
noch Kultstatus. Sie bewirkte aber keine länger andauernde Trendumkehr. In der
Folge sank der Wert der Marke bis zur Bedeutungslosigkeit. Aus dem gleichen
Hause stammt die Orangenlimonade Bluna.
Cocotte
rundliches Anrichtegeschirr aus feuerfesten Material. Eine Kasserolle
oder auch Töpfe aus feuerfestem Steingut, in denen das Gericht nicht nur gegart,
sondern auch serviert wird.
Colorantsü
Farbstoffe. Sie dürfen für den Küchengebrauch nicht giftig oder
gesundheitsschädlich sein, darum werden sie meist aus Kräutern, Blüten und
Früchten sowie den gesetzlich zulässigen künstlichen Farbstoffen angefertigt.
Complet
vollständig (Menu complet = das ganze Menu)
Comté
Bei Comté handelt es sich um einen Hartkäse aus Kuhmilch. Es ist ein
echter Bergkäse aus den französischen Alpen, genauer gesagt: aus der
Franche-Comté, einer Landschaft, die ihm auch den Namen gegeben hat. Seine große
Zylinderform erinnert an Emmentaler - wie auch seine hell- bis dunkelgelbe
Farbe. Comté ist lange lagerfähig, ohne daß er etwas von seiner Qualität
verliert. Der pikante und zugleich milde Buttergeschmack bleibt auch nach Wochen
erhalten. Der Bergkäse (45 % Fett i.Tr.) reift sechs bis sieben Monate in
Felsenkellern und hat seine beste Qualität in den Monaten Oktober bis März. Zu
Comté paßt ein fruchtiger Wein.
Concasser
grob hacken (zum Beispiel: Concassé de tomates)
Geschälte, entkernte und gehackte Tomaten
Confit
Gepökelte Fleischstückchen bei schwacher Hitze im eigenen Fett gegart
und so haltbar gemacht
Coniglio
in umido
1 kg Kaninchen 1 Zwiebel mit 3-4 Nelken besteckt Würzmischung Rôtisseur Pfeffer,
Thymian 2 Esslöffel Fett 3-4 kleine Karotten 1 kleiner Lauchstengel 1 kleine
Sellerieknolle 1-2 Knoblauchzehen 1 Würfel Fleischsuppe 2 Esslöffel Bratensauce
aus der Tube 2 Esslöffel Zitronensaft 1 Kaffeelöffel Dijonsenf 2-3 Esslöffel
sauren Halbrahm Das Kaninchen in Stücke schneiden, mit den Gewürzen einreiben
und im heissen Fett ringsum anbraten. Die Gemüse in Würfel schneiden und mit der
Zwiebel und den Knoblauchzehen zum Fleisch geben. Kurz mitbraten. 5 dl Wasser
und den Fleischsuppenwürfel beifügen. Ca. 1 Stunde zugedeckt schmoren. 20
Minuten vor dem Anrichten den Bratjus mit der Sauce aus der Tube binden, mit
Zitronensaft und Senf pikant abschmecken. Vor dem Servieren den sauren Halbrahm
in die Sauce rühren. Die feinen Blättchen des Thymians geben Fleisch-, Wild- und
Fischgerichten ein würziges Aroma. Ein Tipp der Tessinerin: Würzen Sie auch den
sonntäglichen Kaninchenbraten mit einigen Blättchen
Consommé
Geklärte - klare Kraftbrühe aus Kuhfleisch, Eiweiß und Wasser.
Sie läuft unter dem Namen Consommé double, wenn auf die gleiche Menge Fleisch
und Röstgemüse nur die Hälfte Wasser gegeben wird.
Consommé royal
Kraftbrühe mit Eierstich. Consommé Klare Rindsuppe (kräftige Brühe vom Rind)
Contre-Filet
Roastbeef, Rinderrippenstück ganz gebraten
Coppa
affumicata
geräucherter Schweinekamm
Coquilles
Die Coquille St. Jacques, die Jakobsmuschel ist neben der Miesmuschel
die wichtigste eßbare Muschel. Sie ist flach, etwas größer als die Austern und
besitzt eine schön gerillte Schale. Kalt kann sie mariniert oder in Gelee
verwendet werden. In der warmen Küche wird sie überbacken oder als Garnitur für
Fischgerichte gereicht.
Corail
Der Rogen von weiblichen Krusten- und Schaltieren. Bezeichnung für die
besonders zarten und wohlschmeckenden Geschlechtsteile von Krusten- und
Schalentieren. Bei der Jakobsmuschel etwa ist dieser Teil korallenrot, beim
Hummer dagegen grünlich.
Corbeille
Beliebte Garnitur, bei der man Speisen »en corbeille«, im Körbchen,
serviert. Zitronen, in Körbchenform geschnitzt, sind ein hübscher Blickfang auf
Platten.
Cordon
bleu
Der Breite nach eingeschnittenes Kalbs- oder Schweinsschnitzel, das mit je einer
Käse- und Schinkenscheibe «gefüllt» und anschließend paniert wird. Dieses Rezept
ist so berühmt, dass sich gleich mehrere Länder um die Ehre streiten sein
Ursprung zu sein. Vermutlich erblickte es aber als «Schweizer Käseschnitzel» das
Licht der Welt. Seinen aktuellen Namen dürfte es auf einem französischen
Kochkunstwettbewerb erhalten haben. Der Name
Cordon
bleu taucht in folgenden Zusammenhängen auf: "Cordon bleu" heisst übersetzt
"blaues Band", und zwar im Sinne eines Ordensbandes. Es wurde einst vom
französischen Orden der «Ritter vom Heiligen Geist» verliehen. Ludwig XV.
zeichnete damit auch die Köchin seiner Mätresse, der berühmten und berüchtigten
Gräfin Dubarry aus. Deshalb bezeichnet man bis heute eine Köchin, die bei einem
bekannten Küchenchef gelernt hat, als «Cordon bleu». Gleichzeitig wird aber auch
ein besonders gelungenes Gericht so betitelt. Eine Auszeichnung aus der
Schifffahrt wird ebenfalls mit einem "blauen Band" geehrt: Es ist die
international vergebene Auszeichnung für die
schnellste Atlantiküberfahrt eines Dampfers. Im Zusammenhang mit dem Untergang
der Titanic erlangte diese Auszeichnung eine traurige Bekanntheit. Cordon Bleu
(Käse-Schinken-Kalbs-Schnitzel) > Zutaten (für 4 Personen)
8 dünne Kalbsteaks, Pfeffer, Salz, Tomatenketchup, 4 Scheiben gekochter
Schinken, 4 Scheiben Schweizer Käse, Mehl, 1 Ei, Semmelmehl, Bratfett, 1 Zitrone
> In die etwas dickeren, geklopften Kalbsteaks schneidet man von einer
Längsseite her jeweils eine Tasche. Je eine Käsescheibe mit einer
Schinkenscheibe umhüllen und in die vorbereiteten Tasche legen. Mit
Rouladenspiesschen/Holzzahnstochern zusammenheften. Die Steaks nacheinander in
Mehl, verquirltem Ei und Semmelmehl wenden und panieren. Sofort in heißem Fett
von beiden Seiten goldbraun braten. Cordon bleu schräg
halbieren, auf flachem Teller anrichten, Kartoffelsalat nebenan anhäufeln, mit
Blattpetersilie garnieren. Zitronenscheiben auf das Fleisch legen.
Coriander
Wanzenkraut
Beschreibung Coriander ist eine ein- oder zweijährige Würzpflanze, die bis zu 60
cm hoch wird. Er ist eng mit Kümmel, Fenchel und Dill verwandt, hat dünne, zarte
Stängel und gelappte Blätter, die denen der Blattpetersilie ähneln. Sein Name
leitet sich vom griechischen Wort koris = Wanze ab. Auch bei uns heißt er
„Wanzenkraut“, da die frischen zerriebenen Blätter nach Wanzen riechen. Die
Früchte erinnern ein wenig an Schrotkügelchen. Jede Frucht enthält zwei Samen,
die nach dem Trocknen einen moschus- und leicht zitronenartigen Duft verströmen.
Coriandersamen gehören zu den ältesten Gewürzen der Welt. In Ägypten wurde sie
schon vor über 3500 Jahren angebaut und auch die Griechen nutzten sie schon früh
als Heilmittel. Die Römer konservierten ihr Fleisch mit Coriander. Heute wird er
in vielen europäischen Ländern angebaut - auch in Thüringen und Franken gibt es
Anbaugebiete. Haupt-Exporteure sind Marokko, Argentinien und Polen. Die
ausgereiften, getrockneten Gewürzkörner besitzen ein süßes, würzig-harziges
Aroma, das an eine Mischung aus getrockneten Orangenschalen, Zimt und Muskat
erinnert. Coriander ist ein ideales Gewürz zum Experimentieren, denn sein Aroma
ist mild und harmoniert mit nahezu jeder Speise. Coriandersamen werden ganz und
gemahlen verwendet und eignen sich für pikante wie auch für süße Gerichte. So
darf Coriander in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen, Spekulatius und Aachener
Printen, ebenso wenig fehlen, wie in Zwetschgenmus, Geflügel und
Geflügelfüllungen, herzhaften Currys, Marinaden und Reisgerichten. Auch als
Brotgewürz hat Coriander eine große Bedeutung. Ganze Coriandersamen nutzt man
zum Einlegen von Roter Bete, süßsauren Gurken, zum Würzen von Fischmarinaden,
Wild- und Fleischbeizen. In der Spirituosen-Industrie verwendet man Coriander
für die Herstellung von scharfen Schnäpsen und Kräuterlikören.
Cotechino
gewürzte Kochwurst für Bohnengerichte - harte grobe Dauerwurst
aus gehacktem Schweinefleisch und Speckschwarte mit Knoblauch und Vanille
gewürzt.
Côte
de boeuf
Rindskotelett
Cotelette
Das Kotelett, aber auch Hackfleisch oder Ragout, das in Kotelettform
gebracht, paniert und gebraten wird.
Coulis
konzentrierter Saft oder Püree als Grundlagen von Saucen -
konzentrierter Saft oder Püree aus Geflügel, Krustentieren, Gemüse oder
Früchten. Der Coulis ist die Grundlage für Suppen und Saucen: Meist ist es der
Saft des Wildes, Geflügels oder Fisches, es kann aber auch das durchgestrichene
Püree von Fleisch oder Fisch sein. Coulis
> Dicke, püreeartige Sauce
Coupe
Eisspezialitäten, die im Becher (= »coupe«) serviert werden: Coupe
Melba und Coupe Hélène dürften die geläufigsten sein.
Court bouillon
Sud mit Gewürzen und Kräutern zum Kochen von Fischen.
Couverture
Fettreiche fertige Schokoladenglasur zum Überziehen von Backwaren
(Eintauchen, Bestreichen). Sie darf nicht mit Wasser in Berührung kommen!
Couscous
Nordafrikanische Beilage - Gericht aus Gries
mit Gemüse, Fleisch oder Fisch, dessen Ursprung aus Nordafrika
stammt. Die Grundlage von Couscous ist Weizengriess. (In südlichen
Gegenden auch Hirse) Durch Anfeuchten und Reiben wird der Weizengriess zu
Krümeln verarbeitet, anschließend wird er durch ein Sieb gepresst um die
Körnchen zu homogenisieren. Dann wird er getrocknet. Couscous erhält man in
Supermärkten, Reformhäusern und Naturkostläden. Couscous wird im Dampf einer
Gemüse-, Fleisch- oder Fischsauce gegart. Hierzu benötigt man eine Couscousière,
einen Schmortopf mit Siebeinsatz und Deckel.
Den
Couscousgriess in eine Auflauf- oder ähnlich flache Form geben und salzen. Dann
mit lauwarmem Wasser (auf 500 g Couscous, ca. 1/2 l Wasser) anfeuchten, damit er
quellen kann (ca. 5-10 Minuten). Dann mit den Händen durchwalken und in den
Siebeinsatz geben (wie einen Berg aufhäufen), auf den Schmortopf setzen und
während der gesamten Kochzeit zugedeckt dämpfen lassen. Gut ist es, wenn man
zusätzlich um den Deckel ein Handtuch wickelt, damit möglichst kein Dampf
entweichen kann. Couscous ist gar, wenn man mit dem Rücken zweier Finger auf den
Couscousberg klopf und es hohl klingt. Dann aus dem Siebeinsatz nehmen, noch mal
in der Auflaufform mit etwas Wasser übergiessen und quellen lassen, wieder in
den Siebeinsatz geben und nochmals ein paar Minuten dämpfen. Dann abschmecken
und nach Belieben etwas Butter untermischen.
Auch ohne Couscousière lässt sich
der Couscousgriess dämpfen. Das Dämpfen im Sieb kann man durch mehrmaliges
Zugiessen von kleineren Mengen kochenden Wassers und Umrühren ersetzen.
Grundrezept: 500 g Couscous mit 2 EL Olivenöl verrühren und mit ½ ltr kochendem
Wasser übergiessen und gut bedeckt 2 Minuten quellen lassen. Dann mit einem
Löffel umrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einer halben Tasse
kochendem Wasser übergiessen, kurz umrühren und zugedeckt 2 Minuten quellen
lassen. Das Ganze 2 - 3 mal wieder holen, bis das Korn weich ist. Nach Belieben
etwas Couscoussauce darüber giessen , gut verrühren und ein paar Minuten ruhen
lassen. Im Handel gibt es bei uns inzwischen auch Instant - Kuskus, den man mit
Brühe nur kurz aufkocht und dann ein paar Minuten quellen lässt.
Wenn man mal etwas Couscous übrig hat, kann man diesen auch wieder gut
aufwärmen. Dazu den Boden eines breiten Topfes mit Öl begiessen. Couscous in den
Topf geben und bei geringer Hitze ohne umrühren langsam erwärmen. Dabei setzt
der Couscous unten leicht an, bitte darauf achten, dass nichts anbrennt. Die
Sauce dazu separat aufwärmen.
Couscous
Original mit Huhn
Zutaten für 4 Personen: 300 gr Couscous 4 Hähnchenkeulen, grob zerteilt 4
Tomaten, gehäutet und gewürfelt 1 kleine Dose Kichererbsen 2 EL Sultaninen 200
gr Weisskohl 4 Zucchini 4 Möhren 2 Stangen Lauch 1 Gemüsezwiebel 2
Knoblauchzehen, gepellt 1 Msp Koriander 1 Msp Kreuzkümmel etwas Harissa 2 EL
Tomatenmark etwas Bouillon 6 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle Zusätzlich:
eine Couscousière (Schmortopf mit Siebeinsatz und Deckel)
Die Hähnchenteile salzen, pfeffern und in Olivenöl langsam ca. 10 Minuten
goldbraun braten. Weisskohl und Zwiebel grob schneiden, Zucchini, Möhren und
Lauch in dicke Scheiben. Die Hähnchenteile aus dem Topf nehmen und alle Gemüse
in den Topf geben und rundherum braten. Mit Tomatenmark, Koriander, Kreuzkümmel,
Salz und Pfeffer würzen und mit Bouillon aufgiessen. Hähnchen wieder zugeben.
Den Couscousgriess in eine Auflauf - oder ähnlich flache Form geben und salzen.
Mit 300 ml lauwarmem Wasser übergiessen und 5 - 10 Minuten quellen lassen. Dann
in den Siebeinsatz geben (wie einen Berg aufhäufen) und im geschlossenen Topf im
Gemüsedampf ca. 10 - 15 Minuten garen.
Herausnehmen, noch mal in der Auflaufform mit etwas Wasser übergiessen und
quellen lassen, wieder in den Siebeinsatz geben und nochmals ein paar Minuten
dämpfen. Dann abschmecken und nach Belieben etwas Butter untermischen. Couscous
neben dem geschmorten Hähnchen anrichten. 1 kleine Tasse Gemüsefond mit Harissa
- Paste vermengen und separat dazu reichen.
Couscous mit Lamm oder Rind
Zutaten für 4 Personen: 100 gr Kichererbsen, getrocknet, über Nacht mit kaltem
Wasser bedeckt einweichen 500 gr Lamm oder Rindsragout schwarzer Pfeffer aus der
Mühle frisch geriebene Muskatnuss Nelkenpulver, Zimt 150 gr Zwiebel, 3
Knoblauchzehen, beides schälen und in grobe Stücke schneiden 250 gr Karotten,
schälen in 2 cm dicke
Stücke schneiden je eine rote, gelbe und grüne Peperoni, ca. 400 gr, waschen,
Kerne und Stielansätze entfernen, dann längs in ca. 2 cm breite Streifen
schneiden 300 gr Kürbis (nach Belieben), rüsten und in grobe Würfel schneiden 1
EL Bratbutter 1 Dose Pelati, ganz ca. 400 gr 3 dl Gemüse - oder Fleischbouillon
1 Briefchen Safran 1 roter Peperoncino, entstielen, halbieren und die Kerne
entfernen einige Zweige frische Minze grob hacken oder ½ TL getrocknete 300 gr
Couscous - Griess (vorgekocht)
Die Kichererbsen im Einweichwasser weich kochen. Abschütten. Bratbutter in einem
Brattopf erhitzen, Fleisch darin kräftig anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und
Karotten beifügen und kurz mitdämpfen. Pelati, Bouillon Peperoncini und Safran
zufügen und ca. 30 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Peperoni, Kürbis und
Kichererbsen beifügen und nochmals ca. 30 Minuten weiter schmoren.
Den Couscous - Griess nach Anleitung auf der Packung zubereiten. Fleisch /
Gemüse wenn nötig mit Salz würzen. Gekochten Griess an den Rand einer grossen
Platte anrichten, Fleisch / Gemüse in die Mitte geben und mit Minze bestreuen
Crab
Das englische Wort »Crab« steht für den Taschenkrebs, der sich gern
an Meeresküsten aufhält und mit Netzen oder Reusen gefangen wird. Diese
Krabbenart gehört zu den Kurzschwanzkrebsen, sein Fleisch ist ziemlich
großfaserig und eher zäh, dafür kräftig im Geschmack. Der Taschenkrebs wird
hauptsächlich gekocht oder gedünstet und eignet sich für kalte wie für warme
Gerichte.
Cranberries
Die Cranberry ist als Heidekrautgewächs verwandt mit Preisel- und
Heidelbeeren. In den USA ist dieser Artikel im Herbst nicht mehr von den
Speiseplänen wegzudenken. Anbaugebiete: USA, in den Niederlanden auf
Terschelling
Form und Farbe: Rote Beeren, etwa so groß wie Heidelbeeren. Geschmack:
Preiselbeerähnlich, aber weitaus milder. Nährwert: 100 g = 48 kcal (201 kjoule).
Sie enthalten im wesentlichen Apfel-, Zitronen-, China-, Oxal-, Benzol- und
Gerbsäure, die ihnen einen herbsauren Geschmack verleihen, außerdem wichtige
Mineralstoffe, Pektin und das Provitamin A, die Vitamine B, und besonders C.
Ihrem relativ hohen Gehalt von Benzoesäure verdanken die Beeren, ebenso wie das
Kompott ihre oft erstaunlich lange Haltbarkeit. Behandlung: Im Oktober bis
Dezember erreichen uns die Beeren. Im Kühlschrank bei ca. 4 - 6 C wochenlang
haltbar. Möglichst keinen Temperaturschwankungen aussetzen. Verwendung:
Cranberries können roh verzehrt werden, schmecken aber als Kompott noch besser.
Cranberry-Sauce >
Kalte Sauce aus Preiselbeeren, die man zu Wild, vor allem zu gebratenem Truthahn
reicht. Die Preiselbeeren werden mit einer Spur Ingwerpulver, Senfpulver und
Curcuma, Orangensaft, Zitronensaft, Sherry und Cognac abgeschmeckt.
Crème
brûlée
Gebrannte Crème, gestockte und karamellisierte
Sahne-Eier-Crème
> Crème caramel
>
gestockte Vanillecreme, die aus einem mit karamelisierten Zucker
ausgegossenen Näpfchen gestürzt wird.
Crème double
> Die crème double, vor allem zum Verfeinern von Suppen und Saucen
geschätzt, gehört zu den »besseren« Zutaten in der Küche. Hergestellt wird sie,
indem man einen Becher Sahne mit sechs Eßlöffeln Buttermilch, einem Eßlöffel
Essig und einem Eßlöffel Zitrone vermixt. Das Ganze stehen lassen, kühl
natürlich. Die geschmacksintensive Creme wird von alleine fest.
Crème fraîche
>
Ebenso wie die Crème double eine »Steigerung«, in diesem Fall von
Sauerrahm. Mindestens 30 % Fett besitzt diese französische »Küchenhilfe«, die
intensiver schmeckt und, im Gegensatz zu Sauerrahm, auch in kochende Flüssigkeit
eingerührt werden kann, ohne zu gerinnen.
Crémier
Gefäß für Kaffeerahm
Crêpe
hauchdünner Pfannkuchen >
Crêpes
> Diese
hauchdünnen Gebilde sind mehr als nur »Pfannkuchen«: Sie bilden
den krönenden Abschluss eines Menüs oder werden als leichtes Zwischengericht
gereicht. Aus einem Liter fertiger Teigmasse lassen sich 40 Crêpes machen. Hier
das Rezept: 200 g Mehl durchsieben, etwa einen halben Liter Milch, 6 ganze Eier,
50 g Zucker, etwas Öl, Salz, Zitronensaft dazugeben und glatt rühren. Die
Crêpe-Pfännchen mit etwas Butter bestreichen, Crêpes goldbraun backen. Die
Variationen der Crêpes sind vielfältig, Crêpes à la Normandie (mit Äpfeln) und
Crêpes Suzette (mit caramelisiertem Zucker und in Grand Marnier flambiert) sind
die bekanntesten. Crêpes kann man auch herzhaft garnieren.
Pfannkuchen-Rezept, aus dem franz. übersetzt 250g Mehl 50g Butter (oder
Sonnenblumenöl) 4 Eier ½ l Milch 1 Löffel
bzw. 1 Tütchen Vanillezucker (oder normalen; jeweils nur, wenn die Pfannkuchen
süß werden sollen!)
1 Löffel Cognac oder Rum wenig Salz Die Eier gesondert aufschlagen, damit keine
Schalen in den Teig kommen.
Die Eier, das Mehl,
die Milch, das Salz und den Zucker (nur bei süßen Pfannkuchen!) in eine Schüssel
geben. Umrühren. Wenn der Teig zu fest ist, noch etwas Milch dazugeben. Nun 50g
flüssige Butter (in Mikrowelle bzw. Topf auf Herd geschmolzen) oder 50g
Sonnenblumenöl und den Löffel Cognac/Rum hinzufügen, umrühren. Eine Pfanne heiß
machen, dann ein wenig Butter oder Öl hinein. Mit einem Schöpflöffel so viel
Teig hineingießen, dass gerade der Boden bedeckt ist. 1½ Minuten braten, dann
wenden und noch mal ½ Minuten.
Mit Zucker, Marmelade, Nutella, Bananen, Pilzen (Zucker weglassen) oder irgend
etwas anderem servieren bzw. füllen. Und nochmals ganz
einfach: Mehl, Salz, Eier und Milch verrühren, nach und nach Flüssigkeit
und zerlassene Butter zufügen. Teig im Kühlen quellen lassen, am besten eine
halbe Stunde, bei Zeitmangel auch kürzer. Den Teig mit einem kleinen Soßenlöffel
(Fassungsvermögen etwa vier Esslöffel) in die heiße, ganz leicht gefettete
Pfanne (mit möglichst flachem Rand) geben. Den Teig durch vorsichtiges Schwenken
gleichmäßig verteilen oder mit einem Crêpe-Schieber kreisförmig verstreichen.
Die Crêpe bei mäßiger Temperatur backen, sie sollte nicht zu dunkel werden.
Sobald die Oberfläche trocken ist und sich die Ränder von der Pfanne lösen, kann
die Crêpe gewendet werden. Während des Fertigbackens Pfanne mehrmals rütteln.
Fertige Crêpes bis zum Füllen im warmen Ofen (80 Grad) aufbewahren.
Crêpes > Kleine, hauchdünn gebackene Pfannkuchen (ursprünglich aus Frankreich).
Herzhaftere Crêpes aus Buchweizen werden
Galettes genannt.
Crepinette
Netzwürstchen
Crespone
weiche Kochwurst
Crevetten
Siehe Krustentiere.
Croissant
Croquant
knusprig
Croquembouche
Kleine Windbeutel, mit Schlagsahne gefüllt, werden in Bruchzucker
getaucht. Auf einem Biskuitboden baut man die kleinen, runden Törtchen dann
pyramidenartig auf.
Croquettes
Kartoffelkroketten (aus Püree mit Eigelb, Mehl oder Gries), die man
noch in blättrigen Mandeln wenden kann. Neben dieser beliebten Beilage können
Croquettes aber auch Vorspeisen sein, wenn sie wie folgt zubereitet werden:
Schalotten in Butter dünsten, Schinken, Geflügelfleisch, Champignons und Sauce
suprême (siehe weiße Grundsaucen) dazugeben. Mit Eigelb binden. Die Masse wird
nun auf einem Blech verteilt und dort abgekühlt. In beliebige Stücke schneiden,
panieren und in der Friteuse herausbacken. Nach der gleichen Methode werden auch
Fisch-, Wild- und Hummerkroketten zubereitet.
Crostini
geröstete Brotscheiben mit pikantem Belag
Crottin
de Chavignol
"Crottin" bedeutet auf französisch soviel wie Pferdeapfel.
Geschmacklich aber hat der getrocknete Ziegenkäse mit 45 % Fett i.Tr damit in
keiner Weise zu tun. Die kleinen Ziegenkäse sollte ohne ihre Verpackung an einem
leicht belüfteten Ort gelagert werden. Dadurch trocknet er aus, was dem Crottin
ein besonderes Aroma verleiht. Der Teig wird fest und bekommt ein intensives
Aroma.
Croustades
Sie sind das Gerüst der Pasteten. Aus geriebenem Teig, Grieß- oder
Kartoffelmasse meist zylindrisch geformt, werden sie blind abgebacken. Je
nachdem, womit man diese knusprigen Gebilde füllt, werden Croustades als Vor-
oder Nachspeise gereicht.
Croûte
au pot
Kräftige Brühe bildet den Grundstock dieser französischen Suppe, die
mit verschiedenen Gemüsen angereichert ist. Brotstücke, die mit Suppenfett
angefeuchtet im Ofen gebacken wurden, reicht man dazu oder läßt sie gleich mit
in der Suppe schwimmen.
Croûtons
Klleine geröstete Brotstücken auf Salat oder als Suppeneinlage - In
der Pfanne in Butter goldbraun geröstete Brotstückchen, meist aus Weißbrot.
Croûtons > Im Fett geröstete (Weiss-) Brotwürfel, die als Suppeneinlage oder zum
Bestreuen von Salaten verwendet werden.
Cuire
à vapeur
Garen mit heißem Dampf: Das Wasser wird nur bis unterhalb des
Kochgutes, das auf einem Rost liegt, eingefüllt; ein schwerer Deckel schließt
den Topf ab. Mit Druck ist diese Garmethode besonders schnell. Für Fische,
Schlachtfleisch, Geflügel, Gemüse, Getreide, Reis, Mais- und Eintopfgerichte,
aber auch für Süßspeisen geeignet.
Cuire au four
> Im Ofen bei trockener Hitze ohne
Flüssigkeits- oder Fettzugabe backen. Diese Garungsmethode eignet sich für
Kartoffeln, Teiggerichte und viele Süßspeisen, Gebäck, Torten, Kuchen und Cakes.
Cuisse
Keule, Schenkel
Culatello-Schinken
Gebirge der nördlichen Parma-Region, Bologna Italien Besonderheiten:
etwas feuchtere Luft, der Knochen wird nach zwölf Monaten entfernt,
Vier-Kilo-Kernstück aus der Nuss Mindest-Reifezeit: 18 Monate, luftgetrocknet
Geschmacksrichtung: dunkelrot, schmaler Fettrand Schutzbezeichnung: Consorzio
del Culatello. Das marmorierte, tiefrote Schinkenfleisch aus der oberen Keule
wird mit Meersalz, Pfeffer, Knoblauch und Weißwein gewürzt
Cumberland-Sauce
Kalte Sauce aus Johannisbeergelee, Senfpulver, Senf, Rotwein oder
Portwein, Cayenne-Pfeffer, Zitronenschale und Zitronensaft. Man reicht sie zu
Wild, kalter Ente und Filetbraten.
Cumin
Kreuzkümmel,
Pfefferkümmel Beschreibung Die kleinen, hellbraunen, getrockneten Samen des
Cumin ähneln äußerlich denen des normalen Kümmels, sind aber etwas heller. Sie
stammen von einer einjährigen, bis zu 30 cm langen Staude, deren viele schmale
Blätter an die des Fenchels erinnern. Die lila oder weißen Blütendolden bringen
jeweils zwei längliche, gelbbraune Samen hervor, die ganz oder gemahlen genutzt
werden. Die ursprüngliche Heimat des Cumin ist der östliche Mittelmeerraum und
Oberägypten. Dort wurde er nicht nur zum Würzen geschätzt sondern war auch bei
der Mumifizierung der Pharaonen von Bedeutung. Heute wird die uralte
Kulturpflanze in den meisten heißen Ländern, wie der Türkei, Indien und China
angebaut. Cumin hat ein etwas strenges Aroma und zeichnet sich durch seinen
aromatisch-würzigen, leicht bitteren und scharfen Geschmack aus. Das macht ihn
bei einigen Menschen unbeliebt, wogegen andere eine regelrechte Vorliebe für
Cumin entwickeln. Cumin gehört zu den typischen Gewürzen der indonesischen
Reistafel und ist Bestandteil vieler Curry-Mischungen und indischer Chutneys,
wie zum Beispiel des Mango-Chutneys. Außerdem würzt er deftige Fleischgerichte
der arabischen und der lateinamerikanischen Küche, zum Beispiel das mexikanische
Chili con Carne. Cumin ist ein ausgesprochenes Mischgewürz, das zu allen anderen
exotischen Gewürzen passt. Er sollte jedoch sparsam verwendet werden. Cumin hat
ein sehr intensives Aroma. Dosieren Sie ihn vorsichtig! Für Ihre orientalischen
oder mexikanischen Gerichte ist Cumin der passende Begleiter. Cumin eignet sich
im Gegensatz zum Kümmel besonders gut zum Mischen mit anderen Gewürzen. Auch
Dips können Sie mit einer Prise Cumin raffiniert abschmecken. Als typisches
Gewürz der orientalischen Küche wird er gerne zusammen mit Knoblauch oder in
Currymischungen eingesetzt
Cuncia
Quark mit Salz und Pfeffer gewürzt, gepreßt. Prozedur nach 8 Tagen noch einmal
wiederholen.
Curcuma
Gilbwurz,
aus der Familie der Ingwergewächse. Durch das Kochen der Wurzeln wird der gelbe
Farbstoff frei, Curcuma erinnert im Geschmack und im Geruch an (siehe) Ingwer.
Curcuma ist wichtiger Gewürz-Bestandteil in Curry. Curcuma wird aus dem
Wurzelstock der Curcuma-Pflanze gewonnen. Der über 2 m hohe, mehrjährige
Verwandte des Ingwer hat große lilienförmige Blätter und helle Blüten.
Unterirdisch entwickeln sich mehrere verdickte Wurzelstöcke, die getrocknet oder
gemahlen als Gewürz verwendet werden. Curcuma ist ein wichtiger Bestandteil des
Curry, dem es die gelbe Farbe gibt. Der in den Wurzeln enthaltene Farbstoff
ähnelt dem des Safran, weshalb Curcuma früher auch „indisch Safran“ genannt
wurde. Die Heimat von Curcuma ist Südostasien, die größten Kulturen befinden
sich in Indien. Durch arabische Händler gelangte er nach Europa und wurde unter
anderem im alten Rom eingeführt. Der dezent aromatisch pfeffrig-frische Geruch
des Curcuma erinnert ein wenig an Orangen und Ingwer. Sein Geschmack jedoch ist
deutlich würzig, leicht säuerlich und herb.Curcuma kann überall dort verwenden
werden, wo der Currygeschmack zu intensiv erscheinen würde. Mit Curcuma würzt
man weiße Saucen und Geflügelragouts. Er eignet sich gut zum Färben von
Reisgerichten, Fleischmarinaden und Salatdressings für Krabben und
Meeresfrüchte. Allgemein wird er vor allem in der indonesischen oder indischen
Küche eingesetzt. Verwendung findet er außerdem als natürlicher Farbstoff in der
Lebensmittelindustrie, z.B. zur Herstellung von Senf.
Curry
Mischgewürz,
das in Indien heute noch nach alt überlieferten, streng gehüteten Rezepten
hergestellt wird. Erkennbare Bestandteile sind Curcuma, Koriander, Ingwer,
Kümmel, Pfeffer und Paprika. Curry ist eine der bekanntesten Gewürzmischungen.
Allerdings ist Curry nicht gleich Curry! Das Pulver setzt sich aus 12-36
Gewürzen zusammen, deren Anteile je nach Art der Mischung schwanken.
Europäisches Curry-Pulver oder Curry-Powder besteht meistens aus Curcuma,
Pfeffer, Ingwer, Piment, Paprika, Nelken, Coriander, Cardamom,
Bockshornkleesamen, Muskatblüte, Zimt und Cayenne-Pfeffer. Der Begriff „Curry“
ist von dem tamilischen kari = Sauce abgeleitet. Er bezeichnete ursprünlich
nicht nur die Gewürzmischung sondern auch Gerichte, die mit der Mischung gewürzt
wurden. Bis heute werden im indischen Raum die Gewürze für "Curries" individuell
zusammengestellt. Etwa im 18. Jahrhundert brachten englische Seefahrer die
typischen Zutaten für diese Art des Würzens mit nach Europa. Sie kreierte daraus
das bis heute als "Gewürz" bekannte "Curry-Powder" und machten es in ganz Europa
küchenfein. Im Geschmack sollte das Curry-Pulver harmonisch und ausgewogen sein.
Es schmeckt und riecht feurig-scharf und leicht tropisch-süß. Einzelne Gewürze
dürfen nicht besonders hervorschmecken. Curry-Pulver ist äußerst vielseitig
verwendbar. Reisgerichte und Curry gehören jedoch immer zusammen. Außerdem passt
es gut zu Hammel-, Lamm-, Kalb- und Hühnerfleisch, allen hellen Fleischragouts
und Frikassées. Ein Genuss sind Bananen und Schinkenscheiben mit Curry, aber
auch Dressings und Saucen erhalten durch Curry eine vollmundige Note. Wird das
Currypulver erst kurz in Öl erhitzt, bevor es dem Gericht zugefügt wird,
entfaltet sich das Aroma besser. Das Aroma des Currypulvers entfaltet sich am
besten, wenn Sie es zunächst in Fett andünsten und dann mit etwas Flüssigkeit
ablöschen. Aber Vorsicht: Nicht verbrennen lassen! Curry harmoniert mit
Knoblauch, Zwiebeln, Lorbeer, Pfeffer und Paprikapulver besonders gut. Curry ist
ein sogenanntes Löffelgewürz. Sie können also je nach Sorte ruhig mit Teelöffel
oder Esslöffel dosieren.
Curuba
Ihre Heimat sind die kolumbianischen Anden, wo sie an immergrünen
Kletterpflanzen wächst. Botanisch gesehen gehört die Curuba zur Familie der
Passionsfrüchte. Die reifen gelben Früchte, die an nicht gekrümmten Bananen
erinnern, duften gut. Ihr Geschmack ist säuerlich-aromatisch. Anbaugebiete: In
Höhenlagen (1.200 - 2.600 m) von Kolumbien, Peru, Venezuela, Neuseeland. Form
und Farbe: Länglich, oval, ca. 10 cm lang. Grün-gelb bis gelb. Geleeartiges
Fruchtfleisch. Reife: Voll gelb. Geschmack: Vollfruchtig, säuerlich-aromatisch,
leicht apfelähnlich. Nährwert: Viel Vitamin C, Calcium und Eisen. Behandlung:
Frucht längs aufteilen. Schälen oder das Fruchtfleisch auslöffeln. Verwendung:
Frischverzehr, als Zutat im Obstsalat, besonders gut geeignet für Milchshakes.
Für Saft, Sirup, Gelees, Kaltschalen, Sorbets, Eis, Mixgetränke, Kuchen und
Torten.
C
Mischen von Weinen, um eine gleich bleibende Qualität zu erreichen
(meist verschiedene Jahrgänge)

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