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Bieen cuit
Bier
Bierkas
Binden
Bindsalat
Bio-Produkte
Biß
Biskuit
Bismarckhering
Bisque
Bistecca alla fiorentina
Bistro
Bitto
Blanchieren
Blanquette
Bläuen
Bleichsellerie
Bleu
Bleu d'Auvergne
Blind abbacken
Blinis
Blume
Blumig
Boeuff Stroganoff
Böhmische Küche
Bohnen, extra fein
Bohnenkraut
Bohnensprossen
Bòndola affumicata
Bòndola di adria
Bonito
Boquerón
Borlotti-Bohnen
Borretsch
Bouchon
Bouillabaisse
Bouillir
Bouillon
Bouquet
- Bukett
Bouquet
garni
Bourguignonne
Bourride
Bottarga
Braisière
Braisieren
Brandade de Morue
Brandteig
Brasato >
geschmort
Brasse
Brät
Braten
Bratenfond
Brathering
Bratpaprika / Bratpeperoni
Bratwürstel im Saunaschinken
Braune
Grundsaucen
Brauner
Butter
Braunmehl
Brausen
Brennessel
Bressaola
Bridieren
Brie de
Meaux
Bries
Brigade
Brillat-Savarin
Brioche
Broccoli
Brochette
Brot
Brouillade
Bruch
Brunch
Brunnenkresse
Brunoise
Bruschetta
Brustkern
Brustspitz
Brut
Bückling
Buffet
Bug
Bündner
Fleisch
Buriello
Busecca alla casalinga
Butter
Butterfett
Butterkäse
Buttermilch
Buvino
Bien
cuit
Durch, Garstufe für dunkles Fleisch. Well done, durch: Wer sein
Fleisch ganz durchgebraten wünscht, sagt bei der Bestellung entweder
französisch: »well done«. In beiden Fällen läuft beim Anschneiden des Fleisches
ein ganz klarer, heller Fleischsaft aus, die ganze Schnittfläche ist grau.
Bier
Zum
Einschenken eines Bieres soll man sich Zeit nehmen - bis zu drei Minuten kann es
dauern, bis ein Bier aus der Flasche oder dem Zapfhahn ins Glas geflossen ist.
Denn schnelles, überhastetes Einschenken verdirbt den Biergenuss.1. Regel:
Spülen Sie das saubere Glas mit klarem Wasser. 2. Regel: Stellen Sie das
Bierglas beim Einschenken grundsätzlich senkrecht. 3. Regel: Schenken Sie zuerst
das Glas 1/3-voll und lassen Sie das Bier absetzen, bis der Schaum eine kompakte
Form angenommen hat. 4. Regel: Schenken Sie nun das Glas voll, und warten Sie,
bis der zweite Schaumring kompakt ist. 5. Regel: Setzen Sie nun eines drauf: die
Schaumkrone, damit eine richtige "Haube" entsteht. Bieriges "Hauben"-Menü: Das
passende Bier zum Gericht Zu fast jedem Gericht gibt es ein passendes Bier. Je
dunkler das Fleisch desto dunkler das Bier. Aperitif: Pils, Weizenbier Hors
d´oevre: Leichtbier, Pils Räucherfisch: Weizenbier Fischgang: Weizenbier,
Leichtbier Geflügel: Pils, Weizenbier
Braten: Spezialbier, Märzenbier Wild: Bockbier Rustikale Gerichte: Märzenbier,
Spezialbier Käse: Bockbier, Märzenbier, Hefeweizen, Pils Desserts: Doppelbock,
Bockbier Durstlöscher: Radler Bierige Trinkkultur: Das richtige Glas zum richtig
gekühlten Bier Jedes Getränk verlangt nach einem eigenen Glas. Das gilt
natürlich auch für jede einzelne Bierart, die so ihr typisches Bukett entwickeln
kann. Die Faustregel lautet: Je schlanker das Bier, desto schlanker das Glas!
Aber nicht nur die Glasform, auch die Trinktemperatur entscheidet über den
vollen Biergenuss. Zu kalt eingeschenkt, entwickelt das Bier keine richtige
"Haube", zu warm serviert, verliert das Bier an Erfrischung. Die ideale
Trinktemperatur liegt - je nach Bierart - zwischen 8 und 10 Grad Celsius. Nach
den Grundzutaten: Gerstenbier: Wasser, Hopfen, Gersten-Malz Weiß- oder
Weizenbier: Wasser, Hopfen, Weizen-Malz
Helles Bier - Dunkles Bier: Der Unterschied liegt im Darren. Als "Darren" wird
die Trocknung und Röstung des Grünmalzes bezeichnet. Bei diesem Prozess erhält
das Malz seine Farbe und sein Aroma. Helles Malz wird mit einer Temperatur von
rund 80 °C bearbeitet, daraus wird das helle Bier gewonnen. Dunkles Malz
entsteht bei einer Temperatur von etwa 105 °C, daraus wird das dunkle Bier
gebraut. Untergäriges Bier: Ist ein helles Bier, das in Österreich am meisten
getrunkene Bier. Untergärige Hefe arbeitet bei Temperaturen von 4 - 8°C und
setzt sich nach dem Gärprozess im Tank unten ab, wo sie abgezogen wird. Zur
Herstellung dürfen nur Gerstenmalz, Hopfen, untergärige Hefe und Wasser
verwendet werden. Es ist länger haltbar als obergäriges Bier. Obergäriges Bier:
Wird mit obergäriger Hefe gebraut. Die Gärung findet bei 15 - 10°C statt.
Obergärige Hefen befinden sich nach der Gärung oben auf dem Bier im Gärtank. Die
Haltbarkeit und Lagerfähigkeit ist geringer als bei untergärigem Bier. Bis ins
vorige Jahrhundert wurde mangels geeigneter Kühlaggregate fast ausschließlich
obergärig gebraut. Zur Herstellung werden außer Gerstenmalz auch andere Malze
(z.B. Weizenmalz) sowie Rohr- und Rübenzucker verwendet. Die Stammwürze gibt in
Grad die Konzentration der gelösten Stoffe (vor allem Malzzucker und
Eiweißstoffe) in der Würze an. So bedeuten z.B. 12° Stammwürze, dass auf 100
Teile Wasser, 12 Teile gelöste Stoffe kommen. Der Stammwürzegehalt regelt die
Einteilung der Biergattungen. Der Mindestalkoholgehalt von Bier beträgt in
Österreich 0,5 Volumprozent.
Alkoholfreies Bier:
ist ein Erfrischungsgetränk auf Malzbasis und sollte stets gut gekühlt getrunken
werden.
Bockbier: Starkbier
mit mindestens 16% Stammwürze; bernsteinfarben, vollmundig, würzig, fein
gehopft, alkoholreich. Bockbier wird traditionell zu Weihnachten und Ostern
gebraut.
ICE-Bier: Liegt voll
im Trend bei jugendlichen Biertrinkern. Es wird in einem besonderen Verfahren
untergärig gebraut. Im Lagertank wird bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt
Wasser ausgefroren und damit die Inhaltsstoffe des Bieres aufkonzentriert. Sein
Geschmack ist mild und erfrischend.
Leichtbier: hat
höchstens 9° Stammwürze und ist entsprechend kalorien- und alkoholarm. Wird
kühler getrunken als andere Biere.
Malzbier: mindestens
12° Stammwürze. Es hat einen hohen Anteil an Malzzucker, der nicht vergoren
wurde. Deshalb auch der süßliche Geschmack.
Märzenbier/Lagerbier:
untergäriges Bier, ausgewogen malzig, mild gehopft. Stammwürze: Mindestens 11°,
meistens zwischen 12 bis 12,8°.
Pilsbier: ist
untergärig gebraut, sehr hell, stärker gehopft und weist eine Stammwürze von
mindestens 11° auf.
Schankbier: hat eine
Stammwürze von 9° bis 11°.
Spezialbier: darf sich
ein Bier ab 12,5° Stammwürze nennen. Es ist ein hellgelbes, vollmundiges,
ausgewogen würziges, fein gehopftes Vollbier.
Vollbier: Jedes Bier
das mindestens 11° Stammwürze hat.
Weizenbier (Weißbier):
ist obergäriges Bier, dessen Weizenmalzanteil mindestens
50% ausmacht.Weizenbiere gibt es sowohl blank (klar) als auch ungefiltert
hefetrüb. Erfrischend, spritzig, schwächer gehopft und sehr kohlensäurereich.
Zwickelbier/Kellerbier:
ist ein sehr vollmundiges Bier. Es ist unfiltriert und daher trüb aufgrund der
enthaltenen Hefe und Eiweißstoffe.
Bierkas
12 Stück Quargel, 100g Butter, 100g Topfen, Zwiebel, Schnittlauch,
Paprika, Salz, Kümmel, Bier (was sonst). Zubereitung: Butter und Topfen schaumig
abrühren, passierten Quargel, sowie feingehackte Zwiebel und Schnittlauch
daruntermengen. Mit etwas Bier die Masse streichfähig machen. Zum Schluß mit
Paprika, Salz und Kümmel würzen. Dieser Aufstrich wird mit Schwarzbrot, Rettich
(Bierradi) und jeder Menge BIER serviert
Binden
Abziehen. > Sauce mit Hilfe eines Bindemittels sämig machen »
Liieren. Zusammenbinden eines Fleischstückes zum Braten. Suppen, Saucen, und Gemüsegerichte durch Mehl oder Speisestärkezugabe
sämig machen. Dazu das Mehl kalt anrühren, in die kochende Flüssigkeit geben
und unter Umrühren aufkochen lassen.
Bindsalat
Auch Salade romaine, römischer Salat genannt, ist eine Lattichart mit
langen, schmalen Blättern, die im Wachstum zusammengebunden werden, um zart und
vor allem weiß zu bleiben.
Bio-Produkte
Unter Bio-Produkten versteht man im Allgemeinen Lebensmittel, deren Rohstoffe
ohne Verwendung künstlicher Zusatzstoffe und Hilfsmittel produziert werden. Der
Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Kunstdünger ist grundsätzlich nicht
erwünscht.
Biß
Eine meist positive Bewertung der Säure im Wein.
Biskuit
Feine, zarte Teigmischung für Löffelbiskuits, Biskuitrollen u. a. Das
Rezept für Genueser Biskuit: 5 Eier mit 150 g Zucker in einem Kessel im
Wasserbad schaumig schlagen, dann die Masse kaltschlagen. 75 g Mehl und 75 g
Maizena sorgfältig unterziehen, zuletzt 50 g flüssige Butter.
Bismarckhering
Hering in einer Marinade aus Essig, Zwiebeln, Senfkörnern und Lorbeerblättern
Bisque
Die bisque de crevettes, die Krevettensuppe, die bisque d´écrevisses, die
Krebssuppe, und die bisque de homard, die Hummersuppe, zählen zu den potages
speciaux oder auch potages riches, da ihre Zutaten besonders kostspielig sind.
In jedem Fall werden die Krustentiere mit (siehe) Mirepoix rot gedämpft. Tomaten
beifügen, weiterdämpfen. Mit Cognac flambieren, mit Weißwein ablöschen und
reduzieren. Mit (siehe) Fumet de poisson wird aufgefüllt, etwa 10 Minuten kochen
lassen. Ohne das Schwanzfleisch werden die Krustentiere zerstoßen und weiter
mitgekocht. Die Bisque passieren, mit Reismehl binden, mit Eigelb und Rahm
verfeinern, das in Würfel geschnittene Schwanzfleisch und die Scheren dazugeben.
Bisque
>
cremige Suppe aus mit den Karkassen pürierten Krustentieren. Mit Crème
fraîche, Weißwein und Cognac abgeschmeckt.
Bistecca
alla fiorentina
Sehr
großes Steak vom Filet am Knochen, möglichst von Chianina-Rindern.
Spezialität der Toskana
Bistro
Wissen Sie eigentlich, woher der Name Bistro stammt ? Was
ist genau genommen ein Bistro ? Nur wenige Fremde, übrigens auch nicht viele
Pariser, können das Wort definieren. Sein Ursprung geht auf die Zeit von
Napoleons Fall zurück, als die Alliierten im Jahre 1815 Paris einnahmen. Die
hungrigen und müden Russen, die auf der Place de la Concorde kampierten, fühlten
das Bedürfnis, sich zu restaurieren ( daher stammt das Wort "Restaurant" ). So
pflegten Sie auf der Suche nach Getränken und Nahrung durch die umliegenden
Strassen zu wandern. "Bistro, bistro", riefen sie beim Betreten der Cafés, was
auf russisch soviel bedeutet wie "schnell, schnell" - gebt uns zu essen und zu
trinken. Dieses Wort blieb haften und bezeichnet jetzt ein kleines Café, wo
Mahlzeiten einfach und schnell angerichtet werden:
Estouffade de Boeuf a la Provençale
für vier Personen 750 g Rindfleisch 100 g Champignons,
gehackt 20 grüne Oliven, entkernt 4 kleine Zwiebeln 2 Karotten, gewürfelt, 1
Knoblauchzehe 1 Esslöffel Tomatenpuree 1 Tasse herber Weißwein 2 Esslöffel
Butter 2 Esslöffel Olivenöl 1 Esslöffel Mehl Bouquet garni Fleischbrühe oder
Wasser
Salz, Pfeffer Fleisch in Würfel schneiden. Salzen und pfeffern und in Öl und
Butter im Kochtopf bräunen. Knoblauch, Zwiebeln und Karotten hinzufügen. Gut
untereinander mischen, dann Mehl hinzufügen. Gut umrühren, dann Weisswein und
Fleischbrühe oder Wasser (genügend, um Fleisch zu bedecken), Tomatenpuree und
bouquet garni hinzugeben. Fest zudecken und 2 1/2 Stunden sehr langsam kochen
lassen. Fleisch herausnehmen und warm stellen. Sauce durch ein Sieb giessen und
mit dem Fleisch in den Topf zurückgeben. Pilze und Oliven ( die in kochendem
Salzwasser 5 Minuten blanchiert wurden) hinzufügen. Wieder zum Kochen bringen
und noch 10 Minuten schwach kochen lassen. Mit gedämpften Kartoffeln anrichten.
Escaloppe de Veau à la Niçoise
für vier Personen 4 Kalbsschnitzel 4 Tomaten halbiert, ohne ihren Saft 250 g
grüne, feine Bohnen 4 Esslöffel Butter 2 Esslöffel Olivenöl, etwas Mehl Senf
Dijon (1 Teelöffel oder nach Geschmack) Fines Herbes, Salz, Pfeffer Grüne Bohnen
in Salzwasser nicht ganz weich kochen, vom Feuer nehmen und heiss halten.
Schnitzel salzen und pfeffern, mit Mehl bestäuben. Öl und zwei Esslöffel Butter
in grosser Bratpfanne heiss werden lassen und Schnitzel auf grossem Feuer
schnell bräunen (etwa 2 Min. auf jeder Seite). Feuer klein stellen, Pfanne
zudecken und Schnitzel noch 10 Minuten leise schmoren lassen. Inzwischen
halbierte Tomaten und gekochte Bohnen vorsichtig in zwei Esslöffel Butter
dünsten. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und auf Schüssel heiss halten. Senf in
Bratpfanne geben, gut umrühren und schnell einkochen lassen. Fines Herbes
hinzufügen, umrühren und über Schnitzel giessen. Tomaten und Bohnen in kleinen
Sträusschen um Schnitzel arrangieren. Mit Pommes frites servieren
Thon Frais Niçoise für vier
Personen 1 1/4 kg Thunfisch (Vom Fischhändler als Filet vorbereitet) 1 kg
Tomaten, geschält und entkernt 500 g Karotten, fein gehackt 250 g Zwiebeln, fein
gehackt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 3 Esslöffel Tomatenpurée 2 Tassen
Olivenöl Weinessig, 2 Lorbeerblätter, 1 Thymianstengel Salz, Pfeffer, 1 Prise
Cayennepfeffer Zwiebeln und Karotten in einem Drittel des Olivenöls sehr langsam
auf kleinem Feuer dünsten, sie sollten nicht bräunen. Thunfisch hinzufügen.
Tomatenpurée zu Fisch und Gemüse geben, Salz, Pfeffer, Thymian, Cayennepfeffer,
Lorbeerblätter, Tomaten und Knoblauch hinzufügen, restliches Öl dazugiessen und
Topf zudecken. Sehr, sehr schwach im mässig warmen Ofen 1 bis 1 1/2 Stunden
kochen lassen. Wenn der Fisch zu schnell kocht, wird das Gericht schwärzlich.
Topf aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen. Fisch sehr vorsichtig herausnehmen
und mit scharfem Messer in dünne Scheiben schneiden. Einen Teelöffel Essig in
jeden Teller giessen und kalt anrichten.
Omelette Cardinal für vier
Personen Fleisch von 1/2 gekochtem Hummer oder 250 g gekochte Krevetten 1 kleine
Dose Bisque de Homard (Hummersuppe) 8 Anchovis-Filets in Öl 10 Eier 1 Orange 4
Dessertlöffel Cognac 1 Esslöffel frischer Rahm 4 Esslöffel Butter Salz und
Pfeffer Hummersuppe im Wasserbad erhitzen, In kleiner Pfanne Hummer oder
Krevetten in walnussgrossem Stück Butter auf kleinem Feuer heiss werden lassen,
dann Cognac darüber giessen und anzünden. Hälfte der Hummersuppe hinzufügen und
heiss halten. Orange sehr vorsichtig ganz dünn schälen, so dass man nur die
äussere Rinde erhält. In sehr dünne Julienne-Streifen von Streichholzlänge
schneiden. Beiseite stellen. Orange zu Ende schälen und jeden Schnitz enthäuten
und entkernen, Beiseite stellen. Eier schlagen (nicht salzen) und
Anchovis-Filets in winzige Würfel schneiden. Mit den geschlagenen Eiern
vermischen. Omelett sehr schnell backen. Gerade vor dem zusammenfalten mit
kleiner Menge der Orangenschale-Streifen und einem Dessertlöffel Hummerfleisch
(oder Krevetten) füllen. Dann auf übliche Weise Omelett zusammenlegen und auf
heisse Schüssel gleiten lassen. In der Mitte des Omeletts der Länge nach
Einschnitte machen und mit restlichem Hummer (oder Krevetten) füllen. Rest der
Hummersuppe über beide Enden des Omeletts giessen. Orangenschnitze um Omelett
herumlegen. Restliche Orangenschale-Streifen auf Omelett streuen. Diese
originelle und bemerkenswerte Gericht verlangt eigentlich eine Sauce Newburg.
Aber Monsieur Max weiss, dass diese komplizierte und teure Sauce in den
wenigsten Privathaushalten zubereitet werden kann. Daher hat er Sauce Newburg
durch Bisque de Homard ersetzt.
Bitto
Hartkäse aus Kuh- und Ziegenmilch
Blanchieren
Gemüse oder Früchte kurz mit kochendem Wasser übergiessen oder in
kochendes Wasser tauchen (siehe auch unter
Abbrühen). In der Regel lässt man die Ware nur sehr kurz im heissen
Wasser und schreckt sie unter kaltem Wasser sofort wieder ab. Diese Technik
wird häufig bei Gemüse angewendet, das eingefroren werden soll. Farbstoffe
und Vitamine werden dadurch weitgehend erhalten, Enzyme, die die Ware
während der Lagerung nachteilig verändern könnten werden zu einem grossen
Teil inaktiviert (=>
Hitzebehandlung).~ Kurz im heißen Wasser ankochen, zum Beispiel zur
Farberhaltung von Gemüse. - Nicht nur zum Abtöten von
Enzymen vor dem Einfrieren, sondern auch, um Farbe und Biß von Gemüse zu
erhalten, wird dieses mit einem Blanchiersieb (oder dem Einsatz des
Schnellkochtopfes) kurz in kochendes Wasser getaucht, anschließend in Eiswasser
schnell abgeschreckt. Bei (siehe) Artischocken und Blumenkohl wird dem Wasser
Salz beigegeben, helle Gemüse müssen im Wasser mit Ascorbinsäure-Zusatz
(Vitamin-C-Pulver aus der Apotheke) blanchiert werden, damit sich das Gemüse
nicht dunkel verfärbt. Eine Zitronenscheibe tut´s aber auch. > Blanchieren
In heißem Wasser auf den Siedepunkt bringen und mit kaltem Wasser abspülen.
Blanquette
Ragout aus weißem Fleisch (Kalb, Kaninchen, Poularde) in einer weißen,
mit Eigelb und Sahne gebundenen Sauce. Im Unterschied zum Frikassee nicht in der
Sauce, sondern separat in Brühe gegart. Blanquette
de veau Ragoutartig zubereitetes Kalbfleisch, das mit einer weißen Sauce
(siehe Allemande) gereicht wird. Schulter, Brust oder Hals werden gewürfelt
blanchiert. Weißwein und Gewürze beifügen, eine Stunde kochen. Aus der Bouillon,
die dabei entsteht, wird die Sauce allemande gezogen. > gibt es auch vom Lamm,
vom Huhn und vom Kaninchen. Ausschließlich weißes Fleisch wird dazu verwendet. >
Weisses Voressen. Gesottene Voressenwürfel an weisser Sauce serviert.
Bläuen
Zubereitungsart für Fisch, der nicht geschuppt, sondern nur gewaschen wird. Der
Hautschleim darf nicht verletzt sein. Der frische Fisch wird in kochendes
Essigwasser zum Garen gelegt: Ein blauer Überzug, der sich bildet, begründet den
Ausdruck »bläuen«. Wenn der Fisch nicht im Sud gereicht werden soll, muß er
sofort nach dem Herausnehmen aus dem Fond mit Butter bestrichen werden, sonst
wird der Überzug schwarz. Forellen, Saiblinge und Karpfen werden so zubereitet.
blaukochen ~ Garmethode für die Zubereitung von Fischen mit Haut (Aal, Forelle,
Karpfen, Schleie). Es geht dabei weniger um den Geschmack als um das
Aussehen. Durch das Kochen in Essigwasser bekommt die Fischhaut einen zarten
Blauschimmer.
Bleichsellerie
Auch Stangensellerie genannt. Er stammt ursprünglich aus England. Je
weißer, desto besser ist der Sellerie, der sowohl als Gemüse als auch als Salat
seinen Platz in der Küche hat. Die bleichen Blattstiele sind zusammengewachsen,
das Herz ist besonders zart.
Bleu
blutig, Garstufe für dunkles Fleisch - bleu -
Wer sein Fleisch »bleu« oder englisch »raw« verlangt, bekommt das Gebratene fast
roh: Nur eine millimeterdicke Schale gebratenen Fleisches umgibt das Stück. Den
ausgetretenen Fleischsaft beim Anschneiden ist dunkelrot.
Bleu
d'Auvergne
Der "Blaue aus der Auvergne", ein halbfester Schnittkäse aus der Gruppe
der Edelpilzkäse, wird aus Kuhmilch hergestellt. Das Produktionsgebiet liegt im
französischen Zentralmassiv. Der cremefarbene, geschmeidige Teig wird von
dunkelgrünen bis blauen Schimmelpilz-Adern durchzogen. Je nach Reifegrad
schmeckt der Käse mit 50 % Fett i.Tr. aromatisch oder pikant, aber nicht
übermäßig scharf. Im Gegensatz zum Roquefort bröckelt er nicht im reifen
Zustand. Kenner empfehlen dazu einen kräftigen Rotwein.
Blind
abbacken
Blätterteig- bzw. Mürbeteigböden (z.B. für Obsttorten, Quiches und
Pasteten) werden mit einem Pergamentpapier belegt und dann mit getrockneten
Hülsenfrüchten beschwert, damit sie beim Backen eben bleiben. Die so
hergestellten Teigböden bleiben länger trocken.~ Bei einigen Pasteten muß dieses Verfahren durchgeführt werden, da die
Füllungen keiner Hitze ausgesetzt werden sollen. Die Pasteten werden, um die
Form zu bewahren, mit Erbsen oder Reis gefüllt. Sobald die Pasteten fertig sind,
kann die eigentliche Füllung hineingegeben werden.
Blinis
Dünne russische Pfannkuchen - Diese russische Spezialität
wird meistens mit (siehe) Kaviar und saurer Sahne
serviert. Es handelt sich hierbei um Buchweizen-Crêpes mit Hefe und
geschlagenem Eiweiß. Sie heißen auch Plinsen.
Blume
Das Schwanzstück, das Beste der Rinderkeule, aber auch der Duft eines
guten Weines, der im Glas seine »Blume« entfalten sollte. Der Duft der
leichtflüchtigen Bestandteile des Weines.
Blumig
Weist auf Anklänge von Blumendüften hin, z.B. Veilchen oder Rosen
Boeuf
Stroganoff
Zutaten: 400 g Rindsfilet Salz, Pfeffer 2 EL Öl1/4 l Sauerrahm 250 g
Champignons 2 Zwiebeln 1 EL Mehl 1 EL Öl 1
EL Tomatenmark ein kräftiger Schuß Weißwein Zubereitung: Fleisch in dünne
Streifen schneiden, salzen und pfeffern und in Öl kurz scharf anbraten. Dann mit
dem Sauerrahm aufgießen. In einer zweiten Pfanne Zwiebel anrösten, Mehl dazu
geben und kurz durchrösten. Zwiebeln, geschnittene Champignons, Tomatenmark und
Wein zum Fleisch geben und noch einige Minuten durchziehen lassen. Als Beilage
Spätzle und grünen Salat. > Gastronomischer Tipp: Fleisch 2 Minuten
anbraten. Champignons und Zwiebelringe dazugeben, noch 2 Minuten braten. Sahne
und Gewürze zufügen >
Boeuf Stroganoff ist einer der Klassiker der
internationalen Küche. Es kommt ursprünglich aus Russland, und sowohl das Rezept
als auch der Name sind sehr variabel. So findet man neben Boeuf auch
Rinderragout, Filetragout, und Rindergeschnetzeltes, und der gute Herr
Stroganoff wird auch Stroganov, oder, vor allem in Skandinavien, Stroganof
geschrieben. Boeuf Stroganoff ist ein Geschnetzeltes, bei dem kurz gebratene
Rindfleischstreifen mit (saurer) Sahne und Essiggurken kombiniert werden. Das
wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig, ist aber erstaunlich
lecker. Zutaten
(für ca. 4 Personen) 500g Rinderfilet (zur Not auch gutes Steak) 300g
Champignons 100g eingelegte Gurken (Abtropfgewicht) 2-3 mittelgrosse Zwiebeln
(rote sehen besonders gut aus) 75ml Saure Sahne (1/2 Becher) 100ml Schlagsahne
(1/2 Becher) 1 Knoblauchzehe Ca. 50g Butter Etwas Tomatenmark Etwas (Dijon-)
Senf Saft einer halben Zitrone Salz Pfeffer Etwas Sonnenblumen- oder
Erdnußöl Die Zwiebeln in feine, die Gurken in etwas grobere Würfel schneiden.
Den Knoblauch so fein wie möglich hacken. Die Champignons putzen und in ca. 5mm
dicke Scheiben schneiden. Das Fleisch in mundgerechte Streifen (etwa daumengroß)
schneiden. Ab jetzt dauert das Kochen des Ragouts ca. 15 Minuten. Boeuf
Stroganoff kann man nicht gut warm halten dabei wird das Fleisch zäh , also
sollte man jetzt auch mit der Beilage beginnen. Passend sind Pasta (gut für den
ersten Versuch, da einfach), Salzkartoffeln, oder, am klassischsten
Bratkartoffeln. Gut die Hälfte der Zwiebeln mit Butter in einer Pfanne bei
guter Hitze anbraten, bis sie hellbraun sind. Dann den
Knoblauch dazugeben und unter Rühren kurz weiterbraten. Die Champignons
dazugeben und dann mit ca. 150ml Wasser ablöschen. Die Hitze auf mittel
reduzieren, noch einmal umrühren und mit Deckel 3 Minuten köcheln lassen Jetzt
die Hitze noch einmal reduzieren. Die süße und die saure Sahne zusammen glatt
rühren und zu den Champignons geben. Noch einen Eßlöffel Tomatenmark und einen
Eßlöffel Senf unterrühren, und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer
zweiten Pfanne (wer keine zweite große Pfanne hat, kann auch die erste nehmen
und die Champignons in einem Topf unterbringen) die Rindfleischstreifen in
heißem Öl anbraten. Nach ca. einer Minute die restlichen Zwiebeln dazugeben,
salzen und pfeffern. Noch etwas weiterbraten. Das Fleisch sollte außen braun
werden, aber innen noch etwas blutig sein. Jetzt die Gurkenwürfel und die
Fleischstücke zu den Champignons geben. Den Zitronensaft dazu, kurz umrühren, 2
Minuten ziehen lassen, dann das Ragout noch einmal mit Salz und Pfeffer
abschmecken.
Böhmische
Küche
Die böhmische Küche ist mit der deutschen und österreichischen Küche verwandt.
Die Küche Böhmens wurde - so wie anderswo auch - wesentlich vom Mikroklima des
Landes beeinflusst. In Böhmen, das von einem Gebirgskranz eingeschlossen ist,
war das Angebot an Feldfrüchten, Obst, Gemüse, Beeren, Pilze, Fische und Wild
schon immer vielfältig. Dementsprechend bunt entwickelte sich auch der
Speisezettel der "Böhmischen beziehungsweise der tschechischen Küche". Bei den
Hauptgerichten dominieren Fleischgerichte, insbesondere aus Schweinefleisch.
Viel verwendet wird in der "Böhmischen Küche" der Mohn sowie Powidl
(Pflaumenmus). Ob es nun die tschechische Bevölkerung oder die deutsch
sprechenden Sudetendeutschen des Landes waren: In der Art des Kochens und in der
Vielfalt der Rezepte unterschied sich keine der beiden Bevölkerungsgruppen. Als
nach 1945 die Sudetendeutsche Bevölkerung aus Tschechien vertrieben
beziehungsweise ausgesiedelt wurde, brachten die Flüchtlinge, von denen sich die
meisten in Bayern ansiedelten, auch die Rezepte der Böhmischen Küche mit. Sie
fand mittlerweile auch in die Bayerische Küche eingang.
In Böhmen wird seit alters her Weinbau betrieben. Dementsprechend hervorragend
sind deshalb auch die regionalen Weine. An Obst gedeihen vor allem in wärmeren
Landstrichen außer den üblichen Obstsorten auch Pfirsiche und Aprikosen. Auch
der tschechische Karpfen ist berühmt und wird viel ins Ausland exportiert.
- Dalken (Mohndalken)
- Kleine runde Laibe aus Hefeteig die in einer sog
Dalkenpfanne mit kleinen Einbuchtungen oder im Backofen
ausgebacken werden. Sie bestreicht man entweder mit Powidl oder mit
einer Mischung aus gemahlenem Mohn und Zucker.
- Böhmische Knödel ("Knedlíky")
- Knödel in Laibform, die in Scheiben geschnitten werden / Der
Mehlteig ist in der Regel ohne Hefe
- Svícková (Lendenbraten vom Rind in Sahnesauce)
Rezept
- Kartoffelsterz-Nocken ("Skubanky")
- Gericht aus Kartoffeln, Mehl, Schweineschmalz, Mohn und Zucker
- Buchteln ("Buchticky")
- Kolatschen
- Marillenknödel ("Merunkové knedlíky")
- Zwetschgenknödel ("Svestkové knedlíky")
- Knödel aus Kartoffel- oder Topfenteig, die man mit Zwetschken
füllt und im gesalzenen Wasser kocht. Beim servieren werden sie mit
geriebenem Quark bestreut und mit brauner Butter beträufelt.
- Powidlknödel
- Topfenhaluschka
- Steinpilze sauer
- Pucalka (vorgekeimte und gepuffte
Erbsen)
- Borovicka (Wacholdergeist)
- Becherovka (Karlsbader Kräuterlikör mit bittersüßen Geschmack)
- Das Originalrezept von Jan
Becher stammt aus dem Jahr 1807
- Powidl (Pflaumenmus)
- "Powidldatschkerln" ("povidlové tasticky")
- Powidlfüllung
- Pflaumenmus nach Belieben mit Zitronenschale, Zimt, Rum sowie
Zucker nach Bedarf abschmecken und mit geriebenem Pfefferkuchen
binden.
- Mohnfüllung
- Gemahlener
Mohn wird mit Milch und Zucker eine Viertelstunde gekocht. In
die ausgekühlte Masse Zucker, Vanille, Mandeln und Gewürznelken
hineinrühren. Die Füllung dann mit Pfefferkuchen - oder
Löffelbisquitbröseln binden.
- Pilsner Bier (Pilsner Urquell)
- Budweiser Bier
- (tschechisch: Budějovický Budvar) wird in České
Budějovice gebraut.
- Znaimer Gurken
Bohnenkraut
Die
würzkräftigen Blätter des Bohnenkrauts, auch Pfefferkraut genannt, werden gern
bei Bohnengemüse, Sauerkraut, Würsten, Brühen und natürlich beim Hammelbraten
mitgekocht.
Das Kraut gehört zur Familie der Lippenblütler. Bohnenkraut wird 30 bis 50 cm
hoch, hat lanzettenförmige, stark duftende Blättchen und blüht rosa-violett und
weiß. Geerntet werden die Blätter und Stängel. Das Bohnenkraut kommt
ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und der Gegend um das Schwarze
Meer. Erst ab dem 9. Jahrhundert wurde es auch in Deutschland kultiviert. Die
Römer würzten Saucen und Essig damit und schätzten es unter anderem als
Aphrodisiakum. Hauptanbaugebiete sind heute der Balkan, Indien, Südafrika und
Europa. Geschmack - Bohnenkraut hat einen pfeffrig, aromatischen Geschmack. Es
sollte aber nicht zuviel davon verwendet werden, da das Gericht sonst bitter
schmecken kann. Verwendung - Besonders gut passt es zu Bohnen und Hülsenfrüchten
aller Art. Aber auch Wurstgerichte, Fisch, herzhafte Ragouts, deftige Suppen und
Eintöpfe schmecken sehr gut mit Bohnenkraut. Gurkensalat, eingelegte Gurken,
Essiggemüse und Mayonnaise für würzige Salate und Fondue-Soßen bekommen durch
das Kraut eine interessante Note. Außerdem kann man es gut mit Kerbel und
Estragon kombinieren. Bohnenkraut sollten Sie zunächst sparsam verwenden! Es
entwickelt sein volles Aroma erst, wenn es mitgegart wird. Getrocknetes
Bohnenkraut ist stets zur Hand. Es gibt Ihren Bohnengerichten und Eintöpfen die
beliebte Würze. Beim Einfrieren wird das Aroma des Krautes verstärkt.
Bohnen,
extra fein
Die auch Haricots Verts genannten Bohnen sind bei Feinschmeckern wegen
ihres ausgeprägten Bohnenaromas und wegen ihrer Knackigkeit beliebt. Damit sie
noch "Biß" haben, als nicht zu lange garen. Anbaugebiete: Kenia, Äthiopien,
Marocco Form und Farbe: Grüne Schoten - kurz, rund, dünn, mit feinen, eßbaren
Kernen. Geschmack: Saftig, besonders aromatisch. Nährwert: 100 g = 35 kcal (146
kjoule). Reich an Vitamin C, Calcium, Phosphor.
Behandlung: Bohnen am Stielende abschneiden, das geht am schnellsten bündelweise
mit der Schere. Waschen und nur 5 Minuten in Salzwasser garen. Mit eiskaltem
Wasser abschrecken - so bleiben sie schön grün. Kühl lagern.
Verwendung: Als Beilage zu Fisch und Fleisch. Bestens auch zu Lamm. Die
gekochten Bohnen bündelweise in Baconstreifen einrollen und kurz braten. Als
Salat, mit Tomaten und Zwiebeln.
Bohnensprossen
(Sojabohnenkeimlinge bzw. Mungobohnen) Frische Bohnensprossen sollten nur kurz
mitgebraten werden, damit sie nicht zu weich werden und ihre Vitamine erhalten
bleiben. Bohnensprossen werden in Asia-Läden auch in Gläsern oder Dosen
angeboten.
Bòndola
affumicata
grobe Wurst aus Schweinefleisch und Pökelzunge, geräuchert und
luftgetrocknet
Bòndola
di adria
Wurst aus Rind- und Schweinefleisch zu gleichen Teilen, mit Speck. Mit
starkem Rotwein und viel Pfeffer gewürzt. Geräuchert und luftgetrocknet.
Bonito
gestreifter kleiner Thunfisch, bis 4,5 Kilogramm, dunkles, rotes Fleisch
Boquerón
Anchovis oder Sardellen - mariniert, fritiert oder gegrillt. Spanische
Spezialität
Borlotti-Bohnen
mittelgroße, rötliche oder rotgefleckte Bohnen
Borretsch
Aus den Mittelmeerregionen stammend, ist dieses Gartenkraut inzwischen
auch bei uns etabliert: Die frischen, jungen Blätter werden für den Salat, die
blauen Blüten zum Färben von Essig verwendet. Getrocknet kann Borretsch im
Kohlgemüse mitgekocht werden.
Bouchon
Flaschenkorken
Bouillir
Im Topf ohne Deckel garen. Das Wasser wird knapp unter dem Siedepunkt
gehalten, wobei klare Brühen und Gelees zunächst einmal kalt aufgesetzt werden,
Siedfleisch, Kalb, Lamm und Hammel dagegen in heißem Wasser.
Bouillabaisse
Fischtopf aus Mittelmeerfischen. Zuerst wird die Brühe mit rouille,
Croûtons und Käse serviert, dannach die Fische. Spezialität der Provence.
Bouillon
kräftige Fleischbrühe
Bouquet
- Bukett
Fachbegriff aus der Weinterminologie: die sich entfaltenden Duftstoffe - Dieser
Ausdruck wird oft für das Aroma des Weines verwendet. Bukett ist die Summe jener
Stoffe, die dem Wein sein typisches, arteigenes Gruchsbild geben. Das Bukett
wird durch den Duft beim Einatmen und nach dem Schlucken durch das Aroma beim
Ausatmen wahrgenommen
Bouquet
garni
Kräutermischung aus Frankreich. Das klassische Bouquet garni besteht aus
drei Stängeln Petersilie, einem Zweig Thymian, und einem frischen Lorbeerblatt.
Es wird vor allem für Schmorgerichte, Suppen und Saucen verwendet. Für Fisch-
und Geflügelbrühen wird das Bouquet garni um frische, unbehandelte
Zitronenschale erweitert. Für Wildgerichte kommt eine Zimtstange hinzu und für
Schmorgerichte und Gemüse passt etwas Basilikum. Getrocknete Bouquet garni aus
zerkleinerten Kräutern können fertig gekauft werden. Die frischen Kräuter werden
mit Küchengarn zusammengebunden und nach dem Garen wieder aus dem Kochgut
entfernt. Getrocknete Kräuter füllt man in ein Teefilterbeutel. ~ Kleines Gewürz- und Kräutersträußchen, das in Bouillons mitgekocht und
vor dem Servieren entfernt wird, bestehend aus Petersilie, Estragon oder
Thymian, Lauch, Lorbeerblatt, Sellerie, u. a. > Bouquet garni
Zu einem Bündel zusammengebundene Aromageber wie Zwiebeln, Thymian, Lorbeer,
Sellerie, Lauch, Petersilie etc.
Bourguignonne
Fleisch oder Schinken, der auf »Burgunder Art« zubereitet wird, trägt
diesen Garniturnamen, weil der Bratensaft, in dem Speck, Zwiebel und Champignons
mitgeschmort werden, mit dem roten Burgunderwein vorgekocht wird.
Bourride
Eine mit Aioli gebundene Fischsuppe, die aus Fischen mit festem Fleisch
und Kartoffeln zubereitet wird. Manchmal werden aber auch Seeteufel, Merlan oder
Meeraal verwendet. Die Bourride ist stets leichter als die Bouillabaisse.
Bottarga
ital.: flacher brauner Riegel aus getrockneten und gepressten Meeräschen-
oder Thunfischrogen
Braisière
Schmortopf . Stielkasserolle mit gut schließendem Deckel, die sich
besonders gut zum Schmoren und Dünsten eignet.
Braisieren
Zubereitungsart für Schwarzfleisch (z. B. Wild und Rind): Es wird in
einer (siehe) Braisière im Ofen bei ungefähr 200 Grad rasch angebraten. Mit Wein
oder Marinade ablöschen, bis zur (siehe) Glace einkochen. Mit einem Viertel
(siehe) Fond brun auffüllen, das Fleisch dämpfen und begießen. Den Fond nun
reduzieren und passieren, dann wieder zum Fleisch geben und bei geschlossenem
Deckel glacieren. Für Fisch und Gemüse gilt fast der gleiche Arbeitsablauf, nur
daß hier die Flüssigkeit lediglich reduziert und nicht abpassiert werden muß. >
> Braisieren/Braiser Schmoren: in wenig beigegebener Flüssigkeit garen.
Brandade
de Morue
Stockfischpüree, eine Spezialität aus Nîmes. Der Stockfisch wird in einem
Topf solange gerührt, bis er zerfällt und sich ein homogener Brei ergibt. Dazu
kommen gekochte und zerdrückte Kartoffeln, Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und
Crème fraîche. Schmeckt kalt und warm. Die brandade eignet sich gut als
Aufstrich für geröstetes
Brandteig
In einem Stieltopf aus Wasser, Fett, Mehl, Eiern, gefertigter
»abgebrannter« Teig.
Brasse
Karpfenfisch mit hohem Rücken und vielen Gräten, bis 60 cm lang, europäischer
Süßwasserfisch, weiches, etwas fades Fleisch, das sich hervorragend zum Räuchern
oder Grillen eignet
Brasato
> geschmort
Schmorbraten
Brät
Mit Brät werden Brühwürste hergestellt. Diese Wurstfüllmasse ist roh, sie
besteht aus zerkleinertem Schweinefleisch, Speck und Gewürzen. Mit Brät wird
gern Wammerl, aber auch feineres Fleisch gefüllt.
Braten
Man unterscheidet:
- In der Pfanne in wenig heissem Fett bei 180 - 225° garen (z.B.
Schnitzel, Steaks).
- Im Backofen: auf dem Rost in Luft bei hoher Temperatur garen.
Das Braten erzeugt bei eiweisshaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch,
Geflügel und Fisch ein besonderes Aroma. Das verwendete Fett darf dabei nie
zu heiss werden. Der entstehende Wasserdampf muss entweichen können, damit
sich eine Kruste bilden kann.
-
Bratenfond
-
Bratensatz
-
Bräter
Im Französischen, der Fachsprache der Küche, heißt braten »rötir«, und
zwar sowohl das Braten im Ofen als auch am Spieß. Das zu Bratende, meist größere
Fische, Schlachtfleisch, Geflügel, Wild oder Kartoffeln, wird bei starker
Anfangshitze, die dann langsam abgesenkt wird, immer wieder übergossen, um so
ein zu starkes Austrocknen zu vermeiden. Vor allem am Spieß muß viel Flüssigkeit
zum Begießen verwendet werden. Größere Fleisch- oder Geflügelstücke werden im
Backofen in trockener Hitze im Bräter oder auf dem Rost
gegart. Damit das Fleisch nicht austrocknet, brät man es vorher in Fett
rundherum an oder begießt den Braten mit sehr heißem Fett. Die Poren schließen
sich schnell und der Fleischsaft tritt nicht aus. Das Anbraten entfällt bei
fettreichem Geflügel wie Gans oder Ente. Um eine Sauce zu erhalten, wird der
Braten mit etwas Wasser oder Brühe angegossen. Die schnellste Methode, kleine
Fleisch-, Fisch- oder Geflügelteile, Kartoffeln oder Pfannkuchen in etwas Fett
zu garen und zu bräunen. Das Bratfett muss heiß sein und zischen, wenn Steaks,
Fischfilets oder Hähnchenkeulen in der Pfanne gebraten werden, damit das Fleisch
saftig bleibt und goldbraun wird. Nach dem scharfen Anbraten wird die Hitze zum
Weiterbraten reduziert. Häufig werden Fisch und Fleisch paniert zubereitet.
Ideal sind hoch erhitzbare Fette wie Butterschmalz oder Öl: Sie verbrennen nicht
wie Butter oder Margarine. Steaks, Würste oder Pfannkuchen nur einmal wenden.
Bratenfond
Der Bratenfond, auch Bratensatz genannt, wird aus dem Saft gewonnen, der
beim Braten entsteht, ohne Zusätze, ohne Begießen: Der Fond ist der Grundstock,
aus dem dann die passende Sauce gemacht werden kann. Siehe Fond.
Brathering
grüner, frischer Hering, der mehlpaniert gebraten und anschließend mariniert
wird
Bratpaprika
/ Bratpeperoni
Die in ihrem Ursprungsland Spanien als Tapa - also Vorspeise -
heißgeliebten Pimiento de Padron haben mit den Touristen ihren Weg auch in
Küchen außerhalb Spaniens gefunden. Anbaugebiet: Spanien Form und Farbe: Kleine
peperoniförmige Paprikaschoten, sehr ungleichmäßig in ihren Formen. Geschmack:
Pikantes Aroma zwischen Paprika und Peperoni. Nährwert: 100 g = 23 kcal (94
kjoule). Von den Inhaltsstoffen der Paprika-Frucht seien neben Kohlenhydraten,
Eiweiß, wichtigen Mineralstoffen (Kalium, Calcium, Phosphor) Provitamin A, den
Vitaminen B1 und B2 - drei besonders hervorgehoben: Capsaicin, Vitamin P und
Vitamin C.
Bezüglich des Gehaltes an Vitamin P und C wird Gemüsepaprika - insbesondere der
Tomatenpaprika (s.u.) - geradezu als Vitaminbombe bezeichnet. Der ungarische
Nobelpreisträger Prof. Dr. Szent-Györgyi von der Szegediner Universität, der
Entdecker des Vitamin C (im Jahre 1932), fand bereits 1936 das eigens nach dem
Paprika benannte Vitamin P. Paprika ist die einzige Gemüseart, die beachtliche
Mengen dieses Vitamins enthält. Vitamin P normalisiert und reguliert die
Durchlässigkeit (Permeabilität) der kapillaren Blutgefäße, es steuert den
Blutdruck, regt den Blutkreislauf an und beugt Störungen desselben vor. Je nach
Paprika-Art und -Sorte befinden sich 7000 bis 12000 IE Vitamin P in 100 g
Frischsubstanz. Später entdeckte Senzt-Györgyi in Paprika in beachtlichen Mengen
das Vitamin C, die Ascorbinsäure. International wurden für Paprika folgende
Vitamin C-Gehalte für jeweils 100 g ermittelt: Gemüsepaprika grün (unreif) 100 -
150 mg, Paprika rot (vollreif) 175 - 300 mg, Tomatenpaprika, rot (vollreif) 270
- 400 mg. Der Paprika übertrifft bei dem Vitamin C-Gehalt jede Obstart.
Behandlung: Gekühlt einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Schoten können
auch eingefroren werden.
Verwendung: Als Vorspeise in reichlich Olivenöl braten. Auf Küchenpapier
entfetten, grob salzen, fertig.
Braune
Grundsaucen
Die braunen Grundsaucen werden in Fumet de gibier (braune Wildsauce) und
Demiglace (braune Kraftsauce) unterschieden. Sie heißen Grundsaucen, weil von
ihnen unter Verwendung von geschmackgebenden Zutaten Ableitungen hergestellt
werden können.
Brauner
Butter
Butter in einer Pfanne zerlassen und Semmelbrösel darin anbraten!
Braunmehl
Mehl, das in Butter oder Fett geröstet wird, bis es braun ist. Heute wird
das Braunmehl nur noch selten als Farbgeber der braunen Saucen benützt, meist
sind es die gut angebratenen Knochen, die anschließend ausgekocht werden und
damit für den braunen Saucenton sorgen.
Bratwürstel
im Saunaschinken - Krautmantel
Zutaten für 4 Personen: 1 großer Krautkopf 16 kleine Nürnberger Bratwürstel 16
Scheiben Gouda
8 Scheiben Saunaschinken - ½ l Rindsuppe - ¼ l Sauerrahm - 2 Bund gehackte
Petersilie 500 g gekochte Kartoffeln
Salz, Pfeffer Margarine Mehl Öl Zahnstocher. 8 schöne große Krautblätter
ablösen, waschen und kurz in Salzwasser kochen. Abseihen, in kaltem Wasser
abschrecken und abtropfen lassen. Mittelrippen aus den Blättern herausschneiden.
Eine Auflaufform mit Margarine ausstreichen. Bratwürstel mit einer Gabel
einstechen und in einer Pfanne in wenig Öl rundum anbraten. Krautblätter salzen
und pfeffern, mit einem halben Blatt Sauna - Schinken sowie einem Blatt Käse
belegen. Bratwurst darauf setzen und diese einrollen. Mit einem Zahnstocher
fixieren. Die Bratwürstel im Krautmantel in die vorbereitete Form geben, salzen,
pfeffern und mit etwas Suppe untergießen. Im auf 180° C vorgeheizten Rohr etwa
25 Minuten garen. Die gekochten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, in
wenig Öl durchrösten. Vor dem Servieren gehackte Petersilie dazugeben. Für die
Sauce ¼ l Suppe aufkochen. 1 EL Mehl und Sauerrahm glatt rühren, in die Suppe
geben und 1 Minute köcheln lassen. Gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer
zugeben, mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Die gegarten Bratwürstel im
Krautmantel aufschneiden und auf Tellern anrichten. Mit Sauce und Kartoffeln
servieren.
Brausen
sind Erfrischungsgetränke, in denen natürliche Fruchtbestandteile ganz oder
teilweise durch naturidentische oder künstliche Aroma- und Farbstoffe ersetzt
werden-
Brennessel
Wegen seines leicht säuerlichen Geschmacks läßt sich das weit verbreitete
Wildkraut gut in Kräutermischungen, Frühlingssalaten, Suppen und Saucen
verarbeiten. Die filigran gezackten Blätter sind vitamin- und mineralstoffreich.
Sie verlieren ihre brennende Wirkung, wenn sie mit heißem Wasser überbrüht
werden.
Bressaola
gepökeltes, an der Luft getrocknetes mageres Rindfleisch
Bridieren
Binden von Geflügel, Fisch, Fleisch oder Wild mit mit Zwirn, damit beim
Garen die Form erhalten bleibt ~ Binden von Geflügel, Formgebung . Mit Stäbchen, Klammern oder Küchengarn
werden Fleischstücke, Fisch oder Geflügel in eine bestimmte Form gebracht.
Beispielsweise bindet man Huhn die Flügel fest an den Rücken, da diese sonst
abstehen und schnell anbrennen würden. > Binden von Geflügel, Fleisch oder Wild.
Brie
de Meaux
das Original aller Brie-Käse, wurde schon in Chroniken zu Zeiten Karls
des Großen erwähnt. Typisch für alle Bries ist die flache Tortenform. Mit einem
Druchmesser von 40 cm ist Brie de Meaux der größte davon. Der Weichkäse aus
Kuhmilch mit einem Fettgehalt von 45 % Fett i.Tr reift mindestens vier Wochen in
feuchten Kellern. Während dieser Zeit wird die weiße Rinde allmählich bräunlich.
Brie de Meaux schmeckt besonders gut, wenn die weiße Schimmelrinde cremefarben
wird und sein goldgelber Teig zu fließen beginnt. Am besten schmeckt er mit
einem Glas roten Bourgogne.
Bries
Weiches Fleisch, dem Hirn ähnlich, das nur bei Kalb und Lamm in einer
Hautfalte am Hals zu finden ist (Milcher), da diese Wachstumsdrüse nur in der
Wachstumszeit eines Tieres entwickelt ist. Gourmets schätzen über 150
Zubereitungsarten von Kalbsbries. Es ist für Diätkost geeignet.
Brigade
Mannschaft, zum Beispiel Service-Brigade
Brillat-Savarin
Eine aufwendige Wildgarnitur: Schnepfenauflauf in kleinen Torten, mit
Trüffeln und einer (siehe) Demiglace.
Brioche
Ein typisch französisches Gebäck aus schwach gesüßtem Hefeteig, der rund
geformt ist und einen kleinen Kuchen als Krönchen trägt.
Brioche
wenig bis gar nicht gezuckerter Hefekuchen - leicht süßlicher
Hefekuchen. Brioche-Teig wird auch als Teighülle und als Kuchenteig verwendet.
Broccoli
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