Nach einer guten Mahlzeit kann man allen verzeihen, selbst seinen eigenen Verwandten

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 DAS LEXIKON VOM ANGENEHMEN LEBEN


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Äpfel Apfelschlangerl Apfelkren Aphrodisiaka  Aprikosen  Arancini Arborio-Reis  Argenteuil  Arista  Aroma Aromastoffe  Aromate Arrescottu  Arroser Arrosieren  Artischocken  Aspik Asiago Asiago pressato Assiette  Assortie  Ätherische Öle  Auberginen  Aufgeschlagene Grundsauce  Aufgiessen - Untergiessen ganzer Bratenstücke  Auflauf - Gratin  Augsburger Zwetschgendatschi Au four Aufschäumen lassen von Butter  Aufschlagen  Aufstossen Aufwallen  Au Gratin  Ausbacken  Ausbackteig Ausbeinen  Ausbuttern  Ausfuttern  Ausgewogen  Auslegen Ausnehmen  Ausstreichen   Ausstreuen   Auster   Austernpilze   Austernsauce Auswalken - Auswellen   Auszeichnung Gourmetherz Aux fines herbes Avocados  Avocados mit Krabben Ayurvedischer Tee


 

Apéritif


Getränke zur Einstimmung vor dem Essen.  Gin Tonic: Das serviere, wenn Du willst, das Deine Gäste nur wenig essen!!! Dieses Getränk regt nämlich die Speichelproduktion u. damit den Appetit am wenigsten an. APERITIVE die den Hunger anregen, der Reihe nach: Am besten wirkt Muskatwein, danach Champagner, weißer Portwein, Martini mit Tonic. Werden nach der klassischen Getränkekunde ohne Trinkhalm und auch meist ohne Eiswürfel serviert. Da ein Aperitif nur appetitanregend sein soll, verwendet man für diese Drinks Südweingläser oder kleine Bechergläser, sogenannte Tumbler. Ein Aperitif regt an > Ein Schlückchen Sekt, Sherry oder Martini vorweg macht Appetit und verkürzt die Wartezeit auf das Essen. Wer Zeit zum Genießen hat, regt den Appetit mit einem Aperitif an. Geeignet sind Prosecco oder Sekt, pur oder mit einem Schuss Likör. Zu den Klassikern gehören Sherry, Portwein und Wermut, bei denen Sie ganz nach persönlichen Vorlieben zwischen trocken (dry), halbtrocken (medium) oder lieblich (cream) wählen können. Für Freunde von Bitteraperitifs  Campari oder Aperol. Und nicht nur James Bond würde einen Martini - Cocktail bevorzugen.


 

Apfel Äpfel

 

 Zitronensaft auf die Äpfel geträufelt verhindert, dass der Sauerstoff der Luft die Äpfel braun färbt

 


 

Apfelschlangerl



350 g Mehl (glatt) mit 1 Prise Salz und 250 g Butter abbröseln 1 Dotter, 3 - 4 EL Wasser, 1 Schuß Rum und etwas ger. Zitronenschale hinzufügen rasten lassen, ausrollen, mit geriebenen Äpfeln, Zimt und Rosinen füllen, mit Ei bestreichen bei 150° backen, bis der Teig schön goldgelb ist.
 


 

Apfelkren


Frisch geriebenen Meerrettich mit einem roh geriebenen Apfel oder mit Apfelmus vermischen. Mit Zucker und einer Spur Essig abschmecken.

 


 

Aphrodisiaka

 

Aphrodisiaka, benannt nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite, sind Nahrungsmittel und Gewürze, denen man eine anregende Wirkung auf das Liebesleben nachsagt. Die Wirkung der sogenannten Aphrodisiaka beruht auf verschiedenen Mechanismen: Besondere Düfte oder ätherische Öle können pheromonartig wirken und dadurch das Unbewußtsein auf Sex vorbereiten. Vitamine oder Eiweiß geben Kraft und wirken anregend. Aphrodisiaka können die Organe des Harnapparates reizen und somit indirekt auf die Sexualorgane einwirken. Wird die Entspannung gefördert kann dies die Bereitschaft zu Sex fördern.



Aprikosen


Es sind dies Früchte des bei uns in warmen Weinbaugebieten kultivierten Marillen- oder Aprikosenbaumes. Marillen können roh, luftgetrocknet und als Backobst verwendet werden. Im Kühlschrank sind Lagerungen von 1 - 2 Wochen möglich, ohne das Aroma oder Substanz leidet. Hat wenig Kalorien, dafür aber verschiedene Mineralien wie Natrium, Kalzium, Phosphor, sowie hohen Eisen- und Kaliumgehalt. Vitamine: A (Die leuchtende Farbe reifer Marillen rührt vom reichlich enthaltenen Karotin her). Blutarmen Menschen ist dieses Obst zu empfehlen.


 

 

 

aprikotieren Bestreichen eines Kuchens oder einer Torte mit heisser passierter Aprikosenkonfitüre [Marillenmarmelade] (meist vor dem Glasieren um ein Durchnässen zu verhindern).
Aromaten In der Küche Bezeichnung für Gewürze und Kräuter, rohes Wurzelgemüse
Aspik Gelee (Sulz) zum Überziehen von kalten Speisen. Aus Gelatine oder gelierstoffreichen Fleischteilen hergestellt.
assaisonner Würzen von Speisen
aufgiessen Nach dem Anbraten bzw. Anrösten zusätzliche Flüssigkeit zugeben:
  • zum Weichdünsten,
  • zum Verlängern von Suppen und Saucen.
Aufguss Aufguss einer Flüssigkeit über aromatische Ingredienzen, um diese mit Aromastoffen zu sättigen (z.B. Kaffee, Tee)
aufkochen Kochgut dazu bringen, dass die Kochflüssigkeit sprudelnd kocht.
aufschäumen In Fett erhitzen, bis Schaum entsteht.
aufschlagen Eine Crème mit Eiern und Zucker, eine Sauce aus Ei und Butter oder eine Mayonnaise aus Ei und Öl zubereiten. Dafür werden alle Zutaten in einer Schüssel gemischt und mit einem Schwingbesen oder Mixer so lange gerührt, bis genügend Luft eingerührt ist, damit die Mischung locker und gleichmässig dickflüssig ist.
ausbacken / frittieren In heissem Öl bei 180-210 Grad schwimmend garen (z.B. Pfannkuchen, Pommes frites, Donuts, Fettgebäck)
ausbeinen Herauslösen der Knochen bei Fleisch und Geflügel.
ausfuttern / auskleiden Eine Form an den inneren Wandungen mit Teig oder anderen Speisezutaten belegen oder bestreichen, so dass diese gleichmässig bedeckt sind.
auslassen Erhitzen von fetthaltigen, zerkleinerten Lebensmitteln (z.B. grüner Speck) zur Fettgewinnung.
auslegen z.B. Backform mit Backpapier auskleiden
ausnehmen Eingeweide entfernen
ausradeln Teigform kennzeichnen und mit Teigrad ausschneiden
ausrollen Den Teig mit einem Wallholz (Nudelholz) gleichmässig glattrollen.
ausschlagen In den steifen Schnee Zucker oder dickes, heisses Zuckerwasser nach und nach einschlagen, bis der Schnee dick, schaumig und glänzend wird.
ausstechen Gemüse, Kartoffeln oder Teige mit Hilfe eines Spezialwerkzeuges in die gewünscht Form bringen
ausstreichen Form mit Fett oder Öl ausstreiche
auswalken siehe unter Auswallen
auswallen (= auswalken); siehe unter Ausrollen

 

Arancini

 
Überzuckerte gekochte Orangenschalen.
 


Arborio-Reis

Rundkornreis der Qualitätsstufe superfino, der sich bestens für Risotto eignet. Ardennen Schinken
Herkunft: Belgien Besonderheiten: Rauch aus Buche, Eiche und Wacholderbeeren Trocknung: luftgetrocknet und geräuchert Schutzbezeichnung: geschützte geografische Angabe


Argenteuil

Zarte Spargelköpfe als Garnitur zu kurz gebratenen Fleischgerichten. (Argenteuil = Name einer alten Benediktinerabtei in Paris)


Arista

Schweinebraten, gewürzt mit einer Mischung aus Knoblauch, Pfeffer und Rosmarin. Spezialität in der Toskana.


Aroma

Der Begriff Aroma, in der Fachsprache auch als Essenz bezeichnet, umfasst den Geruch und Geschmack von Lebens- und Genussmitteln. Davon abgeleitet wird der Begriff auch für die Bezeichnung von konzentrierten Zubereitungen von Geruchs- und Geschmackstoffen verwendet. Aromastoffe > Natürliche (z. B. Vanillin aus Vanilleschoten, Cumarin aus Waldmeister) oder künstliche, unschädliche Stoffe, die Lebensmitteln in geringen Mengen zugesetzt werden dürfen. Verleihen vielen Erfrischungsgetränken ihren charakteristischen Geruch und Geschmack. Man unterscheidet natürliche Aromen und chemisch hergestellte naturidentische oder künstliche Substanzen Aromate  > Die meisten Gewürzkräuter, aber auch Wurzeln, die zum Dünsten verwendet werden, bezeichnet man als Aromaten. Z.B.: Gewürze, Kräuter, rohes Suppengrün.


Arrescottu

frischer Quark aus Schafmilch


Arroser

Begießen von Braten und Geflügel mit seinem Jus oder seiner Sauce. Arrosieren >  Größere Fleischstücke mit dem eigenen Bratensaft übergießen.


Artischocken

Eine gesunde Delikatesse für Genießer! Die eßbaren Teile der Artischocke, nämlich Blütenboden und das fertige Ende der Hüllblätter, schmecken, in Saucen gedippt, köstlich. Anbaugebiete: Frankreich, Italien, Spanien
Form und Farbe: Etwa faustgroße Riesenknospen mit grünen bis violetten Hüllblättern. Reife: Fest geschlossene Köpfe. Knackige Frische. Geschmack: Nußartig, leicht an Sellerie erinnernd. Nährwert: 100 g (eßbarer Teil) = 61 kcal (255 kjoule). 3 g Eiweiß, 15 g  Kohlenhydrate. Vitamin A, 273 mg Kalium, 50 mg Calcium, 1,5 mg Eisen.
Der in der Artischocke enthaltene Bitterstoff Cynarin wirkt wohltuend auf die Magenschleimhaut und entgiftet die Leber. Bestens für Diabetiker geeignet, da die in der Artischocke enthaltene Stärke Insulin beim Kochen zu Fruchtzucker umgewandelt wird. Cholesterinsenkend. Behandlung: Artischocken kurz in Salzwasser legen. Stiel unter dem Blütenansatz abschneiden. Eventuell die Blattspitzen stutzen. Alle Schnittstellen sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht schwarz verfärben. Artischocken ca. 30 Minuten in reichlich Wasser mit Salz und Zitronensaft oder Essig kochen. Verwendung: Blätter in warme oder kalte Saucen dippen, samt Fruchtfleisch mit den Zähnen abstreifen. Zuletzt Boden mit Sauce essen. Vorher den flaumigen Teil - das Heu - entfernen. Artischockenböden können auch gefüllt oder mariniert werden. Kleine Artischocken können als Vorspeise gebraten werden. - Eßbar an der Artischocke sind die fleischigen Blattansätze und der Boden, den man mit einem scharfen Teelöffel vom Heu befreit. Nach dem Kochen (immer in reichlich Wasser mit Zitrone) kann man Artischocken kalt oder warm servieren. Zu den ganzen Artischocken reicht man eine (siehe) Vinaigrette, Hollandaise, Béarnaise oder Mayonnaise mit Kräutern; Artischockenböden kann man z. B. mit einer Duxelles füllen.


Aspik
Sulzgericht, Fleisch oder Gemüse in Gelee
Hergestellt aus Wasser und Gelee.


 

Asiago


Halbfetter Hartkäse aus Kuhmilch in flacher zylindrischer Form mit einem Gewicht zwischen 8 und 12 kg. Die glatte Rinde ist hellbraun, die Teigmasse kompakt körnig. Sein Fettgehalt beträgt 24 % i.Tr. Als Erzeugungsgebiet kommen Teile der Regionen Venetien und Friaul in Frage.

 


 

 


Asiago pressato


weißer, fester Tafelkäse aus Vollmilch oder teilweise entrahmter Kuhmilch hergestellt, Käse nach dem Erhitzen gepreßt

 


 

Assiette


Teller


 

Assortie


ausgewählt, zum Beispiel ausgewählte Früchte oder Käse

 


 

Atherische Öle


Geschmort oder gebraten und kräftig mit Zitronensaft, Knoblauch, Zwiebeln und Kräutern gewürzt, bekommen Auberginen einen herrlichen Geschmack. Anbaugebiete: Mittelmeerländer, Afrika, Holland Form und Farbe: Ca. 20 cm. Lang, keulenförmig gebogen. Blauviolette Schale, Blattkranz am Stiel. Weißes, festes Fruchtfleisch mit kleinen, eßbaren Kernen. Reife: Matt glänzende, glatte Schale, Kerne müssen milchig-weiß und weich sein.
Geschmack: Kaum Eigengeschmack. Nährwert: 100 g = 20 kcal (105 kjoule), 1 g Eiweiß, 4 g Kohlenhydrate. Vitamine B1, B2 und C, 10 mg Calcium, 1 mg Eisen. Mit wenig Fett zubereitet, für eine Diät geeignet, da kalorienarm. Empfehlenswert bei Diabetes, Rheuma, Leber- und Nierenleiden. Behandlung: Niemals roh verzehren! Schälen ist überflüssig. Vor dem Braten: Scheiben salzen oder mit Zitronensaft beträufeln. Ziehen lassen, danach Scheiben abwaschen und auspressen, dadurch saugen die Auberginen nicht so viel Fett. Bei Zimmertemperatur lagern. Verwendung: Schmoren - allein oder mit anderen Gemüse. Braten oder Grillen. Halbieren, mit Hack oder Reis füllen. Kräftig würzen, mit Käse überbacken.


 

Auberginen

 

Melanzane - Eierfrüchte, auch Melanzani genannt. Dunkelviolettes Gemüse mit einer straffen, glänzende Haut. Auberginen werden nicht geschält, sondern in Scheiben geschnitten, mit Zitronensaft oder Öl eingerieben, dann mit Salz bestreut . Auberginen kann man in heißem Öl in der Pfanne braten und anschließend mit Hackfleisch, Tomatenpüree und Käse überbacken. Geschmorte Auberginen sind wichtiger Bestandteil der Ratatouille. Da Auberginen manchmal bitter sind, sollte man sie aufschneiden und 30 Minuten in Salzwasser ziehen lassen. In der Balkanküche werden Auberginen immer für 15 Minuten in den heißen Ofen oder unter den Grill gelegt, um sie danach zu häuten. Das geht nicht nur leicht, sondern die Auberginen werden im Geschmack intensiver.
 


 

Aufgeschlagene Grundsauce

 

Sauce, die durch das Wärmeaufschlagen von Eigelb mit warmer, zerlassener bzw. geklärter Butter im Wasserbad hergestellt wird. Der Geschmack dieser Grundsauce kann durch Beigabe verschiedener Kräuter verändert werden.

 


 

Aufgiessen - Untergiessen ganzer Bratenstücke

 
Mit viel Flüssigkeit halb oder ganz bedecken bzw. auffüllen bei Saucen. Gießt man bei Fleischspeisen auf, dann nur mit kaltem Wasser, denn die Fettstoffe steigen dadurch an die Oberfläche. SCHWEINEBRATEN: Gieße auch mit dunklem Bier auf. WILD.- u RINDERBRATEN: Gieße auch mit Rotwein, Portwein, Cognac od. Sherry auf. BURGUNDERBRATEN: Natürlich mit gutem Rotwein aufgießen. GEFLÜGEL: Gieße mit gutem Weißwein auf. UNTERGIESSEN: Bratenflüssigkeit ergänzen, so dass Boden max. 1cm damit nur bedeckt ist!


 

Aufgussgetränke

 

 ... sind Heißgetränke, die durch Überbrühen (Aufgießen) eines Pulvers oder von Blättern, Blüten oder Früchten mit Flüssigkeit (in der Regel Wasser oder Milch) hergestellt werden. Die bekanntesten Aufgussgetränke sind Kaffee und Tee, jedoch auch Früchtetee (Hagebutte, Wildkirsche, Apfel, Blutorange) "Kräutertee" (Pfefferminze, Kamille, Lindenblüte, Brennnessel, Augentrost, Zitronengras) Rotbusch-"Tee" (Roibos, Rooibos, Roibusch) Lapacho
Mate Honigbusch-"Tee" (Honeybush) zählen dazu. Viele dieser Getränke werden zwar als Tees bezeichnet, haben aber mit der Teepflanze nichts zu tun.


Auflauf - Gratin

 
Überbegriff für pikante bis süße Speisen, die aus mehreren Zutaten bestehen u im Ofen überbacken, oft mit längerer Garzeit, werden. Dabei können auch rasche Gratins (ausnahme Kartoffelgratin) od. leicht luftige Souffles Aufläufe sein! GRATIN: Bezeichnung für bei starker Oberhitze im Rohr Überbacken, bei meist kurzer Garzeit; Ein Gratin besteht oft nur aus 1 Schicht, die nicht lange garen muß. Gratinformen sind großflächig mit niederen Rand. Koch-Tip: Um wässrige Gemüse-Gratins ( Melanzani, Zucchini, Kürbis etc.) zu vermeiden: Gemüse in Olivenöl kurz anbraten, würzen. Nun läßt es beim Gratinieren kaum noch Wasser und es erhält dadurch noch besseren Geschmack! SOUFFLE: Ist bes. luftig, da es durch den hohen Gehalt an steif geschlagenem Eiweiß aufgeht. Souffle-Form hat einen hohen Rand. Aufläufe, deren Hauptbestandteile Eier sind, beim Aufgehen im Ofen nicht durch Öffnen der Ofenklappe stören. Auch beim Auftragen des Auflaufes dann zugige Stellen meiden. Toprezepte aus der sehr guten SWR-Homepage mit Omas Rezepte http://www.swr.de/grossmutter/rezepte/auflaeufe.html

 

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Aufschäumen lassen von Butter

 
Butter erhitzen bis Bläschen hochsteigen u sich leichter Schaum bildet. Wichtig für Bratgut, das nicht zu hoch erhitzt daher werden sollte!


 

Aufschlagen

 
Abrühren einer Crememasse damit sie dicklich wird. Unter ständigem Schlagen mit dem Schneebesen bis zum Kochen bringen, wobei, um das Anbrennen zu verhüten, bis auf dem Boden der Kasserolle gerührt werden muss.


 

Aufstossen

 
Etwas nur so weit zum Kochen bringen, dass sich die ersten Kochwellen nicht ganz bilden können.

 


 

Au four

 

Im Ofen gebraten oder gebacken.



Aufwallen

 
Bei jeder Flüssigkeit kurz vor dem Siedepunkt auf der Oberfläche sich einstellende Bewegung.

 



Au Gratin

 

 
Ein fertiges Gericht mit Brösel oder Käse bestreut im Ofen gratinieren, überbacken.

 


 

Augsburger Zwetschgendatschi


Augsburger Zwetschendatschi ist ein typischer süddeutscher Blechkuchen, der sehr dicht mit geviertelten Zwetschgen belegt ist. Zur Herstellung verwendet man möglichst spät gereifte Zwetschgen, die keinen Saft mehr ziehen. Zwetschgendatschi wird meist zum Nachmittagskaffee gegessen. Besonders gut schmeckt er, wenn er noch lauwarm ist, mit geschlagener Sahne und einer heißen Tasse Kaffee oder einem leckeren Glas Alpenmilch. Wem er zu sauer sein sollte kann den Zwetschgendatschi nach Belieben mit Zucker versüßen. Augsburger Zwetschendatschi wird, wie der Name bereits andeutet, in und um Augsburg hergestellt und meist im Handumdrehen vernascht. Es gibt zwei Ansätze, die Herkunft des Namens „Datschi“ zu erklären. Der eine leitet das Wort vom alten Mundartbegriff „Datsche“ ab – dem Landhaus, in dem diese Kuchen früher vornehmlich gebacken wurden. Der andere führt ihn auf das süddeutsche Dialektwort „detschen, datschen“ (flach drücken) zurück. Leider ist heute nicht mehr genau festzustellen, was die tatsächliche Herkunft des Wortes ist. Für den Teig: 500 g Mehl, 250 ml Milch, 30 g Hefe, 125 g Zucker, 125 g Butter, 2 Eier, eine Prise Salz. Für den Belag: 1,5-2,5 kg Zwetschgen, das sind die späteren, süßeren Schwestern der Pflaumen, die weniger Saft ziehen. Mit einem Teil des Mehls, der lauwarmen Milch und der Hefe einen Vorteig herstellen und circa 15 Minuten gehen lassen. Dann die restlichen Zutaten in den Teig einarbeiten und nochmals ruhen lassen. Teig dünn ausrollen und auf ein Blech legen. Die geviertelten Zwetschgen in Reihen auf den Teig stellen (sonst wird der Belag zu dünn!). Bei 200 °C etwa 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen eventuell mir Zimt und Zucker bestreuen


 

Ausbacken

 
Etwas im schwimmenden Fett braun herausbacken. Z.b.: Krapfen, Mäuse,...;


 

Ausbackteig

 
Teig aus Mehl, Eiweiß, Bier, Wein oder Wasser, in den ein in Fett zu backendes Stück zuvor eingetunkt wurde.


 

Ausbeinen

 
Mit einem kleinen, schmalen Messer, dem »Ausbeiner«, werden die Knochen aus dem Fleisch so entfernt, dass die Fleischfasern möglichst nicht verletzt werden.


 

Ausbuttern

 
Formen so einfetten oder mit Teig verkleiden, daß die Füllung die Form nicht berührt.


Ausfuttern

Formen so einfetten oder mit Teig verkleiden, daß die Füllung die Form nicht berührt.


Ausgewogen

 

 Der Wein präsentiert sich harmonisch, der Alkoholgehalt, die Frucht, die Säure usw. sind gut aufeinander abgestimmt.


 

Auslegen

 
Formen werden meist nur dann mit Teig ausgelegt, wenn die Fülle nicht selbst stehen kann, sondern durch den Teigmantel einen Halt braucht.


Ausnehmen

Eingeweide entfernen.


Ausstreichen

 

Das Ausstreichen einer Form mit Butter oder Öl ist nötig, um nach der Garzeit Form und Inhalt leicht voneinander trennen zu können.


Ausstreuen


Zum Ausstreuen von Formen werden meist gehackte Nüsse, Semmelbrösel oder Zucker genommen. Was immer in die so ausgestreute Form gefüllt wird, ist nach dem Stürzen mit einer »Glasur« versehen.


Auster


Das edelste Meeresschaltier wird meist roh mit Graubrot, gesalzener Butter, trockenem Meeresfrüchte Weißwein oder Champagner genossen, kann aber auch gratiniert, gegrillt oder pochiert werden. Zu den bekanntesten Sorten Austern - Die bizarr geformte Schale dieser Muschelart schließt nicht nur Austernfleisch, sondern auch immer etwas Meerwasser mit ein. Austern werden in der Küche gereinigt und dann mit einem Austernöffner, einem Dolch ähnlichen Messer, geöffnet. Die offene Auster wird mit der tiefen Hälfte unten serviert, damit das Meerwasser nicht verloren geht. Mit etwas Zitronensaft wird die frische Auster roh gegessen. Austern sollte man nur in den Monaten mit »r« (in den Wintermonaten) kaufen, da sie im Sommer nach dem Laichen nicht sehr schmackhaft sind.

Belon, Colchester, Whitstable, Galway und Sylter Royal. Die häufig angebotene fine de claire ist eine gezüchtete Felsenauster aus Frankreich. Eine Expertenmeinung ist, dass zu frischen Austern am besten eine Mischung aus hellem und dunklem Bier schmeckt. Das haben sie von den Engländern übernommen. Austern sind nicht jedermanns Geschmack. Bevor man sich welche kauft, ist es ratsam mit einem Kenner in einem Restaurant welche zu probieren.


Austernpilze


Es ist kein Zufall, daß die eiweißreichen Austernpilze auch Kalbfleischpilze genannt werden. Ihr aromatisches Fleisch erinnert im Geschmack und "Biß" daran. Als Beilage, aber auch als Hauptmahlzeit ein aromatischer Genuß.
Anbaugebiete: Deutschland, Holland, Frankreich, Italien. Form und Farbe: Austernähnlich, je nach Kulturstamm graublau, weißlich, bräunlich. Reife: Sofort verwendbar Geschmack: Wie Kalbfleisch mit Waldpilzaroma.
Nährwert: 100 g = 31 kcal (130 kjoule). Hoher Wassergehalt, viel Eiweiß, Vitamin D, wertvolle Mineralstoffe.
Behandlung: Druckempfindlich, daher vorsichtig putzen. Kaum Abfall. Stiele mit verwenden. Zum Einfrieren geeignet (ca. für 8 Monate) Verwendung: Als Beilage zu Fleischgerichten. Zur Verfeinerung von Saucen
und Suppen, Nudel- und Reisgerichten. Gebraten, mit Kartoffeln und Feldsalat, eine Hauptmahlzeit. Kappen wie Schnitzel panieren und ausbacken.


Austernsauce


Dickflüssige Würzsauce aus China. Soll einen Touch von Meeresduft verleihen. Austernsauce (Oyster-Sauce) Die Austernsauce ist eine aromatische, cremige Sauce, hergestellt aus dem Fleischextrakt der Austernmuschel. Die Austernsauce sollte nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Auswalken - Auswellen


Teig wird mit Nudelholz (Nudelwalker) in bestimmte Stärke auf bemehlte Arbeitsfläche flachgerollt. (Wenn kein Nudelholz vorhanden, so nimm notfalls eine Flasche).


Auszogne

Knienudeln, Kirchweihnudeln, Kirtanudeln. > Rundes Schmalzgebäck mit Rand und einem dünnen Häutchen. Sie sind rund, haben einen Durchmesser von 12-15 cm sowie einen etwa 3 cm hohen und breiten Rand und sind innen hauchdünn. Die Farbe der Auszognen reicht vom goldbraunen Rand bis zum hellen Inneren. Mit ihrem weichen Rand und ihrem knusprigen Innenteil schmecken Auszogne leicht süß und schmalzig. Zum Kaffee gegessen werden Auszogne oft mir Konfitüre bestrichen oder mit Zucker bestreut. Die Tradition, Auszogne zu Festtagen zu backen, hat sich im ländlichen bayerischen Raum bis heute erhalten. Auszogne sind in ganz Bayern verbreitet. Auszogne entstammen der ländlichen Tradition. Die Bäuerinnen backten sie früher hauptsächlich in der Erntezeit und zu hohen Festtagen, besonders zur Kirchweih. Weizenmehl, Milch, Hefe, Eier, Butter, Zucker, Salz, evtl. etwas Vanille und Zitrone, Butterschmalz Das Mehl mit Salz mischen. Eine Vertiefung in die Mitte drücken, Hefe hineinbröckeln und mit Zucker und der Hälfte der lauwarmen Milch verrühren. Diesen Vorteig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen. Inzwischen die Butter in der restlichen Milch schmelzen und sie mit dem Zucker zum Teig geben. Teig kneten, bis er sich vom Schüsselboden löst. Mit einem Tuch zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. Anschließend Kugeln mit einem Durchmesser von etwa 5 cm formen, auf ein mehlbestäubtes Brett legen und mit wenig Butterschmalz einpinseln. Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Anschließend reichlich Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen (die Auszognen müssen beim Ausbacken schwimmen!). Das Gebäck formen: Hefeteig mit den Fingern von innen nach außen rund bis zur gewünschten Größe ziehen, bis ein dicker Rand entsteht und der Teig in der Mitte durchscheinend dünn ist. In siedendem Fett schwimmend ausbacken. Der dünne mittlere Teil wölbt sich dabei nach oben, wenn eine Seite braun ist. Die Auszognen wenden und auf der anderen Seite ausbacken. Das Schmalz darf dabei nicht in die Mitte fließen. Mit einem Schaumlöffel das Gebäck aus dem Fett nehmen, abtropfen und mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.


Aux fines herbes

 

Mit fein gehackten Kräutern gewürzt


Auszeichnung Gourmetherz

 


Avocados

Rundherum wertvoll wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe, begehrt wegen ihres zart-cremigen,  Nuss - Geschmack  geschätzt und wegen ihrer pikanten vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten: die delikate Avocado. Eine besonders schmackhafte Sorte ist die violette/schwarze "Hass" Anbaugebiete: Israel, Zentralamerika, Spanien, Afrika
Form und Farbe: Birnen- oder apfelförmig, Schale hell- oder dunkelgrün, auberginenfarben bis schwarz mit leichten oder starken Runzeln. Das Fruchtfleisch ist cremig, zartgelb bis grünlich, der braune Samenkern ist nicht eßbar. Die bekanntesten Sorten sind die grüne, ovale Ettinger oder Fuerte, die grüne runde Nabal und die fast schwarze Hass mit runzeliger Schale und bestem Geschmack. Reife: Die Schale gibt auf leichten Druck nach, das Fruchtfleisch läßt sich wie Butter verstreichen, der Kern leicht verstreichen, der Kern leicht herausheben. Geschmack: Mildes, zart-cremiges Nußaroma. Nährwert: 100 g = 170 - 230 kcal (711 - 961 kjoule). 1,9 g Eiweiß, 23,5 g Fett, 1,9 g Kohlenhydrate. Reich an Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin E und an Mineralstoffen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Avocado sind Balsam für Herz und Gefäße und senken den Cholesterinspiegel. Behandlung: Harte Avocados in Zeitungspapier wickeln, bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Erst kurz vor der Verwendung der Länge nach am Kern entlang aufschneiden. Hälften gegeneinander drehen, bis sie sich lösen. Damit sich das Fruchtfleisch nicht schwarz verfärbt, sofort mit Zitronensaft beträufeln. Verwendung: Überwiegend frisch, pikant gewürzt oder gefüllt. Als Brotaufstrich, in Salaten (auch Süßen) und Suppen (nicht kochen, da sie sonst bitter wird).

Avocado - Diese schmackhafte Tropenfrucht kommt vor allem in Mexiko, Zentralamerika, Südafrika und vereinzelt auch in Italien vor. Reife Avocados (bei Fingerberührung gibt die Frucht leicht nach) werden halbiert und entsteint. Man kann sie z. B. mit einer (siehe) Vinaigrette bzw. einer Saure-Sahne-Sauce anmachen, und als Cocktail, Vorspeise oder Salat essen. Erstklassige Exemplare haben einen kleinen Stein und wiegen zwischen 200 und 300 g. Auch die kalte Avocadosuppe ist eine delikate Vorspeise: Hierzu werden Avocados püriert und mit Zitrone, Weißwein, saurer Sahne, kalter Hühnerbrühe und zuletzt mit steif geschlagener Sahne vermischt.

Avocados mit Krabben  Für 4 Personen ein Becher Joghurt eine kleine Zwiebel 2 Avocados 200 Gramm Krabben (Shrimps) ein Spritzer Zitrone ein kleiner Schuss Balsamicoessig ein kleiner Schuss kaltgepresstes Olivenöl
ein Bund Dill Die Avocados in Hälfen schneiden und den Stein herausnehmen. Vorsichtig etwas Masse entfernen, so dass die Mulde später mit der Krabbenmischung gefüllt werden kann. Damit die Avocado nicht braun wird, sollte man sie mit Zitrone beträufeln und dann mit Krabben auffüllen. Für die Sauce Zwiebeln und Dill in kleine Stücke hacken. Ein paar Dillzweige sollten jedoch für die Dekoration übrigbleiben. Alle Zutaten der Sauce verrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika nach Belieben abschmecken. Über die Krabben gießen und mit den Dillzweigen garnieren. Beilage: Baguette Getränketipp: Mineralwasser, Weißwein.

Hautstraffung Quark und Avocado in gleicher Menge vermischen und 15 Minuten auf das Gesicht geben.


Ayurvedischer Tee

Ayurveda ist die ca. 3500 Jahre alte Heilkunde Indiens. »Ayus« bedeutet Zusammenhalt. »Veda« Wissen oder Wissenschaft. Grundgedanke bei dieser Heilkunst ist es, Körper, Geist und Seele mit sich und mit der Umwelt in einem stabilen Gleichgewicht zu halten, denn Krankheit oder Unwohlbefindenwerden erst ausgelöst, wenn diese Harmonie gestört ist. Brahm Atma Singh (Bild) hat mit seinen Kenntnissen nach seinen Gesichtspunkten Ayurvedische Tees kreiert, welche die Kriterien erfüllen, dass die Inhaltsstoffe jeder Mischung in sich ausgewogen sind und eine Energieregulation im Menschen ohne Einseitigkeit bewirken. Bei jedem Tee ist ein leichter Überhang zu einer der grundlegenden Doshas*. Brahm Atma Singh studierte Biotechnik in Deutschland und arbeitet einige Jahre in der Grundlagenforschung. Danach begann er bei Kundalini Yoga Meister Yogi Bhajan eine Ausbildung in Kundalini Yoga, Tantra und ayurvedischer Heilkunst.Die Kenntnisse eine indischen Heilers dienten Ihm als Grundlage für das Heilwissen, was er von dem japanischen Zenmeister Rishi Tetsuo Nagaya, dem indischen Medizinmann Philip Deere und dem wandernden Asketen Sri Sri Yandaranat erwarb und bei Frau Dr. Manorama Thomas studierte. Nach 10 Jahren kam er nach Europa zurück und siedelte sich in Frankreich an, wo er ein Forschungslabor einrichtete, in dem Pflanzempräperate, Homöopathie, Blüten- und alchemistische Essenzen anfertigen konnte. Vor 15 Jahren ging er dann nach Deutschland und gründete das Kyborg-Institut, um sein Wissen weiterzugeben. In der ayurvedischen Medizin sind die Doshas die drei grundlegenden Steuerungs- und Regulationssysteme des menschlichen Körpers. Das Verhältnis der Anteile von Vata, Pitta und Kopha (Doshas) zueinander macht die Konstitation des Menschen aus. Die Zusammensetzung der Dashas bestimmen gewisse Stärken, Schwächen, Krankheitsanfälligkeiten und Reaktionsmöglichkeiten des Körpers. Eine heilende Kraft wird auch der Ernährung zum Ausgleich der Doshas zugeschrieben

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