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Äpfel
Apfelschlangerl
Apfelkren
Aphrodisiaka
Aprikosen
Arancini
Arborio-Reis
Argenteuil
Arista
Aroma
Aromastoffe
Aromate
Arrescottu
Arroser
Arrosieren
Artischocken
Aspik
Asiago
Asiago pressato
Assiette
Assortie
Ätherische Öle
Auberginen
Aufgeschlagene
Grundsauce
Aufgiessen - Untergiessen ganzer Bratenstücke
Auflauf - Gratin
Augsburger Zwetschgendatschi
Au four
Aufschäumen
lassen von Butter
Aufschlagen
Aufstossen
Aufwallen
Au Gratin
Ausbacken
Ausbackteig
Ausbeinen
Ausbuttern
Ausfuttern
Ausgewogen
Auslegen
Ausnehmen
Ausstreichen
Ausstreuen
Auster
Austernpilze
Austernsauce
Auswalken - Auswellen
Auszeichnung Gourmetherz
Aux fines herbes
Avocados
Avocados mit Krabben
Ayurvedischer Tee
Apéritif
Getränke zur Einstimmung vor dem Essen. Gin Tonic: Das serviere,
wenn Du willst, das Deine Gäste nur wenig essen!!! Dieses Getränk regt nämlich
die Speichelproduktion u. damit den Appetit am wenigsten an. APERITIVE die den
Hunger anregen, der Reihe nach: Am besten wirkt Muskatwein, danach Champagner,
weißer Portwein, Martini mit Tonic. Werden nach der klassischen Getränkekunde
ohne Trinkhalm und auch meist ohne Eiswürfel serviert. Da ein Aperitif nur
appetitanregend sein soll, verwendet man für diese Drinks Südweingläser oder
kleine Bechergläser, sogenannte Tumbler. Ein Aperitif regt an > Ein Schlückchen
Sekt, Sherry oder Martini vorweg macht Appetit und verkürzt die Wartezeit auf
das Essen. Wer Zeit zum Genießen hat, regt den Appetit mit einem Aperitif an.
Geeignet sind Prosecco oder Sekt, pur oder mit einem Schuss Likör. Zu den
Klassikern gehören Sherry, Portwein und Wermut, bei denen Sie ganz nach
persönlichen Vorlieben zwischen trocken (dry), halbtrocken (medium) oder
lieblich (cream) wählen können. Für Freunde von Bitteraperitifs Campari
oder Aperol. Und nicht nur James Bond würde einen Martini - Cocktail bevorzugen.
Apfel Äpfel
Zitronensaft auf die Äpfel geträufelt verhindert, dass der Sauerstoff der Luft
die Äpfel braun färbt
Apfelschlangerl
350 g Mehl (glatt) mit 1 Prise Salz und 250 g Butter abbröseln 1 Dotter, 3 - 4
EL Wasser, 1 Schuß Rum und etwas ger. Zitronenschale hinzufügen rasten lassen, ausrollen, mit geriebenen
Äpfeln, Zimt und Rosinen füllen, mit Ei bestreichen bei 150° backen, bis der Teig schön goldgelb ist.
Apfelkren
Frisch geriebenen Meerrettich mit einem roh geriebenen Apfel oder mit
Apfelmus vermischen. Mit Zucker und einer Spur Essig abschmecken.
Aphrodisiaka
Aphrodisiaka, benannt nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite, sind
Nahrungsmittel und Gewürze, denen man eine anregende Wirkung auf das Liebesleben
nachsagt. Die Wirkung der sogenannten Aphrodisiaka beruht auf verschiedenen
Mechanismen: Besondere Düfte oder ätherische Öle können pheromonartig wirken und
dadurch das Unbewußtsein auf Sex vorbereiten. Vitamine oder Eiweiß geben Kraft
und wirken anregend. Aphrodisiaka können die Organe des Harnapparates reizen und
somit indirekt auf die Sexualorgane einwirken. Wird die Entspannung gefördert
kann dies die Bereitschaft zu Sex fördern.
Aprikosen
Es sind dies Früchte des bei uns in warmen Weinbaugebieten
kultivierten Marillen- oder Aprikosenbaumes. Marillen können roh, luftgetrocknet
und als Backobst verwendet werden. Im Kühlschrank sind Lagerungen von 1 - 2
Wochen möglich, ohne das Aroma oder Substanz leidet. Hat wenig Kalorien, dafür
aber verschiedene Mineralien wie Natrium, Kalzium, Phosphor, sowie hohen Eisen-
und Kaliumgehalt. Vitamine: A (Die leuchtende Farbe reifer Marillen rührt vom
reichlich enthaltenen Karotin her). Blutarmen Menschen ist dieses Obst zu
empfehlen.
| aprikotieren |
Bestreichen eines Kuchens oder einer Torte mit
heisser passierter Aprikosenkonfitüre [Marillenmarmelade] (meist vor
dem Glasieren um ein Durchnässen zu verhindern). |
| Aromaten |
In der Küche Bezeichnung für Gewürze und Kräuter,
rohes Wurzelgemüse |
| Aspik |
Gelee (Sulz) zum Überziehen von kalten Speisen. Aus
Gelatine oder gelierstoffreichen Fleischteilen hergestellt. |
| assaisonner |
Würzen von Speisen |
| aufgiessen |
Nach dem Anbraten bzw. Anrösten zusätzliche
Flüssigkeit zugeben:
- zum Weichdünsten,
- zum Verlängern von Suppen und Saucen.
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| Aufguss |
Aufguss einer Flüssigkeit über aromatische
Ingredienzen, um diese mit Aromastoffen zu sättigen (z.B. Kaffee,
Tee) |
| aufkochen |
Kochgut dazu bringen, dass die Kochflüssigkeit
sprudelnd kocht. |
| aufschäumen |
In Fett erhitzen, bis Schaum entsteht. |
| aufschlagen |
Eine Crème mit Eiern und Zucker, eine Sauce aus Ei
und Butter oder eine Mayonnaise aus Ei und Öl zubereiten. Dafür
werden alle Zutaten in einer Schüssel gemischt und mit einem
Schwingbesen oder Mixer so lange gerührt, bis genügend Luft
eingerührt ist, damit die Mischung locker und gleichmässig
dickflüssig ist. |
| ausbacken / frittieren |
In heissem Öl bei 180-210 Grad schwimmend garen
(z.B. Pfannkuchen, Pommes frites, Donuts,
Fettgebäck) |
| ausbeinen |
Herauslösen der Knochen bei Fleisch und Geflügel. |
| ausfuttern / auskleiden |
Eine Form an den inneren Wandungen mit Teig oder
anderen Speisezutaten belegen oder bestreichen, so dass diese
gleichmässig bedeckt sind. |
| auslassen |
Erhitzen von fetthaltigen, zerkleinerten
Lebensmitteln (z.B. grüner Speck) zur Fettgewinnung. |
| auslegen |
z.B. Backform mit Backpapier auskleiden |
| ausnehmen |
Eingeweide entfernen |
| ausradeln |
Teigform kennzeichnen und mit Teigrad ausschneiden |
| ausrollen |
Den Teig mit einem Wallholz (Nudelholz)
gleichmässig glattrollen. |
| ausschlagen |
In den steifen Schnee Zucker oder dickes, heisses
Zuckerwasser nach und nach einschlagen, bis der Schnee dick,
schaumig und glänzend wird. |
| ausstechen |
Gemüse, Kartoffeln oder Teige mit Hilfe eines
Spezialwerkzeuges in die gewünscht Form bringen |
| ausstreichen |
Form mit Fett oder Öl ausstreiche |
| auswalken |
siehe unter
Auswallen |
| auswallen |
(= auswalken); siehe unter
Ausrollen |
Arancini
Überzuckerte gekochte Orangenschalen.
Arborio-Reis
Rundkornreis der Qualitätsstufe superfino, der sich bestens für
Risotto eignet. Ardennen Schinken
Herkunft: Belgien Besonderheiten: Rauch aus Buche, Eiche und Wacholderbeeren
Trocknung: luftgetrocknet und geräuchert Schutzbezeichnung: geschützte
geografische Angabe
Argenteuil
Zarte Spargelköpfe als Garnitur zu kurz gebratenen Fleischgerichten. (Argenteuil
= Name einer alten Benediktinerabtei in Paris)
Arista
Schweinebraten, gewürzt mit einer Mischung aus Knoblauch,
Pfeffer und Rosmarin. Spezialität in der Toskana.
Aroma
Der Begriff Aroma, in der Fachsprache auch als Essenz bezeichnet, umfasst den
Geruch und Geschmack von Lebens- und Genussmitteln. Davon abgeleitet wird der
Begriff auch für die Bezeichnung von konzentrierten Zubereitungen von Geruchs-
und Geschmackstoffen verwendet. Aromastoffe
> Natürliche (z. B. Vanillin aus Vanilleschoten, Cumarin aus
Waldmeister) oder künstliche, unschädliche Stoffe, die Lebensmitteln in geringen
Mengen zugesetzt werden dürfen. Verleihen vielen Erfrischungsgetränken ihren
charakteristischen Geruch und Geschmack. Man unterscheidet natürliche Aromen und
chemisch hergestellte naturidentische oder künstliche Substanzen
Aromate
> Die meisten Gewürzkräuter, aber auch
Wurzeln, die zum Dünsten verwendet werden, bezeichnet man als Aromaten. Z.B.:
Gewürze, Kräuter, rohes Suppengrün.
Arrescottu
frischer Quark aus Schafmilch
Arroser
Begießen von Braten und Geflügel mit seinem Jus oder seiner Sauce.
Arrosieren > Größere Fleischstücke mit dem
eigenen Bratensaft übergießen.
Artischocken
Eine gesunde Delikatesse für Genießer! Die eßbaren Teile der
Artischocke, nämlich Blütenboden und das fertige Ende der Hüllblätter,
schmecken, in Saucen gedippt, köstlich. Anbaugebiete: Frankreich, Italien,
Spanien
Form und Farbe: Etwa faustgroße Riesenknospen mit grünen bis violetten
Hüllblättern. Reife: Fest geschlossene Köpfe. Knackige Frische. Geschmack:
Nußartig, leicht an Sellerie erinnernd. Nährwert: 100 g (eßbarer Teil) = 61 kcal
(255 kjoule). 3 g Eiweiß, 15 g Kohlenhydrate. Vitamin A, 273 mg Kalium, 50
mg Calcium, 1,5 mg Eisen.
Der in der Artischocke enthaltene Bitterstoff Cynarin wirkt wohltuend auf die
Magenschleimhaut und entgiftet die Leber. Bestens für Diabetiker geeignet, da
die in der Artischocke enthaltene Stärke Insulin beim Kochen zu Fruchtzucker
umgewandelt wird. Cholesterinsenkend. Behandlung: Artischocken kurz in
Salzwasser legen. Stiel unter dem Blütenansatz abschneiden. Eventuell die
Blattspitzen stutzen. Alle Schnittstellen sofort mit Zitronensaft beträufeln,
damit sie sich nicht schwarz verfärben. Artischocken ca. 30 Minuten in reichlich
Wasser mit Salz und Zitronensaft oder Essig kochen. Verwendung: Blätter in warme
oder kalte Saucen dippen, samt Fruchtfleisch mit den Zähnen abstreifen. Zuletzt
Boden mit Sauce essen. Vorher den flaumigen Teil - das Heu - entfernen.
Artischockenböden können auch gefüllt oder mariniert werden. Kleine Artischocken
können als Vorspeise gebraten werden. - Eßbar an der Artischocke sind die
fleischigen Blattansätze und der Boden, den man mit einem scharfen Teelöffel vom
Heu befreit. Nach dem Kochen (immer in reichlich Wasser mit Zitrone) kann man
Artischocken kalt oder warm servieren. Zu den ganzen Artischocken reicht man
eine (siehe) Vinaigrette, Hollandaise, Béarnaise oder Mayonnaise mit Kräutern;
Artischockenböden kann man z. B. mit einer Duxelles füllen.
Aspik
Sulzgericht, Fleisch oder Gemüse in Gelee
Hergestellt aus Wasser und Gelee.
Asiago
Halbfetter Hartkäse aus Kuhmilch in flacher zylindrischer Form mit einem Gewicht
zwischen 8 und 12 kg. Die glatte Rinde ist hellbraun, die Teigmasse kompakt
körnig. Sein Fettgehalt beträgt 24 % i.Tr. Als Erzeugungsgebiet kommen Teile der
Regionen Venetien und Friaul in Frage.
Asiago
pressato
weißer, fester Tafelkäse aus Vollmilch oder teilweise entrahmter Kuhmilch
hergestellt, Käse nach dem Erhitzen gepreßt
Assiette
Teller
Assortie
ausgewählt, zum Beispiel ausgewählte Früchte oder Käse
Atherische
Öle
Geschmort oder gebraten und kräftig mit Zitronensaft, Knoblauch, Zwiebeln und
Kräutern gewürzt, bekommen Auberginen einen herrlichen Geschmack. Anbaugebiete:
Mittelmeerländer, Afrika, Holland Form und Farbe: Ca. 20 cm. Lang, keulenförmig
gebogen. Blauviolette Schale, Blattkranz am Stiel. Weißes, festes Fruchtfleisch
mit kleinen, eßbaren Kernen. Reife: Matt glänzende, glatte Schale, Kerne müssen
milchig-weiß und weich sein.
Geschmack: Kaum Eigengeschmack. Nährwert: 100 g = 20 kcal (105 kjoule), 1 g
Eiweiß, 4 g Kohlenhydrate. Vitamine B1, B2 und C, 10 mg Calcium, 1 mg Eisen. Mit
wenig Fett zubereitet, für eine Diät geeignet, da kalorienarm. Empfehlenswert
bei Diabetes, Rheuma, Leber- und Nierenleiden. Behandlung: Niemals roh
verzehren! Schälen ist überflüssig. Vor dem Braten: Scheiben salzen oder mit
Zitronensaft beträufeln. Ziehen lassen, danach Scheiben abwaschen und
auspressen, dadurch saugen die Auberginen nicht so viel Fett. Bei
Zimmertemperatur lagern. Verwendung: Schmoren - allein oder mit anderen Gemüse.
Braten oder Grillen. Halbieren, mit Hack oder Reis füllen. Kräftig würzen, mit
Käse überbacken.
Auberginen
Melanzane - Eierfrüchte, auch Melanzani genannt. Dunkelviolettes Gemüse mit
einer straffen, glänzende Haut. Auberginen werden nicht geschält, sondern in
Scheiben geschnitten, mit Zitronensaft oder Öl eingerieben, dann mit Salz
bestreut . Auberginen kann man in heißem Öl in der Pfanne braten und
anschließend mit Hackfleisch, Tomatenpüree und Käse überbacken. Geschmorte
Auberginen sind wichtiger Bestandteil der Ratatouille. Da Auberginen manchmal
bitter sind, sollte man sie aufschneiden und 30 Minuten in Salzwasser ziehen
lassen. In der Balkanküche werden Auberginen immer für 15 Minuten in den heißen
Ofen oder unter den Grill gelegt, um sie danach zu häuten. Das geht nicht nur
leicht, sondern die Auberginen werden im Geschmack intensiver.
Aufgeschlagene
Grundsauce
Sauce, die durch das Wärmeaufschlagen von Eigelb mit warmer, zerlassener bzw.
geklärter Butter im Wasserbad hergestellt wird. Der Geschmack dieser Grundsauce
kann durch Beigabe verschiedener Kräuter verändert werden.
Aufgiessen
- Untergiessen ganzer Bratenstücke
Mit viel Flüssigkeit halb oder ganz bedecken bzw. auffüllen bei Saucen. Gießt
man bei Fleischspeisen auf, dann nur mit kaltem Wasser, denn die Fettstoffe
steigen dadurch an die Oberfläche. SCHWEINEBRATEN: Gieße auch mit dunklem Bier
auf. WILD.- u RINDERBRATEN: Gieße auch mit Rotwein, Portwein, Cognac od. Sherry
auf. BURGUNDERBRATEN: Natürlich mit gutem Rotwein aufgießen. GEFLÜGEL: Gieße mit
gutem Weißwein auf. UNTERGIESSEN: Bratenflüssigkeit ergänzen, so dass Boden max.
1cm damit nur bedeckt ist!
Aufgussgetränke
... sind Heißgetränke, die durch Überbrühen (Aufgießen)
eines Pulvers oder von Blättern, Blüten oder Früchten mit Flüssigkeit (in der
Regel Wasser oder Milch) hergestellt werden. Die bekanntesten Aufgussgetränke
sind Kaffee und Tee, jedoch auch Früchtetee (Hagebutte, Wildkirsche, Apfel,
Blutorange) "Kräutertee" (Pfefferminze, Kamille, Lindenblüte, Brennnessel,
Augentrost, Zitronengras) Rotbusch-"Tee" (Roibos, Rooibos, Roibusch) Lapacho
Mate Honigbusch-"Tee" (Honeybush) zählen dazu. Viele dieser Getränke werden zwar
als Tees bezeichnet, haben aber mit der Teepflanze nichts zu tun.
Auflauf
- Gratin
Überbegriff für pikante bis süße Speisen, die aus mehreren Zutaten bestehen u im
Ofen überbacken, oft mit längerer Garzeit, werden. Dabei können auch rasche
Gratins (ausnahme Kartoffelgratin) od. leicht luftige Souffles Aufläufe sein!
GRATIN: Bezeichnung für bei starker Oberhitze im Rohr Überbacken, bei meist
kurzer Garzeit; Ein Gratin besteht oft nur aus 1 Schicht, die nicht lange garen
muß. Gratinformen sind großflächig mit niederen Rand. Koch-Tip: Um wässrige
Gemüse-Gratins ( Melanzani, Zucchini, Kürbis etc.) zu vermeiden: Gemüse in
Olivenöl kurz anbraten, würzen. Nun läßt es beim Gratinieren kaum noch Wasser
und es erhält dadurch noch besseren Geschmack! SOUFFLE: Ist bes. luftig, da es
durch den hohen Gehalt an steif geschlagenem Eiweiß aufgeht. Souffle-Form hat
einen hohen Rand. Aufläufe, deren Hauptbestandteile Eier sind, beim Aufgehen im
Ofen nicht durch Öffnen der Ofenklappe stören. Auch beim Auftragen des Auflaufes
dann zugige Stellen meiden. Toprezepte aus der sehr guten SWR-Homepage mit Omas
Rezepte
http://www.swr.de/grossmutter/rezepte/auflaeufe.html

Aufschäumen
lassen von Butter
Butter erhitzen bis Bläschen hochsteigen u sich leichter Schaum bildet. Wichtig
für Bratgut, das nicht zu hoch erhitzt daher werden sollte!
Aufschlagen
Abrühren einer Crememasse damit sie dicklich wird. Unter ständigem Schlagen mit
dem Schneebesen bis zum Kochen bringen, wobei, um das Anbrennen zu verhüten, bis
auf dem Boden der Kasserolle gerührt werden muss.
Aufstossen
Etwas nur so weit zum Kochen bringen, dass sich die ersten Kochwellen nicht ganz
bilden können.
Au four
Im Ofen gebraten oder gebacken.
Aufwallen
Bei jeder Flüssigkeit kurz vor dem Siedepunkt auf der Oberfläche sich
einstellende Bewegung.
Au
Gratin
Ein fertiges Gericht mit Brösel oder Käse bestreut im Ofen gratinieren,
überbacken.
Augsburger
Zwetschgendatschi
Augsburger Zwetschendatschi ist ein typischer süddeutscher Blechkuchen, der sehr
dicht mit geviertelten
Zwetschgen belegt ist. Zur Herstellung verwendet man möglichst spät gereifte
Zwetschgen, die keinen Saft mehr ziehen. Zwetschgendatschi wird meist zum
Nachmittagskaffee gegessen. Besonders gut schmeckt er, wenn er noch lauwarm ist,
mit geschlagener Sahne und einer heißen Tasse Kaffee oder einem leckeren Glas
Alpenmilch. Wem er zu sauer sein sollte kann den Zwetschgendatschi nach Belieben
mit Zucker versüßen. Augsburger Zwetschendatschi wird, wie der Name bereits
andeutet, in und um Augsburg hergestellt und meist im Handumdrehen vernascht. Es
gibt zwei Ansätze, die Herkunft des Namens „Datschi“ zu erklären. Der eine
leitet das Wort vom alten Mundartbegriff „Datsche“ ab – dem Landhaus, in dem
diese Kuchen früher vornehmlich gebacken wurden. Der andere führt ihn auf das
süddeutsche Dialektwort „detschen, datschen“ (flach drücken) zurück. Leider ist
heute nicht mehr genau festzustellen, was die tatsächliche Herkunft des Wortes
ist. Für den Teig: 500 g Mehl, 250 ml Milch, 30 g Hefe, 125 g Zucker, 125 g
Butter, 2 Eier, eine Prise Salz. Für den Belag: 1,5-2,5 kg Zwetschgen, das sind
die späteren, süßeren Schwestern der Pflaumen, die weniger Saft ziehen. Mit
einem Teil des Mehls, der lauwarmen Milch und der Hefe einen Vorteig herstellen
und circa 15 Minuten gehen lassen. Dann die restlichen Zutaten in den Teig
einarbeiten und nochmals ruhen lassen. Teig dünn ausrollen und auf ein Blech
legen. Die geviertelten Zwetschgen in Reihen auf den Teig stellen (sonst wird
der Belag zu dünn!). Bei 200 °C etwa 25 Minuten backen. Nach dem Abkühlen
eventuell mir Zimt und Zucker bestreuen
Ausbacken
Etwas im schwimmenden Fett braun herausbacken. Z.b.: Krapfen, Mäuse,...;
Ausbackteig
Teig aus Mehl, Eiweiß, Bier, Wein oder Wasser, in den ein in Fett zu backendes
Stück zuvor eingetunkt wurde.
Ausbeinen
Mit einem kleinen, schmalen Messer, dem »Ausbeiner«, werden die Knochen aus dem
Fleisch so entfernt, dass die Fleischfasern möglichst nicht verletzt werden.
Ausbuttern
Formen so einfetten oder mit Teig verkleiden, daß die Füllung die Form nicht
berührt.
Ausfuttern
Formen so einfetten oder mit Teig verkleiden, daß die Füllung
die Form nicht berührt.
Ausgewogen
Der Wein präsentiert sich harmonisch, der Alkoholgehalt, die Frucht, die Säure
usw. sind gut aufeinander abgestimmt.
Auslegen
Formen werden meist nur dann mit Teig ausgelegt, wenn die Fülle nicht selbst
stehen kann, sondern durch den Teigmantel einen Halt braucht.
Ausnehmen
Eingeweide entfernen.
Ausstreichen
Das Ausstreichen einer Form mit Butter oder Öl ist nötig, um nach der Garzeit
Form und Inhalt leicht voneinander trennen zu können.
Ausstreuen
Zum Ausstreuen von Formen werden meist gehackte Nüsse, Semmelbrösel
oder Zucker genommen. Was immer in die so ausgestreute Form gefüllt wird, ist
nach dem Stürzen mit einer »Glasur« versehen.
Auster
Das edelste Meeresschaltier wird meist roh mit Graubrot, gesalzener Butter,
trockenem Meeresfrüchte Weißwein oder Champagner genossen, kann aber auch
gratiniert, gegrillt oder pochiert werden. Zu den bekanntesten Sorten Austern -
Die bizarr geformte Schale dieser Muschelart schließt nicht nur Austernfleisch,
sondern auch immer etwas Meerwasser mit ein. Austern werden in der Küche
gereinigt und dann mit einem Austernöffner, einem Dolch ähnlichen Messer,
geöffnet. Die offene Auster wird mit der tiefen Hälfte unten serviert, damit das
Meerwasser nicht verloren geht. Mit etwas Zitronensaft wird die frische Auster
roh gegessen. Austern sollte man nur in den Monaten mit »r« (in den
Wintermonaten) kaufen, da sie im Sommer nach dem Laichen nicht sehr schmackhaft
sind.
Belon, Colchester, Whitstable, Galway und Sylter Royal. Die häufig angebotene
fine de claire ist eine gezüchtete Felsenauster aus Frankreich. Eine
Expertenmeinung ist, dass zu frischen Austern am besten eine Mischung aus hellem
und dunklem Bier schmeckt. Das haben sie von den Engländern übernommen. Austern
sind nicht jedermanns Geschmack. Bevor man sich welche kauft, ist es ratsam mit
einem Kenner in einem Restaurant welche zu probieren.
Austernpilze
Es ist kein Zufall, daß die eiweißreichen Austernpilze auch Kalbfleischpilze
genannt werden. Ihr aromatisches Fleisch erinnert im Geschmack und "Biß" daran.
Als Beilage, aber auch als Hauptmahlzeit ein aromatischer Genuß.
Anbaugebiete: Deutschland, Holland, Frankreich, Italien. Form und Farbe:
Austernähnlich, je nach Kulturstamm graublau, weißlich, bräunlich. Reife: Sofort
verwendbar Geschmack: Wie Kalbfleisch mit Waldpilzaroma.
Nährwert: 100 g = 31 kcal (130 kjoule). Hoher Wassergehalt, viel Eiweiß, Vitamin
D, wertvolle Mineralstoffe.
Behandlung: Druckempfindlich, daher vorsichtig putzen. Kaum Abfall. Stiele mit
verwenden. Zum Einfrieren geeignet (ca. für 8 Monate) Verwendung: Als Beilage zu
Fleischgerichten. Zur Verfeinerung von Saucen
und Suppen, Nudel- und Reisgerichten. Gebraten, mit Kartoffeln und Feldsalat,
eine Hauptmahlzeit. Kappen wie Schnitzel panieren und ausbacken.
Austernsauce
Dickflüssige Würzsauce aus China. Soll einen Touch von Meeresduft
verleihen. Austernsauce (Oyster-Sauce) Die Austernsauce ist eine aromatische, cremige Sauce, hergestellt aus dem
Fleischextrakt der Austernmuschel. Die Austernsauce sollte nach dem Öffnen im
Kühlschrank aufbewahrt werden.
Auswalken
- Auswellen
Teig wird mit Nudelholz (Nudelwalker) in bestimmte Stärke auf
bemehlte Arbeitsfläche flachgerollt. (Wenn kein Nudelholz vorhanden, so nimm
notfalls eine Flasche).
Auszogne
Knienudeln, Kirchweihnudeln, Kirtanudeln. > Rundes Schmalzgebäck mit Rand und
einem dünnen Häutchen. Sie sind rund, haben einen Durchmesser von 12-15 cm sowie
einen etwa 3 cm hohen und breiten Rand und sind innen hauchdünn. Die Farbe der
Auszognen reicht vom goldbraunen Rand bis zum hellen Inneren. Mit ihrem weichen
Rand und ihrem knusprigen Innenteil schmecken Auszogne leicht süß und schmalzig.
Zum Kaffee gegessen werden Auszogne oft mir Konfitüre bestrichen oder mit Zucker
bestreut. Die Tradition, Auszogne zu Festtagen zu backen, hat sich im ländlichen
bayerischen Raum bis heute erhalten. Auszogne sind in ganz Bayern verbreitet.
Auszogne entstammen der ländlichen Tradition. Die Bäuerinnen backten sie früher
hauptsächlich in der Erntezeit und zu hohen Festtagen, besonders zur Kirchweih.
Weizenmehl, Milch, Hefe, Eier, Butter, Zucker, Salz, evtl. etwas Vanille und
Zitrone, Butterschmalz Das Mehl mit Salz mischen. Eine Vertiefung in die Mitte
drücken, Hefe hineinbröckeln und mit Zucker und der Hälfte der lauwarmen Milch
verrühren. Diesen Vorteig zugedeckt 20 Minuten gehen lassen. Inzwischen die
Butter in der restlichen Milch schmelzen und sie mit dem Zucker zum Teig geben.
Teig kneten, bis er sich vom Schüsselboden löst. Mit einem Tuch zugedeckt an
einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. Anschließend Kugeln mit einem
Durchmesser von etwa 5 cm formen, auf ein mehlbestäubtes Brett legen und mit
wenig Butterschmalz einpinseln. Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Anschließend
reichlich Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen (die Auszognen müssen beim
Ausbacken schwimmen!). Das Gebäck formen: Hefeteig mit den Fingern von innen
nach außen rund bis zur gewünschten Größe ziehen, bis ein dicker Rand entsteht
und der Teig in der Mitte durchscheinend dünn ist. In siedendem Fett schwimmend
ausbacken. Der dünne mittlere Teil wölbt sich dabei nach oben, wenn eine Seite
braun ist. Die Auszognen wenden und auf der anderen Seite ausbacken. Das Schmalz
darf dabei nicht in die Mitte fließen. Mit einem Schaumlöffel das Gebäck aus dem
Fett nehmen, abtropfen und mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.
Aux
fines herbes
Mit fein gehackten Kräutern gewürzt
Auszeichnung
Gourmetherz
Avocados
Rundherum
wertvoll wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe, begehrt wegen ihres zart-cremigen,
Nuss - Geschmack geschätzt und wegen ihrer pikanten vielseitigen
Zubereitungsmöglichkeiten: die delikate Avocado. Eine besonders schmackhafte
Sorte ist die violette/schwarze "Hass" Anbaugebiete: Israel, Zentralamerika,
Spanien, Afrika
Form und Farbe: Birnen- oder apfelförmig, Schale hell- oder dunkelgrün,
auberginenfarben bis schwarz mit leichten oder starken Runzeln. Das
Fruchtfleisch ist cremig, zartgelb bis grünlich, der braune Samenkern ist nicht
eßbar. Die bekanntesten Sorten sind die grüne, ovale Ettinger oder Fuerte, die
grüne runde Nabal und die fast schwarze Hass mit runzeliger Schale und bestem
Geschmack. Reife: Die Schale gibt auf leichten Druck nach, das Fruchtfleisch
läßt sich wie Butter verstreichen, der Kern leicht verstreichen, der Kern leicht
herausheben. Geschmack: Mildes, zart-cremiges Nußaroma. Nährwert: 100 g = 170 -
230 kcal (711 - 961 kjoule). 1,9 g Eiweiß, 23,5 g Fett, 1,9 g Kohlenhydrate.
Reich an Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin E und an Mineralstoffen. Die mehrfach
ungesättigten Fettsäuren der Avocado sind Balsam für Herz und Gefäße und senken
den Cholesterinspiegel. Behandlung: Harte Avocados in Zeitungspapier wickeln,
bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Erst kurz vor der Verwendung der Länge
nach am Kern entlang aufschneiden. Hälften gegeneinander drehen, bis sie sich
lösen. Damit sich das Fruchtfleisch nicht schwarz verfärbt, sofort mit
Zitronensaft beträufeln. Verwendung: Überwiegend frisch, pikant gewürzt oder
gefüllt. Als Brotaufstrich, in Salaten (auch Süßen) und Suppen (nicht kochen, da
sie sonst bitter wird).
Avocado -
Diese schmackhafte Tropenfrucht kommt vor allem in Mexiko,
Zentralamerika, Südafrika und vereinzelt auch in Italien vor. Reife Avocados
(bei Fingerberührung gibt die Frucht leicht nach) werden halbiert und entsteint.
Man kann sie z. B. mit einer (siehe) Vinaigrette bzw. einer Saure-Sahne-Sauce
anmachen, und als Cocktail, Vorspeise oder Salat essen. Erstklassige Exemplare
haben einen kleinen Stein und wiegen zwischen 200 und 300 g. Auch die kalte
Avocadosuppe ist eine delikate Vorspeise: Hierzu werden Avocados püriert und mit
Zitrone, Weißwein, saurer Sahne, kalter Hühnerbrühe und zuletzt mit steif
geschlagener Sahne vermischt.
Avocados mit Krabben
Für 4 Personen ein Becher Joghurt
eine kleine Zwiebel 2 Avocados 200 Gramm Krabben (Shrimps) ein Spritzer Zitrone
ein kleiner Schuss Balsamicoessig ein kleiner Schuss kaltgepresstes Olivenöl
ein Bund Dill Die Avocados in Hälfen schneiden und den Stein herausnehmen.
Vorsichtig etwas Masse entfernen, so dass die Mulde später mit der
Krabbenmischung gefüllt werden kann. Damit die Avocado nicht braun wird, sollte
man sie mit Zitrone beträufeln und dann mit Krabben auffüllen. Für die Sauce
Zwiebeln und Dill in kleine Stücke hacken. Ein paar Dillzweige sollten jedoch
für die Dekoration übrigbleiben. Alle Zutaten der Sauce verrühren und mit Salz,
Pfeffer und etwas Paprika nach Belieben abschmecken. Über die Krabben gießen und
mit den Dillzweigen garnieren. Beilage: Baguette Getränketipp: Mineralwasser,
Weißwein.
Hautstraffung Quark und
Avocado in gleicher Menge vermischen und 15 Minuten auf das Gesicht geben.
Ayurvedischer
Tee
Ayurveda
ist die ca. 3500 Jahre alte Heilkunde Indiens. »Ayus« bedeutet Zusammenhalt.
»Veda« Wissen oder Wissenschaft. Grundgedanke bei dieser Heilkunst ist es,
Körper, Geist und Seele mit sich und mit der Umwelt in einem stabilen
Gleichgewicht zu halten, denn Krankheit oder Unwohlbefindenwerden erst
ausgelöst, wenn diese Harmonie gestört ist. Brahm Atma Singh (Bild) hat mit
seinen Kenntnissen nach seinen Gesichtspunkten Ayurvedische Tees kreiert, welche
die Kriterien erfüllen, dass die Inhaltsstoffe jeder Mischung in sich ausgewogen
sind und eine Energieregulation im Menschen ohne Einseitigkeit bewirken. Bei
jedem Tee ist ein
leichter Überhang zu einer der grundlegenden Doshas*. Brahm Atma Singh studierte
Biotechnik in Deutschland und arbeitet einige Jahre in der Grundlagenforschung.
Danach begann er bei Kundalini Yoga Meister Yogi Bhajan eine Ausbildung in
Kundalini Yoga, Tantra und ayurvedischer Heilkunst.Die Kenntnisse eine indischen
Heilers dienten Ihm als Grundlage für das Heilwissen, was er von dem japanischen
Zenmeister Rishi Tetsuo Nagaya, dem indischen Medizinmann Philip Deere und dem
wandernden Asketen Sri Sri Yandaranat erwarb und bei Frau Dr. Manorama Thomas
studierte. Nach 10 Jahren kam er nach Europa zurück und siedelte sich in
Frankreich an, wo er ein Forschungslabor einrichtete, in dem Pflanzempräperate,
Homöopathie, Blüten- und alchemistische Essenzen anfertigen konnte. Vor 15
Jahren ging er dann nach Deutschland und gründete das Kyborg-Institut, um sein
Wissen weiterzugeben. In der ayurvedischen Medizin sind die Doshas die drei
grundlegenden Steuerungs- und Regulationssysteme des menschlichen Körpers. Das
Verhältnis der Anteile von Vata, Pitta und Kopha (Doshas) zueinander macht die
Konstitation des Menschen aus. Die Zusammensetzung der Dashas bestimmen gewisse
Stärken, Schwächen, Krankheitsanfälligkeiten und Reaktionsmöglichkeiten des
Körpers. Eine heilende Kraft wird auch der Ernährung zum Ausgleich der Doshas
zugeschrieben
SAUNA
GOURMET
 
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