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    ALBANIEN    

Albanien ist ein Land mit fremder Kultur und Lebensart, voller Überraschungen, bedeutender Sehenswürdigkeiten und idyllischer Landschaften, wie sie sonst kaum in Europa zu finden sind.

 

Staatsname: Präsidialrepublik, seit 1991  Albanien/(Tiranë)  Hauptstadt: Tirana Fläche: ca. 28.748 km² Einwohner: ca. 3,1 Mio. Bevölkerungsdichte 116 Ew/km² Hauptstadt Tirana Unabhängigkeit 28.11.1912 Verwaltungsgliederung 27 Distrikte Währung: Albanischer Lek Telefonvorwahl: +355
Weblinks:
http://www.albaniantourism.com  
http://www.albanian-tourism.com
 

 

"Land des Adlers" wie Albanien in der Landessprache heißt, trägt einen zweiköpfigen Adler im Wappen. Was ein echter Albaner ist, der sieht sich auch so: Mit stolz geschwellter Brust nennt er die Stärken des Vogels - Stolz, Erhabenheit, Stärke, Freiheitswille sein eigen.

 

Über die herzliche Gastfreundschaft sprechen die Albaner freilich nicht, doch man begegnet ihr im ganzen Land. Im Südosten Europas, im westlichen Teil der Balkanhalbinsel gelegen, wird das gebirgige Land mit seiner authentischen, nahezu unberührten Natur von Montenegro, Serbien, Mazedonien und Griechenland eingegrenzt.

Im Westen grenzt Albanien an die Adria. Lange Zeit als „Insidertipp“ gehandelt, finden langsam, aber sicher immer mehr Besucher den Weg in das Land der Skipetaren.

 

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HOTEL ROGNER EUROPAPARK Bulevardi Deshmoret e Kombit
AL-Tirana
info@tirana.
rogner.com
 

 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


Tirana IN"HOTEL" ROGNER EUROPAPARK  Das Hotel liegt im Herzen Tiranas am Hauptboulevard zwischen dem Präsidentenpalast und dem Finanzministerium und bietet höchsten westlichen Komfort kombiniert mit der beeindruckenden albanischen Gastfreundschaft. Das Rogner Hotel Europapark ist der Treffpunkt für Diplomaten, Regierungsmitglieder und Geschäftsleute. Lassen Sie sich bezaubern vom Charme des "unbekannten" Landes. Der hauseigene Tennisplatz und ein großer Swimmingpool sorgen für Wellness und Entspannung. Das Fitness-Center ladet ein Kraft zu tanken. Küche und Keller des Restaurants Apollonia verwöhnen mit heimischen, internationalen und alt-österreichischen Spezialitäten.

 

Sehenswürdigkeiten: Ethem Bey Moschee Historisches Museum Kunstgalerie Archäologisches Museum Ethnographisches Museum Kulturpalast Oper Nationalbibliothek


Geschäftshotels in Albanien


Das anhaltende Wachstum der albanischen Wirtschaft ergibt sich aus einer Zunahme von Geschäftsleuten. Die größeren albanischen Geschäftshotels, bzw. die Hotelketten, betonen die Notwendigkeit der hohen Standarten von Service, von Hotelkapazität, von Konferenz- und Versammlungsräumen, als auch von zusätzlichen Dienstleistungen wie Fitnesszentrum, Sauna, Sportmöglichkeiten etc. Auf der anderen Seite bieten die eher kleineren eigenständigen albanischen Luxushotels - neben den üblichen Geschäftseinrichtungen - auch Herzlichkeit, Attraktivität und ein Charakter, sowie auch eine persönlichere Erfahrung.


Grenzen zu Land

Kakavia: südlicher Grenzübergang mit Griechenland
Kapshtica: südöstlicher Grenzübergang mit Griechenland
Qafe-Thane; östlicher Grenzübergang mit Mazedonien (FYROM)
Morine (Kukes); nordöstlicher Grenzübergang mit Kosovo
Hani i Hotit: nördlicher Grenzübergang mit Montenegro und
Ulqini im Norden mit Montenegro

Grenzen zu Wasser

Der Hafen von Durres kann mit der Fähre von verschiedenen italienischen Häfen, wie Bari, Brindisi, Ancona und Triest erreicht werden.
Der Hafen von Vlora kann per Fähre von Bari und Brindisi erreicht werden.
Saranda bietet einen Fährservice mit der griechischen Insel Korfu.

Flughäfen

Der “Mutter Theresa“ Flughafen (auch genannt Rinas) befindet sich ca. 25 km außerhalb von Tirana und bietet viele Direktflüge von europäischen Städten. Hauptverbindungen gibt es von London, Frankfurt, Milan, Rome, Vienna, Zurich, Athens, Belgrade, Bologna, Budapest, und Istanbul aus.

 



Reisepass: Ein gültiger Reisepass ist für die Einreise nach Albanien vorgeschrieben. Personalausweise werden nicht akzeptiert


Visa: Nach einer Entscheidung des Premierministers Albaniens brauchen Staatsangehörige folgender Länder kein Visum zur Einreise nach Albanien:
E.U.: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Polen, Estland, Litauen, Lettland, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Zypern
EFTA Länder: Norwegen und Schweiz
Andere: U.S.A., Kanada, Türkei, Israel, Japan, Südkorea, San Marino, Singapur, Australien und Neuseeland, Kroatien, Malaysia, Bulgarien, Rumänien.

Die Staatsbürger dieser Länder können Visa bei der Einreise nach Zahlung einer Gebühr erhalten: Saudi Arabien, Mazedonien, Bahrain, Sultanat Oman, Qatar, Kuwait, Ägypten und Vereinigte Arabische Emirate.


Staatsbürger anderer Länder müssen Visa in der Botschaft der Republik Albanien oder in einem albanischen Konsulat ihres Heimatlandes beantragen.


Während der Touristensaison im Sommer, vom 1. Juni bis 30. September bietet die albanische Regierung folgenden Anreiz:
Alle ausländischen Staatsangehörige mit albanischer Nationalität können ohne Visum nach Albanien einreisen. In diesem Falle werden Personalausweise akzeptiert. Staatsangehörige der Länder Serbien und Montenegro sowie Bosnien-Herzegowina brauchen kein Visum.


ICH ÜBERLEBTE DAS LÄCHELN ENVER HOXHAS

Beim Auffinden eines alten Fotos

Ich schätze, die meisten unter Euch Erwachsenen fühlten sich nicht brüskiert, äußerte ich die Annahme, daß auch Ihr auf eine stattliche Anzahl größerer oder minderer Dummheiten zurückblicken dürftet: Das Leben erfreut sich zahlreicher Gelegenheiten, Fallgruben und Fettnäpfchen bereitzuhalten, in die hineinzutappen und sich lächerlich zu machen zu den unvermeidlichen Stationen auf dem Weg zur Reife gehört. Manchmal ist das ein langer Weg! Auch ich bin erst durch den Schaden klug geworden, den ich selber angerichtet habe! Kein Grund, vor Scham im Erdboden zu versinken! –

Die Frage ist, habt Ihr von den beschämendsten Momenten Eurer größten Lebensblödheit auch ein … Beweisfoto? (Hochzeitsfotos zählen jetzt mal nicht, und auch nicht die freizügigen Bilder, zu denen Ihr Euch mal in der Nacht nach der Weihnachtsfeier habt überreden lassen…)

Ich habe ein solches peinliches Fotodokument von mir gefunden, und weil der Mann, dem ich auf diesem Bild frenetisch grinsend die Hände schüttle, vor wenigen Wochen einhundert Jahre geworden wäre, zeige ichs mal vor: Der Mann rechts, der voller Freude über meine enthusiastische Bereitschaft zu rückhaltlosem Personenkult wohlwollend und huldvoll zu mir emporstrahlt, ist der albanische Diktator Enver Hoxha [1908-1985], der mit seinem Clan (und seiner Geheimpolizei) das wunderschöne Land an der adriatischen Ostküste vierzig Jahre lang terrorisierte und unter seiner Fuchtel hielt.

Ähnlich wie der nordkoreanische Geistesbruder Kim Il-sung schuf Hoxha eine verführerische Mixtur aus Befreiungskrieg-Mythen, Nationalismus und militantem Linkskommunismus, angereichert mit stalinistisch-maoistischem Personenkult um seine eigene Person. Wer sich nicht verführen ließ, wanderte ins Arbeitslager, wurde erschossen oder zu Tode gefoltert. Orthodoxe Christen und Balkan-Muslime wurden gleichermaßen verfolgt; auf die illegale Einführung von Bibel oder Koran stand die Todesstrafe, und Enver Hoxha war stolz, Herrscher des “ersten atheistischen Staates der Erde” zu sein. Natürlich war das trotz allen Terrors Quatsch, Propaganda und Selbstbetrug. Die Partei schaffte es nicht einmal, die jahrhundertealte Tradition der Blutrache zu beseitigen, von der die stolzen Shqipetaren, Nachfahren der lllyrer und Besitzer einer einzigartigen Kultur und Sprache, bis heute nicht lassen wollen.

Daß Enver Hoxha nicht in gleichem quantitativen Umfang zum Massenmörder wurde wie Stalin, Mao Zedong oder Pol Pot, lag lediglich an der lummerländischen Winzigkeit Albaniens, seiner Isolation am Rande Europas und der überschaubar kleinen Bevölkerung. Dabei war Hoxha, meinem bescheidenen Eindruck nach, der intellektuellste unter den stalinistischen Diktatoren, er war Lehrer gewesen, kein Bauer, und er verfügte durchaus über einen gewissen leutseligen Charme. (Hierüber mag ich mich freilich täuschen: Lloyd Jones schreibt in seinem Roman “Der Mann, der Enver Hoxha war”: “Ich hatte davon gehört, daß Menschen, die ein Lächeln über Envers Gesicht huschen sahen, später zu ihrer Überraschung oft erfuhren, daß er ihre Hinrichtung angeordnet hatte.”)

Ich darf also mit einem gewissen demütigen Glücksgefühl sagen: Ich habe Enver Hoxhas Lächeln überlebt! Ob das auch der Fall gewesen wäre, hätte ich nicht sehr bald danach die Heimreise angetreten? Den Job als deutscher Sprecher von “Radio Tirana” bekam ein anderer Genosse, zum Glück. (Meinesgleichen waren damals die ersten und einzigen Deutschen seit dem Sieg über die Nazi-Besatzung, die unsere Heimat in Albanien vertraten).

Hoxha starb 1985. Zwei Jahre später nahm die Bundesrepublik zur (damals noch) Sozialistischen Volksrepublik Albanien diplomatische Beziehungen auf. Der “Sozialismus” brach bald danach wie ein Kartenhaus zusammen. Als die Deutsche Botschaft 1990 ihr eigenes Gebäude bezog, stürmten tausende Albaner das Gelände, in der Hoffnung, nach Deutschland zu entkommen (s. Foto!). Die bronzene Statue Hoxhas auf dem zentralen Skanderbeg-Platz in der Hauptstadt Tirana wurde heruntergerissen, der Leichnam des Diktators aus seinem pompösen “Heldengrab” exhumiert und zivil bestattet. Trotzdem zeichnen immer noch Spuren Hoxhas das Land: Da sind die zigtausenden von kleinen Betonbunkern, deren Bau Enver befahl und die das Land wie Pickel überziehen; und an manchen Berghängen prangen da noch immer die kilometerlangen monumentalen Steininschriften: “Rrofte Partia e Punës e Shqipërisë me ne shoku Enver Hoxha në krye!”

Ich blieb damals ratlos zurück. Ich hatte gar nichts von Diktatur und Terror bemerkt! Albanien war ja nicht Nordkorea, sondern ein sonnenverwöhntes mediterranes Land mit einer (scheinbar) entspannten, lebenslustigen jungen Bevölkerung, die, so schien es mir, fröhlich und freiwillig hinter ihrer Führung stand… – Aber was kapiert man schon mit 23? Und woran erkennt man, daß die trinkfesten Genossen, die einen auf der Reise umsorgen, von der Geheimpolizei sind? Natürlich ist mir aufgefallen, daß das Privilegiertenviertel, in dem ich wohnte, von schwerbewaffneten Elitesoldaten mit gezückten Maschinenpistolen bewacht wurde. Für oder besser: gegen wen diese Waffen gerichtet waren – das war mit Sicherheit eine der naheliegenden Fragen, die ich mir nicht gestellt habe. Wie auch die nicht wirklich, warum in einem Land, in dem Eselskarren noch immer Luxus waren, die Partei-und Staatsführung grundsätzlich in einer Kolonne schwerer, gepanzerter Mercedes500--Limousinen über die kaum gepflasterten Straßen bretterten.

Lenin, Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot, Kim Il-sung, Enver Hoxha, Saddam Hussein – die Geschichte hat die großen Diktatoren und Menschenfresser des 20. Jahrhunderts verschlungen und auf den berühmten “Müllhaufen der Geschichte” gespieen. Ihre Namen, ihre Gesichter kennt man noch. Die Hunderte von Millionen Opfer haben in der Regel weder Namen noch Gesichter. Aber sie sind es, derer wir gedenken sollten: Um ihretwillen müssen wir wach bleiben – und zusehen, daß wir den Enthusiasmus unserer Jugend in bessere Bahnen lenken

 

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