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Wacholder Wachtel   Wädli    Wan Tan Wasser Wasserbad Wasser + Bunte Eiswürfeln > Wasser + Frucht Wasser + Kaffee Wasser + Wein   Wein   Weinstein    Weiße Grundsaucen  Weißer Thunfisch   Weißwurst    Well-done    Wellfleisch    Wellington  Wels - Waller    Westmoreland  Wilder Reis  Wiener Apfelstrudel    Wiener Schnitzel  Witzigmann Eckart Wohlfühlen  Wolfsbarsch   Wok  Worcestershire Sauce  Wraps   Wuchtig    Würze 


Wacholder

 

Strauchförmiges Zypressengewächs. Seine erbsengroßen Früchte sind dunkelblau. Diese Beeren können als Gewürz für Sauerkraut, Wildbraten und Wacholderlikör verwendet werden.


Wachtel


kleinstes Federwild aus der Familie der Feldhühner


Wädli


Stück aus der vorderen Schweinshaxe, in Deutschland Eisbein genannt.


Wan Tan


chinesische gefüllte Nudeltasche


Wasser

 

Wasser ist ein lebenswichtiges Element. Der menschliche Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, Babys sogar zu Dreiviertel, und dieser Wasserhaushalt verträgt nur geringe Schwankungen. Für den menschlichen Genuss wird das Wasser durch Bohrlöcher hoch gepumpt, falls es nicht durch eigenen Druck sprudelt. Mineralwasser: Auch der Einfachheit halber "Mineralwasser" genannt, ist es das einzige Lebensmittel, welches eine amtliche Anerkennung benötigt bevor es verkauft wird. Kein natürliches Mineralwasser gleicht in seinen Werten dem anderen. Das ist naturgegeben, denn beim Durchlauf durch die Gesteinsschichten nimmt das ursprüngliche Regenwasser, nachdem es zunächst alle Fremdstoffe abgegeben und kristallklar gefiltert wurde, die unterschiedlichsten Mineralien auf. Dass Wasser nicht nur ein einfacher und günstiger Durstlöscher, sondern auch ein Genussmittel ist, ist schon seit den Zeiten der Römer bekannt. Heute ist der Trend zum Wasser ungebrochen. Die Lifestyle-Generation hat das Wasser als Schönheits- und Wellness-Quelle für sich entdeckt und weiß: Wasser ist ein natürlich reiner und unbeschwerter Genuss.
 

Auch wenn Wasser allgemein als geschmacksneutral gilt, gibt es zwischen Wasser und Wasser doch Unterschiede.
Warum schmeckt Mineralwasser unterschiedlich? Die Mineralisation eines Wassers entscheidet seinen Geschmack.
Natrium: Je mehr Natrium enthalten ist, um so salziger schmeckt das Wasser. Sulfat: Ein Schwefelsalz. Sulfatreiche Wässer schmecken leicht bitter. Da sie die Verdauung in besonderem Maß anregen, gelten sie als "antialkoholische Magenbitter". Kohlensäure: Wie der Name schon sagt, schmeckt Kohlensäure leicht sauer. Wässer mit einem Kohlensäuregehalt über 250 mg/l werden deshalb auch häufig "Säuerling" genannt. Kohlensäure ist ein Geschmacksträger, der die jeweilige Charakteristik des Wassers verstärkt. Eisen: Wässer mit einem hohen Gehalt des Spurenelements Eisen werden auch geschmacklich als "metallisch" empfunden. Geringe Mineralisation: Wässer, die kaum Mineralstoffe enthalten, werden als "weich" und "sanft" im Geschmack umschrieben. Eine Empfehlung, welches Wasser nun am besten schmeckt, gibt es nicht. Hier spielt der persönliche Geschmack, aber auch die Verwendung eine Rolle. Für Wasser gilt gleiches wie für Wein: Probieren und dann bei der Lieblingssorte bleiben.

 

Kaltes Wasser wird oftmals zum Verlängern von Salatsaucen aus Essig und Öl verwendet, um Kalorien zu sparen, oder die Sauce zu verdünnen. Dabei reicht es, wenn man das Wasser etwas aus der Leitung ablaufen läßt, um frisches kühles Wasser zu verwenden. Es gibt aber auch Rezepte, in denen wird eiskaltes Wasser benötigt, um entweder Gemüse nach dem Blanchieren abzuschrecken, oder einen besonders klebrigen Teig besser verarbeiten zu können. Dann kann man sogar die Hände vorher in das Eiswasser tauchen, damit der Teig nicht an den sonst warmen Händen kleben bleibt. Für Eiswasser gibt man einfach ein paar Eiswürfel in eine Schale und füllt sie mit kaltem Leitungswasser auf.

 

Wasserbad >  Bain-marie. Empfindliche Sossen, Crèmespeisen und Puddinge, in einem kleinen Topf der in einem grösseren Topf mit kochendem Wasser hängt, behutsam garen.

 

Wässern > In frisches, laufendes Wasser legen

 

Wasser + Bunte Eiswürfeln > Orangensaft Apfelsaft Schwarzer Johannisbeernektar Traubensaft > Den Saft in einen Eiswürfelbereiter füllen und in das Tiefkühlfach stellen. Mineralwasser in ein Glas füllen und die bunten Eiswürfel dazu geben.

 

Wasser + Frucht > die gesunde Erfrischung > Mit Fruchtsaft gemischt, wird Wasser zum köstlich-erfrischenden Durstlöscher. Der Vorteil der selbst gemachten Fruchtschorlen ist dabei, dass man selbst den Grad der Süße und den Gehalt an Kohlensäure bestimmen kann.

Die Fruchtschorle ist aber nicht nur eine natürliche Erfrischung, sondern auch ein hervorragendes isotonisches Getränk. Neben der notwendigen Flüssigkeit und wertvollen Mineralstoffen liefert die Fruchtschorle auch Kohlehydrate. Diese Kohlehydrate des Fruchtsaftes können vom Körper schnell aufgenommen werden. So bleibt die Leistungsfähigkeit des Körpers erhalten. Und das ist nicht nur für Sportler wichtig. Der Sport-Mix einer Fruchtschorle sollte zu 1/3 aus Fruchtsaft bestehen und zu 2/3 aus Wasser. Eine solche Fruchtschorle ist für Freizeitsportler zum Ausgleich des isotonischen Haushalts vollkommen ausreichend und die günstigere Alternative zu den angebotenen ISO-Drinks.
 

Wasser + Kaffee > Vor allem in den Ländern rund um das Mittelmeer gehört zur Tasse Kaffee oder zum Espresso immer ein Glas Wasser dazu. Dieser Brauch ist nicht nur eine Modeerscheinung, sondern hat folgende Bewandnis:
Durch einen Schluck Wasser zum Kaffee wird der Geschmackssinn neutralisiert. Das feine Kaffee-Erlebnis stellt sich so unverfälscht mit jedem Schluck auf' s Neue ein.

In den Wiener Kaffeehäusern wurde zum Kaffee neben dem Wasser auch gleich der Schlüssel zur Toilette mitserviert. Das im Kaffee gelöste Koffein regt die Nierentätigkeit an und wirkt harntreibend. Mit jeder Tasse Kaffee geht dem Körper also Flüssigkeit verloren. Das Wasser dient vor allem der Regulierung des


Der Kaffee wird durch den zusätzlichen Konsum von Wasser im Magen "verdünnt". Dadurch werden die im Kaffee enthaltenen Reizstoffe abgemildert.

 

Wasser + Wein  > eine harmonische Mischung > Die Kombination von Wein und Wasser (nicht als Schorlen, sondern als gleichwertiges Getränke-Paar) liegt eindeutig im Trend. Diese Mischung bietet eine ausgewogene Balance von Genuss und Erfrischung. Früher wurde vielfach die Flasche Mineralwasser allenfalls von denjenigen geordert, die noch fahren mussten. Heute dient natürliches Mineralwasser unter den Weintrinkern als kulinarisch perfekte Ergänzung zu jedem edlen Tropfen. Viele Restaurants haben auf diese Entwicklung reagiert und bieten mittlerweile auch ein differenziertes Sortiment von Mineralwässern an.

Das hat gute Gründe: Die, vor allem in Weißwein enthaltene, Weinsäure kann zur Übersäuerung des Magens führen. Hydrogencarbonathaltiges Mineralwasser wirkt hier ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers und verbessert die Bekömmlichkeit. Außerdem neutralisiert ein Schluck Wasser die Geschmacksnerven, so dass jeder Tropfen aufs Neue das spezielle Aroma des Weins entfalten kann.

Dabei sollte auf die individuellen Eigenheiten des Wassers geachtet werden. Der Mineral-, Kohlensäure- und Schwefelgehalt (Sulfat) wirkt sich deutlich auf die Geschmackswahrnehmung des Weines aus. So kann z. B. Kohlensäure die Geschmackskomponenten eines Weines verstärken. Das bedeutet, der Wein schmeckt unter Umständen kräftiger und säurebetonter. Eine gute Empfehlung ist ein kohlensäurearmes, ausgewogen und niedrig mineralisiertes Mineralwasser. Weinschorlen - auf die richtige Mischung kommt es an > Immer noch gilt die (Ver-)Mischung von Wein und Wasser als verpönt. Dabei finden, sofern mit natürlichem Mineralwasser gemischt wird, zwei edle Getränke zueinander.

Während die Franzosen über dieses Verhältnis die Nase rümpfen, ist die Weinschorle vor allem in der Pfalz und im Badischen, sowie in Österreich äußerst beliebt. Im sonnigen Südwesten gilt sie vor allem in den Sommermonaten als erfrischende Alternative zum Bier. Die klassische Schorle dieser Region wird im Verhältnis 2/3 Wein (meist Riesling halbtrocken) und 1/3 Wasser gemischt.

Wer gerne leicht genießt, darf begleitend zum Essen ruhig auch die Weinschorle wählen. Denn für moderne Genießer gilt: Sie trinken, was ihnen schmeckt.

Probieren Sie aus, welche Mischung ihren Geschmack am besten trifft. Beachten Sie dabei, dass die Inhaltsstoffe von Wein und Wasser miteinander reagieren und das Geschmackserlebnis beeinträchtigen können. Wählen Sie deshalb nicht nur den Wein mit Bedacht aus, sondern auch ihr Wasser.


Wein

Wein ist mehr als Alkohol in Flaschen - Wein ist Geschichte, Handwerk, Kunstwerk, Genuss, Lebensfreude, ...“Im Wein liegt bekanntlich Wahrheit. Doch wie die Wahrheit genau lautet, darüber streiten sich die Experten. Nachdem Alkohol lange Zeit als gesundheitsschädlich verurteilt wurde, kommen neuere Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass eine mäßige Aufnahme vor Herzinfarkt schützt. Durch alkoholische Gärung aus Traubensaft gewonnenes Getränk. Man unterscheidet Weißwein, Rotwein, Rosé Wein, Dessertwein, Schaumwein, Perlwein. Die wichtigsten, europäischen Weinanbauländer sind: Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Schweiz, Ungarn, Kroatien, Serbien, Slowakei, Griechenland und Bulgarien. Zu den international wichtigen Weinanbauländer zählen Kalifornien, Süd- und Nordafrika, Chile und die Ukraine. Die Prädikate sind zusätzliche Auszeichnungen. Der Qualitätsstufe aufsteigend heißen sie: Kabinett, Spätlese , Auslese , Beerenauslese , Trockenbeerenauslese , Eiswein (aus, bei der Lese bis zur Kelterung gefrorenen Trauben). Der Alkoholgehalt liegt im allgemeinen zwischen 9 und 14 Prozent. Weine ab 12 Prozent gelten als schwer. Die Weinfolge geht von Weißwein zu rot, von leicht zu kräftig, von alkoholarm zu alkoholreich. Zu Speisen mit regionaler Verwurzelung empfehlen sich Weine aus demselben Gebiet. Einfache Speisen verlangen einfache Weine und umgekehrt. Oft entscheidet Zubereitungsart des Fleisches (mit Sauce oder grilliert usw.) über die Wahl des Weines. www.weinimwww.de www.wein-abc.de

Weinstein

 

Gelegentlich bildet sich in Weinen farbloser, weißer oder rötlicher Weinstein. Auf diese Weise wird überschüssige Säure abgebaut. Die Qualität eines Weines wird dadurch nicht beeinträchtigt. Sie sollten den Weinstein aber aus optischen Gründen nicht in das Glass gießen.


Weinsuppe für Kranke

Eine Wein-Suppe für Kranke zu machen - Siede ein Ei in Wein hart, und nimm die Dotter heraus, zerreibe sie, und thue Wein und Zucker daran, mache eine Suppe daraus. NB. wann ein krank gewesener etliche Tage nach einander davon isset , so gewinn er wieder Fleisch: Ist von einem berühmten Medico verordnet worden.


Weiße Grundsaucen


Die weißen Grundsaucen lassen sich in vier Grundsaucen mit Ableitungen unterteilen: Aus dem (siehe) Fond blanc entsteht die Velouté de veau, aus dieser die Sauce allemande. Aus dem Fond de volaille entsteht die Velouté de volaille, aus der die Sauce suprême abgeleitet wird. Der  Fond de poisson ergibt die Velouté de poisson, eine weitere Anleitung hiervon ist die Sauce au vin blanc. Milch ist die Grundlage für die Sauce Béchamel, die vierte weiße Grundsauce. Die weißen Grundsaucen werden zu Schlachtfleisch, Geflügel und Gemüse gereicht.


Weißer Thunfisch

(Germon oder Albacore) einziger Thunfisch mit weißem Fleisch


Weißwurst

 


Well-done


bien cuit. Well done > gut durchgebraten


Wellfleisch


Das Wellfleisch ist neben Blut- und Leberwurst der Hauptbestandteil der Schlachtschüssel. Dieses besonders fette Siedfleisch ist das Bauchfleisch des frischgeschlachteten Schweines, das nur kurz gekocht und mit Meerrettich und Senf zu Sauerkraut und Kartoffeln gereicht wird.


Wellington


Gebratenes Fleisch in Blätterteighülle. Das Rindsfilet wird à la Wellington zubereitet: Das Filet im Stück halb durch braten, eine  Duxelles auf das Stück streichen und das Fleisch mit Speckstreifen umwickeln. In einem Blätterteigmantel wird das Filet dann nochmals kurz im Ofen gebacken (nicht ganz durch). Dazu reicht man Madeirasauce mit Trüffeln.

 

Mit Blätterteig, Eigelb zum Bestreichen, Duxelles und einem Rindsfilet wird dieses herrliche Gericht zubereitet. Duxelles wird aus Champignons hergestellt. Diese werden fein zerhackt, mit fein geschnittenen Zwiebeln und Kräutern im Fett gedünstet und würzig gewürzt. Die Duxelles fängt den Brataroma-Saft vom Fleisch auf. Viele Feinschmecker lieben die Duxelles-Blätterteig-Aroma-Harmonie. Der frisch gebackene Teig mit der saftigen Pilz-Duxellesmasse und dem zarten Filetfleisch kann einem wirklich ins schwärmen bringen.


Wels - Waller

(franz. glanne, engl. wels catfish) größter europäischer Süßwasserfisch, bis zu 3 m lang und 250 kg schwer, schuppenloser Breitmäuler mit den typisch langen Bartfäden, Bodensee und Donau, junges Welsfleisch ist fast grätenlos, schmackhaft, fett und fest


Westmoreland


Nur kurz gebratenes Fleisch wird mit dieser Garnitur gereicht: Eine (siehe) Demiglace-Sauce wird von Silberzwiebeln und gehackten Cornichons begleitet.


Wilder Reis


Der wilde Reis ist keine Reisart, sondern der Same eines Wassergrases. In Amerika wird der wilde Reis teilweise als Beilage zu einigen Speisen gereicht.


Wiener Apfelstrudel

1 Pkt. Strudelblätter, fertig 1500 g Äpfel, sauer 40 g Butter 80 g Semmelbrösel 100 g Zucker 20 g Zimt 60 g Rosinen, in Rum eingeweicht 250 ml Sauerrahm 80 g Walnüsse, grobgehackte 50 g Puderzucker zum Bestreuen Den Strudelteig auf einem mit Mehl bestäubten Tuch rechteckig ausrollen (oder eben nur drauflegen) und papierdünn ausziehen, oder so dünn es eben geht. Zwei Drittel der Teigfläche mit den in Butter hellbraun gerösteten Semmelbröseln, den geschälten, blättrig geschnittenen Äpfeln, Zimt, Zucker und Rosinen bestreuen.
Das letzte Drittel des Teiges mit zerlassener Butter bestreichen. Dicke Teigränder wegschneiden. (zu Streifen ausrollen und über den Strudel legen). Vor dem Zusammenrollen den Sauerrahm und die Nüsse über die Äpfel verteilen. Strudel in blechlange Stücke schneiden, ( um die Ecke legen wie ein Riesenkipferl) auf ein schwach befettetes Backblech legen und mit zerlassener Butter bestreichen. Während der Backzeit von ca. 25 Minuten bei 190° C nochmals mit Butter bepinseln, rasten lassen, angezuckert und warm servieren.


Wiener Schnitzel

Für 4 Personen: 4 bleistiftdicke Doppelscheiben aus der Kalbsnuß, die an der einen Längsseite noch zusammenhängen (jeweils ca. 120 bis 150 g) oder aus dem Frikandeau, der Oberschale, Salz, Pfeffer, Muskat,
2 gehäufte EL Mehl, 2 Eier, ca. 100 g Semmelbrösel (Paniermehl), Schweine- oder Butterschmalz zum Ausbacken. Zartes Fleisch mit der glatten Seite eines Fleischklopfers oder mit der flachen Klinge eines breitschneidigen Messers vorsichtig flach klopfen – die Scheiben sollten dann etwa vier Millimeter dünn sein. Sollte das Fleisch mehr elastisch als mürbe sein, energisch klopfen, bis sich die Fasern entspannen. Sie jedoch nicht zerstören. Falls der Metzger sie nicht bereits entfernt hat, die Haut rundum mit einem spitzen Messer einritzen, damit sich die Schnitzel in der Hitze nicht wölben. Das Fleisch erst unmittelbar vor dem Zubereiten salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Drei Teller bereitstellen: einen für das Mehl, einen anderen für die verquirlten Eier und schließlich einen für die Semmelbrösel. Semmelbrösel kann man übrigens ganz leicht selber machen: Trockenes, übrig gebliebenes Weißbrot, nach Belieben natürlich auch Graubrot oder Vollkornbrot, im Mixer, in der guten alten Semmelbröselreibe von der Großmutter oder mit Hilfe eines Nudelholzes auf einem Backblech zerkleinern. Dabei mit Klarsichtfolie zudecken, damit die Brösel nicht in der Gegend herumfliegen. Das Fett zweifingerhoch in einer großen Pfanne erhitzen. Erst jetzt die Schnitzel zuerst in Mehl wenden, alles Überschüssige abschütteln, bevor man sie im Ei dreht und zuletzt in die Brösel legt und wendet, bis sie überall davon überzogen sind. Die Brösel vorsichtig andrücken, damit sie besser haften. Die Schnitzel sofort ins heiße Fett legen, das nunmehr aufrauschen soll. Nur so viele Schnitzel auf einmal hineinlegen, wie bequem nebeneinander schwimmen können. Immer wieder an der Pfanne rütteln und so die Schnitzel bewegen, dabei sollte heißes Fett immer wieder über die Oberfläche schwappen – das ist wichtig, damit die Panierung aufgehen und sich über dem Fleisch wölben kann. Soufflieren nennt das der Fachmann. Nach einer Minute sollte die Unterseite golden gebräunt sein, dann das Schnitzel wenden und auch die andere Seite unter Rütteln bräunen. Wenn nötig, die Schnitzel im 100 Grad heißen Ofen wenige Minuten warm halten, dafür jedoch auf keinen Fall übereinander legen, weil sonst die Kruste aufweicht. Serviert werden die fast tellergroßen Wiener Schnitzel klassisch mit einem Zitronenviertel und Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln und Gurkensalat ohne weitere Beilagen. Werden Schweineschnitzel auf gleiche Art zubereitet, dürfen sie in der Gastronomie nicht "Wiener Schnitzel" genannt werden, sondern nur Schnitzel Wiener Art oder Wiener Schnitzel vom Schwein


Wild

http://www.3sat.de/geniessen/rezepte/24116/

Coniglio San Domenico (Kaninchen "San Domenico")
Frischlingsrücken mit Pfefferkuchenkruste
Gefülltes Kaninchen mit Fenchel
Gefüllter Kaninchenrücken mit Auberginenpüree
Geschmorte Kaninchen mit Balsamico-Schalotten
Hirschkarree in Pfeffer mit Apfelgalette und Berberitzen
Geschmorte Hirschkeule mit Ofenerdäpfel
Goldener Hirschrücken in Wacholderrahm mit Pilzen überbacken
Hirschrückensteaks mit verschiedenen Saucen
Kaninchen mit Morchelsauce, Spargel und hausgemachten Nudeln
Kaninchen mit Zwiebelsauce und Erdäpfel-Tomatentascherln
Kaninchenfilets mit Fenchel-Paprika-Gemüse
Kaninchenfilets in Rotwein pochiert mit Steinpilzen
Kaninchenspieße auf Balsamicolinsen
Kartoffelknödel mit Wildfülle und Pfifferling-Sauce
Klare Rehsuppe mit herbstlichem Gemüse und Grießnockerln
Rehbraten mit Kastanienrotkraut
Reh-Cordon-Bleu mit Kürbis, dazu Selleriemayonnaise
Rehgulasch mit Preiselbeersauce
Rehgulasch mit Thymian-Nudeln
Rehkitzschlögel rosa gebraten auf Ragout mit Zellertascherl
Rehmedaillons mit Rahmwirsing und Schupfnudeln
Rehrücken in Rotweinsauce mit Zimt, Grießknöderln und Obers-Wirsing
Zart geräucherter Rehrücken im Crepe-Mantel mit Selleriepürée
Rehschlögel mit Kletzenknödeln
Rosa gebratener Rehrücken im Sauerrahmteig auf Holundersauce
Sellerieterrine mit Rehrückenfilet in Wachholderbutter
Wildschnitzel mit Preiselbeernockerln
Wildschweinmeise mit Frühkraut

 


Witzigmann Eckart

 

Dreh- und Angelpunkt ist die Küche - wie sollte es anders sein. Etwas anders ist es allerdings schon in der Palazzo Küche. Die eigens für die Ansprüche eines Sternekochs konzipierte Küchen-Container-Anlage besteht aus insgesamt acht 12-Meter-Containern. Bereits ab dem späten Vormittag treffen die 14 ausgelernten Köchinnen und Köche gemeinsam mit 8 Küchenhilfen die Vorbereitungen für den Abend. In zwei Warmküchen werden die Hauptgerichte zubereitet, die dann in den beiden Anrichteküchen auf die Teller arrangiert werden. Das Dessert wird in einer eigens dafür bestimmten Kaltküche angerichtet. Nur die besten Zutaten in frischer Qualität werden in der Palazzo-Küche verarbeitet. Alle Produkte, auf deren einwandfreie Qualität Eckart Witzigmann höchsten Wert legt, werden in zwei Kühlcontainern aufbewahrt, die bis zu minus 24 °C kühlen. Pro Vorstellung werden 2.000 Teller, 1.500 Gläser und 2.400 Besteckteile in der Waschstraße gereinigt

 


Wohlfühlen


Wok


Gewölbte Eisenpfanne aus der chinesischen Küche.  Der Wok ist eine chinesisch Pfanne/Topf mit rundem Boden, wodurch nur der untere Teil erhitzt wird. Inzwischen gibt es jedoch auch Woks mit flachem Boden für Elektroherde. Woks sind ebenfalls in verschiedenen Materialien erhältlich, z.B. aus Gußeisen oder Edelstahl oder auch beschichtet.

 

Halbrundes Kochgefäss aus China, das dort eine jahrtausendealte Tradition besitzt. Im Wok werden Gemüse und Fleisch unter ständigem Rühren in heissem Fett kurz angebraten. Der Wok eignet sich auch zum Frittieren und mit entsprechendem Bambuseinsatz und Deckel zum Schmoren und Dämpfen. Ideal zu einem Wock ist ein Holzspatel, da damit die Zutaten scheller und besser gewendet werden können.


Wolfsbarsch


Meer- oder Seebarsch (franz. bar, loup de mer), Salzwasserfisch, mageres, festes weißes Fleisch


Worcestershire Sauce

 

Würzmittel, das es fertig zu kaufen gibt. Grundlage dieser englischen Flüssigwürze ist die Sojabohne. Worcestershire Sauce ist eine englische Würzsoße aus Pfeffer, Ingwer, Gewürznelken, Curry, Tamarinde, Sardellen, Chilli, Senfkörner, Paprika, Knoblauch, Salz, Zucker, Essig, Sherry und einigen anderen Zutaten. Sie erhält ihre Farbe unter anderem durch Reifung im Holzfass


Wraps

Den Ausdruck Sandwich werden Sie kennen - belegtes Brot auf US-Art. "Wraps" sind sozusagen gerollte Sandwiches: Pitabrot, Pfannkuchen, meist aber große Tortillafladen werden verschiedenartig belegt und um die Füllung gewickelt. Wraps kann man heiß oder kalt essen. In etwas Alufolie eingeschlagen eignen sich die kalten Wraps prima als Snack für unterwegs, als Pausenbrot oder Mittagessen am Schreibtisch. Wrap-Tortillas sind meist größer als die normalen Tortillas und werden aus Weizenmehl hergestellt, die knusprigen Maismehltortillas eignen sich nicht. Typische Füllungen sind Salate, Fleischsoßen, Käse, Salsas. Auch Resteverwertung lässt sich mit Wraps betreiben: Chili con carne, gegrillte Gemüse, Fleischragouts lassen sich darin prima verwenden.

Breakfast Wraps (Frühstück-Wraps) 4 Weizentortillas Rührei aus vier Eiern geriebener Käse Salsa knusprig gebratener Frühstücksspeck 2 gehackte Tomaten Tortillas aufwärmen und etwas Rührei in die Mitte geben. Mit Käse, Salsa, Speck und Tomaten bestreuen und aufrollen. In Alufolie wickeln und warm verzehren. 4 Portionen
Nun ja - sehr herzhaft für ein deutschsprachiges Frühstück. Schmeckt bestimmt auch als schnelles Mittagessen!

Club Wraps 4 EL Mayonaise, mit 1 TL Senf verrührt 4 Weizentortillas 225 g Truthahnbraten-Aufschnitt 225 g Honigschinken-Aufschnitt 200 g geriebener Mozzarella-Käse 2 Tomaten, in Scheiben 1/2 kl. Zwiebel, gehackt
8 Scheiben Frühstücksspeck, knusprig gebraten und zerkrümelt Salz und Pfeffer nach Geschmack Mayonaise dünn auf die Tortillas streichen, die restlichen Zutaten gleichmäßig daraufschichten und aufrollen. 4 Portionen Diese Wraps orientieren sich am klassischen Club-Sandwich.

Ham and Egg Salad Wraps (Eier-Schinken-Salat) 4 hartgekochte Eier, gehackt 150 g gek. Schinken, in Würfeln
100 g gehackter Staudensellerie 3 gehackte Frühlingszwiebeln 4 EL Mayonaise 1 TL Senf 1 EL Yoghurt Salz, Pfeffer, Prise Zucker 6 Salatblätter 6 gr. Weizenmehl-Tortillas  Aus den ersten acht Zutaten einen Eiersalat herstellen. Tortillas mit Salatblatt belegen, mit Eiersalat bestreichen und fest aufrollen. 6 Portionen

Mexican Wraps 6 große Weizentortillas 6 Blätter Eissalat 1 feingehackte rote Paprikaschote 4 feingehackte Tomaten 450 Gramm Roastbeef in Scheiben (Aufschnitt) Salsa nach Geschmack Für jeden "Wrap" ein ausreichend großes Stück Alufolie abreißen, Tortilla darauflegen. Salat, Fleisch, Tomaten, Paprika und Salsa darauf verteilen. Tortilla fest aufrollen und dann in Alufolie einschlagen. 6 Portionen

Pork Wraps with cucumber relish (mit Gurkenrelish) 500 g Schweineschnitzel 60 ml Zitronensaft 60 ml Olivenöl
etw. getr. Rosmarin Salz und Pfeffer 125 g zerkrümelter Feta-Käse (Schafskäse) 1 kl. Salatgurke, gewürfelt 18 Mini-Pita-Brote (oder sechs große) einige Salatblätter Schweinefleisch mit Zitronensaft und Olivenöl bestreichen, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen und kurz braun und gar braten. Warm stellen. Restliches Öl und Zitronensaft mit dem Feta-Käse vermischen, Gurken und Zwiebel dazugeben, abschmecken mit Salz und Pfeffer. Pitas durchscheiden, mit Salat belegen. Schweinefleisch in feine Scheiben schneiden und auf die Brottaschen verteilen, jeweils etwas Gurken-Relish daraufgeben.
6 Portionen

Veggie Wrap (Gemüse-Wrap) 4 Weizentortillas 8 dünne Scheiben Käse 1 Avocado, in dünne Scheiben geschnitten
gegrillte oder gedünstete Gemüse (Pilze, Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika, Kidneybohnen) 4 große Salatblätter etwas Essig-Öl-Dressing, ger. Käse Salatblätter auf die Tortillas legen, mit Käse, Avocado und Gemüsen belegen, mit etwas Dressing besprenkeln. Einrollen und dabei die Seiten einklappen. 4 Portionen
Nicht-Vegetarier können gegrillte Putenbrust, Rindfleischstreifen dazugeben - gut würzen, kurz anbraten und mit den Gemüsen mischen.

Apple Cinnamon Roll Ups (Apfel-Zimt-Rollen) 4 Weizentortillas 1 Paket Frischkäse (Philadelphia) 2 Äpfel, geschält, fein geraffelt Zucker und Zimt nach Geschmack Frischkäse im Mixer cremig rühren, Äpfel, Zucker und Zimt dazugeben und gut vermischen. Tortillas mit der Creme bestreichen und aufrollen, in Plastikfolie wickeln und kühlen, wenn Sie sie nicht sofort servieren. 4 Portionen 


Wuchtig

 

Ein alkoholreicher Wein mit viel Körper.


Wurstsalat - Feuriger

Gourmetherzinfo: Feuriger Wurstsalat mit Roggenmischbrot Zutaten für zwei Personen 120 g Debreziner 100 g Rindswurst 100 g Schinkenwurst 1/4 Zwiebel rot 1/2 Frühlingszwiebel 1/2 Apfel 1 EL Kapern 1/2 EL Schnittlauch 3 EL Kresse 2 Scheiben Roggenmischbrot 4 Radieschen je 1/4 Paprikaschoten rot und gelb 1/2 Chilischote 1 Essiggurke 1 EL Koriander 8 Stück Salat-Blätter (lollo bianco) 4 EL Sherryessig 3 EL Rapsöl kalt gepresst (Jod-)Salz, Pfeffer Vorbereitung Würste in mittelfeine Scheibchen schneiden. Chilischote in feine Röllchen schneiden. Frühlingszwiebel säubern und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Apfel-Kernhaus ausstechen und in Blätter schneiden. Paprika entkernen, säubern und in Streifen schneiden. Schnittlauch fein schneiden. Radieschen säubern und in feine Scheibchen schneiden. Essiggurke längs halbieren und in Scheiben schneiden. Salatblätter waschen und trocknen. Koriander abzupfen und grob schneiden. Zubereitung Wurst mit Chili, Zwiebeln, Frühlingszwiebel, Apfel, Kapern, Paprika, Schnittlauch, Radieschen, etwas Kresse, Koriander gut vermengen. Sherryessig, Rapsöl zugeben, mit Jodsalz und Pfeffer würzen, einige Stunden ziehen lassen. Anrichten Tiefen Teller mit Salatblättern auslegen, Wurstsalat darauf anrichten, mit Kresse garnieren - Roggenmischbrot dazu reichen


Würze


Speisewürze. Der Umgang mit Gewürzen ist eigentlich nicht kompliziert. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl besteht kein Grund zur Sorge, dass ein Gericht überwürzt werden könnte. Wichtig ist, dass erst nach dem Zufügen von Gewürzen gesalzt wird. Mit etwas Mut zum Experimentieren ist die Kunst des Würzens leicht zu erlernen. Wichtig ist, mit geringen Dosierungen zu starten und den Geschmack zwischendurch zu prüfen. Viele Gewürze entfalten erst nach dem berühmten "das muss erst noch durchziehen" ihre volle Würzkraft.

 

Gewürze und Kräuter sind in der verschlossenen Originaldose bis zu drei Jahren haltbar. Nach dem Öffnen sollten sie jedoch innerhalb eines halben Jahres verbraucht werden, da sie durch den Einfluss von Licht, Wärme und Feuchtigkeit an Aroma, Farbe und Würzkraft verlieren. Für alle Gewürze gilt - geben Sie sie nie direkt aus der Packung in die heißen Speisen. Der Kochdampf verklebt die feinen Gewürzpartikel. Es kommt zu Aromaverlusten und es bilden sich Klümpchen, was das Dosieren erschwert

 


 Wurzelfleisch Steirisches

(ca. 4 Portionen) 1 kg Bauchfleisch oder Schopfbraten Salz 1/8 l Essig 1 Lorbeerblatt 1 Stück Zimtrinde 5 Pfefferkörner 3 Gewürznelken 1 Wurzelwerk 2 Zwiebeln  frischer Kren nach Geschmack Die in Mulltuch eingebundenen Gewürze in gesalzenem, mit Essig abgesäuertem Wasser aufkochen., das Schweinefleisch hineingeben und halbweich kochen. Das Wurzelwerk und die Zwiebel nudelig schneiden und über das Fleisch geben. Alles zusammen langsam weich dünsten. Das Fleisch beim Anrichten schneiden und die Suppe mit den Wurzeln darübergießen. Darüber den frisch geschabten Kren nach Geschmack geben. Das Ganze mit Semmelknödeln heiß servieren.


 

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