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Wacholder
Wachtel
Wädli
Wan Tan
Wasser
Wasserbad
Wasser + Bunte
Eiswürfeln >
Wasser + Frucht
Wasser + Kaffee
Wasser + Wein
Wein
Weinstein
Weiße
Grundsaucen
Weißer Thunfisch
Weißwurst
Well-done
Wellfleisch
Wellington
Wels - Waller
Westmoreland
Wilder Reis
Wiener Apfelstrudel
Wiener Schnitzel
Witzigmann Eckart
Wohlfühlen
Wolfsbarsch
Wok
Worcestershire Sauce
Wraps
Wuchtig
Würze
Wacholder
Strauchförmiges Zypressengewächs. Seine erbsengroßen Früchte sind dunkelblau.
Diese Beeren können als Gewürz für Sauerkraut, Wildbraten und Wacholderlikör
verwendet werden.
Wachtel
kleinstes Federwild aus der Familie der Feldhühner
Wädli
Stück aus der vorderen Schweinshaxe, in Deutschland Eisbein genannt.
Wan
Tan
chinesische gefüllte Nudeltasche
Wasser
Wasser
ist ein lebenswichtiges Element. Der menschliche Körper besteht zu mehr als der
Hälfte aus Wasser, Babys sogar zu Dreiviertel, und dieser Wasserhaushalt
verträgt nur geringe Schwankungen. Für den menschlichen Genuss wird das Wasser
durch Bohrlöcher hoch gepumpt, falls es nicht durch eigenen Druck sprudelt.
Mineralwasser: Auch der Einfachheit halber "Mineralwasser" genannt, ist es das
einzige Lebensmittel, welches eine amtliche Anerkennung benötigt bevor es
verkauft wird. Kein natürliches Mineralwasser gleicht in seinen Werten dem
anderen. Das ist naturgegeben, denn beim Durchlauf durch die Gesteinsschichten
nimmt das ursprüngliche Regenwasser, nachdem es zunächst alle Fremdstoffe
abgegeben und kristallklar gefiltert wurde, die unterschiedlichsten Mineralien
auf.
Dass Wasser nicht nur ein einfacher und günstiger Durstlöscher, sondern
auch ein Genussmittel ist, ist schon seit den Zeiten der Römer bekannt. Heute
ist der Trend zum Wasser ungebrochen. Die Lifestyle-Generation hat das Wasser
als Schönheits- und Wellness-Quelle für sich entdeckt und weiß: Wasser ist ein
natürlich reiner und unbeschwerter Genuss.
Auch wenn Wasser allgemein als geschmacksneutral gilt, gibt es zwischen Wasser
und Wasser doch Unterschiede.
Warum schmeckt Mineralwasser unterschiedlich? Die Mineralisation eines Wassers
entscheidet seinen Geschmack.
Natrium: Je mehr Natrium enthalten ist, um so salziger schmeckt das Wasser.
Sulfat: Ein Schwefelsalz. Sulfatreiche Wässer schmecken leicht bitter. Da sie
die Verdauung in besonderem Maß anregen, gelten sie als "antialkoholische
Magenbitter". Kohlensäure: Wie der Name schon sagt, schmeckt Kohlensäure leicht
sauer. Wässer mit einem Kohlensäuregehalt über 250 mg/l werden deshalb auch
häufig "Säuerling" genannt. Kohlensäure ist ein Geschmacksträger, der die
jeweilige Charakteristik des Wassers verstärkt. Eisen: Wässer mit einem hohen
Gehalt des Spurenelements Eisen werden auch geschmacklich als "metallisch"
empfunden. Geringe Mineralisation: Wässer, die kaum Mineralstoffe enthalten,
werden als "weich" und "sanft" im Geschmack umschrieben. Eine Empfehlung,
welches Wasser nun am besten schmeckt, gibt es nicht. Hier spielt der
persönliche Geschmack, aber auch die Verwendung eine Rolle. Für Wasser gilt
gleiches wie für Wein: Probieren und dann bei der Lieblingssorte bleiben.
Kaltes Wasser wird oftmals zum Verlängern von Salatsaucen aus Essig und Öl
verwendet, um Kalorien zu sparen, oder die Sauce zu verdünnen. Dabei reicht es,
wenn man das Wasser etwas aus der Leitung ablaufen läßt, um frisches kühles
Wasser zu verwenden. Es gibt aber auch Rezepte, in denen wird eiskaltes Wasser
benötigt, um entweder Gemüse nach dem Blanchieren abzuschrecken, oder einen
besonders klebrigen Teig besser verarbeiten zu können. Dann kann man sogar die
Hände vorher in das Eiswasser tauchen, damit der Teig nicht an den sonst warmen
Händen kleben bleibt. Für Eiswasser gibt man einfach ein paar Eiswürfel in eine
Schale und füllt sie mit kaltem Leitungswasser auf.
Wasserbad >
Bain-marie. Empfindliche Sossen, Crèmespeisen und Puddinge, in einem
kleinen Topf der in einem grösseren Topf mit kochendem Wasser hängt,
behutsam garen.
Wässern
> In frisches, laufendes Wasser legen
Wasser + Bunte Eiswürfeln
> Orangensaft Apfelsaft Schwarzer
Johannisbeernektar Traubensaft > Den Saft in einen Eiswürfelbereiter füllen und
in das Tiefkühlfach stellen. Mineralwasser in ein Glas füllen und die bunten
Eiswürfel dazu geben.
Wasser + Frucht
> die gesunde Erfrischung > Mit Fruchtsaft gemischt, wird Wasser zum
köstlich-erfrischenden Durstlöscher. Der Vorteil der selbst gemachten
Fruchtschorlen ist dabei, dass man selbst den Grad der Süße und den Gehalt an
Kohlensäure bestimmen kann.
Die Fruchtschorle ist aber nicht nur eine natürliche Erfrischung, sondern auch
ein hervorragendes isotonisches Getränk. Neben der notwendigen Flüssigkeit und
wertvollen Mineralstoffen liefert die Fruchtschorle auch Kohlehydrate. Diese
Kohlehydrate des Fruchtsaftes können vom Körper schnell aufgenommen werden. So
bleibt die Leistungsfähigkeit des Körpers erhalten. Und das ist nicht nur für
Sportler wichtig. Der Sport-Mix einer Fruchtschorle sollte zu 1/3 aus Fruchtsaft
bestehen und zu 2/3 aus Wasser. Eine solche Fruchtschorle ist für
Freizeitsportler zum Ausgleich des isotonischen Haushalts vollkommen ausreichend
und die günstigere Alternative zu den angebotenen ISO-Drinks.
Wasser + Kaffee >
Vor allem in den Ländern rund um das Mittelmeer gehört
zur Tasse Kaffee oder zum Espresso
immer ein Glas Wasser dazu. Dieser Brauch ist nicht nur eine Modeerscheinung,
sondern hat folgende Bewandnis:
Durch einen Schluck Wasser zum Kaffee wird der Geschmackssinn neutralisiert. Das
feine Kaffee-Erlebnis stellt sich so unverfälscht mit jedem Schluck auf' s Neue
ein.
In den Wiener Kaffeehäusern wurde zum Kaffee neben dem Wasser auch gleich der
Schlüssel zur Toilette mitserviert. Das im Kaffee gelöste Koffein regt die
Nierentätigkeit an und wirkt harntreibend. Mit jeder Tasse Kaffee geht dem
Körper also Flüssigkeit verloren. Das Wasser dient vor allem der Regulierung des
Der Kaffee wird durch den zusätzlichen Konsum von Wasser im Magen "verdünnt".
Dadurch werden die im Kaffee enthaltenen Reizstoffe abgemildert.
Wasser + Wein >
eine harmonische Mischung > Die Kombination von Wein und Wasser (nicht als
Schorlen,
sondern als gleichwertiges Getränke-Paar) liegt eindeutig im Trend. Diese
Mischung bietet eine ausgewogene Balance von Genuss und Erfrischung. Früher
wurde vielfach die Flasche Mineralwasser allenfalls von denjenigen geordert, die
noch fahren mussten. Heute dient natürliches Mineralwasser unter den
Weintrinkern als kulinarisch perfekte Ergänzung zu jedem edlen Tropfen. Viele
Restaurants haben auf diese Entwicklung reagiert und bieten mittlerweile auch
ein differenziertes Sortiment von Mineralwässern an.
Das hat gute Gründe: Die, vor allem in Weißwein enthaltene, Weinsäure kann zur
Übersäuerung des Magens führen. Hydrogencarbonathaltiges Mineralwasser wirkt
hier ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers und verbessert die
Bekömmlichkeit. Außerdem neutralisiert ein Schluck Wasser die Geschmacksnerven,
so dass jeder Tropfen aufs Neue das spezielle Aroma des Weins entfalten kann.
Dabei sollte auf die individuellen Eigenheiten des Wassers geachtet werden. Der
Mineral-, Kohlensäure- und Schwefelgehalt (Sulfat) wirkt sich deutlich auf die
Geschmackswahrnehmung des Weines aus. So kann z. B. Kohlensäure die
Geschmackskomponenten eines Weines verstärken. Das bedeutet, der Wein schmeckt
unter Umständen kräftiger und säurebetonter. Eine gute Empfehlung ist ein
kohlensäurearmes, ausgewogen und niedrig mineralisiertes Mineralwasser.
Weinschorlen - auf die richtige Mischung kommt es an > Immer noch gilt die
(Ver-)Mischung von Wein und Wasser als verpönt. Dabei finden, sofern mit
natürlichem Mineralwasser gemischt wird, zwei edle Getränke zueinander.
Während die Franzosen über dieses Verhältnis die Nase rümpfen, ist die
Weinschorle vor allem in der Pfalz und im Badischen, sowie in Österreich äußerst
beliebt. Im sonnigen Südwesten gilt sie vor allem in den Sommermonaten als
erfrischende Alternative zum Bier. Die klassische Schorle dieser Region wird im
Verhältnis 2/3 Wein (meist Riesling halbtrocken) und 1/3 Wasser gemischt.
Wer gerne leicht genießt, darf begleitend zum Essen ruhig auch die Weinschorle
wählen. Denn für moderne Genießer gilt: Sie trinken, was ihnen schmeckt.
Probieren Sie aus, welche Mischung ihren Geschmack am besten trifft. Beachten
Sie dabei, dass die Inhaltsstoffe von Wein und Wasser miteinander reagieren und
das Geschmackserlebnis beeinträchtigen können. Wählen Sie deshalb nicht nur den
Wein mit Bedacht aus, sondern auch ihr Wasser.
Wein
Wein ist mehr als Alkohol in Flaschen - Wein ist Geschichte, Handwerk,
Kunstwerk, Genuss, Lebensfreude, ...“Im Wein liegt bekanntlich Wahrheit. Doch
wie die Wahrheit genau lautet, darüber streiten sich die Experten. Nachdem
Alkohol lange Zeit als gesundheitsschädlich verurteilt wurde, kommen neuere
Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass eine mäßige Aufnahme vor Herzinfarkt
schützt. Durch alkoholische Gärung aus Traubensaft gewonnenes Getränk. Man
unterscheidet Weißwein, Rotwein, Rosé Wein, Dessertwein, Schaumwein, Perlwein.
Die wichtigsten, europäischen Weinanbauländer sind: Frankreich, Deutschland,
Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Schweiz, Ungarn, Kroatien, Serbien,
Slowakei, Griechenland und Bulgarien. Zu den international wichtigen
Weinanbauländer zählen Kalifornien, Süd- und Nordafrika, Chile und die Ukraine.
Die Prädikate sind zusätzliche Auszeichnungen. Der Qualitätsstufe aufsteigend
heißen sie: Kabinett, Spätlese , Auslese , Beerenauslese , Trockenbeerenauslese
, Eiswein (aus, bei der Lese bis zur Kelterung gefrorenen Trauben). Der
Alkoholgehalt liegt im allgemeinen zwischen 9 und 14 Prozent. Weine ab 12
Prozent gelten als schwer. Die Weinfolge geht von Weißwein zu rot, von leicht zu
kräftig, von alkoholarm zu alkoholreich. Zu Speisen mit regionaler Verwurzelung
empfehlen sich Weine aus demselben Gebiet. Einfache Speisen verlangen einfache
Weine und umgekehrt. Oft entscheidet Zubereitungsart des Fleisches (mit Sauce
oder grilliert usw.) über die Wahl des Weines.
www.weinimwww.de
www.wein-abc.de
Weinstein
Gelegentlich bildet sich in Weinen farbloser, weißer oder
rötlicher Weinstein. Auf diese Weise wird überschüssige Säure abgebaut. Die
Qualität eines Weines wird dadurch nicht beeinträchtigt. Sie sollten den
Weinstein aber aus optischen Gründen nicht in das Glass gießen.
Weinsuppe
für Kranke
Eine Wein-Suppe für Kranke zu machen - Siede ein Ei in Wein hart, und nimm die
Dotter heraus, zerreibe sie, und thue Wein und Zucker daran, mache eine Suppe
daraus. NB. wann ein krank gewesener etliche Tage nach einander davon isset , so
gewinn er wieder Fleisch: Ist von einem berühmten Medico verordnet worden.
Weiße
Grundsaucen
Die weißen Grundsaucen lassen sich in vier Grundsaucen mit Ableitungen
unterteilen: Aus dem (siehe) Fond blanc entsteht die Velouté de veau, aus dieser
die Sauce allemande. Aus dem Fond de volaille entsteht die Velouté de volaille,
aus der die Sauce suprême abgeleitet wird. Der Fond de poisson ergibt die
Velouté de poisson, eine weitere Anleitung hiervon ist die Sauce au vin blanc.
Milch ist die Grundlage für die Sauce Béchamel, die vierte weiße Grundsauce. Die
weißen Grundsaucen werden zu Schlachtfleisch, Geflügel und Gemüse gereicht.
Weißer
Thunfisch
(Germon oder Albacore) einziger Thunfisch mit weißem Fleisch
Weißwurst
Well-done
bien cuit. Well done > gut durchgebraten
Wellfleisch
Das Wellfleisch ist neben Blut- und Leberwurst der Hauptbestandteil der
Schlachtschüssel. Dieses besonders fette Siedfleisch ist das Bauchfleisch des
frischgeschlachteten Schweines, das nur kurz gekocht und mit Meerrettich und
Senf zu Sauerkraut und Kartoffeln gereicht wird.
Wellington
Gebratenes Fleisch in Blätterteighülle. Das Rindsfilet
wird à la Wellington zubereitet: Das Filet im Stück halb durch
braten, eine Duxelles auf das Stück streichen und das Fleisch mit
Speckstreifen umwickeln. In einem Blätterteigmantel wird das Filet dann nochmals
kurz im Ofen gebacken (nicht ganz durch). Dazu reicht man Madeirasauce mit
Trüffeln.
Mit Blätterteig, Eigelb zum Bestreichen, Duxelles und einem Rindsfilet wird
dieses herrliche Gericht zubereitet. Duxelles wird aus Champignons hergestellt.
Diese werden fein zerhackt, mit fein geschnittenen Zwiebeln und Kräutern im Fett
gedünstet und würzig gewürzt. Die Duxelles fängt den Brataroma-Saft vom Fleisch
auf. Viele Feinschmecker lieben die Duxelles-Blätterteig-Aroma-Harmonie. Der
frisch gebackene Teig mit der saftigen Pilz-Duxellesmasse und dem zarten
Filetfleisch kann einem wirklich ins schwärmen bringen.
Wels
- Waller
(franz. glanne, engl. wels catfish) größter europäischer Süßwasserfisch, bis zu
3 m lang und 250 kg schwer, schuppenloser Breitmäuler mit den typisch langen
Bartfäden, Bodensee und Donau, junges Welsfleisch ist fast grätenlos,
schmackhaft, fett und fest
Westmoreland
Nur kurz gebratenes Fleisch wird mit dieser Garnitur gereicht: Eine
(siehe) Demiglace-Sauce wird von Silberzwiebeln und gehackten Cornichons
begleitet.
Wilder
Reis
Der wilde Reis ist keine Reisart, sondern der Same eines Wassergrases. In
Amerika wird der wilde Reis teilweise als Beilage zu einigen Speisen gereicht.
Wiener
Apfelstrudel
1 Pkt. Strudelblätter, fertig 1500 g Äpfel, sauer 40 g
Butter 80 g Semmelbrösel 100 g Zucker 20 g Zimt 60 g Rosinen, in Rum eingeweicht
250 ml Sauerrahm 80 g Walnüsse, grobgehackte 50 g Puderzucker zum Bestreuen Den
Strudelteig auf einem mit Mehl bestäubten Tuch rechteckig ausrollen (oder eben
nur drauflegen) und papierdünn ausziehen, oder so dünn es eben geht. Zwei
Drittel der Teigfläche mit den in Butter hellbraun gerösteten Semmelbröseln, den
geschälten, blättrig geschnittenen Äpfeln, Zimt, Zucker und Rosinen bestreuen.
Das letzte Drittel des Teiges mit zerlassener Butter bestreichen. Dicke
Teigränder wegschneiden. (zu Streifen ausrollen und über den Strudel legen). Vor
dem Zusammenrollen den Sauerrahm und die Nüsse über die Äpfel verteilen. Strudel
in blechlange Stücke schneiden, ( um die Ecke legen wie ein Riesenkipferl) auf
ein schwach befettetes Backblech legen und mit zerlassener Butter bestreichen.
Während der Backzeit von ca. 25 Minuten bei 190° C nochmals mit Butter
bepinseln, rasten lassen, angezuckert und warm servieren.
Wiener
Schnitzel
Für 4 Personen: 4 bleistiftdicke Doppelscheiben aus der Kalbsnuß, die an der
einen Längsseite noch zusammenhängen (jeweils ca. 120 bis 150 g) oder aus dem
Frikandeau, der Oberschale, Salz, Pfeffer, Muskat,
2 gehäufte EL Mehl, 2 Eier, ca. 100 g Semmelbrösel (Paniermehl), Schweine- oder
Butterschmalz zum Ausbacken. Zartes Fleisch mit der glatten Seite eines
Fleischklopfers oder mit der flachen Klinge eines breitschneidigen Messers
vorsichtig flach klopfen – die Scheiben sollten dann etwa vier Millimeter dünn
sein. Sollte das Fleisch mehr elastisch als mürbe sein, energisch klopfen, bis
sich die Fasern entspannen. Sie jedoch nicht zerstören. Falls der Metzger sie
nicht bereits entfernt hat, die Haut rundum mit einem spitzen Messer einritzen,
damit sich die Schnitzel in der Hitze nicht wölben. Das Fleisch erst unmittelbar
vor dem Zubereiten salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Drei Teller
bereitstellen: einen für das Mehl, einen anderen für die verquirlten Eier und
schließlich einen für die Semmelbrösel. Semmelbrösel kann man übrigens ganz
leicht selber machen: Trockenes, übrig gebliebenes Weißbrot, nach Belieben
natürlich auch Graubrot oder Vollkornbrot, im Mixer, in der guten alten
Semmelbröselreibe von der Großmutter oder mit Hilfe eines Nudelholzes auf einem
Backblech zerkleinern. Dabei mit Klarsichtfolie zudecken, damit die Brösel nicht
in der Gegend herumfliegen. Das Fett zweifingerhoch in einer großen Pfanne
erhitzen. Erst jetzt die Schnitzel zuerst in Mehl wenden, alles Überschüssige
abschütteln, bevor man sie im Ei dreht und zuletzt in die Brösel legt und
wendet, bis sie überall davon überzogen sind. Die Brösel vorsichtig andrücken,
damit sie besser haften. Die Schnitzel sofort ins heiße Fett legen, das nunmehr
aufrauschen soll. Nur so viele Schnitzel auf einmal hineinlegen, wie bequem
nebeneinander schwimmen können. Immer wieder an der Pfanne rütteln und so die
Schnitzel bewegen, dabei sollte heißes Fett immer wieder über die Oberfläche
schwappen – das ist wichtig, damit die Panierung aufgehen und sich über dem
Fleisch wölben kann. Soufflieren nennt das der Fachmann. Nach einer Minute
sollte die Unterseite golden gebräunt sein, dann das Schnitzel wenden und auch
die andere Seite unter Rütteln bräunen. Wenn nötig, die Schnitzel im 100 Grad
heißen Ofen wenige Minuten warm halten, dafür jedoch auf keinen Fall
übereinander legen, weil sonst die Kruste aufweicht. Serviert werden die fast
tellergroßen Wiener Schnitzel klassisch mit einem Zitronenviertel und
Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln und Gurkensalat ohne weitere Beilagen. Werden
Schweineschnitzel auf gleiche Art zubereitet, dürfen sie in der Gastronomie
nicht "Wiener Schnitzel" genannt werden, sondern nur Schnitzel Wiener Art oder
Wiener Schnitzel vom Schwein
Wild
http://www.3sat.de/geniessen/rezepte/24116/
Witzigmann
Eckart
Dreh- und Angelpunkt ist die Küche - wie sollte es anders sein. Etwas anders ist
es allerdings schon in der Palazzo Küche. Die eigens für die Ansprüche eines
Sternekochs konzipierte Küchen-Container-Anlage besteht aus insgesamt acht
12-Meter-Containern. Bereits ab dem späten Vormittag treffen die 14 ausgelernten
Köchinnen und Köche gemeinsam mit 8 Küchenhilfen die Vorbereitungen für den
Abend. In zwei Warmküchen werden die Hauptgerichte zubereitet, die dann in den
beiden Anrichteküchen auf die Teller arrangiert werden. Das Dessert wird in
einer eigens dafür bestimmten Kaltküche angerichtet. Nur die besten Zutaten in
frischer Qualität werden in der Palazzo-Küche verarbeitet. Alle Produkte, auf
deren einwandfreie Qualität Eckart Witzigmann höchsten Wert legt, werden in zwei
Kühlcontainern aufbewahrt, die bis zu minus 24 °C kühlen. Pro Vorstellung werden
2.000 Teller, 1.500 Gläser und 2.400 Besteckteile in der Waschstraße gereinigt
Wohlfühlen
Wok
Gewölbte Eisenpfanne aus der chinesischen Küche.
Der Wok ist eine chinesisch Pfanne/Topf mit rundem Boden,
wodurch nur der untere Teil erhitzt wird. Inzwischen gibt es jedoch auch
Woks mit flachem Boden für Elektroherde. Woks sind ebenfalls in verschiedenen
Materialien erhältlich, z.B. aus Gußeisen oder Edelstahl oder auch beschichtet.
Halbrundes Kochgefäss aus China, das dort eine jahrtausendealte
Tradition besitzt. Im Wok werden Gemüse und Fleisch unter ständigem Rühren
in heissem Fett kurz angebraten. Der Wok eignet sich auch zum Frittieren und
mit entsprechendem Bambuseinsatz und Deckel zum Schmoren und Dämpfen. Ideal
zu einem Wock ist ein Holzspatel, da damit die Zutaten scheller und besser
gewendet werden können.
Wolfsbarsch
Meer- oder Seebarsch (franz. bar, loup de mer), Salzwasserfisch, mageres,
festes weißes Fleisch
Worcestershire
Sauce
Würzmittel, das es fertig zu kaufen gibt. Grundlage dieser
englischen Flüssigwürze ist die Sojabohne.
Worcestershire Sauce ist eine englische Würzsoße aus Pfeffer, Ingwer,
Gewürznelken, Curry, Tamarinde, Sardellen, Chilli, Senfkörner, Paprika,
Knoblauch, Salz, Zucker, Essig, Sherry und einigen anderen Zutaten.
Sie erhält ihre Farbe unter anderem durch Reifung im Holzfass
Wraps
Den Ausdruck Sandwich werden Sie kennen - belegtes Brot auf US-Art. "Wraps" sind
sozusagen gerollte Sandwiches: Pitabrot, Pfannkuchen, meist aber große
Tortillafladen werden verschiedenartig belegt und um die Füllung gewickelt.
Wraps kann man heiß oder kalt essen. In etwas Alufolie eingeschlagen eignen sich
die kalten Wraps prima als Snack für unterwegs, als Pausenbrot oder Mittagessen
am Schreibtisch. Wrap-Tortillas sind meist größer als die normalen Tortillas und
werden aus Weizenmehl hergestellt, die knusprigen Maismehltortillas eignen sich
nicht. Typische Füllungen sind Salate, Fleischsoßen, Käse, Salsas. Auch
Resteverwertung lässt sich mit Wraps betreiben: Chili con carne, gegrillte
Gemüse, Fleischragouts lassen sich darin prima verwenden.
Breakfast Wraps (Frühstück-Wraps) 4 Weizentortillas
Rührei aus vier Eiern geriebener Käse Salsa knusprig gebratener Frühstücksspeck
2 gehackte Tomaten Tortillas aufwärmen und etwas Rührei in die Mitte geben. Mit
Käse, Salsa, Speck und Tomaten bestreuen und aufrollen. In Alufolie wickeln und
warm verzehren. 4 Portionen
Nun ja - sehr herzhaft für ein deutschsprachiges Frühstück. Schmeckt bestimmt
auch als schnelles Mittagessen!
Club Wraps 4 EL Mayonaise, mit 1 TL Senf verrührt 4
Weizentortillas 225 g Truthahnbraten-Aufschnitt 225 g Honigschinken-Aufschnitt
200 g geriebener Mozzarella-Käse 2 Tomaten, in Scheiben 1/2 kl. Zwiebel, gehackt
8 Scheiben Frühstücksspeck, knusprig gebraten und zerkrümelt Salz und Pfeffer
nach Geschmack Mayonaise dünn auf die Tortillas streichen, die restlichen
Zutaten gleichmäßig daraufschichten und aufrollen. 4 Portionen Diese Wraps
orientieren sich am klassischen Club-Sandwich.
Ham and Egg Salad Wraps (Eier-Schinken-Salat) 4
hartgekochte Eier, gehackt 150 g gek. Schinken, in Würfeln
100 g gehackter Staudensellerie 3 gehackte Frühlingszwiebeln 4 EL Mayonaise 1 TL
Senf 1 EL Yoghurt Salz, Pfeffer, Prise Zucker 6 Salatblätter 6 gr.
Weizenmehl-Tortillas Aus den ersten acht Zutaten einen Eiersalat
herstellen. Tortillas mit Salatblatt belegen, mit Eiersalat bestreichen und fest
aufrollen. 6 Portionen
Mexican Wraps 6 große Weizentortillas 6 Blätter
Eissalat 1 feingehackte rote Paprikaschote 4 feingehackte Tomaten 450 Gramm
Roastbeef in Scheiben (Aufschnitt) Salsa nach Geschmack Für jeden "Wrap" ein
ausreichend großes Stück Alufolie abreißen, Tortilla darauflegen. Salat,
Fleisch, Tomaten, Paprika und Salsa darauf verteilen. Tortilla fest aufrollen
und dann in Alufolie einschlagen. 6 Portionen
Pork Wraps with cucumber relish (mit Gurkenrelish)
500 g Schweineschnitzel 60 ml Zitronensaft 60 ml Olivenöl
etw. getr. Rosmarin Salz und Pfeffer 125 g zerkrümelter Feta-Käse (Schafskäse) 1
kl. Salatgurke, gewürfelt 18 Mini-Pita-Brote (oder sechs große) einige
Salatblätter Schweinefleisch mit Zitronensaft und Olivenöl bestreichen, mit
Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen und kurz braun und gar braten. Warm stellen.
Restliches Öl und Zitronensaft mit dem Feta-Käse vermischen, Gurken und Zwiebel
dazugeben, abschmecken mit Salz und Pfeffer. Pitas durchscheiden, mit Salat
belegen. Schweinefleisch in feine Scheiben schneiden und auf die Brottaschen
verteilen, jeweils etwas Gurken-Relish daraufgeben.
6 Portionen
Veggie Wrap (Gemüse-Wrap) 4 Weizentortillas 8 dünne
Scheiben Käse 1 Avocado, in dünne Scheiben geschnitten
gegrillte oder gedünstete Gemüse (Pilze, Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika,
Kidneybohnen) 4 große Salatblätter etwas Essig-Öl-Dressing, ger. Käse
Salatblätter auf die Tortillas legen, mit Käse, Avocado und Gemüsen belegen, mit
etwas Dressing besprenkeln. Einrollen und dabei die Seiten einklappen. 4
Portionen
Nicht-Vegetarier können gegrillte Putenbrust, Rindfleischstreifen dazugeben -
gut würzen, kurz anbraten und mit den Gemüsen mischen.
Apple Cinnamon Roll Ups (Apfel-Zimt-Rollen) 4
Weizentortillas 1 Paket Frischkäse (Philadelphia) 2 Äpfel, geschält, fein
geraffelt Zucker und Zimt nach Geschmack Frischkäse im Mixer cremig rühren,
Äpfel, Zucker und Zimt dazugeben und gut vermischen. Tortillas mit der Creme
bestreichen und aufrollen, in Plastikfolie wickeln und kühlen, wenn Sie sie
nicht sofort servieren. 4 Portionen
Wuchtig
Ein alkoholreicher Wein mit viel Körper.
Wurstsalat
- Feuriger
Gourmetherzinfo:
Feuriger Wurstsalat mit Roggenmischbrot Zutaten für zwei Personen 120 g
Debreziner 100 g Rindswurst 100 g Schinkenwurst 1/4 Zwiebel rot 1/2
Frühlingszwiebel 1/2 Apfel 1 EL Kapern 1/2 EL Schnittlauch 3 EL Kresse 2
Scheiben Roggenmischbrot 4 Radieschen je 1/4 Paprikaschoten rot und gelb 1/2
Chilischote 1 Essiggurke 1 EL Koriander 8 Stück Salat-Blätter (lollo bianco) 4
EL Sherryessig 3 EL Rapsöl kalt gepresst (Jod-)Salz, Pfeffer Vorbereitung Würste
in mittelfeine Scheibchen schneiden. Chilischote in feine Röllchen schneiden.
Frühlingszwiebel säubern und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in
Streifen schneiden. Apfel-Kernhaus ausstechen und in Blätter schneiden. Paprika
entkernen, säubern und in Streifen schneiden. Schnittlauch fein schneiden.
Radieschen säubern und in feine Scheibchen schneiden. Essiggurke längs halbieren
und in Scheiben schneiden. Salatblätter waschen und trocknen. Koriander abzupfen
und grob schneiden. Zubereitung Wurst mit Chili, Zwiebeln, Frühlingszwiebel,
Apfel, Kapern, Paprika, Schnittlauch, Radieschen, etwas Kresse, Koriander gut
vermengen. Sherryessig, Rapsöl zugeben, mit Jodsalz und Pfeffer würzen, einige
Stunden ziehen lassen. Anrichten Tiefen Teller mit Salatblättern auslegen,
Wurstsalat darauf anrichten, mit Kresse garnieren - Roggenmischbrot dazu reichen
Würze
Speisewürze. Der Umgang mit Gewürzen ist eigentlich nicht
kompliziert. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl besteht kein Grund zur Sorge,
dass ein Gericht überwürzt werden könnte. Wichtig ist, dass erst nach dem
Zufügen von Gewürzen gesalzt wird. Mit etwas Mut zum Experimentieren ist die
Kunst des Würzens leicht zu erlernen. Wichtig ist, mit geringen Dosierungen zu
starten und den Geschmack zwischendurch zu prüfen. Viele Gewürze entfalten erst
nach dem berühmten "das muss erst noch durchziehen" ihre volle Würzkraft.
Gewürze und Kräuter sind in der verschlossenen Originaldose bis zu drei Jahren
haltbar. Nach dem Öffnen sollten sie jedoch innerhalb eines halben Jahres
verbraucht werden, da sie durch den Einfluss von Licht, Wärme und Feuchtigkeit
an Aroma, Farbe und Würzkraft verlieren. Für alle Gewürze gilt - geben Sie sie
nie direkt aus der Packung in die heißen Speisen. Der Kochdampf verklebt die
feinen Gewürzpartikel. Es kommt zu Aromaverlusten und es bilden sich Klümpchen,
was das Dosieren erschwert
Wurzelfleisch
Steirisches
(ca. 4 Portionen) 1 kg Bauchfleisch oder Schopfbraten Salz 1/8 l Essig 1
Lorbeerblatt 1 Stück Zimtrinde 5 Pfefferkörner 3 Gewürznelken 1 Wurzelwerk 2
Zwiebeln frischer Kren nach Geschmack Die in Mulltuch eingebundenen
Gewürze in gesalzenem, mit Essig abgesäuertem Wasser aufkochen., das
Schweinefleisch hineingeben und halbweich kochen. Das Wurzelwerk und die Zwiebel
nudelig schneiden und über das Fleisch geben. Alles zusammen langsam weich
dünsten. Das Fleisch beim Anrichten schneiden und die Suppe mit den Wurzeln
darübergießen. Darüber den frisch geschabten Kren nach Geschmack geben. Das
Ganze mit Semmelknödeln heiß servieren.

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