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Das Saunaritual kann in
drei symbolisch verschiedene Teile aufgegliedert
werden, in einen praktischen, emotionalen und
geistigen: Zunächst einmal geht ein praktischer
Vorgang voraus.
Man muss sich für die
Sauna vorbereiten und in die Sauna eintreten, das
bedeutet natürlich auch das Verlassen des
Alltagslebens, sowohl physisch als auch psychisch.
Dies wiederum impliziert
einen emotionalen Vorgang. Es werden Gefühle
freigesetzt, die im Alltagsleben unterdrückt
werden, z.B. Entspannung, Erfrischung oder die
Lust am Leben.
Dazu kommt, dass es in
der Sauna keine Eile gibt, sondern nur den Genuss
des Gefühls und des Lebens.
Sie ist ein Ort der
Meditation, eine Lokalität, in der man über alles
nachdenken und sich selbst und sein Verhältnis zum
Rest der Welt begreifen und verstehen kann.
Die Sauna gilt deshalb in
Finnland als geistlicher, heiliger und friedlicher
Platz. Sie dient als weltlicher Platz für die
Seele, der die Nähe zu Gott spürbar macht.
Seit vielen Jahrhunderten
schon besteht eine Verbindung zwischen der Sauna
und dem Christenglauben. Es stellt sich natürlich
gerade bei einem so heißen Ort wie diesem die
Frage, warum eine Beziehung zum Himmel und nicht
zur Hölle hergestellt wird.
Der Sage nach betrat man
die alte Savusauna erst ein bis zwei Stunden nach
Erhitzung aus dem Motiv, dass der Teufel durch die
Hitze verbrannt wurde und das Weite suchte.
Aus physikalischer Sicht
ist das ausschlaggebende Argument jedoch der
relativ große Karbonmonoxidanteil in der Luft, der
sich erst verflüchtigen musste, um dem
menschlichen Körper nicht zu schaden.
Ein finnisches Märchen
behandelt diese Himmel/Hölle-Problematik: Ein
Farmer, dessen Leidenschaft das Saunabaden ist,
akzeptiert ein Angebot des Teufels, ihn in der
Hölle zu besuchen.
Er genießt die Hitze
jedoch so sehr, dass der Teufel ihn voller Wut
wieder hinauswirft.
Die Hölle des Teufels ist
also der Himmel für einen finnischen Farmer.
Heutzutage wird die Sauna
nicht mehr überall als etwas Religiöses
betrachtet, sondern lediglich als äußerst
wirksames Mittel, den Geist zu entspannen.
In der Zentralschweiz
liegt der Kanton Uri und bietet mit seinen schönen
Sporthotels, Landhotels, Golfhotels und
Fitnesshotels jedem Besucher der im Urlaub aktiv
sein will die Möglichkeit dies zu tun.

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