| 20.02.08 |
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Empfehlen und Testen Sie Ihre persönlichen "Wohlfühl-Highlights"! Die
Usergemeinschaft wird entscheiden, welche Wohlfühlprodukte und Wohlfühlgastgeber
ausgezeichnet werden. Kritisch aber fair werden die BESTEN über die
internationale Auszeichnungs- und Präsentationshomepage www.webintest.com ausgezeichnet und die
Testermeinungen und Testergebnisse veröffentlicht.
Jemandem auf der Nase herumtanzen heißt so viel mit jemandem machen, was man
will; die Interessen und Bedürfnisse von jemandem nicht respektieren; ungehorsam
sein. Unsere Interessen und Bedürfnisse wollen viele so genannte
Wohlfühlbetriebe nicht akzeptieren, aber 2,6 Mio. User lassen sich nicht mehr
auf der Nase herumtanzen, daher empfehlen wir auf dieser Plattform die Crème de la Crème der
Wohlfühlgastgeber.
Wer sich testen lassen will hat zwar die Kosten des Tests und die Spesen der
Tester zu bezahlen, aber er hat die Garantie, dass viele Gäste den
ausgezeichneten Wohlfühlgastgeber besuchen. Vorher hat er 20 Testkriterien zu
überstehen, wo Anonyme und Profitester den Testbetrieb besuchen.
Jeder der einen Testbetrieb vorschlägt und dieser sich auch testen lässt, kommt
in die Jury des Testerteams.
Senden Sie ein Mail an office@insauna.com oder redaktion@webintest.com und geben Sie Ihre
Meinungen ab. Wohlfühlbetriebe können Ihre Produkte oder Ihren Betrieb testen
lassen. Wir berichten über die Qualität und Alleinstellungsmerkmale.
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LEXIKON
INDEX

TEXTILSAUNA
Gibt es gelegentlich in den Bäder und wird meist über die
Badelandschaften angeboten. Vom gesundheitlichen Standpunkt sind Textilbäder
bedenklich. Vom moralischen, oder von Glaubensrichtungen her, verständlich.
Dampfbäder wo man mit Badezeug schwitzen darf, gibt es einige in Saunaeuropa.
Vor allem die Engländer fühlen sich wohl beim Schwitzen in Textilsachen. Foto:
Limestherme Aalen
LEXIKON
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THALASSA VITA
(Thalassa: griechisch = Meer) Meeresalgenentschlackungsbad - Die
in den Algen hoch konzentriert angespeicherten Mineralien, Jod und
Spurenelemente sorgen für eine entschlackende, entwässernde und entgiftende
Wirkung. Besonders wirksam ist die Meereskur bei Rheuma, Durchblutungs- und
Schlafstörungen und bei Cellulitis. Die Anwendung für Gesicht, Hals, Dekolleté
und Problemzonen: Ganze Algenblätter werden in Wasser mit Meersalz aus dem
Atlantik eingeweicht, wodurch sich die Zellstrukturen der Algen aktivieren. Die
Haut steht in regem Austausch mit den Algen, gibt Schlackenstoffe ab und nimmt
wertvolle Mineralien und Sauerstoff aus den Algen auf. Müde Hautzellen werden
aktiviert, die Haut wird straffer und glatter. Auch für IHN: ideal für
empfindliche und raue Haut durch die tägliche Rasur.
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THALASSO
Thalasso - Das Heilen mit Schlick und
Schlamm. (Foto: Schwimmbad + Sauna) Der Begriff Thalasso entstammt der
griechischen Sprache, wobei „thalassa“ Meer bedeutet und „therapeia“ für Pflege
steht. Die Therapie setzt vorwiegend Meeresalgen ein und nutzt ihre
entschlackenden Eigenschaften. Die Pflanzen regen den Stoffwechsel an und tragen
zum Abbau von Gift- und Fettstoffen bei. Inzwischen haben viele Hotels die
Vorteile der Algentherapie erkannt und einen neuen Trend erweckt: Schnell
offerieren sie ein reichhaltiges Angebot von Entspannungs- und
Schlankheitskuren, Stressabbaumöglichkeiten bis hin zur Behandlung von Rheuma
und orthopädischen Problemen. Eine Thalasso-Therapie dauert ca. einen Monat und
ist beratungsintensiv. Das Personal muss in den Anwendungen und therapeutischen
Effekten ausgebildet sein. Darüber hinaus sind bauliche Vorkehrungen wie z. B.
eine sog. Meeresklimakabine oder eine Thalasso-Massagewanne sinnvoll
Die Heilkraft des Meeres: Schon vor 2.000 Jahren erkannte kein
geringerer als der griechische Arzt Hippokrates die Heil- und Ursprungskraft des
Meeres. Bereits damals entwickelte er Behandlungsmethoden gegen Rheuma und
Ischiasleiden. Die im Meer enthaltenen Nährstoffe, die nicht nur
krankheitsvorbeugend, sondern auch heilend wirken, sind einzigartig und für den
Menschen unersetzlich. "Thalasso" heißt eine der wundersamen Therapieformen. Der
Name geht auf den französischen Arzt Bonnardière zurück, der 1867 mit den beiden
griechischen Begriffen "Thalassa" für Meer und "Therapia" für Behandlung, den
wohl passendsten Begriff heranzog. So umfasst die Thalasso-Therapie alle
Behandlungsformen, die mit Meerwasser überhaupt möglich sind.
Die Seele baumeln lassen: Den Alltag vergessen, in sich gehen und sich für ein
paar Tage verwöhnen lassen. Hierfür muss man nicht unbedingt wirklich krank sein
- eine Thalasso-Kur sollte sich jeder einmal gönnen. Um die ganzheitliche
Wirkung der Meereskräfte ausschöpfen zu können, sollte man sich eine Woche Zeit
nehmen. Ein Kurzurlaub am Meer ist deshalb sicherlich am effektivsten. Das
Meeresklima ist wohltuend und belebend für Körper und Geist. In der Meeresluft
sind Salz und Jod aufs Feinste verteilt, die Lunge weitet sich, man atmet
automatisch tiefer und zusätzlich wirken die Aerosole (feinste Tröpfchen)
schleimlösend.
Gegen viele Krankheiten ein altbewährtes Rezept: Beruhend auf den Wirkstoffen,
die im Meerwasser, in Meeres-Sedimenten, den Meeresalgen sowie im Meerschlick
und Meersalz enthalten sind, dient die Thalasso-Therapie der Verbesserung des
allgemeinen Wohlbefindens und der Regeneration nach Krankheiten oder
Schwangerschaften. Algenbäder, Bewegungstherapie im fast auf Körpertemperatur
erwärmten Meerwasser-Pool, Unterwassermassagen im Meersalzbad und Algenpackungen
sind bewährte Anwendungen im Rahmen der Thalasso-Therapie.
Während dieser Anwendungen nimmt die Haut die im Meerwasser und in den
Algenzellen enthaltenen Mineralien auf. Das Körpergewebe wird remineralisiert
und die Haut dadurch weicher und straffer. Unterstützend kann die
Thalasso-Therapie bei Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sportverletzungen
sowie gynäkologischen Problemen zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt
werden. Die alten Griechen sprachen den Algen eine entzündungshemmende Wirkung
zu und wussten diese auch zu nutzen.
Rundum versorgt mit Meeresalgen: Algen liefern einen höheren Mineral- und
Vitamingehalt als alle anderen Naturprodukte und sind aufgrund ihrer
Sauerstoffproduktion unersetzlich. Sie bewirken eine positive Stimulierung des
gesamten Organismus. Algen stärken das gesamte Immunsystem: Sie wirken
kreislaufregulierend, verdauungsfördernd und sind zudem cholesterin-, harnsäure-
und blutzuckerspiegelsenkend. Wegen ihrer Fähigkeit zu entschlacken werden sie
häufig bei fettabbauenden Kuren angewendet. Auch für Patienten mit
Rückenschmerzen und Rheuma ist die Algenkur eine Wohltat. Und auch die Schönheit
kommt nicht zu kurz, denn Meeresalgen vitalisieren Haut und Nägel und sind
außerdem ein guter Cellulitis-Killer.
Vorsicht bei Bluthochdruck und Schilddrüsenüberfunktion: Bei einer
Schilddrüsen-Überfunktion oder einer Jodallergie sollten keine Algenpackungen
verwendet werden. Auch von Algentee oder Algenkapseln ist in solchen Fällen
abzuraten. Bei Venen- und Kreislauf-Problemen sollte man heiße Bäder und
Packungen meiden. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist ein Gesundheits-Check bei
Ihrem Arzt vor einer Thalasso-Therapie ratsam.
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THALASSOBECKEN
Tanken Sie auf mit Hilfe des Meeres. Die Thalassotherapie macht sich
die heilende Wirkung der im Meerwasser enthaltenen Mineralien zunutze. Optimal
bei bei rheumatischen Erkrankungen.
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THALASSOTHERAPIE
Die Bezeichnung "Thalasso" ist griechischen Ursprungs und bedeutet:
Heilbehandlung durch das Meer. In Original Thalasso-Badewannen werden durch den
im Einklang von Wasser und Luftdüsen hervorgerufenen Wasserdruck die Muskeln
sanft, aber wirksam stimuliert. Gleichzeitig stellt diese im Meerwasser
vorgenommene Behandlung eine gesunde Form der Entschlackung dar. Durch die Wärme
des Wassers scheiden überflüssige Schlacken aus. Die Hautporen öffnen sich, so
dass im Meerwasser enthaltene und wichtige Spurenelemente wie Eisen, Kobalt und
Kalzium in den Körper eindringen können. Der Jodgehalt der Algen, die in Form
von Bädern und Packungen verabreicht werden, aktiviert die
Schilddrüsenfunktionen und reguliert somit den Stoffwechsel. Die sich
gegenseitig ergänzenden Wirkungen zwischen Meerwasser und Algen ermöglichen es
der Balneotherapie, die schlankmachende Komponente zu verstärken, ohne das
Gleichgewicht des Mineralhaushaltes zu stören.
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THERMARIUM
Das Thermarium, auch
Warmluftbad genannt, hat wie die klassische finnische Sauna ein eher trockenes
Klima aber wesentlich niedrigere Temperaturen. So kann sich Ihr Körper und Geist
besonders schonend und reizarm vom Alltagsstress erholen oder nach körperlicher
Anstrengung oder sportlicher Betätigung entspannen
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THERME
Thermen
funktionieren nach dem System der allseitigen Flächenheizung. Dadurch entsteht
eine angenehme, gleichmäßige Wärme. Das Thermenbaden wirkt entspannend,
entschlackend und hautreinigend. Es regt den Kreislauf an und fördert die
Durchblutung. Da Thermen zur Erholung beitragen, soll Lärm vermieden werden. Für
Kleinkinder unter 3 Jahren kann Thermalwasser zu Kreislaufschwächen führen.
Heilende Wirkung der Wärme. Die Therme bietet Wärmetherapie in
verschiedenen Badeformen. Jedes Bad trägt mit seiner speziellen Wärme zur
Gesundheit des Besuchers bei. Harmonische Verbindung der einzelnen Badebereiche.
Formschöne, aufeinander abgestimmte Ausstattung. Milde, individuell temperierte
Strahlungswärme sorgen für einen gesunden, heilenden Relaxtag. Therme: großes,
reichhaltig ausgestattetes Badehaus (griech./röm.) Thermen: In der römischen
Antike öffentliche Badeanstalten, oft mit Sportplätzen, Kunstsammlungen und
Bibliotheken ausgestattet. Die größten Thermen sind die des Caracalla (um 200 n.
C.), des Trajan (um 250 n. C.) und des Diocletian (um 300 n. C.) in Rom. Aber
auch Provinzstädte hatten große Thermen (z. B. Trier, Baden-Baden, Bad Gögging,
Wiesbaden, Köln). Eine der wichtigsten wenn nicht sogar die wichtigste
Institution der Römer waren die Bäder (Thermen). Allein in Rom zählt man 11
öffentliche und 856 private Thermenanlagen. Mit heutigen Schwimmbädern kann man
diese Thermen allerdings nicht vergleichen. Hier fand das gesellschaftliche
Leben statt. Der Römer ging nicht allein wegen der Körperpflege ins Bad, sondern
auch um gesellschaftliche Kontakte zu pflegen und um Gerüchte auszutauschen
Für die Römer bedeutete der Besuch einer Terme den festen
Bestandteil des Tagsablaufs, der nach einem bestimmten Muster verlief: Mit einem
Laken und einem Schabeisen (strigilis) ging man zur Therme, bezahlte einen
geringen Eintritt und zog sich im Apodyterium nackt aus (dabei bezahlten Frauen
häufig mehr und badeten - zumindest laut Gesetz - getrennt von den Männern).
Entweder verschloss man seine Sachen in einem Fach oder ließ sie von seinem
Sklaven bewachen, denn auch im Römischen Reich war Diebstahl an der
Tagesordnung. Dann konnte man sich auf dem Sportplatz (palaestra) betätigen oder
direkt in die eigentliche Therme gehen. Im Sudatorium, dem Schwitzbad, das man
sich wie eine finnische Sauna vorstellen kann, wurde die Luft durch eine
Fußbodenheizung (Hypocaust) erhitzt. Dazu hilt ein Sklave in einem Nebenraum ein
Feuer in Gang, das einen Hohlraum unter der Sauna aufheizte. Die heiße Luft
erwärmte den Fußboden und zog durch Hohlziegel in der Wand wieder nach draußen.
Ein angenehmer Nebeneffekt war, dass die Wände ebenfalls erwärmt wurden. Dass
das System sehr wirksam war, beweisen Funde von Holzpantinen in verschiedenen
Thermen: Der Fußboden war so heiß, dass man nicht barfuß laufen konnte, ohne
sich die Füße zu verbrennen. Abkühlung verschaffte ein Kaltbecken (Frigidarium),
in dem man aber auch nicht schwamm. Häufig war es dazu auch gar nicht tief
genug. Im Tepidarium, das ebenfalls geheizt war, konnte man sich entspannen oder
sich kosmetisch pflegen: Masseure, Haarausrupfer und Ärzte boten hier ihre
Dienste an. Ebenfalls Entspannung boten warme Becken (Caldarium). Das Wasser
hier wurde ständig in einem Nebenraum erwärmt und erneuert.
Von dem Leben in einer Therme zeugt ein Brief Senecas an einen Freund. Seneca,
der über einem Bad wohnt, beschwert sich über den Lärm, den die Dienstleitenden
und Besucher verursachen.
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THERMOMETER
Er misst eine Temperatur bis zu120 Grad C und befindet sich
innerhalb der Saunakabine.
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THERMOSTAT
Er regelt die Temperatur in der Sauna automatisch und wird
außerhalb der Saunakabine angebracht.
LEXIKON
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TIERSCHUTZ
Welcher Hunde- oder Katzenbesitzer kennt sie nicht, die lästigen Flöhe und
Zecken. Hier können wir Lavendel- und ganz besonders Teebaumöl empfehlen. Am
besten geben Sie ca. 20 Tropfen des Öls auf ein feuchtes Tuch und reiben das
Tier damit ein.
LEXIKON
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TIROLER SCHWITZSTUBE
ca. 90° C.
FINNISCHE
SAUNA
Treten sie ein in dieses einmalige rustikale Saunaerlebnis.
Lassen sie sich verwöhnen vom Ambiente und dem Geruch naturbelassenen heimischen
Holzes. Der gemütlichen warme Steinofen strahlt angenehmste Saunabehaglichkeit
aus.
Naturaromenaufgüsse regen Ihren Kreislauf an, unterstützen den
Entschlackungsprozess und pflegen gleichzeitig ihre Haut und Atmungsorgane
LEXIKON
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TIROLER STEINÖL
» Über 180 Millionen Jahre alt ist der Ölschiefer (Formation
Lias), aus dem das TIROLER STEINÖL gewonnen wird. Er bildete sich aus fossilen
Ablagerungen des Ur-Mittelmeeres "Thetis" und wurde bei der Entstehung der Alpen
im Bächental (Karwendel, Achensee-Tirol) auf 1.800 Meter Seehöhe emporgedrückt.
Der Ölgehalt beträgt 4% bis 6%, die Mächtigkeit wird mit 7 Mill. Tonnen
angegeben.
Die im Ölstein (Dirschenitschiefer - nach dem Riesen Thyrsus benannt)
vorkommenden Wirkstoffe, das "Heilsame Erbe des Meeres", stammen von
vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen. Das Steinöl wird für Ölpackungen und
Bäder verwendet und bei Gelenk- und Hautleiden eingesetzt.
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TOSKANA-SAUNA
Entspannungs- Saunarium, ca. 65 Grad, mittlere
Luftfeuchtigkeit, Aroma-Verdampfer, Farblicht
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TOUCH FOR HEALTH
In Touch for Health (Gesundheit durch Berühren)
werden Teile aus der östlichen Heilkunst und aus der modernen westlichen Medizin
miteinander verbunden (Erkenntnisse aus der Chiropraktik, Akupressur,
Ernährungs- und Bewegungslehre).
Touch for Health basiert auf der Erkenntnis, dass ganz bestimmte Muskeln in
Verbindung mit Meridianen und Organen stehen. Es ist eine Methode, die das
Muskeltesten verwendet, um energetische Ungleichgewichte festzustellen. Der
Muskeltest wird mit den Händen ausgeführt.
Ziel des Touch for Health ist es, das Energiegleichgewicht wieder
herzustellen. Erreicht wird die Wirkung durch anregen der Organ-Kreise mittels
Massage lymphatischer Reflexpunkte, kontaktieren von Kopfpunkten für das
Blutsystem, Massage der Wirbelsäulen-Reflexe, ausstreichen der Meridiane,
massieren der Muskelansätze und energieausgleichende Übungen (siehe auch
Kinesiologie).
LEXIKON
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TOUREN
Von Reisebüros und Saunavereinen werden gezielte Saunareisen und
Touren angeboten. Zu den Perlensaunen oder zu den Navajo Indianern in
Nordamerika, zu indianische Schwitzzeltern in Südamerika, orientalisches Bad in
der Türkei. Zu Wellnesseinrichtungen nach Slowenien, Ungarn, Tschechien,
Finnland, Island usw.
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TOURIST
Der Saunatourist liebt die Abwechslung und ist jedes
Wochenende in einer anderen Saunalandschaft, wenn es die Zeit zulässt. Neue
Traditionen, andere Aufgüsse und das Abenteuer Saunaerlebnis sind das
verständliche Motiv der vielen Saunatouristen in unseren Breiten.
LEXIKON
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TRADITION
Wer ist eigentlich Arnold Schwarzenegger? Die Finnen scheinen
ohnehin ein zähes Volk zu sein, das die Extreme liebt. Etwa Eislochschwimmen bei
klirrender Kälte. Rund 100.000 Suomis frönen diesem frostigen Sport. Und danach
heißt’s kräftig abschwitzen in der finnischsten aller finnischen Erfindungen:
der Sauna. Ein altes finnisches Sprichwort sagt: „Wo auch immer drei oder mehr
Finnen zusammenkommen, dort wird in drei Wochen eine Sauna sein.“ Laut Statistik
gibt es sogar mehr Saunen als Autos in Finnland: Fünf Millionen Finnen stehen
zwei Millionen Schwitzräume zur Verfügung, ob privat oder öffentlich. In
finnischen Häusern gehören sie zum Standard, und die Bäder bieten sie dem
breiten Publikum an. Mein ultimatives Saunaerlebnis habe ich am frühen Abend im
Helsinkier Stadtteil Kallio. Die Kotiharju-Sauna ist die letzte holzbeheizte
öffentliche Schwitzstube der Stadt. Das allein ist schon ungewöhnlich. Doch
plötzlich steht eine Frau vor mir, die mir mit einer Bürste den Rücken schrubben
will. An meinem fragenden Blick erkennt sie sogleich den Sauna-Tourist: Eija
heiße sie und sei hier die offizielle Waschfrau. Zögernd nehme ich das Angebot
an und muss zugeben: Das hat was.
Die Sauna ist den Nordländern heilig und allein schon eine Reise
wert. Gerade im Juni, wenn auch die Sonne heizt - 23 Stunden am Tag. Das zweit
Saunabad in Finnland nehme ich um Mitternacht. Ich kann sowieso nicht schlafen,
es ist fast taghell. Andere haben damit offenbar keine Probleme, und so bin ich
der Hotelsauna allein. Sie besteht aus drei Kachelduschen und einem kleinen
Holzverschlag. Es ist eine "aina valmis kinas", eine elektronische
immer-beheizt-Sauna. Zehn Minuten später kommt eine Frau. Sie sieht mich nicht.
Kann sie auch nicht: Ich bin ein zerfließendes Etwas, wie heiße Butter
weggeschmolzen, in den Ritzen der Liegebank versickert Um die introvertierten
Finnen besser zu verstehen, sollte man jeden Tag mindestens einmal in die Sauna
gehen. Die meisten der fünf Millionen Finnen haben zu Hause eine Sauna und oft
noch eine zweite im Ferienhaus am See, womit es schätzungsweise 1,6 Millionen
Saunen landesweit gibt - Elektro- und Rauchsaunen, Penthouse- und Kirchensaunen,
Zelt- und Floßsaunen, Saunatonnen auf Rollen und von Mofas gezogene
Saunaanhänger. Die Finnen saunen bereits seit mehr als 2000 Jahren; noch vor
wenigen Jahrzehnten bestimmte der kleine Holzverschlag vollkommen ihren
Lebensrhythmus. So wurden Hochzeiten in der heißen Luft geschmiedet, Kinder
geboren, Tote aufbewahrt und Schinken geräuchert
"Wir gehen im Sommer Tag und Nacht in die Sauna, im Winter aber
nur am Wochenende, dann holen wir den ausgefallenen Schlaf vom Sommer nach",
erzählt Marjo Riitta Autti aus Kuusamo.Wir sind am Kitkajoki-Fluss in einer
Zeltsauna für Frauen. Denn die Finnen schwitzen nach Geschlechtern getrennt,
wenn sie nackt sind. Besucht man, was sehr selten vorkommt, gemeinsam die Sauna,
tragen Männer eine züchtige Badehose und Frauen einen Badeanzug. Nur innerhalb
der engsten Familie gibt man sich freier. Das Zelt ist tarngrün und gehörte
offenbar mal zum Militärbestand. Was nicht ungewöhnlich ist, denn die finnische
Armee führt selbst bei UN-Einsatzen in Wüstenländern eine transportable
Militärsauna mit. Denn es ist ja nicht nur das Schwitzen Wenn man im Zelt auf
der Bank liegt, sieht der Stoff, durch dessen Luftlöcher das Licht schimmert,
wie ein funkelnder Sternenhimmel aus. Wir atmen frische Waldluft, die aus den
Birkenbüscheln aufsteigt, mit denen wir uns abklopfen. Plötzlich der Geruch von
frischem Brot als Marjo ein Bier über die heißen Steine schüttet. Die Rauchsauna
nebenan ist dagegen gewöhnungsbedürftig; beim Anheizen muss der genaue Zeitpunkt
abgepasst werden, erst wenn keine Flamme mehr flackert, wird gelüftet, um die
giftigen Stickoxide loszuwerden. Es beißt ein bisschen in den Augen und pikst
auf der Haut. Kaum zu glauben, dass viele finnische Frauen in diesen
Nebelschaden ihre Kinder zur Welt gebracht haben.
Doch die Luft ist antiseptisch, in dem Rauch haben Bakterien
keine Chance. Und Sorgen auch nicht. Ruhe überflutet den Körper. Weit entfernt,
jenseits der bewussten Wahrnehmung, typische Saunageräusche: das Zischen beim
Aufguss, das plätschernde Wasser aus der Ecke mit dem Wassertrog, das Klatschen
der Birkenzweige auf nasser Haut, ein tiefer Seufzer aus einer anderen Ecke. Von
draußen dringt Gejohle herein, wenn die erhitzten Leiber ins 18 Grad kühle
Seewasser eintauchen. Danach schmecken die deftigen finnischen Speisen umso
besser: Heringshäppchen mit leckeren Marinaden, Erbsensuppe, Rentiergulasch in
Sahnesauce und Kuusamo Räucherkäse. Nicht zu vergessen: die Makara, eine
gegrillte Wurst, die die Finnen nach dem Schwitzen essen.
Überall in Lappland stehen verstreut Saunen in der Landschaft,
viele gehören finnischen Firmen. Denn sowohl Geschäftsleute als auch Politiker
sind überzeugt, dass man in der Sauna die besten Verhandlungen führt. Das
Erfolgsrezept ist einfach: Du bist, was Du bist in der Sauna. Es ist keine
Angeberei möglich. "Kein Armani-Anzug, keine Rolex. Das Wesentliche zählt",
klärt mich Marjo auf Als "heilige Einrichtung" beschreiben die Finnen ihre
Sauna, das Wort "Löyly" steht sowohl für den aufsteigenden Dampf als auch
für die unsichtbare Seele. Ari Ålander, Hoteldirektor in Kuusamos, ist sich
sicher: "Wenn es keine Saunen mehr in Finnland gäbe, würden wir Finnen
aussterben."
Hotels: "Scandic Hotel" liegt im Zentrum von Helsinki, DZ ab 203
Euro, Tel. 00358/9/683 80, www.scandic-hotels.com; "Holiday Club Kuusamon
Tropiikki" bei Kuusamo, Spa-Hotel mit exotischer Palmen-Pool-Landschaft, DZ ab
115 Euro, Tel. 00358/8/859 60, www.holidayclub.fi; Saunen in Helsinki: "Kotiharju
Sauna", Sauna mit Waschfrau, die den Gästen den Rücken schrubbt, Harjutorinkatu
1, Tel. 00358/9/753 15 35; "Sauna Bar", unbedingt den Saunateller probieren mit
der Makara-Wurst, Kartoffeln und Salat, Eerikinkatu 27, Tel. 00358/9/586 55 50;
TRAUMSAUNA
Höchste Auszeichnung für einen Saunabetreiber lt. Saunaführer.
Ausgezeichnet mit 5 Saunaperlen.
5
Saunaperlen



"TRAUMSAUNA"
LEXIKON
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TRANSPONDER
Ein Transponder ist ein Armband – meist drahtloses –
Kommunikations-, Anzeige- oder Kontrollgerät, welcher eingehende Signale
aufnimmt und automatisch darauf antwortet. Der Begriff Transponder ist
zusammengesetzt aus den Begriffen Transmitter und Responder. Transponder können
passiv oder aktiv sein.
Der Transponder den man beim Eintritt erhält ist
vielseitig. Er dient als Zahlungsmittel. Als Türöffner für den Umkleideschrank
und überwindet so manch lästiges Drehkreuz.
Kartentransponder
Diese passiven Transponder in der Größe von Kreditkarten dienen dazu, Gebühren
zu erheben oder Zugangskontrollen zu ermöglichen. Im ersteren Fall werden meist
vorher Guthaben an den Ausgeber gezahlt, die dann bei Nutzung einer Leistung von
der Karte abgebucht werden. Ähnliche Modelle wie bspw. bei einer Maut buchen die
Beträge erst nach Inanspruchnahme ab.
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TREND
Aus der Saunaidee ist ein gewaltiger Wirtschaftszweig geworden.
Ca. 30 Millionen deutschsprachige "Schwitzer" fröhnen aus unterschiedlichsten
Gründen dem Saunavergnügen. Dieser Trend ist unaufhaltsam steigend. Der
Saunatourist sucht das Saunaabenteuer und genießt die unterschiedlichsten
Saunarituale. Andere Saunen, andere Sitten - dies lieben die Saunatouristen. Der
klassische "Stammsaunageher" bleibt meist seiner gewohnten Umgebung treu.
Die Saunamotive sind teilweise überraschend und ein Umfrage
ergab folgende Statistik:
1. Unterhaltung 2. Den Alltag vergessen 3. Entspannen und
Ruhe 4. Jungbrunnen 5. Gesundheit 6. Wegen der Aufguss Show 7. Von Zuhause fort
8. Glücksgefühle zu erleben. 9. Abhärtung und Gesundheitsvorsorge 10.
Gewichtsabnahme (irrtümlich) 11. Entspannen nach dem Sport 12. Familientag
genießen. 13. Wegen dem schlechten Wetter. 14. Kontakt suchen 15. Wärme ist
Liebesersatz 16. Ärger zuhause oder in der Firma 17. Wegen einer
Saunen/Thermenveranstaltung 18. Einsamkeit 19. Neugier 20. Sonstige Motive.
Meist sind mehrere Motive gleichzeitig ausschlaggebend.
Neueinsteiger probieren neben dem Baden die Sauna.
Sauna-Trends Immer ein
Erlebnis: Saunaaufgüsse als USP
Mit den neuen Erlebnisaufgüssen avanciert die Sauna zum Ganzjahres-Vergnügen.
Exotische Aromen, Eisabreibungen, Show-Einlagen und Getränke- oder
Kosmetikservice locken immer mehr Besucher auch über die frequenzschwachen
Sommermonate in Sauna und Spa. spa concept hat nachgefragt, wie der
Erlebnisaufguss zum Alleinstellungsmerkmal wird.
Mit einem besonderen Schmankerl will die Rottal Therme in Bad Birnbach den
Gästen auch in der letzten Phase der Umbauarbeiten im Vitarium entgegenkommen.
Immer sonntags um 10 und 12 Uhr gibt es einen „bayerischen Aufguss“ mit
anschließendem Frühschoppen. Damit findet bayerische Wirtshauskultur Einzug in
die Sauna: Ein speziell zelebrierter Überraschungs-Aufguss bildet die Grundlage
für das ganz besondere Sauna-Erlebnis. Gleich nach dem Saunagang bietet das
Gastro-Team eigens kreierte Mini-Weißwürste und frische Brezen an. Weil derzeit
die Exclusiv-Sauna wegen der Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht, wird der
Aufguss in der Kräutersauna durchgeführt.
Wie die Rottal Therme stehen viele Bäder, Spas und Saunabetriebe jährlich vor
dem Problem, die Gäste auch bei sommerlichen Temperaturen, bei Umbau- oder
Revisionsarbeiten zu einem Besuch zu bewegen. Während die einen auf den
Outdoor-Bereich setzen oder in einen Sandstrand mit Sonnenlagune investieren,
zelebrieren andere die Kunst erfrischender Show-Aufgüsse und sichern sich mit
einem exotischen und täglich wechselnden Aufgussprogramm ein volles Haus und
begeisterte Gäste. In Zeiten service-orientierter Internetauftritte mit
aktuellem Aufguss-Angebot zum Download sind auch die Information der Gäste sowie
die Neukundengewinnung kein Problem. Was die Mundpropaganda nicht schafft,
erledigen E-Mail-Newsletter, eigens kreierte Flyer, Promotionteams in der Stadt
oder Zeitungsanzeigen. Und was im Sommer ein erfolgreiches Zugpferd ist, wird im
Winter beibehalten: So werden die Erlebnisaufgüsse mit jahreszeitlich
angepasstem Programm vielerorts zum Ganzjahres-USP.
Erlebnisaufguss – der Name ist Programm. Was authentisch-nordischen Sauna- und
Badezeremonien ihren Charakter verleiht, ist der Aufguss. Und wahre Saunakenner
wissen: Zwischen Aufguss und Aufguss können Welten liegen.
Erlebnisaufguss-Pioniere legen daher großen Wert auf einerseits ein konstant
hohes Aufgussniveau mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern und andererseits ein
breites Aufgussangebot mit wechselnden Highlights für jeden Geschmack. „Jeder
Aufguss ist ein Erlebnisaufguss!“, zeigen sich die Aufguss-Spezialisten des
HanseDom-Teams in Stralsund überzeugt. „Das Erlebnis Sauna zu zelebrieren, die
Vielfalt der verschiedenen Saunen zu erklären, deren Nutzen darzustellen und dem
Gast näher zu bringen - das ist unsere Aufgabe als Gastgeber in der
orientalischen Saunenwelt.“ Der HanseDom Stralsund, das Flaggschiff der
Starwaters Deyle-Gruppe, informiert seine Gäste unter www.hansedom.de mit einem
abwechslungsreichen „Aufguss-Fahrplan“. Spezielle Erlebnisaufgüsse sollen den
Gast eine kleine Wellness-Anwendung erleben lassen. „Die Vorteile eines
Aufgusses sind, in gemeinsamer Runde den Hitzereiz zu ertragen, Körperreize zu
empfinden, die in einem normalen Saunagang nicht zu erfahren sind, und mit dem
Aufguss eine kleine Unterhaltungsshow zu erleben“, so das HanseDom-Team.
Und in dieser Show ist fast alles möglich. „Wasser, Eis, Düfte, Wedeltechniken,
Hintergrundmusik, Lichteffekte, Show oder Kabaretteinlagen, Getränke, Früchte,
Imbisse und Einreibungen sind nur einige Elemente des Erlebnisaufgusses – die
Dramaturgie entscheiden die Saunaanimateure“, erläutert Georg Danter,
Herausgeber des Online-Saunaführers
www.insauna.com das u.a. die ganze Bandbreite an Erlebnisaufgüssen zum
Nachlesen auflistet.
Schwitzen allein hat ausgedient. Dementsprechend bunt und vielfältig ist die
Welt der Erlebnisaufgüsse: von der Abreibung mit Salz, Honig oder Crush-Eis über
die angesagtesten Duft-Nuancen, das Angebot von Früchten und Tee, Lichteffekte
und musikalischer Meditation bis zum Banja-Ritual mit echtem Birkenreisig reicht
die Palette. Und die Betriebe entwickeln ihr Angebot ständig weiter. „Wir
beschäftigen uns in unseren Aufgüssen mit verschiedenen kleinen
Wellness-Anwendungen, bei denen der Gast einen Einblick in die große Welt der
Körperanwendungen bekommt“, erläutert das HanseDom-Team. „Zum Beispiel der
Aufguss ,Lebenselixier Salz’: In Verbindung mit zwei Aufgussrunden wird dem Gast
ein für Körper, Geist und Seele wohltuendes Salz-Öl-Peeling gereicht; nach
diesem Aufguss erfährt der Gast ein tolles Pflegegefühl auf seiner Haut. Die
Seele baumeln lassen kann man bei der ,sanften Komposition’ bei angenehm
ausgleichenden Aromen und einem sanften Aufgussritual. Sehr beliebt ist auch der
,HanseDom-Klassiker’: der Original-Aufguss der ersten Stunde wird mit
verdampftem Sliwowitz, geeistem Obst und einer prickelnden Eisabreibung
zelebriert. Zur ,Mitternachtssauna Wellness’ werden zudem in drei
Aufgussabfolgen Aufbauanwendungen zur Entschlackung, zur Reinigung und zur
Pflege geboten.“
Was der Gast erwartet. Wie der Aufguss also genau abläuft, bestimmen die
Betriebe je nach Art des Aufgusses selbst. Die Grundpflichten des
Aufgussmeisters beschreibt Georg Danter so: „Der Aufgusszelebrant begrüßt die
Anwesenden und stellt sich vor. Er erklärt den folgenden Aufguss-Ablauf, nennt
die Dauer des Aufgusses und den Duft, der im Aufgusswasser vermischt wurde, und
weist die Gäste darauf hin, dass sie ohne Angaben von Gründen die Saunakabine
jederzeit verlassen können.“ Die Gäste erwarten laut Georg Danter vor allem
einen pünktlichen Aufgussbeginn und dass sich der Saunameister an die
Dramaturgie des angekündigten Aufgusses hält. Die Kür des Saunameisters besteht
in den einzelnen Aufguss- und Wedeltechniken, die von Haus zu Haus
unterschiedlich sind. Ein guter Saunaanimateur hat nach Georg Danter das Gefühl
für sein Publikum, zeichnet sich durch entsprechende Fachkundigkeit und
Freundlichkeit aus und kann die Vorgänge im Schwitzraum genau erläutern.
Qualitätssicherung ist darum oberstes Gebot: Im HanseDom beispielsweise ist das
Personal maßgeblich an der Entwicklung neuer Aufgüsse beteiligt und wird vom
Leiter Saunenwelt im Handling und im Ablauf der Aufgüsse regelmäßig geschult und
unterrichtet. Die Aufgüsse werden nach folgenden Kriterien entwickelt:
Nutzen für den Gast > Machbarkeit in Verbindung mit dem Aufguss > Vertretbarkeit
mit der Sauberkeit und Hygiene in der Sauna > Stimmung zur entsprechenden
Jahreszeit > Die Trends der Saison.
Unter Einbezug dieser jahreszeitlichen Stimmung kann jeder Saunabetrieb seine
Aufguss-Trends selbst bestimmen. „In der kommenden Herbst-/Wintersaison legen
wir besonderen Wert auf die Wiederherstellung der sonnenstrapazierten Haut und
auf die Regulierung der Widerstandsfähigkeit der Haut mit speziellen Aufgüssen,
die in Verbindung mit einer kleinen Wellness-Anwendung, wie bereits beschrieben,
zelebriert werden“, erläutern die Aufguss-Spezialisten des HanseDom-Teams.
Während im Sommer von den Gästen eher fruchtige, erfrischende Aufgüsse gewünscht
werden, stehen im Winter vor allem wärmende und anregende Aufgüsse mit
Eucalyptus, Minze u. a. Kräutern bzw. mit Zimt im Mittelpunkt der
Aufgusszeremonien.
Und hier ist Phantasie gefragt: möglichst außergewöhnlich und an die Zielgruppe
angepasst sollte das Aufgussprogramm gestaltet werden. Regelmäßige Wechsel und
besondere Highlights schaffen Abwechslung. Publikumswirksame Ansatzpunkte können
regionale Besonderheiten sein wie ein Salinen-Aufguss in der Salz-Region Bad
Reichenhall, aber auch zielgruppenspezifische Wünsche, z.B. ein
Frauen-Wellness-Aufguss, sowie die beliebten Themenaufgüsse wie Karibikaktionen
oder Weihnachtsaromen. Weiterhin im Trend liegen zudem Erlebnis-Saunen aus aller
Welt mit entsprechenden Zeremonien, wie etwa die asiatische Meditationssauna
oder die finnische Erdsauna mit Kaminfeuer – hier stehen allerdings zunächst
einmal die Hardware-Investitionen an.
LEXIKON
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TRINKEN
Während des Saunaganges trinken Sie, wenn möglich nichts. Auf
den ersten Blick erscheint es zwar sinnvoll, den Flüssigkeitsverlust, der beim
Schwitzen entsteht, sofort wieder aufzufüllen, doch das ist leider falsch.
Richtig dagegen ist es dagegen, wenn ihr Körper das nötige Schwitzwasser aus den
Wasserreservoirs im Körpergewerbe bezieht und nicht aus der Trinkflasche. "Trink
auf die Sauna" heißt es bei den Finnen. Trinken Sie daher erst, wenn Sie Ihren
Saunabesuch beendet haben.
Um besser zu schwitzen, setzt Ihr Organismus die erforderliche
Flüssigkeit aus den Zwischenzellenräumen im Bindegewebe frei. Wie ein
reinigender Strom trägt der Schweiß die Abfallprodukte des Stoffwechsels mit
sich fort. Würden Sie während der Saunagänge trinken, ginge der reinigende
Effekt verloren.
Die Realität ist in den Saunen meist anders - Strenge Regeln
verbieten zwar generell das Trinken während der
Saunadurchgänge. Auch dies ist für viele meist Unfug. Wenn wer durstig
bin, dann trinkt er auch - vor während oder nach der Sauna. Nach der Sauna
schmeckt es allerdings am besten.
Der Verlust an Mineralstoffen durch die Sauna wird allgemein ein
wenig überschätzt. Erst nach dem dritten Aufguss, der eigentlich nicht mehr
notwendig wäre, beginnen die Zellen unter Mineralmangel zu leiden.
Wer aber eine ausgiebige Schwitzkur macht, der kann zu einem Trick greifen.
Nehmen Sie Tee mit Mineralwasser mit - So gleichen Sie das Mineralstoffdefizit
auf ideale Weise aus. Zweckmäßig ist auch der Genuss frischer Fruchtsäfte.
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TRINKKUR
Die verschiedenen Mineralwässer, die in dieser Kur eine Anwendung finden,
unterstützen den Heilungsprozess bei Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen des
Verdauungstrakts und der Harnwege.
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TROCKEN-DAMPFBADEN
Der eingebaute Saunaofen macht es möglich, dass die Aufheizzeit
beim Dampfbaden stark verkürzt wird. Die durch lange Aufheizung anfallende
Wassermenge (Kondensat) fällt also weg und man kann das "Dampfbad" in der
Badestube wesentlich trockener benutzen als jedes andere Dampfbad. Die tut auch
den Holz gut.
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TRÖPFERLBAD
Es bestand aus mehreren Duschen und Wannen, die mehr oder
weniger gegenseitig einsichtig waren und wo
während Geplauder und Streitereien geduscht und gebadet wurde –
getrenntgeschlechtlich versteht sich.
Der Forderung der ArbeiterInnen bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert nach
öffentlichen Badeanstalten leistet die Gemeinde Wien ab der Jahrhundertwende
Folge. Es werden einige öffentliche Bäder errichtet. Darunter einige, die vor
allem zur Reinigung für diejenigen gedacht waren, die zu Hause keine geeignete
Vorrichtung hatten. Die Wiener Tröpferlbäder sind in den letzten Jahren
aufgelassen worden. Das letzte Relikt des gemeinsamen Waschens und Badens ist
von der Privatbadewanne und Attraktionen wie dem Wellenbecken, der
Wasserrutsche, dem Sprungturm oder der Gegenstromanlage verdrängt worden. So
wurden zum Beispiel sowohl das "Hermannbad" im fünften Wiener Gemeindebezirk als
auch das Tröpferlbad am Erlachplatz im zehnten Bezirk wurden geschlossen.
Wannenbäder blieben teilweise erhalten.
LEXIKON
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TUINA MASSAGE
Tuina ist eine der äußeren Behandlungsmethoden in der
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es ist eine Methode, mit der man
durch manuelle Techniken an bestimmten Stellen (Akupunkturpunkte und Leitbahnen
der Energie) die Regulation der Yin- und Yang-Balance im menschlichen Körper zu
ermöglichen. Tuina ist eine manuelle Behandlungsmaßnahme, anders als die
westliche Massage und die Akupressur. Bei Tuina kann folgende Wirkungen erzielt
werden:
Freilegen der Leitbahnen oder Auflösung der Blockade (gegen
Schmerzen).· Freies Fließen des Qi’s und Aktivierung des Blutes (Verbesserung
der Durchblutung und der körperlichen Dynamik).· Mobilisierung der Gelenken
(Verbesserung der Bewegung).· Regulation des Zustandes zwischen Yin und Yang
bzw. Kälte und Hitze im ganzen Körper (Behandlung und prophylaktische Maßnahme
bei besonders Stress bedingten Störungen).
· Unterstützung der Energie im Funktionskreis Nieren (Stärkung der Knochen und
Sehnen).· Unterstützung des Funktionskreises Milz (Verbesserung des allgemeinen
Zustandes).· Verschönern und Pflegen der Haut (Kosmetik).
· Harmonisierung des Gesundheitszustandes.
Tuina... ... setzt sich aus Tui (schieben) und Na (greifen)
zusammen. In der Vergangenheit nannte man Tuina Anmo. An (pressen), Mo
(streichen), dies waren die ersten Techniken der Chinesischen Manuellen
Therapie. Die Tuina-Therapie, bei uns wenig bekannt, umfasst alle manuellen
Therapietechniken der Chinesischen Medizin (ca. 30 Techniken) und
chiropraktische Anwendungen. Mittels vieler verschiedener Griffe (drücken,
streichen, klatschen, greifen, pressen von Akupressurpunkten usw.) lassen sich
Beschwerden der unterschiedlichsten Art beseitigen. Tuina kann auch als reine
Gesundheitsmassage eingesetzt werden
Kindertuina... die TCM-Kleinkindermassage (XiaoErTuina) ist eine
spezielle Form der TCM-Massage (Tuina). Ohne Hilfe von Medikamenten oder
Instrumenten benützt sie einzigartige Techniken und erzielt damit bemerkenswerte
therapeutische Effekte. Probleme wie Verdauungsstörungen, Fieber,
Erkältungskrankheiten, Krampfneigung u.v.m. lassen sich mit dieser Therapie
hauptsächlich oder begleitend behandeln. Kinder-Tuina wird bei Kindern von 0-12
Jahren eingesetzt
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TULISAUNA
Feuer und Flamme stehen im wahrsten Sinn des Wortes im
Mittelpunkt. Die Badegäste könne von allen Seiten in das sichtbar prasselnde
Feuer blicken. Finnsauna - Temperatur ca. 110 Grad C.
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TÜRKISCHES BAD
(Römisches Bad) Das Baden im Dampf gehört bei vielen Völkern zu
den ältesten und beliebtesten Badeformen. Bei uns sind diese Badeformen als
Türkische oder Römische Bäder bekannt. Weder die Türken noch die Römer sind die
Erfinder, sondern nordeuropäische Völker, die schon vor tausenden von Jahren den
angenehmen Aufenthalt im Dampf erkannten. Damals wurde der Dampf noch durch das
Begießen der heißen Steine erzeugt, später in Kesseln, außerhalb der
eigentlichen Baderäume. Es war in jedem Fall mühselig, kontinuierlich Dampf zu
erzeugen. Vielleicht ist dies der Grund, warum das Dampfbad mit der Sauna nicht
Schritt halten konnte.
Das türkische Bad besteht aus einem Heißluftraum (50
Grad), einem Warmluftraum (40 Grad) und einigen kühleren Räumen. Im Gegensatz
zur finnischen Sauna, in der man bei absoluter Ruhe entspannt, wird im
türkischen Bad die Kommunikation groß geschrieben.
Man sitzt zu mehreren in kleinen Nischen und führt Gespräche, während man
schwitzt. Zwischendurch wird der Körper mit warmem Wasser übergossen oder mit
kühlen Güssen erfrischt. Auch Teetrinken und Massagen gehören unbedingt zur
Zeremonie.
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TV
In vielen Saunalandschaften eine
Selbstverständlichkeit. Aktuelle Anlässe zwischen den Saunagängen verfolgen. In
einem gemütlichen Aufenthaltsraum ein Fernseher ist sicherlich ein Service für
die Saunagäste.
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TV-SAUNA

TV-Sauna 45° C Ablenkung beim Saunagang durch ständig
aktuelle Nachrichten und Sportübertragungen auf einer Leinwand
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