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Tafelspitz
Klassisches österreichisches Siedfleischstück. Tafelspitz ist das beste
Stück aus der Rinderkeule. Es gehört mit Hieferschwanzel und Hieferscherzel zu
den Gustostücken (Sonderstücken) des Rindes. Dieses Fleischstück ist besonders
feinfaserig, nicht durchzogen, und besitzt an seiner oberen Seite nur eine ganz
dünne Fettschicht. Er wird mit Schnittlauchsauce, Apfelkren (Apfelmeerrettich)
und Erdäpfelgröstl (geröstete Kartoffeln) serviert. Für 4 Personen,
Zubereitungszeit ca. 2-3 Stunden 800 g Tafelspitz, 2 Liter Rinderbrühe, 4
Karotten (oder anderes Rübengemüse), 1 Stück Sellerie, Saft einer Zitrone Die
Rinderbrühe zum Kochen bringen. Das Gemüse putzen, in Stücke schneiden und mit
Zitronensaft beträufeln, damit es sich nicht verfärbt. Es wird später zum
Garnieren verwendet. Das Fleisch in die kochende Brühe legen. Aufwallen lassen,
dann die Hitze reduzieren. Der Tafelspitz soll nur ganz leicht köcheln. Deckel
auflegen und je nach Qualität 2 bis 3 Stunden garen lassen. Ca. 30 Minuten vor
dem Ende der Garzeit das Gemüse hinzugeben. Das Fleisch aus der Brühe nehmen und
ca. 10 Minuten ruhen lassen. Den Tafelspitz quer zur Faser in etwa 1 cm dicke
Scheiben schneiden und auf 4 vorgewärmte Teller legen. Mit dem Gemüse garnieren
und mit 2-3 Eßlöffel heißer Rinderbrühe übergießen. Die Rinderbrühe kann mit
Einlage zu einer guten Suppe weiterverarbeitet werden.
Tafelwasser
Wird aus natürlichem Mineralwasser oder aus Trinkwasser hergestellt. Eine
gezielte Anreicherung mit bestimmten Zusatzstoffen wie Mineralstoffen und
Kohlensäure ist möglich.
Tafelwein
bedeutet die unterste Qualitätsstufe (das ist allerdings in der Praxis nicht
immer richtig, denn manche hochwertigen Bariqueweine sowie Weine aus sogenannten
neuen krankheitsresitenten Rebsorten müssen aus weingesetzlichen Gründen auch
Tafelweine genannt werden.)
Tagliatelle
etwa 1 cm breite und 1 mm dicke Bandnudeln aus Eierteig. - Auch
Fettuccine. Sind sie doppelt so breit, heißen sie Pappardelle.
Taleggio
Vollfetter Weichkäse aus Kuhmilch in flacher viereckiger Form. Das
Gewicht beträgt 1,7 bis 2 kg., die dünne weiche Rinde ist gelbrosa, die weiche
Teigmasse weiß bis strohgelb. Sein Fettgehalt beträgt mindestens 48 % Fett i.Tr.
Tamarinde
Hülsenfrucht des tropischen Tamarindenbaumes. Das süße bzw. säuerliche
Fruchtmus wird zur Herstellung von Erfrischungsgetränken und Süßwaren verwendet.
Tandoori
indischer Lehmofen
Tannin
Gerbstoff
Tapas
kleine Appetitmacher, die warm oder kalt sein können. Der Begriff stammt
aus Spanien > Tapas - die "Verwandlungskünstler" aus Spanien. Ob als Snack,
Vorspeise oder Hauptspeise - Tapas passen immer und überall
Über die Entstehungsgeschichte der Tapas gibt es verschiedene Meinungen. Die
gängiste Variante ist, dass man früher einen essbaren Deckel ("Tapa") auf ein
Sherry-Glas setzte, damit keine Fliegen ins Glas fallen konnten. Dieser "Deckel"
bestand zunächst nur aus einer Scheibe Schinken oder Käse. Im Laufe der Zeit
wurde dieser essbare Deckel gegen ein richtiges Teller (eine Untertasse)
getauscht, auf dem immer raffiniertere und köstlichere Appetithäppchen
angerichtet wurden. Heute genießt man Tapas als Snack und Vorspeise oder als
komplettes Mittag- oder Abendessen, das aus den verschiedenen Tapas-Varianten
zusammengestellt wird. Eine weitere Variante der Entstehungsgeschichte ist, dass
der kastilische König Alfonso X. von seinen Ärzten auf Diät gesetzt wurde. Daher
bereiteten seine Köche nur noch kleine Köstlichkeiten zu - diese dem König so
gemundet haben, dass daraus die Tapas-Kultur entstand. Wer Tapas zubereiten
möchte, sollte immer eine Flasche trockenen Sherry, Oliven und frischen
Knoblauch vorrätig haben. Diese elementaren Bestandteile finden sich in vielen
Rezepten wieder. Aus einer Vielzahl von Tapas kann sich jedermann nach seinem
Geschmack und Appetit sein persönliches Menü zusammenstellen. Viele Tapas können
sowohl warm als auch kalt gegessen werden. Bestens zu Tapas passt übrigens ein
kühler trockener Sherry oder ein gutes Glas Rot- oder Weißwein. Es gibt eine
Vielzahl an Tapas-Variationen - der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen
gesetzt.
Tapas mit Schinken und Würsten:
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Chorizo, morcilla, morcón, salchicón: rote und schwarze Würste
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Jamón ibérico: exquisiter Schinken von mit Eicheln gefütterten
Schweinen, die wegen ihrer schwarzen Hufe "pata negra" genannt werden
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Jamón serrano: luftgetrockneter Schinken
Tapas mit Oliven:
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Aceitunas aliñadas: gepökelte Oliven, nach Knoblauch und
Thymian riechend
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Alcaparrones: große, eingelegte Oliven
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Manzanilla, gordal: zwei Arten Sevilla-Oliven;
Manzanilla-Oliven gibt es auch entkernt und mit Anchovis, Mandeln oder
Paprika gefüllt
Tapas - Salate und kalte Gerichte
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Campera: Kartoffelsalat mit Thunfischstückchen
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Huevas: frischer Fischrogen, pochiert und mit Öl und Zitrone
zubereitet
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Pimientos asados: Salat mit gerösteten Paprikaschoten
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Remojón: Salat aus Orangen, Zwiebeln, Oliven, Kabeljau
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Salpicón: gehackte Tomaten, Paprikaschoten und Zwiebeln mit in
Vinaigrette marinierten Schalentieren
Tapas - Fische und Schalentiere:
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Atún encebollado: gekochter Thunfisch mit Zwiebeln
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Boquerones al natural: Frische, marinierte Anchovis
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Cazon en adobo: marinierte Stücke von frischem Haifisch
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Pescado en amarillo: in Safran und Wein gedünsteter Fisch
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Soldaditos de pavía: Kabeljaustückchen in Bierteig
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Calamares: Tintenfischringe
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Caracoles; cabrillas: Schnecken in Kräutersauce
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Cazuelo Tío Diego: in Tonschalen servierte Garnelen, Pilze und
Schinken
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Chocos con habas: Tintenfisch geschmort mit Bohnen
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Cigalas: in Meerwasser gekochte Kronenhummer
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Coquinas a la marinera: kleine Muscheln in Wein und Knoblauch
gekocht
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Gambas al ajillo: mit Knoblauch gebratene Garnelen
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Gambas a la plancha: gegrillte, ungeschälte Garnelen
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Gambas rebozadas: im Teigmantel frittierte Garnelen
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Langostinos da Sanlúcar: gestreifte Garnelen, gewöhnlich in
der Schale gekocht
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Puntillitas: knusprig gebratene, kleinste Tintenfische
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Tigres: Gefüllte Muscheln, paniert und gebraten
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Tortillitas de camarones: gebackene kleine Krabben
Tapas mit Eiern:
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Huevos a la flamenca: gebratene Eier mit Schinken, Spargel,
Erbsen und Tomaten
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Huevos rellenos: Mit Thunfisch gefüllte Eier
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Revuelto de setas; de ajetes; de espárragos: Rührei mit
Pilzen, grünem Knoblauch und wildem Spargel.
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Tortilla de patatas: Dickes Kartoffelomelett
Tapas - Suppen:
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Caldo: Brühe in der Tasse
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Gazpacho: Kalte Gemüsesuppe im Glas
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Salmorejo: Dicke Tomatencreme mit Schinken und Ei
Tapas - Gemüse:
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Alcauciles rellenos: gefüllte Artischocken
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Berenjenas rebozadas: gebratene Auberginen
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Espinacas con garbanzos: Spinat mit Kichererbsen
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Habas con jamón: Bohnen mit gehacktem Schinken
Tapas - Fleisch und Geflügel:
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Albóndigas: Fleischbällchen in Mandel und Tomatensauce
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Caldereta de cordero: Lammeintopf mit Paprika und Zwiebeln
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Estofado de ternera: Kalbseintopf, oft mit Minze gewürzt
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Flamenquines: Kalbfleisch-, Schinken- und Käseröllchen
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Lomo en adobo: marinierte Schweinelende
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Pinchtos morunos: würzige Kebaps, meist Schweinefleisch
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Pollo al ajillo: in Knoblauch gebratenes Huhn
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Pringá: Hackfleisch mit Fett vom Topf aus Brot
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Punta del solomillo: gegrilltes Schweinesteak
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Riñiones al jerez: Nieren in Sherrysauce
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Ternera mechada: Kalbsbraten mit Oliven und Schinken
Tapenade
provenzalische Gewürzpaste aus schwarzen Oliven, Kapern und Sardellen
Tartar
Schabefleisch ~ Mageres, sehr fein gehacktes Rindfleisch zum Rohessen. - rohes, mageres
Muskelfleisch vom Rind, das durch den Fleischwolf gedreht wurde. > Zutaten (1-2
Personen) 100g Tatar (mageres, frisches Rinderhackfleisch) 1 mittelgroße Zwiebel
1 Eigelb Ca. 1 gestrichener Teelöffel Salz Reichlich schwarzen Pfeffer Dazu:
Butter und Brot nach Belieben Als Hauptgericht reicht die Menge für eine Person,
serviert man dazu aber auch andere Kleinigkeiten, reicht es auch für zwei.
Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden. Alle Zutaten in eine mittelgroße
Schüssel geben und mit einer Gabel sorgfältig vermischen. Zu Brot und Butter
servieren. Als Getränk dazu empfiehlt sich ein kräftiges Bier. Tatar muss
möglichst schnell gegessen werden - auf jeden Fall an dem Tag, an dem es
zubereitet wurde. Auch sollte man nur Fleisch vom selben Tag und sehr frische
Eier verwenden. Traditionell serviert man Beefsteak Tatar übrigens als
Hackfleischklops, auf den das Eigelb nur aufgesetzt wird. Dabei werden nur Salz
und Pfeffer (eventuell auch die Zwiebeln) mit dem Hackfleisch vermischt. Die
anderen Zutaten werden getrennt serviert, und jeder Esser mischt seine Portion
selbst. Weitere mögliche Zutaten sind dabei Kapern, Sardellen und Essiggurken
Tarteletteformen
kleine runde flache Backförmchen
Taschenkrebs
Crab
Tatar
Er wird aus Rinderhack, Kapern, Eigelb, Cornichons, Zwiebeln, Paprika und
frischen Kräutern hergestellt. Meist wird das rohe Tatar in der Mitte des
Tellers angerichtet, die Zutaten umlegt. Angemachtes muss in kurzer Zeit
verzehrt werden. 200 g Tatar 1 Zwiebeln 2 TL Kapern Pfeffer, Salz Paprikapulver
Worcester 1 Eigelb 3 Toastscheiben 20 g Butter . Tatar oder Schabefleisch in
eine Schüssel geben. Zwiebeln und Kapern sehr fein hacken und gut mit dem Tatar
vermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz , Paprikapulver und
Worcestersauce würzen. Ein Ei sehr gut trennen und das Eigelb ohne Reste vom
Eiweiß zum Tatar geben und gut vermischen. Toastscheiben dünn mit Butter
bestreichen und dick mit Tatar belegen. Wer mag, streut noch ein paar
Zwiebelwürfel und Kapern obenauf.
Tatarensauce
Ableitung der (siehe) Mayonnaise, die mit gehackten Eiern, Cornichons,
Kapern, Petersilie und Zwiebeln versetzt wird. Man reicht sie zu Fleisch oder
Fisch. Fritierte Eier in Tartarensauce. 8 frische,
deutsche Eier Für die Sauce: 2 Eigelb, hart gekocht 3 - 4 EL Mayonnaise (45%) 1
TL Senf, scharf 1/2 Bund Schnittlauch 4 Stiele Kerbel 4 Stiele Estragon 4 Stiele
Petersilie Salz weißer Pfeffer 1 Prise Zucker 2 EL Zitronensaft Außerdem: 3 EL
Mehl
1 frisches, deutsches Ei Salz 4 EL Semmelbrösel Butterschmalz zum Fritieren.
Die Eier hartkochen.
Für die Tartarensauce 2 hart gekochte Eier halbieren. Das Eiweiß anderweitig
verwenden, das Eigelb herauslösen und mit Mayonnaise, Senf, gehackten Kräutern,
Salz und weißem Pfeffer verrühren und pikant abschmecken.
Die mit kaltem Wasser abgeschreckten und abgepellten Eier zuerst in Mehl und
Salz wenden, dann nacheinander in verquirltem Ei und in Semmelbrösel. In heißem
Butterschmalz bei 175° C etwa 2 - 3 Minuten schwimmen goldgelb ausbacken. Die
Eier mit der Tatarensauce anrichten. Beilage: Salzkartoffeln oder knuspriges
Stangenweißbrot
T-Bone-Steak
Ein T-Bone-Steak wird aus dem ganzen Roastbeef geschnitten. D. h. der Knochen,
das flache Roastbeef und das Filet werden in etwa 4 Zentimeter dicke und 600 bis
700 Gramm schwere Scheiben geschnitten. Der Knochen (engl.: bone - Knochen) hat
die Form des Buchstaben "T". Es wird meist mach amerikanischer Art gegrillt.
Wie schon das Porterhouse-Steak auf eine ganz bestimmte Art zugeschnitten:
Am Nierstück wird gegen die Rippen hin geschnitten, so daß ein T-förmiger
Knochen in der Mitte des Fleischstückes stehen bleibt. Der Knochen trennt Filet
und Lende voneinander. Dieses Steak wird nur gebraten und mit den gleichen
Umlagen serviert wie das Porterhouse-Steak.
Tee

Cool bleiben - Tee trinken! In der Sauna ein heißer Tipp! Als bestes Mittel
gegen die extreme Sauna-Hitze trinken sie den Tee in kleinen Schlückchen. Durch
den Genuss des Heißgetränks werden die Blutgefäße in Magen und Darm erweitert.
So kommt die Flüssigkeit schneller ins Blut und es setzt ein leichtes Schwitzen
ein, das den Körper kreislaufschonend abkühlt. Den ultimativen Frischekick
bekommt der Tee übrigens durch die Zugabe von Minzeblättern: Für den
Kühlungseffekt sind Rezeptoren verantwortlich, die im Mund
Temperaturschwankungen wahrnehmen. Sie reagieren auf das Menthol der Minze und
sorgen so für ein angenehmes Frischegefühl. In Marokko wird dem Gast zum
Beispiel Tee mit einem zusätzlichen Aufguss aus aromatischen Kräutern wie Minze
oder Melisse serviert. Zusammen mit dem Tee wird der erfrischende Kräuteraufguss
in eine Tasse gegossen, so dass der Gast je nach Geschmack selbst über das
Mischungsverhältnis entscheiden kann. Entscheidend für echten Teegenuß sind
neben der Teequalität auch Menge, Wasser und Ziehzeit. Noch ein Tip zur
Aufbewahrung: Tee ist ein Naturprodukt und sehr empfindlich. Er muß kühl und
trocken gelagert werden und sollte nicht neben stark duftenden Lebensmitteln
stehen. Gut verschließbare Blechdosen oder lichtgeschützte Gläser sind bestens
geeignet. Den Tee entsprechend den nachstehenden Ziehzeiten ziehen lassen:
Darjeeling 3 - 5 Minuten
Schwarztee (allgemein) 2 - 3 Minuten Grüntee 70° C 2 Minuten Früchtetee 10 - 15
Minuten Kräutertee 10 Minuten
Rotbuschtee 3 - 5 Minuten.
In vielen Gebieten der Erde ist Tee nicht einfach nur ein Getränk, sondern eine
Weltanschauung und fest in die jeweilige Kultur eingebunden. Im Laufe der Zeit
haben sich hier ganz bestimmte Regeln für den Umgang mit dem Naturprodukt
etabliert.
Bis ins kleinste Detail ausgefeilt ist beispielsweise die japanische
Teezeremonie, abgeleitet vom Zen-Buddhismus. Für diese kunstvolle Form des
Teekonsums zu besonderen Anlässen werden spezielles Zubehör und ein grüner
Pulvertee, Matcha, verwendet, der mit einem Teebesen in der Trinkschale
dickflüssig geschlagen wird. Jeder Handgriff der Teezeremonie ist genau
vorgegeben.
Ein anderes Beispiel ist der traditionelle Fünf-Uhr-Tee der Engländer. Dabei
wird der Tee stark zubereitet und mit frischer Milch serviert. Und zwar nach dem
"m.i.f." (milk in first)-Prinzip. Dann wird der aufgebrühte Tee zugegossen und
je nach Bedarf gesüßt. Schon im vorigen Jahrhundert avancierte dieser "Afternoon
Tea" zu einem gesellschaftlichen Ereignis, zu dem in der Oberschicht elegante
Kleidung, kostbares Teegeschirr und ausgewählte Speisen wie Gebäck und Kuchen
gehörten.
Doch auch in Deutschland gibt es eine Region, in der das Trinken von Tee seit
mehr als 300 Jahren als unverzichtbarer Bestandteil des Tagesprogramms zu einem
Ritual geworden ist: Bis zu fünfmal täglich genehmigt sich ein echter Ostfriese
seine drei "Koppkes" - zum Frühstück, zum "Elf-Ührtje", nach dem Mittagessen,
zur Teezeit zwischen drei und fünf und als Einleitung des Feierabends. Der von
der Bevölkerung als Grundnahrungsmittel angesehene Ostfriesentee besteht aus
einer Mischung von überwiegend nordostindischen Assam-Tees. In die Tasse kommt
zunächst ein dickes Stück Kandis - Kluntje genannt - dann wird der Tee
eingeschenkt und ein wenig "Rohm" (ungeschlagene Sahne) beigegeben - Umrühren
ist verpönt. So genießt der Ostfriesentee-Trinker als erstes den Tee mit dem
"Wulkje" (Sahnewölkchen), dann den herben Teegeschmack und schließlich den
gesüßten Tee vom Boden der Tasse.
Tempura ~ Japanische "Beignets":
frittierte Häppchen von verschiedenen Fischen und Meeresfrüchten, Gemüse und
Kräuterblättern
Tequila
In einer uralten Legende aus der Region Guadalajara heißt es, dass im Himmel der
Teufel los war, weil sich die
Götter darum stritten, wer den Menschen ein Getränk bescheren könne, das sowohl
angenehme als auch verheerende Eigenschaften zeige. Mit einem Blitz wurde das
Problem gelöst. Er schlug in eine Agave ein, brachte den Fruchtkörper zum Kochen
und der herausquellende Saft zeigte bei den neugierig herbeigeeilten Menschen
schnell seine Wirkung. Das mexikanische Nationalgetränk, wird aus dem Saft der
blauen Maguey Agave hergestellt. Die langen und scharfen Blätter beinhalten eine
Flüssigkeit, (aguamiel - Honigwasser) genannt, die zu Tequila vergoren wird.
Lange bevor die Spanier das mexikanische Hochland erreichten, verstanden es die
Indios, aus dem Agavensaft einen Schnaps herzustellen, der bei religiösen
Ritualen und Zeremonien getrunken wurde. Das große Herz der Pflanze wird
herausgelöst, die sich darin sammelnde Flüssigkeit vergoren und destilliert.
Manchmal werden auch die Fruchtstücke der Agave zerkleinert, gekocht,
ausgepresst und der Saft vergoren und ebenfalls destilliert. Nach der
Destillierung kann der klare Tequila gleich getrunken werden. Im Bundesstaat
Jalisco ziehen sich endlos die Agavenfelder. Als Tequila bezeichnet man heute
den aus dieser Region stammenden Agavenschnaps. Der Name ist keine Bezeichnung
für eine Getränkesorte, sondern ein Markenname. Die Länge der Lagerzeit bestimmt
die Qualität: Der junge weißliche Tequila wird nur ein paar Monate in
Eichenfässern gelagert und eignet sich ausgezeichnet für Cocktails (Margarita,
Tequila Sunrise). Ein im Eichenfass gereifter Tequila (reposado oder anejo),
erkennbar an seinem goldenen Schimmer und samtig weich, kann sich mit einem
Cognac messen. Tequila hat in der Regel zwischen 40 und 45%-Vol Alkohol.
Terrine
Ein Teig aus Gemüse, Fisch, Geflügel, Wild oder Fleisch wird in einer
Form im Wasserbad gegart, bis die Terrine schnittfest ist. Dient als
klassische Vorspeise. ~ Pasteten ohne Teighüllen - pastetenartige Masse aus verschiedenen,
vermischten Zutaten von Fisch bis Gänseleber. Terrinen werden in einer Form
zubereitet. Die Terrinen wurden ursprünglich in Steingutgefäßen gefertigt, heute
sind aber auch andere Gefäße im Gebrauch. In den feuerfesten Formen werden
feingehackte, gut gewürzte Fleisch- oder Geflügelmassen im Wasserbad pochiert.
Die Terrinen sind häufig als kalte Vorspeisen auf den Speisekarten zu finden. In
Konsistenz und Geschmack ähneln die Fleischterrinen der Leberwurst.
Testa
in cascetta
Sülze aus Schweinskopf mit Thymian und Knoblauch
Thunfisch
(franz. thon, engl. tuna) Gewöhnlicher oder Roter Thunfisch: kann mehr
als eine Tonne wiegen, werden gewöhnlich mit Angel oder Harpune gefangen,
bläuliche Haut, rotes Fleisch, fettreich, warme Gewässer, außer beim Steak wird
die Haut generell entfernt
Thymian
Thymian gehört wie Majoran, Basilikum, Bohnenkraut, Rosmarin und Salbei zu der
Familie der Lippenblütler. Die Thymianpflanze stammt von den Felsenheiden des
westlichen Mittelmeeres und wird heute überall in Europa und in den USA
angebaut. Man unterscheidet ausdauernden Thymian (Vermehrung durch Teilen
älterer Pflanzen) und einjährigen Thymian (Aussaat im Freien). Die einjährige
Thymianart ist würzkräftiger, die ausdauernde Halbstaude verliert von Jahr zu
Jahr an Aroma. Thymian wird 20 - 40 cm hoch und trägt an den holzigen Ästen
Büschel von kleinen, ellipitischen Blättern, die getrocknet in den Handel
kommen. Die Blütenfarbe ist rosa bis dunkellila. Thymian riecht angenehm würzig
und schmeckt beißend aromatisch. Dieses niedrige Kraut stammt aus Frankreich,
Spanien und Jugoslawien. Die dunklen Blätter des Thymian sind leicht eingerollt,
sie haben die stärkste Würzkraft. Vor allem zu Wildgerichten wird Thymian
gereicht, aber auch Tomaten- und Kräutersaucen werden damit gewürzt.
Tiefe
Weine hoher Qualität mit vollem, ausgeprägtem Geschmack und Nachhall.
Timbale
Pastete in Becherform ~ feine Ragouts oder Pürees, die kalt aus Porzellannäpfen gestürzt und mit
Gelee überzogen werden - tassenartige, hitzebeständige Form für die Zubereitung
portionsgerechter Speisen gleichen Namens, die nach dem Garen auf den Teller
gestürzt werden.
Tintenfische
Oberbegriff für alle Kopffüßer, Kalamare, Sepien oder Octopus, bis zu 30
cm lang und 5 kg schwer
Tiramisu
Tiramisu ist heute eines der beliebtesten und berühmtesten italienischen
Desserts. Der Name bedeutet übrigens "Heb mich auf" oder "Zieh mich hoch", einen
Effekt, den Tiramisu dank des Kaffees und des Zuckers in der Tat hat. Und er
Geschmack ergibt sich aus dem Wechselspiel von cremiger Süße der
Mascarpone-Creme und der leichten Bitterkeit von Espresso und Kakaopulver.
Zutaten (für ca. 4 reichliche Portionen) 1/8 l Espresso 200 g Löffelbiskuits
500g Mascarpone 4 Eigelb 2 Eiweiß 100 g Puderzucker 2 cl Amaretto (Alternative:
Weinbrand) Ca. 3 Eßlöffel (echtes) Kakaopulver Zunächst den Espresso kochen und
abkühlen lassen (Notbehelf: Löslicher Espresso, nur im allerletzten Notfall
starker normaler Kaffee). 4 Eier trennen. Wichtig dabei: Das Eiweiß darf keine
Spur Eigelb enthalten. Kleine Spuren Eiweiß im Eigelb sind dagegen harmlos (und
auch kaum zu vermeiden). Mit dem Schneebesen Eigelb, Puderzucker und Amaretto zu
einer schaumigen Creme schlagen. Eiweiß von zwei Eiern zu einem steifen Eischnee
schlagen (mit einem sauberen Schneebesen/Handmixer!). Das geht einfacher, wenn
die Zutaten und Geräte kühl sind. Man kann auch eine kleine Prise Salz
dazugeben, um das Steifwerden zu beschleunigen. Mascarpone glatt rühren, dann
die Eigelb-Creme darunter mischen. Zum Schluß den Eischnee unterheben. Die
Löffelbiskuits mit Espresso beträufeln, bis sie weich, aber nicht matschig sind,
und in einer geeigneten Form Biskuits (unten) und Mascarpone-Creme (oben)
schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind - klassisch sind zwei Schichten
(ca. 5-8cm Gesamthöhe). Im Kühlschrank zugedeckt 2-4 Stunden ziehen lassen.
Direkt vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben (am einfachsten mit einem
kleinen, feinen Sieb). Wenn man genug Espresso hat, kann man die Löffelbiskuits
auch kurz (!) eintauchen. Bei zu viel Espresso wird das Tiramisu leicht etwas
bitter (und ewas matschig). In manchen Rezepten wird statt der Löffelbiskuits
ein klassischer Biskuit-Boden empfohlen. Das habe ich aber in Italien in
hausgemachten Tiramisus noch nie gesehen. Es ist meiner Ansicht nach eine Menge
zusätzlicher Arbeit ohne erkennbaren Vorteil. Wer es besonders süß und sahnig
mag, kann etwas weniger Biskuits nehmen, oder natürlich etwas mehr
Mascarpone-Creme. Ein kleiner Schuß Weinbrand oder Amaretto im Espresso ist ein
Weg, noch etwas mehr Aroma ins Tiramisu zu bringen, ohne daß die
Mascarpone-Creme zu flüssig wird.
Tiramisu ohne Eier > Geschmacklich ist das
Originalrezept kaum zu überbieten. Allerdings mögen manche Menschen keine rohen
Eier, oder leiden unter einer Lebensmittelunverträglichkeit. Diese Variante
verzichtet auf rohe Eier, und schmeckt trotzdem hinreichend ungesund. Zutaten
(für ca. 4 Portionen) 1/8 l Espresso 200 g Löffelbiskuits 500g Mascarpone 200g
(1 Becher) Schlagsahne 100 g Puderzucker 4 cl Amaretto Ca. 3 Eßlöffel (echtes)
Kakaopulver Zunächst den Espresso kochen und abkühlen lassen. Die Löffelbiskuits
mit Espresso beträufeln, bis sie weich, aber nicht matschig sind. Puderzucker
und Amaretto vermischen. Schlagsahne steif schlagen. Auch hier gilt: Die Geräte
müssen sauber und kühl sein, und die Sahne sollte so kalt wie möglich sein. Ich
stellen die Sahne vor dem Schlagen meist für 10-15 Minuten ins Eisfach.
Mascarpone glatt rühren, dann Amaretto/Zucker Mischung darunter mischen. Die
geschlagene Schlagsahne unter die Mischung heben. In einer geeigneten Form
Biskuits (unten) und Mascarpone-Creme (oben) schichten, bis die Zutaten
aufgebraucht sind. Im Kühlschrank zugedeckt 2-4 Stunden ziehen lassen. Direkt
vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.
Tiroler
Gröstl
750g speckige Kartoffeln 300g Rindfleisch ( gut durchwachsen) 100g Geräucherter
Bauchspeck 40g Butterschmalz
1 Zwiebel mittlerer Größe 1 Teelöffel Selleriegrünes Schnittlauch Frischer
Majoran Salz und Pfeffer
Zuerst braten Sie den in Streifen geschnittenen Speck in einer heißen Pfanne an.
Die gekochten Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und in die Pfanne zum
Speck gegeben - alles goldgelb angehen lassen. Sie sollten auf jeden Fall
speckige Kartoffeln verwenden , denn diese sind für ein Tiroler Gröstel am
Besten. Die Zwiebeln separat anrösten und danach zu dem Speck und den Kartoffeln
geben. Dann wird das gekochte und in Streifen geschnittene Fleisch ebenfalls in
die Pfanne gegeben und mit angebraten. Hierbei sollten Sie gut durchwachsenes
Fleisch nehmen, da es saftiger ist. Sollten Sie extra Fleisch für das Gröstel
kochen, dann können Sie aus der entstandenen Brühe eine Suppe für die Vorspeise
zubereiten. Ganz zum Schluss geben Sie das fein geschnittene Selleriegrün, den
geschnittenen Schnittlauch und gehackten Majoran hinzu. Alles mit Salz und
Pfeffer würzen. Danach noch einen kleinen Würfel frische Butter in die Pfanne -
um das Gröstel noch schmackhafter zu gestalten. Je nach Geschmack kann man noch
etwas frisch gehackten Kümmel oder Kreuzkümmel, der etwas asiatisch schmeckt,
dazugeben.
Tiroler
Knödelsuppe
300 Gramm Altbackenes Brot 2 Gläser Milch 100 Gramm Speck
1/2 Zwiebel 1 Messersp. Butter 3 Eier 2 Essl. Mehl 1 Bund Petersilie
Schnittlauch Salz Fleischbrühe Das Brot und den Speck feinwürfelig schneiden und
in eine Schüssel geben. Die Eier mit der Milch versprudeln, die fein gehackte
Petersilie hinzugeben und alles auf das Brot gießen. Mit einem sauberen
Küchentuch bedecken und etwa eine halbe Stunde ruhen lassen. Nun die fein
gehackte Zwiebel in der Butter rösten und ebenfalls auf das Brot geben. Mit Salz
abschmecken und das Mehl gut untermischen. Die Masse darf nicht allzu fest sein.
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Mit nassen Händen
aus der Masse Bällchen formen und ins kochende Wasser geben. Bei mäßiger Hitze
etwa 15-20 Minuten kochen. Die Knödel dann sofort aus dem Wasser holen und in
eine Schüssel geben. Die Fleischbrühe kochen und über die Knödel gießen.
Schnittlauch darüber streuen und heiß servieren.
Torten
Topfentorte
40 dkg Topfen, 5 Eidotter, 15
dkg Thea, 3 dkg Bröseln und 3 dkg abgezogene geriebene Mandeln, 15 dkg Zucker, 5
Klar Schnee, eine Messerspitze Backpulver.
Die Thea mit den Dottern gut abtreiben, alles vermischen, in Tortenform füllen,
langsam backen.
Linzertorte
14 dkg Thea, 14 dkg Zucker,
14 dkg Mandeln, 14 dkg Mehl, 2 gekochte Dotter, 1 ganzes Ei, 6 gestoßene
Kaffeebohnen, 1 Messerspitze Gewürz, Zitronenschale.
Diese Masse auf dem Brett gut durcharbeiten, Tortenblech mit ausgewalktem Teig
belegen, mit Ribiselmarmelade bestreichen, ein Gitter darüber machen, vorsichtig
backen.
Mohntorte
3 Dotter mit 10 dkg Thea
abtreiben, 2 Rippen Schokolade, 10 dkg Zucker, 10 dkg geriebenen Mohn, 10 dkg
geriebene Nüsse, ½ Zitrone, Saft und Schale, 2 Eßlöffel Rum, 3 Klar Schnee und
eine kleine Messerspitze Backpulver.
In eine mit Thea ausgeschmierte Form füllen, backen, wenn erkaltet mit Rumeis
glasieren oder nur anzuckern.
Thea-Kipferl
Aus 15 dkg Thea, 15 dkg Mehl
und 15 dkg passiertem Topfen einen Teig bereiten, salzen und rasten lassen.
In viereckige Stücke radeln, mit Marillenmarmelade füllen, zusammenrollen,
formen, mit Ei bestreichen und bei mäßiger Hitze backen.
Blitzkuchen
10 dkg Thea, 10 dkg Zucker, 2
Eier, 10 dkg Mehl
10 dkg Thea, 10 dkg Zucker, 2 ganze Eier eine Viertelstunde abtreiben, 10 dkg
Mehl dazugeben, in geschmierter Form backen, mit Marmelade füllen, mit Zucker
bestreuen.
Mürbe Torte mit Nußfülle
22 dkg Thea, 22 dkg Mehl, 10
dkg Zucker, 10 dkg Mandeln
Nußfülle: ¼ kg Nüsse, 20 dkg Zucker, 1/8 Liter Milch, Zitronensaft, Rum
Aus 22 dkg Thea, 22 dkg Mehl, 10 dkg Zucker, 10 dkg Mandeln einen mürben Teig
machen, 4 Blätter backen. Die Blätter werden mit folgender Fülle gefüllt und die
Torte wird mit Rumeis überzogen. Nußfülle: ¼ kg Nüsse, 20 dkg Zucker, 1/8 Liter
Milch läßt man aufkochen. Zitronensaft, Rum gibt man dazu. Die Torte soll 1 bis
2 Tage stehen.
Mandeltorte
(Kann auch mit Cocosette
gemacht werden.) 10 dkg Thea mit 15 dkg Zucker abtreiben, nach und nach 5 Dotter
dazugeben, 12 dkg abgezogene, geriebene Mandeln oder Cocosette, 1 ½ Rippen
Schokolade, Zitronenschale, 3 Klar Schnee.
Daraus werden 2 Blätter gebacken, jedes durchschnitten und mit folgender Fülle
gefüllt, obenauf mit Schokoladeglasur überzogen. Fülle: 10 dkg Haselnüsse
abziehen, mit Zucker brennen, fein reiben, mit ¼ Liter Schlagobers vermischen,
nach Geschmack nachzuckern.
Punschtorte
24 dkg Zucker werden mit 8
Dottern schaumig abgetrieben, 9 dkg zerlassene Thea, Zitronensaft, 1 Löffel Rum,
13 dkg Kartoffelmehl, zuletzt 8 Klar Schnee.
Die Masse wird gebacken und mit folgender Fülle gefüllt: 12 dkg Zucker, 4 ganze
Eier, 2 Löffel Rum am Dunst schlagen bis dicklich, 4 dkg schaumig gerührte Thea,
wenn erkaltet, hineinrühren. Obenauf Rumglasur.
Kastanientorte
15 dag Thea, 15 dag Zucker, 5
Eier, 1 Rippe Schokolade, 21 dag passierte Kastanien, Schlagobers,
Schokoladeguss
15 dag Thea, 15 dag Zucker, 5 Dotter eine Viertelstunde abtreiben, 1 Rippe
Schokolade, 21 dag passierte Kastanien, 5 Klar Schnee. Diese Masse wird
gebacken, wenn erkaltet einmal durchgeschnitten, mit Schlagobers gefüllt und
obenauf mit Schokoladeguss überzogen.
Schokoladecremetorte
Thea, Zucker, 4 Eier,
geriebene Mandeln, Schokolade, Vanille
3 Ei schwer Thea, 4 Ei schwer Zucker schaumig rühren, 4 ganze Eier dazu, 3 Ei
schwer geriebene Mandeln, 1 Ei schwer Schokolade, Vanille. Diese Masse wird
langsam gebacken und (wenn sie erkaltet ist) mit Schlagobers gefüllt und
überzogen, obenauf mit Grillage von Mandeln oder nur mit gestiftelten,
gerösteten Mandeln bestreut.
Schokoladetorte
12 dkg Schokolade, 7 dkg
Thea, 14 dkg Zucker, 5 Dotter,
5 Klar, 9 dkg Mehl
Fülle: 10 dkg Schokolade, 4 dkg Zucker, 1/10 Liter Wasser, 4 dkg Thea
12 dkg Schokolade mit einem Löffel Wasser auflösen und mit 7 dkg Thea schaumig
rühren, 14 dkg Zucker, 5 Dotter, zum Schluß 5 Klar Schnee und 9 dkg Mehl dazu.
Wenn die Torte gebacken und ausgekühlt ist, zweimal durchschneiden und mit
folgender Fülle füllen. Fülle: 10 dkg Schokolade, 4 dkg Zucker, 1/10 Liter
Wasser dick einkochen lassen, bis zum Auskühlen rühren, nach und nach 4 dkg Thea
hinein, obenauf Schokoladeglasur.
Schokoladetorte ohne Dotter
8 dkg Thea, Schokolade, 16
dkg Zucker, 6 Klar Schnee, 8 dkg Mehl
8 dkg Thea zerlassen, mit 4 Rippen erweichter Schokolade gut verrühren. 16 dkg
Zucker nach und nach dazu, 6 Klar Schnee, 8 dkg Mehl zum Schluß leicht
einrühren, vorsichtig backen. Obenauf Schokoladeglasur. Diese Masse eignet sich
sehr gut zu Weichsel- und Kirschenkuchen, weiters zu dünnen Tortenblättern, die
man mit Schlagobers zusammensetzt und mit Schokoladeglasur überzieht.
Haselnußtorte ohne Dotter
10 dkg Haselnüsse, 6 dkg
Schokolade, 8 dkg Zucker, 4 Klar, von ½ Zitrone
10 dkg geriebene, geröstete Haselnüsse, 6 dkg Schokolade, 8 dkg Zucker, 4 Klar
Schnee, von ½ Zitrone die Schale gut vermischen, in eine mit Thea gut
ausgeschmierte Tortenform füllen, backen; obenauf Schokoladeglasur.
Schokoladetorte oder Schnitten
12 dkg Thea, 12 dkg Zucker, 2
Dotter, 6 dkg Schokolade, 2 Klar, 12 dkg Mehl
12 dkg Thea werden mit 12 dkg Zucker gut abgetrieben, 2 Dotter dazu, 6 dkg
erweichte Schokolade, 2 Klar Schnee und 12 dkg Mehl; langsam backen, einmal
durchschneiden, wenn erkaltet mit Marmelade füllen, obenauf Schokoladeglasur.
Biskuitmasse für Torten, Kuchen und kleine Bäckereien
4 Eier, 10 dkg Zucker, 3 dkg Thea, 10 dkg griffiges Mehl
4 ganze Eier werden am Dunst mit 10 dkg Zucker geschlagen, 3 dkg überkühlte
zerlassene Thea und 10 dkg griffiges Mehl leicht einrühren, in gut mit Thea
geschmierter Form oder auf dem Blech backen.
Mohnstrudel
½ kg Mehl, 1 Ei, 6 dkg
Zucker, 1/8 Liter Obers, 3 dkg Germ, 10 dkg Thea, Salz.
Der gut abgeschlagene Germteig wird nach einer Stunde Rastzeit auf dem bemehlten
Nudelbrett ausgewalzt, mit der Fülle bestrichen, mit zerlassener Thea
beträufelt, zusammengerollt, mit Eiklar bestrichen und gebacken.
Mohnfülle: ¼ kg geriebener Mohn, 10 dkg Zucker, 3 dkg Rosinen, 2 Eßlöffel Milch,
1 Eßlöffel Honig, Zitronengeruch.
Derselbe Teig kann auch mit Schokoladefülle gefüllt werden: 6 dkg Thea mit 2
Dottern abtreiben, 1 Löffel Zucker, 4 Rippen Schokolade und Schnee von 3-4 Klar,
5 dkg Rosinen, Vanillegeschmack.
Savarin
12,5 dag Mehl, 7,5 dag Thea,
1 dag Germ, 1 ganzes Ei, Zucker, Salz.
Aus der Germ, ungefähr 6 dag Mehl und etwas lauer Milch ein Dampfl machen, das
übrige Mehl mit der zerlassenen Thea und den Eiern nach und nach abschlagen,
zuckern, salzen, alles gut abarbeiten bis der Teig glatt vom Löffel geht. In gut
ausgeschmierte, bemehlte Reifenform füllen (der Teig geht stark auf, daher muß
die Form hoch genug sein), langsam gehen lassen, backen; wenn aus der Röhre, mit
Rumsyrup (Gemisch von gesponnenem Zucker und Rum) übergießen und mit aufgelöster
Marillenmarmelade überziehen, mit Kompott garniert kalt servieren.
Nußkipfel
12 dag Thea, 2 Eier, 16 dag
Mehl, 2 dag Germ
Nussfülle: 14 dag geriebene Nüsse, 4 Esslöffel Zucker, etwas Honig, geriebene
Zitronenschale, Gewürz nach Geschmack, Rosinen
12 dag Thea mit 2 Dottern gut abtreiben und auf dem Nudelbrett mit 16 dag Mehl,
2 dag aufgelöster Germ einen Teig kneten. 1 Stunde rasten lassen,
messerrückendick auswalken, in Vierecke schneiden. Die Fülle wird in eine Ecke
gelegt, das Viereck zusammengerollt und kipfelförmig gebogen, mit Eigelb
bestrichen, goldbraun gebacken.
Nussfülle: 14 dag geriebene Nüsse, 4 Esslöffel Zucker, etwas Honig, geriebene
Zitronenschale, Gewürz nach Geschmack, Rosinen
Schnecken
½ kg Mehl, 1/8 kg Thea, 2
Dotter, ungefähr ½ Liter Milch, 1 dkg Germ, Salz, 2 Eßlöffel Zucker zu einem
Teig verarbeiten, der sich gut ausziehen läßt.
Wenn gerastet, auf bemehltem Strudeltuch ausziehen, mit folgender Fülle
bestreuen, reichlich mit zerlassener Thea beträufeln, einrollen, kleine Stücke
abschneiden, zu Schnecken formen, nochmals auf dem Blech gehen lassen, mit Ei
bestreichen und im Rohr backen. Man kann sie mit Rumeis glacieren.
Fülle: 2 Löffel Zimt, 10 dkg Zucker, 10 dkg Mandeln, gerieben, 10 dkg Rosinen.
Rumeis: Fondant mit Rum auflösen oder Staubzucker gut mit Rum verrühren.
Feine Schnecken aus Germbutterteig
21 dkg griffiges Mehl, 5 dkg
Thea, 2 dkg Staubzucker, 1 Ei, 2 ½ dkg Germ, Salz
Fülle: 10 dkg geriebene Nüsse, 10 dkg Staubzucker, 7 dkg Rosinen, 2 dkg gehackte
Arancini, Zimt.
Man bereitet einen Germteig aus 21 dkg griffigem Mehl, 5 dkg zerlassener Thea, 2
dkg Staubzucker, 1 Ei und einem Dampfl aus 2 ½ dkg Germ, Salz, Zitronenschale.
Gibt etwas Milch zu nach Bedarf und schlägt den Teig sehr fest ab bis er vom
Löffel geht, nun läßt man ihn langsam gehen. 10 dkg Thea werden mit 4 dkg Mehl
abgerebelt und kalt gestellt. Den Germteig auswalken, obiges hineinschlagen,
dreimal zusammenlegen wie Butterteig, rasten lassen, auswalken, mit Thea
bespritzen, mit Fülle bestreuen, rollen, in Stücke schneiden, welche man zu
Schnecken formt, auf dem Blech gehen lassen, mit Ei bestreichen, backen, obenauf
mit Rumeis überziehen. Fülle: 10 dkg geriebene Nüsse, 10 dkg Staubzucker, 7 dkg
Rosinen, 2 dkg gehackte Arancini, Zimt.
Buchteln
½ kg Mehl, 2 Dotter, 1/8
Liter Milch, 6 dkg Zucker, 6 dkg Thea, 2 dkg Germ, Salz, ¼ kg Marmelade
½ kg Mehl, 2 Dotter, 1/8 Liter Milch, 6 dkg Zucker, 6 dkg Thea, 2 dkg Germ,
Salz, ¼ kg Marmelade. Der ziemlich feste Germteig wird nach 1 Stunde Rastzeit
ausgewalkt, in Vierecke geschnitten, mit beliebiger Marmelade gefüllt,
eingerollt, in zerlassene Thea eingetaucht und langsam gebacken.
Gugelhupf
16 dag Thea, 10 dag,, 5 Eier,
32 dag Mehl, 1/8 Liter Milch, 2 dag Germ, Salz, die Schale von ½ Zitrone, 5 dag
Rosinen
16 dag Thea werden mit 10 dag Zucker gut abgetrieben, 4 Dotter und 1 ganzes Ei
werden nach und nach dazugegeben, ferner noch 32 dag Mehl, 2 dag (in 1/8 Liter
lauer Milch zerbröckelter) Germ, Salz, die Schale von ½ Zitrone. Dies alles ½
Stunde tüchtig abschlagen, bis sich Blasen zeigen. Dann 5 dag geputzte Rosinen
dazugeben und 1 Stunde rasten lassen, in gut geschmierter Form langsam backen.
Thea-Schnitten
21 dkg Mehl, 16 dkg Thea, 26
dkg Zucker, 7 Eier, 16 dkg Mandeln, Zimt
21 dkg Mehl, 16 dkg Thea, 10 dkg Zucker mit 1 bis 2 Dottern verarbeiten, auf dem
Nudelbrett auswalken und ein wenig auf länglichem Blech überbacken.
Herausnehmen, mit Marmelade bestreichen und folgende Masse darübergeben: 5 Klar
Schnee, 16 dkg Zucker, 16 dkg ungeschälte geriebene Mandeln, Zimt. Obenauf
grobgehackte, abgezogene Mandeln streuen. Die Schnitten nochmals ein paar
Minuten backen. Solange sie heiß sind, in Vierecke schneiden.
Kirschenkuchen
1/8 kg Thea, 1/8 kg Zucker, 3
Eier, 9 dkg Mehl, Kirschen
1/8 kg Thea schaumig rühren, 1/8 kg Zucker, 2 Dotter, 1 ganzes Ei, 9 dkg Mehl
gut vermischen, auf kleines, geschlossenes, gut geschmiertes Blech geben, mit
frischen Kirschen oder Dunstkirschen belegen, langsam backen.
Weichsel- oder Kirschenkuchen
4 Eier, 10 dkg Zucker, 10 dkg
Bröseln, Zimt, Zitronenschale, Weichseln
Aus 4 Dottern, 10 dkg Zucker, 4 Schnee, 10 dkg Bröseln, Zimt, Zitronenschale
einen Teig rühren, mit frischen oder konservierten Weichseln oder Kirschen in
gut mit Thea ausgeschmierter Form belegen, backen, warm servieren und mit dem
Fruchtsaft übergießen.
Mürbe Körbchen
28 dkg Mehl, 21 dkg Thea, 3
dkg Mandeln, 2 Dottern, Zucker
Man bereitet aus 28 dkg Mehl, 21 dkg Thea, 3 dkg Mandeln, 2 Dottern, ein wenig
Zucker einen mürben Teig, und backt blind (das heißt, indem man ganze
getrocknete Erbsen als Beschwerung mitbackt und dann entfernt) kleine Körbchen,
die man ausgekühlt mit Weichselfleisch belegt und mit Schokoladecreme (1/4 Liter
Schlagobers wird mit ¼ kg Schokolade am Dunst so lange geschlagen, bis sich
Fäden ziehen, dann weitergeschlagen, bis überkühlt) zugießt und obenauf mit
gehackten Pistazien bestreut.
Zuckerteig für Obstkuchen
14 dkg Mehl, 10 dkg Thea, 6
dkg Zucker, 2 Dotter, Obst
14 dkg Mehl, 10 dkg Thea, 6 dkg Zucker, 2 Dotter schnell zusammenmachen, auf ein
Blech dünn auflegen, mit roh geschnittenem Obst (Marillen, Zwetschken) belegen,
backen.
Brandteigkrapfen
7 dkg Thea, 3 dkg Zucker, 1/8
Liter Wasser, Salz, 11 dkg Mehl, 3 Eier
7 dkg Thea, 3 dkg Zucker, 1/8 Liter Wasser, Salz läßt man aufkochen. Nun rührt
man 11 dkg griffiges Mehl hinein. Gut abtreiben, bis die Masse sich vom Löffel
löst, dann nach und nach 3 Eier hineinrühren. 20 Minuten rasten lassen und dann
kleine Häufchen auf ein beschmiertes, bestaubtes Blech formen, mit Ei
bestreichen, in kühles Rohr, das man 10 Minuten nicht öffnen darf, stellen, gut
nachlegen, damit sie schön backen. Mit Vanillecreme oder Schlagobers füllen,
wenn erkaltet.
Obstkuchen
10 ½ dkg Thea, 10 ½ dkg
Zucker, 3 Dotter, 1 ½ Klar Schnee, 10 ½ dkg Mehl
10 ½ dkg Thea, 10 ½ dkg Zucker, 3 Dotter, 1 ½ Klar Schnee, 10 ½ dkg Mehl. Wenn
die Thea flaumig gerührt ist, abwechselnd einen Löffel Zucker, 1 Dotter
hineingeben, zum Schluß den Schnee und 10 ½ dkg Mehl. Auf ein Blech verteilen,
mit Kirschen, Weichseln, halben Marillen oder geviertelten Zwetschken belegen,
backen.
Ribiseltorte I oder –kuchen
14 dkg Thea, 14 dkg Mehl, 2
Dotter, 7 dkg Zucker, 7 dkg Mandeln, Zitronenschale, 4 bis 5 Klar , ½ kg
abgerebelte Ribisel
Einen mürben Teig aus folgender Masse bereiten: 14 dkg Thea, 14 dkg Mehl, 2
Dotter, 7 dkg Zucker, 7 dkg Mandeln, Zitronenschale. Ein Tortenblatt licht
backen, mit Marmelade bestreichen, 4 bis 5 Klar festen Schnee stark zuckern, ½
kg abgerebelte Ribisel hineinmischen, in die Tortenform auf den mürben Teig
füllen, obenauf gehackte Mandeln streuen, rasch nochmals im Rohr backen.
Ribiselgeleetorte
1 kg Ribisel, 24 dkg Zucker
Ein Tortenblatt mit mürbem Teig (siehe Ribiseltorte I) belegen, hohen Rand
machen und backen. 1 kg Ribisel, 24 dkg Zucker. Von den Ribiseln die schönsten
aussuchen, roh beiseitestellen, die anderen roh passieren, mit dem Zucker 5
Minuten kochen lassen, etwas überkühlen, die Hälfte auf die Torte gießen, mit
den rohen Früchten belegen, die zweite Hälfte darübergießen, aufs Eis stellen.
Zwetschkenkuchen
Einen mürben Teig (siehe
Ribiseltorte I) machen, dann auswalken und ein Blech damit belegen, mit
geviertteilten Zwetschken dicht belegen, schön braun backen, in gleichmäßige
Schnitten teilen, anzuckern.
Apfeltorte
Von mürbem Teig (siehe
Ribiseltorte I) die Hälfte nehmen, ein Tortenblech samt Rand belegen, mit dünn
geschnittenen Äpfeln füllen, ein Gitter darüber formen, mit Eiklar schmieren,
backen. Die leeren Gitterteile mit Marmelade füllen.
Traubentorte
21 dkg Mehl, 14 dkg Thea, 1
Löffel Rum, 2 Eier, 14 dkg Zucker,
7 dkg Mandeln, ¼ kg Trauben
Aus 21 dkg Mehl, 14 dkg Thea, 1 Löffel Rum, 1 Dotter wird ein Teig gemacht, von
dem man etwas mehr als die Hälfte in die Tortenform gibt, den Rand drückt man
nach aufwärts. 14 dkg Zucker, 7 dkg Mandeln, Zitronenschale mit 2 Klar Schnee, ¼
kg Trauben vermischen, damit die Torte füllen, aus dem restlichen Teig ein
Gitter darüber machen, 1 Stunde langsam backen.
Topfentorte aus mürbem Teig
Fülle: 30 dkg Topfen, 2
Dotter, 10 dkg Vanillezucker, Zitronenschale, 2 Klar
Aus obenstehendem mürben Teig (siehe Traubentorte) eine Tortenform auslegen,
Rand nach aufwärts drücken und mit folgender Fülle füllen: 30 dkg passierten
Topfen, 2 Dotter, 10 dkg Vanillezucker, Zitronenschale, 2 Klar Schnee. Obenauf
aus restlichem Teig ein Gitter, mit Ei bestreichen, langsam backen.
Blätterteigzubereitung
¼ kg Mehl, ¼ kg Thea, ½
Kaffeelöffel Salz, 8 dkg Mehl
¼ kg Mehl, ¼ kg Thea, ½ Kaffeelöffel Salz, ein Glas Wasser. ¼ kg Thea wird mit 8
dkg Mehl verbröselt, bis sich ein glatter Ziegel formen läßt (siehe Bild 1), den
man kalt stellt. Die restlichen 17 dkg Mehl werden mit dem Salz und dem Wasser
zu einem glatten Strudelteig (siehe Bild 2) so lange ausgearbeitet, bis sich
beim ausgezogenen Teig beim Durchschauen keine Adern mehr zeigen. 10 Minuten
rasten lassen, dann zu einem fingerhohen Viereck auswalken, den Teigziegel vom
Eis holen, darauflegen, von allen vier Seiten einschlagen (siehe Bild 3), mit
der oberen Seite nach unten, vorsichtig mit dem Nudelwalker zu einem fingerhohen
Rechteck (siehe Bild 4) klopfen, dreimal zusammenlegen, so daß wieder ein
Rechteck entsteht, 10 Minuten kühl rasten lassen, zweimal dieses Ausklopfen und
Einschlagen wiederholen, dazwischen je 10 Minuten rasten lassen und den Teig vor
jeder „Tour" stürzen. Der nun fertige Blätterteig kann beliebig verwendet
werden.
Schlagobersrollen
Der Blätterteig wird dünn
ausgewalkt, in Streifen geschnitten, mit Wasser geschmiert und diese Streifen
werden mit der geschmierten Seite nach oben über kleine Metallhülsen (siehe Bild
5) gewickelt, auf einem Backblech gebacken, wenn goldgelb, vorsichtig mit
der Hand, über welche man ein Tuch gibt, von der Hülse heruntergestreift. Wenn
erkaltet, mittels eines Spritzsackes mit Schlagobers gefüllt und fest
angezuckert.Man kann diese Rollen auch in kleinem Format backen, mit einer
Käsefülle füllen und warm zum Tee oder statt Käse servieren. In diesem Falle
unterbleibt das Anzuckern.
Cremeschnitten
4 Dotter, 3 Eßlöffel Milch,
Vanille, Zucker
Der vorerwähnte Blätterteig wird auf zwei Backblechen gebacken, mit Vanillecreme
gefüllt und aufeinandergelgt, mit Marillenmarmelade bestrichen, mit Rumeis
glasiert und in Vierecke geschnitten.
Vanillecreme: 4 Dotter, 3 Eßlöffel Milch, Vanille, Zucker auf Dunst schlagen bis
dicklich.
Blätterteigreste
verwendet man, indem man sie
dünn auswalkt, mit einem Krapfenstecher aussticht und diese runden Plätzchen
stark anzuckert und nochmals in eine Richtung auswalkt, anzuckert, rasch backt
und zu Eis serviert. (Sogenannte Ochsenzungen.)
Palmblätter
Blätterteigreste auswalken,
ein Rechteck schneiden, stark anzuckern, von beiden Seiten zur Mitte
zusammenlegen, wieder anzuckern, wieder ebenso zusammenlegen und so fort bis
eine Rolle entsteht, die in dünne Schnitten geschnitten, geformt und gebacken
wird und als Beigabe zu Eis verwendet werden kann.
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Auszug
aus dem Gesundheitsteil der Wiener Bezirkszeitung vom 15. Jänner 2007:
SCHWARZ UND GRÜN SIND GLEICH GESUND
Vorbeugend. Obwohl der Gehalt an einigen Inhaltsstoffen unterschiedlich ist,
steht der schwarze Tee dem hochgelobten grünen Tee in seiner Wirkungsweise in
nichts nach. Immer mehr neue wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass
grüner sowie schwarzer Tee antikanzerogene, antioxidative, antivirale und
antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Das heißt: Tee schützt vor
krebsauslösenden Stoffen, schützt vor Virusinfektionen und Bakterien. Tee stärkt
außerdem, so die Studien, unser Immunsystem.
WIRKUNGEN DES SCHWARZTEES
• Schutz vor Karies
• Antibakterielle und daher linderne Wirkung bei Magen- und Darmverstimmungen
• Steigerung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit
• Bekämpfung von Infektionen
• Zerstörung von Bakterien und Viren
• Blutdrucksenkung
• Verzörgerung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
DER SCHWARZTEE ERREICHT DIE GEWÜNSCHTE WIRKUNG AUSSCHLIESSLICH DURCH
REGELMÄSSIGEN GENUSS -
MINDESTENS 0,5L PRO TAG !!!
WIRKUNGEN DES GRÜNTEES
• Gründliche Durchspülung der Harnwege
• Verminderung überschüssiger Säuren
• Entgiftung des Körpers
• Anregung der Verdauung
• Fettverbrennung
• Reduzierung von Aufstoßen und Sodbrennen
• Stärkung des körpereigenen Immunsystems
• Vorbeugung gegen Krebserkrankungen
• Vorbeugung gegen Karies und Zahnerkrankungen
DER GRÜNTEE ERREICHT DIE GEWÜNSCHTE WIRKUNG AUSSCHLIESSLICH DURCH REGELMÄSSIGEN
GENUSS -
MINDESTENS 0,5L PRO TAG !!!
ENTWÄSSERUNG DURCH GRÜNTEE
• Aus der Literatur über *Tee-im allgemeinen* geht eindeutig hervor, dass nicht
nur Mineralwasser, sondern vor allem auch grüner Tee und schwarzer Tee
entschlackend und entgiftend sind.
• Ich habe weiters Hinweise darauf gefunden, dass die entschlackende Wirkung des
grünen Tees größer ist, als die des schwarzen Tees. Das hängt damit zusammen,
dass die entschlackende Wirkung an den Gerbstoff EGCG (Epigallocatechingallat)
gebunden ist und dieser im grünen Tee in höherer Konzentration vorkommt, als im
schwarzen Tee.
• Entschlackung hat insofern eine große Bedeutung für den Körper, da gerade die
Ablagerung von Stoffwechselschlacken in Geweben und Blutgefäßen ein wesentlicher
Risikofaktor für Durchblutungsstörungen und Mangelversorgung der Gewebe ist.
Auch Zellschäden und damit verbundene Funktionsstörungen im Bereich der
Nährstoffversorgung von Haut und Geweben sind mit der Anhäufung von
Stoffwechselabfallprodukten im Organismus eng verbunden. Gelingt es nun, diese
schädigenden Substanzen auszuschwemmen, darf mit einer besseren körperlichen und
seelischen Verfassung gerechnet werden.
• Tee (Schwarz- und Grüntee) hat aufgrund des Koffeingehaltes lediglich eine
schwach harntreibende Wirkung. Dieser Effekt kann ebenso gut erzielt werden
durch den Konsum einer gleich grossen Menge Wasser.
• Eine Studie in Deutschland belegt: Teetrinkerinnen sind besonders gut mit
Flüssigkeit versorgt - Männer trinken den Tee anstelle von anderen Getränken wie
Kaffee, Mineralwasser etc.. Teetrinkerinnen reduzieren zwar ebenfalls ihren
Kaffeekonsum, allerdings nehmen sie genauso viele andere Getränke zu sich wie
ihre Geschlechtsgenossinnen, die auf Tee verzichten. Den Tee trinken sie also
zusätzlich und haben somit einen besseren Flüssigkeitshaushalt.
• Mit den Ergebnissen der Untersuchung wird gleichzeitig ein gängiges Vorurteil
widerlegt: das Märchen vom Flüssigkeitsräuber. diese Theorie beruht schlichtweg
auf einem Irrtum. Wenn man innheralb kurzer Zeit größere Mengen an
koffeinhaltigen Getränken zu sich nimmt, scheiden die Nieren kurzfristig mehr
Wasser und Natrium aus. Dabei verliert der Körper vorübergehend auch an Gewicht.
Und genau hier liegt die Wurzel des Vorurteils: Diese kurzfristige
Gewichtsabnahme wurde gleichgesetzt mit einem Flüssigkeitsverlust. Das ist aber
nicht der Fall. Denn der Körper gleicht die erhöhte Wasserausscheidung innerhalb
kurzer Zeit wieder aus, und zwar ganz einfach, indem die Nieren weniger Wasser
und Natrium abgeben. Der Flüssigkeitshaushalt wird also überhaupt nicht
beeinträchtigt.
• Tee ist demnach kein Flüssigkeitsräuber. Das belegt auch eine Studie des
Nebraska Medical Center, USA. Die Testpersonen haben mehrere Tage lang die
gleichen Mengen an verschiedenen koffeinfreien und koffeinhaltigen Getränken zu
sich genommen. Anschließende Tests zeigten: Ob Koffein oder nicht, spielt keine
Rolle. Schwarzer und grüner Tee tragen also ebenso zur Flüssigkeitsversorgung
bei wie jedes andere Getränk.
MADE IN TAIWAN
HALBFERMENTIERTER TEE WIRD SEIT JAHRHUNDERTEN ALS OOLONG BEZEICHNET, DIES
BEDEUTET ÜBERSETZT "SCHWARZER DRACHE". BEI DER FERMENTATION WIRD DER TEE IM
LAUFE DER PRODUKTION DEM SAUERSTOFF AUSGESETZT. BEI HALBFERMENTIERTEN TEES WIRD
DIESER VORGANG VORZEITIG ABGEBROCHEN - DADURCH ERSCHEINT DAS BLATT AUSSEN SCHON
SCHWARZ, INNEN JEDOCH NOCH GRÜN. ES ENTSTEHT EINE SPEZIELLE, UNVERWECHSELBARE
SORTE, FÜR DIE SICH FORMOSA (TAIWAN) DURCH SEINE SPEZIELLEN BODENVERHÄLTNISSE
HERAUSRAGEND EIGNET. WAS SIE ÜBER OOLONG-TEES UNBEDINGT WISSEN SOLLTEN: -
GROBES, WILD GEDREHTES BLATT- GUT BEI WEICHEM WASSER- NACHMITTAGS- UND
ABENDTEES- SEHR MAGENFREUNDLICH- KEINEN ZUCKER VERWENDEN- DOSIERUNG: STARK
GEHÄUFTE TEELÖFFEL PRO TASSEGESCHMACKSRICHTUNG:
MILD, BEKÖMMLICH, MIT HELLER TASSENFARBE*
WISSENSWERTES ÜBER WEISSEN TEE!
WOHER STAMMT DER NAME "WEISSER TEE"? Der Aufguss ist sehr hell - fast
kristallklar und die Blätter weisen einen weißen zarten Flaum auf.
AUS WELCHEM LAND STAMMT DER WEISSE TEE? Aus China - genauer gesagt wächst er in
den Tai Mu Bergen in der Provinz Fujian (südöstliche Küste von China).
WIE WIRD WEISSER TEE NOCH BEZEICHNET? Knospentee, da ausschließlich Knospen für
diesen Tee verwendet werden.
WELCHE WIRKUNGEN HAT DER WEISSE TEE? Er fördert das Wohlbefinden, die
Abwehrkräfte (Ausscheidung von belastenden Stoffen aus dem Körper) und eine
schöne Haut; weiters erhöht er die Konzentration und erfrischt den Körper.
WIE SCHMECKT WEISSER TEE? Der aufgebrühte Tee enthält kaum Bitterstoffe und
entfaltet eine zarte, blumige Note mit feiner Würze. Er enthält wenig Teein.
WIE SEHEN DIE BLÄTTER DES WEISSEN TEES AUS? Charakteristisch sind die weißen,
flaumigen Härchen, die die Blattknospe (Bud) überziehen und dem Tee seinen Namen
geben. Teespezialisten vergleichen die Teeblätter des weißen Tees mit: Jade,
Edelweiß, Silberfäden, einer Knospe wie ein Eiskristall, weißem Schnee.
WANN WIRD WEISSER TEE GEERNTET? Yin-Zhen (Silbernadeln): erste und zweite Ernte,
Pai Mu Tan (Pfingstrose): dritte, vierte und Herbsternte.
WELCHE SORTE IST DIE WERTVOLLSTE? Yin Zhen (Silbernadeln) - hier werden
ausschließlich gesunde Blattknospen aus dem ersten Austrieb verwendet; er stammt
aus einer sog. "kaiserlichen Pflückung", die im Morgengrauen an nur zwei Tagen
im Jahr vorgenommen wird. Die Schönheit seiner feinen silbrigen Blattknospen und
sein frischer, duftiger Geschmack machen ihn zu einem der kostbarten Tees der
Welt (1kg fertiger Tee = 25.000 Knospen).
WIE WIRD WEISSER TEE RICHTIG ZUBEREITET? Mit 80-90 Grad heissem Wasser
aufgiessen und 5-7 Minuten ziehen lassen (Dosierung genau einhalten); keinen
Zucker verwenden. Da weißer Tee nicht bitter wird, können die Blätter in der
Kanne bleiben - und sogar ein zweites Mal mit heissem Wasser (80-90 Grad)
aufgegossen werden.
WIE ERFOLGT DIE VERARBEITUNG BZW. DIE BEHANDLUNG DES WEISSEN TEES? Nach dem
Pflücken (wächst nur an steilen Abhängen) werden die Blätter nur gewelkt und
getrocknet; d.h. die frischen Blätter werden auf einem Sieb ausgebreitet und
einer schwachen Sonnenbestrahlung ausgesetzt (bzw. bei guter Belüftung im Haus
dem natürlichen Welkprozess überlassen). Sobald die Blätter ca. 70 % ihres
Feuchtigkeitsgehalts verloren haben, kommen sie in die pralle Sonne, bis sie
vollkommen getrocknet sind. Weißer Tee muss mit Sorgfalt angefasst und
verarbeitet werden, damit die Knospen nicht verletzt werden - dies würde zu
einer Beeinträchtigung des Aromas und des Geschmacks führen.
WARUM WIRD WEISSER TEE AUF NATÜRLICHE ART GETROCKNET?
Da Weißer Tee bzw. Knospentee durch das Rösten über einer Flamme mindertwertig
wird - hochwertige Weiße Tees werden an der Sonne getrocknet.
WAS IST GELBER TEE?
Gelber Tee hat eine ähnlich lange Tradition wie der OolongTee. Einzuordnen ist
er zwischen Grün- und OolongTee
• Er wird nur halb- oder teilweise fermentiert - bei der Produktion muss der
Teemeister mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen, um den Oxidationsprozess im
richtigen Augenblick zu stoppen.
• Aufgrund seiner belebenden Wirkung und vielen wohltuenden Eigenschaften blieb
gelber Tee lange Zeit ein Privileg buddhistischer Mönche.
• Seine Sortenvielfalt ist sehr begrenzt; die verfügbaren Mengen gering.
• Der Geschmack ist mild mit einer hintergründigen Würze; aprikotfarbene Tasse
DIE KUNST DER RICHTIGEN TEEZUBEREITUNG
DREI "G" BRAUCHT GUTER TEE:
G enug Tee
G enug Wasser
G enug Zeit
Geizerfüllte Fingerspitzen, die krampfhaft um jedes einzelne Blättchen ringen,
sind die erste Chance, die dem Tee geboten wird, um sein Aroma und seinen
Geschmack geheim und für sich zu behalten. Als Faustregel, das erste "G"
betreffend, gilt: ein leicht gehäufter Löffel pro Tasse, das sind ca. 2 Gramm.
Man sollte das aber wirklich als Faustregel erkennen und letztlich dem eigenen
Geschmack die Entscheidung überlassen. Ein Teemaßlöffel hilft bei der Dosierung,
erspart das lästige Schätzen und die Qual der Wahl des richtigen Löffels - sie
kennen das bestimmt!
Dem zweiten "G" Rechnung tragend, muss immer klares, sauberes Wasser verwendet
werden. Abgestandenes, unreines oder aus dem Boiler entnommenes Wasser ist
ungeeignet. Um ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen, soll auch dem Härtegrad
(Kalkanteil) Beachtung geschenkt werden. Am wichtigsten: Wenn das Wasser kocht,
sofort sprudelnd aufgießen!
Zuguterletzt macht die Zeit den Tee. Tee muss aromatisch sein (nicht
aromatisiert!!!), dazu muss er 4-5 Minuten nach dem Aufgießen ziehen. Bei zu
kurzem Ziehen können sich die Teeblätter nicht voll entfalten und das Aroma
bleibt auf der Strecke. Zieht er zu lange, laugen die Blätter aus, und der
Aufguss bekommt einen unangenehm bitteren Geschmack: genau genommen eignet er
sich dann nur noch zum Färben von Stoffen. Bereits eimal aufgebrühte Blätter
dürfen natürlich nicht nochmals verwendet werden.
Noch einige Ratschläge: Das Vorwärmen der (Ton-)Kanne durch kurzes Ausspülen mit
heißem Wasser trägt, wenn der Tee auf diese Art vorgewärmt wird, dazu bei, dass
er sich besser entfalten kann. BEREITEN SIE IN IHRER TEEKANNE STETS NUR
GLEICHARTIGE TEES, d.h. naturbelassene Darjeeling-, Assam-, Ceylon- und
China-Tees in einer Kanne, aromatisierte Tees in einer anderen. Dies zu
ignorieren bedeutet nicht nur Stilbruch sondern, vor allem bei edlen Darjeelings
sogar eine echte Qualitätsverringerung.
Am besten gönnen Sie sich jetzt gleich ein Kännchen
- aber richtig zubereitet!
TEE RICHTIG KAUFEN !
Kennen Sie Ihre Tee-Kragenweite?
Nein?
Das ist aber auch kein Wunder, denn Geschmack wurde bislang nicht normiert und
Tee "von der Stange" zu kaufen ist vergleichbar mit dem Kauf eines Hemdes, wenn
Ihnen Ihre Kragenweite gänzlich unbekannt. ist. Wenn Sie aber doch ein passendes
Stück einem einschnürenden bevorzugen, sollten Sie die Beratung einer
fachkundigen Person beanspruchen. - oder sich die Kragenweite merken. Trotzdem
wäre es tunlichst anzuraten, vor allem bezüglich der Qualität, Beratung zu
suchen. Bei dieser ist es natürlich am wichtigsten, dass man auf die Richtigkeit
vertrauen. kann!
Tee hat keine Nummern, nach denen man sich richten könnte und bei der Qualität
gibt es extreme Schwankungen. Unter ein und demselben Namen werden Sie, je
nachdem wo sie kaufen, verschiedenste Qualität finden können. Am Preis können
Sie nicht ablesen, ob Ihre Wahl eine gute ist. Tee bekommen Sie bekanntlich
überall, wenn man alles, was als solches angeboten wird, auch als Tee
akzeptiert.
Wir empfehlen, die Schwelle der Akzeptanz Ihrem Gaumen zu überlassen, darum -
kaufen Sie Tee IMMER im Fachgeschäft. Dort werden Sie auch bald herausfinden,
dass der Händler es versteht, sich beratend Ihrer "Kragenweite" anzunähern, auch
wenn Sie sie noch nicht so genau kennen. Nicht nur Neulinge auf dem Teesektor
solten sich beraten lassen. Information ist alles und man sollte den Fachleuten,
die sich jeden Tag, das ganze Jahr über, nur mit Tee auseinandersetzen, so viel
Information wie möglich entlocken.
Wenn wir vom Fachgeschäft im allgemeinen sprechen, so tun wir das deshalb mit
großer Leichtigkeit, weil wir immer wieder Test-Käufe durchführen, die uns
zumeist nur zu heiteren Minuten verhelfen, zu fachlich korrekter Beratung jedoch
nur sehr, sehr selten. Zu behaupten, dass wir die einzige Adresse für den
Tee-Kauf sind, wäre einerseits verboten, andererseits sicherlich unrichtig.
Unser Ziel ist es, Ihr Vertrauen weiterhin zu gewinnen und unsere größte Freude,
wenn Sie mit Frische, Qualität und Güte vollends zufrieden sind. Tee wird bei
uns nicht als einfache Handelsware geführt, Tee ist unsere Lebenseinstellung, zu
der wir immer stehen werden. Optimale Qualität und Frische sind
Grundvoraussetzung für die Aufnahme in unser Sortiment.
Unterstreichendes Nachwort: Sogenannte Marken-Tees von bekannten Firmen, in
allen SB-Märkten erhältlich, sind beim Kauf oft schon bis zu 5 JAHRE gelagert
worden! Um mit Farkas`zu sprechen - Im Wein liegt die Wahrheit, der Schwindel
liegt in der Etikette!
WASSER … DIE SEELE DES TEES
Dass das Wasser einer der wesentlichsten Faktoren zur Bereitung köstlichen Tees
ist, liegt auf der Hand.
Dabei ist in erster Linie darauf zu achten, dass das Wasser FRISCH ist. Der
Kalkanteil am Wasser (Härtegrad) ist ein weiterer Punkt, der das Gelingen der
Zubereitung entscheidend beeinflusst. Bei großer Kälte und nach starken
Schneefällen, aber auch in Sommern mit großer Trockenheit, kann es sein, dass
Ihr Wasser durch feinste Schwebeteilchen trüb und unrein wird. Darunter können
Geschmack, Aussehen und Farbe leiden.
Wasser kann man sich in den seltensten Fällen aussuchen, den Tee aber sehr wohl,
deshalb richtet man sich mit dem Tee nach dem Wasser und nicht umgekehrt.
WER TEE SCHÄTZT, SOLLTE IHN NICHT IN SCHLECHTEM WASSER ERTRÄNKEN!
JÄGER-TEE empfiehlt Ihnen folgende Teesorten für bestimmte Härtegrade:
HÄRTEGRAD 1-7:
China Tees (z.B. China Melange, China Golden Needle), First Flush (z.B. First
Flush Darj., Royal Flush Darj.), Oolong Tees (z.B. Formosa Oolong, Kwai Flower)
HÄRTEGRAD 8-12:
Breakfast-Sorten (z.B. Engl. Broken, Assam Broken, Irish Breakfast)
HÄRTEGRAD 10-12:
Ausgesprochen kräftige und gehaltvolle Tees (z.B.Ostfriesenmischung, Second
Flush Darj., Wiener Opern Melange), Grüne Tees (z.B. Bancha, Young Hyson, Lung
Ching), Exotics (z.B. Mango Indica, Naranquilla)
Wenn Sie sich jedoch den First Flush`s und Oolong-Tees verschrieben haben, sie
jedoch Wasser mit einem Härtegrad über 7 ausgeliefert sind, ist die Verwendung
eines Wasserfilters unerlässlich. Je erlesener ein Tee, umso sensibler reagiert
er bezüglich Wasserhärte.
Weniger empfindlich reagieren Tees der unteren Preisklasse, die bei der
Zubereitung generell leichter zu handhaben sind ..........
..........es ist wie beim Geschirr: Keramik ist für den Alltag gut zu gebrauchen
- für die Momente des Genießens greift man aber lieber zu feinem Porzellan.
NEUESTE TEESTUDIEN
Teetrinken kann "schlechtes" Cholesterin um 7 bis 11 % senken:
Dies haben während eines 6-wöchigen Versuchs mit 15 Probanden in einer
Doppel-Blind-Studie Wissenschaftler der US Department of Agriculture
festgestellt. Nach dem Konsum von 5 Tassen Schwarztee täglich über einen
Zeitraum von 3 Wochen zeigte sich ein deutlicher Rückgang des LDL-Cholesterins.
Teetrinker sind schlanker:
Laut einer Studie der Cheng-Kung-Universität in Taiwan haben Teetrinker weniger
Probleme mit Übergewicht. Die Forscher analysierten Körperzusammensetzung und
Teeverzehrgewohnheiten von 1103 Testpersonen mit dem Ergebnis, dass der
Körperfettanteil von langjährigen Teetrinkern um etwa 20 Prozent geringer ist
als bei Nicht-Teetrinkern. Ob dieser Effekt allein durch den Verzehr von Tee zu
Stande kommt, ist fraglich. Wie die Wissenschaftler betonen, sei es auch
möglich, dass Teetrinker einen weniger zu Übergewicht führenden Lebensstil
pflegen
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