
Hauptstadt: Turin
Weblinks:
www.regione.piemonte.it
www.piemonte-online.com
Piemont - von
Kirschen und Wein - Piemont (italienisch Piemonte) gehört zu den größten
Regionen Italiens und grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an
Frankreich.
Im Nordwesten grenzt es an das Aosta Tal, im Süden an Ligurien und
im Osten an die Lombardei. Piemont ist geprägt durch die Nähe zu den Alpen im
Norden und Westen und den Apennin im Süden sowie zur Po-Ebene im Osten.
Im
Norden teilt sich Piemont den Lago Maggiore mit der Lombardei. Die Hauptstadt
von Piemont ist Turin (1.035.000 Einwohner), die Stadt am Po.
Die barocke Stadt
mit dem Zentrum, dem Piazza Castello, bieten für Kulturfreunde einiges an
Museen, Kirchen und anderen architektonische Bauten. Inmitten eines sehr
ertragreichen Weinanbaugebietes liegt die Stadt Asti, die seit dem 9.
Jahrhundert Sitz eines Bischofs ist und jedes Jahr zu einem Winzerfest einlädt.
Nördlich von Turin liegt Novara,
mit seinen eindrucksvollen Promenaden in der Innenstadt.

Die piemontesische Küche gilt unter Feinschmeckern als etwas
ganz Besonderes: Sie ist zwar genauso schmackhaft wie die
typisch italienische Küche, aber Speisen aus Piemont muss man
neu entdecken. Geografie und Geschichte der Region spiegeln
sich in den verschiedensten Gerichten wieder: Vom
bodenständigen „Arme-Leute-Essen“ über ausgefallenen Speisen
bis hin zu französische Küche ist alles möglich.
Es gibt in keiner Gegend von Italien so viele
Qualitätskäsesorten wie in Piemont: Einer der bekanntesten ist
der Murrazzano, er hat einen flachen, kleinen und runden Laib
und wird aus Schafs-oder Kuhmilch hergestellt. Er schmeckt
sehr gut frisch mit Marmelade oder mit ganzen Nüssen, mit
Peperoni oder reif ist er auch eine Delikatesse. Gealtert oder
gekocht wird die Mortadella gereicht, die obendrein noch mit
Wein gewürzt wird. Im eigenen Schmalz werden salam`d la duja
(kleine Schweinswürstchen) in einem Tontopf zubereitet, eine
Alternative ist Spalot, nach einem antiken Verfahren gekochte
Schweineschulter.
Bis zu 1.000 Euro für ein Kilogramm werden für den "Diamanten"
des Piemont gezahlt, den Trüffel. Trüffel wächst in den Bergen
der Langhe, in „Lebensgemeinschaft“ mit Wurzeln der Eiche,
Linde, Pappel oder auch Weide. Trüffel findet man überall in
den Spezialitätengeschäften, auf seiner Pasta, frisch vom
Markt oder auf der Trüffelmesse von Alba. Hat man sie einmal
probiert, wird man sie immer wieder suchen.
Und was trinkt man zu all den erlesenen Speisen? Wie in
Italien üblich natürlich Wein. Piemont zählt zu der besten
Weinbauregion von Italien. Die bekanntesten Weine sind die
roten Barolo, Barbaresco-Weine, Barbera oder Dolcetto sowie
die weißen Gavi, Arneis oder Furmentin