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Paella
Paglia e fieno
Palatschinken
Palatschinken mit Eis
Palatschinken mit Marille
Passieren
Panaché
Panna cotta
Panade
Pan-bagnat
Pancetta
Panieren
Panzanella
Papaya
Paprika
Paprikasuppe
Parfait
Parieren
Pariser
Pfeffersteak
Pariser Schnitzel
Parisienne
Parmaschinken
Parmigiano
Parmigiano Reggiano
Passionsfrucht
Passieren
Pasta
Pasta e fagioli
Pastetchen
Pastete
Pasteten
Pastetengewürz
Pâté
Pâtisserie
Paysanne
Pecorino romano
Pecorino sardo
Pecorino sott'olio
Pektin
Peperoni
Persipan
Pesto, Pistou
Petersfisch
Petersilie
Petits fours
Paella
Spanische Reispfanne. Besonders beliebt ist die Paella mit Safran, Fisch und
Meerefrüchten Das Nationalgericht der Spanier Wussten Sie, dass der Name
"Paella" von der großen gusseisernen Pfanne stammt, in der die Paella
traditionellerweise über dem Holzkohlefeuer zubereitet wurde? Es gibt
mittlerweile zahlreiche Variationen der Paella und man befindet sich im Streit
darüber, welches das Originalrezept ist. Rezept für Paella (für 4 Personen) 1
Hähnchenbrust, 60g Garnelen (tiefgekühlt, geschält), 60g Miesmuscheln (aus dem
Glas), 200g Seelachsfilet, 350g Langkornreis, 1 Paprikaschote rot, 100g TK
Erbsen, 2 mittelgroße Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 3-4 El. Olivenöl, Salz,
Pfeffer, Safran, Curry, Gemüsebrühe, Zucker. 1. Einen Teelöffel Curry in
kochendem Salzwasser lösen und den Langkornreis darin kernig garen. 2.
Währenddessen das Seelachsfilet in Streifen und die Hähnchenbrust in Würfel
schneiden und würzen. Die Paprikaschoten und die Zwiebeln in Streifen
schneiden.3. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Hähnchenbrustwürfel
sowie die Seelachsfiletstreifen zufügen und leicht anbraten. Die Knoblauchzehen
hineinpressen. Die Paprika- und Zwiebelstreifen zugeben und leicht mit
andünsten.4. Den gegarten Reis, die aufgetauten Garnelen, die Miesmuscheln (ohne
Schale) und die Erbsen zugeben. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und für
weitere 5 Minuten erhitzen.5. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Safran, Curry,
Gemüsebrühe und Zucker abschmecken. Auf einer Platte anrichten und servieren.
Feinschmeckertipp: Eine besonders mediterrane Note erhalten Sie, wenn Sie zur
Zubereitung Olivenöl verwenden. Dazu passend serviert man frisches
Kräuterbaguette.
Paglia
e fieno
(= Heu und Stroh) Pastagericht mit grünen und weißen Nudeln
Palatschinken
Palatschinken,
Crêpes & Crespelle > Der dünne, in der Pfanne knusprig zart gebackene Kuchen ist
ein waschechter Europäer und weit gereister
Weltenbürger. In Frankreich ist es die Crêpe. Was klingt wie ein zarter Hauch
wird idealerweise dünn wie Seidenpapier gebacken. In ihrer bretonischen Heimat
entschied die Crêpe schon über so manch geglückte Zweisamkeit. Gelang es der
Braut am Tag der Hochzeit eine perfekte hauchdünne Crêpe zu backen, war der Ehe
eine harmonische Zukunft sicher. Die italienische Schwester hört auf den
klingenden Namen „Crespella“ (Mehrzahl: Crespelle) und darf etwas stärker als
die filigrane Crêpe ausfallen. In Italien wird sie mit Vorliebe pikant, mit
Gemüse, Fleisch oder Pilzen gefüllt. Gefaltet oder gerollt, zuweilen mit einer
Käsesauce übergossen und im Rohr knusprig überbacken. Der Bezeichnung „Dorati“
für Palatschinke begegnet man in der Schweiz. In Österreich ist die Palatschinke
ein echter Klassiker der feinen K.u.K. Mehlspeisküche, wiewohl sie auch
hierzulande durchaus pikante Formen annehmen kann. Palatschinken backen - eine
Kunst: Vor dem Backen sollte der Teig ca. 20 Minuten rasten, dabei quillt das
Mehl und der Teig bekommt seine endgültige Konsistenz. Er sollte nicht zu dünn
sein, vergleichsweise die Beschaffenheit von Obers haben. Wichtigstes Gerät:
eine beschichtete Pfanne, in der man mit wenig Fett hauchzarte Crêpes backen
kann, ohne dass der Teig am Boden kleben bleibt. Tipp: Wenn von vornherein
feststeht, dass es eine Süße wird, gibt man einen Löffel Zucker in den Teig,
dann bekommt die Palatschinke eine besonders schöne goldgelbe Farbe. Bereiten
Sie den Teig nach Rezept zu. In der beschichteten Pfanne wenig Butter oder Öl
erhitzen. Teig mit dem Schöpfer eingießen und gleichmäßig verlaufen lassen. Die
Pfanne dabei schräg halten und langsam drehen, so dass der gesamte Pfannenboden
dünn bedeckt ist. Sobald der Teig an der Oberseite trocken und an der Unterseite
gebräunt ist, wenden und goldgelb fertig backen.
Palatschinken
mit Eis
Zutaten für 4 Portionen: 125 g Weizenmehl, 1/8 l Wasser,
1/8 l Milch, 2 Eier, 1 Prise Salz, Fett zum Braten Füllung: 250 g TK-Erdbeeren,
3 EL Zucker, 1 Pkg. Vanilleeis Zubereitung: Mehl, Wasser, Milch, Eier und Salz
zu einem Teig verrühren und daraus in einer kleinen Pfanne Palatschinken backen
und warm stellen. Erdbeeren auftauen, gut abtropfen lassen, halbieren und
einzuckern. Zum Servieren die warmen Palatschinken mit Eis und Erdbeeren füllen,
aufrollen und mit Vanilleeis und Schokoladesauce garnieren.
Palatschinken
mit Marille
Marillen-Palatschinken > 4 Portionen 125 ml Milch,
evtl. mehr 1 Ei 1 Pr. Salz 1 ts Zucker 150 g Mehl 4 tb Butter 250 g Sahnequark
(Topfen) 2 tb Zucker 1 Eigelb 2 tb Marillenkonfitüre 1 cn Marillenkompott 2 tb
Zucker
Zitrone Mehl, Ei, Salz, Zucker mit soviel Milch verquirlen, dass ein dünn
flüssiger Teig entsteht. Etwas Butter in einer Pfanne auf 2 oder
Automatik-Kochstelle 8 - 9 zerlassen und ca. 8 dünne Palatschinken (Pfannkuchen)
backen. Quark, Zucker, Eigelb und Konfitüre mit dem Handrührgerät glatt rühren.
Palatschinken damit bestreichen, aufrollen und auf eine vor gewärmte Platte
geben. Marillenkompott auf einem Sieb abtropfen lassen. Früchte klein schneiden.
Saft und Zucker im Topf sirupartig auf 3 oder Automatik-Kochstelle 12 einkochen
lassen, einige Tropfen Zitronensaft zugeben. Früchte auf den Palatschinken
verteilen, mit heißem Sirup begießen und sofort servieren.
Palatschinken
mit Quark, Brombeeren und Orangen
Zutaten
für 8 Personen: in den Palatschinkenteig gebratene, klein geschnittene
Haselnüsse reinrühren. Füllung: 250 Gr Quark, Eigelb von 2 Eiern, 50 Gr Zucker,
150 ml Sahne, geriebene Zitronenschale von 1 Zitrone dazugeben.
Sauce. 200 ml Milch mit 100 ml Sahne und 1 Eigelb rühren. Auf 350 Gr Brombeeren
20 Gr. Zucker streuen, geriebene Orangenschale von 1 Orange, 4 cl Orangenlikör,
und 1 geschälte Orange dazugeben Jede Palatschinke mit der Füllung füllen, in
eine kreisförmige Pfanne legen, und die Sauce drauf gießen.
Bei 180 Grad 25 Minuten lang backen, anschließend mit Pulverzucker streuen
Panaché
Buntgemischtes, zum Beispiel bei Salaten oder Eis - Mischung aus
verschiedenfarbigen Zutaten: Ob Eis, Cremes oder Gemüse, Panachés sind meist ein
Augenschmaus.
Panade
Fleisch- und Fischstücke vor dem Backen oder Braten in einer
Mischung aus Mehl, Wasser und verschlagenem Ei sowie Semmelmehl
(Paniermehl) wenden. ~ Bindemittel, Streckhilfen und Verfeinerungen von Füllungen. Man
unterscheidet zwischen Mehlpanade, Reis- und Brotpanade.
Pan-bagnat
Rundes Brot, das mit Olivenöl getränkt und mit Tomaten, hartgekochten
Eiern, Oliven, Thunfisch und Anchovis belegt wird.
Pancetta
luftgetrockneter, ungeräucherter Bauchspeck. Mit Gewürzen, Salz und
Pfeffer haltbar gemacht.
Panna
cotta
Crème aus mit Gelatine gekochte Sahne > (=gekochte Sahne) Dessert aus
Sahne, mit Vanille aromatisiert.
Panieren
Fleischstücke und andere Lebensmittel vor dem Braten oder Backen in Mehl,
zerschlagenem Ei und Panierbrot drehen oder in Butter und geriebenem Brot
wälzen. - Das zu Panierende wird erst in Mehl, dann in verrührtem Ei gedreht und
schließlich in Semmelbröseln gewendet. Bei starker Hitze bäckt man es im Fett
heraus. Fallende Temperaturen sollte man dabei vermeiden, da das Backgut sonst
zu viel Fett aufnimmt.
Panzanella
Salat aus altbackenem Brot, Öl, Tomaten und Gewürzen.
Papaya
Im tropischen Südamerika zu Haus, wächst die Papaya inzwischen auch in Afrika,
Ceylon und Indien. Sie sieht der grünen Melone ähnlich, das Fruchtfleisch ist
sehr süß und rosa, die schwarzen Kerne müssen wie bei der Melone entfernt
werden. Wie die Melonen werden die Papayas auch serviert. Der Saft der
tropischen Frucht gilt als hervorragender Weichmacher.
Papillotte ~ Papier- oder Aluminiumhülle
Paprika
Ungarn
ist das Heimatland des Paprikas, der aber auch in Spanien, Südfrankreich und
Italien angebaut wird. Es gibt grüne, gelbe und rote Paprikaschoten, die als
Gemüse verwendet werden. Die rote (reife) Frucht wird auch als Gewürz
verarbeitet. Man unterscheidet zwischen Delikateß-Paprika und Rosenpaprika
(mindere Qualität, da der Rosenpaprika die Schärfe von den Scheidewänden und
Kernen erhält, die mitgemahlen werden). Paprika ist eine einjährige Pflanze aus
der Familie der Nachtschattengewächse. Sie wird bis zu 60 cm hoch, hat breite,
kräftig grüne Blätter und gelblichgrüne Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich
pralle, zentimetergroße, länglich spitze Schoten, die durch ihre lackrote Farbe
auffallen. Zur Herstellung von Paprikapulver werden die Schoten der
Gewürzpaprika auf Schnüren 3-4 Wochen getrocknet und anschließend vermahlen. Je
mehr der inneren Scheidewände (Adern) und Samen mitvermahlen werden, desto
schärfer wird das Pulver.
Man unterscheidet zwischen Gemüsepaprika, Gewürzpaprika und Chillies (Capsicum
frutescens L.), auch als Cayenne-Pfeffer bekannt, die sich äußerlich in Größe,
Form und Farbe, geschmacklich im Schärfegrad (mild bis sehr scharf) und in der
Gewinnung (kultiviert oder wildwachsend) unterscheiden. Die Heimat der
Paprikapflanze sind die Tropen und Subtropen Südamerikas. Es gibt bei
Gewürzpaprika fünf Geschmacks- und Qualitätsstufen, deren Schärfegehalt
unterschiedlich ist: Der milde Delikatess-Paprika, der würzig-milde
Edelsüß-Paprika, der recht scharfe Halbsüß-Paprika, der scharfe Rosen-Paprika
und schließlich der Scharf-Paprika. Sein Geschmack ist so durchdringend und
beißend scharf, dass er bei uns gar nicht erst in den Handel kommt. Als
Faustregel kann festgehalten werden je intensiver die Rot-Färbung desto milder
das Aroma. Gewürzpaprika benötigt etwas Fett um seine typische Farbe und seinen
intensiven Geschmack entfalten zu können. Deshalb wird Paprika nach dem Anbraten
mit ins Fett gegeben. Allerdings darf das Fett nicht sieden, sonst bekommt das
Gewürz einen bitteren Geschmack. Paprika ist das traditionelle Gewürz für
ungarischen Gerichte, wie Paprikaschnitzel, Szegedinger Gulasch und Serbisches
Reisfleisch. Es unterstützt die Schärfe von Pfeffer und verströmt ein anregendes
Aroma. Aufgrund der intensiven Farbe eignet sich Paprika auch zum Färben von
Speisen. Es passt besonders gut zu Quark, weichen Käsen, Käsegebäck, spanischen
und türkischen Fleisch- und Reisgerichten, Ragouts, allen Tomatengerichten,
Geflügel, Hackfleisch, Gemüse und allen scharfen, pikanten Saucen. Paprika
braucht Fett, um Aroma und Färbung zu entfalten. Milde Sorten dünsten Sie
deshalb bei geringer Hitze kurz mit. Das Fett darf aber nicht zu heiß sein, da
er sonst bitter wird. Um die Schärfe nach dem Genuss von Gewürzpaprika zu
mildern essen Sie besser etwas Joghurt oder Brot, anstatt mit Wasser zu löschen.
Paprika edelsüß würzt nicht nur, sondern es bindet und färbt auch. Sie können
also ruhig etwas mehr zugeben. Den richtigen Rahmen erhalten ihre Gerichte, wenn
sie den Tellerrand mit etwas Paprikapulver bestäuben. Scharfe Paprikasorten
sollten Sie nicht mitkochen, sondern erst am Ende zum Abschmecken verwenden.
Paprikasuppe
- KALT ODER HEISS
Zutaten für 6 Personen: 4 rote Paprikaschoten 1 Gemüsezwiebel 4 EL Öl 1 EL
Paprikapulver edelsüß 1/2 TL
Cayennepfeffer 1 l Gemüsebrühe (Instant) Saft von 4 Orangen 4 Scheiben Toastbrot
Salz 2 EL Butterschmalz 1 Bund Schnittlauch 1. Die Paprikaschoten mit einem
Sparschäler schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Die Zwiebel schälen und
ebenfalls würfeln. 2. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin bei
gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten dünsten, aber nicht braun werden lassen.
Paprikapulver und Cayennepfeffer dazu geben und verrühren, dann die Brühe
angießen und einmal aufkochen lassen. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren.
Zugedeckt kalt stellen. 3. Den Orangensaft in die abgekühlte Suppe geben und mit
Salz abschmecken. 4. Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. Das Butterschmalz
in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel unter ständigem Rühren knusprig
braten. Abkühlen lassen. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.
5. Die Suppe in eine Terrine füllen, die Brotwürfel und das Schnittlauch separat
dazu reichen. » Tip: Wenn Sie die Suppe heiß servieren, sollten auch die
Brotwürfel heiß sein. Die Brotwürfel können noch in der Pfanne mit Kräutersalz,
Knoblauch oder frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt werden.
Parfait
Halbgefrorenes aus Eiern, Zucker, Schlagram und
Geschmacksbeigaben, das im Tiefkühler in Formen verfestigt wird.~ Die Parfaits glacés, die Rahmgefrorenen, entstehen aus Eigelb, das mit kaltem
Wasser angerührt und mit heißem Zuckersirup vermischt wird. Im heißen Wasserbad
wird die Masse geschlagen, bis sie steif ist, Schlagsahne unterziehen und in
Bombenformen füllen. Durch verschiedene Parfüms lassen sich verschiedene
Geschmacksrichtungen beim Parfait, das in der Tiefkühltruhe abgekühlt wird,
erreichen. Parfaits können aber auch fein getrüffelte Gänseleberpasteten und
Schaumbrote (siehe Mousses) sein. - eine feine Farce, mit Gelatine oder Eigelb
gebunden und nach dem erkalten in Scheiben geschnitten - feine, gebundene Farce,
etwa aus Gänseleber und Hummerfleisch. Oder - als Eisparfait - gefrorene
Speiseeismasse aus Eigelb, steifgeschlagenem Eiweiß, Aromazutaten und Sahne.
Parieren
Überflüssige Haut und Sehnen vom Fleisch entfernen und dieses bratfertig
herrichten.~ Zurichten, Fleisch oder Fisch von allen überflüssigen Teilen (zum Beispiel Fett)
befreien - Fleisch vor der Zubereitung von Haut, Sehnen und Knochen befreien.
Pariser
Pfeffersteak
1 Rindsfiletsteak 1 EL schwarze Pfeffer- 1 Schalotte
Körner 2 - 3 EL Cognac 1 EL Öl Salz Zubereitung Schalotte
fein hacken. Steaks mit den grob zerdrückten Pfefferkörner bestreuen und die
Körner ins Fleisch pressen. Öl erhitzen. Steak pro Seite 2 - 3 Minuten braten.
Die fein gehackte Schalotte dazugeben und kurz fertig braten. Mit dem Cognac
übergießen, flambieren und auf einen vorgewärmten Teller anrichten. Mit wenig
Salz überstreuen. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten . Mit großer
Wahrscheinlichkeit wurde das mit grob zerdrückten Pfefferkörnern panierte
Filetsteak von einem französischen Küchenmeister erfunden. Da Pfeffersteak
allein ein bisschen mager klingt, fügte ein auf Speisekartenlyrik bedachter
Gastronom den Zusatz Pariser hinzu - und dabei ist es dann geblieben, obwohl die
klassische Küche bestenfalls ein Pfeffersteak, nicht aber eins aus Paris kennt.
Pariser
Schnitzel
pro Schnitzel: Salz, ein Teller Mehl, ein Ei Das Schnitzel kommt meist von
Schwein oder aber auch vom Kalb.
Schnitzel klopfen, salzen, in Mehl pudern. Ein Ei in einem, am besten
Suppenteller, sprudeln. Schnitzel aus dem Mehl nehmen und beidseitig durch das
Ei durchziehen. Dann ins nicht zu heiße (!) Öl. Langsam ausbacken. Jetzt kann
man noch das restliche Ei auf das bruzzelnde Schnitzel leeren. Das Ei schlägt
Blasen. So soll es auch sein. Fertig. - Man darf nicht Mehl und Ei zu einem Teig
verarbeiten und dann das Schnitzel durchziehen, sonst schmeckt die Ei-Panier
mehr nach Omelett als nach Panier. - Das Öl darf nicht zu heiß sein, sonst
verbrennt die Ei-Panier, und das Schnitzel wird nicht durch. Das Pariser
Schnitzel wird in Wien mit Reis und Salat (gemischt) angeboten. Salatöl in Wien
ist meistens Maisöl. Besonders lecker! wird es beim Wiener-Schnitzel-Essen, wenn
der Erdäpfelsalat am Schnitzelteller angerichtet wird. Schnitzel mit Zitrone
beträufeln und Erdäpfelsalat mit Zucker -
Parisienne
Bezeichnung für runde Formen: Gemüse wird mit einem
Parisienne-Ausstecher rund ausgestochen. ~ Das Fleisch wird bei dieser Garnitur mit einem weißen Ragout von
Pökelzunge und Champignons begleitet, das in Artischockenböden serviert wird.
Als Beilage sind Nußkartoffeln üblich.
Parmaschinken
Luftgetrockneter Schinken aus der italienischer Provinz Parma, die auch
als Anbaugebiet für Tomaten berühmt ist. -
luftgetrockneter Rohschinken mit süßlich-nussigen Aroma. Bis zu 18 Monate
gereift. Nur echt mit der eingebrannten Herzogskrone von Parma.
Parmigiano
Parmesankäse. Halbfester Hartkäse aus Kuhmilch. Parmigiano Reggiano ist
der ursprungsgeschütze Name für einen hochwertigen, lange gereiften
Parmesankäse. >
Parmigiano
Reggiano
Zylinderförmiger halbfetter Hartkäse aus Kuhmilch mit einem Gewicht
zwischen 24 und 30 kg. Die langsame natürliche Trocknung und Reifung dauert
mindestens 1 Jahr, bevor der Parmigiano als junger Tafelkäse in den Handel
kommt. Nach 2 Jahren Reifung wird er "vecchio" = alt bezeichnet.
Parüren ~ Bezeichnung für Stücke, die beim Parieren übrig
bleiben. Sie werden zur Herstellung von
Fond
und Sauce verwendet.
Passieren
Gekochte Kartoffeln, Gemüse, Obst, dicke Sossen und Suppen durch ein
feines Sieb rühren. Im Gegensatz zum Pürieren
werden dabei grosse Bestandteile nicht zerkleinert, sondern entfernt.~ Brühen, Saucen, Suppen und andere Flüssigkeiten durch ein feines Sieb
oder ein Tuch treiben, oder Fleisch, Gemüse usw. durch ein Lochscheibe drehen. -
Durchstreichen, das durchseihen von Flüssigkeiten durch ein Sieb oder Tuch
Passionsfrucht
Vor allem der Saft dieser tropischen Pflanze ist begehrt: als Zusatz zu
Cocktails, für Desserts oder Speiseeis. Die Passionsfrucht kommt aus Südamerika,
Afrika und dem fernen Osten. Die pflaumengroßen Früchte sind reif, wenn sie von
außen ganz trocken und verschrumpelt aussehen. Kerne und Fruchtfleisch kann man
einfach aus der Schale löffeln.
Pasta
Italienische Bezeichnung für Nudeln und Teigwaren.
Aglio e olio - Knoblauch-Öl-Sauce zu Spaghetti
einsortiert in: Saucen mit Tomaten + Knobi Zutaten für 4 Personen:
4 - 6 Knoblauchzehen 6 EL erstklassiges Olivenöl 1 Bund glattblättrige
Petersilie Salz und Pfeffer 500 g Spaghetti
1. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Petersilienblätter
abzupfen und in feine Streifen schneiden. 2. Die Spaghetti in reichlich
Salzwasser al dente kochen. 3. Inzwischen 3 EL Olivenöl erhitzen und den
Knoblauch darin golden rösten. Mit einer halben Suppenkelle vom Nudelwasser
ablöschen und zu einer sämigen Sauce einkochen. 4. Die Nudeln abgießen,
abtropfen lassen und in der Sauce wenden. Mit dem restlichen Olivenöl und den
Petersilienstreifen mischen, sparsam salzen und reichlich pfeffern. Noch 1 - 2
Minuten durchziehen lassen, dabei ein paar mal gut durchmischen. » Variante: Wer
es scharf mag, kann noch ein oder zwei getrocknete und grob zerbröselte
Chilischoten mit dem Knoblauch anrösten. Getränketip: ein leichter,
fruchtiger Rotwein, z. B. Chianti
Scharfe Knoblauch-Öl-Sauce Zutaten für 4 Personen:
500 g Spaghetti Salz 5 Knoblauchzehen 1 Bund Petersilie
6 EL Olivenöl 1 getrocknete Pfefferschote frisch geriebener Parmesan 1. Die
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. 2. Inzwischen den Knoblauch
schälen und und durch die Presse drücken. Die Petersilie waschen,
trockenschütteln und ohne Stiele fein hacken. Eine Servierschüssel vorwärmen. 3.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch und die Pfefferschoten darin
braten, bis der Knoblauch bräunt. Knoblauch und Pfefferschote wieder aus der
Pfanne rausnehmen. 4. Einige EL vom Nudelwasser abfangen, dann die Nudeln
abgießen und noch feucht in die vorgewärmte Schüssel geben. Das heiße Öl über
die Nudeln gießen, eventuell noch 2 - 3 EL vom Nudelwasser dazu geben, alles
gründlich vermischen. Mit der Petersilie bestreut servieren. Dazu den Parmesan
bereitstellen. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten aglio olio vegetarisch
Maccaroni all'Arrabbiata mit Oliven Zutaten für 4
Personen: 400 g Makkaroni 4 Knoblauchzehen 1 EL Olivenöl
25 schwarze Oliven (entsteint) 1 - 2 rote Pfefferschoten 500 g gestückelte
Tomaten 5 Sardellenfilets 1 EL Kapern
1 EL gehackte Petersilie Salz frisch geriebener Parmesan 1. Den Knoblauch
schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Oliven und die Kapern hacken.
Die Pfefferschote waschen und fein würfeln. Die Sardellen kleinschneiden. 2. Das
Olivenöl erhitzen, darin den Knoblauch anbraten. Die Tomaten, die Oliven und die
Pfefferschote dazu geben und alles bei kleiner bis mittlerer Hitze 20 Minuten
köcheln lassen. Dann die Kapern und die Petersilie unterrühren und weitere 5
Minuten köcheln. 3. Inzwischen die Maccaroni in reichlich Salzwasser al dente
kochen. Abgießen, kurz abtropfen lassen und mit der Sauce vermischt servieren.
Den Parmesan extra dazu reichen.Rezept per email zugeschickt von Ernst Dick sugo
tomatensugo tomatensauce tomantesoße tomantesosse rabiata arrabiata arrabiatta
allarabiata
Wodka-Tomatensauce zu Penne rigate Zutaten fücr 4
Personen: 300 g gestückelte Tomaten 2 Zwiebeln 1 EL Butter
1/2 Bund Petersilie 100 g Parmaschinken 30 ml Wodka 100 ml Sahne Salz und
Pfeffer 500 g Penne rigate frisch geriebener Parmesan 1. Die Nudeln in reichlich
Salzwasser al dente kochen. 2. Inzwischen die Zwiebeln schälen und würfeln. Die
Petersilie waschen, trockenschütteln und ohne Stiele fein hacken. Den Schinken
in Streifen schneiden. 3. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln
darin anbraten. Die Schinkenstreifen zufügen und kurz mitdünsten. Mit dem Wodka
ablöschen. 4. Die Sahne und die Tomaten dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen
und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zum Schluss die
Petersilie unterrühren. 5. Die Nudeln abgießen, kurz abtropfen lassen und mit
der Sauce vermischt servieren. Den Parmesan extra dazu reichen.
Spaghetti alla Bolognese Zutaten für 4 Personen: 1
Zwiebel 2 Knoblauchzehen 1 Möhre 1 Stange Sellerie oder 1 Stück Sellerieknolle 6
- 12 Stengel glattblättrige Petersilie 60 g Butter 300 g mageres
Rinderhackfleisch 100 ml Rotwein 1 große Dose geschälte Tomaten 2 EL Tomatenmark
2 Lorbeerblätter 1 Gewürznelke 1 Prise Thymian
Salz und Pfeffer 500 g Spaghetti 1. Zwiebel, Knoblauch, Möhre, Sellerie und
Petersilienstengel (Blätter zurückbehalten) waschen und fein würfeln. In einem
breiten Topf die Butter zerlassen und das Gemüse darin etwas anschwitzen. 2.
Wenn alles beginnt zu rösten, das Hackfleisch dazu geben und mit einem
Kochlöffel zerteilen, so dass es krümelig brät. Darauf achten, dass es kein
Wasser zieht, sonst wird das Hackfleisch zäh. Mit dem Rotwein ablöschen und
damit den am Topfboden angesetzten Bratensatz auslösen. Das Tomatenmark
einrühren. 3. Die Tomaten dazu geben (dabei den Saft auffangen) und mit dem
Kochlöffel zerdrücken. Die gehackten Petersilienblätter und die Gewürze
untermischen. Kurz durchkochen, dann die Hitze herunterschalten und den Deckel
auflegen. Leise köchelnd etwa 1 Stunde schmoren lassen. 4. Ab und zu umrühren
und nachschauen, ob noch genügend Flüssigkeit da ist, sonst mit dem Tomatensaft
auffüllen. Abschmecken. 5. Kurz vor Ende der Garzeit die Spaghetti in reichlich
Salzwasser al dente kochen. Abgießen und noch feucht in eine vorgewärmte
Schüssel geben. Die Sauce darüber gießen, durchmischen und sofort servieren.
Nach Belieben mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. » Varianten: Andere
Gemüse mitschmoren, z. B. Artischockenherzen, Zucchini oder Paprikaschoten. Oder
kurz vor Ende der Garzeit junge Erbsen oder Broccoliröschen dazu geben. »
Getränketip: ein kräftiger Rotwein
Pasta
e fagioli
Dicke Suppe aus Bohnen und Nudeln.
Pastetchen
Kleine Blätterteigformen, die mit warmen oder kalten Füllungen serviert werden.
Im Französischen werden sie als Bouchées geführt.
Pastete
Bezeichnung für
Farce, das in einen Teigmantel gewickelt wird ~ Feine Fleisch, Fisch oder Gemüsefarce in Teighülle. > Pastete auch Patê.
Fein gewürztes, warmes oder kaltes Gericht aus Fleisch, Geflügel, Innereien oder
Fisch - meist in einer Teighülle serviert.
Pasteten
Fleischzubereitungen aus zerkleinertem Fleisch (Wild oder Geflügel) und
Gewürzen, die eine pastetenartige Konsistenz haben. Am bekanntesten ist die Pâte
de foie, die Gänseleberpastete. Siehe auch Terrinen.
Pastetengewürz
Man unterscheidet zwei Pastetengewürze: ein intensiveres für dunkles Fleisch und
ein leichteres für die (siehe) Mousses (Schaumbrote). Das Gewürz für dunkles
Fleisch wird aus Nelken, Ingwer, weißem Pfeffer, schwarzem Pfeffer, Paprika,
Lorbeerblatt, Muskatblüte, Basilikum, Thymian und Majoran gefertigt. Das
leichtere Gewürz für die Schaumbrote entsteht aus Lorbeerblatt, Majoran,
Basilikum, Thymian, weißem Pfeffer, Nelken, Muskatblüte und Muskatnuß. Beide
Gewürze müssen mit Salz vermischt werden (gibt es auch als Fertigmischung).
Pâté
Teig, Masse
Pâtisserie
Feinbäckerei, Konditorei ~ Süssspeisen
Paysanne
in gleichmäßige Scheibchen geschnittenes Gemüse
Pecorino
romano
pikanter runder Schafkäse, als Reib- und Dessertkäse verwendet
Pecorino
sardo
Schafkäse, jung aromatischer Tafelkäse, ausgereift pikanter Reibkäse
Pecorino
sott'olio
frische runde Schafskäse, in Gläsern unter Olivenöl aufbewahrt
Pektin
Natürlicher Gelierstoff aus Früchten (z. B. Äpfeln, Quitten, Johannisbeeren,
Zitronen, Zuckerrüben), der in Gegenwart von Fruchtsäuren und Zucker geliert.
Pektin wird zum Herstellen von Marmeladen, Obstgelees, Tortengüssen und
Puddingpulver verwendet.
Pesto,
Pistou
Sauce aus Basilikum, Knoblauch, Olivenöl, Käse und Pinienkernen. 2/3 des
Pestos besteht aus Basilikum 1/3 aus Petersilie ein paar Pinienkerne dazu Olivenöl weißer Balsamico Salz und
Pfeffer
Petersfisch
(franz. Saint Pierre, engl. John dory), große Delikatesse, köstliches
blättriges weißes Fleisch, nussartiges süßes Aroma, folgt gerne
Heringsschwärmen, daher auch Heringskönig genannt, bis 40 cm und 1,5 kg,
großmäulig, platter, doch aufrecht schwimmender Fisch, lange Stachelstrahlen an
den Rückenflossen, großer schwarzer Fleck an den Flanken, grau-gelbliche Farbe,
Mittelmeer und Nordatlantik
Petersilie
Peterle,
Suppenwurzel Petersilie, unser bekanntestes Küchenkraut, stammt aus der Familie
der Doldenblütler. Es gehört zu den zwei- bis mehrjährigen Pflanzen, die überall
in Europa angebaut werden und in der ganzen Küchenwelt beliebt sind. Sein Name
stammt aus dem griechischen und bedeutet „auf Felsen wachsendes Doldengewächs“.
Petersilie wird bis zu 1 m hoch und hat je nach Sorte glatte oder krause
Blätter. Im antiken Griechenland symbolisierte Petersilie Freude und
Geselligkeit. Als Heilpflanze genutzt, bescheinigte man ihr harntreibende und
menstruationsfördernde Wirkung. Erst im 16. Jahrhundert wanderte das Kraut immer
mehr von den Arzttaschen in die Suppentöpfe. Die Heimat der Petersilie ist
Südeuropa, wahrscheinlich Sardinien. Heute gibt es in den Balkanstaaten und in
Holland große Petersilien-Kulturen. Blätter und Stängel riechen stark aromatisch
und schmecken würzig frisch. Die glatte Petersilie ist etwas kräftiger im
Geschmack als die Sorte mit den krausen Blättern. Petersilie würzt fast alle
herzhaften Gerichte. Sie passt zu Gemüse und Salaten, zu hellen Saucen und allen
Suppen, von der klaren Fleischbrühe bis zum Eintopf. Süß- und Seewasserfische,
Geflügel, Eiergerichte, Kartoffeln und Rohkost erhalten durch Petersilie eine
würzige Frische. Petersilie eignet sich aber nicht nur zum Würzen, sondern dient
häufig auch der Dekoration von raffinierten Vorspeisen und anderen Gerichten.
Mit Petersilie sollten Sie erst zum Schluss würzen, da die Aromastoffe keine
Hitze vertragen.
Gerebelte Petersilie haben Sie immer zur Hand. Ohne langes Hacken können Sie sie
direkt zur Verfeinerung zur Sauce oder als Farbtupfer zur Suppe geben.
Petersilie lässt sich gut mit anderen Kräutern kombinieren. Sie unterstreicht
deren Geschmack. Sehr gut eignet sich getrocknete Petersilie als Aufstreuartikel
zur Dekoration von Speise oder Tellerrand. Besonders dekorativ sehen
Frischkäsekugeln aus, die in gerebelter Petersilie gewendet wurden.
Peperoni
Kleine, scharfe Pfefferschoten (die unreifen Früchte des Chilipfeffers),
die ähnlich wie Paprika verwendet werden.
Persipan
Marzipanersatz, der statt aus Mandelkernen aus den Kernen verschiedener
Steinobstsorten (Pfirsiche, Aprikosen) hergestellt wird.
Petits
fours
Kleine Gebäckstücke aus Biskuit, überzogen mit Zucker- oder
Schokoladenguss und mit kandierten Früchten oder Glasur garniert. Werden
meist zum Kaffee gereicht. ~ kleines Gebäck - Dieses Kleingebäck wird entweder als (siehe) Entremets
oder zum Entremets gereicht: Die kleinen, meist viereckigen Backstücke sind sehr
süß. Zu den Petits fours gehören neben Mandelbiskuits, Butterbiskuits und
Vanillekipferln auch winzige gefüllte Törtchen, die die Gebäckplatte bereichern.

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