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Für den Saunaneuling ist es ein
beeindruckendes Erlebnis, wenn er zum ersten mal die "gequälten" Leiber nach
einem Aufguss aus der Saunakabine stürmen sieht.
Tropfnass und mit geröteter
Haut streben sie an die frische Luft und zu den Kaltwasseranwendungen. Die lässt
erahnen welche Hitzeschlacht
gerade in der Schwitzkammer
geschlagen
wurde.
Je nach Saunabetreiber fallen die Aufgüsse von lasch (am besten gar
nicht), bis zu solchen Wassermengen aus, dass man meint, er wolle den Ofen
löschen und nicht aufgießen.
Dann kommen noch die diversen Abarten von
Salzabreibungen, Eisaufgüsse, Aufgüsse mit und ohne frischen Obstscheibe dazu.
Muss man dies mitmachen um in den vollen Genuss der Sauna zu kommen?
Nein, man
muss nicht! Auch ohne den Aufguss ist das Schwitzbad ein vollwertiger Saunagang
mit all die ihm anhaftenden Vorteilen für Leib und Seele.
Wer einen Aufguss das
erste mal mitmachen möchte, fragt am besten wie er in dieser Anlage durchgeführt
wird. Regulär ist der Aufguss das Ende des Saunagangs.
Deshalb geht man ca. 10 Minuten vor dem Termin in die Schwitzkammer.
Wenn man
Bedenken hat, sollte man etwa 2 - 3 Minuten vorher den Raum aufsuchen und sich
einen Platz auf der mittleren Bank suchen. Zum einen hat man dann noch genügend
Reserven für einen größeren Hitzereiz, zum anderen ist man gerade genügend
durchgewärmt für den Aufguss.
Würde man direkt zum Aufguss mit in die Kabine
gehen, schwitzt der Körper noch nicht richtig und der zusätzliche Wärmereiz wäre
extrem. Abgesehen davon würde sich mehr als üblich von der Feuchtigkeit, die
durch den Aufguss in die Sauna gebracht wird, auf der Haut als Kondenswasser
absetzen und so das eigene Schwitzen noch weiter hinauszögern.

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