Aristoteles - Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.

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Oblaten  Obst Obstsalat - Früchte Aufguss  Obstler  Oliven Olivenöl   Omelette Surprise Orechiette  Oregano  Orly  Ossobuco  Osteria  Österreichische Küche + Saunagastronomie

 

 

 

 

 

 

 


Oblaten

Sehr dünnes Gebäck aus ungesäuertem Teig als Unterlage für Makronen und Lebkuchen. Als Oblaten bezeichnet man auch hauchdünnes Waffelgebäck mit einer Füllung aus Mandeln.


 

Obst

 

Obst ist ein Sammelbegriff für meist saftreiche, fleischige Früchte und Samen von mehrjährigen Bäumen oder Sträuchern, die roh gegessen werden können. Obst wurde schon immer gegessen und wird seit etwa 6000 Jahren angebaut. Man unterscheidet nach der Botanik Beeren-, Kern-, Stein-, Schalenobst und Südfrüchte sowie nach Herkunft Kulturobst und Wildfrüchte. Früchte werden vor dem Verbrauch gewaschen, ausgenommen sehr empfindliche Obstsorten wie z.B. Himbeeren und Heidelbeeren. Die feine, weiße Schicht, der Reif, der sich auf natürliche Weise auf einigen Obstsorten niederlegt ist ein Zeichen absoluter Frische und nicht etwa die Folge einer Behandlung. Obst ist fett- und eiweißarm, aber reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Fruchtsäuren und Ballaststoffen. Die meisten Früchte enthalten sehr viel Wasser (80-95%) und sind reich an Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Je farbenreicher eine Frucht ist, desto vitamin- und mineralstoffreicher ist sie.

  •  Frisches Obst sollte möglichst mit der Schale verzehrt werden, da die meisten Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe sich dicht unter der Schale befinden.

  • Übliche Handelskriterien für Obst sind Klasse Extra, Klasse I (hochwertig), Klasse II (gut), Klasse III (Haushalts- und Industrieware). Die Klassifizierung beurteilt jedoch lediglich das äußere Erscheinen.

 

Obstsalat - Früchte Aufguss

 

1 Dose Mandarinen (abgetropft ca.175 g) 200 g Joghurt 1 Banane, in Scheiben 1 Apfel, in Stücken 200 g Trauben, halbiert 4 EL Müsli  Mandarinen in ein Sieb geben und den Saft auffangen.  Philadelphia Balance Joghurt mit der Hälfte des Mandarinensaftes mit einem elektrischen Handrührgerät verrühren.  Obst zu einem Obstsalat mischen und abwechselnd mit der Creme in  Gläser schichten. Mit Müsli bestreut servieren. PRO PORTION: ca. 257 kcal, E 6 g, F 9 g, KH 35 g  Weintrauben enthalten Ballaststoffe, viele Mineralien und Vitamine!

 


 

Obstler


Um die Geschichte der Brände zu durchleuchten, muss man tief in die Zeiten der Antike oder sogar noch weiter zurückblicken. Überliefert ist, dass die Mauren über Spanien die Destillierkunst nach Europa gebracht haben.
Die Kunst des Brennens wurde von den Mönchen in den Klöster etabliert. Das Destillieren von Früchten ist vermutlich älteren Ursprungs als die Destillation von Wein, da der Obstanbau in unseren Breiten immerhin schon mehr als fünf Jahrtausende betrieben wird. Vor der eigentlichen Destillation steht die Kunst der Einmaischung und der Gärung des frischen Obstes. Die besten Voraussetzungen für einen erstklassigen Brand sind die Beschaffenheit des Obstes und die Sauberkeit der Maischebehälter. Es sollten nur vollreife Früchte mit viel Zucker und kräftigem Aroma verwendet werden. Die früher viel benutzten Holzfässer werden heute meistens durch Kunststoff- bzw. Edelstahltanks abgelöst. Nach der Säuberung und Zerkleinerung des Obstes wird der Maische oft eine Reinzuchthefe beigefügt, um eine gleichmäßige und kontrollierte Gärung ablaufen zu lassen. Durch die Vergärung des Fruchtzuckers entsteht schließlich eine fertig Maische mit einem Alkohol-Gehalt von ca. 7 – 10 % vol. Nun schließt sich der Brennvorgang an, in dem die Maische in das eigentlich gewünschte Produkt verwandelt wird. Das so entstandene Destillat hat dann einen Alkoholgehalt von ca. 70 – 80 % vol. Durch Hinzufügen von destilliertem Wasser wird das Destillat zu einem trinkfähigen Genuss. Lagerung: Die Flaschen sollten immer stehend, außerdem dunkel, kühl und gut verschlossen gelagert werden, da sich die flüchtigen Aromen feiner Brände in Verbindung mit Sauerstoff leicht abbauen. So sollten angebrochenen Flaschen innerhalb von einigen Wochen genossen werden.


 

Oliven

 


Eingelegte Früchte des Olivenbaumes eignen sich als Vorspeise und auch zum Würzen.


 

Olivenöl

 

Hochwertiges Olivenoel wird seit Jahrtausenden auf die gleiche Weise hergestellt. Die traditionelle Ölgewinnung ist die Kaltpressung, bei der die Extraktion des Öls allein durch Druck erfolgt. Im Idealfall sind die Ölfrüchte von Hand gepflückt, gewaschen und sorgfältig verlesen worden Olivenöl ist präventiv und therapeutisch wirksam bei: Abwehrschwäche Angina pectoris Arteriosklerose Chronischer Müdigkeit Durchblutungsstörungen Fettstoffwechselstörungen Herzinfarkt Krebserkrankungen  Welche Stoffe nun genau die heilende Wirkung ausmachen, weiß man bis heute nicht. Da verhält es sich beim Olibenöl ähnlich wie beim Wein, bei dem allein 800 (!) verschiedene Substanzen nur für den Geruch und Geschmack zuständig sind.


 

Omelette Surprise

 


Das »Überraschungsomelette« ist eine köstliche Süßspeise. Biskuit wird auf einer Omelettplatte oval ausgelegt. Hierauf dressiert man pyramidenförmig Rahm - oder Fruchteis. Das Ganze wird mit einer Meringuemasse bedeckt. Im heißen Ofen wird das Omelett dann kurz gebräunt, warm kommt es auf den Tisch. Überraschend ist es deshalb, weil das Eis, obwohl im Ofen gebacken, dank der Meringuemasse nicht schmilzt: eine heiß-kalte Überraschung.


 

Orechiette

 


(= Öhrchen) kleine runde, ohr- oder hutförmige Nudeln


Oregano


Wilder Majoran aus Italien. Man würzt damit Tomatengerichte, Suppen, Fisch und Pizza. Oregano ist ein mehrjähriges, buschiges Kraut mit spitzen, eiförmigen Blättern und blassrosa bis weißen Blüten. Sein Name kommt aus dem Altgriechischen und heißt „Freude am Berg“. Oregano ist ein wahrer Sonnenanbeter, der nur in der prallen Sonne Südeuropas sein volles, intensives Aroma entwickelt. Der Verwandte des Majoran wurde schon im Mittelalter als Heilpflanze genutzt. Griechen und Römer schätzten Heilwirkung des Oregano und wandten ihn als „Liebeszauber“ an. Als Würzpflanze tauchte Oregano erst im 17. Jahrhundert auf. Auch heute noch wird Oregano vorrangig im Mittelmeergebiet kultiviert. Weitere Anbaugebiete liegen in Mexiko und den USA, wo er gerne auch in Chiligerichten eingesetzt wird. Beim Zerreiben frischer oder getrockneter Oregano-Blätter wird sofort ein feiner, aromatischer Duft frei, der sehr dem Duft von Majoran ähnelt. Sein Geschmack ist aromatisch-würzig, leicht scharf und etwas herber als der von Majoran. Oregano ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Man würzt Pizza, Sugos, Saucen, Tomatengerichte, südländische Gemüsesorten, aber auch deftige Braten und andere Fleischspeisen mit dem Kraut. Fisch und Meeresfrüchte, Salate, Suppen und Bohnengerichte erhalten durch Oregano die mediterrane Würze. Oregano entfaltet sein volles Aroma erst beim Kochen. Geben Sie ihn spätestens 15 Minuten vor Ende der Garzeit zum Gericht.  Gerebelter Oregano hat ein kräftiges Aroma. Verwenden Sie ihn, neben frischem Oregano, vor allem zum Würzen aller südländischen Gerichte, Gemüsesorten oder zu gebratenem Kalb- oder Schweinefleisch. Oregano harmoniert gut mit Thymian oder Rosmarin. Avocadosuppe mit Oregano ist eine leckere Vorspeise für Gäste. Einfach Fruchtfleisch mit Zitronensaft pürieren und in heiße Gemüsebrühe geben. Ein Esslöffel Crème fraîche, 1 Teelöffel Oregano, Pfeffer und Salz geben die richtige Würze.



Orly


in Fett Gebackenes in Bierteig mit Tomatensauce



Ossobuco


Rinder - oder Kalbshaxe - geschmorte Kalbshaxenscheiben - Italienisches Gericht aus Kalbshaxen, die in Scheiben geschnitten und mit Tomaten und Sellerie geschmort werden Italienisches Kalbfleischgericht mit quer aus dem Haxen geschnittenen, 3 – 4 cm hohen Scheiben, in deren Mitte ein Mark enthaltener Röhrenknochen (Osso buco) steht.


 

Osteria

 


(ital.) ehemals Weinlokal, heute einfaches Lokal mit kleiner Speiseauswahl


 

Österreichische Küche + Saunagastronomie

 

Wien Die Wiener Küche ist eine aus verschiedenen Ursprüngen erwachsene Küche. Sie ist keine böhmische, keine adriatische, keine ungarische oder sonst irgendeine; sie ist eine "Wiener Melange", eine Mischung, geboren aus dem Vielvölkerstaat, sie ist verbürgerlichte Hofküche, sie ist verfeinerte Bauernkost: von allem etwas. Der italienische Einfluss seit etwa 1600 auf die Wiener Küche lässt sich an bis heute gebräuchlichen Namen von Zutaten und Gerichten ablesen: Risibisi (venezianisch risi e bisi), Melanzani, Maroni, Biskotte (Löffelbiskuit), Zitrone, .... Im 18. Jahrhundert begann sich der französische Einfluss durchzusetzen - analog der französischen Etikette und Sprache in der Diplomatie -, und so wurde etwa die Bezeichnung "Bouillon" in gutbürgerlichen Kreisen für Suppe üblich. Ende des 18. Jahrhunderts erschien in deutschsprachigen Kochbüchern der Begriff "Wiener Küche" und wurde mit der österreichischen Küche gleichgesetzt.

 

Rindsuppen mit zahlreichen Einlagen (Schöberln, Frittaten, Lungenstrudel, Leberknödel, usw.)
Tafelspitz mit Apfel- oder Semmelkren, Schnittlauchsauce und Dillrahmfisolen
Wiener Schnitzel traditionell vom Kalb (außer die Bezeichnung hat den Zusatz vom Schwein bzw. Pute oder Huhn) und gemischter Salat
Wiener Saftgulasch
Beuschel (auch Salonbeuschel)
Gebackene Leber mit Erdäpfelsalat
Altwiener Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel
Vanillerostbraten (Vanille steht für Knoblauch)
Schinkenfleckerl(-n)
Schweinsbraten vom Schopf mit Semmelknödel und Sauerkraut
Selchfleisch mit Sauerkraut und Knödel
Kaiserschmarrn
Powidl
Powidltascherln
Millirahm-Strudel in Vanillesauce
Germknödel
Marillenknödel
Apfelstrudel
Palatschinken
Sacher-Torte


Niederösterreich: In Niederösterreich werden Spezialitäten, wie Waldviertler Mohn, Marchfelder Spargel und Wachauer Marillen angebaut, die ihren Niederschlag in der Küche gefunden haben, wie z. B. Mohnnudeln. Wildgerichte sind recht verbreitet.

Burgenland: Durch die lange Zugehörigkeit zum ungarischen Teil der österr. Monarchie ist die Küche Burgenlands von der Ungarischen Küche beeinflusst. Gerichte bestehen meist aus Fisch, Huhn oder Gans, z. B. Gänseleber. Zum Fest des Hl. Martin am 11. November wird gerne eine Martinigans zubereitet. Ein typisches Gericht zu den Weihnachtsfeiertagen ist der Karpfen.


Steiermark: In den Buschenschanken wird Verhackertes (ein Brotaufstrich aus fein gehacktem Speck) angeboten. Schilcher ist die regionale Weinsorte der Weststeiermark, ein sehr trockener Rosé. Eine typisch steirische Spezialität ist das Kürbiskernöl, das sich durch seinen nussigen Geschmack besonders für Salate eignet. Dementsprechend erfreuen sich auch Kürbisgerichte in vielen Variationen großer Beliebtheit. Ein besondere Spezialität für kalte Tage ist der Heidensterz, ein Schmarrn aus Buchweizenmehl.


Kärnten: Im seenreichen Kärnten wird gerne Fisch gegessen. Wichtige Bestandteile der kärntner Küche sind Getreide, Milchprodukte und Fleisch. Eine bekannte Spezialität sind die Kärnter Kasnudeln (mit Topfen und Minze gefüllte Teigtaschen). Daneben finden sich noch Spezialitäten wie die Klachlsuppe oder der Reindling.

Oberösterreich: Wie auch im benachbarten Bayern und Böhmen sind Knödel in verschiedenen Zubereitungen ein wichtiges Element der öberösterreichischen Küche. Eine bekannte Nachspeise ist die Linzer Torte.

Salzburg: Kasnockerln sind eine beliebte Speise, ebenso Süßwasserfische, hier vor allem Forellen in verschiedenen Zubereitungen. Eine bekannte Nachspeise sind die Salzburger Nockerln.

 

Tirol: Neben dem Tiroler Speck spielen Knödel in allen Variationen eine wichtige Rolle in der Tiroler Küche. Sie werden als Speckknödel, Spinatknödel oder Kaspressknödel (aus Tiroler Graukäse) zubereitet und allein, in einer Suppe oder als Beilage gegessen. Der Graukäse wird auch mit Essig und Öl angerichtet und mit Zwiebelringen belegt serviert. Weitere Spezialitäten sind das Tiroler Gröstl (Fleisch, Erdäpfel, Zwiebel und anderes in einer Pfanne gebraten) und Schlutzkrapfen (gefüllte Teigtaschen). Beliebt sind auch in Schmalz gebratene Krapfen und Kiachl (Küchl). Das Melchermuas wird in einer Eisenpfanne auf Almhütten zubereitet.

Vorarlberg: Die Küche Vorarlbergs ist von der alemannischen Küche der angrenzenden Länder beeinflusst. Käse und

 Käseprodukte spielen eine große Rolle in der Küche. Beliebte Gerichte sind (Käs)Knöpfle und -Spätzle in verschiedenen Variationen. Weitere Spezialitäten sind Krutspätzle, Käsdönnala (Käsefladen), Schupfnudla (ähnlich Mohnnudeln), Flädlesuppe (Fritattensuppe), Öpfelküachle, Funkaküachle.

Die Österreicher, speziell die Wiener, haben viele Bezeichnungen für Lebensmittel und Speisen, die im übrigen deutschsprachigen Raum unbekannt sind, zumindest, je weiter nördlich oder westlich man kommt. Viele dieser Bezeichnungen gehen auf die Monarchie zurück, als Österreich noch ein Vielvölkerstaat war und sind aus dem Ungarischen, Italienischen, Kroatischen und im besonderen dem Böhmischen entlehnt.


Ananas auch: große Garten- oder Feld-Erdbeere
Aranzini Orangeade
Aschanti, Aschantinüsse Erdnüsse
Beinfleisch Querrippe
Beuschel, Beuschl Lunge, klassische Wiener Speise
Biskotten Löffelbiskuit
Blaukraut Rotkohl
Blunze, Blunzn Blutwurst
Bramburi Erdäpfel, Kartoffel. Aus dem Böhmischen; wurde im 18. Jh. mit den damals beliebten "böhmischen Köchinnen" ins Wienerische eingebracht. Heute vor allem noch in ländlichen Gebieten rund um Wien gebräuchlich.
Brauner Kaffee mit Milch (kleiner Brauner, großer Brauner)
Brimsen Schafkäse
Brioche feines Hefegebäck
Brösel Semmelbrösel, Paniermehl
Buchtel, Buchtl Mehlspeise, Dampfnudel
Bummerlsalat Eisbergsalat
Burenhäutel, Burenhäudl Burenwurst. Wurstspezialität, die nirgendwo besser schmeckt als an Wiener Würstelständen
Dekagramm = 10 Gramm
Doppler 2 Liter Wein ("Doppelliter")
Dotter Eigelb
dünsten schmoren
Eidotter Eigelb
Eierschwammerl Pfifferling
Eierspeise Rührei
Eiklar Eiweiß
Einbrenn Mehlschwitze. In heißem Öl gebräuntes Mehl, zum Binden von Saucen
Einspänner 1. Kaffe im Glas mit Schlagobershaube 2. ein einzelnes Frankfurter Würstel (= Wienerwürstel) vorzüglich in Gulaschsaft mit einer Semmel (= Brötchen) zur Jause (= Vesper) verzehrt.
Eitrige Käsekrainer, eine Wiener Wurstspezialität, die eher grobe Wurstmasse ist mit Käse vermischt
Erdäpfel Kartoffel
Essigwurst saure Wurst, meist Extrawurst in Essig und Öl angerichtet
Extrawurst Fleischwurst
faschieren durch den Fleischwolf drehen
Faschierte Laibchen Frikadellen
Faschiertes Hackfleisch
Fisolen Stangenbohnen, grüne Bohnen
Fleckerln Teigware, Nudelart
Fleischer, Fleischhauer Metzger
Fleischlaberl Frikadelle, Bulette
Fogosch Zander (aus dem Ungarischen)
Frankfurter (Würstl) Wiener Würstchen
Fritatten eine Suppeneinlage, in schmale Streifen geschnittene Pfannkuchen
Germ Hefe. Möglicherseise von althochdeutsch garawen = breitmachen.
Geselchtes Geräuchertes, Rauchfleisch
Gespritzter, G'spritzter Schorle. Ohne Zusazu: Weißweinschorle. "a Obi gspritzt" = "eine Apfelsaftschorle" [Willibald Delpos merkt an: Ein G'spritzter besteht eigentlich aus Wein und Sodawasser; wird Mineralwasser verwendet, spricht man von einer "Mischung".]
Golatsche Eine viereckige Mehlspeise aus Plunderteig, gefüllt mit Topfen (Quark), Powidl (Pflaumenmus) oder Früchten
Grammeln Grieben
Grapefruit Pampelmuse
Grenadiermarsch Gemenge aus gerösteten Erdäpfeln, Fleisch und Teigwaren
Grieskoch Griesbrei
Gschlader schlecht schmeckende Flüssigkeit. "De Bouillabaisse? A stinkats Gschlader" = "Die Bouillabaisse? Eine schlecht schmeckende Suppe" (Helmut Qualtinger)
Gugelhupf, Guglhupf Napfkuchen
Haaße Burenwurst. Von "heiße Wurst"
Häuptelsalat, Häuptlsalat grüner Salat, Blattsalat
Heidelbeeren Blaubeeren
Hendl Hähnchen
Herrenpilz Steinpilz
Hetscherln Hagebutten
Heurige Erdäpfel (Kartoffeln) aus der diesjährigen Ernte
Heuriger 1. Weinlokal 2. Wein aus der diesjährigen Traubenernte
Holler Hollunder (auch: Unsinn)
Indian Truthahn
Indianerkrapfen Mohrenköpfe
Karfiol Blumenkohl
Karotte Möhre
Karree Kassler
Kartoffelpuffer Reibekuchen
Kipferln Hörnchen
Kipfler Salatkartoffel
Kletzen getrocknete Birnen
Knacker, Knackwurst abgepaßte Fleischwurst
Knödel Kloß
Knofel Knoblauch
Kohl Wirsig
Kohlsprossen Rosenkohl
Kren Meerrettich
Kracherl Limonade
Krapfen Berliner
Kraut Weißkohl
Krauthappel Kohlkopf
Kren Meerrettich
Krügel, Krügerl 1/2 Liter. "Ein Krügerl" (ohne Zusatz) = "ein halber Liter Bier"
Kukuruz Mais
Laberl kleiner Laib
Leberkäse Fleischkäse
Liptauer Brotaufstrich aus Topfen und Gewürzen
Lungenbraten Filet
Maggi Suppenwürze. Nach dem lange Zeit einzigen Hersteller in Ö, ist zum Gattungsbegriff geworden.
Marille Aprikose
Marmelade Konfitüre
Maroni Edelkastanien
Melange Kaffee mit aufgeschäumter Milch
Melanzani Auberginen
Most 1. unvergorener Traubensaft (Traubenmost) 2. vergorener Saft aus Äpfeln und Birnen (Obstmost)
Neugewürz Piment
Nockerln Spätzle. Nockerln werden aus dem gleichen Teig wie Spätzle gemacht, sind aber größer. Im Gegensatz zu Spätzle wird der Teig nicht durch ein Lochsieb gerieben, sondern vom Brett ins kochende Wasser geschabt ("geschnitten").
Ober Kellner (ursprünglich der Chef der Kellnercrew)
Obers Rahm, Sahne
Ochsenschlepp Ochsenschwanz. Eine Ochsenschleppsuppe ist eine Wiener Spezialität.
Obi Apfelsaft. Nach dem lange Zeit einzigen Hersteller in Ö, ist zum Gattungsbegriff geworden. "A Viertl Obi gspritzt auf an Halbn" oder "A großes Obi gspritzt" = "Eine große Apfelsaftschorle"
Omeletten Pfannkuchen
Orangen Apfelsinen
Palatschinke Pfannkuchen. Ungarisch "palacsintha"
Paradeiser Tomate. Von Paradiesapfel.
Pariser besonders feine Fleischwurst
Porree Lauch
Powidl Pflaumenmus, Pflaumenmarmelade
Powidltaschkerl Pflaumenpfannkuchen
Püree Brei
Quargel Sauermilchkäse, kleiner Harzer
Radler Bier/Limonaden-Mischung
Rahm Sahne
Rapunzel Feldsalat
resch frisch, knackig, knusprig
Ribisel Johannisbeere
Rindsuppe Fleischbrühe
Rote Rüben Rote Bete
Rotkraut Rotkohl
Russe auch: saurer Hering
Saft Soße
Sauerrahm saure Sahne
Schlag, Schlagobers Schlagsahne
Scherzel, Scherzl 1. Anschnitt oder das letzte Stück eines Brotlaibes 2. bestimmtes Stück Rindfleisch
Schopfbraten Schweinenackenbraten
Schöberl gesalzenes Biskuit als Suppeneinlage
Schöpsernes Hammelfleisch
Schwammerl Pilz
Schwedenbombe Mohrenkopf
Seitel, Seiterl 1/3 Liter. "A Gulasch und a Seitel Bier, des is a Lebenselexier, bei mir" (Wolfgang Ambros)
selchen räuchern
Selchkarree Kasseler
Semmel Brötchen
Semmelbrösel Paniermehl
Sommerg'spritzter G'spritzter mit mehr Sodawasserwasser als Wein (siehe auch "G'spritzter")
Stamperl Schnapsglas, 2 cl
Staubzucker Puderzucker
Stelze Schweinshaxe, Eisbein. Es gibt vordere und hintere Stelzen. Eine Stelze wird in Wien knusprig gebraten, nicht gekocht.
Stoppel Flaschenkorken
Stoppelzieher Korkenzieher
Surfleisch Pökelfleisch
Sturm Stadium der Gärung von Traubensaft zum Wein, Federweißer
Tafelspitz gekochtes, mageres Rindfleisch, eine Wiener Spezialität, wird i.d.R. mit Apfelkren und Erdäpfelgröstl gegessen
Topfen Quark
Vogerlsalat Feldsalat
Weichseln Sauerkirschen
Winterkirsche Klabusterbeere
Wuchtl Buchtl (siehe dort)
Wurzelwerk Suppengemüse
Zeller Sellerie
Zibeben, Ziberln -- Rosinen
Zuckerl Bonbon
Zwetschge, Zwetschke Pflaume
Zwetschgenröster Pflaumenkompott

 


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