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Nachhall
Nadelprobe
Nantaiser
Ente
Nantua
Nappe
Napperon
Nappieren
Nelken
Nervig
Niçoise
Niederländische Küche
Nilpferd in
Burgunder
Nierstück
Noilly
Prat
Normande
Nudel
Nuß
Nußbutter
Nachhall
Abgang
Nackensteak
gegrillt
Gegrilltes Nackensteak mit Senfzwiebeln auf geröstetem
Holzofenbrot > Zutaten für vier Personen
640 g Schweinenackensteak (4 Stück) 320 g Tomaten (4 Stück) 360 g Zwiebeln rot
(4 Stück) 20 g Kräuterbutter
4 Sträußchen junger Majoran 1,5 EL Butterschmalz 3 EL Rapsöl 4 Scheiben
Holzofenbrot 1 Chilischote 2 Knoblauchzehen 2 EL Balsamico 1 EL Honig 2 EL
Körnersenf 1 EL Sahne Salz, Pfeffer Zwiebeln schälen, zwei Zwiebeln sechsteln
und Ecken schneiden, zwei in große Blätter zerteilen. Knoblauch schälen,
feinwürfelig und Chili in feine Röllchen schneiden. Tomaten Haus ausstechen,
obenauf eine Kreuzschnitt machen, mit etwas Kräuterbutter belegen, mit Salz und
Pfeffer würzen. Honig mit etwas Körnersenf verrühren und auf die Brotscheiben
streichen. Pfanne mit Butterschmalz erhitzen, Zwiebelscheiben, Knoblauch und
Chili glasig angehen lassen, etwas Körnersenf einrühren, mit Balsamico
ablöschen, salzen und pfeffern, etwas Sahne angießen und kurz einkochen lassen.
Fleisch beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen, auf den geölten Grill legen und
beidseitig auf den Punkt garen. Zwiebelecken und Brot mit Honigseite mitgrillen.
Tomaten im Ofen bei 200 Grad auf den Punkt garen. Brotscheiben mit der
Honigseite obenauf auf den Teller setzen, Fleisch darauf legen, Senfzwiebeln auf
Fleisch anhäufeln und mit Majoran garnieren. Tomaten und Zwiebelecken ansetzen.
Nadelprobe
Die Nadelprobe macht es leichter festzustellen, ob der
Braten bereits fertig ist, ohne das Stück angeschnitten werden müsste: Eine
Stricknadel aus Metall wird durch das Bratenstück bis zur Mitte gestochen. Wenn
sie nach einer Weile aus dem Fleisch gezogen wird, wird die Nadel mit den Lippen
»befühlt«: ist das Metall der Nadel warm oder heiß, so ist das Fleisch bereits
durch; ist die Nadel nicht wärmer als vorher, muß das Stück noch eine Weile im
Ofen bleiben. > Fleisch: Anstechen des Bratgutes mit einer Nadel. Tritt
klarer Saft aus, ist das Fleisch durchgebraten. Bei Backwaren: Backgut
anstechen. Klebt beim langsamen Herausziehen kein Teig an der Nadel, so ist
das Backgut fertig.
Nantaiser
Ente
auch: Blutente. Nicht ausgeblutete, deshalb besonders saftige und
delikate Hausentenart. für sechs Personen: 1 junge Nantaiser Ente von 2 kg 1 kg
junge Erbsen 6 grosse Salatblätter 10 kleine Zwiebeln (Perlzwiebeln) 1 schöne
Möhre 150 g in Würfel geschnittener Räucherspeck 125 g Butter 3 Esslöffel
Erdnussöl Salz, Pfeffer 1 Kräuterbündel (Thymian, Lorbeerblatt, Estragon) 1 Stengel Thymian 1 Lorbeerblatt 1 Stück Zucker 1/4 l Muscadet Die junge Ente
ausnehmen (oder ausnehmen lassen), und Leber, Herz und Magen aufheben, Sie
sengen und sorgfältig von Federn befreien. Salzen. Das Äussere und Innere (das
Sie mit einem Thymianstengel, einem Lorbeerblatt und 25 g Butter gefüllt haben)
ausgiebig pfeffern. Die Ente binden. Sie in einem gusseisernen Schmortopf mit
der restlichen Butter und dem Öl goldbraun braten. Sie aus dem Topf nehmen und
warm stellen. Die jungen Erbsen, die in Scheiben geschnittene Karotte, die
Räucherspeckwürfel, die Zwiebeln und die zurückbehaltenen Innereien in demselben
Topf dünsten. Leicht salzen. Sobald die Zwiebeln anfangen, glasig zu werden, mit
dem Muscadet auffüllen und die Salatblätter, das Stück Zucker und das
Kräuterbündel zugeben. Die junge Ente wieder zu dem Gemüse in den Topf legen.
Mit dem Gemüsesaft begiessen. Bei grosser Hitze zum Kochen bringen. Zudecken und
40 Minuten im vorgeheizten Backofen bei kleiner Hitze garen lassen. Sobald die
Ente weich ist, sie auf eine Anrichteplatte legen. Den mit dem Gemüse im Topf
verbliebenen Saft unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel - damit das Gemüse
nicht anbrennt - zum Einkochen bringen. Das Kräuterbündel entfernen, das Gemüse
um die Ente gruppieren und auf einer vorgewärmten Platte servieren.
Nantua
Die Nantua-Sauce, eine Ableitung der Sauce (siehe)
béchamel, wird mit Rahm und (siehe) Krebsbutter vermischt. Als Einlage sind
Krebsschwänze angebracht.
Nappe
Tischtuch
Napperon
kleines Tischtuch
Nappieren
Etwas mit einer Sauce überziehen - Fertige
Gerichte werden als Garnitur mit Gelee überzogen oder mit einer
Sauce überglänzt. > Fleischstücke (auch Fisch oder Geflügel) mit dicklicher,
weisser Sülzsauce überziehen und erstarren lassen.
Nelken
Gewürznelken,
Nägelchen, Nägelein - Nelken sind die getrockneten Blütenknospen eines
immergrünen Baumes, der am besten im tropischen Meeresklima gedeiht. Er wird
wildwachsend 100 Jahre alt und bis zu 12 m hoch; in den Kulturen hält man ihn
jedoch auf bis zu 6 m Höhe. Kurz vor dem Aufblühen werden die Blütenknospen
gepflückt und getrocknet. Während der Trocknung werden sie außerordentlich hart
und verfärben sich von rote in die typische braune Gewürznelkenfarbe. Die ca. 1
cm langen Nelken werden wegen ihres Aussehens auch „Nägelchen“ genannt.
Ursprünglich stammt der Nelkenbaum von den Molukken, den Gewürzinseln, einer
indonesischen Inselgruppe zwischen Neu-Guinea und Celebes. In Deutschland wurden
die „Gewürznägelein“ erstmal 973 n.C. erwähnt. Auch Hildegard von Bingen zählte
die kleinen getrockneten Blüten zu ihrem Heilpflanzensortiment. Heute sitzen die
Exporteure für Nelken fast ausschließlich auf Madagaskar und Sansibar. Andere
Anbaugebiete sind immer noch die Gewürzinseln und die Insel Pemba vor der Küste
Ostafrikas. Nelken haben ein ausgeprägtes warm-duftiges Aroma. Ihr Geschmack
kann je nach Dosierung von süßlich-würzig bis hin zu scharf variieren. Gemahlene
Nelken sollten sparsam dosiert werden. Ganze Nelken werden häufig zusammen mit
Zwiebeln und Lorbeerblätter zum Würzen von Eintopfgerichten, Schmorgerichten,
Marinaden und eingelegtem Gemüse verwendet. Unverzichtbar sind Gewürznelken zum
Aromatisieren von Glühwein, Punsch und anderen Heißgetränken. Gemahlen werden
sie vor allem im Weihnachtsgebäck, Gewürzgebäck, dunklen Saucen aber auch im
Kompott, Obstsuppen und eingemachten Früchten verwendet. Das ätherische Nelkenöl
kommt bei der Bereitung von Kräuterlikören und Magenbittern zum Einsatz.
Gewürznelken finden auch Verwendung in der Tabakindustrie. Nelken sind
unverzichtbarer Bestandteil der weihnachtlichen Küche. Obstsuppen, Gebäck und
Glühwein bekommen mit Nelken die richtige Würze. Um Nelken nach dem Kochen
einfach wieder aus dem Sud holen zu können, spicken Sie eine große Zwiebeln
damit – das gibt zusätzlich ein tolles Aroma. Gemahlene Nelken harmonieren
besonders gut mit Zimt, Muskatnuss und Cardamom. Geben Sie doch auch einmal 2-3
Nelken in Ihren Fischsud, in die Wildbeize oder in Ihre dunkle Sauce. Der
Geschmack wird aromatischer. Bewahren Sie Nelken immer fest verschlossen, kühl
und dunkel auf; so halten sie sich etwa zwei Jahre.
Nervig
Sauerbetonter, Kräftig-rassiger Wein
Netz ~ z.B. zum Zusammenhalten von Braten
Niçoise
Die Tomate steht im Mittelpunkt der Garnitur niçoise, die
zu Fleisch und Geflügel aufgetragen wird: In Butter angedünstete
Tomatenstückchen werden zusammen mit grünen Bohnen und Schloßkartoffeln zur
Sauce gereicht, die aus dem Bratensaft besteht. Salade niçoise enthält neben
Tomaten, Kopfsalat und grünen Bohnen hartgekochte Eier, Thunfisch, Oliven und
Sardellenfilets.
Niederländische Küche
Begonnen wird der Tag in den Niederlanden wie
bei uns: mit einem guten Frühstück, dem so genannten Ontbijt. Dazu gehört nicht
nur der unvermeidliche Kaffee, sondern auch das typische niederländische Brot
oder Brötchen. Weich muss es sein, Brot mit harter Rinde wird als deutsches Brot
bezeichnet. Der Belag entspricht eher dem deutschen Frühstücksangebot: Er reicht
vom traditionellen Käse über Schokostreusel (Hagelslag) bis hin zur Marmelade (Jam).
Lunch und Koffietafel
Statt Mittagessen wird um die Mittagszeit ein Lunch serviert. Ob in der Kantine,
in der Schule oder zu Hause: Zum Lunch gehören ein belegtes Brötchen, eventuell
ein Salat oder eine Suppe sowie gegebenenfalls eine Fleischkrokette. Und
natürlich Kaffee... Eine Art zweites Frühstück also, kein vielseitiger Brunch à
la Deutschland. Missverständlich könnte eine Einladung zur Koffietafel enden:
Statt Torten und Gebäck werden ebenfalls nur belegte Brote, eventuell Salate und
Kaffee serviert.
Abendessen
Das Abendessen ist in den Niederlanden die Hauptmahlzeit. Gegen 18.00 Uhr haben
die Pommesbuden Hauptgeschäftszeit. Traditionelle Gerichte werden meist mit
Kartoffeln zubereitet, am liebsten in Form von Kartoffelbrei, unter den
unterschiedliche Gemüse von Möhren bis Endivien gemengt werden. Ein Stück
Fleisch samt Sauce dazu, fertig ist das niederländische Nationalgericht:
Stamppot. Aber auch Einflüsse aus fremden Ländern haben in den Küchen Einzug
gehalten: ob italienische Pasta, mexikanische Tortillas, Diätküche nach
Montignac oder spanische Tapas, die internationalen Angebote in den Supermärkten
finden reißenden Absatz. Niederländer sind probierfreudig - nur die deutschen
Knödel haben sich noch nicht auf jene Seite der Grenze verirrt.
Chicorée-Stamppot in Schinkenröllchen
D
Dicke-Bohnen-Stamppot
E
Elfstedenbliksem (Elf-Städte-Blitz)
Endivien-Kartoffelbrei (Andijviestamppot)
F
Friesischer Grünkohl
G
Grünkohl
Grünkohl-Stamppot mit Wurst
H
Heißer Blitz (Grundrezept)
H (Forts.)
Heißer Blitz aus Kochbirnen und Hochrippe
Hutspot (Möhren-Zwiebel-Kartoffel-Eintopf)
Hutspot aus Leiden
K
Kartoffel-Möhren-Bohnen-Stampf
Kartoffelsuppe mit Rookworst
Kohlrabi-Stamppot aus Drenthe
Krokette mit Hühnerfleisch
Krokette mit Kalbfleisch
Krokette mit Käse
Krokette mit Nordseekrabben
Krokette mit Rindfleisch
Kruudmoes (Kräutermus)
Käsesuppe aus Alkmaar
Käsesuppe aus Alkmaar mit Roquefort
P
Pfannkuchen, klein (Poffertjes)
Pronkjewail
R
Reisküchlein
S
Salat-Stamppot
Sauerkraut-Stamppot mit Speck und Rauchwurst
Sipelpomp (Friesischer Zwiebeleintopf)
Speckpfannkuchen, norddeutsch
Süd-Holländische Käsesuppe
U
Urker Stampfkohl
V
Vijfschaft Eintopf mit braunen Bohnen und Äpfeln
Süßigkeiten: von Drop bis Vlaai
Typisch holländisch sind die sogenannten Stroopwafels, Waffeln mit einer
Sirupfüllung. Am besten schmecken sie ganz frisch und noch warm vom Bäcker, aber
auch ein paar Sekunden in der Mikrowelle machen diese Waffeln zum Kaffee zu
einem wahren Leckerbissen. Sie stammen ursprünglich aus Gouda und waren eine
Arme-Leute-Leckerei. Aus Teigresten mit Wasser wurden Waffeln gebacken und mit
Sirup bestrichen. Heute zählt die Stroopwafel zur feinsten Konditorkunst. Süße
Leckerbissen sind auch die Poffertjes, die auf vielen Märkten angeboten werden.
Die kleinen runden Waffelteigplätzchen Gebäcke werden in einer speziellen
Poffertjespfanne gebacken und anschließend mit Puderzucker bestreut - herrlich.
Backe, backe Kuchen
Typisch limburgisch ist der Vlaai, ein Obstkuchen, der in dieser Region
traditionell zu jedem feierlichen Anlass serviert wird. Je nach Saison wird der
Boden mit Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen oder anderen Früchten belegt, aber auch
Krümelvlaai und Vlaai mit Milchreis sind sehr beliebt. Ebenso heiß begehrt sind
die Pfannkuchen oder Pannenkoeken - zur Freude aller Kinder gibt es ein
Pfannkuchenrestaurant fast in jedem Ort. Ob salzig oder süß, mit Obst oder
einfach nur mit Rübenkraut oder Puderzucker - in manchen Pannenkoekenhuisjes
gibt es über 100 verschiedene Sorten, zum Beispiel auch Speckpfannkuchen mit
schwarzem Honig, mmh!
Regionale Süßigkeiten
Fast jede Region in den Niederlanden besitzt ihre eigene süße Spezialität. So
ist die königliche Stadt Den Haag beispielsweise bekannt für Haags Hopje, einem
Karamellbonbon, das mit Vorliebe zum Kaffee serviert wird. Den Bosch in
Noordbrabant tischt die Kalorienbombe Bossche Bol auf, eine Art Windbeutel
gefüllt mit süßer Sahne und in Schokoladegetaucht. Der Zeeländer Babbelaar
dagegen ist ein Bonbon aus Butter und Zucker sowie einer geheimen Zutat - seinen
Namen verdankt es dem zeeländischen Wort Babbelen: Wenn man die Kaffeepause so
in die Länge zieht, bis der Babbelaar aufgelutscht ist, kann man herrlich lange
babbelen (schwätzen).
Süße Spezialitäten
Auch zu besonderen Anlässen werden in den Niederlanden Süßigkeiten serviert. Zum
Beispiel zur Geburt: "Beschuit met muisjes" erhält traditionell jeder
Wochenbettbesucher. Die Basis ist ein mit Butter bestrichener runder Zwieback,
der - je nach Geschlecht des Kindes - mit rosa oder hellblauen Zuckerstreuseln
bestreut wird. Zum Nikolaustag, der in den Niederlanden wichtiger als
Weihnachten ist, bekommt jedes Kind den Anfangsbuchstaben seines Namens aus
Schokolade. Spekulatius dagegen wird nicht wie bei uns ausschließlich zu
Weihnachten gegessen - er gehört zu fast jeder Tasse Kaffee oder Tee als
Beigabe.
Nierstück
Teil des Rückens von Schlachttieren. In ihm finden sich
die besten und zartesten Fleischstücke.
Nilpferd
in Burgunder
Das Nilpferd kräftig waschen und abtrocknen. In einem passenden
Schmortopf mit 2000 Litern Burgunder, sechszehn bis achtzehn Zwiebeln, zwanzig
Karotten und 200 Gramm Nelken 8 bis 10 Tage kochen. Danach herausnehmen, in
einem Sieb abtropfen und mit Petersilie servieren. Dazu passen Kartoffeln und
ein frischer Salat. Kenner empfehlen zum Nachtisch dazu : Kürbiskompott mit
ganzen Früchten. Guten Appetit !
Noilly
Prat
französischer Wermutwein
Normande
Austern, Muscheln, Garnelen, Krebse und Fischstreifen,
sind die Einlage der normannischen Sauce. Dazu werden Weißbrotcroûtons gereicht.
Nudel
Nudeln sind Teigwaren von verschiedenartiger (meist bandartiger)
Form, die vor dem Verzehr gekocht werden. Grundrezept für Nudelteig Zutaten für
ca. 500 g Nudelteig: 400 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizenmehl
(Semola di grano duro) 200 ml Wasser 1 TL Salz Zubereitung: 1. Die Zutaten
miteinander vermischen und mit den Händen gründlich zu einem glatten, kompakten
Teig verkneten. Am Anfang sieht es so aus, als ob sich der Grieß nicht auflösen
würde. Aber je länger man knetet, um so geschmeidiger wird der Teig. Der Teig
darf zu Beginn nicht zu trocken sein. Wenn er zu fest wird, tropfenweise Wasser
zufügen. Ist er zu weich,
noch etwas Grieß unterkneten. Den Teig dann zu einer Kugel formen, in
Klarsichtfolie wickeln und etwa 1 Stunde ruhen lassen. 2. Auf einer leicht
bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Ein paar Minuten
antrocknen lassen, dann mit einem Messer in - je nach Geschmack - dünne oder
dickere Streifen schneiden. 3. Die Nudeln am besten ganz frisch verwenden und in
reichlich sprudelndem Salzwasser al dente kochen. Die Garzeit richtet sich nach
der Größe und Dicke der Pasta und beträgt etwa 1 - 3 Minuten. Angetrocknete
Nudeln brauchen jeweils 1 Minute länger, trockene Nudeln 5 Minuten länger.
Oft wird behauptet, Marco Polo hätte die Nudeln aus China mitgebracht, was
allerdings nicht stimmt, tatsächlich gibt es schon seit der griechischen Antike
Nudelgerichte, und in etruskischen Gräbern fand man Abbildungen von Geräten zur
Nudelherstellung. "Nudel" leitet sich, ebenso wie Knödel, etymologisch von lat.
Nodus = Knoten ab, man denke nur ans "Teig kneten". Nudeln werden meist
hergestellt aus Weizengrieß, Reis, Mais oder Kartoffeln und Wasser, teilweise
auch unter Zugabe von Eiern, färbenden Zutaten, Kräutern und Gewürzen. Im
wesentlichen unterscheidet man zwei Grundtypen der Pasta: Frische und trockene
Nudeln. Für die Herstellung
frischer Nudeln benutzt man Weichweizengrieß, der mit Mehl vergleichbar ist und
in Kombination mit Eiern einen elastischen Teig ergibt. Für trockene Nudeln
hingegen nimmt man im allgemeinen Hartweizengrieß, der mehr Gluten enthält,
einen Eiweißklebstoff, der Wasser absorbiert und somit verhindert, daß die
Nudeln zerkochen. Eigentlich benötigt man bei trockenen Nudeln keine Eier, doch
viele benutzen diese, um den Teig zu strecken, denn Hartweizengrieß ist teurer
als Mehl und Eier, da er nur in bestimmten Ländern , wie Italien, Frankreich und
Kanada kostengünstig anzubauen ist. Nudeln ohne Ei mit Hartweizengrieß sind
allerdings für die meisten Menschen in den Industrieländern gesünder, da sie
weniger Cholesterin enthalten. Pasta gibt es in vielen verschiedenen Formen und
Farben. Die Farben stammen zumeist aus natürlichen Produkten. So erhält man z.B.
aus Spinat grüne Pasta und aus Tintenfischextrakt schwarze Nudeln. Formen gibt
es unheimlich viele. Worauf man jedoch achten sollte ist, daß man die Pastaform
mit einer passenden Soße serviert. So sollten dünne Nudelsorten wie z. B.
Spaghettis auch mit dünnen, leichten Soßen gereicht werden. Dickere
Nudelvarianten wie Fettuccine korrespondieren gut mit schwereren Soßen. Zum
zubereiten von Nudeln bringt man pro 100g Pasta einen Liter gesalzenes Wasser in
einem großen Topf zum kochen. Kocht das Wasser gibt man die Nudeln zu und
reguliert die Hitze so, daß das Wasser bei offenem Deckel leicht sprudelt. Durch
gelegentliches umrühren verhindert man, daß die Nudeln ankleben. Wer dazu keine
Gelegenheit hat, kann auch dem Wasser einen Schuß Öl hinzugeben. Man läßt die
Nudeln so lange kochen, bis die Nudeln „al dente“ (bißfest) sind. Das bedeutet,
daß die Pasta außen zart aber beim darauf beißen noch einen kleinen Widerstand
bietet. Ein Richtwert gibt Ihnen die Kochzeitangabe auf der Packung. Pasta für
Gerichte mit einem zweiten Garvorgang, sollte die Kochzeit verkürzt werden, da
sie beim zweiten Vorgang noch weiter garen. Das Abschrecken mit kaltem Wasser
ist nur für Nudeln zu empfehlen, die in kalten Gerichten verwendet werden.
Anelli = Ringe
Anellini = Ringlein
Bavette, Bavettine = schmale Bandnudeln
Bigoli = dicke Spaghetti
Bucatini = dünne Hohlnudeln
Cannelloni = dicke Nudelröhren zum Füllen
Capellini = lange Fadennudeln, Engelshaar
Capelli D'Angelo = Nudelnester aus Fadennudeln
Cappelletti = (gefüllte) Hütchen
Caserecce = gedrehte Nudeln
Cavatelli = Röhrennudeln
Cellentani = Locken
Chifferi = Hörnchen
Conchiglie = Muschelnudeln
Cotelli / Cavatappi = Korkenzieher
Creste di Gallo = Hahnenkämme
Ditali = Hütchen
Ditalini = Fingerhütchen
Eliche = Spiralen
Eliche Tricolori = dreifarbige Spiralen
Fagottini = kleine gefüllte Teigtäschchen
Farfalle = Schmetterlinge
Farfalle Tricolori = dreifarbige Schmetterlinge
Farfalline = kleine Schmetterlinge
Fettuccine = Bandnudeln
Fusilli = Spiralen
Fusilli lunghi = lange Spiralnudeln
Garganelli = kurze Röhrennudeln
Gnocchi = Nockerl
Lasagne = Nudelteigplatten
Linguine = schmale Bandnudeln
Maccheroni = lange Hohlnudeln
Maltagliati = "schlecht geschnittene" Nudeln
Mezzelune = halbmondförmige Nudeln
Orecchiette = Öhrchen
Pappardelle = breite Bandnudeln
Pasta integrale = Vollkornnudeln
Penne = schräg abgeschnittene Röhren
Penne lisce = glatte Penne
Penne rigate = geriffelte Penne
Pennette = kleine Penne mit kurzer Garzeit
Pizzoccheri = Buchweizennudeln
Ravioli = rechteckige, gefüllte Nudeltaschen
Rigatoni = dicke geriffelte Röhren
Risoni = reiskornförmige Nudeln
Rotelle / Ruote = Räder
Sedanini = leicht gebogene Röhren
Spaccatelle = kurze gebogene Nudeln
Spaghetti = lange bis extralange, dünne Nudeln
Spaghettini = sehr dünne Spaghetti mit kurzer Garzeit
Spaghettoni = dicke Spaghetti
Stelline = Sternchen
Stringoli = kurze Nudelröllchen
Tagliatelle = Bandnudeln
Tagliatelle verdi = grüne Bandnudeln
Tortellini = ringförmige, gefüllte Nudeltaschen
Tortelloni = große ringförmige, gefüllte Nudeltaschen
Tortiglioni = gerippte und gedrehte Hohlnudeln
Trinette = schmale Bandnudeln mit Wellenrand
Vermicelli = breite flache Spaghetti
Vermicellini = schmale flache Spaghetti
Ziti / Zitoni = dicke kurze Maccheroni
Nuß
Die Kalbs- und Schweinsnuß wird gern zum Schnitzel verarbeitet,
aber auch als Geschnetzeltes beim Kalb und als Braten beim Schwein ist die Nuß
beliebt. Die Nuß sitzt im Schinken, daher wird sie oft auch geräuchert auf den
Markt gebracht.
Nußbutter
Sie hat ihren Namen von der haselnußbraunen Farbe, die sie
durch vorsichtiges Erhitzen erhält. Man reicht sie zu gebratenem Fisch.

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