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Allgemeines
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Staatsname: Republik
Moldawien Hauptstadt: Kischinau Einwohner: ca. 4,43 Mio. Als die
Finnen ihr
Holzhandwerk weiterentwickelten, wurde die Sauna zwar nicht mehr in die Erde
gebaut, hatte jedoch immer noch keinen Abzug. Diese Art der Rauchsauna benötigte
2 bis 5 Stunden zur Erwärmung. Viel Zeit benötigt man zur Reinigung der Sauna,
bevor man den ersten Löyly aufgießen konnte. Es war außerdem sehr gefährlich,
ein fast offenes Feuer in der Sauna zu haben. Offiziell war es sogar bis ins
frühe 17. Jahrhundert verboten, eine Sauna zu nah an andere Gebäude zu bauen. Im
19. Jahrhundert wurde ein Schornstein an den Ofen angebaut. Damit wurde die
Gefahr des Feuers verkleinert und Konstruktionsanleitungen von Saunas wurden
schnell verbreitet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts baute man die Öfen bereits
aus Stahl. Am bekanntesten und beliebtesten waren geschlossene Öfen, die in Form
eines Fasses gebaut wurden. Diese Öfen hatten auch einen Deckel, um den Löyly
auf die Steine aufgießen zu können. Die Steine befanden sich innerhalb des
Ofens. Eine Erfindung der dreißiger Jahre ermöglichte es, einen Saunaofen zu
bauen, in dem man kontinuierlich Holz verbrennen konnte. Diese Öfen eroberten
die Saunas nach dem zweiten Weltkrieg. Selbst wenn das Holz noch im Ofen
brannte, konnte man mit diesem Ofen Löyly aufnehmen. Es war natürlich viel
einfacher, solche Öfen zu benutzen als die älteren Versionen. Und es war
schneller! Nun dauerte es ungefähr 20 bis 40 Minuten, mit dem fassähnlichen Ofen
waren es jedoch 1 bis 2 Stunden. Die neuen
Öfen waren preiswerter und man konnte
die Öfen auch in kleinen Saunas benutzen, wo der Fassofen zu groß war. Die
stetig brennenden Saunaöfen sind sehr effektiv gewesen, aber man konnte damit
die Sauna sehr leicht überhitzen. Wenn zu viel Hitze im Saunaraum ist, dann ist
kein Platz mehr für den Löyly. Die Sauna ist zu trocken und zu heiß.
Elektrische Öfen wurden in den 70er und 80er Jahren immer beliebter. Sie waren
die ideale Lösung für die Stadtbevölkerung. Die Öfen waren nicht teuer, und sie
waren leicht zu benutzen. Am wichtigsten war aber, dass es nun möglich war, fast
überall eine Sauna zu bauen. Bis ungefähr 1970 war es außerhalb der Ländlichen
Gegenden Finnlands nicht sehr verbreitet, eine Sauna zu haben. Aber durch die
Elektrizität war es möglich, Saunas auch in den Städten zu bauen. Jetzt konnte
man auch überall dort eine Sauna haben, wo der Umgang mit offenem Feuer strikt
verboten war. Sogar in Wohnungen baute man nun Saunas ein.
Die Menge der Steine wurde bei kleinen Öfen auf 15-20 kg reduziert. Die großen
Öfen enthalten ungefähr 60-120 kg. Der Löyly wurde trockener. Der Grund dafür
war die geringe Hitzestauung in den Steinen. Die Sauna musste sehr gut erhitzt
werden und danach konnte man nicht so viel Löyly auf die Steine geben, da sie zu
schnell abkühlten. Es war immer noch eine finnische Sauna, aber vom eigentlichen
Sinne ging viel verloren. Man konnte immer noch die Temperatur mit dem Löyly
regulieren, aber nur bis zu einem bestimmten Maße.
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