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    MOLDAWIEN    

Staatsname: Republik Moldawien Hauptstadt: Kischinau Republik Moldau; in der Landessprache: Republica Moldova Einwohner: ca. 4,43 Mio.

Hauptstadt: Chişinău
Währung: Moldauischer Leu
Telefonvorwahl: +373

Grenzländer: Rumänien (450 km), Ukraine (939 km)
Amtssprache: Moldawisch
Einwohner: 4,455 Mio.
Fläche: 33.843 qkm
Währung: Moldau-Leu
Autokennzeichen: MD
Telefon-Vorwahl: 00373
Zeitzone: MEZ
Weblinks: http://www.turism.md 

 

Moldawien (Republik Moldau) ist ein Staat mit einer Fläche von 33.800 qkm und etwa 4,4 Millionen Einwohnern in Osteuropa. Von Norden bis Süden ist das Land von der Ukraine eingeschlossen, im Westen grenzt es an Rumänien. Die Hauptstadt ist Chisinau.

Die Bevölkerung setzt sich aus Moldauern, Ukrainern, Russen und Bulgaren zusammen. Im Mittelalter gehörte das Gebiet Moldau zum Osmanischen Reich. Ende des 18. Jahrhunderts mussten die Türken das Gebiet an Russland abtreten. 1940 wurde die Moldau-Republik im Rahmen der ehemaligen Sowjetunion aus Teilen der ukrainischen autonomen Republik Moldau und dem mittleren Bessarabien gebildet, die Hauptstadt wurde Kischinew. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde Moldawien 1991 eine unabhängige Republik. Seitdem bestehen Gebietsstreitigkeiten mit Transnistrien.

Die größten Wirtschaftsfaktoren in Moldawien sind die Landwirtschaft und die lebensmittelverarbeitende Industrie. Das Land war eines der wichtigsten Weinanbaugebiete der Sowjetunion. Diese Einnahmequelle ging Moldawien verloren, als Russland im März 2006 den Import von moldauischem Wein verbot. Moldawien hat keine nennenswerten Rohstoffvorkommen.

Der Tourismus hat in Moldawien keine große Bedeutung. Die meisten Reisenden sind Rucksacktouristen, auch Motorradtouren sind beliebt. Ferner wird das Land von Hilfsorganisationen besucht (beliefert). Die meisten Reisenden nach Moldawien beklagen die Korruption der Beamten

 

Die moldawische Küche hat viel Ähnlichkeit mit der rumänischen Küche. Das Fleisch ist von guter Qualität. Es gibt zahlreiche Spezialitäten mit Lamm-, Schweine- und Rindfleisch. Die üblichen Beilagen sind Reis, Weizengrieß, Mais und Gemüse. Hervorragend sind die kleinen Bratwürstchen und der Schafskäse.

Die einheimischen Weißweine und Rotweine sind sehr gut, man sollte sie unbedingt kosten, ebenso wie die heimischen Schnäpse (Nistriju und Doina). In Chisinau und Kogul gibt es importierte Erfrischungsgetränke, Weine, Biere und Spirituosen

WOHLFÜHL
GASTGEBER
WOHLFÜHLZIEL KATEGORIE  

Hotel Dedeman Grand Chisinau77 Mitropolit Varlaam street 2012 - Chisinau info@
dedeman
grandchisinau.com

Hotel Vila Verde Grenoble 110 str. 2019 - Chisinau reception@vila-verde.md

Leogrand Hotel Mitropolit Varlaam street 77 2012 - Chisinau info@
leogrand
hotels.com

VisPas Hotel Lapusneanu street 2004 - Chisinau reservation
@vispas.com

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


Die Hauptstadt Chisinau (Kischinew) hat etwa 623.000 Einwohner und ist die größte Stadt, etwa in der Landesmitte von Moldawien gelegen. Weitere Städte sind Soroki, Beltsy, Tybnitsa, Orgeyev, Tiraspol und Kagul.

Die Hauptstadt Chisinau ist das Verkehrszentrum und Handelszentrum von Moldawien. Sie erstreckt sich über mehrere Hügel am Ufer des Byk. Die Stadt hat einige architektonische Besonderheiten aufzuweisen: Viele Bauwerke sind eine interessante Verschmelzung russischer und italienischer Baustile. Sehenswerte Bauwerke sind die Kathedrale, das Volkskundemuseum, das Puschkinhaus und das Tschechow-Theater. An dem künstlich angelegten Chisinau-See kann man flanieren und sich erholen.

Im Süden von Moldawien nahe der Grenze zu Rumänien liegt die Kurstadt Kagul mit bekannten Thermalbädern und Moorbädern.

Etwa 70 km südöstlich von Chisinau am Nistru liegt die Stadt Tiraspol, eine Industriestadt und selbst ernannte Hauptstadt der einseitig ausgerufenen Republik Transnistrien.

Eine Fahrt über die Landstraßen in Moldawien vermittelt dem Besucher Landleben aus vergangenen Zeiten. Die Felder werden in Handarbeit bestellt, Landmaschinen sind selten zu sehen, Pflüge werden meist von Pferden gezogen, überall sieht man große Kuhherden auf den Weiden. Die Straßen in den Dörfern sind meist unbefestigt und nach Niederschlägen schwer passierbar. In fast jedem Dorf gibt es noch einen öffentlichen Brunnen
.


Moldawien - Das frühere Bessarabien

Der größte Teil des heutigen Staatsgebietes von Moldawien (auch Moldau genannt) - das früher Teil der Sowjetunion war - liegt zwischen den Flüssen Pruth und Dnister und entspricht dem ehemaligen Bessarabien. Darüber hinaus gehört zu dem Land noch ein schmaler Streifen östlich des Dnister, dieses Gebiet hat sich 1992 jedoch als unabhängige Republik Transnistrien abgespalten, ein „Land“, das jedoch international nicht anerkannt ist. Ebenfalls abgespalten hat sich das kleine, im äußersten Süden gelegene Gebiet Gagausien, das v.a. von Gagausen besiedelt ist, also Angehörigen eines Turkvolkes. Moldawien war schon in der Antike bekannt für seinen fruchtbaren schwarzen Boden, wo dank des günstigen Klimas neben Obst, Gemüse und Tabak auch ausgezeichnete Weinsorten gedeihen. Der Wein, das wichtigste Exportgut des Landes, wurde lange Zeit fast ausschließlich nach Russland exportiert, bis dieses im Jahr 2006 ein Weinembargo über Moldawien und Georgien verhängte
 


Moldawien: Essen und Trinken

Essen
Typische Spezialitäten des Landes sind Mititeji (kleine Bratwürste mit Zwiebeln und Paprika), Mamliga (Maispastete mit Schafskäse) und Tocana (Eintopf mit Schweinegeschnetzeltem), der mit Wassermelonen und Äpfeln serviert wird. Sehr verbreitet sind Kohlgerichte in allen Varianten.

Trinken
In Moldawien werden gute Weißweine (u. a. Riesling, Gligote und Semilion) und Rotweine (z.B. Cabernet und Bordeaux) gekeltert. Zu den einheimischen Branntweinsorten zählen Nistriju und Doina. Außerdem sind verschiedene Sorten von Obstsaft, vor allem Traubensaft erhältlich.


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