Staatsname: Republik Mazedonien
Hauptstadt: Skopje Fläche: ca. 25.713 km² Einwohner: ca. 1,94 Mio.
Grenzländer: Albanien (151 km),
Bulgarien (148 km), Griechenland (228 km),
Serbien (221 km)
Hauptstadt: Skopje
Amtssprache: Makedonisch
Einwohner: 2,045 Mio.
Fläche: 25.333 qkm
Währung: Denar
Autokennzeichen: MK
Telefon-Vorwahl: 00389
Zeitzone: MEZ
Die
Bevölkerung von Mazedonien ist gemischt: Griechen, Mazedonier, Serben, Bulgaren
und andere Völker. Mazedonien war ein Teil des Alexanderreiches. Seit dem 14.
Jahrhundert war es unter türkischer Herrschaft. Seit Ende des 19. Jahrhunderts
gab es eine revolutionäre Freiheitsbewegung. Das von Bulgarien beanspruchte Land
kam nach dem 2. Balkankrieg 1913 zu ungleich großen Teilen an Serbien und
Griechenland. Seit 1945 war es eine Teilrepublik Jugoslawiens. Nach dem Zerfall
Jugoslawiens wurde die jugoslawische Teilrepublik Mazedonien 1991 unabhängig. Es
folgten Namensstreitigkeiten mit Griechenland. Anfang dieses Jahrzehnts war
Mazedonien von innenpolitischen Krisen gebeutelt.
Die Wirtschaft des gebirgigen Binnenlandes leidet noch unter den Auswirkungen
des kommunistischen Regimes, einem riesigen Beamtenapparat und Korruption. Die
wichtigsten Exportgüter sind Tabak, Wein, Eisen und Stahl. Das Land ist noch
nicht touristisch voll erschlossen. Die meisten Besucher sind
Individualreisende, die größten Attaktionen sind die unberührten Landschaften
und Seen.
Die im Norden gelegene Hauptstadt Skopje ist mit etwa 500.000 Einwohnern die
größte Stadt in Mazedonien. Weitere größere Städte sind Kumanovo, Bitola, Tetovo,
Gostiva, Prilep, Ohrid, Veles und Strumica.
Die mazedonische Küche
weist slawische, griechische und bulgarische
Elemente auf. Gängige Speisen sind Lammfleisch in
vielen Varianten, Kebab, Moussaka und Schafskäse.
Häufig gibt es gebratene Bohnen als Beilage.
Die Ohrid-Forelle
sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie
schmeckt natürlich am besten in einem der
gemütlichen Restaurants in Ohrid. Günstige Hotels
in Ohrid.
Abgesehen von den moslemischen Stadtteilen und
Ortschaften gibt es überall einheimisches Bier und
Schnaps (Raki). In den Städten und Touristenorten
sind die üblichen international bekannten
Erfrischungsgetränke, Biere, Weine und Spirituosen
erhältlich.
Die zweifellos größte
Attraktion von Mazedonien ist seine unberührte
Gebirgslandschaft mit herrlichen Seen.
Die Hauptstadt Skopje wurde in den 1960er Jahren
durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und im
Stil des damaligen Jugoslawiensozialismus wieder
aufgebaut. Das Stadtbild ist nicht sonderlich
attraktiv. Sehenswert ist eine mittelalterliche
Brücke über den Vardar, die das Erdbeben
überstand. In der Stadt gibt es einen Basar und
eine schöne Fußgängerzone mit vielen Kneipen. Das
aktuelle Wetter in Skopje.
Eines der schönsten Reiseziele im gesamten Balkan
ist die Gegend am Ohrid-See. Bis vor wenigen
Jahren galt das Gebiet noch als Geheimtipp, heute
ist das Städtchen Ohrid am Ostufer im Sommer oft
überlaufen. Die historische Altstadt kann man zu
Fuß erkunden. Im Sommer findet in Ohrid das
Balkan-Festival statt. Sehenswert sind am
Ohrid-See die reizvollen Fischerdörfer, malerische
Felsufer und das Kloster Sveti Naum. Die zierliche
Basilika des Klosters ist ein Kleinod
byzantinischer Freskenmalerei. Ein Teil des
Klosters wurde zu einem komfortablen Hotel (siehe:
Hotels Ohrid) der gehobenen Kategorie
umfunktioniert. Auf dem See kann man Bootstouren
unternehmen.
Südöstlich des Ohrid-Sees liegt der Prespa-See
inmitten hoher Berge. Der See mit seinen flachen
Ufern und langen Sandstränden ist ein ideales
Urlaubsziel in Mazedonien für Badeferien im
Sommer. In der Nähe liegt der
Galicica-Nationalpark, dessen wilde Schönheit man
auf ausgedehnten Wanderungen entdecken kann. Von
den Dörfern am Prespa-See kann man Bootstouren um
den See und auf die Insel Golem unternehmen. Das
Inselchen bietet Lebensraum für Pelikane und viele
Wasservögel. Die Insel ist unbewohnt und stößt an
die Grenzen zu Albanien und Griechenland.
Das Städtchen Prilep wird in den Reiseführern über
Mazedonien oft übergangen, hat aber als Zentrum
des Tabakanbaus durchaus seine Reize. Sehenswert
sind das Tabakmuseum, eine alte Kirche, die
Ikonensammlung und das Museum für slawische
Geschichte. Wer Zeit hat, kann mit der Eisenbahn
von Prilep nach Skopje fahren. Die Strecke führt
durch wilde Schluchten und teilweise am Fluss
Vardar entlang, und bietet ein einmaliges
Panorama.