
Lombardei -
Land der Berge und der Seen - Die Lombardei (italienisch Lombardia), ist die
bevölkerungsreichste Region Italiens.
Sie grenzt im Norden an die Schweiz, im
Westen an Piemont, im Süden an Emilia-Romagna und im Osten an Venetien und
Südtirol.
Die Region reicht von den Alpen im Norden bis zur Po-Ebene im Süden.
Die Hauptstadt der Lombardei, Mailand (1.420.000 Einwohner), ist nach Rom die
zweitgrößte Stadt Italiens.
Das moderne Stadtbild mit einigen berühmten
Einkaufsstrassen sowie der Mailänder Dom sind nur zwei Gesichter der Stadt, die
einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt von Italien zu den Alpen darstellt.
Neben
Mailand zeichnet sich die Lombardei auch mit anderen Städten aus.
In Bergamo,
der Stadt der Stegreifkomödie, sind die Unterstadt und die Oberstadt durchaus
einen Besuch wert.
Von Brescia aus kann man recht zügig denn Gardasee besuchen.
Aber auch Mantua mit der Kirche Sant' Andrea ist durchaus eine Reise wert.
Die
Landschaft der Lombardei wird auch durch einige sehr bekannte Seen geprägt.
So
teilt sich die Lombardei im Westen den Gardasee mit Venetien und Südtirol und im
Osten den Lago Maggiore mit Piemont.
Doch auch der Comer See und der für seine
Fischspezialitäten bekannte Lago d'Iseo stehen den größeren Seen in nichts nach.

Einfach und artgemäß
zeigt sich die lombardische Küche selbst bei den üppigsten Mahlzeiten. Deftige
und vielseitige Eintöpfe sind sehr beliebt wie zum Beispiel die zuppa pavese
(eine Zusammensetzung aus Brot, Ei und Brühe). Die casoeula zum Beispiel wird
aus Würstchen, Wirsing und Schweine-
rippchen gekocht. Im Mittelalter haben die Lombarden über den „Tellerrand hinaus
geschaut“ und sich bei den Österreichern ihre Vorliebe für panierte Speisen
abgeschaut.
Das in Ei und Semmelbrösel gewälzte und danach in Butter gebratene
Kalbsschnitzel (bistecca milanese) soll eine österreichische Erfindung sein, die
Bewohner der Lombardei erheben ihrerseits Besitzansprüche auf diese beliebte
Gericht. Typisch lombardisch hingegen ist der ossobuo: Eine in einem Ragout
geschmorte Kalbshaxe, die mit grünen Erbsen und Reis aufgetischt wird. Man kann
das Kalbsgericht allerdings auch mit dem Maisbrei polenta servieren, der in
einem Kupferkessel über offener Flamme gekocht wird.
Die renommiertesten
Weinanbaugebiete der Lombardei liegen in der Franciacorta. Die Weine aus der
Gegend fehlen bei kaum einer Mahlzeit auf den Tischen der Bewohner.