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Zwei
bis drei Saunagänge genügen völlig, um den Körper
zu entspannen und zu stärken. Mehr davon führt
schnell zu Erschöpfung. Der erste Saunagang sollte
nicht länger als acht bis zehn Minuten dauern, ein
Aufguss sollte möglichst am Ende erfolgen.
Auf
der oberen Bank ist die Hitze am größten und die
Luftfeuchte am geringsten; unten ist die
Temperatur niedriger, dafür aber die
Luftfeuchtigkeit höher. Zu langes Schwitzen auf
der unteren Bank belastet stärker das Herz.
Anfänger setzen oder legen sich deshalb am besten
auf die mittlere Bank. Im Liegen erreicht die
Hitze den größten Körperanteil. Allerdings sollte
man sich in den letzten Schwitz-Minuten aufrichten
und auf eine untere Bank setzen, um den Kreislauf
zu stabilisieren.
Nach
dem Saunagang bringt kurzes Räkeln den Kreislauf
wieder in Schwung. Heute sind die
Wellness-Angebote in der Schweiz fast
ausschließlich auf 4- und 5-Sterne-Hotels
beschränkt.
Aber
der Trend zeichnet sich in Richtung
Saunalandschaften, Feriendörfer und ähnlichen
bereits ab. Auf den Kämmen des Jura, in seinen
Dörfern und Ferienorten in den Tälern verläuft die
Zeit langsamer als anderswo.
Hier,
in der Wiege der Uhrmacherkunst, nimmt man sich
noch Zeit zu leben, würdigt jeden Augenblick, jede
Jahreszeit. Im Sommer wie im Winter ist die
nordisch anmutende Natur so vielfältig in ihrer
wilden Schönheit, dass man viele Tage braucht, um
sie zu bändigen.

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