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 Jabugo
Jakobsmuschel
Jardinière
Johannisbrot
Julienne
Jus
Jabugo
luftgetrockneter Bergschinken aus Jabugo (Andalusien)
Jakobsmuschel
(franz. coquille St. Jacques, engl. scallop), nach der Auster leckerste
Muschel, ab 9 cm darf sie vermarktet werden, festes nussartiges Fleisch.
Jakobsmuschel benannt nach dem heiligen Jakobus, dem Schutzpatron Spaniens,
wurde von den Pilgern nach Santiago als Erkennungszeichen benutzt. Sie ist eine
der wichtigsten aus der weltweit 300 Arten umfassenden Familie der Kammmuscheln
Frische. Nur lebende Muscheln sind frisch. Sie erkennen sie daran, dass
ihre Schalen entweder geschlossen sind oder sich bei leichtem Anklopfen
schließen. Bei abgestorbenen Muscheln klaffen die Schalen auseinander. Außerdem
riechen frische Muscheln nach Seewasser und keinesfalls fischig. Zutaten: 20
Jakobsmuschelnüsse, 1,2 kg Äpfel (eine süße aromatische Sorte, bespielweise
Reinette), 100 g Butter, 1 Schalotte, 150 ml Cidre, 1 EL Crème double, 1/2 TL
Curry, 1 EL Olivenöl, Salz und frisch gemahlener Pfeffer, Zucker und Zimt. Die
Jakobsmuschelnüsse gründlich waschen, abtropfen lassen und mit Küchenpapier
trockentupfen. Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. In
große Würfel schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ungefähr 10
Minuten in der Butter dünsten. Leicht mit Zucker bestreuen und nach Geschmack
mit Zimt würzen. Beiseite stellen. Die Schalotte schälen und fein hacken. In
einem Topf in einem walnußgroßen Stück Butter andünsten und den Cidre
hinzufügen. Bei schwacher Hitze die Flüssigkeit um drei Viertel reduzieren
lassen, dann die Crème double und den Curry zugeben. Die Sauce leicht
aufschlagen, salzen, pfeffern und warm stellen. In einer Pfanne das Olivenöl
erhitzen. Die Jakobsmuschelnüsse salzen, pfeffern und bei starker Hitze auf
beiden Seiten rasch anbraten. Die Sauce auf vorgewärmte Teller verteilen, aus
dem Apfelkompott "Klößchen" formen und auf der Sauce arrangieren, drumherum die
Jakobsmuschelnüsse anordnen und sofort servieren. In Frankreich sind
Jakobsmuscheln auf einer Platte "Fruits de mer" ein Muss! Sie werden auf Eis
serviert und roh mit etwas Zitronensaft gegessen. Man kann sie auch als
Carpaccio dünn aufschneiden und mit der unten genannten Marinade beträufeln. Die
Jakobsmuschelscheiben können auch ganz kurz in einer heissen Pfanne mit wenig Öl
rundum angebraten werden - eine Variante für alle, die sich nicht ans Rohe
wagen.
Geröstete Jakobsmuscheln in Engelshaarsalat
Nudelsalat:100 g dünne Fadennudeln (Engelshaar) 1/2 Zitrone 2 EL
Olivenöl 3 Zweige grob gezupftes Basilikum 100 g geviertelte kleine
Cocktailtomaten 1 Lauchzwiebel in feinen Scheiben Marinade: 4 EL
kaltgeschlagenes, möglichst naturtrübes Olivenöl 1/2 Zitrone 1/8 l kräftige
Gemüsebrühe 2 TL feingehackter, weißer Lauch Jakobsmuscheln: 300 g ausgelöste
Jakobsmuscheln 1 MS Cardamom 1MS Zimt Pfeffer, Salz etwas Olivenöl Alle Zutaten
der Marinade bis auf den Lauch gut durchmixen, würzen, dann den gehackten Lauch
dazu geben. Fadennudeln al dente kochen und kalt abschwenken, dann mit Olivenöl,
Zitronensaft und den restlichen Zutaten vermengen. Zehn Minuten ziehen lassen.
Jakobsmuscheln 2 Minuten von allen Seiten anbraten, mit den Gewürzen bestäuben.
Nudelsalat anrichten, die Jakobsmuscheln anlegen und marinieren.
Jakobsmuscheln mit Zitronenextrakt und Zucchiniragout
Zitronenextrakt 2 ungespritzte Zitronen 1/2 entkernte und
feingewürfelte Peperoni 1 MS Zimt 1/2 Vanillestange 1 TL grob geschroteter
schwarzer Pfeffer 1/8 l Orangensaft 1/2 TL Meersalz Eine Zitrone mit Schale
klein hacken, die andere Zitrone schälen und das Fruchtfleisch ebenfalls
kleinhacken. Vanilleschote auskratzen. Alle Zutaten auf kleiner Temperatur 15
Minuten kochen und in ein Marmeladenglas geben. Diese Zitronenwürze kann man
sofort verwenden. Lässt man sie ein paar Tage ziehen, steigert sich das Aroma
noch. Zucchiniragout: 2 fein
gewürfelte Zucchini 1 fein gehackte Zwiebel 1 fein
gehackte Knoblauchzehe 1/4 l Gemüsebrühe 1/2 Bund Petersilie 2 enthäutete und
gewürfelte Fleischtomaten 1/2 TL Speisestärke 1/8 l Sahne 1 EL Olivenöl Pfeffer
und Salz Zucchiniwürfel und Zwiebeln in etwas Olivenöl so andünsten, dass sie
keine Farbe nehmen. Knoblauchzehe dazugeben, Speisestärke unterziehen und mit
Gemüsebrühe und Sahne ablöschen. Etwa zehn Minuten zu einem sämigen Ragout
einkochen. Tomaten und Petersilie zugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Jakobsmuscheln: 200 g Jakobsmuschelfleisch 2 feingehackte Schalotten 1 Zweig
Estragon 1/4 l Fischsud 1 MS Safranfäden 1 EL Butter Jakobsmuscheln waschen und
mit Küchenkrepp trocknen. Pfeffern, salzen und in etwas Olivenöl von allen
Seiten bei großer Hitze braun anbraten. Insgesamt sollte das nicht länger als 2
Minuten dauern. Jakobsmuscheln auf einem Teller zu Seite stellen und in der
gleichen Pfanne Schalotten anbraten, mit Fischsud ablöschen und mit dem Safran
etwa fünf Minuten einkochen. Vier Esslöffel Flüssigkeit sollten übrig bleiben.
Estragon fein hacken und diesen mit einem Teelöffel Zitronenwürze in den Fond
geben. Bei großer Hitze die Jakobsmuscheln in den Sud geben und unter ständigem
Rühren mit Butter abbinden. Zucchiniragout um die Jakobsmuscheln anrichten. Als
Beilage eignen sich in Olivenöl geröstete Weißbrotscheiben.
Jam ~ Englischer Ausdruck für Orangenmarmelade
Jardinière
Nach Gärtnerinnen-Art, in grobe Würfel geschnittenes Gemüse ~ Die Gärtnerinart, à la jardinière, ist eine schöne, farbenfrohe Garnitur:
Das Fleisch wird hier mit gedünstetem Gemüse umlegt, das zu bunten Bouquets
gebunden ist. Dazu werden farblich möglichst unterschiedliche Gemüsesorten
gewählt.
Johannisbeeren
(Ribisel)
> Johannisbeeren stammen ursprünglich aus Nordosteuropa und Nordwestasien. Sie
sind nach Johannes dem Täufer benannt. Johannisbeeren wachsen an bis zu 2 m
hohen Sträuchern. Die Beeren sind traubenähnlich an kurzen Stielen aneinander
gereiht, sind rund, glatt und bis zu 1 cm groß. Johannisbeeren gibt es in weiß
(gelb), rot und schwarz. Im Inneren befindet sich neben dem Fruchtfleisch ein
kleiner Kern. Das Aroma ist herb-säuerlich.
Johannisbeeren haben viele wertvolle Inhaltstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor,
Pektin, viele Fruchtsäuren und vor allem Vitamin C. Ihr Vitamin C-Gehalt ist
höher als der von Orangen. Nährwert: 100g rote Johannisbeeren enthalten
32mg/100g Vitamin C und haben 45 kcal/188 kJ. Schwarze Johannisbeeren enthalten
136mg/100g Vitamin C und haben 57 kcal/239 kJ je 100g. Der hohe Vitamin C-Gehalt
stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
Wählen Sie dicke, festfleischige Beeren mit glänzender Haut. Blasse Beeren
schmecken fad. Im Kühlschrank halten Johannisbeeren zwei bis drei Tage. Werden
sie zu lange aufbewahrt, beginnen die Beeren auszusaften und schnell zu
schimmeln. Johannisbeeren werden selten roh gegessen. Sie lassen sich
ausgezeichnet zu Sirup oder Gelee verarbeiten. Der Johannisbeerlikör "Cassis"
oder "Kir" wird aus den schwarzen Johannisbeeren hergestellt. Natürlich können
Johannisbeeren auch zu Desserts, als Tortenbelag oder in Saucen zu Wild, Lamm
und Geflügel
verwendet werden. Johannisbeeren lassen sich leicht abrebeln, wenn man die
Beeren mit einer Gabel vom Stiel abstreift.
Weiße (gelbe) Johannisbeeren
Diese Sorte ist nicht so sauer wie die anderen Johannisbeersorten. Ihr
Aroma ist milder und süßer.
Rote Johannisbeeren
Diese Sorte kann gut roh gegessen werden. Sie schmecken aromatisch und
erfrischend.
Schwarze Johannisbeeren
Diese Sorte hat eine festere Haut. Die Beeren sind saftig und
ausgesprochen aromatisch, schmecken aber leicht
Johannisbrot
ist auch unter den Namen Karobe oder Bockshörndl bekannt. Süß schmeckende
Schotenfrucht aus dem Mittelmeerraum. Es wird u. a. zur Herstellung von
Kaffee-Ersatz benützt. Aus dem Samen wird das Johannisbrotkernmehl hergestellt,
ein vorzügliches Binde-, Verdickungs- und Stabilisierungsmittel bei der
Saucenherstellung (wirksamer als Stärke). Der Name „Johannisbrot" stammt von
einer Legende. Diese besagt, dass sich der Täufer in der Wüste neben
Heuschrecken von den Früchten des Johannisbrotbaumes ernährt haben soll. Die
Früchte wachsen hängend in Büscheln am Johannisbrotbaum, der bis zu 15m hoch
werden kann und immergrün ist. Die braunen, ca.10-25cm langen, flachen Schoten
werden nach knapp einem Jahr reif und können über Monate am Baum hängen bleiben.
Johannisbrot wird als natürliches Naschwerk benutzt, da es süß schmeckt. Aus den
Samen wird Johannisbrotkernmehl gewonnen, welches als Stabilisator und
Dickungsmittel für Backwaren, Speiseeis und Diätbackwaren benutzt wird.
Johannisbrot hilft bei Durchfall, da die Schleimstoffe den Darm beruhigen.
Johannisbrot wird auch zu Branntwein, Karubenkaffee (Kaffee-Ersatz) oder
Hustenmittel weiterverarbeitet.
Julienne
Sehr fein geschnittene Gemüsestreifen als Einlage in Suppen
und feine Saucen ~ Feine Gemüse oder Fleischstreifen - Meist feine Gemüsesorten, in feine
Streifen geschnitten. Diese Streifen sollten nicht länger als drei bis vier
Zentimeter lang sein. Sowohl zu Suppen, als Einlage, als auch bei Saucen werden
die Juliennes verwendet, aber auch zu Fischgerichten und Fleisch.
Jus
Konzentrierter Bratensaft, der beim Abkühlen zu Gelee
wird. Jus kann man fertig kaufen oder selber herstellen, indem man den Fond
sirupartig einkochen lässt. Oft auch für Fruchtsaft verwendet.
Fleisch- oder Bratensaft
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Fleischsaft, Bratensauce. Der große Jus, der »Grandjus« wird zum Ansetzen
von (siehe) Fond brun und zum Deglacieren von Braten verwendet, aber auch zur
Herstellung von (siehe) Fleischextrakt. Kleingehackte Rinder- und Kalbsknochen
braun rösten. Gemüse beigeben und weiterrösten, mit Wasser schließlich
ablöschen. Jetzt das Ganze weiter sieden lassen, bis die Flüssigkeit leicht
bindet. Dann alles in eine Kasserolle geben, nochmals mit Wasser ablöschen und
ein bis zwei Tage langsam köcheln

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