
Eine Nacht in der Sauna In der koreanischen
Schwitzkammer liegt man nicht auf Lattenrosten, sondern auf schimmernder Jade
UNGEWÖHNLICHES AMBIENTE: Vor den drei koreanischen Saunakammern in Bad Soden
entspannen die Gäste mit Tee und Zeitungslektüre.
Honiggelb und Pistaziengrün schimmert der gewärmte Fußboden aus reiner Jade. Auf
den Holzpodesten liegt eine Zeitung mit asiatischen Schriftzeichen. Ein Gast
schlürft genüsslich eine Schale „Su-Feong-Ga“. Der kühle Tee duftet nach Ingwer
und Zimt. Obenauf schwimmen Pinienkerne. Die exotische Stärkung ist genau die
richtige Erfrischung nach dem Schwitzbad.
Wo sind wir? Nein, nicht irgendwo im Fernen Osten, sondern mitten im
Rhein-Main-Gebiet, genauer in Bad Soden am Taunus. Hier befindet sich seit
wenigen Monaten die einzige koreanische Sauna in ganz Europa. Drei verschiedene
Schwitzkammern zwischen 50 und 80 Grad erwarten die Gäste: die Löß-Lehm-Sauna,
die Eichenkohle-Sauna und die Eibenkraut-Sauna. Die hier verbauten Naturstoffe
geben langwellige Infrarot-Strahlen ab, die tief in die Haut eindringen und
durch die milde Form des Schwitzens und den Abtransport von Schadstoffen aus dem
Körper begünstigen.
Statt auf Lattenrosten liegt man hier auf schimmernder Jade, deren
therapeutische Wärme tief in die Körper eindringt, „bis in die Knochen“, wie ein
begeisterter Gast im Gästebuch notiert. Überhaupt sind auch alte Stammgäste von
der neuen Saunalandschaft angetan – viele auch von der „Saunamode à la Korea“.
Denn anders als im skandinavischen Schwitzbad geht man hier nicht hüllenlos
umher, sondern leger bekleidet in T-Shirts und Shorts.
Für Damen sind die Leibchen in Orange, für Herren in Weiß gehalten. Man bekommt
Hemd und Hose pieksauber und gebügelt an der Kasse überreicht und gibt die
Wäsche nachher zur Reinigung wieder ab – der Service ist kostenlos. Der frisch
zubereitete Tee kostet wie alle anderen Getränke nur einen Euro.
Wie aber kommt die koreanische Körperkultur überhaupt an den Taunusrand? Es war
einmal ein schnörkelloses Thermalbad aus den Siebzigern, das allmählich in die
Jahre kam. Immer mehr Geld verschlangen die notwendigen Reparaturen. Die
Stammgäste schworen zwar auf das gute Sodener Solewasser, aber es gab einfach zu
wenig Nutzer der heilsamen Quellen in der defizitären Therme.
Die Stadt kündigte an, die Anlage schließen zu müssen. Bevor die Tür endgültig
versperrt wurde, suchte man – mit wenig Hoffnung – nach einem neuen Träger und
Investor. Doch Wunder gibt es immer wieder und Rettung war bald in Sicht. Denn
das Rhein-Main-Gebiet verfügt über einen große „koreanische Gemeinde“ mit rund
7000 Bürgern und damit potentiellen Gästen, wie Badeleiter Teaho Kong erklärt.
Kurios genug ist der neuerdings zu beobachtende kulturelle „Culture-Cross-Effekt“
in der Therme. Denn in der fernöstlichen Sauna sind oft mehr Deutsche als
Asiaten zu finden, während die koreanischen Badegäste begeistert die für sie
exotischen finnischen Schwitzkammern für sich entdecken.
Leicht hatten es die asiatischen Investoren nicht. Monatelang hielt der Zoll in
Hamburg die Baumaterialien fest. Die Umwandlung der Badeanlage ging ebenso
behutsam wie pragmatisch vor sich. Mit der Eröffnung der neuen Sauna wurden zwar
die Preise leicht angehoben, dafür aber auch die Bade- und Öffnungszeiten
kundenfreundlich verlängert.
Die fernöstliche Sauna ist auf Anfrage sogar volle 24 Stunden in Betrieb. Wer
also zu einem Termin in Frankfurt kein Hotelzimmer findet, kann hier ohne
weiteres die Nacht in den Schwitzkammern und auf gewärmtem Jadesteinen
verbringen, dem Morgen entgegen dösen und in der Frühe frisch geduscht die nur
einen Steinwurf entfernte S-Bahn in die City nehmen.
Aber vielleicht sollte man vorher noch eine Runde schwimmen gehen, denn auch die
Therme macht bereits um 7.30 auf. Bad Soden hat in seinem Stadtgebiet mehr als
30 natürliche Mineralquellen, zwölf davon sind staatlich anerkannte Heilquellen.
Was hier so reichlich wie reichhaltig aus dem Boden sprudelt, trägt zum Teil so
putzige Namen wie Milchbrunnen, Glockenbrunnen oder Champagnerbrunnen. Das
Solewasser wurde schon im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt.
Das mineralreiche und kohlensäurehaltige Wasser der Sodenia-Therme wird von den
beiden Quellen „alter und neuer Sprudel“ gespeist. Es wirkt heilsam bei
Atemwegserkrankungen sowie Beschwerden des Bewegungsapparates, zumal in den
beiden 32 und 34 Grad warmen Becken jede Menge Unterwasserdüsen und
Sprudeleffekte zu Massagezwecken vorhanden sind. Im warmen Salzwasser werden,
ähnlich wie bei der Thalasso-Therapie am Meer, Mineralstoffe und Spurenelemente
über die Haut aufgenommen und wirken so nachhaltig schmerzlindernd und
entzündungshemmend.
Manche Familie geht mit drei Generationen ins warme Bad. Kinder werden vom stark
salzhaltigen Wasser so gut getragen, dass die ersten Schwimmzüge ganz leicht
fallen. Mit dem feinen Aerosol, das über der Salzlake treibt und beim Schwimmen
inhaliert wird, lassen sich bei drohenden Erkältungen die Frösche im Hals
vertreiben. Oder die Verspannungen, falls man keinen Termin für die Massage
bekommen konnte. Und die Haut riecht noch tagelang wie nach Ozean.
Claudia Diema
Ich
hatte von meiner Frau letztes Jahr einen teuren Gutschein für das
Hamam el Nour
geschenkt bekommen. Ende Juni 2007 versuchte ich dann, einen Termin zu
vereinbaren, was fast unmöglich war, da, auch zu den Öffnungszeiten, niemand
erreichbar war. Anfang Juli 2007 schaffte ich es dann endlich, einen Termin zu
vereinbaren, allerdings war dies aufgrund der schlechten Deutschkenntnisse des
Mitarbeiters im Hamam fast unmöglich. Bei meiner Ankunft im Hamam erklärte man
mir, dass an diesem Tag nur "Frauen-Tag" sei. Ich hatte i.ü. bei der
Terminvereinbarung auf den Umstand, dass ich ein Mann sei, hingewiesen. Der
zweite Versuch einer Terminvereinbarung scheiterte dann trotz unzähliger
Anrufversuche meinerseits aus dem Grund der Insolvenz des Hamam el Nour. Der
neue Besitzer teilte mir dann im Januar 2008 unter neuer Telefonnummer mit, dass
er die Gutscheine des "alten" Hamam el Nour nicht anerkennen würde. Ich
bezweifle stark, dass der alte und der neue Hamam nichts miteinander zu tun
haben und meine Wut über diese total unseriösen Geschäftspraktiken sind
grenzenlos. Ich kann jedem potentiellen Besucher nur von einem Besuch abraten.
Tragt Euer Geld lieber in die Taunustherme, oder sonst wohin. Das ist auch nicht
teurer , aber seriöser, und nicht weniger entspannend. Jens
Monte
Mare, Obertshausen Große Auswahl an verschiedenen Saunamöglichkeiten,
ungemütliche Ruhezonen, besucherabhängige Atmosphäre, nicht so angenehm wie im
Garden Eden oder Bäderhaus Rödermark Jens Oliver
ich
kenne fast alle Monte Mares und kann nur sagen. Alles sind klasse. Meine
Favoriten sind Maritimo.info (Oer-Erkenschwick/Recklinghausen) und
Kaiserslautern.
Die Monte Mare-Kette ist immer vernünftig gepflegt, viele Pärchen, und sehr gute
Ausstattung meiner Meinung nach. Das Personal ist hilfsbereit und auch sehr
freundlich. Kann über Monte Mare NUR gutes sagen. Rick
Gratulation an das Badehaus für die Auszeichnungen. Finde ich
gut, dass Ihr auch die Gastronomie ausgezeichnet habt. René
Thermalbad
Aukammtal Wiesbaden Die Freundlichkeit der Bedienung ist sehr zu loben. Ich
wurde gleich kurz eingewiesen "Waren sie schon mal hier?". Mir wurde die
Chipkarte zum Bezahlen und Verschließen der Spinde erklärt und eine kleine
Einweisung gegeben. Die Dame am Empfang verdeutlichte auch, dass es als
Saunafreund eigentlich ausgereicht, nur die Saunalandschaft zu buchen.
Sauberkeit Umkleidekabinen, Saunen, WCs, Duschen - hervorragend! Publikum
Ich war an einem späten Nachmittag eines Werktages im Bad. Das Publikum besteht
zum Großteil aus reiferen Jahrgängen und aus Jahrgängen mittleren Alters. Somit
besteht keine "Spannergefahr". Es ist angenehm, ruhig und entspannend.
Außenbereich und Innenbereich der Saunalandschaft
Man kann fließend wechseln. Beide Bereiche haben ihren Charme. Frischluft außen,
wärme innen. Ich habe beides genossen. Im Außenbereich gibt es auch Saunen und
es gefällt, dass man sofort nach dem Besuch direkt an die Frischluft kann.
Übersicht Außensaunabereich Liegezonen. Großflächige Liegezonen zum entspannen
und Ruhen. Bar. Für Getränke und Speisen. Feuer-Sauna. Schön gemacht.
Trocken-heiß mit Kaminfeuer. Sehr empfehlenswert! Loft-Sauna. Trocken-warm, mit
starken Aufgüssen. Man sitzt auf einem Hochplateau ein Stück oberhalb des Ofens.
Dort habe ich auch einen Aufguss mitgemacht. Erlebnisduschen mit warmen / kalten
Wasser. Hüttensauna. Ca. 100 Grad - das ist mir zu heiß gewesen! Liegewiesen,
Wendelgang, Trinkbrunnen und 2x Ruhebereiche.Im warmen Außenbecken kann man eine
kleine Runde schwimmen.
Übersicht Innensaunabereich Große gemischte Umkleidekabinen. Ruhebereich mit
Liegen. Nicht so leise wie im Außenbereich. Kristall-Sanarium. Angenehm warm,
mittlere Luftfeuchtigkeit. Sehr empfehlenswert! Finnsauna. Angeblich nur 85 Grad
warm, war mir diese Sauna absolut zu heiß, obwohl ich schon in 90 Grad Saunen
war. Ganz verstanden habe ich es nicht, aber ich empfand es als unangenehm. Habe
deswegen auch keinen Aufguss mitgemacht. Eisbrunnen / 2x Tauchbecken. Man kann
sich auch mit Eis-Würfeln einreiben, was ich sehr schön fand. Ich mag
Tauchbecken und Schwallbrausen nicht so sonderlich, sondern kühle mich gerne mit
Schlauch oder Eis ab. Dampfbad. Leider gab es im Thermalbad Aukammtal nur ein
Dampfbad. Dafür war es sehr schön gemacht.
Mental-Sauna. Nach Heu duftende Sauna, die ich sehr wohltuend empfand.
Whirlpool. Diesmal im Gegensatz zu anderen Saunen, war es ein Hot-Whirlpool.
Sogar mit Sole-Wasser. Schön, genüsslich, blubbernd. Solarien, Tretbecken und
Sitzmöglichkeiten für Fußbäder Was ich total gut fand, fiel mir auf, als ein
Rollstuhlfahrer die Sauna besuchte: Das ganze Gebiet ist barrierefrei und
rollstuhlgerecht gebaut. Empfehlung für das Thermalbad Aukammtal
Mir hat es sehr gefallen. Sauber, ordentlich, ruhig und gepflegt. Angenehmes
Publikum und gute Erholung.
Grünes Licht für Rotlicht-Betrieb befürchtet
Eigentümer der Saunalandschaft Garden Eden lassen Umwandlung in FKK-Club prüfen
/ Entscheidung obliegt dem Kreis
Dietzenbach (cz) - Weit über die Stadtgrenzen hinaus gilt der Garden Eden als
renommierter und seriöser Wellness-Tempel.
In dem Saunabetrieb an der Justus-von-Liebig-Straße haben
sich schon Prominente wie Phil Collins und Maradona entspannt. Umso
überraschender die Entwicklung, die der Garden Eden in Zukunft nehmen könnte:
Der Kreis muss sich mit einer Anfrage befassen, ob die Umwandlung der
Saunalandschaft in einen FKK-Club mit Prostitutionsgewerbe möglich ist.
Die Stadtverordneten sind am Mittwochabend im nichtöffentlichen Teil der
Bauausschuss-Sitzung über die Bauvoranfrage informiert worden. "Das ist
allerhand. Wir haben als Stadt aber keine Möglichkeiten, das Vorhaben zu
verhindern", sagte Bürgermeister Stephan Gieseler (CDU). Ihm liege inzwischen
eine schriftliche Stellungnahme des Kreises vor, wonach Prostitution in dem
Sauna-Betrieb ermöglicht werden soll.
Dabei war die Bauvoranfrage auf Druck der Stadt bereits schriftlich abgelehnt
worden. Daraufhin legten die Betreiber allerdings Widerspruch ein, über den nun
entschieden werden muss. Vom Kreis war diesbezüglich keine Auskunft erhältlich.
Begründung: "Es handelt sich um ein laufendes Verwaltungsverfahren", sagte
Kreis-Pressesprecherin Kordula Egenolf.
"Wir wollen die Weiterführung des Garden Eden als hochwertigen Saunabetrieb",
stellte Herrant Vortisch klar. Er persönlich werde alles dafür tun, dass es zu
keiner Umwandlung in einen FKK-Club kommt. Allerdings müsse er sich alle
Optionen offen halten, weshalb der Widerspruch auch nicht zurück gezogen werde.
Neben dem 61-Jährigen hat der Garden Eden zwei weitere Teilhaber: Vortischs
Ex-Frau Stephanie sowie deren Bruder Philip Dinkel. Beide seien daran
interessiert, das Vermögen aufzuteilen.
Laut Vortisch ging die Initiative zur Bauvor anfrage von Dinkel aus. Dieser
Antrag bedeute jedoch keinesfalls, "dass wir eine derartige Verwertung vorrangig
anstreben", sagte er. "Zu den Perspektiven gehört an erster Stelle der Einstieg
neuer Teilhaber. Falls dies oder eine Verpachtung der Anlage nicht möglich ist,
denken die Eigentümer auch über den Verkauf der Anlage nach", teilte Vortisch,
der den Garden Eden 1994 übernommen hatte, gestern mit. Aus der Familie seien
keine Nachfolger in Sicht. Zurzeit gebe es aber Gespräche mit seriösen
Investoren aus der Sau na branche, die mehrere Thermen besitzen und betreiben.
Es gebe keine Verträge mit Betreibern aus dem Rotlicht-Milieu, betonte Vortisch.
Der Geschäftsführer unterstrich auch, dass es keinen finanziellen Druck gebe:
"Wir haben 2007 trotz Umsatzrückgängen das beste Ergebnis seit der Übernahme
erreicht." Für einen kleinen mittelständischen Betrieb, der zwischen 65 und 70
Mitarbeiter beschäftige und bis zu 60 000 Besucher pro Jahr habe, sei die
Einstufung der Banken "sehr ordentlich".
Für den Fall, dass der Kreis grünes Licht für einen Rotlicht-Betrieb geben
würde, kündigt der Bürgermeister Widerstand an: "Wir werden jeden Krümel suchen,
der im Rahmen des rechtlich Möglichen liegt."
Herr
Wirth, Garden Eden macht, leider, immer wieder Freude, leider daher, das es in
Frankfurt selbst kein attraktives Angebot zum schwitzen in Verbindung mit
Gastronomie gibt. Essen und Service sind klasse, Aufgüsse ebenfalls, die Preise
sind happig, wenn man bedenkt wo man sich gerade aufhält. (Dietzenbach) Und so
fahre ich weiter dorthin, bleibt mir ja nix anderes übrig.
Kallinger
Wellventure Außer dem fehlendem Schwimmbad kann man wirklich nichts aussetzen.
Freundliche und kompetente Saunamagier, die sich auch auf besondere heiße
Aufgüsse (Indianer) verstehen. Es werden verschiedene Zutaten zu den Aufgüssen
gereicht wie z.b. Honig, Salzabriebe, zum Teil Obst Livemusik usw. Saunamagier
Carsten tritt besonders bei den heißen Aufgüssen mit verschiedenen Maskeraden
auf