Da wenig Sauerstoff in der Saunakammer ist, wird häufiges
Gähnen darin garantiert.
Deshalb aber die Konversation
einzuschränken, wie es manche Regeln empfehlen, halten viele für Unfug.
Denn der
Sauerstoffmangel wird die Unterhaltung sehr belustigen, es ist fast wie ein
kleiner Schwips ohne Alkohol, der in der Sauna absolut
nichts verloren hat.
Weder als Getränk, noch als Aufgusszusatz. Auch
Nikotin hat in der Sauna nichts verloren, auch wenn es meist keine
Rauchverbotsschilder gibt. Sie
alle sind entweder Wasser treibend oder verschließen die Hautporen und kommen so
mit dem Schwitzen in Konflikt.
GANZKÖRPERMASSAGE
Die Massage zählt wohl zu der effektivsten Behandlungsart.
In der Ganzkörpermassage darf die Erfahrung des Berührens von Kopf bis Fuß
gemacht werden. In ruhiger Atmosphäre, behandelt mit angewärmten Ölen, kann man
sich auf all seine Sinne einlassen und gleichzeitig einen Heilungsprozess
erfahren. Ziel der Behandlung ist es, chronische Schmerzen und Verspannungen zu
lindern, das Nervensystem zu beruhigen und den Menschen mit all seinen Sinnen in
einen wohltuenden, regenerierenden Entspannungszustand zu versetzen.
GARSHAN
Die Seidenhandschuh-Massage - Garshan ist eine
stoffwechselanregende und lymphstimulierende Ganzkörpermassage mit Handschuhen
aus Rohseide.
Durch Garshan werden Stoffwechselgifte ausgeleitet und die
Gewichtsreduktion stimuliert. Diese sanfte Massage hat einen Peel-Effekt und ist
besonders wirkungsvoll bei unreiner Haut, Fastenkuren und Cellulite. Sie wirkt
außerdem sehr belebend
GARTENSAUNA
Besteht meist aus Blockbohlen. Optimal in der Nähe einer
Abkühlmöglichkeit wie See, Fluss etc. Umkleide-, Abkühl- und Ruheraum daneben
placieren und das Saunafeeling ist perfekt.
Wenn man entsprechendes Geld für den Eintritt in eine
Saunalandschaft ausgibt, so möchte man auch eine anspruchsvolle Saunagastronomie
genießen. Pommes, Baguette, Pizza sind angebracht in der Badegastronomie, aber
in einer hochwertigen Saunalandschaft will man eine entsprechende Getränke und
Speisekarte. Einfache gute Speisen sind genauso für den Gaumen willkommen, wie
Saunakreationen von guten Köche. Auch der Selbstbedienungscharakter ist schon
längst nicht mehr gefragt. Gemütlich im Saunamantel sitzen, gute Getränke
trinken und den Gaumen verwöhnen ist das Motto des Genussmenschen Saunist.
Fitnessorientierte möchten Ihre Karte und Gourmetmenschen Ihre auch deftige
Speisen. Kinder und Senioren möchten kleine Portionen und Leckermäulchen ein
entsprechendes Angebot. Der Nichtraucher möchte vom Rauch nicht eingenebelt
werden und der Raucher möchte nicht ausgegrenzt werden. Der Weintrinker möchte
sein Gläschen und der Biertrinker sein Weizen. Die Kaffeetanten Ihr braunes
Getränk und der Genießer seinen guten Tee. Auch das Ambiente ist wichtig. Keiner
will eine Flüstergastronomie, sondern ein Saunarestaurant mit gemütlicher
Atmosphäre und eine freundliche Bedienung. Unser
Gourmetlexikon wird genauso von online
Saunisten besucht, wie die
Besten
Sauna-Gourmet-Restaurantslive. Der Saunist ist bereit, faire
Preise für eine gute Küche zu bezahlen.
Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihnen das
Ambiente gefallen hat, die Freundlichkeit des Personals gegeben ist und der
Gaumen erfrischt und verwöhnt wurde so geben Sie ein Plus. Fehlen Ihnen
entscheidende Faktoren oder können Sie die Saunagastronomie nicht einschätzen,
so geben Sie einen Null. Gibt es keine Bedienung, oder ist die Saunagastronomie
gar nicht im Saunabereich, so vergeben Sie ein Minus. Schmeckt es nicht, oder es
fehlen entscheidende Durstlöscher in der Saunagastronomie, so vergeben Sie
ebenfalls ein Minus.
GAYSAUNA
Viele deutschsprachige Großstädte verfügen über eine oder
mehrere schwule Saunen. Diese Saunen, zu denen nur Männer Zutritt haben, sind
von Bordellsaunen streng zu unterscheiden, da Prostitution hier höchstens eine
Randerscheinung ist, die weder von den meisten Gästen noch von der
Betriebsleitung erwartet noch erwünscht wird. Üblicherweise verfügen die meisten
solcher Einrichtungen neben verschiedenen anderen Wohlfühl-Angeboten mindestens
über eine abgedunkelte Dampfsauna, in der es wegen der eingeschränkten
Sichtverhältnisse oft zu mehr oder weniger anonymen sexuellen Kontakten kommt >
Darkroom.
Gay - das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet, wörtlich
übersetzt, "fröhlich"
Schwule unter sich in einer Vielzahl von Saunalandschaften in Europa. Meist
hochwertige Saunen Extras.
Die Sauna - der Begriff ist eine Ableitung aus dem
skandinavischen Sprachraum (Stupha, Stova,
Stuga - heißer Raum -) ist die finnische Form der schon von den Skythen
praktizierten heißen Dampfbäder.
Die überragende Bedeutung der Sauna liegt in den Wirkungen der körperlichen und
psychischen
Entspannung sowie in dem positiven Einfluß auf die Regenerationsvorgänge.
Umfassende Erholungswirkungen
erfolgen durch die wechselnden thermischen Reize auf das vegetative
Nervensystem. Die Entspannung der
Skelettmuskulatur, die Anregung der leistungsbetonenden Nerven mit dem Gefühl
der Frische bei den Abkühlungen.
Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen sind Saunen wichtig. Laut
Aussagen von Psychologen ist gerade der
gesellschaftliche Aspekt nicht zu unterschätzen.
Badelust im wahrsten Sinne des Wortes. Heute ein Erlebnis,
morgen ein immer wider kehrendes
Bedürfnis. Die Sauna wird umfangreiche Ruhe - Ebenen haben, wo man
ungestört ein oder zwei
Augen zu drücken kann. Möchte Mann nicht schlafen, kann er sich in einer
Ruhekabine unterhaltsame Filme aktivieren.
Wichtig ist, dass gemischte Saunen
keine Kontaktsaunen für Schwule, Lespen oder Swingerinteressierten sind. Eine
Kontaktsauna dient in erster Linie der Anbahnung oder der Durchführung von
sexuellen Kontakten und lediglich in zweiter Linie der Nutzung als Sauna. Daher
ist der Kontakt oder Austausch von Zärtlichkeiten in gemischten und öffentlichen
Saunaadressen nicht erwünscht.
GELENKSCHMERZEN
Gelenkbeschwerden
und Rheuma lassen sich durch Saunagänge lindern. Betroffene haben oft eine
herabgesetzte Schmerzschwelle, die dadurch wieder erhöht werden kann. Die Hitze
transportiert die Schmerzen verursachenden Substanzen im Körper schneller ab.
Außerdem entkrampft sie verspannte Muskeln: Betroffene können sich danach wieder
mit weniger Schmerzen bewegen.
Ältere Menschen, die noch nie in der Sauna waren, besprechen sich vorher am
besten mit ihrem Arzt. Außerdem sollten sie das erste Schwitzbad langsam angehen
und vorsichtig ausprobieren, wie ihr Körper mit den hohen Temperaturen
zurechtkommt. Das persönliche Wohlbefinden sollte beim Gang in die Sauna immer
an erster Stelle stehen.
Traumhaft ist es auch wenn
Sie einen Spezialaufguss mit Weißkraut machen.
GEMEINSCHAFTS-SAUNA/
GEMISCHTE-SAUNA
Sauna für die ganze Familie. Der Besuch eines Saunabades beginnt
mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte die
Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.
In der so genannten Aufguss-Sauna herrscht eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.
Dem Aufgusswasser werden häufig ätherische Öle oder Düfte beigefügt. Der
Wasserdampf wird mit einem so genannten Wacheltuch verteilt.
Größere Saunaanstalten bieten neben der Aufguss-Sauna noch eine weitere so
genannte Trockensauna mit höherer Temperatur, geringerer Luftfeuchtigkeit und
ohne Aufguss.
Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine nackt. Um
Verunreinigungen zu verhindern, legt man z. B. in Deutschland, Österreich und
der Schweiz ein großes Handtuch unter den Körper, das den Schweiß auffängt - im
Heimatland der Sauna Finnland werden auch oft Leinentücher, Einmalunterlagen
oder sogar gar keine Unterlagen verwendet. In anderen Ländern wie den USA wird
beim Saunagang jedoch oft Badekleidung getragen, was nicht empfehlenswert ist,
da besonders bei enger Kleidung die Blutzirkulation unnötig eingeschränkt wird.
Der menschliche Körper reagiert auf die andauernde Hitzeeinwirkung mit einer
Erhöhung der Körpertemperatur , die der Körper durch starkes Schwitzen zu
kompensieren versucht; bei der Schweißbildung handelt es sich um eine
Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung, die jedoch verschiedene positive
gesundheitliche Wirkungen hat (vgl. Medizinische Wirkungen). Bei der nach einem
Saunaaufguss einsetzenden gesteigerten Feuchtigkeitsbildung auf der
Hautoberfläche handelt es sich jedoch vor allem um kondensierte Luftfeuchtigkeit
und weniger um eigenen Körperschweiß.
Auf den insgesamt acht- bis zwanzigminütigen Aufenthalt in der Saunakabine folgt
zunächst eine kurze Abkühlphase, bevorzugt an der frischen Luft, bei der die
Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege rascher wieder
abkühlen; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.
Es folgt nach dem kurzen kalten Abduschen des Schweißes ein kaltes Bad oder ein
Guss mit kaltem Wasser (Kaltduschen): Entweder in einer (Schwall-)Dusche, einem
Tauchbecken, einem Fluss, See oder - falls vorhanden - durch Wälzen im Schnee
oder Abreiben mit gestoßenem Eis.
Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum auf; dabei kann ein
individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Der Körper beginnt
nun auszukühlen und muss daher gut gewärmt werden. Medizinisch sinnvoll sind in
der Ruhephase warme Fußbäder.
In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens halbstündigen
Pausen zwei- bis viermal; mehr als drei Saunagänge bewirken i.d.R. keinen
höheren Nutzen, können jedoch stark ermüden. In öffentlichen Saunabädern werden
in regelmäßigen Abständen Aufgüsse durchgeführt. Diese Angaben können jedoch nur
als erste Orientierung dienen, jeder Saunabesucher muss seinen eigenen Rhythmus
finden
Gemütlichkeit in der Sauna, abgeleitet von Gemüt, ist ein
subjektiv empfundener Gemütszustand des Wohlbefindens, ausgelöst durch subjektiv
determinierte materielle Verstärker und/oder Situationen. Gemütlichkeit
kennzeichnet zugleich eine dem Menschen freundliche, warme Atmosphäre und
Umgebung, in der man sich wohl fühlt. Sie ist gekennzeichnet von Ruhe,
Ausgeglichenheit und Geborgenheit, Freiheit von Konflikten und Sorgen. Sie
bringt Ruhe in die Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen
Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen. Sie ist auch unvereinbar mit
gleichzeitiger schwerer Arbeit, die zwar zu Gemütlichkeit führen kann, aber
selbst keine darstellt. Da Gemütlichkeit auf Ausgeglichenheit von Mensch und
Umgebung und Erreichung eines seelischen Gleichgewichtes beruht, ähnelt sie in
gewisser Hinsicht dem Feng Shui. In den Saunainsel soll man die Sorgen des
Alltages vergessen können und den Sauna-Kick genießen können.
Subjektive Eindrücke wie angenehme Atmosphäre, gute
Aufgüsse, gute Speisen und Getränke in der Saunagastronomie,
Kuschelmöglichkeiten in den Ruheräumen, Schöner Saunagarten und freundliches
Personal führen zu einem Glücksgefühl. Wenn Sie dieses subjektive Empfinden in
Perfektion haben, so geben Sie zwei Plus. Glauben Sie dass Sie dieses totale
angenehme Gefühl nicht ausreichend haben, so geben Sie ein Plus. Wenn Sie die
Situation nicht einschätzen können oder es fehlen Ihnen Gemütlichkeitsfaktoren,
so geben Sie eine Null in der Bewertung her. Wenn Sie sich in gewissen Bereiche
nicht wohl fühlen so geben Sie ein Minus. Wenn Sie wissen, ..diese
Saunalandschaft besuche ich nicht mehr wieder.. so geben Sie zwei Minus.
GLADIATOREN
Sauna-Magie…
„Magische Steine. Mystischer Guß! Lade die Runen,
bring sie in Fluß!“ Ein Zischen, wallender Dampf. Der große Flakon mit
Zaubertrank entleert sich über heißem Lavagestein, hüllt die Anwesenden in
geheimnisvollen Nebel. Es ist schummrig. Nur ein paar Kerzen und eine rote
Lichtschlange unter der Sitzbank kämpfen wacker gegen die Finsternis. Die
andächtige Stille des Raumes wird von leisen, eleusinischen Klängen untermalt.
Zwei Hohepriester führen eine mysteriöse Zeremonie
durch. Der Ort: eine sechseckige Hütte aus jahrhundertealter Polarkiefer,
irgendwo mitten in Deutschland. Die Zeit: kurz vor Mitternacht. Die
Teilnehmer: rund siebzig, zumeist jüngere Männer und Frauen. Allen gemeinsam:
sie sind vollkommen nackt - und der Schweiß läuft ihnen über die entblößten
Körper. Doch es ist kein Angstschweiß. Sie schwitzen in Freude, bei etwa 80 °C
Lufttemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. Sukzessive auf den Steinofen
gegossene Flüssigkeit erhöht die Feuchte beim Verdampfen noch. Doch die
kleinen Wasserperlen bilden sich fast unmerklich auf der Haut, auf jeden Fall
angenehm. Zauberei? Hokuspokus? Nein, weit gefehlt! Das ist Sauna-Kultur in
Perfektion!
Die Sauna-Show in Remscheid
Mitte Dezember 2009 trafen sich in Remscheid einige
der besten Sauna-Gladiatoren Europas, um ihre neuesten Kreationen vor dem
schwitzenden Publikum zu präsentieren. Doch die modernen Gladiatoren kämpfen
nicht mit Lanze und Schwert. Ihre Waffen sind Spritzpistole, Gießkanne,
Schneebälle oder Birkenbüschel. Und sie sind auch nicht mit Rüstung oder
Schild geschützt, sondern fast nackt. In der Regel tragen sie nur einen
Lendenschurz. Sie treten an, um die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu
bändigen. Und die meisten von ihnen tun das sehr virtuos und einfallsreich.
Dabei werden sie von einem begeisterten Publikum unterstützt.
Eingeladen hatten Georg Danter, der Betreiber der
meistbesuchten Internet-Plattform für Saunas (www.insauna.com) sowie Cornelius
Nolte, seines Zeichens Betriebsleiter des beliebten Erlebnis- und Saunabades
„H2O“. Und viele, viele folgten dem Ruf der Sauna-Gurus. Nicht nur rund ein
Dutzend professionelle Saunameister aus dem deutschsprachigen Raum waren der
Einladung gerne nachgekommen, sondern auch kritische Fachjournalisten und jede
Menge Saunajünger.
Die stille Sauna-Revolution
Die altbekannte, „rein-finnische“ Aufguß-Kultur ist
Schnee von gestern. Das Sauna-Publikum von heute will mehr. Schon lange genügt
es nicht mehr, pures Wasser auf einen Elektro- oder Holzofen zu gießen und den
Dampf mit dem „Wacheltuch“ vor einem andächtig stillen Publikum zu verteilen.
Heute ist viel mehr Kreativität vom Sauna-Fachpersonal gefordert. Der Gast
möchte nicht nur verwöhnt, sondern auch überrascht und sogar verzaubert
werden. Am liebsten will er auf eine halbstündige Reise ins eigene Ich gehen.
Die stille Revolution begann bereits Mitte der
1990er Jahre mit dem Aufkommen von Früchte-, Salz- und Eisaufgüssen. Schon
damals wurde natürlich nicht mehr nur mit klarem Wasser aufgegossen, sondern
es wurden ihm allerlei ätherische Öle mit teilweise exotischen Duftnoten
beigesetzt. Zu den auch heute noch beliebten Nasenschmeichlern „Eukalyptus“,
„Minze“ oder „Fichtennadel“ konnte man zwischenzeitlich auch schon mindestens
fünfzig weitere Aromen ordern. Da gab es beispielsweise verschiedene
Zitrusdüfte und exotische Duftnoten wie Papaya oder Ananas ebenso wie Rose,
Anis, Zimt sowie geheime Mischungen wie Saunagold.
Aufguß-Geschichte
Im Dortmunder „Solebad Wischlingen“ wurde ab 1997
vom damaligen Saunateam die innovative Kultur der „Erlebnis-Aufgüsse“
begründet. Nachdem in „Duftwochen“ die Lieblings-Aufgußmittel gekürt worden
waren, entwickelten Saunameister und Betriebsleiter über dreißig neue
„Zugaben“. Neben virtuosen Wedeltechniken wurden dem Sauna-Publikum auch
kleine „Häppchen“ wie gefrorene Erdbeeren, Fruchteis, Cocktailspieße oder
gekühlte Pralinen angeboten. Und die Gäste griffen gerne zu. Der Zulauf
steigerte sich durch die neuen Aufgüsse ganz enorm, die Umsätze konnten binnen
vier Jahren gar verdoppelt werden. Es dauerte nicht lange, bis auch die
anderen Revierparks die Ideen aufgriffen und ebenfalls „Erlebnis-Aufgüsse“
zelebrierten. Zwischenzeitlich kann man diese schon als „Standard“ in den
besseren Sauna-Anlagen bezeichnen.
Die zunächst sehr heftige Kritik verschiedener
Meinungsführer in der Saunabranche ist zwischenzeitlich komplett abgeebbt. Die
Diskussion hatte sich daran entzündet, daß bei den Aufgüssen schon mal „Ramba-Zamba“
herrschte und nicht etwa züchtiges Stillschweigen. Die „Bitte Ruhe!“-Schilder
waren plötzlich unerwünscht geworden. Außerdem hatte man in mancher Chefetage
Angst vor verschmutzten Saunaräumen, wie beispielsweise Honigflecken auf dem
kostbaren Abachi-Holz. Ganz besonders anstößig war natürlich, daß nach
verschiedenen Aufgüssen sogar Becherchen mit alkoholischem Inhalt gereicht
wurden, wie kühles Weizenbier oder gar geeister Slibowitz.
Schon zum Millennium waren die kreativen
Sauna-Zeremonien allerdings salonfähig geworden, ebenso wie die im Dortmunder
Solebad entwickelten Veranstaltungen wie „Romantik-Abend“, „Halloween-Party“
oder „Silvester-Schwitzen“. Heutzutage führt sogar der ansonsten recht
konservative „Deutsche Saunabund“ gut besuchte Seminare für
„Erlebnis-Aufgüsse“ und „Sauna-Events“ durch. Daß sich damit auch viel Geld
verdienen läßt, sei nur mal am Rande angemerkt.
Der Sauna-Quantensprung
Fünf superheiße Güsse bei 110 °C mit drei Kübeln
Wasser und Handtuchschwingen bis zum Hitzekollaps sind heutzutage nur noch bei
„Sauna-Sportlern“ gefragt. Das ist etwas für die harten „Saunaritter“ bei
Contests wie der „Aufguß-Weltmeisterschaft“ in Finnland. Bei der breiten Masse
der etwa 30 Mio. deutschen Saunagänger aber steht das Wohlfühlen ganz klar im
Vordergrund. Gut zehn Jahre nach der letzten Aufguß-Revolution ist nun also
der nächste Quantensprung im Gange. Dem Wunsch der Gäste nach mehr Abwechslung
entsprechend entwickelten kreative Saunameister eine wiederum völlig neue
Schwitzkultur. Wie soll man das nun nennen? Vielleicht „Wellness-Aufgüsse“?
Oder doch eher „Sauna-Magie“?
Fakt ist jedenfalls, daß die Gäste mit den Füßen
abstimmen. Wer sich als Betreiber dem neuen Trend anpasst und seine Gäste nach
Strich und Faden verwöhnt, kann sich über rasant steigende Besucherzahlen
freuen. Die „In-Saunas“ sind zwar meist nicht ganz billig beim Eintrittspreis,
doch die Gäste nehmen das gerne in Kauf und kommen wieder. Konventionell
„finnisch“ arbeitende „Alt-Saunas“ hingegen verlieren trotz niedriger
Eintrittspreise - selbst beim Stammpublikum im Pensionärsalter.
„Sauna-Nachwuchs“ kann so nicht mehr rekrutiert werden.
Die
Unterschiede
Aber was ist nun die Zauberformel bei der neuen
Sauna-Philosophie? Schwer zu erklären, man muß es einfach erlebt haben. Ein
„Kochbuch“ für gute Sauna-Aufgüsse gibt es noch nicht. Es ist wie der
Unterschied zwischen einer Musik-CD und einem Live-Konzert. Oder vielleicht
noch drastischer ausgedrückt: einem Stummfilm in Schwarzweiß auf einem alten
Fernseher mit einem quadrophonischen 3-D-Kinoerlebnis. Man ist jetzt nicht
mehr nur dabei, sondern mittendrin. Die Aufgießer von heute wollen nicht nur
durch kurzzeitiges Erhöhen der Luftfeuchtigkeit die Körper zum Schwitzen
bringen, sie wollen auch keine One-Man-Show abliefern. Ziel ist ganz klar, die
Gäste zu überraschen und zu verwöhnen.
Die Sauna-Gladiatoren kommen…
Ralf Pakulla von der „Saunaquelle Langenberg“
leitete mit seinem „Gregorianischen Aufguß“ die „Sauna-Gladiatorenshow“ am
Abend ein. Während die nackte Saunarunde um den heißen Ofen versammelt war,
läutete eine Glocke zur Andacht. Von Kirchenmusik begleitet kam der als Mönch
gewandete Aufguß-Meister zu seinem grandiosen Auftritt. Mit einem
Messing-Behälter wurde Weihrauch-Duft verströmt. Fast fühlte man sich wie in
einer mittelalterlichen Klosterkirche. Nur daß es hier viel lustiger zuging.
Wer das miterlebt hat, kann gut nachvollziehen, warum Ralf Pakulla mit diesem
Aufguß den dritten Platz bei der Sauna-Europameisterschaft errang. „Beißen
sich nicht die Themen Kirche und Sauna?“ wird man sich nun fragen. Nach diesem
tollen Aufguß muß man sagen: definitiv nein. Ganz im Gegenteil - so könnte man
jungen Menschen den Glauben sogar wieder näherbringen. Neue, ungewöhnliche
Wege gehen…
Ganz anders der nächste Aufguß von Heinrich
Allmendinger aus Stuttgart. „Schwabenwickel“ war der Titel und so wurde
zunächst auch geschnittenes, kühles Weißkraut ausgeteilt. Dieses war auf
Körperteile aufzulegen, die irgendwie schmerzten. Und tatsächlich schien das
zumindest bei mehreren Gästen zu wirken. Sehr interessant war auch die
„Explosion der Sinne“, die eindrucksvoll vom hessischen Sauna-Crack Jürgen
Szczypski aus Erzhausen durchgeführt wurde. Da blieb kein Auge trocken.
Zwischendurch gab es auch mal eisgekühlte Tücher zum Abkühlen. Noch flotter
war der Aufguß von Profi-Sportler Christian Lohrengel („Hertener Löwen“). Auch
hier ein auf den ersten Blick abstrus wirkendes Thema: Basketball! Der Korb
baumelte hoch über dem Ofen und die Gäste versuchten ihn mit Eisbällen zu
treffen, die dann beim Zerplatzen für den Aufguß sorgten. Mal was total
anderes und sehr lustig. Schließlich noch der „Münsterländer Aufguß“ mit
Thomas Egging (Gewinner des „Sauna-Oscars 2009“) aus dem „Inselbad Bahia“ und
seinem Bocholter Kollegen, Meister-Masseur Hubert Rave, der nicht nur durch
die plattdeutsche Ansprache ein echtes Highlight war.
Die Intention bei allen Sauna-Animateuren war ganz
klar, die Gäste zu betören und entrücken, sie mit Glückshormonen zu
überhäufen. Der amtierende „Deutsche Aufguß-Meister“ Udo Mohr vom „Badehaus
Rödermark“ zeigte das bei seiner Performance „Mystik-Aufguß“ in wahrlich
beeindruckender Weise als krönenden Abschluß der „Remscheider Aufgußtage“. Die
immer noch vollgepackte Kelo-Sauna verwandelte er in einen magischen Ort.
Germanische Runensteine wurden während des Aufgusses an jeden einzelnen
Teilnehmer verteilt und mit einer geheimen Mixtur bestrichen. Beim Pressen des
Steines in der geschlossenen Faust begannen mysteriöse Energieströme zu
fließen, innere Gedankenblockaden wurden aufgehoben. Das war pure Sauna-Magie.
Und natürlich erhielten auch zwei der
„einheimischen“ Aufgußkräfte die Gelegenheit, ihr Können vor dem kritischen
Fachpublikum zu beweisen. Sandra und Melanie entführten die andächtig
lauschenden Gäste zu einem rhetorischen Spaziergang durch den stürmischen
Herbstwald. Ziel war das flackernde „Kaminfeuer“ in einer gastlichen Hütte.
Das war sanft und trotzdem mitreißend. Natürlich fehlten dabei auch einige
Überraschungen nicht, wie beispielsweise ein perfekter Regenschauer. Nicht nur
die Kritiker waren davon sichtlich beeindruckt.
Neue Prinzipien beim Saunieren
Neu eingeführt wurde bei allen Aufgüssen, daß das
eiserne Prinzip der „geschlossenen Tür“ aufgehoben ist. Es meckert niemand,
wenn man jemand mitten im Aufguß den Raum verläßt - was im Übrigen recht
selten vorkommt. Und hochrote Köpfe sind nicht mehr die oberste Prämisse. Vor
und während des Aufgusses wird der Raum bei offener Tür mehrfach gelüftet. Die
neue Vielfalt der Wedel-Utensilien von Fächer über Heusack, Paddel oder
Tannenzweige bis hin zum virtuos geschwungenen Regenschirm wird nicht mehr nur
zum Verteilen der heißen Luft, sondern auch zum Zufächeln von Frischluft
verwendet. So kann man es nun viel länger im Aufguß aushalten und hat zudem
noch jede Menge Spaß dabei. Ich selbst habe an den beiden Tagen sage und
schreibe zwanzig Aufgüsse selbst miterlebt. Normalerweise ziehe ich nur zwei
bis drei Aufgüsse pro Saunabesuch durch.
Weltweites
Interesse
Insgesamt wurden an den beiden Aktionstagen
zusätzlich zum „normalen“ Aufgußprogramm des „H2O“ in der karelischen
Sechseck-Sauna zwei Dutzend weitere Aufgüsse zelebriert. Stündlich wechselten
Thema und Aufgießer. Dabei platzte die Sauna mit einem Fassungsvermögen von
rund 50 Gästen teilweise wirklich aus den Nähten. Zeitweise wohnten nämlich
über 70 Besucher den Zeremonien bei, wobei einige noch draußen bleiben mußten.
Beobachter waren extra für die Show von weither angereist, obgleich nur auf
der Website von „www.insauna.com“ dafür geworben worden war.
So konnten unter
anderem Sauna-Betreiber und -Mitarbeiter aus Kopenhagen, der Slowakei und
sogar Australien und Japan im Bergischen begrüßt werden. Das spricht für die
Qualität der Saunaseiten von www.insauna.com, die laut Betreiber Georg Danter
von zwischenzeitlich 3,4 Mio. Saunafans aus aller Herren Länder jährlich
besucht werden.
Die Traumsauna
Ganz nebenbei fand auch eine Neubewertung der
Saunalandschaft des „H2O“ statt. Diese erfolgt - wie bei den meisten besseren
Saunalandschaften in Mitteleuropa - alle zwei Jahre. Bei der letzten
Begutachtung war die Saunenwelt mit einem guten Dutzend unterschiedlicher
Folter-, äh nein Schwitzkammern bereits im oberen Mittelfeld gelandet. Damals
konnten vier „Saunaperlen“ errungen werden, was der Einstufung „Europasauna“
entspricht. Zwischenzeitlich hatten wiederum mehrere Hundert Saunagänger die
großzügig angelegte Anlage im Bergischen Land bewertet. Zudem nutzten auch
einige Bäder-Fachleute die Gelegenheit, den Fragebogen auszufüllen. Dabei
wurde die Expertenmeinung natürlich besonders hoch eingeschätzt. Das Ergebnis
fiel eindeutig aus: ab sofort darf sich das Remscheider Saunaparadies ganz
offiziell „Traumsauna“ nennen. Mit durchschnittlich vergebenen 21,8 von 24
erreichbaren Punkten wurde sogar die höchste Sauna-Weihe „Weltsauna“ nur knapp
verpaßt. Daß diese Saunalandschaft einen anerkannt hohen Level besitzt, zeigt
sich auch an den Besucherzahlen. Während sich die Mehrzahl der
„konventionellen“ Saunas mit 10.000 bis 20.000 Jahresgästen zufrieden geben
muß, sind es in Remscheid etwa 150.000 per anno. Zusätzlich zu den über
300.000 Gästen im Sport- und Spaßbad, wohlgemerkt.
Resumée
Man darf wirklich gespannt sein, wie sich die neue
Wellness-Aufgußkultur weiterentwickelt. Daß sie es tun wird, steht außer
Frage. Spricht man mit den führenden Sauna-Meistern, so merkt man, wie sie von
neuen Ideen nur so sprühen. Und die Gäste sind ausgesprochen dankbar dafür.
Wer sich davon persönlich überzeugen möchte, der sollte die nächste
Gladiatoren-Show nicht verpassen. Sie findet Mitte Januar 2010 im Erlebnisbad
„Bahia“ im niederrheinischen Bocholt statt. Dort steht mit der „Swet-Kamer“
auch der „Geburtsort“ des beliebten „Münsterländer Aufgusses“. Haus- und
Hofmeister Thomas Egging wird die Gäste dort sicherlich mit seinem
„Kaffeeblatt“ amüsieren und anschließend ein Kräuterschnäpschen mit
Pumpernickel und Hartwurst anbieten. Ich freu´ mich drauf…
Verdauungstöne die sich nicht mehr unterdrücken lassen sind
menschlich - Gestänke in einer Sauna lassen sich vermeiden. Parfümierte Öle beim
Aufguss sind genauso schrecklich, wie der Parfümgestank von Möchtegernsaunisten.
Außerdem verflüchtigt sich die Wolke sehr schnell. Dass allgemeine Gezetere der
anwesenden Saunisten ist die logische Folge. Gesichtscremen zerlaufen wie Butter
und Lidschatten führen zu Augenbrennen und man schaut aus wie ein Uhu nach einem
Waldbrand. Mundgerüche nach Alkohol, Zwiebel, Knoblauch werden dazu führen, dass
die unmittelbaren Nachbarn den Saunaraum fluchtartig verlassen. Dagegen hilft -
Toilette aufsuchen, Brausen und nochmals Brausen und eventuell Zähneputzen.
GESCHICHTE
DER SAUNA
Vor etwa tausend Jahren war das Baden im heißen Raum eine
osteuropäische Sitte, die ackerbauenden Völker im bewaldeten, nördlichen
Osteuropa schon früher angenommen haben dürften.
In Mitteleuropa erlebte die Badestube Ihre Blütezeit in der
zweiten Hälfte des Mittelalters, aber im Zeitalter der Renaissance trat dort ein
Verfall ein. Die Badestuben wurden Lasterhöhlen, in denen man Karten spielte,
sich betrank und das sechste Gebot übertrat.
GESCHICHTE DES DAMPFBADES
Im antiken Griechenland war es sehr beliebt und bei den Römern
war es als "Sudatorium" fester Bestandteil der Badekultur. Mit den Römern
gelangte es auch in den Osten, wo es als türkisches Dampfbad bis heute
überdauert hat. Aber auch im Norden Russlands ist Dampfbaden seit Jahrhundert
geläufig. Dabei ist es nicht nur beliebt, sondern auch gesund. Es ist ein
angenehmes Schwitzbad mit saunaähnlicher Wirkung.
GESICHTSBEHANDLUNG
Eine reinigende Wohlfühlbehandlung rund um das Gesicht, Hals und Dekoltee. Mit
wertvollen Lotionen oder Ölen wird der gesamte Bereich sanft massiert, die Haut
kann dadurch regeneriert werden, sich aufbauen und der gesamte Körper kann sich
wunderbar entspannen.
Ziel der Behandlung ist es, der Haut Klärung und Kraft zu
geben, Entspannung zu vermitteln und einen Kontakt zu der eigenen
Hautbeschaffenheit und deren Pflege zu vermitteln
GESICHTSDAMPF
Einen Topf für einen bis zwei Liter Wasser, Deckel, Wolldecke oder Badetuch,
Kräuter und Öle. Bei Hautleiden empfehlen sich Kamille, Ackerschachtelhalm oder
Ringelblume, bei Erkrankungen der Atemwege Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl. Die
Öle nicht zu hoch dosieren.
Der Gesichtsdampf ist ähnlich dem Kopfdampf, bezieht sich aber nur auf das
Gesicht. Das Wasser wird zum Kochen gebracht und der entsprechende Zusatz
beigefügt. Den zugedeckten Topf auf einen Tisch stellen. Das Tuch oder die Decke
über den Kopf und die Schultern um den Topf legen. Erst jetzt den Deckel
entfernen und den Dampf auf die Haut – aber auch durch tiefes Atmen auf die
Atemwege – wirken lassen.
Etwa zehn Minuten, bei Bedarf öfter anwenden
Durchblutungen der Gesichtshaut, unreine und zu Entzündungen neigende Haut,
Mitesser, Akne, Ekzeme, Entzündungen der Augen, Schnupfen und Katarrhe der
Atemwege (Schleimlösung), Nasen- und Mittelohrentzündungen, Geschwüre,
Halsdrüsenschwellungen, Nackenrheuma, Asthma. Um einen Asthmaanfall rasch zu
bekämpfen, kann heißer Wasserdampf eingeatmet werden, der besonders wirksam mit
dem Zusatz von Fenchel oder Thymian ist.
GESUNDHEIT
Während des
Schwitzens fließt das Blut mit etwa doppelt so hoher Geschwindigkeit durch
unseren Körper. Trotzdem steigt die Pulszahl kaum mehr als um die Hälfte. Dass
heißt, daß jeder einzelne Herzschlag ergiebiger ist, also mehr Blut in den
Kreislauf fördert. Der zusätzliche Vorteil: Im warmen Bad entspannen sich
unwillkürlich die Muskeln, mit denen die Blutgefäße überzogen sind. Dadurch
werden die Gefäße, auch die am Herzen, weiter gestellt. Diese Entspannung
bedeutet, dass der Widerstand im Kreislauf sinkt.
Infolgedessen wird das Herz zwar einerseits durch die Wärme
belastet, aber andererseits durch den verminderten Widerstand entlastet. Auch
alle anderen Körpergewebe werden mehr als sonst durchblutet, damit stärker
"durchspült" und von Stoffwechselschlacken gereinigt. Durch die Wechselbäder -
Saunahitze und anschließender Kneipp-Guß - wird außerdem die Immunabwehr
gestärkt. Bei regelmäßigen Saunabesuchen ist man so schnell gegen Erkältungen
gefeit. Und ganz nebenbei pflegt Saunabaden die Haut und macht sie weich und
geschmeidig
Eine Unmenge von positiven Aspekte zeichnet ein "Schwitzbad" und
deren Abwandlungen und Formen aus. Die Ursache: In der trockenen Hitze der
Sauna, meistens 60 - 85 Grad C, oder in der feuchten des Dampfbades
durchschnittlich 45 - 50 Grad C steigt die Temperatur der Haut um etwa 10 Grad,
die des Körper insgesamt um rund ein Grad. Die Folge - die inneren Organe
melden, so was ähnliches wie leichtes Fieber. Das ist gut so, denn die
erhöhte Temperatur lockt Abwehrstoffe ins Blut, die Viren und Bakterien
vernichten.
Eine US Studie hat ergeben, dass der so genannte
Immunglobulinn-A-Gehalt in der Sauna stark ansteigt - ein deutliches Zeichen für
eine erhöhte
Widerstandsfähigkeit des Körpers.
Die Hitze weitet die Gefäße und regt die Durchblutung an. Die
abschließende Abkühlung und der Temperaturwechsel stimuliert Kreislauf und
Stoffwechsel, Durch den Schweiß werden schädliche Stoffe abgebaut. Saunen
beugt aber auch Erkältungen vor sowie rheumatischen Erkrankungen, Gicht,
Ischias-Beschwerden und Herzinfarkt.
Gewisse Saunaformen, bestätigt durch Berliner Untersuchungen,
bieten sich auch bei Bluthochdruck an. Beim Saunabaden entwickeln Gefäße
die Fähigkeit sich unterschiedlichen Temperaturen anzupassen, sich also zu
verengen oder zu erweitern.
Der regelmäßige Sauna-Besuch kann außerdem Cellulte lindern.
Die Heiß-Kalt-Reize straffen das Gewebe, kurbeln die Durchblutung an und
schleusen überflüssiges Wasser und Schadstoffe aus dem Gewebe. Durch den Wechsel
von Wärme und Kälte werden zudem die Muskeln besser durchblutet. Das regt
den
Heilungsprozess bei Muskelverspannungen und Verletzungen an.
Saunagänge wirken auch entspannend auf die Psyche. Die Hitze
zwingt dazu gleichmäßig zu atmen. Automatisch wird der Besucher ruhig und
gelassen Er überlässt sich der Hitze und schöpft so neue Energie.
Eine stabile Gesundheit und persönliches Wohlbefinden stehen auf
der Wunschliste vieler Menschen ganz oben.
Regelmäßiges Saunabaden gerade in den Wintermonaten beugt Erkältungskrankheiten
vor, härtet ab und sorgt für psychische Entspannung. Viele Millionen
Saunagänger in Deutschland können sich nicht irren: Nach einer Umfrage des
Deutschen Saunabundes gehen 78 % gezielt zur Erkältungsvorbeugung in die Sauna,
76% suchen körperliche Erholung und 58% Entspannung in geselliger Gemeinschaft.
Es hat sich im Laufe der Jahre in der Bevölkerung längst herumgesprochen, dass
die Sauna gesund ist. Auch Mediziner bestätigen die Wirksamkeit des finnischen
Schwitzbades bei gut 95 °C mit anschließender Abkühlung durch kaltes Wasser.
Wer regelmäßig jede Woche in die Sauna geht, wird bestätigen,
dass virusbedingte "banale" Erkältungsinfekte und
andere
Wehwehchen bei ihm eher die Ausnahme darstellen. In der genannten Umfrage z.B
über den Deutschen Saunabundes stellen 75 % der Befragten heraus, nur selten
oder gar nicht an grippalen Infekten zu erkranken.
Ätherische Öle ersetzen im Krankheitsfall keine Medikamente, haben sich aber
im Bereich der gesundheitlichen Selbsthilfe sehr bewährt. Die Inhalation von
ätherischen Ölen ist eine wirksame Behandlung bei Erkrankungen von Nase, Hals
und Lunge. Chronische Entzündungen sowie das unüberschaubare Spektrum
verschiedener Allergien zählen zu den häufigsten so genannten
Zivilisationskrankheiten. Hinzu kommen noch all die psychischen und
psychosomatischen Erkrankungen, unter denen auch zunehmend mehr Kinder leiden
Öle als Kälteschutz
Öle, die gut spreiten, sind für den Körper ideal, im Gesicht könnten sie aber
von allein in die Augen kriechen. Deshalb nie Körperöl ins Gesicht massieren.
Besser sind spezielle Öle wie zum Beispiel Kameliensamenöl (auch Teesamenöl) mit
seinem extrem hohen Anteil an Ölsäuren - eine Fettsäure, die besonders schnell
in die Haut zieht und sie von innen reparieren kann. Ob Traubenkern- oder
Teesamenöl, beide bieten trockener Haut im Winter besten Schutz. Da natürliche
Öle weder einen Emulgator noch Konservierungsstoffe brauchen, kommen Frauen mit
sensibler Haut mit ihnen bestens zurecht. Sie enthalten lediglich
Antioxydantien, zum Beispiel Vitamin E, damit sie nicht ranzig werden. Wenn sie
doch verderben, riecht das Öl muffig und taugt nichts mehr - gleich weg damit.
GESUNDHEITSINSPEKTOR
Saunen ist gesund für das Herz- und Kreislaufsystem. Doch was
ist, wenn die Hygiene im Schwitzkasten zu wünschen übrig lässt. Dann besteht die
Gefahr, sich mit Fußpilz, Hepatitis oder der Legionärskrankheit zu infizieren.
Das Gesundheitsamt macht aus diesem Grund Kontrollgänge, um Gefahrenherde
rechtzeitig zu erkennen. Zum Kontrollgebiet des Hygieneinspektors gehört nicht
nur die Saunakammer, in der bei bis zu 90 Grad Celsius geschwitzt wird, sondern
auch das Tauchbecken, der Ruheraum, der Fußbeckenbereich und die Duschen.
In
manchen Saunen gibt es auch noch ein Freibad oder ein Solarium. Auch da achtet
der Gesundheitsinspektor auf das bakterienfreie Vergnügen. Der Inspektor
überprüft im Tauchbecken die Wasserwerte. PH- und Chlor-Werte überprüft er vor
Ort.
Weitere Kontrollen werden von einem ortsansässigen mikrobiologischen
Institut durchgeführt. Bei der Vorortkontrolle begutachtet der Inspektor auch
Verfugungen: Sind sie bereits mit Schimmel befallen? In der Sauna kontrolliert
er, ob das Holz schon spröde ist, und nackte Haut verletzt werden kann. Die
Werte werden alle protokolliert. Bei Mängeln wird innerhalb weniger Wochen
nachkontrolliert.
GETRENNTE SAUNA
Getrennte Sauna (Damen oder Herren) Getrenntes Saunieren
GEWICHTSVERLUST
Gewichtsverlust, den Sie nach dem Besuch der Sauna auf der Waage
finden, ist leider nur Flüssigkeitsverlust. Gleichen Sie Ihren
Flüssigkeitsverlust mit viel Trinken (kein Alkohol) wieder aus. Wasser eignet
sich dazu immer noch am besten.
GLASDAMPFBAD
47°C - Für die Atmosphäre sorgt meist eine Deckenleiste
und eine Glasfasertechnik die das Bad in fünf verschiedenen Farben eintauchen
lässt. In die Wandflächen lässt sich ein zusätzliches Licht- und
Klangobjekt integrieren, das die Wirkung des aufsteigenden Dampfes durch
wellenförmige Lichtmodulation verstärkt und mit Musik untermalt. Das
Glasdampfbad ist kein gewöhnliches Dampfbad. Ganz aus Glas gebaut, schafft es
ein wunderbares Ambiente der Entspannung. Die Luftfeuchtigkeit von 100 % und die
angenehme Temperatur von 47°C bieten ein ideales Klima, um Ihr persönliches
Wohlbefinden zu steigern. Sie können bei entsprechender Variante über einen
Druckknopf beeinflussen, wenn Sie sich mehr Dampf wünschen. Die enthaltenen
Aromastoffe lassen Sie dieses Dampfbad noch intensiver erleben. Ein Schluck aus
dem wohlschmeckenden Wasser erfrischt zwischen den Saunagängen und sorgt für
gesteigertes Wohlbefinden.
GLÜCKSGEFÜHL
saunabaden macht glücklich
Diese
Hitze hat verschiedene Auswirkungen auf unseren Körper. Es steigt die Temperatur
im Körperinnern um ca. 1 °C und in der Haut um ca. 10 °C an. Dies entspricht
einem künstlichen Fieberschub. Unser Immunsystem bekommt eine Stimulation, und
wird entsprechend aktiv, die Abwehr gegen Infekte wird gefördert. Durch die
stark durchblutungsfördernde Wirkung der Saunawärme entspannt sich auch unsere
Muskulatur. Ein weiterer sehr angenehmer Effekt ist eine psychisch aufhellende
Wirkung. Steigt unser Puls, ähnlich wie beim Joggen, auf immerhin 130
Herzschläge pro Minute, produziert der Körper Endorfine.
Durch die Erweiterung der Blutgefäße in unserer Haut würde sich normalerweise
der Blutdruck heben, durch die Erweiterung der Blutgefäße in unserer Haut, wird
der Blutdruck jedoch gesenkt. Der normalisierende Effekt auf den Blutdruck hält
auch über die Zeit des eigentlichen Saunabades hinaus an.
Eine stabile Gesundheit und persönliches Wohlbefinden stehen auf
der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Regelmäßiges Saunabaden gerade in den
Wintermonaten beugt Erkältungskrankheiten vor, härtet ab und sorgt für
psychische Entspannung. Es hat sich im Laufe der Jahre in der Bevölkerung
längst herumgesprochen, dass die Sauna gesund und glücklich macht.
GONDEL
EINZIGARTIGE SAUNA-GONDEL IN
Ylläs/FINNLAND!
Der erste Sauna-Gondel-Lift der
Welt! Man schwebt schwitzend den Hang entlang, nein, nicht wegen der Höhe, eher
wegen der Hitze in der Gondel. Denn der elektrische Saunaofen macht ordentlich
Dampf. Ca. 20 Meter über dem Erdboden gleitet man das Ylläs-Fjäll nach oben.
Sauna mit einer etwas anderen Perspektive!
Die Sauna-Gondel bewegt sich wie alle anderen normalen Gondeln auf den Gipfel
des Ylläs-Fjälls (718 m ü. NN). Eine Runde dauert ca. 15 Minuten. 4 Personen
können pro Runde das exotische Saunieren in der Gondel genießen. Dabei bietet
sich ein einzigartiger Blick über die Fjäll-Landschaft Lapplands. Die
Sauna-Gondel mit ihrer Holzverkleidung fällt auf zwischen den normalen
rot-schwarzen Gondeln am Ylläs-Fjäll, ein echter Hingucker. Nur Reingucken kann
man nicht. Das verhindern die abgedunkelten Scheiben der Sauna-Gondel. Die
Sauna-Gondel kann ganzjährig gemietet werden. Mietet man sie zum Beispiel für 12
Personen für 2 Stunden, kann jeder auf zwei Saunagängen bei 80-100 Grad
ordentlich schwitzen.
Wer überdurchschnittliches kocht wird von der
neutralen Plattform der Freizeit + Saunasuchenden mit Gourmetherzen
ausgezeichnet. Gourmet-Betriebe sind positiv abweichende Gastroanlagen - die
überdurchschnittlich den Gaumengenuss steigern. Wenn dies ein Saunarestaurant
schafft, so werden neben den Titel auch Medaillen vergeben. Die Auszeichnung
erhält der Koch im Namen des Betriebes und wird vom Koch in einem eventuellen
neuen Betrieb mitgenommen.
Als Gourmet wird im deutschsprachigen Raum ein
Feinschmecker bezeichnet, ein sachkundiger Genießer raffinierter Speisen und
Getränke. Auch die Zubereitung von bodenständigen Speisen wird als Gourmetkunst
von uns bezeichnet. Der Gourmand unterscheidet sich von ihm durch fehlende
Mäßigung und geringere Sachkunde, er wird eher als dem „Leckermaul“ oder
„Vielfraß“ synonym verstanden. Die SB-Mentalität und die
Pommes-Frites-Gastronomie ist zwar gut, aber nicht überdurchschnittlich gut.
Außerdem ist sicherlich jeder Stolz, der unsere internationale Auszeichnung
erhält und sich wohltuend von der Durchschnittsgastronomie abhebt. Auch das
Ambiente rund um die Küche muss für den Wohlfühlgast stimmen.
Gourmet Wörter kommen aus dem Französischen, wobei sie eine gewisse
Bedeutungsverschiebung erfahren haben. Gourmand wurde im 18. Jahrhundert als
„jemand, der gerne viel und gut isst“ aus dem Adjektiv gourmand entlehnt, dessen
Herkunft nicht sicher geklärt ist, vielleicht aus Gourmet umgestaltet. Der
Gourmet ist ein „Feinschmecker und Weinkenner“, im 19. Jahrhundert aus gourmet,
von altfranzösisch gormet, „Gehilfe des Weinhändlers“, dann „Weinkenner,
Feinschmecker“, entlehnt. Im Französischen wird unter Gourmand auch heute vor
allem ein Feinschmecker verstanden, während der Gourmet ein Weinkenner ist.
Beim Gourmet-Test der von Jeden Sauna,
Freizeit, Hotel + Gastronomiebetreiber beantragt werden kann
MAIL wird nach 20 Test-Punkten bewertet.
Die Tester kommen anonym und in der Folge offiziell. Die Schnittmeinung von
Euren online Bewertungen, den anonymen Tester und den Profitester ergeben die
Gourmetauszeichnung. Auch Verbesserungsvorschläge werden von den Tester, den
Betreiber und Köche angeboten.
GOURMETHERZSTARGOURMET
Immer wenn Sie
dasHerz blinken sehen,
erwarten Sie/Euch garantierte Gaumenfreuden.
Ausgewählte und geprüfte Tipps garantieren wunderschöne
Wohlfühlstunden.
1 GOURMETHERZ
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STARGOURMET
2 GOURMETHERZEN
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3GOURMETHERZEN
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Sie können ebenfalls
nach Ihrem Gefühl Herze
vergeben. Wie Sie wissen geht Liebe zu guten
Dinge über den Gaumen in den Magen. Senden Sie einfach ein
MAIL und Ihre Meinung kommt in die Wertung. Die
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MAIL Sie können auch neue Gourmetadressen empfehlen mit
einer kurzen oder auch langen Begründung. Senden Sie uns einen
ausführlichen Erfahrungsbericht, den wir veröffentlichen
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GOURMETTEST
Bewerten Sie mit Minus
- Null
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5,
12, 15,
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werten!
Wenn Sie keine
Meinung haben, oder das Kriterium nicht einschätzen können - mit
0
bewerten
Jeder
kann seine Gastronomie bewerten. Für jede Gastronomie kommt eine Wertung in
die Statistik. Auch mehrere
Wertungen, aber für unterschiedliche Gastronomien kommen in die Wertung.
ONLINE
TESTER
ANONYME TESTER
PROFI
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HILFEN
1.
Empfang - Begrüßung
Aufnahmegefühl
vom Personal und eventuell auch von den bereits anwesenden Gästen...
2.
Ersteindruck
Ausstrahlung, Gesamtambiente
3.
Tischkultur
Informationen am Tisch, optische Aufmerksamkeiten
4.
Wartezeiten
Bewegen sich die
Wartezeiten im üblichen Rahmen?
5.(Doppelbewertung möglich)*
Freundlichkeit des Personals
Freundlicher Umgang des
Personals mit den Gästen. Aufmerksamkeit, Outfit des Personals,
Auskunftsfreudig ?
6.
Speisekarte
Ist die Auswahl
entsprechend? Sind die Speisen verständlich, einfach beschrieben? Hat die
Speisekarte selber Format?
7.
Getränkekarte
Gibt es
schmackhafte Säfte - Große Durstlöscher? Ist die Auswahl entsprechend? Sind
die Getränke verständlich, einfach beschrieben? Hat die Getränkekarte selber
Format?
8.Spezielle Angebote für Saunisten
Frische Salate und
leichte Kost?
9.
Kinder
Angebote
Gibt es typische
Kindergerichte für den kleinen Magen?
10.
Saisonbezogene
Gerichte
Gibt es der Saison
entsprechende Angebote?
11.
Ausgewogene Speisen
12.(Doppelbewertung möglich)*
Fachkundigkeit
Ist die fachliche
Qualifikation des Personales gegeben?
13.
Änderungswünsche
Werden
Änderungswünsche ohne Murren aufgenommen und auch durchgeführt!
Gaumenfreuden...? - Küche
optische und kreative Gesamtwirkung, Portion, Qualität, Temperatur
16.(Doppelbewertung möglich)*Gemütlichkeit
Wie wohl fühlt man
sich in der Wohlfühlgastronomie? Gibt es hochwertige Hintergrund-Musik -
entsprechende Lautstärke? Wie ist das Klima - ist eine entsprechende
Temperatur im Raum? Ist Raucher und Nichtraucher getrennt? Sitzkomfort? -
Ist ein gemütlicher Sessel, Saunahocker oder Bank vorhanden! Ist der Tisch
wackelig, die Bar zu hoch oder zu niedrig?
17.
Sanitäre Einrichtungen
Sind die Toiletten
und Wascheinrichtungen sauber?
18.Inkasso
- Verabschiedung
Stimmt die
Rechnung - Wartezeiten - Freundliches Finale des Personals?
19.
Prospektmaterial
Entspricht das
Prospektmaterial den Tatsachen. Gibt es ausreichende bzw.
überdurchschnittliche Gastro-Informationen. Ist der Anreiseweg beschrieben?
20.
Webauftreten
Ist die Homepage
informativ. Wie gefällt Ihnen die Homepage des Gastro-Anbieters? Gibt es
vielleicht eine Speisekarte auf der Homepage?
5-7 ausgewertete
Gourmetherzen = AUSZEICHNUNG GOURMETSTAR
8-11 ausgewertete Gourmetherzen = Bronzemedaille der
Saunagastronomie LANDESGOURMET
12-15 ausgewertete Gourmetherzen = Silbermedaille der Saunagastronomie = ERLEBNISGOURMET
16-18 ausgewertete Gourmetherzen = Goldmedaille der Saunagastronomie =
EUROPAGOURMET
19-22 ausgewertete Gourmetherzen = Doppel-Goldmedaille der
Saunagastronomie = TRAUMGOURMET
23-24 ausgewertete Gourmetherzen = Platinmedaille der Saunagastronomie = WELTGOURMET
GOURMET~RANKING 2010
Die 10 Besten Wohlfühlgastronomen wurden mit anonymen Tests und
Profitest ausgezeichnete worden. Ein entsprechendes Gourmetangebot ist
mittlerweile das FÜNFWICHTIGSTE MOTIV um einen Wohlfühlgastgeber zu besuchen.
Gibt es keine entsprechende Gastronomie, so besuchen die
Wohlfühltouristen einen Wohlfühlgastgeber in der Nähe. Einen schönen Dank an die
vielen Insider die mit Meinungen die Tests unterstützt haben:
Soleinhalationsanlage - Die Funktion ist dadurch gegeben, dass über Bündel von
Tannenreisig Sole tropft. Dabei werden ätherische Öle frei, die verbunden mit
frischer Luft, einen günstigen Einfluss auf Atemwege ausüben. Die Anwendung der
Gradieranlage kann auf Grund ihrer Wirkung bei Leiden des Nasen – Rachenraumes,
der Bronchien und unteren Atemwege auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt, und
ohne ärztliche Vorschreibung angewendet werden.
Die Luft in der Gradieranlage
ist nahezu staub- und allergienfrei, und zeigt dadurch positive Effekte bei
Allergien wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale. Die Soleinhalationsanlage ist
für jeden Menschen, gleich welchen Alters, gesund und hat eine deutliche
Vertiefung und Verlangsamung der Atmung zur Folge, sodass eine Verbesserung der
Funktion und Zirkulationsverhältnisse der Lunge festzustellen ist.
Außerdem kann
ein wohltuender Einfluss auf das vegetative Nervensystem festgestellt werden.
GRADIERWERK
Ein Holzpavillon, in dem Weißdornreisig aufgeschichtet ist, wo
eine Sole darüber träufelt und in feinsten Tröpfchen zerteilt wird.
Durch die
Inhaltsstoffe des Weißdorns und die Mineralsalze wird ein Milieu geschaffen, das
vor allem die Atmung und Lungenaktivität anregt. Vor allem Allergiker sprechen
besonders gut auf diese Luftkur an.
GRANDER
TRINKBRUNNEN
Ein Schluck aus dem wohlschmeckenden Wasser erfrischt zwischen
den Saunagängen und sorgt für gesteigertes Wohlbefinden. Wasserbelebung nach
Johann Grander
Wasser hat von seinem Ursprung her eine besondere Kraft, die durch
Umwelteinflüsse und den Transport in Druckleitungen verloren gehen kann. Durch
die Kontaktnahme mit Informationswasser nach Johann Grander wird es in die Lage
versetzt, die Ur-Kraft und Ordnung wieder aufzubauen, sich zu regenerieren und
sein Selbstreinigungsvermögen zu stärken.
Das Außergewöhnliche dabei liegt darin, dass das auf diese Weise belebte Wasser
Eigenschaften erlangt, die in der Natur selbst nur mehr wenige Wässer aufweisen:
Es wird im Wasser eine besonders hohe Widerstandskraft aufgebaut, die es gegen
äußere Einflüsse resistent macht.
Das wichtigste Anliegen von Johann Grander ist es, vor allem das Trinkwasser
wieder zu dem zu machen, was es einmal war: Die Urquelle allen Lebens – denn
alles Leben ist im Wasser entstanden.
GRANDER WASSER
Vor mehr als 50 Jahren entdeckte ein hochbegabter, österreichischer Forstmeister
eines der grundlegenden Antriebsprinzipien der weisen Mutter Natur. Es basiert
auf den Energiefeldern, die jedem Stoff, jeder Materie eigen sind. Seit nunmehr
20 Jahren sind die Entdeckungen des Tiroler Naturforschers Johann Grander der
Öffentlichkeit zugänglich
Es ist ihm in jahrelanger Forschung gelungen, die natürlichen Lebensenergien
konzentriert ins Wasser zu bringen. Er versetzt reines, edles Wasser durch
besondere Schallung und Gravitationsenergie in sehr hohe Schwingungen. Dadurch
bekommt das Wasser die Eigenschaft, sehr schnell und in hoher Konzentration die
natürliche Lebensenergie auszutauschen. Die Schwingungen wirken sich positiv,
wohltuend und harmoniesierend auf alle Lebenswesen aus.
Wasser - unser wichtigstes Element - regelt unseren Körperhaushalt, reinigt das
ganze Blut und Saftmasse des Körpers. Johann Grander sagt: Je früher der Mensch
anfängt, frisches Wasser in gesunden und ungesunden Tagen zum Trinken und
Waschen zu gebrauchen, desto mehr Nutzen wird er dafür verspüren!
Energien unterschiedlichster Art bestimmen unser Leben. Alleine wir selbst sind
durch unser materiell geprägte Dasein zu unsensibel geworden, um die Existenz
solcher Phänomene zu erkennen, geschweige denn um damit etwas anfangen zu
können.
Das Verfahren der Grander Wasserbelebung ist eine Technologie der
Informationsübertragung (Übertragung von Naturinformationen höchster Ordnung).
Es wird dem Wasser nichts zugesetzt und nichts entnommen.
Nach Johann Grander, dem Entdecker der Wasserbelebung, lassen sich die
Eigenschaften des belebten Wassers – mit all seinen positiven Auswirkungen auf
Menschen, Tiere, Pflanzen und die gesamte Umwelt – auf jedes Wasser übertragen.
Die Belebung erfolgt unter anderem durch Geräte, die mit Informationswasser
befüllt sind und die entweder in die Wasserleitung eingebaut oder direkt in das
Wasser getaucht werden. Dieses Informationswasser bildet auch die Grundlage für
alle weiteren Produktanwendungen der Grander®-Technologie.
erhöhte Haltbarkeit durch Veränderung der Mikrobiologie feinerer Geschmack fühlt
sich meist weicher an
kann sich im Aussehen verbessern (Klärung) kann das Wohlbefinden steigern kann
Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Brot, Getränken usw.) mehr Frische und Geschmack
geben und deren Haltbarkeit erhöhen kann für besseres Pflanzenwachstum und
auffallendere Blumenpracht sorgen spart durch die verbesserte Lösungskraft
Wasch- und
Reinigungsmittel geht belebt in die Umwelt zurück und kommt somit auch der Natur
selbst zugute viele Tiere werden von belebtem Wasser besonders angezogen
GRÜNER TEE BAD
Schon vor über 3000 Jahren wurde das Tee-Bad im alten China von
den Kaisern und Königen benutzt, die dadurch den Hautalterungsprozess
verlangsamen wollten. Gerne wollen wir auch Sie wie einen König verwöhnen und
bieten Ihnen dieses Tee-Bad mit einer hochwertigen, hauseigenen Ölmischung an.
Hier kommt einmal die Wirkung des Grünen Tees zum Tragen, der hautberuhigend,
antibakteriell und als Radikalfänger vor vorzeitiger Hautalterung schützt.
Vitamin- und mineralstoffhaltige Öle, glätten und pflegen die Haut.
GURKENSAUNA
Eine Gurkensauna mit 60° C, reinigendem Gurkensud und hoher
Luftfeuchtigkeit eignet sich auch ganz besonders für Sauna-Neueinsteiger.
GÜSSE
Güsse sind Wasseranwendungen, bei denen Wasser über bestimmte Körperregionen
oder über den ganzen Körper gegossen wird, Im Bereich der begossenen
Körperstellen verbessern Güsse die Blutzirkulation, wodurch der ganze
Stoffwechsel angeregt wird. Über die Hautsegmente werden außerdem innere Organe
beeinflußt. Ein Guss vermittelt einen Temperaturreiz an umschriebene
Körperbezirke und ruft in der Haut wie in der Tiefe eine Reaktion hervor.
Unterschieden werden Flachgüsse (Reizprinzip Temperatur) und Blitzgüsse
(Reizprinzipien Temperatur und Druck).
Flachgüsse Am häufigsten verwendet und auch für die Selbstbehandlung geeignet
sind Flachgüsse. Ohne nennenswerten Druck wird hierbei ein Wasserstrahl auf ein
bestimmtes Körperareal gelenkt. Die Ausdehnung des übergossenen Bezirkes
bestimmt die Reizintensität mit (große Fläche = stärkerer Reiz, kleine Fläche =
milderer Reiz).
Eingesetzt werden vor allem kalte Abgüsse (Anregung, Gefäßtraining,
"Abhärtung"), Wechselgüsse (ebenso, aber zuvor intensive Erwärmung, dadurch
nachhaltigere Wirkung des Kaltreizes und intensiveres Gefäßtraining durch
mehrfache Wiederholung), seltener warme Güsse (Entspannung).
Alle Güsse beginnen herzfern (rechts, an der Außenseite der Extremität bzw. des
Rumpfes) und werden dann in Richtung Herz geführt.
Beispiele für Flachgüsse, die auch für die Anwendung zu Hause geeignet sind:
Armguss - Armguss kalt (Anregung, statt einer Tasse Kaffee, auch während einer
Pause bei längeren Autofahrten, bei Konferenzen usw.): Vom Handrücken außen
aufwärts bis zur Schulter, kurz verweilen, innen wieder hinunter.
Gezielte Güsse bei Gelenkentzündungen (schmerzlindernd und entzündungsdämpfend:
kalter Guss über das Gelenk, z.B. Knieguss). Auch hier an der Außenseite der
Extremität von Hand- oder Fußrücken ausgehend bis etwa 10 cm über das betroffene
Gelenk, kurz verweilen, innen wieder hinunter.
Schenkelguss bei Gelenk- und Muskelschmerzen (kalt bei akuter Entzündung/
Überlastung, warm bei chronischen Beschwerden), bei Krampfaderleiden mit venöser
Stauung der Beine (kalt - abschwellend - hier keine warmen Anwendungen an den
Beinen!). Den Guss bis hoch zur Leistengegend, hinten bis zum Gesäß führen.
Nackenguss warm bei Nackenverspannungen, kalt oder warm/ temperaturansteigend
bei Spannungskopfschmerzen (geeignete Temperatur ausprobieren!). Über die
Badewanne beugen und sich am Rand abstützen. Ein Helfer führt den Wasserstrahl
von den Schultern bis Haaransatz und zwischen den Oberrand der Schulterblätter.
Dabei den Kopf leicht hin- und herbewegen.
Lumbalgusstemperaturansteigend: Patient sitzt auf einem Hocker in der Dusch-
oder Badewanne, ein Helfer gießt den Bereich eine Handbreit ober- bis eine
Handbreit unterhalb des "Kreuzes" ab. Beginnend mit ca. 34°C heißem Wasser,
innerhalb von ca. 10 Minuten steigern auf ca. 40-42°C heißes Wasser.
Anschließend gut warm halten! (Entspannend und bei Rückenschmerzen
schmerzlindernd).
Blitzgüsse werden aus größerer Entfernung mit hohem Druck verabreicht, entweder
kalt (stark anregender Reiz) oder heiß (massierend und entspannend). Ein
Blitzguss muss durch einen erfahrenen Bademeister angewandt werden, für die
Selbstbehandlung eignet er sich nicht.
Wichtig bei allen Güssen: Der Körper muss vor dem Guss warm sein oder
gegebenenfalls durch warmen Guss erwärmt werden. Der Guss beginnt immer herzfern
(also auf der rechten Körperseite, außen, am Fuß oder an der Hand) und wird dann
in Richtung Herz geführt. Kaltes Wasser muss bei Ganzkörper-, Schenkel- und
Kniegüssen frei abfließen können, sonst kühlen die Füße aus (auf Plastik- oder
Holzrost stehen). Das Wasser wird am Schluss nur abgestreift, nicht
abgetrocknet! Die anschließende Verdunstung kühlt nochmals und führt dann
reaktiv zur Erwärmung. Nach dem Guss auf Wiedererwärmung (Bewegung, warme
Umgebung, kein Durchzug) achten!
Während des Gusses bitte auf die Anwendung konzentrieren und ruhig atmen, die
Luft nicht anhalten.
Die Temperatur für einen kalten Guss beträgt (12 - ) 15 - 18°C (übliche
Temperatur kalten Wassers aus der Wasserleitung: 15°C), für heiße Güsse maximal
42°C. Reizstärken allmählich steigern, nicht mit maximalen Kontrasten beginnen!
Dauer des Gusses Warmreiz bis 5 Minuten, Kaltreiz anfangs nur etwa 15 Sekunden,
allmählich, wenn gut vertragen, steigern. Ein zu langer Kaltreiz kühlt nur aus,
überfordert die Temperaturregulation und trainiert sie nicht! Bei Wechselgüssen
zunächst 5 Minuten warm, dann einige Sekunden kalt, insgesamt dreimal
wiederholen. Güsse können täglich vorgenommen werden, jedoch nicht unmittelbar
nach Mahlzeiten. Wer regelmäßig Güsse anwendet, sollte sich dafür ein Gießrohr
(Sanitätsfachhandel) oder einen 3/4-Zoll- Gummischlauch besorgen, die auf die
Brausevorrichtung geschraubt werden können. Der übliche Brausekopf verteilt das
Wasser zu stark, sodass es sich nicht wie ein Film über das zu begießende
Hautareal legen kann.