SAUNA~AUFGUSS~FÜHRER EUROPA 
WOHLFÜHL-SAUNALEXIKON ~ DAS BESTE VON EUROPA
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GÄHNEN

Da wenig Sauerstoff in der Saunakammer ist, wird häufiges Gähnen darin garantiert.

Deshalb aber die Konversation einzuschränken, wie es manche Regeln empfehlen, halten viele für Unfug.

Denn der Sauerstoffmangel wird die Unterhaltung sehr belustigen, es ist fast wie ein kleiner Schwips ohne Alkohol, der in der Sauna  absolut nichts verloren hat.

Weder als Getränk, noch als Aufgusszusatz. Auch Nikotin hat in der Sauna nichts verloren, auch wenn es meist keine Rauchverbotsschilder gibt. Sie alle sind entweder Wasser treibend oder verschließen die Hautporen und kommen so mit dem Schwitzen in Konflikt.



GANZKÖRPERMASSAGE

Die Massage zählt wohl zu der effektivsten Behandlungsart. In der Ganzkörpermassage darf die Erfahrung des Berührens von Kopf bis Fuß gemacht werden. In ruhiger Atmosphäre, behandelt mit angewärmten Ölen, kann man sich auf all seine Sinne einlassen und gleichzeitig einen Heilungsprozess erfahren. Ziel der Behandlung ist es, chronische Schmerzen und Verspannungen zu lindern, das Nervensystem zu beruhigen und den Menschen mit all seinen Sinnen in einen wohltuenden, regenerierenden Entspannungszustand zu versetzen.



GARSHAN

Die Seidenhandschuh-Massage - Garshan ist eine stoffwechselanregende und lymphstimulierende Ganzkörpermassage mit Handschuhen aus Rohseide.

 

Durch Garshan werden Stoffwechselgifte ausgeleitet und die Gewichtsreduktion stimuliert. Diese sanfte Massage hat einen Peel-Effekt und ist besonders wirkungsvoll bei unreiner Haut, Fastenkuren und Cellulite. Sie wirkt außerdem sehr belebend



GARTENSAUNA

Besteht meist aus Blockbohlen. Optimal in der Nähe einer Abkühlmöglichkeit wie See, Fluss etc. Umkleide-, Abkühl- und Ruheraum daneben placieren und das Saunafeeling ist perfekt.



GASTRONOMIE/SAUNABAR
 
PERLENTEST PUNKT 15

Wenn man entsprechendes Geld für den Eintritt in eine Saunalandschaft ausgibt, so möchte man auch eine anspruchsvolle Saunagastronomie genießen. Pommes, Baguette, Pizza sind angebracht in der Badegastronomie, aber in einer hochwertigen Saunalandschaft will man eine entsprechende Getränke und Speisekarte. Einfache gute Speisen sind genauso für den Gaumen willkommen, wie Saunakreationen von guten Köche. Auch der Selbstbedienungscharakter ist schon längst nicht mehr gefragt. Gemütlich im Saunamantel sitzen, gute Getränke trinken und den Gaumen verwöhnen ist das Motto des Genussmenschen Saunist. Fitnessorientierte möchten Ihre Karte und Gourmetmenschen Ihre auch deftige Speisen. Kinder und Senioren möchten kleine Portionen und Leckermäulchen ein entsprechendes Angebot. Der Nichtraucher möchte vom Rauch nicht eingenebelt werden und der Raucher möchte nicht ausgegrenzt werden. Der Weintrinker möchte sein Gläschen und der Biertrinker sein Weizen. Die Kaffeetanten Ihr braunes Getränk und der Genießer seinen guten Tee. Auch das Ambiente ist wichtig. Keiner will eine Flüstergastronomie, sondern ein Saunarestaurant mit gemütlicher Atmosphäre und eine freundliche Bedienung. Unser Gourmetlexikon wird genauso von online Saunisten besucht, wie die Besten Sauna-Gourmet-Restaurants live. Der Saunist ist bereit, faire Preise für eine gute Küche zu bezahlen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihnen das Ambiente gefallen hat, die Freundlichkeit des Personals gegeben ist und der Gaumen erfrischt und verwöhnt wurde so geben Sie ein Plus. Fehlen Ihnen entscheidende Faktoren oder können Sie die Saunagastronomie nicht einschätzen, so geben Sie einen Null. Gibt es keine Bedienung, oder ist die Saunagastronomie gar nicht im Saunabereich, so vergeben Sie ein Minus. Schmeckt es nicht, oder es fehlen entscheidende Durstlöscher in der Saunagastronomie, so vergeben Sie ebenfalls ein Minus.



GAYSAUNA

Viele deutschsprachige Großstädte verfügen über eine oder mehrere schwule Saunen. Diese Saunen, zu denen nur Männer Zutritt haben, sind von Bordellsaunen streng zu unterscheiden, da Prostitution hier höchstens eine Randerscheinung ist, die weder von den meisten Gästen noch von der Betriebsleitung erwartet noch erwünscht wird. Üblicherweise verfügen die meisten solcher Einrichtungen neben verschiedenen anderen Wohlfühl-Angeboten mindestens über eine abgedunkelte Dampfsauna, in der es wegen der eingeschränkten Sichtverhältnisse oft zu mehr oder weniger anonymen sexuellen Kontakten kommt > Darkroom.

Gay - das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet, wörtlich übersetzt, "fröhlich" Schwule unter sich in einer Vielzahl von Saunalandschaften in Europa. Meist hochwertige Saunen Extras.

Die Sauna - der Begriff ist eine Ableitung aus dem skandinavischen Sprachraum (Stupha, Stova, Stuga - heißer Raum -) ist die finnische Form der schon von den Skythen praktizierten heißen Dampfbäder. Die überragende Bedeutung der Sauna liegt in den Wirkungen der körperlichen und psychischen Entspannung sowie in dem positiven Einfluß auf die Regenerationsvorgänge. Umfassende Erholungswirkungen erfolgen durch die wechselnden thermischen Reize auf das vegetative Nervensystem. Die Entspannung der Skelettmuskulatur, die Anregung der leistungsbetonenden Nerven mit dem Gefühl der Frische bei den Abkühlungen.

Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen sind Saunen wichtig. Laut Aussagen von Psychologen ist gerade der gesellschaftliche Aspekt nicht zu unterschätzen.

Badelust im wahrsten Sinne des Wortes. Heute ein Erlebnis, morgen ein immer wider kehrendes Bedürfnis. Die Sauna wird umfangreiche Ruhe -  Ebenen haben, wo man ungestört ein oder zwei Augen zu drücken kann. Möchte Mann nicht schlafen, kann er sich in einer Ruhekabine unterhaltsame Filme aktivieren.

Wichtig ist, dass gemischte Saunen keine Kontaktsaunen für Schwule, Lespen oder Swingerinteressierten sind. Eine Kontaktsauna dient in erster Linie der Anbahnung oder der Durchführung von sexuellen Kontakten und lediglich in zweiter Linie der Nutzung als Sauna. Daher ist der Kontakt oder Austausch von Zärtlichkeiten in gemischten und öffentlichen Saunaadressen nicht erwünscht.



GELENKSCHMERZEN

Gelenkbeschwerden und Rheuma lassen sich durch Saunagänge lindern. Betroffene haben oft eine herabgesetzte Schmerzschwelle, die dadurch wieder erhöht werden kann. Die Hitze transportiert die Schmerzen verursachenden Substanzen im Körper schneller ab. Außerdem entkrampft sie verspannte Muskeln: Betroffene können sich danach wieder mit weniger Schmerzen bewegen.

Ältere Menschen, die noch nie in der Sauna waren, besprechen sich vorher am besten mit ihrem Arzt. Außerdem sollten sie das erste Schwitzbad langsam angehen und vorsichtig ausprobieren, wie ihr Körper mit den hohen Temperaturen zurechtkommt. Das persönliche Wohlbefinden sollte beim Gang in die Sauna immer an erster Stelle stehen.

Traumhaft ist es auch wenn Sie einen Spezialaufguss mit Weißkraut machen.



GEMEINSCHAFTS-SAUNA/ GEMISCHTE-SAUNA

Sauna für die ganze Familie. Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

In der so genannten Aufguss-Sauna herrscht eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Dem Aufgusswasser werden häufig ätherische Öle oder Düfte beigefügt. Der Wasserdampf wird mit einem so genannten Wacheltuch verteilt.

Größere Saunaanstalten bieten neben der Aufguss-Sauna noch eine weitere so genannte Trockensauna mit höherer Temperatur, geringerer Luftfeuchtigkeit und ohne Aufguss.

Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine nackt. Um Verunreinigungen zu verhindern, legt man z. B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein großes Handtuch unter den Körper, das den Schweiß auffängt - im Heimatland der Sauna Finnland werden auch oft Leinentücher, Einmalunterlagen oder sogar gar keine Unterlagen verwendet. In anderen Ländern wie den USA wird beim Saunagang jedoch oft Badekleidung getragen, was nicht empfehlenswert ist, da besonders bei enger Kleidung die Blutzirkulation unnötig eingeschränkt wird.

Der menschliche Körper reagiert auf die andauernde Hitzeeinwirkung mit einer Erhöhung der Körpertemperatur , die der Körper durch starkes Schwitzen zu kompensieren versucht; bei der Schweißbildung handelt es sich um eine Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung, die jedoch verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen hat (vgl. Medizinische Wirkungen). Bei der nach einem Saunaaufguss einsetzenden gesteigerten Feuchtigkeitsbildung auf der Hautoberfläche handelt es sich jedoch vor allem um kondensierte Luftfeuchtigkeit und weniger um eigenen Körperschweiß.

Auf den insgesamt acht- bis zwanzigminütigen Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase, bevorzugt an der frischen Luft, bei der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege rascher wieder abkühlen; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.

Es folgt nach dem kurzen kalten Abduschen des Schweißes ein kaltes Bad oder ein Guss mit kaltem Wasser (Kaltduschen): Entweder in einer (Schwall-)Dusche, einem Tauchbecken, einem Fluss, See oder - falls vorhanden - durch Wälzen im Schnee oder Abreiben mit gestoßenem Eis.

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum auf; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Der Körper beginnt nun auszukühlen und muss daher gut gewärmt werden. Medizinisch sinnvoll sind in der Ruhephase warme Fußbäder.

In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens halbstündigen Pausen zwei- bis viermal; mehr als drei Saunagänge bewirken i.d.R. keinen höheren Nutzen, können jedoch stark ermüden. In öffentlichen Saunabädern werden in regelmäßigen Abständen Aufgüsse durchgeführt. Diese Angaben können jedoch nur als erste Orientierung dienen, jeder Saunabesucher muss seinen eigenen Rhythmus finden



GEMÜTLICHKEIT
  
PERLENTEST PUNKT 14

Gemütlichkeit in der Sauna, abgeleitet von Gemüt, ist ein subjektiv empfundener Gemütszustand des Wohlbefindens, ausgelöst durch subjektiv determinierte materielle Verstärker und/oder Situationen. Gemütlichkeit kennzeichnet zugleich eine dem Menschen freundliche, warme Atmosphäre und Umgebung, in der man sich wohl fühlt. Sie ist gekennzeichnet von Ruhe, Ausgeglichenheit und Geborgenheit, Freiheit von Konflikten und Sorgen. Sie bringt Ruhe in die Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen. Sie ist auch unvereinbar mit gleichzeitiger schwerer Arbeit, die zwar zu Gemütlichkeit führen kann, aber selbst keine darstellt. Da Gemütlichkeit auf Ausgeglichenheit von Mensch und Umgebung und Erreichung eines seelischen Gleichgewichtes beruht, ähnelt sie in gewisser Hinsicht dem Feng Shui. In den Saunainsel soll man die Sorgen des Alltages vergessen können und den Sauna-Kick genießen können.

Subjektive Eindrücke wie angenehme Atmosphäre, gute Aufgüsse, gute Speisen und Getränke in der Saunagastronomie, Kuschelmöglichkeiten in den Ruheräumen, Schöner Saunagarten und freundliches Personal führen zu einem Glücksgefühl. Wenn Sie dieses subjektive Empfinden in Perfektion haben, so geben Sie zwei Plus. Glauben Sie dass Sie dieses totale angenehme Gefühl nicht ausreichend haben, so geben Sie ein Plus. Wenn Sie die Situation nicht einschätzen können oder es fehlen Ihnen Gemütlichkeitsfaktoren, so geben Sie eine Null in der Bewertung her. Wenn Sie sich in gewissen Bereiche nicht wohl fühlen so geben Sie ein Minus. Wenn Sie wissen, ..diese Saunalandschaft besuche ich nicht mehr wieder.. so geben Sie zwei Minus.



GLADIATOREN

Sauna-Magie…
 

„Magische Steine. Mystischer Guß! Lade die Runen, bring sie in Fluß!“ Ein Zischen, wallender Dampf. Der große Flakon mit Zaubertrank entleert sich über heißem Lavagestein, hüllt die Anwesenden in geheimnisvollen Nebel. Es ist schummrig. Nur ein paar Kerzen und eine rote Lichtschlange unter der Sitzbank kämpfen wacker gegen die Finsternis. Die andächtige Stille des Raumes wird von leisen, eleusinischen Klängen untermalt.
 
Zwei Hohepriester führen eine mysteriöse Zeremonie durch. Der Ort: eine sechseckige Hütte aus jahrhundertealter Polarkiefer, irgendwo mitten in Deutschland. Die Zeit: kurz vor Mitternacht. Die Teilnehmer: rund siebzig, zumeist jüngere Männer und Frauen. Allen gemeinsam: sie sind vollkommen nackt - und der Schweiß läuft ihnen über die entblößten Körper. Doch es ist kein Angstschweiß. Sie schwitzen in Freude, bei etwa 80 °C Lufttemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. Sukzessive auf den Steinofen gegossene Flüssigkeit erhöht die Feuchte beim Verdampfen noch. Doch die kleinen Wasserperlen bilden sich fast unmerklich auf der Haut, auf jeden Fall angenehm. Zauberei? Hokuspokus? Nein, weit gefehlt! Das ist Sauna-Kultur in Perfektion! 

Die Sauna-Show in Remscheid
 

Mitte Dezember 2009 trafen sich in Remscheid einige der besten Sauna-Gladiatoren Europas, um ihre neuesten Kreationen vor dem schwitzenden Publikum zu präsentieren. Doch die modernen Gladiatoren kämpfen nicht mit Lanze und Schwert. Ihre Waffen sind Spritzpistole, Gießkanne, Schneebälle oder Birkenbüschel. Und sie sind auch nicht mit Rüstung oder Schild geschützt, sondern fast nackt. In der Regel tragen sie nur einen Lendenschurz. Sie treten an, um die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu bändigen. Und die meisten von ihnen tun das sehr virtuos und einfallsreich. Dabei werden sie von einem begeisterten Publikum unterstützt.
 
Eingeladen hatten Georg Danter, der Betreiber der meistbesuchten Internet-Plattform für Saunas (www.insauna.com) sowie Cornelius Nolte, seines Zeichens Betriebsleiter des beliebten Erlebnis- und Saunabades „H2O“. Und viele, viele folgten dem Ruf der Sauna-Gurus. Nicht nur rund ein Dutzend professionelle Saunameister aus dem deutschsprachigen Raum waren der Einladung gerne nachgekommen, sondern auch kritische Fachjournalisten und jede Menge Saunajünger.
 

 Die stille Sauna-Revolution
 

Die altbekannte, „rein-finnische“ Aufguß-Kultur ist Schnee von gestern. Das Sauna-Publikum von heute will mehr. Schon lange genügt es nicht mehr, pures Wasser auf einen Elektro- oder Holzofen zu gießen und den Dampf mit dem „Wacheltuch“ vor einem andächtig stillen Publikum zu verteilen. Heute ist viel mehr Kreativität vom Sauna-Fachpersonal gefordert. Der Gast möchte nicht nur verwöhnt, sondern auch überrascht und sogar verzaubert werden. Am liebsten will er auf eine halbstündige Reise ins eigene Ich gehen.
 
Die stille Revolution begann bereits Mitte der 1990er Jahre mit dem Aufkommen von Früchte-, Salz- und Eisaufgüssen. Schon damals wurde natürlich nicht mehr nur mit klarem Wasser aufgegossen, sondern es wurden ihm allerlei ätherische Öle mit teilweise exotischen Duftnoten beigesetzt. Zu den auch heute noch beliebten Nasenschmeichlern „Eukalyptus“, „Minze“ oder „Fichtennadel“ konnte man zwischenzeitlich auch schon mindestens fünfzig weitere Aromen ordern. Da gab es beispielsweise verschiedene Zitrusdüfte und exotische Duftnoten wie Papaya oder Ananas ebenso wie Rose, Anis, Zimt sowie geheime Mischungen wie Saunagold.  

 Aufguß-Geschichte
 

Im Dortmunder „Solebad Wischlingen“ wurde ab 1997 vom damaligen Saunateam die innovative Kultur der „Erlebnis-Aufgüsse“ begründet. Nachdem in „Duftwochen“ die Lieblings-Aufgußmittel gekürt worden waren, entwickelten Saunameister und Betriebsleiter über dreißig neue „Zugaben“. Neben virtuosen Wedeltechniken wurden dem Sauna-Publikum auch kleine „Häppchen“ wie gefrorene Erdbeeren, Fruchteis, Cocktailspieße oder gekühlte Pralinen angeboten. Und die Gäste griffen gerne zu. Der Zulauf steigerte sich durch die neuen Aufgüsse ganz enorm, die Umsätze konnten binnen vier Jahren gar verdoppelt werden. Es dauerte nicht lange, bis auch die anderen Revierparks die Ideen aufgriffen und ebenfalls „Erlebnis-Aufgüsse“ zelebrierten. Zwischenzeitlich kann man diese schon als „Standard“ in den besseren Sauna-Anlagen bezeichnen.
 
Die zunächst sehr heftige Kritik verschiedener Meinungsführer in der Saunabranche ist zwischenzeitlich komplett abgeebbt. Die Diskussion hatte sich daran entzündet, daß bei den Aufgüssen schon mal „Ramba-Zamba“ herrschte und nicht etwa züchtiges Stillschweigen. Die „Bitte Ruhe!“-Schilder waren plötzlich unerwünscht geworden. Außerdem hatte man in mancher Chefetage Angst vor verschmutzten Saunaräumen, wie beispielsweise Honigflecken auf dem kostbaren Abachi-Holz. Ganz besonders anstößig war natürlich, daß nach verschiedenen Aufgüssen sogar Becherchen mit alkoholischem Inhalt gereicht wurden, wie kühles Weizenbier oder gar geeister Slibowitz.
 
Schon zum Millennium waren die kreativen Sauna-Zeremonien allerdings salonfähig geworden, ebenso wie die im Dortmunder Solebad entwickelten Veranstaltungen wie „Romantik-Abend“, „Halloween-Party“ oder „Silvester-Schwitzen“. Heutzutage führt sogar der ansonsten recht konservative „Deutsche Saunabund“ gut besuchte Seminare für „Erlebnis-Aufgüsse“ und „Sauna-Events“ durch. Daß sich damit auch viel Geld verdienen läßt, sei nur mal am Rande angemerkt.   

Der Sauna-Quantensprung
 

Fünf superheiße Güsse bei 110 °C mit drei Kübeln Wasser und Handtuchschwingen bis zum Hitzekollaps sind heutzutage nur noch bei „Sauna-Sportlern“ gefragt. Das ist etwas für die harten „Saunaritter“ bei Contests wie der „Aufguß-Weltmeisterschaft“ in Finnland. Bei der breiten Masse der etwa 30 Mio. deutschen Saunagänger aber steht das Wohlfühlen ganz klar im Vordergrund. Gut zehn Jahre nach der letzten Aufguß-Revolution ist nun also der nächste Quantensprung im Gange. Dem Wunsch der Gäste nach mehr Abwechslung entsprechend entwickelten kreative Saunameister eine wiederum völlig neue Schwitzkultur. Wie soll man das nun nennen? Vielleicht „Wellness-Aufgüsse“? Oder doch eher „Sauna-Magie“?
 
Fakt ist jedenfalls, daß die Gäste mit den Füßen abstimmen. Wer sich als Betreiber dem neuen Trend anpasst und seine Gäste nach Strich und Faden verwöhnt, kann sich über rasant steigende Besucherzahlen freuen. Die „In-Saunas“ sind zwar meist nicht ganz billig beim Eintrittspreis, doch die Gäste nehmen das gerne in Kauf und kommen wieder. Konventionell „finnisch“ arbeitende „Alt-Saunas“ hingegen verlieren trotz niedriger Eintrittspreise - selbst beim Stammpublikum im Pensionärsalter. „Sauna-Nachwuchs“ kann so nicht mehr rekrutiert werden. 

 Die Unterschiede
 

Aber was ist nun die Zauberformel bei der neuen Sauna-Philosophie? Schwer zu erklären, man muß es einfach erlebt haben. Ein „Kochbuch“ für gute Sauna-Aufgüsse gibt es noch nicht. Es ist wie der Unterschied zwischen einer Musik-CD und einem Live-Konzert. Oder vielleicht noch drastischer ausgedrückt: einem Stummfilm in Schwarzweiß auf einem alten Fernseher mit einem quadrophonischen 3-D-Kinoerlebnis. Man ist jetzt nicht mehr nur dabei, sondern mittendrin. Die Aufgießer von heute wollen nicht nur durch kurzzeitiges Erhöhen der Luftfeuchtigkeit die Körper zum Schwitzen bringen, sie wollen auch keine One-Man-Show abliefern. Ziel ist ganz klar, die Gäste zu überraschen und zu verwöhnen.  

Die Sauna-Gladiatoren kommen…
 

Ralf Pakulla von der „Saunaquelle Langenberg“ leitete mit seinem „Gregorianischen Aufguß“ die „Sauna-Gladiatorenshow“ am Abend ein. Während die nackte Saunarunde um den heißen Ofen versammelt war, läutete eine Glocke zur Andacht. Von Kirchenmusik begleitet kam der als Mönch gewandete Aufguß-Meister zu seinem grandiosen Auftritt. Mit einem Messing-Behälter wurde Weihrauch-Duft verströmt. Fast fühlte man sich wie in einer mittelalterlichen Klosterkirche. Nur daß es hier viel lustiger zuging. Wer das miterlebt hat, kann gut nachvollziehen, warum Ralf Pakulla mit diesem Aufguß den dritten Platz bei der Sauna-Europameisterschaft errang. „Beißen sich nicht die Themen Kirche und Sauna?“ wird man sich nun fragen. Nach diesem tollen Aufguß muß man sagen: definitiv nein. Ganz im Gegenteil - so könnte man jungen Menschen den Glauben sogar wieder näherbringen. Neue, ungewöhnliche Wege gehen…
 
Ganz anders der nächste Aufguß von Heinrich Allmendinger aus Stuttgart. „Schwabenwickel“ war der Titel und so wurde zunächst auch geschnittenes, kühles Weißkraut ausgeteilt. Dieses war auf Körperteile aufzulegen, die irgendwie schmerzten. Und tatsächlich schien das zumindest bei mehreren Gästen zu wirken. Sehr interessant war auch die „Explosion der Sinne“, die eindrucksvoll vom hessischen Sauna-Crack Jürgen Szczypski aus Erzhausen durchgeführt wurde. Da blieb kein Auge trocken. Zwischendurch gab es auch mal eisgekühlte Tücher zum Abkühlen. Noch flotter war der Aufguß von Profi-Sportler Christian Lohrengel („Hertener Löwen“). Auch hier ein auf den ersten Blick abstrus wirkendes Thema: Basketball! Der Korb baumelte hoch über dem Ofen und die Gäste versuchten ihn mit Eisbällen zu treffen, die dann beim Zerplatzen für den Aufguß sorgten. Mal was total anderes und sehr lustig. Schließlich noch der „Münsterländer Aufguß“ mit Thomas Egging (Gewinner des „Sauna-Oscars 2009“) aus dem „Inselbad Bahia“ und seinem Bocholter Kollegen, Meister-Masseur Hubert Rave, der nicht nur durch die plattdeutsche Ansprache ein echtes Highlight war.
 
Die Intention bei allen Sauna-Animateuren war ganz klar, die Gäste zu betören und entrücken, sie mit Glückshormonen zu überhäufen. Der amtierende „Deutsche Aufguß-Meister“ Udo Mohr vom „Badehaus Rödermark“ zeigte das bei seiner Performance „Mystik-Aufguß“ in wahrlich beeindruckender Weise als krönenden Abschluß der „Remscheider Aufgußtage“. Die immer noch vollgepackte Kelo-Sauna verwandelte er in einen magischen Ort. Germanische Runensteine wurden während des Aufgusses an jeden einzelnen Teilnehmer verteilt und mit einer geheimen Mixtur bestrichen. Beim Pressen des Steines in der geschlossenen Faust begannen mysteriöse Energieströme zu fließen, innere Gedankenblockaden wurden aufgehoben. Das war pure Sauna-Magie.
 
Und natürlich erhielten auch zwei der „einheimischen“ Aufgußkräfte die Gelegenheit, ihr Können vor dem kritischen Fachpublikum zu beweisen. Sandra und Melanie entführten die andächtig lauschenden Gäste zu einem rhetorischen Spaziergang durch den stürmischen Herbstwald. Ziel war das flackernde „Kaminfeuer“ in einer gastlichen Hütte. Das war sanft und trotzdem mitreißend. Natürlich fehlten dabei auch einige Überraschungen nicht, wie beispielsweise ein perfekter Regenschauer. Nicht nur die Kritiker waren davon sichtlich beeindruckt.  

Neue Prinzipien beim Saunieren
 

Neu eingeführt wurde bei allen Aufgüssen, daß das eiserne Prinzip der „geschlossenen Tür“ aufgehoben ist. Es meckert niemand, wenn man jemand mitten im Aufguß den Raum verläßt - was im Übrigen recht selten vorkommt. Und hochrote Köpfe sind nicht mehr die oberste Prämisse. Vor und während des Aufgusses wird der Raum bei offener Tür mehrfach gelüftet. Die neue Vielfalt der Wedel-Utensilien von Fächer über Heusack, Paddel oder Tannenzweige bis hin zum virtuos geschwungenen Regenschirm wird nicht mehr nur zum Verteilen der heißen Luft, sondern auch zum Zufächeln von Frischluft verwendet. So kann man es nun viel länger im Aufguß aushalten und hat zudem noch jede Menge Spaß dabei. Ich selbst habe an den beiden Tagen sage und schreibe zwanzig Aufgüsse selbst miterlebt. Normalerweise ziehe ich nur zwei bis drei Aufgüsse pro Saunabesuch durch.  

 Weltweites Interesse
 

Insgesamt wurden an den beiden Aktionstagen zusätzlich zum „normalen“ Aufgußprogramm des „H2O“ in der karelischen Sechseck-Sauna zwei Dutzend weitere Aufgüsse zelebriert. Stündlich wechselten Thema und Aufgießer. Dabei platzte die Sauna mit einem Fassungsvermögen von rund 50 Gästen teilweise wirklich aus den Nähten. Zeitweise wohnten nämlich über 70 Besucher den Zeremonien bei, wobei einige noch draußen bleiben mußten. Beobachter waren extra für die Show von weither angereist, obgleich nur auf der Website von „www.insauna.com“ dafür geworben worden war.

So konnten unter anderem Sauna-Betreiber und -Mitarbeiter aus Kopenhagen, der Slowakei und sogar Australien und Japan im Bergischen begrüßt werden. Das spricht für die Qualität der Saunaseiten von www.insauna.com, die laut Betreiber Georg Danter von zwischenzeitlich 3,4 Mio. Saunafans aus aller Herren Länder jährlich besucht werden.  

Die Traumsauna
 

Ganz nebenbei fand auch eine Neubewertung der Saunalandschaft des „H2O“ statt. Diese erfolgt - wie bei den meisten besseren Saunalandschaften in Mitteleuropa - alle zwei Jahre. Bei der letzten Begutachtung war die Saunenwelt mit einem guten Dutzend unterschiedlicher Folter-, äh nein Schwitzkammern bereits im oberen Mittelfeld gelandet. Damals konnten vier „Saunaperlen“ errungen werden, was der Einstufung „Europasauna“ entspricht. Zwischenzeitlich hatten wiederum mehrere Hundert Saunagänger die großzügig angelegte Anlage im Bergischen Land bewertet. Zudem nutzten auch einige Bäder-Fachleute die Gelegenheit, den Fragebogen auszufüllen. Dabei wurde die Expertenmeinung natürlich besonders hoch eingeschätzt. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: ab sofort darf sich das Remscheider Saunaparadies ganz offiziell „Traumsauna“ nennen. Mit durchschnittlich vergebenen 21,8 von 24 erreichbaren Punkten wurde sogar die höchste Sauna-Weihe „Weltsauna“ nur knapp verpaßt. Daß diese Saunalandschaft einen anerkannt hohen Level besitzt, zeigt sich auch an den Besucherzahlen. Während sich die Mehrzahl der „konventionellen“ Saunas mit 10.000 bis 20.000 Jahresgästen zufrieden geben muß, sind es in Remscheid etwa 150.000 per anno. Zusätzlich zu den über 300.000 Gästen im Sport- und Spaßbad, wohlgemerkt.  

 Resumée
 

Man darf wirklich gespannt sein, wie sich die neue Wellness-Aufgußkultur weiterentwickelt. Daß sie es tun wird, steht außer Frage. Spricht man mit den führenden Sauna-Meistern, so merkt man, wie sie von neuen Ideen nur so sprühen. Und die Gäste sind ausgesprochen dankbar dafür. Wer sich davon persönlich überzeugen möchte, der sollte die nächste Gladiatoren-Show nicht verpassen. Sie findet Mitte Januar 2010 im Erlebnisbad „Bahia“ im niederrheinischen Bocholt statt. Dort steht mit der „Swet-Kamer“ auch der „Geburtsort“ des beliebten „Münsterländer Aufgusses“. Haus- und Hofmeister Thomas Egging wird die Gäste dort sicherlich mit seinem „Kaffeeblatt“ amüsieren und anschließend ein Kräuterschnäpschen mit Pumpernickel und Hartwurst anbieten. Ich freu´ mich drauf…

 
© by wellSPAss, 15. Dezember 2009



GERÜCHE

Verdauungstöne die sich nicht mehr unterdrücken lassen sind menschlich - Gestänke in einer Sauna lassen sich vermeiden. Parfümierte Öle beim Aufguss sind genauso schrecklich, wie der Parfümgestank von Möchtegernsaunisten.

Außerdem verflüchtigt sich die Wolke sehr schnell. Dass allgemeine Gezetere der anwesenden Saunisten ist die logische Folge. Gesichtscremen zerlaufen wie Butter und Lidschatten führen zu Augenbrennen und man schaut aus wie ein Uhu nach einem Waldbrand. Mundgerüche nach Alkohol, Zwiebel, Knoblauch werden dazu führen, dass die unmittelbaren Nachbarn den Saunaraum fluchtartig verlassen. Dagegen hilft - Toilette aufsuchen, Brausen und nochmals Brausen und eventuell Zähneputzen.



G
ESCHICHTE DER SAUNA

Vor etwa tausend Jahren war das Baden im heißen Raum eine osteuropäische Sitte, die ackerbauenden Völker im bewaldeten, nördlichen Osteuropa schon früher angenommen haben dürften.

In Mitteleuropa erlebte die Badestube Ihre Blütezeit in der zweiten Hälfte des Mittelalters, aber im Zeitalter der Renaissance trat dort ein Verfall ein. Die Badestuben wurden Lasterhöhlen, in denen man Karten spielte, sich betrank und das sechste Gebot übertrat.



GESCHICHTE DES DAMPFBADES

Im antiken Griechenland war es sehr beliebt und bei den Römern war es als "Sudatorium" fester Bestandteil der Badekultur. Mit den Römern gelangte es auch in den Osten, wo es als türkisches Dampfbad bis heute überdauert hat. Aber auch im Norden Russlands ist Dampfbaden seit Jahrhundert geläufig. Dabei ist es nicht nur beliebt, sondern auch gesund. Es ist ein angenehmes Schwitzbad mit saunaähnlicher Wirkung.



GESICHTSBEHANDLUNG

Eine reinigende Wohlfühlbehandlung rund um das Gesicht, Hals und Dekoltee. Mit wertvollen Lotionen oder Ölen wird der gesamte Bereich sanft massiert, die Haut kann dadurch regeneriert werden, sich aufbauen und der gesamte Körper kann sich wunderbar entspannen.

Ziel der Behandlung ist es, der Haut Klärung und Kraft zu geben, Entspannung zu vermitteln und einen Kontakt zu der eigenen Hautbeschaffenheit und deren Pflege zu vermitteln



GESICHTSDAMPF

Einen Topf für einen bis zwei Liter Wasser, Deckel, Wolldecke oder Badetuch, Kräuter und Öle. Bei Hautleiden empfehlen sich Kamille, Ackerschachtelhalm oder Ringelblume, bei Erkrankungen der Atemwege Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl. Die Öle nicht zu hoch dosieren.

Der Gesichtsdampf ist ähnlich dem Kopfdampf, bezieht sich aber nur auf das Gesicht. Das Wasser wird zum Kochen gebracht und der entsprechende Zusatz beigefügt. Den zugedeckten Topf auf einen Tisch stellen. Das Tuch oder die Decke über den Kopf und die Schultern um den Topf legen. Erst jetzt den Deckel entfernen und den Dampf auf die Haut – aber auch durch tiefes Atmen auf die Atemwege – wirken lassen.

Etwa zehn Minuten, bei Bedarf öfter anwenden

Durchblutungen der Gesichtshaut, unreine und zu Entzündungen neigende Haut, Mitesser, Akne, Ekzeme, Entzündungen der Augen, Schnupfen und Katarrhe der Atemwege (Schleimlösung), Nasen- und Mittelohrentzündungen, Geschwüre, Halsdrüsenschwellungen, Nackenrheuma, Asthma. Um einen Asthmaanfall rasch zu bekämpfen, kann heißer Wasserdampf eingeatmet werden, der besonders wirksam mit dem Zusatz von Fenchel oder Thymian ist.



G
ESUNDHEIT

Während des Schwitzens fließt das Blut mit etwa doppelt so hoher Geschwindigkeit durch unseren Körper. Trotzdem steigt die Pulszahl kaum mehr als um die Hälfte. Dass heißt, daß jeder einzelne Herzschlag ergiebiger ist, also mehr Blut in den Kreislauf fördert. Der zusätzliche Vorteil: Im warmen Bad entspannen sich unwillkürlich die Muskeln, mit denen die Blutgefäße überzogen sind. Dadurch werden die Gefäße, auch die am Herzen, weiter gestellt. Diese Entspannung bedeutet, dass der Widerstand im Kreislauf sinkt.

Infolgedessen wird das Herz zwar einerseits durch die Wärme belastet, aber andererseits durch den verminderten Widerstand entlastet. Auch alle anderen Körpergewebe werden mehr als sonst durchblutet, damit stärker "durchspült" und von Stoffwechselschlacken gereinigt. Durch die Wechselbäder - Saunahitze und anschließender Kneipp-Guß - wird außerdem die Immunabwehr gestärkt. Bei regelmäßigen Saunabesuchen ist man so schnell gegen Erkältungen gefeit. Und ganz nebenbei pflegt Saunabaden die Haut und macht sie weich und geschmeidig

Eine Unmenge von positiven Aspekte zeichnet ein "Schwitzbad" und deren Abwandlungen und Formen aus. Die Ursache: In der trockenen Hitze der Sauna, meistens 60 - 85 Grad C, oder  in der feuchten des Dampfbades durchschnittlich 45 - 50 Grad C steigt die Temperatur der Haut um etwa 10 Grad, die des Körper insgesamt um rund ein Grad. Die Folge - die inneren Organe melden, so was ähnliches wie leichtes Fieber. Das ist gut so, denn die erhöhte Temperatur lockt Abwehrstoffe ins Blut, die Viren und Bakterien vernichten.

Eine  US Studie hat ergeben, dass der so genannte Immunglobulinn-A-Gehalt in der Sauna stark ansteigt - ein deutliches Zeichen für eine erhöhte Widerstandsfähigkeit des Körpers.

Die Hitze weitet die Gefäße und regt die Durchblutung an. Die abschließende Abkühlung und der Temperaturwechsel stimuliert Kreislauf und Stoffwechsel, Durch den Schweiß werden schädliche Stoffe abgebaut. Saunen beugt aber auch Erkältungen vor sowie rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Ischias-Beschwerden und Herzinfarkt.

Gewisse Saunaformen, bestätigt durch Berliner Untersuchungen, bieten sich auch bei Bluthochdruck an. Beim Saunabaden entwickeln Gefäße die Fähigkeit sich unterschiedlichen Temperaturen anzupassen, sich also zu verengen oder zu erweitern.

Der regelmäßige Sauna-Besuch kann außerdem Cellulte lindern. Die Heiß-Kalt-Reize straffen das Gewebe, kurbeln die Durchblutung an und schleusen überflüssiges Wasser und Schadstoffe aus dem Gewebe. Durch den Wechsel von Wärme und Kälte werden zudem die Muskeln besser durchblutet. Das regt den Heilungsprozess bei Muskelverspannungen und Verletzungen an.

Saunagänge wirken auch entspannend auf die Psyche. Die Hitze zwingt dazu gleichmäßig zu atmen. Automatisch wird der Besucher ruhig und gelassen Er überlässt sich der Hitze und schöpft so neue Energie.

Eine stabile Gesundheit und persönliches Wohlbefinden stehen auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Regelmäßiges Saunabaden gerade in den Wintermonaten beugt Erkältungskrankheiten vor, härtet ab und sorgt für psychische Entspannung. Viele  Millionen Saunagänger in Deutschland können sich nicht irren: Nach einer Umfrage des Deutschen Saunabundes gehen 78 % gezielt zur Erkältungsvorbeugung in die Sauna, 76% suchen körperliche Erholung und 58% Entspannung in geselliger Gemeinschaft. Es hat sich im Laufe der Jahre in der Bevölkerung längst herumgesprochen, dass die Sauna gesund ist. Auch Mediziner bestätigen die Wirksamkeit des finnischen Schwitzbades bei gut 95 °C mit anschließender Abkühlung durch kaltes Wasser.

Wer regelmäßig jede Woche in die Sauna geht, wird bestätigen, dass virusbedingte "banale" Erkältungsinfekte und andere Wehwehchen bei ihm eher die Ausnahme darstellen. In der genannten Umfrage z.B über den Deutschen Saunabundes stellen 75 % der Befragten heraus, nur selten oder gar nicht an grippalen Infekten zu erkranken.

Ätherische Öle ersetzen im Krankheitsfall keine Medikamente, haben sich aber im Bereich der gesundheitlichen Selbsthilfe sehr bewährt. Die Inhalation von ätherischen Ölen ist eine wirksame Behandlung bei Erkrankungen von Nase, Hals und Lunge. Chronische Entzündungen sowie das unüberschaubare Spektrum verschiedener Allergien zählen zu den häufigsten so genannten Zivilisationskrankheiten. Hinzu kommen noch all die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, unter denen auch zunehmend mehr Kinder leiden

Öle als Kälteschutz
Öle, die gut spreiten, sind für den Körper ideal, im Gesicht könnten sie aber von allein in die Augen kriechen. Deshalb nie Körperöl ins Gesicht massieren. Besser sind spezielle Öle wie zum Beispiel Kameliensamenöl (auch Teesamenöl) mit seinem extrem hohen Anteil an Ölsäuren - eine Fettsäure, die besonders schnell in die Haut zieht und sie von innen reparieren kann. Ob Traubenkern- oder Teesamenöl, beide bieten trockener Haut im Winter besten Schutz. Da natürliche Öle weder einen Emulgator noch Konservierungsstoffe brauchen, kommen Frauen mit sensibler Haut mit ihnen bestens zurecht. Sie enthalten lediglich Antioxydantien, zum Beispiel Vitamin E, damit sie nicht ranzig werden. Wenn sie doch verderben, riecht das Öl muffig und taugt nichts mehr - gleich weg damit.

 

 

 


 


GESUNDHEITSINSPEKTOR

Saunen ist gesund für das Herz- und Kreislaufsystem. Doch was ist, wenn die Hygiene im Schwitzkasten zu wünschen übrig lässt. Dann besteht die Gefahr, sich mit Fußpilz, Hepatitis oder der Legionärskrankheit zu infizieren.

Das Gesundheitsamt macht aus diesem Grund Kontrollgänge, um Gefahrenherde rechtzeitig zu erkennen. Zum Kontrollgebiet des Hygieneinspektors gehört nicht nur die Saunakammer, in der bei bis zu 90 Grad Celsius geschwitzt wird, sondern auch das Tauchbecken, der Ruheraum, der Fußbeckenbereich und die Duschen.

In manchen Saunen gibt es auch noch ein Freibad oder ein Solarium. Auch da achtet der Gesundheitsinspektor auf das bakterienfreie Vergnügen. Der Inspektor überprüft im Tauchbecken die Wasserwerte. PH- und Chlor-Werte überprüft er vor Ort.

Weitere Kontrollen werden von einem ortsansässigen mikrobiologischen Institut durchgeführt. Bei der Vorortkontrolle begutachtet der Inspektor auch Verfugungen: Sind sie bereits mit Schimmel befallen? In der Sauna kontrolliert er, ob das Holz schon spröde ist, und nackte Haut verletzt werden kann. Die Werte werden alle protokolliert. Bei Mängeln wird innerhalb weniger Wochen nachkontrolliert.



GETRENNTE SAUNA

Getrennte Sauna (Damen oder Herren) Getrenntes Saunieren



GEWICHTSVERLUST

Gewichtsverlust, den Sie nach dem Besuch der Sauna auf der Waage finden, ist leider nur Flüssigkeitsverlust. Gleichen Sie Ihren Flüssigkeitsverlust mit viel Trinken (kein Alkohol) wieder aus. Wasser eignet sich dazu immer noch am besten.



GLASDAMPFBAD

47°C -  Für die Atmosphäre sorgt meist eine Deckenleiste und eine Glasfasertechnik die das Bad in fünf verschiedenen Farben eintauchen lässt. In die Wandflächen lässt sich ein zusätzliches  Licht- und Klangobjekt integrieren, das die Wirkung des aufsteigenden Dampfes durch wellenförmige Lichtmodulation verstärkt und mit Musik untermalt. Das Glasdampfbad ist kein gewöhnliches Dampfbad. Ganz aus Glas gebaut, schafft es ein wunderbares Ambiente der Entspannung. Die Luftfeuchtigkeit von 100 % und die angenehme Temperatur von 47°C bieten ein ideales Klima, um Ihr persönliches Wohlbefinden zu steigern. Sie können bei entsprechender Variante über einen Druckknopf beeinflussen, wenn Sie sich mehr Dampf wünschen. Die enthaltenen Aromastoffe lassen Sie dieses Dampfbad noch intensiver erleben. Ein Schluck aus dem wohlschmeckenden Wasser erfrischt zwischen den Saunagängen und sorgt für gesteigertes Wohlbefinden.



GLÜCKSGEFÜHL
saunabaden macht glücklich

Diese Hitze hat verschiedene Auswirkungen auf unseren Körper. Es steigt die Temperatur im Körperinnern um ca. 1 °C und in der Haut um ca. 10 °C an. Dies entspricht einem künstlichen Fieberschub. Unser Immunsystem bekommt eine Stimulation, und wird entsprechend aktiv, die Abwehr gegen Infekte wird gefördert. Durch die stark durchblutungsfördernde Wirkung der Saunawärme entspannt sich auch unsere Muskulatur. Ein weiterer sehr angenehmer Effekt ist eine psychisch aufhellende Wirkung. Steigt unser Puls, ähnlich wie beim Joggen, auf immerhin 130 Herzschläge pro Minute, produziert der Körper Endorfine.

Durch die Erweiterung der Blutgefäße in unserer Haut würde sich normalerweise der Blutdruck heben, durch die Erweiterung der Blutgefäße in unserer Haut, wird der Blutdruck jedoch gesenkt. Der normalisierende Effekt auf den Blutdruck hält auch über die Zeit des eigentlichen Saunabades hinaus an.

Eine stabile Gesundheit und persönliches Wohlbefinden stehen auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Regelmäßiges Saunabaden gerade in den Wintermonaten beugt Erkältungskrankheiten vor, härtet ab und sorgt für psychische Entspannung.  Es hat sich im Laufe der Jahre in der Bevölkerung längst herumgesprochen, dass die Sauna gesund und glücklich macht.



GONDEL

 

EINZIGARTIGE SAUNA-GONDEL IN
 Ylläs/FINNLAND!

Der erste Sauna-Gondel-Lift der Welt! Man schwebt schwitzend den Hang entlang, nein, nicht wegen der Höhe, eher wegen der Hitze in der Gondel. Denn der elektrische Saunaofen macht ordentlich Dampf. Ca. 20 Meter über dem Erdboden gleitet man das Ylläs-Fjäll nach oben. Sauna mit einer etwas anderen Perspektive!


Die Sauna-Gondel bewegt sich wie alle anderen normalen Gondeln auf den Gipfel des Ylläs-Fjälls (718 m ü. NN). Eine Runde dauert ca. 15 Minuten. 4 Personen können pro Runde das exotische Saunieren in der Gondel genießen. Dabei bietet sich ein einzigartiger Blick über die Fjäll-Landschaft Lapplands. Die Sauna-Gondel mit ihrer Holzverkleidung fällt auf zwischen den normalen rot-schwarzen Gondeln am Ylläs-Fjäll, ein echter Hingucker. Nur Reingucken kann man nicht. Das verhindern die abgedunkelten Scheiben der Sauna-Gondel. Die Sauna-Gondel kann ganzjährig gemietet werden. Mietet man sie zum Beispiel für 12 Personen für 2 Stunden, kann jeder auf zwei Saunagängen bei 80-100 Grad ordentlich schwitzen.

 
 
KLICK FINNLAND



GOURMET 
APRÉSSAUNA + GOURMETTIPP "INTERNATIONALEGOURMETAUSZEICHNUNG"  

Wer überdurchschnittliches kocht wird von der neutralen Plattform der Freizeit + Saunasuchenden mit Gourmetherzen ausgezeichnet. Gourmet-Betriebe sind positiv abweichende Gastroanlagen - die überdurchschnittlich den Gaumengenuss steigern. Wenn dies ein Saunarestaurant schafft, so werden neben den Titel auch Medaillen vergeben. Die Auszeichnung erhält der Koch im Namen des Betriebes und wird vom Koch in einem eventuellen neuen Betrieb mitgenommen.

Als Gourmet wird im deutschsprachigen Raum  ein Feinschmecker bezeichnet, ein sachkundiger Genießer raffinierter Speisen und Getränke. Auch die Zubereitung von bodenständigen Speisen wird als Gourmetkunst von uns bezeichnet. Der Gourmand unterscheidet sich von ihm durch fehlende Mäßigung und geringere Sachkunde, er wird eher als dem „Leckermaul“ oder „Vielfraß“ synonym verstanden. Die SB-Mentalität und die Pommes-Frites-Gastronomie ist zwar gut, aber nicht überdurchschnittlich gut. Außerdem ist sicherlich jeder Stolz, der unsere internationale Auszeichnung erhält und sich wohltuend von der Durchschnittsgastronomie abhebt. Auch das Ambiente rund um die Küche muss für den Wohlfühlgast stimmen.

Gourmet Wörter kommen aus dem Französischen, wobei sie eine gewisse Bedeutungsverschiebung erfahren haben. Gourmand wurde im 18. Jahrhundert als „jemand, der gerne viel und gut isst“ aus dem Adjektiv gourmand entlehnt, dessen Herkunft nicht sicher geklärt ist, vielleicht aus Gourmet umgestaltet. Der Gourmet ist ein „Feinschmecker und Weinkenner“, im 19. Jahrhundert aus gourmet, von altfranzösisch gormet, „Gehilfe des Weinhändlers“, dann „Weinkenner, Feinschmecker“, entlehnt. Im Französischen wird unter Gourmand auch heute vor allem ein Feinschmecker verstanden, während der Gourmet ein Weinkenner ist.

 "INTERNATIONALEGOURMETAUSZEICHNUNG" 
 
APRÉSSAUNA + GOURMETTIPP  

Beim Gourmet-Test der von Jeden Sauna, Freizeit, Hotel + Gastronomiebetreiber beantragt werden kann MAIL wird nach 20 Test-Punkten bewertet. Die Tester kommen anonym und in der Folge offiziell. Die Schnittmeinung von Euren online Bewertungen, den anonymen Tester und den Profitester ergeben die Gourmetauszeichnung. Auch Verbesserungsvorschläge werden von den Tester, den Betreiber und Köche angeboten.

GOURMETHERZ STARGOURMET  

Immer wenn Sie das Herz blinken sehen, erwarten Sie/Euch garantierte Gaumenfreuden. Ausgewählte und geprüfte Tipps garantieren wunderschöne Wohlfühlstunden.

 

1 GOURMETHERZ  INTERNATIONALE
GOURMET
AUSZEICHNUNG

STARGOURMET

2 GOURMETHERZEN  INTERNATIONALE
GOURMET
AUSZEICHNUNG
LANDESGOURMET
3 GOURMETHERZEN  INTERNATIONALE
GOURMETAUSZEICHNUNG
ERLEBNISGOURMET
4 GOURMETHERZEN  INTERNATIONALE
GOURMET
AUSZEICHNUNG
EUROPAGOURMET
5 GOURMETHERZEN  INTERNATIONALE
GOURMET
AUSZEICHNUNG
TRAUMGOURMET
6 GOURMETHERZEN  INTERNATIONALE
GOURMET
AUSZEICHNUNG
WELTGOURMET

 

Sie können ebenfalls nach Ihrem Gefühl Herze vergeben. Wie Sie wissen geht Liebe zu guten Dinge über den Gaumen in den Magen. Senden Sie einfach ein MAIL und Ihre Meinung kommt in die Wertung. Die Schnittmeinungen ergeben die Auszeichnung. MAIL Sie können auch neue Gourmetadressen empfehlen mit einer kurzen oder auch langen Begründung. Senden Sie uns einen ausführlichen Erfahrungsbericht, den wir veröffentlichen MAIL

 

  GOURMETTEST    
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ANONYME TESTER

PROFI
TESTER

HILFEN
1. Empfang - Begrüßung
    Aufnahmegefühl vom Personal und eventuell auch von den bereits anwesenden Gästen... 
2. Ersteindruck    

Ausstrahlung, Gesamtambiente 

3. Tischkultur    

 Informationen am Tisch, optische Aufmerksamkeiten

4. Wartezeiten    

Bewegen sich die Wartezeiten im üblichen Rahmen?  

5. (Doppelbewertung möglich)* Freundlichkeit des Personals     Freundlicher Umgang des Personals mit den Gästen. Aufmerksamkeit, Outfit des Personals, Auskunftsfreudig ? 
6. Speisekarte

 

    Ist die Auswahl entsprechend? Sind die Speisen verständlich, einfach beschrieben? Hat die Speisekarte selber Format? 
7. Getränkekarte      Gibt es schmackhafte Säfte - Große Durstlöscher? Ist die Auswahl entsprechend? Sind die Getränke verständlich, einfach beschrieben? Hat die Getränkekarte selber Format?
8. Spezielle Angebote für Saunisten
 
    Frische Salate und leichte Kost?  
9. Kinder Angebote     Gibt es typische Kindergerichte für den kleinen Magen?
10. Saisonbezogene Gerichte     Gibt es der Saison entsprechende Angebote? 
11. Ausgewogene Speisen      
12. (Doppelbewertung möglich)*
Fachkundigkeit
    Ist die fachliche Qualifikation des Personales gegeben? 
13. Änderungswünsche      Werden Änderungswünsche ohne Murren aufgenommen und auch durchgeführt!
14. Tageskarte      Auswahl... -  gibt es eine Erklärung vom Personal?  
15. (Doppelbewertung möglich)*
Geschmack 
    Gaumenfreuden...? - Küche optische und kreative Gesamtwirkung, Portion, Qualität, Temperatur 
16. (Doppelbewertung möglich)* Gemütlichkeit     Wie wohl fühlt man sich in der Wohlfühlgastronomie? Gibt es hochwertige Hintergrund-Musik - entsprechende Lautstärke? Wie ist das Klima - ist eine entsprechende Temperatur im Raum? Ist Raucher und Nichtraucher getrennt?  Sitzkomfort? - Ist ein gemütlicher Sessel, Saunahocker oder Bank vorhanden! Ist der Tisch wackelig, die Bar zu hoch oder zu niedrig? 
17. Sanitäre Einrichtungen     Sind die Toiletten und Wascheinrichtungen sauber?  
18. Inkasso - Verabschiedung      Stimmt die Rechnung - Wartezeiten - Freundliches Finale des Personals?
19. Prospektmaterial      Entspricht das Prospektmaterial den Tatsachen. Gibt es ausreichende bzw. überdurchschnittliche Gastro-Informationen. Ist der Anreiseweg beschrieben?
20. Webauftreten     Ist die Homepage informativ. Wie gefällt Ihnen die Homepage des Gastro-Anbieters? Gibt es vielleicht eine Speisekarte auf der Homepage? 
 Punkte  
 GESAMTERGEBNIS  GOURMET    

  5-7   ausgewertete Gourmetherzen  = AUSZEICHNUNG GOURMETSTAR
  8-11 ausgewertete Gourmetherzen = Bronzemedaille der Saunagastronomie  LANDESGOURMET
12-15 ausgewertete Gourmetherzen = Silbermedaille der Saunagastronomie  =  ERLEBNISGOURMET
16-18 ausgewertete Gourmetherzen = Goldmedaille der Saunagastronomie = EUROPAGOURMET
19-22 ausgewertete Gourmetherzen = Doppel-Goldmedaille der Saunagastronomie =  TRAUMGOURMET
23-24 ausgewertete Gourmetherzen = Platinmedaille der Saunagastronomie =  WELTGOURMET  


 

GOURMET~RANKING 2010

Die 10 Besten Wohlfühlgastronomen wurden mit anonymen Tests und Profitest ausgezeichnete worden. Ein entsprechendes Gourmetangebot ist mittlerweile das FÜNFWICHTIGSTE MOTIV um einen Wohlfühlgastgeber zu besuchen.

Gibt es keine entsprechende Gastronomie, so besuchen die Wohlfühltouristen einen Wohlfühlgastgeber in der Nähe. Einen schönen Dank an die vielen Insider die mit Meinungen die Tests unterstützt haben:

 1. SCHWANGAU KRISTALLTHERME Bayern Georg Uzicanin 
 2.
BOCHOLT Nordrhein-Westfalen INSELBAD BAHIA
 
3.
BERGISCH GLADBACH Nordrhein-Westfalen MEDITERANA
 4.
WIEN - 2.BEZIRK Wien SCHWEIZERHAUS
 5.
BAD BIRNBACH Bayern ROTTAL TERME
 6.
EIBENSTOCK Sachsen BADEGÄRTEN
 
7. WENDISCH RIETZ Brandenburg SATAMA

 8.
SYLT Schleswig-Holstein GOSCH
 9.
FICHTELBERG Bayern KRISTALL RADON-SOLE THERME
10.
BAD WILSNACK Brandenburg KRISTALL, KUR + GRADIERTHERME


WEITERE INFOS~RANKING BESTEN GOURMETS



GRADIERGROTTE 

Soleinhalationsanlage - Die Funktion ist dadurch gegeben, dass über Bündel von Tannenreisig Sole tropft. Dabei werden ätherische Öle frei, die verbunden mit frischer Luft, einen günstigen Einfluss auf Atemwege ausüben. Die Anwendung der Gradieranlage kann auf Grund ihrer Wirkung bei Leiden des Nasen – Rachenraumes, der Bronchien und unteren Atemwege auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt, und ohne ärztliche Vorschreibung angewendet werden.

Die Luft in der Gradieranlage ist nahezu staub- und allergienfrei, und zeigt dadurch positive Effekte bei Allergien wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale. Die Soleinhalationsanlage ist für jeden Menschen, gleich welchen Alters, gesund und hat eine deutliche Vertiefung und Verlangsamung der Atmung zur Folge, sodass eine Verbesserung der Funktion und Zirkulationsverhältnisse der Lunge festzustellen ist.

Außerdem kann ein wohltuender Einfluss auf das vegetative Nervensystem festgestellt werden.



G
RADIERWERK

Ein Holzpavillon, in dem Weißdornreisig aufgeschichtet ist, wo eine Sole darüber träufelt und in feinsten Tröpfchen zerteilt wird.

 

Durch die Inhaltsstoffe des Weißdorns und die Mineralsalze wird ein Milieu geschaffen, das vor allem die Atmung und Lungenaktivität anregt. Vor allem Allergiker sprechen besonders gut auf diese Luftkur an.



GRANDER TRINKBRUNNEN

Ein Schluck aus dem wohlschmeckenden Wasser erfrischt zwischen den Saunagängen und sorgt für gesteigertes Wohlbefinden. Wasserbelebung nach Johann Grander

 


Wasser hat von seinem Ursprung her eine besondere Kraft, die durch Umwelteinflüsse und den Transport in Druckleitungen verloren gehen kann. Durch die Kontaktnahme mit Informationswasser nach Johann Grander wird es in die Lage versetzt, die Ur-Kraft und Ordnung wieder aufzubauen, sich zu regenerieren und sein Selbstreinigungsvermögen zu stärken.

Das Außergewöhnliche dabei liegt darin, dass das auf diese Weise belebte Wasser Eigenschaften erlangt, die in der Natur selbst nur mehr wenige Wässer aufweisen: Es wird im Wasser eine besonders hohe Widerstandskraft aufgebaut, die es gegen äußere Einflüsse resistent macht.

Das wichtigste Anliegen von Johann Grander ist es, vor allem das Trinkwasser wieder zu dem zu machen, was es einmal war: Die Urquelle allen Lebens – denn alles Leben ist im Wasser entstanden.



GRANDER WASSER

Vor mehr als 50 Jahren entdeckte ein hochbegabter, österreichischer Forstmeister eines der grundlegenden Antriebsprinzipien der weisen Mutter Natur. Es basiert auf den Energiefeldern, die jedem Stoff, jeder Materie eigen sind. Seit nunmehr 20 Jahren sind die Entdeckungen des Tiroler Naturforschers Johann Grander der Öffentlichkeit zugänglich

Es ist ihm in jahrelanger Forschung gelungen, die natürlichen Lebensenergien konzentriert ins Wasser zu bringen. Er versetzt reines, edles Wasser durch besondere Schallung und Gravitationsenergie in sehr hohe Schwingungen. Dadurch bekommt das Wasser die Eigenschaft, sehr schnell und in hoher Konzentration die natürliche Lebensenergie auszutauschen. Die Schwingungen wirken sich positiv, wohltuend und harmoniesierend auf alle Lebenswesen aus.

Wasser - unser wichtigstes Element - regelt unseren Körperhaushalt, reinigt das ganze Blut und Saftmasse des Körpers. Johann Grander sagt: Je früher der Mensch anfängt, frisches Wasser in gesunden und ungesunden Tagen zum Trinken und Waschen zu gebrauchen, desto mehr Nutzen wird er dafür verspüren!

Energien unterschiedlichster Art bestimmen unser Leben. Alleine wir selbst sind durch unser materiell geprägte Dasein zu unsensibel geworden, um die Existenz solcher Phänomene zu erkennen, geschweige denn um damit etwas anfangen zu können.

Das Verfahren der Grander Wasserbelebung ist eine Technologie der Informationsübertragung (Übertragung von Naturinformationen höchster Ordnung). Es wird dem Wasser nichts zugesetzt und nichts entnommen.
Nach Johann Grander, dem Entdecker der Wasserbelebung, lassen sich die Eigenschaften des belebten Wassers – mit all seinen positiven Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und die gesamte Umwelt – auf jedes Wasser übertragen. Die Belebung erfolgt unter anderem durch Geräte, die mit Informationswasser befüllt sind und die entweder in die Wasserleitung eingebaut oder direkt in das Wasser getaucht werden. Dieses Informationswasser bildet auch die Grundlage für alle weiteren Produktanwendungen der Grander®-Technologie.

erhöhte Haltbarkeit durch Veränderung der Mikrobiologie feinerer Geschmack fühlt sich meist weicher an
kann sich im Aussehen verbessern (Klärung) kann das Wohlbefinden steigern kann Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Brot, Getränken usw.) mehr Frische und Geschmack geben und deren Haltbarkeit erhöhen kann für besseres Pflanzenwachstum und auffallendere Blumenpracht sorgen spart durch die verbesserte Lösungskraft Wasch- und
Reinigungsmittel geht belebt in die Umwelt zurück und kommt somit auch der Natur selbst zugute viele Tiere werden von belebtem Wasser besonders angezogen



GRÜNER TEE BAD

Schon vor über 3000 Jahren wurde das Tee-Bad im alten China von den Kaisern und Königen benutzt, die dadurch den Hautalterungsprozess verlangsamen wollten. Gerne wollen wir auch Sie wie einen König verwöhnen und bieten Ihnen dieses Tee-Bad mit einer hochwertigen, hauseigenen Ölmischung an.

Hier kommt einmal die Wirkung des Grünen Tees zum Tragen, der hautberuhigend, antibakteriell und als Radikalfänger vor vorzeitiger Hautalterung schützt. Vitamin- und mineralstoffhaltige Öle, glätten und pflegen die Haut.



GURKENSAUNA

Eine Gurkensauna mit 60° C, reinigendem Gurkensud und hoher Luftfeuchtigkeit eignet sich auch ganz besonders für Sauna-Neueinsteiger.



GÜSSE

Güsse sind Wasseranwendungen, bei denen Wasser über bestimmte Körperregionen oder über den ganzen Körper gegossen wird, Im Bereich der begossenen Körperstellen verbessern Güsse die Blutzirkulation, wodurch der ganze Stoffwechsel angeregt wird. Über die Hautsegmente werden außerdem innere Organe beeinflußt. Ein Guss vermittelt einen Temperaturreiz an umschriebene Körperbezirke und ruft in der Haut wie in der Tiefe eine Reaktion hervor. Unterschieden werden Flachgüsse (Reizprinzip Temperatur) und Blitzgüsse (Reizprinzipien Temperatur und Druck).

Flachgüsse Am häufigsten verwendet und auch für die Selbstbehandlung geeignet sind Flachgüsse. Ohne nennenswerten Druck wird hierbei ein Wasserstrahl auf ein bestimmtes Körperareal gelenkt. Die Ausdehnung des übergossenen Bezirkes bestimmt die Reizintensität mit (große Fläche = stärkerer Reiz, kleine Fläche = milderer Reiz).

Eingesetzt werden vor allem kalte Abgüsse (Anregung, Gefäßtraining, "Abhärtung"), Wechselgüsse (ebenso, aber zuvor intensive Erwärmung, dadurch nachhaltigere Wirkung des Kaltreizes und intensiveres Gefäßtraining durch mehrfache Wiederholung), seltener warme Güsse (Entspannung).

Alle Güsse beginnen herzfern (rechts, an der Außenseite der Extremität bzw. des Rumpfes) und werden dann in Richtung Herz geführt.

Beispiele für Flachgüsse, die auch für die Anwendung zu Hause geeignet sind:

Armguss - Armguss kalt (Anregung, statt einer Tasse Kaffee, auch während einer Pause bei längeren Autofahrten, bei Konferenzen usw.): Vom Handrücken außen aufwärts bis zur Schulter, kurz verweilen, innen wieder hinunter.

Gezielte Güsse bei Gelenkentzündungen (schmerzlindernd und entzündungsdämpfend: kalter Guss über das Gelenk, z.B. Knieguss). Auch hier an der Außenseite der Extremität von Hand- oder Fußrücken ausgehend bis etwa 10 cm über das betroffene Gelenk, kurz verweilen, innen wieder hinunter.

Schenkelguss bei Gelenk- und Muskelschmerzen (kalt bei akuter Entzündung/ Überlastung, warm bei chronischen Beschwerden), bei Krampfaderleiden mit venöser Stauung der Beine (kalt - abschwellend - hier keine warmen Anwendungen an den Beinen!). Den Guss bis hoch zur Leistengegend, hinten bis zum Gesäß führen.

Nackenguss warm bei Nackenverspannungen, kalt oder warm/ temperaturansteigend bei Spannungskopfschmerzen (geeignete Temperatur ausprobieren!). Über die Badewanne beugen und sich am Rand abstützen. Ein Helfer führt den Wasserstrahl von den Schultern bis Haaransatz und zwischen den Oberrand der Schulterblätter. Dabei den Kopf leicht hin- und herbewegen.

Lumbalgusstemperaturansteigend: Patient sitzt auf einem Hocker in der Dusch- oder Badewanne, ein Helfer gießt den Bereich eine Handbreit ober- bis eine Handbreit unterhalb des "Kreuzes" ab. Beginnend mit ca. 34°C heißem Wasser, innerhalb von ca. 10 Minuten steigern auf ca. 40-42°C heißes Wasser. Anschließend gut warm halten! (Entspannend und bei Rückenschmerzen schmerzlindernd).

Blitzgüsse werden aus größerer Entfernung mit hohem Druck verabreicht, entweder kalt (stark anregender Reiz) oder heiß (massierend und entspannend). Ein Blitzguss muss durch einen erfahrenen Bademeister angewandt werden, für die Selbstbehandlung eignet er sich nicht.

Wichtig bei allen Güssen: Der Körper muss vor dem Guss warm sein oder gegebenenfalls durch warmen Guss erwärmt werden. Der Guss beginnt immer herzfern (also auf der rechten Körperseite, außen, am Fuß oder an der Hand) und wird dann in Richtung Herz geführt. Kaltes Wasser muss bei Ganzkörper-, Schenkel- und Kniegüssen frei abfließen können, sonst kühlen die Füße aus (auf Plastik- oder Holzrost stehen). Das Wasser wird am Schluss nur abgestreift, nicht abgetrocknet! Die anschließende Verdunstung kühlt nochmals und führt dann reaktiv zur Erwärmung. Nach dem Guss auf Wiedererwärmung (Bewegung, warme Umgebung, kein Durchzug) achten!
Während des Gusses bitte auf die Anwendung konzentrieren und ruhig atmen, die Luft nicht anhalten.
Die Temperatur für einen kalten Guss beträgt (12 - ) 15 - 18°C (übliche Temperatur kalten Wassers aus der Wasserleitung: 15°C), für heiße Güsse maximal 42°C. Reizstärken allmählich steigern, nicht mit maximalen Kontrasten beginnen! Dauer des Gusses Warmreiz bis 5 Minuten, Kaltreiz anfangs nur etwa 15 Sekunden, allmählich, wenn gut vertragen, steigern. Ein zu langer Kaltreiz kühlt nur aus, überfordert die Temperaturregulation und trainiert sie nicht! Bei Wechselgüssen zunächst 5 Minuten warm, dann einige Sekunden kalt, insgesamt dreimal wiederholen. Güsse können täglich vorgenommen werden, jedoch nicht unmittelbar nach Mahlzeiten. Wer regelmäßig Güsse anwendet, sollte sich dafür ein Gießrohr (Sanitätsfachhandel) oder einen 3/4-Zoll- Gummischlauch besorgen, die auf die Brausevorrichtung geschraubt werden können. Der übliche Brausekopf verteilt das Wasser zu stark, sodass es sich nicht wie ein Film über das zu begießende Hautareal legen kann.


 
GÜTESIEGEL

 

1 SAUNAPERLE 

5-7 ausgewertete Perlenpunkte

 

 

 

2 SAUNAPERLEN  

8-11 ausgewertete Perlenpunkte

 

 

 

 

 

 

3 SAUNAPERLEN

 12-15 ausgewertete Perlenpunkte

 

 

 

 

 

4 SAUNAPERLEN

16-18 ausgewertete Perlenpunkte

 

 

 

5 SAUNAPERLEN

19-22 ausgewertete Perlenpunkte

 

 

 

6 SAUNAPERLEN

23-24ausgewertete Perlenpunkte

 

DER WEG ZUR AUSZEICHNUNG

JURY und TESTER
SAUNATEST~ PERLENTEST
20 TESTPUNKTE BIS ZUM GÜTESIEGEL



G
YMNASTIK

Bewegliche Gelenke, ein leistungsfähiges Herz und effektiv arbeitende Muskeln, das alles strahlt Dynamik und Kraft aus. Die freie Wassergymnastik bietet für jedermann die Gelegenheit, Muskeln und Gelenke im warmen Wasser schonend und effektiv zu trainieren. In der Sauna ist ein Dehnen und Strecken eine angenehme Sache.

Gymnastik (Wasser-) Unter Ausnutzung der Reizfaktoren des Wassers : - Temperatur - hydrostatischer Druck mit Auftrieb - Reibungswiderstand

wird, ergänzend zur üblichen Krankengymnastik, bei bestimmter Indikation mit Erfolg die Bewegungsbehandlung im Bewegungsbad angewandt. Die Vorteile der Wassergymnastik liegen darin, dass die Beweglichkeit bei Erkrankungen an Rumpf und Gliedmaßen durch die entspannende milde Wärme des Wassers leichter wieder herzustellen ist als bei der Krankengymnastik im Trocknen. Dabei wirken der Auftrieb und eine Verbesserung der Ausatmung infolge des hydrostatischen Druckes mit. Die Wassergymnastik bietet unschätzbare und unersätzliche therapeutische und psychologische Effekte, die die Wassergymnastik zugleich zu einer rationellen Behandlungsmethode machen. Gelenke die im Wasser wieder beweglich werden, lassen sich dann auch außerhalb des Wassers besser bewegen. Dies gilt auch für Schulter- und Hüftgelenke, für die Wirbelsäule, aber im Prinzip für jedes Gelenk . Die Übungen können den Auftrieb ausnutzen und sie können gegen den Auftrieb gerichtet sein oder die Bewegung in der horizontalen (auf den Rücken liegend) bevorzugen, können durch Wassertiefe und die Gestaltung des Programmes den Schwierigkeitsgrad wandeln.

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 

 


 

GELENKSCHMERZEN


Gelenkbeschwerden und Rheuma lassen sich durch Saunagänge lindern. Betroffene haben oft eine herabgesetzte Schmerzschwelle, die dadurch wieder erhöht werden kann. Die Hitze transportiert die Schmerzen verursachenden Substanzen im Körper schneller ab. Außerdem entkrampft sie verspannte Muskeln: Betroffene können sich danach wieder mit weniger Schmerzen bewegen.

Ältere Menschen, die noch nie in der Sauna waren, besprechen sich vorher am besten mit ihrem Arzt. Außerdem sollten sie das erste Schwitzbad langsam angehen und vorsichtig ausprobieren, wie ihr Körper mit den hohen Temperaturen zurechtkommt. Das persönliche Wohlbefinden sollte beim Gang in die Sauna immer an erster Stelle stehen.
Traumhaft ist es auch wenn Sie einen Spezialaufguss mit Weißkraut machen.

 

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Inselbad Bahia