 |
|

Echalotten
Eckstück
Eclairs
Edelkastanie
Edelsüß
Eierfrüchte
Eierschnee
Eierstich
Einbrenne
Einkochen
Einlage
Einlauf
Einpassieren
Einpöckeln
Elegant
Elsässische Art
Émincé
Empfang - Begrüßung
Emulgatoren
Emulsion
Energy
Drinks
Englische
Art
En place
Entfetten
Entrecôte
Entrecôte double
Entrée
Entrées
Entremets
Erdäpfelkas
Erdbeeren
Erdbeerbowle
Erdbeerbuttermilch
Erdbeermilch
Erdig
Erdnüsse
Entspannung
Erfrischungsgetränke
Ernährung
Escabeche
Escalope
Escoffier
Espagnole
Essenzen
Essig
Ess-Stäbchen
Esterhazy
Estragon
Estragonessig
Étouffé
Etuver
Extrakt
Echalotten
Diese
Zwiebelpflanze stammt wahrscheinlich aus dem Nahen Osten. Seit dem 17.
Jahrhundert wird sie vorrangig in der Bretagne angebaut. Sie schmecken
aromatischer und feiner als Zwiebeln und sind weniger scharf als Knoblauch. Im
Unterschied zu diesem verursachen Sie auch keinen unangenehmen Mundgeruch.
Echalotten sollten an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
Frische Echalotten (Ende Juni - Ende September) halten sich 14 Tage, getrocknete
Echalotten einige Monate. Echalotten sind leicht vorzubereiten und können grob
gehackt oder fein geschnitten werden. Das feine Aroma und der unnachahmliche
Geschmack der Echalotten bereichert kalte und warme Soßen, Bratkartoffeln,
Salate, Fleisch und Fisch. Echalotten sind kalorienarm (32 kcal oder 132 kJoules
pro 100g), aber reich an Provitamin A (Karotin), an Vitamin B und an
Mineralstoffen. Man kennt sie als Mittel, die Blutzuckerwerte zu senken und
guten Schlaf zu gewährleisten. In der Volksmedizin gelten sie außerdem als
Heilmittel bei Verbrennungen und Insektenstichen. Die Substanz, die beim
Zwiebelschneiden für Tränen sorgt heißt Allicin. Sie hemmt schädliche
Bakterien in Magen und Darm und regt die Verdauung an. In Zwiebeln und Knoblauch
enthaltene Vitamine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem. Tränen lassen
sich mit der richtigen Schneidtechnik eindämmen: Zwiebeln nach dem Schälen
anfeuchten und mit einem schmalen, scharfen Messer rasch schneiden. "Die
Bretagne ist mit 30.000 t pro Jahr die Anbauregion Nr. 1 in Frankreich."
Eclairs
Als
Vorspeise sind diese Blitzkuchen aus Brandteig mit einer köstlichen Farce aus
Gänseleber, Geflügel oder Wild gefüllt und mit Gelee überglänzt. Als
Zwischengericht oder Nachspeise dagegen zeigen sich die Eclairs von ihrer süßen
Seite mit besonders raffinierter Glasur: Der Brandteig wird in fingerlange
Stengel dressiert (wie Löffelbiskuits) und auf ein gestrichenes Blech gelegt.
Diese Stengel mit Eigelb bestreichen und bei mittlerer Hitze backen,
anschließend erkalten lassen. Dann die Eclairs von der Seite aufschneiden und
mit einer Crème pâtissière oder einer Crème St.-Honoré, beides
Vanillefüllcremes, füllen. Je nach Name der Eclairs, ob »au kirsch«, »au mocca«
oder »Suchard«, werden sie dann mit einer Glasur überzogen.
Eckstück
Bei Rind und Kalb sitzt das Eckstück im Stotzen, dem Hinterschinken des Tieres.
Beim Rind wird es als Schmorbraten verwendet, beim Kalb dient es als Schnitzel
und Braten. Das Eckstück liegt zwischen der Unterspälte und dem Huftdeckel.
Edelkastanie
(Maroni) > Edelkastanien gehören zu den Schalenfrüchten
und wachsen auf bis zu 20 m hohen Bäumen und sind
botanisch nicht mit den ungenießbaren Rosskastanien verwandt. In der braunen
Schale befindet sich ein weißliches Fruchtfleisch, welches im rohen Zustand
mehlig schmeckt. Edelkastanien sind reich an Kohlehydraten, Kalium und
Magnesium. Der Gehalt an Fett und Eiweiß ist niedriger als bei Nüssen. 100g
Edelkastanien haben 211 kcal/884 kJ.
Edelkastanien sind sehr wurmanfällig, darum erlaubt auch das Gesetz über 10%
wurmstichige Früchte. Entgegen der allgemeinen Meinung sind Edelkastanien nicht
lange haltbar, da sie sehr schnell austrocknen, zu keimen beginnen und rasch
muffig werden. Trocken und luftig lagern. Edelkastanien schmecken hervorragend
geröstet oder gekocht. Sie passen auch gut zu Rotkraut oder als Füllung für
Gänse und Enten. Wurmstichigkeit: Geben Sie Edelkastanien in kaltes Wasser.
Wurmstichige Früchte bleiben an der Oberfläche, ordnungsgemäße Früchte gehen
unter. Zum Braten vorkochen: Man kann Edelkastanien oder Maroni vor dem Braten
rund 10 Minuten kochen, dann werden sie beim Braten im Inneren besonders weich.
Esskastanien
Esskastanien sind rund und auf einer Seite
abgeflacht. Das Fleisch lässt sich schwer von der inneren Haut lösen und ist
nicht so schmackhaft wie das der Maroni.
Maroni
Maroni sind ei- oder herzförmig und haben eine
flache, dreieckige Unterseite. Ihre Schale ist glänzend-rötlichbraun mit dunklen
Streifen.
Wasserkastanien
Wasserkastanien sind besonders im asiatischen Raum
beliebt. Sie schmecken süßlich und werden in Asien vorwiegend zu Süßspeisen
verarbeitet. Diese Kastanienart wird in stehenden Gewässern kultiviert und ist
nur in mühsamer Handarbeit zu ernten. Wasserkastanien werden wie Äpfel geschält.
Edelsüß
Sehr lange haltbare Weine gehobenerer Preisklasse mit hohem Restzuckergehalt in
Verbindung mit kräftiger Fruchtsäure und einer erstaunlichen Vielzahl von
Aromen. Edelsüße Riesling weine, vor allem Trockenbeerenauslesen, zählen zu den
teuersten Weinspezialitäten der Welt. Allerdings sind die liköartig wirkenden
Weine mit einem Alkoholgehalt von meist unter 9,9 Volumenprozent mit ihrem
betont fruchtigen Geschmack nicht jedermanns Sache.
Ei
Eierfrüchte
Siehe Auberginen.
Eierschnee
Er wird aus dem Eiweiß von Hühnereiern gewonnen. Das Eiweiß muß hierzu
kühl sein und darf keine Dotterreste enthalten. Es wird mit der Hand oder dem
Mixer solange geschlagen, bis es ganz steif ist. Es ist nicht haltbar und muß
sofort weiterverwendet werden. Wenn Eierschnee mit dickflüssiger Masse vermischt
werden soll, so sollte der Eierschnee vorsichtig untergehoben, nicht eingerührt
werden.
Eierstich
Verschlagenes Ei, Eidotter oder Eiklar zum Bestreichen von Teigen vor dem
Backen~ im Wasserbad gestockte, verquirlte Masse aus Eiern, Salz, Pfeffer und
Muskat. Suppeneinlage, z. B. für die Consommé royal (Kraftbrühe mit Eierstich):
Zwei Eier, fünf Eigelb, eine Tasse Kraftbrühe und etwas Milch werden verquirlt
und in kleinen, meist viereckigen Formen im Wasserbad zum Stocken gebracht.
Einbrenne
Mehl in zerlassenem Fett gelb oder braun werden lassen, nach und nach
mit Flüssigkeit auffüllen, gut durchrühren, und 5 - 10 Minuten schwach
kochen (siehe auch unter
Mehlschwitze). ~ In der Küchensprache wird sie »Roux«, Einbrenne oder auch Mehlschwitze genannt.
Fett wird hierzu erhitzt, Mehl dazugegeben und glattgerührt. Für eine weiße Roux
die Mischung sofort vom Feuer nehmen, für eine blonde Roux kurz weiterrösten.
Gibt man nochmals Zeit zu, erhält man eine braune Roux für dunkle Saucen. Es ist
empfehlenswert, für die Herstellung der weißen und der blonden Einbrenne Butter
herzunehmen. Zur Herstellung der braunen Roux sollte aber reines Fett verwendet
werden, da dieses, weil braune Suppen und Saucen ja auch eine lange Kochzeit
benötigen, durch das Kochen ohnehin wieder ausgeschieden wird.
Einkochen
(Frz.: corser) - Statt eine Sauce zu
binden, kann man sie bei starker Hitze unter Rühren so lange kochen
lassen, bis sie dickflüssig und/oder crèmig ist. Der Begriff wird auch für
die Zubereitung von Konfitüre und Marmelade benutzt. ~ Man kann Flüssigkeiten einkochen, um sie dicker zu machen, beispielsweise
eine Sauce, die mit süßem Rahm aufgefüllt wird: Durch das Kochen ohne Deckel
verdampft das Wasser, und zurück bleibt eingedickte Sahne (siehe Reduktion).
Aber auch im Zusammenhang mit Kompotten wird das Wort »einkochen« gebraucht: Zum
Einmachen ist das lange Kochen wichtig, da es gleichzeitig konserviert.
Einlage
Ob Champignons, Brot oder Kräuter: Immer die Einlage bestimmt den Namen
von Suppen oder Saucen, die mit bestimmten Gemüsen, Innereien oder Kräutern als
Einlage Fleisch und Fisch begleiten.
Einlauf
Als Einlage für klare Brühen wird der Einlauf verwendet. Bestehend aus Ei, Mehl
und Petersilie, läßt man diese Einlage in die kochende Suppe tropfen, wo sie
rasch stockt.
Einmachzucker ~ Grob- oder feinkörniger Zucker, der beim Kochen nicht schäumt (=>
Gelierzucker).
einmelieren ~ Sorgfältiges Mischen zweier Massen mittels eines Kochlöffels.
Einpassieren
Mit der weißen, blonden oder braunen (siehe) Einbrenne wird die Sauce oder Suppe
dicker und sämiger gemacht. Das angerührte Mehl wird bei mittlerer Temperatur
langsam unter die Flüssigkeit gerührt; die Gefahr, daß Klümpchen entstehen, ist
bei dieser Methode relativ gering.
Einpöckeln
Das Pöckeln ist eine alte, einfache Methode des Haltbarmachens mit Hilfe
von Salz. Vor allem bei Speck wendet man dieses Verfahren an. Zum Pökeln
verwendet man Salpeter und Salz oder Nitritpöckelsalz.
einputzen ~ Zugeben von Zwiebeln, Wurzeln, Gewürzen und Kräutern in Suppen, Fonds
oder Saucen.
Eistee
Zutaten für 4-6 Personen: 1L frisches Wasser 12TL schwarzen Tee 3 unbehandelte
Zitronen 25 Eiswürfel Tee mit 1 Liter kochendem Wasser aufbrühen und drei
Minuten ziehen lassen. Nehmen Sie für Eistee immer die doppelte Menge Tee. Die
Zitronen heiß abspülen und halbieren. Drei halbe Zitronen auspressen und den
Saft mit dem Tee vermengen. Die restlichen Zitronenhälften in dünne Scheiben
schneiden. Süßen Sie den Eistee ganz nach Ihrem eigenen Geschmack. Nun wird der
Eistee "geschockt". Das heißt, um das volle Teearoma zu bewahren, werden die
Eiswürfel mit dem heißen Tee übergossen. Der Tee wird sofort kalt und schmeckt
herrlich erfrischend.
Elegant
Formulierung für einen an Aroma, Gehalt und Geschmack besonders harmonisch
abgestimmten Wein, der auch im Abgang überzeugt. Wird auch häufig verwendet,
wenn einem nichts Exakteres dafür einfällt.
Elsässische
Art
Garnitur mit einem »typisch« deutschen Gemüse als Beilage: Sauerkraut.
Zum Fleisch wird das Sauerkraut in kleinen Törtchen mit Schinken serviert, beim
Fisch begleitet es den in Weißwein gedünsteten Fisch mit Salzkartoffeln.
Emincé
Geschnetzeltes Fleisch. In hauchdünne Scheibchen geschnittenes Fleisch. Das
bekannteste Gericht dürfte Emincé à la zurichoise, (siehe) Züricher
Geschnetzeltes, sein.
Empfang -
Begrüßung
Gourmet-Test Pkt. 1 > Aufnahmegefühl vom
Personal und eventuell auch von den bereits anwesenden Gästen...
Gourmet-Test-Empfang-Begrüßung Pkt.1
Emulgatoren
Natürliche (Eigelb, Pflanzenlecithin, Milcheiweiß) oder künstliche Stoffe, die
die Feinverteilung von Ölen und Fetten bei Emulsionen aufrechterhalten.
Emulsion
Vermischung zweier nicht ineinander löslicher Flüssigkeiten (Fett und
Wasser)
Energy
Drinks
Sind Erfrischungsgetränke, die anregende Zusatzstoffe wie Taurin, Guarana,
Koffein oder Ginseng enthalten
Englische
Art
Auf englische Art wird der Fisch zunächst paniert, ausgebacken und mit
Kräuterbutter serviert. Bei gekochtem Fisch sind gekochte Speck- Julienne
Begleitgaben in der Petersiliensauce oder pürierte weiße Rüben, Salzkartoffeln
und Kapernsauce.
Englisch braten ~ Das Bratgut soll innen blutig bleiben (=>
saignant).
entfetten ~ In klare Suppe etwas kaltes Wasser geben und das Fett, das jetzt nach
oben steigt, mit einem Löffel abschöpfen.
Entrée ~ Zwischengericht
Entremets ~ Wörtlich: Zwischengericht; Im heutigen Sprachgebrauch eine Süssspeise
oder ein Dessert. Die Bezeichnung wurde aus der alten Küche übernommen, in
der zwischen Fleisch- und Fischgerichten immer wieder Süssspeisen in der
Menüfolge auftauchten.
En
place
anstelle von, anstatt von
Entfetten
Brühen bzw. Saucen erkalten lassen und das erhärtete Fett abheben. Bei Saucen
oder Brühen, die sofort serviert werden sollen, die Fettschicht abschöpfen,
Fettreste mit Haushaltspapier aufsaugen.
Entspannung
Das "Meer der Energie" ist ein Akupressurpunkt etwa eine Handbreit unterhalb des
Bauchnabels. 5 Minuten mit Zeige- und Mittelfinger ganz sanft drücken. Danach
sind Körper und Seele wieder im Einklang. Zu einfach um wahr zu sein? Probieren
Sie es aus...
Entrecôte
Zwischenrippenstück vom Rind - aus der Mitte des flachen Roastbeefs Ein
etwa 400 Gramm schweres Steak aus dem flachen Roastbeef geschnitten. Entrecôte,
Entrecôte double, Roastbeef, Strip Loin, Faux Filet, Conterfilet
Ein Entrecôte (franz.: entre - zwischen; côte - Rippe) ist klassischerweise ein
etwa 400 Gramm schweres Steak. Es wird aus dem flachen Roastbeef geschnitten,
darum erhält diese Steak manchmal die Bezeichnung Roastbeef. Ein Entrecôte
double ist dementsprechend bis zu 800 Gramm schwer. Die Gewichtsklassen sind
allerdings nicht mehr Zeitgemäß. Heute werden auch Steaks aus dem flachen
Roastbeef von etwa 160 bis 250 Gramm als Entrecôte bezeichnet. Streng genommen
sollten diese dann aber als Rumpsteaks bezeichnet werden. Ein Entrecôte wird in
einer Pfanne bei starker Hitze in Öl angebraten. Je nach Garstufe hat es eine
Garzeit von 10 bis 15 Minuten. Entrecôte
Entrecôte
double
Doppeltes Zwischenrippenstück vom Rind für zwei Personen Ein etwa 800
Gramm schweres Steak aus dem flachen Roastbeef geschnitten > Tranche aus
dem » Nierstück des Rindes. Das Entrecôte geht nach vorne in den » Hohrücken
über, nach hinten in die » Huft. Entrecôte am Stück = Roastbeef.
Entrée
Vorspeise
Entrées
Unter Entrées versteht man beim klassischen Menüaufbau nicht die Vorspeise,
sondern das Gericht nach dem »Grosse pièce«, nach dem Hauptgericht. Die
Entrées chaudes (warme Entrées) und Entrées froides, kalte Zwischengerichte.
Üblicherweise werden sie heute aber vielfach als eigenständige Gerichte auf den
Speisenkarten geführt, bereichert von Gemüse oder Teigwaren als Beilage. Sie
sind dann oft unter den Kategorien »Warme Snacks«, »Garnierte Hauptplatte« oder
»Tagesspezialitäten« anzutreffen. Der größte Unterschied zwischen dem Grosse
pièce und den Entrées, den kleinen Fleischgerichten, ist die Tatsache, daß die
warmen Entrées bereits im rohen Zustand geschnitten beziehungsweise zerlegt
werden, während das Grosse pièce am Stück zubereitet wird. Zu den kleinen
Fleischgerichten zählen so berühmte Speisen wie das (siehe) Chateaubriand, das
Entrecôte double, Ris de veau (Bries) und Fricassée. Die kalten Zwischengerichte
werden meist mit Aspik ausgegossen, überzogen oder überglänzt, aber auch
Sulzgerichte, vor allem Geflügel und Kalb, gehören in diese Kategorie der Küche.
Weiterer Bestandteil der kalten Entrées sind die Mousses, die Schaumbrote,
die Galatinen, die kalten Pasteten und die kalten Aufläufe sowie die
Terrinen.
Entremets
Süßspeisen
Erdäpfelkas
3 - 4 Erdäpfel 1 Zwiebel Butter Salz und Pfeffer Kümmel 3 - 4 El Saurer Rahm 3
El Schlagrahm 3 - 4 gekochte mehlige Erdäpfel auskühlen lassen, reiben oder
durch eine Faschiermaschine drehen, feingehackte Zwiebel, Butter und etwas
Schlagobers (oder Milch) getrennt erwärmen, diese Masse unter die Erdäpfel
mischen, mit Sauerrahm, Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken. Serviertip:
Erdäpfelkas auf ein Krustenbauernbrot streichen umd mit Bierradi servieren!
Erdbeeren
Erdbeeren sind im 18. Jh. durch Zufallskreuzungen verschiedener Wilderdbeeren
entstanden. Erdbeeren gehören
zu den Beerenfrüchten. Erdbeeren unterscheiden sich je nach Sorte in Form und
Farbe. Ihre Vielfalt geht von der kleinbeerigen Walderdbeere bis zur
großbeerigen Zuchterdbeere. Auch die Färbung ist von hellrot bis dunkelrot
möglich. Das außergewöhnliche Aroma haben jedoch alle Sorten gemeinsam.
Erdbeeren enthalten viel Mineralstoffe (viel Eisen, Natrium, Kalzium, Kalium,
Phosphor), verschiedene Fruchtsäuren, das Provitamin A, sowie die Vitamine B1,
B2 und C. Nährwert: 100g Erdbeeren haben 36 kcal/150 kJ. In der Volksmedizin
werden die Erdbeeren als wirksames Mittel gegen Blutarmut und Bleichsucht
erwähnt. Manche Menschen sind gegen Erdbeeren allergisch und reagieren mit einem
als Nesselsucht
bezeichneten Bläschenausschlag, der aber sehr rasch wieder verschwindet. Kleine
Früchte sind meistens schmackhafter als große. Trockene Früchte mit grünen
Kelchblättern sind besonders frisch. Erdbeeren sollten im Kühlschrank nicht
länger als zwei Tage aufbewahrt werden. Erdbeeren sind vor allem für den
Frischverzehr geschätzt, gezuckert als Dessert, mit Milch, Jogurt, Topfen oder
zu Eis. Sie eignen sich sehr gut als Tortenbelag oder werden zur
Marmeladeverarbeitung sehr geschätzt. Waschen: Erdbeeren immer vor dem Putzen
waschen. Entfernt man die "Fliege" vor dem Waschen, tritt an dieser Stelle
Waschwasser ein und die Erdbeeren laugen aus. Einfrieren: Erdbeeren sind gut zum
Einfrieren geeignet und eignen sich nach dem Auftauen für Saucen und Eis.
Erdbeermilch:
Zutaten: 1/4 l kalte Milch, 1 EL Honig, 200 gr Erdbeeren, Schlagsahne.
Zubereitung: Die Milch, die Erdbeeren und den Honig im Mixer pürieren. In
Longdrinkgläser geben und mit Sahnehäubchen garnieren.
Erdbeerbuttermilch:
Zutaten: 1/2 l kalte Buttermilch, 1 EL Honig,
200 gr Erdbeeren, 1 TL Zitronensaft. Zubereitung: Die Erdbeeren mit Zitronensaft
beträufeln. Die Buttermilch, die Erdbeeren und den Honig im Mixer pürieren. In
Longdrinkgläser geben.
Erdbeerbowle 1:
(Für ca. 8 Gläser) Zutaten: 2 Flaschen Weißwein, 1 Flasche Sekt, 500 g
Erdbeeren, 100 g Zucker, 4 cl Cointreau Erdbeeren in ein Bowlegefäß geben
und mit Zucker bestreuen. Darüber den Cointreau gießen. Das ganze etwa 1 Stunde
bei Zimmertemperatur zugedeckt ziehen lassen. Eine Flasche Wein darüber gießen
und nochmals 1 Stunde ziehen lassen. Dann den Rest an Wein und Sekt dazugeben
und sofort servieren. Keine Eiswürfel zugeben.
Erdbeerbowle 2: (Für ca. 8 Gläser) Zutaten: 2 Flaschen Rotwein, 1 Flasche Sekt,
500 g Erdbeeren, 100 g Zucker, 4 cl Kirschlikör. Zubereitung: wie bei
Erdbeerbowle 1
Erdig
Der Begriff charakterisiert Bodengeschmack, was jedoch meist nicht negativ ist.
Erdnüsse
(Aschanti, Erdmandel, Erdbohne) > Ihre Heimat ist
Südafrika, die Vor-Anden Boliviens und Brasiliens. Die Erdnuss
ist botanisch gesehen eigentlich keine Nuss, sondern eher eine Bohne. Erdnüsse
wachsen auf rund 70 cm hohen Stauden, an deren Stängel Blüten wachsen. Nach der
Befruchtung neigen sich die Stängel nach unten und dringen mit der an der Spitze
sitzenden Frucht rund 5 - 10 cm in den Boden, wo die Früchte ausreifen. Erdnüsse
erreichen erst nach einer Röstung den uns bekannten Geschmack, ungeröstet
schmecken sie wie Bohnen. Die Kerne enthalten rund 40% Öl, zudem sind sie reich
an Linolsäure, Eiweiß und Kohlehydraten. Besonders wichtig ist der Anteil an
Vitamin B und E, sowie in geringeren Mengen das Provitamin A, sowie die Vitamine
A und K. Nährwert: 100g geröstete Erdnüsse haben 631 kcal/2644 kJ. Die
enthaltende Linolsäure wirkt blutdrucksenkend, das Vitamin K fördert die
Blutgerinnung. Erdnüsse können kühl und trocken einige Monate gelagert werden.
In der Wärme werden sie ölig und ranzig. Geröstete Erdnüsse schmecken
hervorragend zum Knabbern.
Erfrischungsgetränke
Flüssigkeit ist für alle Menschen lebensnotwendig. Sie löst mit der Nahrung
aufgenommene Nährstoffe und
transportiert diese zu den Zielorganen. Ebenso beseitigt sie
Stoffwechselprodukte und giftige Substanzen aus dem Körper. Da der menschliche
Körper kontinuierlich über Haut, Lungen und Verdauung Wasser ausscheidet, müssen
wir regelmäßig für Nachschub sorgen. Für einen ausgewogenen Wasserhaushalt
sollte man über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Liter alkoholfreie
Getränke und/oder Kräutertee zu sich nehmen. Wer erst dann trinkt, wenn der
Durst sich meldet, reagiert zu spät. Denn der Durst ist ein Warnsignal des
Körpers, dass ihm bereits Flüssigkeit fehlt.
Zu den Erfrischungsgetränken gehören Fruchtsaftgetränke Fruchtschorlen Limonaden
Brausen Sportgetränke Energy-Drinks Fruchtsaft-Molke-Getränke Eistee-Getränke
Erfrischungsgetränke enthalten höchstens 2 Gramm Alkohol pro Liter, der aus den
Fruchtbestandteilen und/oder den Aromen stammt.
Die Angabe "ohne Konservierungsstoffe" ist nur dann üblich, wenn auch keine
Stoffe verwendet worden sind, die nur vorübergehend konservierend wirken (z.B.
Dimethyldicarbonat).
Koffeinhaltige Erfrischungsgetränke enthalten üblicherweise mindestens 65 und
höchstens 250 Milligramm Koffein pro Liter. Sie enthalten auch
ortho-Phosphorsäure. Das gilt nicht für Getränke mit Zusatz von Kaffee, Tee oder
Extrakten daraus, für Mischgetränke sowie für Energy Drinks.
Chininhaltige Erfrischungsgetränke enthalten höchstens 85 Milligramm Chinin pro
Liter.
Eine Trübung bei Fruchtsaftgetränken, Fruchtschorlen und Limonaden stammt nur
aus den verwendeten Fruchtbestandteilen oder Schalenölen. Bei
Erfrischungsgetränken auf Zitrusfruchtbasis stammt sie auch aus Zubereitungen
der nicht konservierten Flavedoschicht (äußere Schale, deren Drüsen ätherische
Öle abscheiden, die den typischen Zitrusgeruch erzeugen), bei chininhaltigen
Erfrischungsgetränken auf Zitrusfruchtbasis auch aus Zubereitungen der gesamten
Schale.
Erfrischungsgetränke sind ferner hergestellt, mit oder ohne Zusatz von
Kohlensäure Mineralstoffen Vitaminen
Zuckerarten aus Früchten hergestellten zuckerhaltigen Konzentraten, ganz oder
teilweise entsäuert, entbittert, entmineralisiert und/oder entfärbt Aromen
Zusatzstoffen oder gegebenenfalls weiteren Zutaten, mit Ausnahme von Alkohol
oder alkoholischen Getränken.
Ernährung
Gesunde Ernährung setzt voraus, daß dem menschlichen Organismus alle
Stoffe, die er benötigt, um optimal leistungsfähig zu sein, in ausreichender
Menge zugeführt werden. Diese Stoffe sind Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate,
darüber hinaus Mineralstoffe und Vitamine. Etwa 15 % des gesamten
Kalorienbedarfs sollten durch Eiweiß gedeckt werden: Es ist in Milch, Quark,
Käse, Ei, Fisch und Fleisch enthalten (tierisches Eiweiß), aber auch z. B. in
Getreide, Gemüse, Kartoffeln (pflanzliches Eiweiß). Fette sind
hochwertige Energiespender. Sie enthalten fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und
essentielle (= lebenswichtige), hochungesättigte Fettsäuren (besonders in
Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl. Kohlenhydrate in Form von Stärke und Zucker sind
z. B. in Brot, Mehl, Honig, Gemüse und Obst enthalten. Unverdauliche
Kohlenhydrate in Gemüse und Obst sind wichtige Ballaststoffe. Der Bedarf an
Mineralstoffen und Spurenelementen kann durch Milch, Quark, Käse, Spinat,
Meerrettich und Fisch gedeckt werden; auch die ausreichende Vitaminversorgung
gewährleistet am besten ein abwechslungsreicher, vielseitiger Speiseplan mit
reichlich frischen Gemüsen, Salat und Obst sowie Vollkornprodukten. Eines der
hochwertigsten Lebensmittel ist die Milch.
Escabeche
In dieser provençalischen Fischmarinade werden Seefische rund 24 Stunden lang
eingelegt. Die Marinade wird mit in Öl gerösteten kleinen Fischchen, Rüben,
Zwiebeln, Knoblauch (alle ebenfalls geröstet) zubereitet. Diese Marinade wird
dann mit Wasser und Essig abgelöscht, mit Salbei, Lorbeer, Thymian,
Pfefferschoten und Petersilie gewürzt. Dann läßt man sie etwa 1/4 Stunde lang
kochen.
Escalope
Schnitzel Dünn geschnittenes Fleischschnitzel
Escoffier
französischer Küchenmeister (1846 - 1935), gilt als Schöpfer der modernen
Kochkunst
Espagnole
Die Sauce Espagnole war früher der Hauptbestandteil - die Grundsauce -
aller braunen Saucen. Die Sauce Espagnole wird aus braungeröstetem Mehl
hergestellt, das mit Fleisch- und Knochenbrühe gekocht wird. Anstelle der
Espagnole ist heute vielfach der fein reduzierte, leicht gebundene Kalbsfond
getreten, der (siehe) Fond brun lié.
Essenzen
Stark eingedickte Brühen von Fleisch oder Wild; konzentrierter Fond
~ Natürliche oder künstliche, konzentrierte Zubereitungen von (siehe)
Aromastoffen, die Lebensmitteln nach bestimmten, gesetzlich geregelten
Richtlinien zugesetzt werden. Zu den Essenzen zählen Destillate, Extrakte und
Backöle.
Ess-Stäbchen
Typisch
asiatisch wird mit Eßstäbchen und Reisschale gegessen. Die Tradition des
Stäbchenessens soll bereits im 18. Jh. v. Chr.
begonnen haben. Eßstäbchen gibt es in den verschiedensten Ausführungen: z.B. aus
Bambus, Kunststoff oder auch aus Jade. Die gängigsten und preiswertesten
Eßstäbchen sind aus Bambus hergestellt. Man hält das erste Stäbchen bewegungslos
zwischen Daumen und Ringfinger und zwar so, daß dasselbe in der Daumengrube
ruht. Jetzt legt man das zweite Eßstäbchen in der gleichen Länge zum ersten
Stäbchen zwischen die Spitzen von Mittel- und Zeigefinger. Dann bringt man die
Spitze des zweiten Stäbchens (das erste bleibt bewegungslos) mit der Spitze des
ersten zusammen, um den Bissen fest zu fassen, wobei der Daumen als eine Art von
Scharnier dient.
Essig
Branntweinessig, Weinessig oder Obstessig dienen zum Herstellen,
Zubereiten (Würzen) und Konservieren von Lebensmitteln. Durch Einlegen von
Kräutern oder anderen Zusätzen kann man Essig verfeinern (siehe Aceto balsamico,
Estragonessig, Gewürzessig, Himbeeressig, Kräuteressig). Essigessenz ist
konzentriert und muß mit Wasser verdünnt werden (vorsichtig verwenden).
Essigwurst
Esterhazy
Eine köstliche Garnitur für den Braten: in Juliennes geschnittenes
Gemüse, das von Anfang an mitgebraten wird. Die Sauce wird mit etwas saurem Rahm
abgeschmeckt, die gedämpften Gemüsestreifen bleiben als Sauceneinlage.
Estragon
Der
Estragon ist Grundlage zur Herstellung des (siehe) Estragonessigs und des
Estragon-Senfs. Aber auch als Zutat beim Einmachen, für Suppen, Salate und
Saucen wird er verwendet. Die Blätter werden hierzu sehr fein gehackt und noch
einmal mit aufgekocht. Estragon sollte man sparsam verwenden, da er sonst
aufdringlich wirkt. Bei Estragon unterscheidet man zwei Sorten: den deutschen,
auch französischen genannt, und den russischen. Beide Sorten unterscheiden sich
in ihrem Aroma. Der aus Russland stammende Estragon ist etwas kräftiger.
Estragon wird 60 bis 150 cm hoch und hat schmale, speerförmige und glattrandige
Blätter. Gepflückt werden nur die jungen und zarten Blatttriebe. Sollen
Estragonblätter getrocknet werden, erntet man sie erst unmittelbar vor der
Blüte. Südeuropa, Sibirien, die Mongolei und Südasien sollen die eigentliche
Heimat des wild wachsenden Krautes sein. Es wird vermutet, dass die Kreuzfahrer
den Estragon aus Kleinasien nach Europa mitbrachten, wo er in Kräutergärten
gezogen und kultiviert wurde. Estragon spielt vor allem in der französischen
Küche eine große Rolle. In Spanien und Italien dagegen ist er nahezu unbekannt.
Heute bezieht man Estragon hauptsächlich aus den Balkanländern, Frankreich und
aus dem Gemüse- und Kräuterland Holland. Estragon riecht süßlich, schmeckt aber
leicht bitter und herb. Das frische Kraut ist würzintensiv und sollte nur
sparsam verwendet werden. Am intensivsten ist sein Geschmack zusammen mit
Zitronensaft und Essig. Estragon neigt dazu, andere Gewürze zu überdecken.
Deutscher Estragon schmeckt angenehm würzig und anisartig, russischer dagegen
etwas bitter und eher kerbelartig. Estragon ist ein klassisches Gewürz der
französischen Küche. In der berühmten Sauce vinaigrette reicht man ihn zu
Spargel, Artischocken, Champignons und Blumenkohl. Er passt jedoch ebenso wie
Basilikum zu Tomaten, Salaten, Gemüsesuppen und Kräutersaucen. In Fleischbrühen,
Marinaden, Fleisch- und Fischragouts sorgt Estragon für eine milde Schärfe. Eine
besondere Delikatesse ist er in Mayonnaise und Remouladen zu gekochtem Fisch.
Außerdem dient Estragon zur Herstellung von Estragon-Essig und –Senf. Estragon
steht für die feine französische Küche. Er ist fester Bestandteil der Sauce
Béarnaise und Sauce Vinaigrette, aber auch Ihren Pasteten und feinen Mayonnaisen
gibt er die Spur Raffinesse. Gerade langweiligen Gerichten können Sie mit etwas
gerebeltem Estragon den nötigen Pfiff geben. Aromatisieren Sie Ihren
Weißweinessig doch einmal mit einem Teelöffel Estragon. Er eignet sich dann
besonders für zarte Blattsalate. Gerebelter Estragon kann sehr gut mitgegart
werden. So verleiht er Ihren Gerichten sein volles Aroma. Estragon können Sie
ebenso wie Basilikum gut in Ihren Tomatengerichten einsetzen.
Estragonessig
Der Estragon sollte noch nicht geblüht haben, wenn man die Blätter pflückt, um
sie fein zu wiegen. Auf die gehackten Blätter wird Weinessig gegossen; die
Mischung in Gläser füllen und gut verschließen. Rund zwei Wochen müssen die
Gläser an einem warmen Ort stehen, dann ist der Estragongeschmack so
durchgezogen, daß der Essig abgegossen werden kann. Die Blätter nicht mehr
verwenden.
Etouffé
geschmort, gedämpft
Etuver
Dünsten
Extrakt
Das ist die Summe der Substanzen, die gelöst im Wein vorkommen und beim
Verdampfen zurückbleiben, z.B. Restzucker, Gerbstoff, Mineralstoffe,
nichtflüchtige Säuren. Je höher der nach Abzug vom Zucker verbleibende
Extraktgehalt, desto gehaltvoller und körperreicher ist der Wein. Diese "nackte
Zahl" wird im Labor ermittelt und steht üblicherweise nirgendwo auf einem
Etikett

|
 |







|