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D O C
Dämpfen
Dampfnudeln
Darioleförmchen
Datteln
Daube
Débarrasser
Déglacer
Dégraissieren
Déjeuner
Dekantieren
Demiglace
Demi Sec
Dépôt
Dessert
Dextrose
Dicke Schulter
Digestif
Dijon-Senf
Dill
Dips
Domaine
Dorade
Doré
Doria
Dorsch
Doux
Dressieren
Dressing
Dry
Du Barry
Duchesse
Duchessekartoffeln
Dünsten
Durchpassieren
Durchschlagen
Durchstreichen
Duxelles
D
O C
Abkürzung für Denominatione d'origine controllata (siehe A. C.)
Dämpfen
Beim Dämpfen wird das Kochgut unter der Einwirkung des Dampfes
gegart. Dadurch werden die wertvollen Nährstoffe im Gegensatz zum
Sieden geschont und wenig ausgelaugt. Der produkteigene Geschmack
wird erhalten. Das Dämpfen eignet sich besonders für stark
wasserhaltige Nahrungsmittel (z.B. Gemüse).
Man unterscheidet:
- In heißem Dampf ohne Druck bei 100 Grad garen (geschlossener
Topf, Lebensmittel im Siebeinsatz resp. auf eingelegtem
Lochboden)
- Im Druckkochtopf bei 0.3-1.0 bar Überdruck und 104-121°C
garen (z.B. Kartoffeln, Gemüse) um damit die nötige Garzeit zu
verringern.
Wichtig ist:
- Kochgefäß zudecken / schließen
- bei kleiner Hitze dämpfen
- keine oder nur geringe Zugabe von Flüssigkeit
Cuire à vapeur. Dämpfen > Nahrungsmittel im Wasserdampf garen.
Dampfnudeln
Süßliche Hefeklöße, die in einem flachen Topf in Milch, Butter und
Zucker zugedeckt im Ofen gebacken werden. Oftmals süß mit einer Vanillesauce,
Apfelmus oder Kompott serviert, aber auch herzhaft mit Speckwürfeln.
Darioleförmchen
Kleine Förmchen für Eierstich, Aspikgerichte etc.
Datteln
Ein gesunde Nascherei, die rasch Energie spendet. Die frischen Früchte
der Dattelpalme kommen ganzjährig zu uns. Damit sie frisch bleiben, werden sie
direkt nach der Ernte tief gefroren und erst kurz vor dem Verkauf wieder
aufgetaut. Frische Datteln sind etwas weniger süß als getrocknete. Anbaugebiete:
Australien, Südafrika, Israel, Sizilien Form und Farbe: Längliche, daumendicke
Frucht mit dunkelbrauner oder honigfarbener Haut. Grünliches Fruchtfleisch mit
ovalem Kern. Reife: Weiche Frucht mit praller Haut. Geschmack: Honigartig, süß
Nährwert: 100 g = 274 kcal (1147 kjoule). 2 g Eiweiß, 67 g Kohlenhydrate.
Vitamin A, 65 mg Calcium, 56 mg Phosphor, 3 mg Eisen.
Behandlung: Gekaufte Früchte rasch verbrauchen, Waschen, eventuell die oft harte
Haut abziehen, seitlich aufschneiden und entsteinen. Verwendung: Wie frische
Pflaumen essen. Für Obstsalat. Pikant oder süß füllen, beispielsweise mit
Frischkäse oder Marzipan.
Daube
(auch Boeuf en Daube) Ein kräftiger Rindfleischeintopf, ähnlich einem
Gulasch. Relativ groß geschnittene Rindfleischstücke werden mit Speck, Zwiebeln,
Karotten und zahlreichen Gewürzen in Rotwein in einem irdenen Topf mariniert,
dann vier bis fünf Stunden geschmort, bis das Fleisch so zart ist, daß man es
mit dem Löffel essen kann.
Débarrasser
Abräumen
décortiquer ~ Von der Rinde oder der Schale befreien (z.B. bei Hummer)
Déglacer
Ablöschen
Dégraissieren
Entfetten:
- von kochender Brühe das Fett abschöpfen
- bei rohem Fleisch das Fett abschneiden
Entfetten bei Brühen und Saucen
Déjeuner
Mittagessen
Dekantieren
Bezeichnung für das Abgießen von Flüssigkeiten.
- Wein wird dekantiert, damit er vom Depot (Satz) getrennt
eingeschenkt werden kann.
- Saucen werden dekantiert um das oben schwimmende Fett abzutrennen.
Vorsichtiges Umgießen eines alten Rotweines in eine
Karaffe. Insbesondere junge Weine gewinnen oft durch Zufuhr von Luft.
Hierzu verwendet man Dekantierkaraffen, die einen möglichst großflächigen
Kontakt der Luft zur Weinoberfläche gewährleisten. Das sind diese
tellerminenförmigen Glaskaraffen die unten sehr breit sind und sich nach oben
hin stark verjüngen. In der Regel dekantiert man Wein zu diesem Zweck einige
Stunden vor Genuss, bei manchen Weinen auch 24 Stunden vorher. Wer Zeit hat,
sollte es sich gönnen einen Wein in der Karaffe zu beobachten, d.h. die
Entwicklung in der Karaffe (oder im Glas) über einige Stunden durch regelmäßiges
Probieren zu beobachten. Es ist höchst interessant, wie sich einige Weine
entwickeln. > Dekantieren > Eine Flüssigkeit (Brühe, Wein) durch sorgfältiges
Entleeren des Gefäßes vom Bodensatz trennen.
Dekoration
Tischdeko > Wer mit mangelhaften Kochtalent ausgestattet , der benötigt
ein paar Tricks, um davon erfolgreich ablenken zu können. Besonders bewährt hat
sich die äußerst seltene Verabreichung von Nahrung - egal, was Du dann
Selbstgekochtes auf den Tisch stellst - Deine Mitesser werden behaupten, sie
hätten noch nie sooo gut gegessen.. ;) Wer auf weniger brutale Mittel
zurückgreifen möchte, der muss sich auf die Tischdekoration konzentrieren. Der
Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt - man sollte aber davon Abstand
nehmen, lebende Exemplare des Hauptgerichts auf dem Tisch zu drapieren.. vom
Turbulenzfaktor einmal abgesehen, könnte den Gästen beim Anblick von niedlich
piepsenden Küken quasi die Hähnchenkeule im Halse stecken bleiben - egal wie
perfekt diese auch zubereitet sein mag.Der Spruch "weniger ist oft mehr" ist
hierbei außer acht zu lassen.. Je mangelhafter Deine Kochkünste sind, desto
umfangreicher + ausgefallener sollte die Tischdeko sein...
Serviettenfaltens > dekorieren - Schmücken,
arrangieren.
Demiglace
Kleine braune Grundsauce, die auf der Grundlage des Fond brun lié
hergestellt wird: Röstgemüse und Tomatenpüree leicht anrösten, mit Weißwein
ablöschen, auffüllen mit dem Fond brun lié. Etwa eine halbe Stunde lang sieden,
dann passieren und abschmecken.
Demi
Sec
halbtrocken, Geschmacksbezeichnung für Schaumweine
Dépôt
Weinsatz
Dessert
Nachspeise
Dextrose
Traubenzucker, der natürlicher Bestandteil der meisten süßen Früchte und des
Honigs ist. Er ist weniger süß als (siehe) Saccharose. Traubenzucker kann man
aus Stärke gewinnen.
Diät
Seit einigen Jahren scheint es beinahe so, als ob jeder, der etwas auf sich
hält, mindestens schon einmal eine Diät gemacht hat. Diäten sind schwer in Mode
gekommen, was dazu führt, dass entweder immer mehr Wundermittelchen oder noch
viel versprechende Diäten auf den Markt geworfen werden.
Was viele jedoch nicht bedenken: Diät heißt nichts anderes als kontrollierte
Ernährung. Diese gezielte Ernährung wird häufig auch als Behandlungsmethode oder
Vorbeugung für bestimmte Krankheiten angewendet (Lebensmittel-Allergie, Asthma,
Diabetes mellitus). Diät meint also nicht unbedingt eine Gewichtsreduktion.
Wollen Sie jedoch wirklich abnehmen, raten wir Ihnen, auf ein ganzheitliches,
langfristiges Ernährungsprogramm umzusteigen. Die Anzahl der diversen Diäten ist
so reichlich wie die Anzahl an Frauen- und Lifestyle-Zeitschriften. Natürlich
verspricht jede das Optimum zur Gewichtsreduzierung gefunden zu haben. Eine Diät
sollte man wie ein größeres Vorhaben planen. Eine gute Variante ist es,
Diätkurse- und kuren mit dem Urlaub zu verbinden. So findet
sich ein kompetenter und leichterer
Einstieg ins Thema. Zusätzlich ist Lektüre über Nährwerte und
Lebensmittelbestandteile unerlässlich. Fakt ist, abnehmen beginnt im Kopf. Es
bedarf eines festen Willens zum Abnehmen. Die Waage ist überflüssig, der Spiegel
und die Konfektionsgrößen sind bessere Ratgeber. Sinnvoll ist die Kombination
aus Bereichen der Trennkostphilosophie mit energiereduzierten Ernährungsplänen.
Dabei gibt es so mache Tücke. Weniger Essen ist nicht alles. Kennt man die
Regeln kann man allein durch deren Beachtung abnehmen.
Eine Regel sagt: „Fette verbrennen im Feuer der Kohlenhydrate.“ Aber was heißt
das? Unsere Eßgewohnheiten resultieren aus der menschlichen Geschichte. In
keiner Zeit vorher waren Lebensmittel so reichhaltig vorhanden wie heute.
Deshalb fanden die Menschen empirisch heraus, welche Lebensmittelkombinationen
am nachhaltigsten „satt“ machten. Es sind genau diese Kombinationen, die heute
das Übergewicht hervorrufen. Ißt man einen Teller voll Kartoffeln, Gemüse und
Fleisch erzeugt der Körper mehr Energie, als würde man erst die selbe Menge
Kartoffeln und Fleisch und später das Gemüse verzehren. Hinzu kommt, dass unsere
Lebensmittel in konzentrierter und verfeinerter Form vorliegen. So gibt es
beispielsweise reines weißes Mehl, daß zum Backen und Braten verwendet wird,
erst seit 100 Jahren. Vorher wurden nur Vollkornmehle eingesetzt.
Grundsätzlich falsch ist es, eine Diät als eine Lebensmittelentziehungskur
durchzuführen oder auf all seine Lieblingsspeisen zu verzichten. Besser ist es
beispielsweise, 20 Minuten vor dem Essen ein Glas Mineralwasser zu trinken.
Automatisch ist man weniger. Genauso verhält sich dies, wenn man sehr genussvoll
und langsam ist. Bedeutend ist auch, auf sein Inneres zu hören. Worauf habe ich
jetzt genau Appetit. Mit der Kenntnis der Bestandteile an Fetten, Kohlenhydraten
und Fetten kann man so den appetitauslösenden Mangel im Körper gezielt
auffüllen, statt immer mehr und mehr zu essen, bis rein zufällig der Mangel
ausgeglichen wurde, sprich der Appetit gestillt ist. Mit der Zeit lernt man sich
bewußt zu ernähren, ohne auf den Genuss Essen zu verzichten Es empfiehlt sich,
das Essen in begleitende Aktionen zu integrieren. Dazu gehören Kunst und Kultur,
Bewegung und Wohlfühlen.
Man nimmt ab, wenn man sich gut fühlt. Woche für Woche sollte man sich einen
persönlichen Speiseplan erarbeiten, dabei neue Rezepte ausprobieren und so
andere wohlschmeckende aber gesündere Gerichte kennen lernen. Das kann viel Spaß
machen und bringt neben dem Abnehmwillen auch Abwechslung und Freude ins Leben.
Nach ca. 6 Monaten wird sich die Konfektionsgröße verändert haben. Bleibt man
weiter konsequent hat sich der Körper nach zwölf Monaten auf das neue
Energieniveau fixiert. Im Anschluß nicht zu sehr „über die Strenge geschlagen“
bleibt man dauerhaft beim Wunschgewicht. Eine gute Art in die nachhaltige Diät
einzusteigen bieten viele spezialisierte Saunalandschaften oder Hotels an. So
kann der Urlaub auch dazu genutzt werden gesundes Essen zu lernen, zu erleben,
zu probieren und das erste Pfund zu verlieren.
Du solltest mit Deiner Diät aufhören...
wenn Du so leicht bist, daß Du sogar in Milch schwimmst
wenn Dein Gesicht so schmal ist, daß Du mit beiden Augen gleichzeitig durch ein
Schlüsselloch schauen kannst.
wenn Du mit Deinem Arm einen Strohhalm von innen sauber machen kannst.
wenn nicht Du die Enten, sondern die Enten Dich füttern.
wenn man Dich anstatt zu röntgen vor eine Glühbirne stellt.
wenn Deine Finger so dünn sind, daß sie beim Klavierspielen zwischen den Tasten
stecken bleiben.
wenn Du unter der Dusche hin- und her springen mußt, um naß zu werden.
wenn Du beim Suppeessen wegen dem Löffel dauernd Übergewicht bekommst.
wenn Du Deine Wohnungstüre nicht mehr aufzusperren brauchst, weil Du unter
durchkriechen kannst.
wenn Du beim Ausatmen jedes Mal einen halben Meter über dem Boden schwebst.
wenn Du Deinen Drachen steigen lassen willst und Du eher in der Luft bist als
der Drachen.
wenn Du Dich beim Staubsaugen anschnallen mußt
Dicke
Schulter
Bezeichnung beim Rind und beim Kalb für ein Mittelstück der Vorder-Schulter, das
vorwiegend für Ragout und Schmorbraten verwendet wird.
Digestif
Getränke nach dem Essen zur Anregung der Verdauung
Dijon-Senf
Besonders pikanter Senf, der seine Schärfe von Braunsenfsaaten erhält (im
Gegensatz zu Weißwurst-Senf, der aus Gelbsenfsaaten hergestellt wird).
Dijon-Senf brät pikante Würze ins Fleisch und sollte auch bei der Zubereitung
der (siehe) Vinaigrette nie fehlen. Sehr feiner,
scharfer Senf aus schwarzen Körnern, der sich gut zum Kochen, Braten und Grillen
eignet.
Dill
Ursprünglich
ein indisches Küchenkraut, das im Wachstum dem Kümmel ähnelt und auch
geschmacklich dem Kümmel verwandt ist. Beiderseits des Dillkorns bildet sich ein
pergamentartiges Häutchen. Wegen seiner Zartheit im Geschmack wird Dill
besonders als Fischgewürz verwendet. Mit Dillkraut, besonders mit den feinen
Dillspitzen, werden Salate, Gurken oder Schnecken verfeinert.
Das traditionelle Würzkraut der skandinavischen und baltischen Küche wird meist
aus Kulturen angeboten. Es harmoniert mit Fisch und Meeresfrüchten, Gurken und
Quarkzubereitungen. Zusammen mit Zucker und Salz ist es die klassische Zutat für
Graved Lachs. Dill darf man nie mit anderen Kräutern ins Wasser stellen, sonst
wird alles welk und gelb. Dill sollte man schnell verbrauchen - oder einfrieren.
Der einjährige Doldenblütler wird über 1 m hoch und ist eng mit dem Fenchel
verwandt. Aus der gelben Blütendolde des Dills entwickeln sich eiförmige
Früchtchen, die in zwei Teilfrüchte zerfallen. Kurz vor der Blüte werden die
aromatischen Spitzen geschnitten und getrocknet. Dill wird als geschnittene Ware
oder als hochwertige Dillspitzen angeboten. Dillsamen finden in Europa eher nur
in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Dill ist eine im Mittelmeerraum und
westlichen Asien beheimatete Pflanze, die nicht nur im alten Ägypten als
Kulturpflanze bekannt war. Die Griechen benutzten ihn als Heilmittel gegen
Schluckauf und die Römer nutzten ihn, um Geflügel und Wein zu würzen. Heute wird
Dill hauptsächlich aus Holland und den Balkanstaaten bezogen. Der Geschmack des
Dill ist erfrischend aromatisch. Dill entfaltet sein Aroma besonders gut in
feinen Suppen und hellen Saucen. Dillspitzen verfeinern Gurkensalate,
Kräutersaucen und Dressings für grünen Salat, Tomatensalat und Rohkost-Teller,
grünes Bohnengemüse, Erbsen, Karotten, geschmorten Tomaten, Spinat und Pilze
sowie Fischgerichte. Dill eignet sich auch hervorragend zum Einlegen von Gurken,
Essiggemüse, Senfkürbis und für Kräuteressig. Beliebt ist Dillsoße zu gekochten
Eiern, zu neuen Kartoffeln und besonders zu Süß- und Salzwasserfischen. Dill
verträgt keine große Hitze. Sie sollten ihn deshalb nur kurz mitgaren lassen.
Dill harmoniert nur mit wenigen Gewürzen. Kombinieren Sie ihn also bevorzugt mit
Zwiebeln, Senfkörnern, Petersilie oder Knoblauch. Für Ihre Fischgerichte bildet
ein mit getrockneten Dillspitzen bestreuter Tellerrand den dekorativen Rahmen.
Getrocknete Dillspitzen sind immer zur Hand. Kühl, trocken und dunkel gelagert,
können Sie ihre Würzkraft bis zu 12 Monate erhalten. Für einen leckeren
Brotaufstrich verrühren Sie doch mal 1/2 Teelöffel getrocknete Dillspitzen mit
etwas Olivenöl und geben Sie die Mischung unter 2 weich gekochte, gehackte Eier.
Auf gebuttertem Toast ein frischer Genuss!
Dips
Kleine Imbisse, die aus einer Frischkäse-Quark-Joghurt-Mischung bestehen, die
beispielsweise mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird. Auch
(siehe) kalte Saucen auf (siehe) Mayonnaisen- bzw. (siehe) Remouladengrundlage
können für Dips verwendet werden. Die Dips »löffelt« man mit Crackers oder mit
(siehe) Grissini aus.
Domaine
Reblagebezeichnung
Dorade
Goldbrasse. Die Dorade gehört zu den Meerbrassen aus der Familie der
Barsche. Sie kommt in warmen und gemäßigten Küstengewässern in Tiefen bis etwa
30 Metern im Ostatlantik und im Mittelmeer vor. Die bis zu 70 cm großen und 3 kg
schweren Fische haben einen zusammengedrückten Körper mit einer hohen
Rückenpartie. Auf den Wangen hat sie je einen goldenen Flecken und zwischen den
Augen einen goldenen Streifen. Das sehr gut schmeckende und grätenarme Fleisch
kann man gedünstet, gegrillt, gebraten oder geräuchert verzehren. Der Fisch wird
entweder im Ganzen oder bei größeren Exemplaren auch als Filet verarbeitet
Doré
Goldgelb gebacken.
Doria
in Butter gedünstete frische Gurke, Zitrone, Petersilie zu gebratenem
Fisch oder Geflügel
dörren ~ Obst und Gemüse an der Luft oder durch Ofenhitze trocknen und damit
lagerfähig machen.
Dorsch
besonders delikater Jungfisch, der nach der Geschlechtsreife Kabeljau heißt,
Meeresfisch
Doux
lieblich, Geschmacksbezeichnung für Schaumweine
Drachenkopf
(franz. rascasse rouge), Meeresfisch, bis zu 50 cm lang, stachelig, rot und
häßlich, sehr feines weißes und festes Fleisch
Dressieren
Kochgut in eine bestimmte Form bringen:
- Torten mit Creme verzieren
- Geflügel, Fisch oder Fleisch durch Zusammenbinden mit Küchengarn in
die gewünschte Form bringen.
Kunstvoll Anrichten > Dressieren > a) beim Metzger: Wegschneiden von Fettteilen
und Sehnen, die nicht mitgekocht oder -gebraten werden sollen. b) In der
gehobenen Küche: Anrichten, Zubereiten, «für das Auge» tischfertig machen.
Dressiersack ~ Sack mit Lochtüllen zum Dressieren von Pürees, Massen, Schlagrahm etc
Dressing
Amerikanische Bezeichnung für Salatsauce (Salatmarinade) ~
Salatsauce aus Vinaigrette, Mayonnaise oder Sahne mit verschiedenen
Geschmacksvariationen wie Senf-Mayonnaise, Roquefort-Vinaigrette, bzw.
Cocktailsauce (Mayonnaise mit Tomatenketchup, Paprikamark, einem Spritzer
Tabasco und Cognac), Limetten-Mayonnaise, Remoulade, Meerrettich-Sauce,
Curry-Mayonnaise, Sherry-Sauce, Dill-Sauce u. v..a. m.
druckfest ~ In Essigwasser gekochte Eier (pochierte Eier) so lange stocken lassen,
bis das Ei auf Fingerdruck elastisch ist.
Dry
trocken, Geschmacksbezeichnung für Schaumweine, Südweine und Cocktails
Du
Barry
überbackene Blumenkohlröschen mit Sauce Mornay zu kleinen
Fleischstücken. Fleischgarnitur mit überkrustetem Blumenkohl als Beilage; Sauce
Mornay sowie Schloßkartoffeln gehören dazu.
Duchesse
Für Fleisch und Geflügel ist diese Garnitur gedacht, die aus (siehe)
Duchessekartoffeln und Madeirasauce besteht.
Duchessekartoffeln
Die Duchesse- oder auch Herzoginkartoffeln werden aus gekochten und pürierten
Kartoffeln hergestellt. Die Kartoffelmasse wird mit Butter, Gewürzen und Eigelb
abgeschmeckt und in den Spritzsack gefüllt. Kleine Rosetten werden dann auf das
Ofenblech gespritzt und mit Eigelb und Butter bestrichen, bevor sie im Ofen
goldbraun gebacken werden.
Dünsten
(Frz. étuver); In Fett und eigenem Saft ohne zu bräunen bei mässiger
Hitze garen. Bei Bedarf auch mit geringer Wasserzugabe. Dünsten ist sowohl
im Kochtopf, als auch im Backofen möglich. Es bilden sich die produkteigenen
Geschmacksstoffe aus (vgl. "rösten").
Das Dünsten eignet sich vor allem für trockene und kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel.~
Bei wenig Hitze mit Fett, aber ohne Flüssigkeitszugabe im zugedeckten Topf
garen. Warten, bis sich die dabei gebildete Flüssigkeit reduziert hat, dann je
nach Gericht noch etwas Flüssigkeit zugeben. Vor allem Fische und kleinere
Fleischstücke, aber auch Gemüse und Früchte werden so gegart. Dünsten > In
Butter, Fett oder Öl zugedeckt ohne Verdunstung garen, möglichst im eigenen Saft
Durchpassieren
Ein Arbeitsvorgang, der sowohl bei ungebundenen als auch bei gebundenen
Flüssigkeit zur Klärung durchgeführt wird. Bei ungebundenen Flüssigkeiten,
beispielsweise Brühen, wird ein Tuch über das Sieb gelegt, die Brühen werden
hineingeschöpft. Bei (siehe) Gelees oder Fruchtsäften arbeitet man mit zwei
Tüchern: Ein nasses, ausgewrungenes Tuch wird zuerst über das Gefäß gelegt, dann
ein trockenes. Die durchgelaufene Flüssigkeit ist dünn und klar. Bei gebundenen
Flüssigkeiten, dicken Saucen beispielsweise, wird die Sauce in ein Tuch gehüllt,
in dem zwei schwere Metallkugeln liegen. Durch wiegende Bewegungen wird die
Flüssigkeit durch das Tuch gepresst, die Kugeln sorgen dafür, daß auch die
dicken Bestandteile mit durchgedrückt werden. Ganz dicke Saucen werden durch das
Tuch gedreht: Tuch an beiden Enden anfassen und langsam gegeneinander zudrehen.
Durchschlagen
Ein groberes Püree entsteht bei dieser Art des Passierens: Die Masse wird durch
ein Metallsieb gepreßt, das größere Löcher hat.
Durchstreichen
Statt des groben Metallsiebes beim Durchschlagen wird hier ein feines Haarsieb
benützt, durch das die Masse gedrückt wird.
durchwachsen ~ Fleisch mit Fettsträngen, die sich durch das ganze Fleischstück ziehen.
durchzogen ~ Fleischfaser ist mit Speck schichtweise durchzogen (Bauchfleisch).
Duxelles
Grundzubereitung aus gehackten Pilzen, mit der Gerichte vervollständigt und
ergänzt werden können. Das Grundrezept sieht wie folgt aus: 150 g fein gehackte
Schalotten und Zwiebeln, 150 g Butter, 500 g Champignons und 50 g Petersilie.
Zwiebeln und Schalotten läßt man in Butter anschwitzen, dann werden die Pilze
dazugegeben. Sobald der Saft, den die Pilze abgeben, einreduziert ist, wird die
Petersilie untergemischt. Die Duxelles wird sowohl zum Überbacken als auch zum
Füllen von Gemüse verwendet, in Verbindung mit Teig auch zum Einhüllen von
Kalbs-, Schweins- oder Rindsfilet. Sogar rohe Fleischfarcen können damit
versetzt werden.

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