
BADESCHIFF
Wirklich sehr schöne, entspannende
Atmosphäre. Ich war 2x dort, immer im Sommer. Zuletzt vor 3 Wochen an einem
Freitag nachmittag.
Es war sehr ruhig, ein paar Leute im Schwimmbad, ein paar andere Besucher auf
den Sonnenliegen.
Die Preise sind okay und die Lage an der Spree einmalig. Empfehlenswert, um zu
chillen und ein bisschen auszuruhen.
Schöne
und einmalige Umgebung, leider ein bisschen abseits und teil weise sehr voll.
Richtige Entspannung kommt dort nicht auf, auf Grund der ausgewöhnlichen
Location aber zu empfehlen.
Leider
kann ich nicht so viele Sterne geben. Wir waren an einem Samstagabend da und es
war ziemlich voll. Der Ruhebereich bietet zwar sehr schöne Liegen, dennoch ist
er sehr laut, da er an der Bar bzw. am Eingangsbereich liegt. 2 Saunen sowie 2
Duschen waren für den Besucherandrang zu wenig. In der Sauna war es supervoll.
Dennoch ein sehr stylisches Ambiente und ein besonderes Erlebniss.
Das
Liquidrom
ist wohl eine der schönsten Thermen in Berlin
und zudem auch noch mitten in der
Stadt, nämlich direkt unter dem
Tempodrom. Entsprechend ist es sehr leicht, hier im öffentlichen Verkehrsmitteln
hinzukommen, andererseits ist das Finden eines Parkplatzes fast unmöglich. Aber
es gibt ein Parkhaus (kostenpflichtig!) in Laufnähe.
Die Eintrittspreise sind durchaus recht hoch, 17,40 zahlt man für 4 Stunden, 22
Euro für einen ganzen Tag. Wir waren an einem Montagvormittag hier, was wohl
eine ganz gute Entscheidung war, denn es war wunderbar leer - teilweise waren
wir komplett allein im Solebecken.
Es gibt mehrere Saunen, die man ganz schön suchen muss. Sie sind wunderschön
gestaltet, teilweise mit Glasfronten versehen, in einer gibt es auch eine Wand
aus Salzkristallen. Das Dampfbad ist riesig und wirkt auch edel. Genau wie die
minimalistische Architektur des Liquidrom (Beton, ein paar Bilder, der kleine
Außenbereich wirkt asiatisch).
An der langen Bar gibt es leckere Snacks und
Getränke. Bargeld benötigt man im Liquidrom nicht, es wird alles auf den Chip,
der zum Umkleideschrank gehört, aufgebucht.
Auf der Terrasse befindet sich ein kleines
Becken mit warmem Wasser. Dass auf der Terasse völlig nackt Yoga betrieben
wurde, fand ich allerdings beim Obstsalatessen doch etwas unappetitlich.
Das Herzstück der Therme, das Sole-Becken im Dunklen mit Unterwasser-Musik ist
super. Man schwebt sogar ohne eine der vielen bereitliegenden Poolnudeln
wunderbar entspannt durchs Wasser. Ein toller Ort für alle Alltagsgestressten,
aber eben auch leider recht teuer.
Sehr
schöne minimalistische Architektur.
Durch das Angebot 2 Personen - 1 Preis (Mo - Do bis 17 Uhr) ist es günstig,
ansonsten sind die Preise für eine Tageskarte zu teuer für die gebotene
Leistung.
An der Kasse können Mäntel, Saunatücher und Schuhe ausgeliehen werden. Für den
Poolbereich muss man eine Badehose mitnehmen (die muss aber in der Sauna wieder
aus :-), sonst schmilzt die fest)
Die Aufgüsse werden professionell durchgeführt (Frucht, Salz, Honig), zu jeder
vollen Stunde.
Insgesamt ist die Anlage vielleicht klein im Gegensatz zu Saunaparks, aber es
ist initmer und man braucht durchaus 3h um im Außenpool (liegebecken), im
schönen Innenpool, Dampfbad und den 3 Saunen gewesen zu sein.
Ein
sehr erholsamer Ort mit einigen Abstrichen.
Ich finde das Personal nicht sehr zuvorkommend, die Massagen zu teuer. Ich
empfinde die Kassenabfertigung als hecktisch und unfreundlich.
Im Prinzip finde ich die Umkleideräume und den Wellnessbereich für Massagen und
Sauna unmöglich. Alles irgendwie verbaut und im Mittelpunkt des Geschehens.
Das Design der Umkleideräume entspricht einer großen Schrankwand ohne richtiger
Abtrennung von Männlein und Weiblein und keinem Schutz der Privatsphäre, weil es
ist alles einfach zu klein und eng. Aufdringliche Körperpfleger, auch Päarchen
gehen einen richtig auf den Nerv. Zu den Pärchen möchte ich sagen, das nicht
darauf geachtet wird das im Solebad ein Nümmerchen geschoben wird. Normalerweise
ist das aus hygienischen Gründen der Supergau und das Becken müßte gesperrt
werden und komplett gereinigt werden!
Solche Leute sollten doch bitte in einen Swingerclub
oder €120 die Benutzung für einen eigenen Soletank bezahlen.
Ein großes Pfui deswegen an das Personal, das sich gar nicht darum schert. Als
Gast ist einem das einfach nur peinlich und man traut sich nichts zu sagen. Der
Entspannungsfaktor bei Musik sich im Solebad treiben zu lassen liegt allerdings
bei 100 Prozent und das muß man einfach mal erlebt haben, wie gut einem das tut!
Auch toll finde ich das es Wassernudeln gibt, die man als Kopfkissen verwenden
kann. So kann man getrost auch mal im warmen Wasser einschlafen.. und da kriegt
man auch nix von dem Treiben, um einem rum mit;-)
TOURISMUS:
Gartenparty im rollenden Schwitzkasten
Zwei Berliner haben in Vielitz den ersten Sauna-Bringdienst für Garten- und
Bungalowbesitzer eingerichtet
VIELITZ - Die Idee kam Stefan Haase, als er im Herbst mit seiner Frau spazieren
ging und im Wald einen Schäferwagen entdeckte. Die Tochter Clara (9) hatte sich
so sehr ein Baumhaus gewünscht. Aber im Garten von Stefan Haase und Petra
Krischok in Vielitz gibt es keinen einzigen Baum.
Also ein Schäferwagen für Clara – ein Baumhaus hat schließlich jeder. Und dabei
kam den Berlinern, die seit 2003 in Vielitz wohnen, eine weitere Idee: Petra
Krischok und Stefan Haase sind begeisterte Saunagänger, haben selbst eine Sauna
in ihrem Haus. Warum nicht anderen das gleiche Vergnügen gönnen, die in ihrer
Datsche keinen Schwitzkasten besitzen?
Stefan Haase recherchierte im Internet. Mindestens zwei Anbieter für mobile
Saunen gibt es in Deutschland schon, allerdings nicht in Nordbrandenburg. Der
Anzeigenverkäufer fand zwei Manufakturen, die alte Schäferwagen nachbauen. Doch
mit Sauna wäre er auf 12 000 Euro gekommen – zu teuer, fand der 45-Jährige.
Wesentlich günstiger wäre es, für 4500 Euro eine fertige Fass-Sauna für den
Garten zu kaufen und die dann auf einen normalen Pkw-Anhänger für 2000 Euro zu
stellen. So kann Stefan Haase die Sauna, festgezurrt mit Gurten, zu den Kunden
fahren. Nur fest mit dem Anhänger verschrauben darf er die Sauna nicht – sonst
wäre eine Tüv-Abnahme fällig.
Läuft das Geschäft nicht, kann die Familie Fass–Sauna und Anhänger einzeln
wieder verkaufen. Der Pkw-Anhänger ist eigentlich für Wohnmobilbesitzer
konstruiert worden, die im Urlaub gern noch einen Smart-Kleinwagen hinter sich
herziehen.
Am Mittwoch wurde das Schätzchen nun endlich geliefert. Leider stand die
Fass-Sauna verkehrt herum auf dem Wagen. Ein Nachbar musste mit seinem
Gabelstapler vorbeikommen und sie umdrehen. Petra Krischok und Stefan Haase
staunten mal wieder über die Vorteile des Landlebens: Wo hätte man in Berlin
schon so schnell einen Nachbarn mit Gabelstapler herbekommen?
Am Donnerstagabend hat die Familie die mobile Sauna mit dem gemütlichen Holzofen
erst einmal selbst getestet. Der erste Einsatz bei einem Kunden ist ebenfalls
schon gebucht – wo, das darf nicht verraten werden, denn es soll eine
Geburtstagsüberraschung sein.
Ganz billig ist das Vergnügen nicht: Für einen Tag kostet die Sauna mit zwei
Liegeflächen oder sechs Sitzplätzen 85 Euro. Für mehrere Tage wird es günstiger.
„Man kann über alles reden“, sagt Stefan Haase. Hinzu kommen noch eine Kaution
sowie entfernungsabhängige Kosten für die Anlieferung. Dafür kann man sich die
Sauna an den See stellen lassen und hat sie ganz für sich alleine.
Petra Krischok und Stefan Haase fahren zurzeit noch täglich nach Berlin zur
Arbeit. Aber sie können sich vorstellen, mit der mobilen Sauna eine neue
berufliche Existenz im Tourismus aufzubauen. Wenn das Geschäft läuft, soll in
ihrem Garten in Vielitz bald mehr als nur ein rollendes Schwitzfass stehen. (Von
Christian Kranz)
Brennholz kostet extra:
Saunagänge bei 80 bis 100 Grad Lufttemperatur und das anschließende Übergießen
oder Tauchen mit kaltem Wasser sind gesund und beugen Erkältungen vor.
Betreten wird die Sauna nackt. Damit kein Schweiß aufs Holz tropft, legt man
sich ein Handtuch unter. Für die Saunagänge sollte man sich viel Zeit nehmen.
Die Mobile Sauna wird mit Brennholz beheizt, das – ebenso wie Aufgussaromen,
Gartendusche, Birkenquast oder Saunabürste – extra bezahlt werden muss.
Sehr
geehrte Damen und Herren,
aufmerksam gemacht auf insauna.com durch einen Mitarbeiter, nutze ich
diesen Informationsservice - und empfehle ihn auch. Ich finde Ihr
Angebot insgesamt sehr hilfreich und habe manchen Tipp bekommen.
Wenn ich mir eine Anregung erlauben dürfte: Es wäre gut, wenn nach dem
Schreiben eines Textes noch einmal Korrektur gelesen würde. Da wir
selbst in dem Feld der digitalen Medien über lange und intensive
Erfahrung in deren Bewertung verfügen und selbst auch in der Gestaltung
aktiv sind, weiß ich, dass a) die Akzeptanz eines Dienstes nicht nur von
der grafischen, sondern auch von der sprachlichen Gestaltung abhängt
(vom Inhalt sowieso), dass b) die Herstellungsprozesse häufig vom
Zeitdruck geprägt sind, so dass für ein letztes "Drüberschauen" zu wenig
Zeit ist.
Nehmen Sie bitte mein konstruktiv gemeintes Schreiben nicht persönlich,
sondern als Anregung in der Sache, um Ihren Erfolg zu vergrößern.
Mit freundlichen Grüßen
Wilfried Hendricks
Der gewisse Schmäh
Über 10.000 Exilösterreicher leben mittlerweile in Berlin, darunter
eine
wachsende Zahl von Gastronomen. „Die Zahl der österreichischen Lokale hat sich
in den letzten Jahren fast verdoppelt“, sagt Max Setrak. Er muss es wissen, vor
drei Jahren kam er aus Salzburg und versorgt nun die Berliner Gastronomie mit
österreichischen Weinen. Seine DS Weinhandlung setzt vor allem auf gehobene
Qualität und die Winzer der neueren Generation wie F. X. Pichler aus der Wachau,
Martin Nigl aus dem Kremstal oder Walter Skoff aus der Südsteiermark.
Beim Wein wie beim Essen setzt die neue österreichische Küche auf eine gelungene
Mischung aus Tradition und Moderne – und auf Abwechslung. Neben den beliebten
Klassikern – goldbraun gebackene Hendel, riesige knusprige Wiener Schnitzel,
saftiges Gulasch, oder himmlisch süßer Kaiserschmarren – findet man auch immer
Gerichte aus hochwertigen Produkten der Saison.
„Schauen sie sich doch mal die Speisekarte in einem deutschen Gasthaus an“, sagt
der Tiroler Emerson Oboje, der das Restaurant Riehmer’s in Kreuzberg betreibt.
„Da gibt es vielleicht sechs oder acht Hauptgerichte, die typisch deutsch sind,
und das war’s dann.“ Die österreichische Küche sei da sehr viel raffinierter und
vielfältiger. Dann lächelt der Wirt: „Aber vielleicht ist österreichische Küche
ja auch der falsche Ausdruck.“ Denn fast alles was so als „typisch
österreichisch“ bekannt ist, kommt eigentlich aus den einstigen Provinzen der
K.&K.-Monarchie: Das Gulasch stammt aus Ungarn, die Knödel und Süßspeisen aus
Böhmen. Sogar das Grundrezept fürs weltbekannte Wiener Schnitzel kommt aus
Norditalien und wurde einst vom berühmten Feldmarschall Radetzky nach Wien
importiert.
Das gute Essen ist sicherlich ein Grund dafür, warum die österreichischen Lokale
in Berlin so beliebt sind. Darüber hinaus aber, davon ist Oboje überzeugt,
kommen die Gäste, weil sie sich beim Österreicher einfach wohler fühlen. „Wir
sind halt geborene Gastgeber und nehmen unsere Gäste ernst“, sagt Emerson Oboje.
Das hat mit der intensiveren gastronomischen Ausbildung in Österreich zu tun.
Das Land lebt seit Generationen vom Tourismus, entsprechend ausgeprägt ist die
Servicekultur. In Österreich gibt es sogar „Gehobene Lehranstalten für
Tourismus“, die man nach fünf Jahren mit einer Abschlussprüfung verlässt und
damit die Grundlagen für ein weiterführendes Studium besitzt.
Arnulf Werginz ist mit Leib und Seele Wirt. Vor zwei Jahren hat er in Schöneberg
sein Restaurant Diodata eröffnet. Er ist in Kärnten, einem der beliebtesten
deutschen Reiseziele geboren und hat „sozusagen bereits als Kind den Tourismus
genetisch mitbekommen“. Werginz glaubt auch, dass die umfassendere
gastronomische Ausbildung in Österreich eine sehr wichtige Grundlage für seinen
Berufsstand ist. „In Deutschland heißt es ja so schön, wer nix wird, wird Wirt.
Das geht bei uns überhaupt nicht, weil auch Wirt kein freies Gewerbe, sondern
ein Ausbildungsberuf ist, für den man ein Jahr lernen und dann eine
Konzessionsprüfung ablegen muss.“
Im Diodata ist alles österreichisch: Die Musik von Ambros oder Danzer, das Bier
von Gösser oder Kapsreiter, der Kaffee von Helmut Sacher, auch wenn das oft
teurer ist. Wie viele seiner Landsleute ist Werginz von tiefem Mißtrauen
gegenüber Küche und Lebensmittelproduktion seiner Wahlheimat erfüllt. Deshalb
bezieht er alle wichtigen Zutaten direkt aus seinem Heimatland. „Wenn ich
Fleisch vom Milchkalb für ein Schnitzel haben will, dann weiß ich einfach, dass
von meinem Lieferanten beste Qualität aus kontrollierter Aufzucht kommt. In
Österreich gab’s weder einen Fleischskandal noch einen Fall von Rinderwahn.“
Sogar die Semmelbrösel für die Panade bezieht er von daheim: „Wenn ich keine
gescheiten Semmeln hab, kann ich auch kein gescheites Paniermehl machen.“
Und dann gäbe es da noch eine ganz einfache Erklärung warum sich die Preußen bei
den Österreichern so wohl fühlen: „Bei uns gehört zum Wirtsein auch die gewisse
professionelle Höflichkeit und Aufmerksamkeit dazu.“ Werginz findet es ganz
selbstverständlich seine Gäste mit „gnädige Frau“ oder „gnädiger Herr“ zu
begrüßen, ihnen aus dem Mantel zu helfen und während des Essens mal kurz
nachzufragen, ob es denn schmecke. „Man kann das auch den gewissen Schmäh
nennen“, lächelt er. „Aber für mich ist es die typisch österreichische Art mit
Menschen umzugehen und rundherum Wohlbefinden zu ermöglichen. Man zeigt einfach
mehr Herzlichkeit, mehr Wärme und benutzt ein paar Worte mehr.“
Riehmer’s, Hagelberger Str. 9, Kreuzberg, U Mehringdamm,
Tel. 78 89 19 80, Di-So ab 18 Uhr,
www.riehmers.at
Diodata, Goltzstr. 51, Schöneberg,
U Eisenacher Straße,
Tel. 21 91 78 84, tägl. ab 17 Uhr,
www.diodata-wiener-cafe.de
Hat
Mark Medlock
einen Mann in der Sauna verprügelt?
Berlin, 01. Juli 2008
Frank W.(52) erhebt schwere Vorwürfe gegen den Sänger: Er soll ihn in einer
Sauna blutig geschlagen haben. W. erstatte Anzeige.
Sexuelle Nötigung - Ermittlungen gegen Medlock » Das passt so gar nicht zum
Image vom sensiblen "Bobbele", dem Schützling von Dieter Bohlen. Er soll, das
berichtet die deutsche Bild Zeitung, einen 52-Jährigen Computerfachmann brutal
zusammengeschlagen haben.
Ohne Vorwarnung
"Ich stand an der Bar und unterhielt mich", schildert der Mann den Vorfall im
Sauna-Bereich des Berliner Krumme-Bads. Frank W. zur Bild: "Ich hatte Medlock
schon vorher gesehen und mich mit ihm unterhalten. Da war er ganz nett." Der
Sänger soll ihn ohne Vorwarnung hart ins Gesicht geschlagen haben, traf sein
linkes Auge. "Kurz darauf bekam ich von ihm einen zweiten Schlag an den Kopf,
sodass ich zu Boden fiel und blutete."
Mark Medlock soll wütend gebrüllt haben: "Medlock schrie mich an: ,Ich f*** dich
und du nicht mich! Du kleine Schwuchtel, du!‘ Warum Medlock so ausrastete, weiß
ich nicht." Angeblich war der DSDS-Star erst zu bremsen, als Augenzeugen
dazwischen gingen. Der soll daraufhin fluchtartig die Bar verlassen haben.
Frank W. musste ein Hämatom am linken Auge sowie Prellungen an Jochbein und
Oberlippe in einem Krankenhaus behandeln lassen. Er erstattete Strafanzeige.
Mark Medlock wollte die Vorwürfe vorerst nicht kommentieren.

Der Sauna-Knigge zum Tag der Sauna am 20. April (lifepr) Berlin, 17.04.2008 - Das
kuschelige Holzambiente erinnert an kalte aber gemütliche Winterabende in
Skandinavien, die roten Köpfe und die schweißnassen Körper eher an
Schwerstarbeit. Und die Manieren? Ans Mittelalter. Aspria Berlin, der Experte
für Spa & Sporting in der Hauptstadt hat ihn anlässlich des Tages der Sauna am
20. April gewagt – den Blick in eine deutsche Durchschnitts-Sauna.
Ergebnis: „Die Sauna-Manieren in deutschen Schwitzstuben lassen stark zu
wünschen übrig“, sagt einer, der es wissen muss: Stephan Buhs ist seit fünf
Jahren Spa Manager im Aspria. „Vor allem die Einsteiger unter den Saunierern
lieben es, ein lediglich Papiertaschentuch großes Handtuch unter ihrem
geschmeidigen Körper zu platzieren, um anschließend munter drauf
loszuschwitzen“, weiß Buhs zu berichten. Ein Graus für jeden Saunameister. Das
Schild „Kein Schweiß auf Holz“ dient, entgegen üblicher Annahmen, nicht
Gemütlichkeitsaspekten, es ist vielmehr eine klare Aufforderung, den Schweiß mit
einem großen Badehandtuch aufzufangen.
Die Sauna als Kommunikationsraum für Geschäftsabschlüsse, Handytelefonate und
als perfekter Ort für den wöchentlichen Stammtisch? Auch das ist nicht ideal.
Laute Gespräche und Gelächter sind ebenso verpönt wie Mobilfunktelefone, da
diese nicht nur zum lautstarken Erzählen einladen, sondern auch mit
Kamerafunktion ausgestattet sind. Die meisten Gäste schätzen allerdings
Erinnerungsfotos anderer Art. Deswegen: Handys aus und gemütlich vom
Alltagsstress entspannen. Buhs betont außerdem: „Wichtig ist, dass der Gast
rücksichtsvoll agiert und genügend Abstand zu anderen Gästen hält, um die
Privatsphäre sicherzustellen.“
Apropos Privatsphäre: Ein weiteres No Go sind Rasuren, Peelings und
Rubbelmassagen – schließlich befindet sich der Gast nicht im heimischen
Badezimmer, sondern teilt den Erholungsort mit Mitmenschen, die Haar- oder
Hautrückstände anderer Saunierer nicht unbedingt erfreuen. Und auch wenn der
neuerstandende Bikini der letzte Schrei in diesem Sommer ist – er sollte lieber
zu Hause im Schrank bleiben. Die Sauna ist hierzulande ein textilfreier Bereich.
Bikini und Badehosen sind nicht nur ein Affront gegen alle anderen Saunierer,
auch können sie zu echten Keimschleudern mutieren.
Wer sich zum Abschluss etwas Gutes tun möchte, darf auf keinen Fall den Aufguss
verpassen. Aber dabei niemals vergessen: Wer währenddessen die Sauna verlässt,
hat es sich auf immer verscherzt – mit dem Saunameister und allen anderen, die
die Luftfeuchtigkeit mit hochroten Köpfen und tapferen Mienen ertragen.
Über Aspria: Gesundheit, Wellness, Sport und Erholung auf höchstem Niveau bietet
das Aspria Berlin seit 2002 auf 11.000 qm in Berlin-Charlottenburg unweit des
Ku’damms. Das umfangreiche Kursprogramm, die zahlreichen
Gerätetraining-Möglichkeiten und Personal Trainer ermöglichen individuell
abgestimmte Trainingseinheiten. Zur Erholung trägt der großzügige Spa-Bereich
bei. Verschiedene Ärzte komplettieren das auf Ganzheitlichkeit ausgerichtete
Angebot. Mit einem speziellen Kursprogramm und dem Asprini KidsClub wird
zusätzlich auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingegangen.
Die GQ wählte Aspria im April 2008 zum besten Fitness-Club Deutschlands.
Top-Bewertung in Ausstattung, Service und Style Faktor. Aspria Berlin gehört zur
Aspria Gruppe, die weitere Clubs in Hamburg und Brüssel betreibt. Insgesamt
zählen rund 21.500 Erwachsene und 4.500 Kinder zu den Mitgliedern der Aspria
Gruppe.
Unter
den derzeit 18 Standorten der kommunalen Bäderbetriebe (BBB) sind folgende
Anlagen empfehlenswert: die
Saunalandschaft Lichterfelde (Hindenburgdamm 9) mit
finnischer Sauna, Panoramasauna, Dampfbad und Duschtempel; das
Paracelsusbad in
Reinickendorf mit Trockensauna und russisch-römischem Dampfbad; das Stadtbad
Neukölln in der Ganghoferstraße mit Kräutersauna, finnischer Sauna,
griechisch-römischem Dampfbad, Caladrium und Sanarium; sowie die Sauna in der
Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park (Prenzlauer Berg) mit Trocken- und Dampfsauna
und Saunagarten. Die Sauna im Stadtbad Lankwitz (Leonorenstraße) ist nur noch
bis Ende Januar geöffnet, danach wird saniert. Die Sauna in der Alten Halle
Krumme Straße (Charlottenburg) ist trotz der Bauarbeiten an der Schwimmhalle in
Betrieb. Eintritt kostet je nach Ausstattung 11 bis 14 Euro, Drei-Stunden-
Karten (die nicht in allen Saunen gelten) kosten neun Euro. Infos im Internet
oder telefonisch: 01803- 10 20 20.
BADESCHIFF
Die schwimmende Sauna auf der Spree an der Arena in Treptow ist eine der
preisgünstigsten: Drei Stunden kosten zwölf Euro. Montags ist von 12 bis 22 Uhr,
danach bis 3 Uhr nur für Männer, dienstags und donnerstags von 12 bis 24 Uhr,
mittwochs 14 bis 24, freitags 12 bis 3 Uhr, samstags 14 bis 3 Uhr und sonntags
von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Außerdem ist mittwochs und sonnabends von 10 bis 24
Uhr für Frauen reserviert. Aktuelle Infos im Internet oder unter 0178– 950 01
63.
EUROPA-CENTER
Die Thermen am Europa- Center findet man in der Nürnberger Straße 7. Geöffnet
ist montags bis sonnabends von 10 Uhr bis Mitternacht, an Sonn- und Feiertagen
nur bis 21 Uhr. Drei Stunden kosten 16,50 Euro, die Tageskarte 18,80 Euro, die
Abendkarte 14 Euro (hier variieren die Anfangszeiten). Mehr Infos gibt’s unter
257 57 60 oder online.
EX-SPASSBAD
Das Al Andalus im Blub, Buschkrugallee 64 in Neukölln, hat täglich von 10 bis 23
Uhr geöffnet. Vier Stunden kosten 18 Euro, die Tageskarte 20 Uhr (abends ab 20
Uhr 13 Euro). Infos unter 60 90 60 oder unter
www.saunawelt-al-andalus.de .
RYKESTRASSE
Im Saunabad in der Rykestraße 10 in Prenzlauer Berg kann man sich während der
Schwitzpausen Kunst ansehen. Im Winter ist täglich von 12 bis 24 Uhr geöffnet.
2,5 Stunden kosten zehn Euro, Dienstag ist Damentag. Mehr Infos unter
www.saunabad-berlin.de oder
telefonisch unter 44 04 63 97.
LIQUIDROM
Auch das wiedereröffnete Liquidrom in der Möckernstraße 10 in Kreuzberg hat eine
Sauna, im Eintrittspreis von 17,50 Euro (2 Stunden) bzw. 20,50 Euro (4 Stunden)
ist der Besuch des großen Schwimmbeckens mit sphärischer Beleuchtung und
Unterwasserklängen enthalten.