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Bern "FITNESSSAUNA" GYM FIT CLUB

 

...in der Badelandschaft auf dem Attikageschoss haben Sie die Wahl: im 50 Quadratmeter großen Pool ruhig Ihre Runden drehen, im Whirlpool relaxen oder auf der Terrasse sonnenbaden...   ....die neue Art, sich im Nu frisch und vital zu fühlen! Aqua Footing - auch "Wasserfüessle" - exklusiv in Berns WellnessOase - entspannt und revitalisiert durch die massierende Wirkung der Steine und den Wechseleffekt des Warm-/Kaltwasserbades.) Zur Entspannung dürfen je nach individuellen Bedürfnissen auch sanfte Formen der Bewegung gerechnet werden - zum Beispiel das berühmte "Schattenboxen" (oder Tai Chi), wie es in China von Millionen jeden Tag ausgeübt wird: Yoga, "Bewusst bewegen", Tai Chi, Morgenturnen, Wassergymnastik (Beschrieb siehe unter der Rubrik "Training/Animation


 

Allgemeine Informationen zur Stadt

Bern ist die Hauptstadt des Kantons Bern. Die Stadt Bern (im folgenden Text "Bern") hat ca. 130'000 Einwohner und ist somit eine der grössten Städte in der Schweiz.
Die Stadt liegt auf 46° 57' nördlicher Breite und 7° 27' östlicher Länge und 542 Meter über Meer. Die Fläche der Stadt Bern beträgt ungefähr 51.6 Quadratkilometer.

Sehenswürdigkeiten

Der Zytglogge

Der Zytgloggeturm (in Schriftdeutsch: Zeitglockenturm) war einst das westliche Stadttor zur Stadt Bern. Doch es gab mehrere Erweiterungen der Stadt Bern. So rückte der Zytgloggeturm immer mehr ins Innere der Stadt und wurde einst als Frauengefängnis verwendet. 1191 wurde der historische Turm erbaut. 1405 brannte fast die ganze Stadt Bern nieder. An der Ostseite des Turms ist ein wunderschönes Glockenspiel angebracht, welches täglich von zahlreichen Touristen, vor allem Asiaten, bewundert wird. Denn zu jeder vollen Stunde, läuten die Glocken und das "Zytgloggespiel" beginnt. Hierbei bewegen sich verschiedene Figuren, z.B. Bären und faszinieren die vielen Zuschauer aus aller Welt immer wieder.

 Das Berner Münster Der volle Name des Berner Münsters lautet "Berner Münster St. Vinzenz von Saragossa". Es wurde um 1421 erbaut. Diese im gotischen Stil gebaute Kirche stellt das in Bern grösste und bedeutendste Kirchengebäude dar. Aus 47 Figuren aus Sandstein wurde eine Darstellung des Jüngsten Gerichts gemacht. Diese Figuren sind heute jedoch nur noch im historischen Museum von Bern zu besichtigen, da sie von der Luftverschmutzung im zwanzigsten Jahrhundert durch Kopien ersetzt werden mussten.
Erst im Jahr 1893 wurde das Münster 100 Meter gross. Denn der im Jahr 1521 begonnene Turmbau wurde bis 1889 unterbrochen und das Münster war in dieser Zeit lediglich 61 Meter hoch. Noch heute lebt oben im Turn ein sog. Turmwächter, der früher Brände in der Stadt gemeldet hat. Das Berner Münster hat neun Glocken. Die grösste und schwerste davon wiegt elf Tonnen und ist die grösste Glocke der ganzen Schweiz. Da das Münster, wie fast alle Häuser der Altstadt (=früherer Teil von Bern, ohne Erweiterungen) aus Sandstein gebaut wurde, muss es ständig renoviert werden und ist deshalb fast nie ohne Baugerüste zu sehen. Die Stadt Bern hat noch zahlreiche andere Kirchen, die jedoch einen etwas geringeren Bekanntheitsgrad haben. Und auch Brunnen bekommt man in Bern sehr oft zu sehen. Wenn man durch die Altstadt spaziert, begegnet man alle 3 Minuten einem anderen Brunnen. Ausserdem gibt es in Bern viele Museen, wie z.B. das historische oder das naturhistorische Museum.


Das Bundeshaus

Das Bundeshaus ist auch sehr schön anzusehen - besonders am Abend wenn es dunkel ist und das Bundeshaus beleuchtet wird. Es besteht aus dem Bundeshaus West, dem Bundeshaus Ost und dem Mittelteil. Im Innenhof des West-Teils ist ein Brunnen namens Bernabrunnen platziert. Im Ost-Teil befinden sich die Zentralen der meisten Departemente (=Ministerien), die zusammen einen kleinen Teil der Bundesverwaltung darstellen. Der Mittelteil enthält die beiden Sitzungssäle des National- und des Ständerats (diese sind zu vergleichen mit dem Senat und dem Repräsentantenhaus, wie es in den USA vorkommt).
Ausserdem befinden sich im Mittelteil noch die Wandelhalle (eine Lobby) und viele Sitzungszimmer. In der Wandelhalle werden die Staatsempfänge für gewöhnlich durchgeführt. Unmittelbar vor dem Bundeshaus ist der Bundesplatz, der im Jahr 2003 neu gestaltet wurde. Es wurde ein Wasserspiel gemacht. Einige im Boden eingebaute "Springbrunnen", die, in regelmässigen Abständen, im Sommer einen grossen Spass für klein zum Spielen, und für Gross zum Anschauen sind.
 

 Bärengraben

Der Bärengraben ist ein Graben, in dem einige wenige Bären leben. Er ist momentan sehr in die Kritik geraten wegen der nicht besonders tiergerechten Haltung der Bären. Es wurde auch diskutiert, ob man den Bären einen Zugang zur Aare erbauen soll. Der Bärengraben ist trotz dieser Konflikte ein beliebtes Touristenziel in Bern. Im Sommer wie im Winter sind dort stets viele Touristen anzutreffen. Der Bärengraben ist besonders beliebt bei den kleinen Kindern. Als ich um die 8 Jahre alt war, freute ich mich immer, wenn wir die Bären beobachten gegangen sind. =)

 Rosengarten

Der Rosengarten ist ein sehr kleiner Park mit schönen Pflanzen und meines Wissens nach einem Restaurant. Von diesem wunderschönen Park aus sieht man die ganze Altstadt von Bern. Dabei fallen einem besonders die vielen Kirchenspitzen auf.
Es gibt zahlreiche Postkarten mit einem Bild mit dieser Aussicht bei Sonnenuntergang. Also, wer mal in Bern ist, sollte einen schönen Abend auswählen, um vom Rosengarten aus den Sonnenuntergang zu geniessen.

 

 Käfigturm

Der Käfigturm liegt in der Marktgasse. Dies ist eine der vier Hauptgassen Berns, die alle ineinander laufen. Er war einst in der Stadtmauer von Bern und wurde später als Gefängnis genutzt. Seine Höhe beträgt 49 Meter. Seit dem Jahr 1999 finden im Käfigturm ausserdem regelmässig Ausstellungen zu Politik statt.

 Marzilibahn

Die Marzilibahn ist eine Standseilbahn, genauer: die kürzeste Standseilbahn Europas. Sie wurde im Jahr 1885 erbaut. Sie führt vom Marziliquartier an der Aare unten hinauf in die Altstadt. Für mich ist sie momentan zweimal in der Woche eine sehr nützliche Verbindung um vom Sportunterricht in die Stadt zu kommen. Die Strecke der Marzilibahn beträgt 105 Meter und die Höhendifferenz liegt bei ca. 32 Meter. Die Höchstgeschwindigkeit der Bahn beträgt 3 Meter pro Sekunde (das sind ungefähr 11 Kilometer in der Stunde).


Gurten


Der Gurten ist der Hausberg Berns. Auch dort ist eine Bahn, die hinauf führt, nämlich die Gurtenbahn. Der Gurten ist übrigens 858 Meter hoch. Auch eine Aussichtsturm fehlt auf dem Gurten nicht. Ausserdem findet jeden Sommer seit 1977 auf dem Gurten das Gurtenfestival statt. Dies ist ein Musikfestival, mit weltbekannten Musiker und mit Musik-Sternchen aus der Schweiz. Bis 2004 war das Festival immer dreitägig. Von da an ist es um einen Tag verlängert worden. Das Gurtenfestival ist heute eines der grössten und bedeutendsten Musikfestivals in der Schweiz.

 Lauben

Das Wort 'Lauben' steht für bedeckte Fusswege. Diese findet man in der Altstadt eigentlich überall an den Häusern angeschlossen. Unter den mehrstöckigen Häusern ist ein ca. 3 bis 4 Meter hoher und 4 bis 5 Meter breiter Platz freigelassen um im Regen und im Schnee ohne nass zu werden durch die Stadt flanieren kann.
Lauben sind nicht nur in Bern anzutreffen. Man sieht sie in allen zähringischen Städten.


 Die Leute


Diese Punkt ist für mich schwer zu beschreiben, da ich selber ein [stolzer:)] Berner bin. Doch im Allgemeinen denke ich, dass man als Tourist ziemlich gut behandelt wird und nicht von Verkäufern über den Tisch gezogen wird.
Im Vergleich mit den Leuten aus Städten in z. B. Italien oder Spanien fällt mir auf, dass wir in Bern und in der Schweiz allgemein nicht so locker sind. Wir sind ähnlich wie die Deutschen, kann ich als halber Deutscher sagen, und nicht so langsam wie die Vorurteile und Klischees es besagen =). Die Deutsche Sprache beherrscht man in der Schweiz, besonders in Bern normalerweise nicht sehr gut. Viele Berner sprechen mit einem stark bäuerlich wirkenden Akzent;), wie man es, wenn man fussballinteressiert ist, von Hans-Peter Latour neuerdings auch in Deutschland kennt. In Bern und überhaupt in der Schweiz leben sehr viele Ausländer. Die Gesellschaft ist also ziemlich multikulturell, was bestimmte positive Aspekte hat.

 Berühmtheiten

- Ursula Andress: bekannte schweizer Schauspielerin. Grösste Erfolge: Bond-Girl im ersten James Bond Film "James Bond jagt Dr. No" (1962), Golden Globe Award "New Star of the Year - Female" (1963), Golden Globe Award "Most Promising Newcomer - Female" (1964), Juni 1965: Fotos in der Juni-Ausgabe des Playboy, Zusammenarbeit mit Elvis Presley, Frank Sinatra, Woody Allen, Dean Martin, Peter O'Toole und Maximilian Schnell
- Friedrich Dürrenmatt: Einer der bekanntesten schweizer Schriftsteller wurde in einem Vorort von Bern als Sohn eines Pfarrers und Enkel eines Politikers geboren.
Sein Schreibstil ist mit dem von Berthold Brecht (Leben des Galilei) zu vergleichen. Ein gutes Zitat von ihm: "Vaterland nennt sich der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen."
Einige Werke: Der Richter und sein Henker (1950), Der Verdacht (1951), Das Versprechen (1958), Es geschah am helllichten Tag (1958), Die Physiker (1962), Der Meteor (1966)
- Albert Einstein: Ein sehr bekannter Physiker, den wohl jeder kennt, der sich in der Schule schon einmal kurz mit Physik befassen musste. Er hatte folgende vier Nationalitäten: Württemberger, Schweizer, Deutscher, US-Amerikaner. Die wohl berühmteste Forschung von A. Einstein war die Relativitätstheorie. 1905 erschiene diese als "spezielle Relativitätstheorie" und 1916 wurde sie als "allgemeine Relativitätstheorie" veröffentlicht.
Einstein hielt unter anderen an der Princeton University Vorlesungen und konnte dadurch in viele Länder reisen.
Einstein erhielt viele Auszeichnungen und Ehrungen. Momentan gibt es in Bern auch eine Ausstellung, die zum hundertjährigen Jubiläum der vier grundlegenden Arbeiten des Physikers gemacht wurde.
- Polo Hofer: Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten schweizer Mundartkünstler. Sein richtiger Name lautet Urs Hofer; Polo war einst sein Pfadfiner-Name - heute sein Kosename. Sein Musikstil war (und ist) Rock und Pop in schweizerdeutschtem Dialekt. Heute gibt es zahlreiche schweizer Mundartrock-Bands- und Solokünstler, doch er ist und bleibt einer der bekanntesten und hat den Mundartrock ziemlich stark verbreitet.
Polo Hofer gründete mehrere verschiedene Bands, die jeweils mit ihm aufgetreten sind. Heute ist er offiziell im Ruhestand, gibt aber, zum Erfreuen der Fans (auch mir), gleichwohl immer wieder Konzerte.
- Berthold von Zähringen: Er war ein Herzog. Er ist der Stadtgründer von Bern und anderen Ortschaften (z.B. Thun).
- Fabian Cancellara: Radrennfahrer. Er mischt bei den Besten mit. Sein bisher grösster Erfolg war der Sieg des Prologs an der Tour de France 2004.
- Bernhard Luginbühl: ...ist ein sehr bekannter berner Maler und er baute auch Kunstwerke, die mehrheitlich aus Metall bestehen. Es gibt auch von ihm immer wieder verschiedene Ausstellungen in berner Museen.


 Die Altstadt

Die Altstadt von Bern ist der Teil der Stadt, aus dem Bern vor den zahlreichen Vergrösserungen bestand. Dieser Teil liegt in der sogenannten Aareschlaufe. Dort ist die Stadt von der Aare, dem Fluss, der Bern durchquert, umgeben, was früher zum Schutz vor Angreifern diente und auch gute Transportmöglichkeiten darstellte.
In der Altstadt sind praktisch alle Gebäude aus Sandstein erbaut, was zahlreiche Reperaturen zur Folge hat. Kürzlich wurde durch die Altstadt ein dünner Bach gebaut. Das Wasser bezieht er von der Aare. Der Bach ist grösstenteils mit einem Gitter abgedeckt, da er zwischen den beiden Strassenspuren liegt, jedoch gibt es Stellen, wo kein Gitter ist. Dort sind schon mehrere Autos und Fahrräder reingefahren. Deshalb ist es seit einiger Zeit in Bern ein Thema, ob diese Löcher geschlossen werden sollen oder nicht - ich bin dagegen.

 Hotels & Restaurants

Bellevue

Das Hotel Bellevue liegt direkt neben dem Bundeshaus. Es hat fünf Sterne und gehört zu den angesagtesten Hotels in Bern wenn nicht sogar in der ganzen Schweiz. Es wurde 1856 von Friedrich Osswald erbaut. 1913 wurde es renoviert und vergrössert und mit einem grossen Fest wiedereröffnet.
Während dem zweiten Weltkrieg benutzte General Wille das Hotel für einige Zeit als sein militärisches Hauptquartier.
Vor ungefähr vier Jahren wurde das Hotel für ein Jahr ganz geschlossen und renoviert. Im aktuellen Zustand besitzt das Hotel 130 Zimmer, davon 30 Luxussuiten mit modernster Technik, ein Bar, zwei Restaurants, acht Konferenz- und Banketträume und man hat mit W-LAN Zugang zu kabellosem Internet.
Einige bekannte Gäste, die das Hotel beehrt haben:
- Kaiser Akihito von Japan
- König Juan Carlos I. & Königin Sofia von Spanien
- Königin Elisabeth und Prinz Charles von England
- König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden
- Königin Beatrix und Prinz Claus von Holland
- Winston Churchill
- Helmut Kohl
- Michail Gorbatschow
- Nelson Mandela
- Kofi Annan
- Fidel Castro
- Jacques Chirac
- Igor Iwanow
- Mohammed Khatami

- Thomas Mann
- Maximilian Schnell
- Johannes Simmel
- John le Carré
- Bonnie Tyler
- Johnny Cash
- Herbert Grönemeyer
- Sophia Loren
- Laura Pausini
- Alanis Morissette
- Mika Häkinen

Hotel Bern

Es verfügt über hundert Zimmer. Diese sind modern eingerichtet und verfügen über einen Highspeed-Internetanschluss.
Im Hotel ist die Schweizer Fussballnationalmannschaft immer wieder anzutreffen. Das Hotel Bern ist das Berner Sporthotel.
Ein bisschen weniger luxuriös ausgestattet als das Bellevue. Daher auch etwas preiswerter.
Restaurants Luce/Il Grissino/Azzurro

Die drei Restaurants 'Luce', 'Il Grissino' und 'Azzurro' haben die gleichen Besitzer. Während das Il Grissino und das Luce vorwiegend italienische Kochkünste anbieten, trifft man im Azzurro hauptsächlich auf Fisch und Meeresfrüchte.
Das Luce und das Il Grissino unterscheiden sich nicht gross. Sie sind auf dem gleichen Platz in Bern gebaut und sind fast vis-à-vis voneinander. Das Luce ist ein wenig vornehmer und wohl auch ein bisschen teurer. Der Unterschied ist jedoch nicht allzu gross.
Egal ob Luce, Il Grissino oder Azzurro - alle drei sind immer gefüllt mit Leuten!

Restaurant Aarbergerhof

Der Aarbergerhof ist nicht sonderlich vornehm eingerichtet und ist ein Restaurant für jedermann. Grosse sportliche Ereignisse, wie zum Beispiel die Fussballweltmeisterschaft, werden auf Grossleinwand abgespielt und locken immer wieder viele Menschen an.
Restaurant Harmonie

Die Harmonie ist seit 1915 in Familienbesitz und gehört zu den traditionsreichsten Berner Restaurants überhaupt. Das Restaurant liegt beim Zytglogge und ist einer DER Berner Treffpunkte mit Schweizer Kochspezialitäten, wie auch das Käse-Fondue.
Die Harmonie ist von Montag bis Freitag geöffnet, am Wochenender geschlossen.

Shopping

Bern ist der perfekte Ort um einen Shopping-Tag zu machen. Vom Bahnhof bis hin zum Bärengraben sind die Strassen mit Einkaufsläden und kleinen Cafés voll.
Man findet die bekannten Stores von H&M und C&A oder auch OLMO. Jedoch gibt es auch zahlreiche "kleinere" Kleiderläden wie Kitchener, Globus oder Thunderstore.
Für Lebensmittel geht man am besten in Coop und Migros einkaufen. Globus oder Vatter sind Alternativen, jedoch ein bisschen teurer.
In den Gassen und Strassen sind überall kleine Boutiquen zu entdecken. Aber auch Stände für Brezel oder Waffeln fehlen nicht.
Im Bereich Elektronik und Musik gibt es M-Electronics (von Migros), Inter Discount, Ex Libris, City Disc, PC Hai, Eschenmoser etc. ...ein Mediamarkt ist nicht direkt im Zentrum Berns aufzufinden, jedoch wurde im letzten Jahr in Muri einer eröffnet. Muri gehört zu Bern und ist in wenigen Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen.
In Bern kann man vielenorts Fahrräder mieten. Auch die Verkehrsnetze der ÖV sind sehr gut ausgebreitet. Man erhofft sich dadurch, dass weniger Autos in den Strassen und Gassen rumkurven und dadurch weniger Abgase produzieren und auch das Bild der Stadt verschönern.


9. Sport

SC Bern

Bern ist eine eishockeybegeisterte Stadt. Das Eisstadion vom Schlittschuh Club Bern (SCB), das vor einigen Jahren von Allmend zu Bern Arena umbenannt wurde (was Proteste von Fans zur Folge hatte), verfügt über 16'789 Plätze, die meistens alle oder fast alle besetzt sind. Somit ist die Bern Arena das grösste Eisstadion Europas.
Der SCB ist seit Jahren stets oben in der Tabelle zu finden. Der letzte Meistertitel wurde vor zwei Jahren in einer sehr knappen Finalserie gegen den HC Lugano geholt. Der SC Bern ist 1930 gegründet worden und seit daher 11 Mal Schweizer Meister geworden. Der erste Titel wurde 1959 geholt.
Die Vereinsfarben sind rot, schwarz und gelb.

BSC Young Boys

Der Berner Sportclub Young Boys wurde 1898 von den Gymnasiasten Max Schwab, Hermann Bauer, Franz Kehrli und Oskar Schwab gegründet. Der Name Young Boys wurde gewählt, weil damals die Old Boys aus Basel eine erfolgreiche Zeit zu verzeichnen hatten.
Das erste Spiel wurde am 17. Juni gegen den FC Viktoria ausgetragen.
Zu Beginn dominierte in Bern der FC Bern. Doch schnell überholten die Young Boys den Stadtrivalen und waren die berner Nummer eins. Der BSC YB trägt die Farben Gelb und Schwarz.
Im vergangenen Sommer wurde das neue Stadion "Stade de Suisse" mit 31'783 Plätzen, als Nachfolger vom legendären Wankdorf, eröffnet. Das neue Stadion ist praktisch nie ausverkauft. Meist werden zwischen 15'000 und 25'000 Zuschauer erreicht.
Im Jahr 2000 stiegen die YB unter Trainer Marco Schällibaum wieder in die Nationalliga A (Superleague) auf, wo von 2003 bis 2005 Trainer Hans-Peter "Bidu" Zaugg für kleinere Erfolge sorgte. Seit einigen Monaten wird das Team vom Österreichet Gernot Roher trainiert. Momentan liegt der BSC YB auf Platz 3 in der Superleague (hinter dem FC Zürich und dem seit Jahren dominierenden FC Basel; vor den Grasshoppers aus Zürich).
Die Young Boys wurden, wie der SCB, elf Mal Schweizer Meister; das erste Mal 1903, das letzte Mal 1986. Der Schweizer Cup wurde sechs Mal gewonnen.
1959 wurde der Halbfinal des Europapokal der Landesmeister erreicht (UEFA Champions League). 1986 der Viertelfinal des Europapokals der Pokalsieger.


Das Wunder von Bern

Wohl jeder Deutsche, der auch nur weiss, was Fussball ist, hat schon einmal vom Wunder von Bern gehört. Die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Finale: Deutschland - Ungarn. 65'000 Zuschauer. Nach acht Minuten stand es 2:0 für Ungarn, durch Tore von Puskás und Czibor. Aufholjagd der Deutschen. Zwei Tore von Helmut Rahn - das zweite in der 84. Minute. In der Nachspielzeit ein Tor der Ungarner - nicht gewertet! - Abseits! "Aus! Aus! Aus! - Aus! - Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! Schlägt Ungarn mit 3 zu 2 Toren im Finale in Bern!!" schrie Kommentator Herbert Zimmermann, voller Freude und Erstaunen, am Ende des Spiels.
Vor einigen Jahren wurde vom damaligen Platzwart des Wankdorf Stadions in Bern die Meldung veröffentlicht, dass nach dem WM-Finale Glasampullen in einem Abflussgitter des Mannschaftsraum von Deutschland. Daraufhin wurde den Deutschen vorgeworfen, sie hätten beim Spiel Doping eingenommen. Dieser Vorwurf wird wohl nie geklärt werden und ewig ein Rätsel bleiben.
Viele Spieler starben einige Jahre nach dem Spiel an Gelbsucht und Leberzirrhose. Dies sind zwei Krankheiten, die durch Benützen von unsterilen Spritzen übertragen werden kann. Jedoch sind viele der Spieler einige Jahre nach der historischen WM in Bern alkoholabhängig, was auch der Grund für die tödlichen Krankheiten sein gewesen könnte.
Der Mannschaftsarzt der Deutschen gab anschliessend bekannt, den deutschen Nationalspielern im Hotel Belvédère in Spiez Spritzen mit Vitamin C und Traubenzucker verabreicht zu haben.
Die Weltmeisterschaft im Fussball 1954 in Bern ist auf jeden Fall ein umstrittenes Turnier und ging auch deshalb in die Geschichte ein.
Auch ein Film vom wohl geschichtlich höchsten Ereignisses des deutschen Fussballs kam vor ca. zwei Jahren in die Kinos. Ein grosser Erfolg. Ebenfalls wurden zahlreiche Bücher darüber geschrieben.

 

 

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