Liest man die Karte, so ist die  Regel: Wenn man es nicht aussprechen kann, kann man es sich auch nicht leisten

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 DAS LEXIKON VOM ANGENEHMEN LEBEN


Babaco  Babettli  Baby-Ananas  Baby-Bananen  Bacardi Cola  Baccalà, bacalao  Bachforelle  Bachsaibling  Backen  Backkhähnchen  Bäckerin Art  Baden Württemberger Spezialitäten  Baeckeoffe  Bagna cauda  Bagoss  Bain-marie  Bain-marie-Casserolle  Baisers  Ballaststoffe  Baldon  Ballottine   Bamberger Hörnchen  Bambussprossen   Bandnudeln mit Pilzen und Huhn  Banon  Bar   Barbarie Ente  Barbe  Barbecue  Barde  Bardieren   Bärlauch  Baron   Barrique   Basilikum  Basilikumbutter  Basmati-Reis  Bauernkrapfen  Bavaroise  Bayonner Art  Bayonner Schinken  Bayerische Brezn  Bayerische Küche  Bazott  Béarnaise  Becc   Béchamel  Beeren  Beefsteak  Beifuß  Beignet  Beisl  Beize  Belegfrüchte  Bel Paese  Beluga  Beluga malossol  Benediktiner Art  Bercy  Bergna  Berny  Beurre au basilic  Beurre blanc  Beurre Café de Paris  Beurre d´anchois  Beurre de caviar  Beurre maître  d´hotel  Beurre manié  Beurre noisette  Beuschel


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Babaco

 

Die grün-gelbe Babaco ist extrem Vitamin-C-haltig, ohne Abfall rundherum genießbar, schön saftig und schmeckt nach Erdbeeren, Papaya und Ananas zugleich. Anbaugebiete: Ecuador, Neuseeland Form und Farbe: Fünfeckige Frucht, 20 - 30 cm lang und bis zu 12 cm dick. Verwandt mit der Papaya. Reife: Gelbe Schale Geschmack: Wie eine Mischung aus Erdbeeren, Papaya und Ananas. Sehr saftig. Nährwert: 100 g = 23 kcal (96 kjoule). Hoher Vitamin-C-Gehalt, Calcium, Phosphor und Papain. Das Ferment neutralisiert zuviel Magensäure und fördert die Verdauung. Frucht waschen, dann quer in Scheiben oder längs in Streifen schneiden. Rohverzehr mit Zucker und Honig oder Orangensaft. Zu Obstsalat. Ist aufgrund der Enzyme ein hervorragender Fleischzartmacher.

 


Babettli

 

Kleines, besonders zartes und schmackhaftes Stück aus dem Stotzen des Rindes.


Baby-Ananas

 

Ideal für alle, denen die normale Ananas zu groß ist. Die "kleine" Ausgabe der Ananas wird aber auch oft aus dekorativen Gründen gekauft. Obstsalat, Eis und andere Desserts lassen sich auf Baby-Ananas-Hälften effektvoll servieren. Anbaugebiet: Südafrika Form und Farbe: Wie die große Ananas, die Schale ist jedoch goldgelb. Reife: Wird grundsätzlich reif geerntet, da sie per Luftfracht importiert wird. Geschmack: Noch süßer und aromatischer als die große Ananas.


Baby-Bananen

Eine kleine Züchtung der Banane mit besonders intensivem Bananengeschmack - köstlich aus der Hand, aber auch zubereitet lecker: süß oder pikant, kalt oder warm. Anbaugebiete: Kolumbien, Thailand, Malaysia Form und Farbe: Kleine Bananenfinger. Gelbe Schale mit leichten, schwarzen  Flecken. Geschmack: Sehr süß und aromatisch Nährwert: Vitamin A, B und C sowie Calcium. Kochsalzarm, leicht verdaulich, als Diabetikerkost geeignet. Behandlung /Verwendung: Schälen und roh essen. Als Zutat in Salaten. Zu Eis, im Milchshake, flambieren.


Bacardi Cola

Den Rum über einige Eiswürfel im Longdrinkglas gießen und langsam mit der Cola auffüllen. Dann die Limonen/Zitronenscheibe mit ins Glas geben. Spezieller weißer herb-trockener Rum aus Martinique oder Puerto Rico, auf 40 Vol% Alkoholgehalt herabgesetzt. Auch eine dunkle, aromatische Rumsorte wird unter dieser Bezeichnung vertrieben. Verwendung insbesondere für Cocktails und LongdrinksRum ist ein Destillat aus Zuckerrohr, das aus der Karibik stammt. Es wird jedoch (im Gegensatz zum Cachaça) meist nicht der frische Zuckerrohrsaft, sondern Zuckermelasse vergoren. Um die Zuckermelasse zu gewinnen, verkocht man den frischen Zuckerrohrsaft. Beim anschließenden Abkühlen kristalisiert sich der Rohrzucker aus und es bleibt die dickflüssige Melasse übrig. Seine Farbe erhält Rum durch die Lagerung in Fässern (meist sind das Eichenfässer). Weißer und brauner Rum unterscheiden sich lediglich in Ihren Lagerungszeiten und in der Holzart des Fasses. Beim Kauf von Rum sollte man unbedingt auf seine Bezeichnung achten. Es wird zwischen "Original Rum", "Echten Rum", "Rum-Verschnitt" und "Kunst-Rum" unterschieden. "Original Rum" wird importiert und unverändert verkauft. "Echter Rum" wird verdünnt (um seinen Alkoholgehalt zu reduzieren). Der oftmals günstige "Rum-Verschnitt" ist ein Gemisch aus Wasser, Neutralalkohol und Rum. Der Rumanteil muss dabei nur 5%(!) betragen. "Kunst-Rum" ist ein Rumimitat. Die Geschichte des Rums geht wahrscheinlich auf das 17. Jahrhundert zurück. Vermutlich haben holländische Siedler auf den Antillen als Erste Zuckerrohr destilliert. Das Zuckerrohr wurde ursprünglich von Christoph Kolumbus 1494 in die Karibik gebracht. Der Alkoholgehalt von Rum liegt typischerweise zwischen 37,5% und 80%.


Baccalà, bacalao

 


"Stockfisch; in Salz eingelegter, getrockneter Fisch, meist Kabeljau


 

Bachforelle


Stein- oder Schwarzforelle, Süßwasserfisch, Gebirgsbachspezialist, mit roten und schwarzen Punkten an den Seiten, bis zu 40 cm lang und 3 kg schwer


Bachsaibling


lachsverwandter Süßwasserfisch, dunkel-oliver Rücken, in Größe und Geschmack der Bachforelle ähnlich


 Backen      

 

 

Beim Backen werden Aufläufe, Soufflés, Fisch, Kuchen, Brot und Gebäck im Backofen bei trockener Hitze gegart. Die Gerichte werden dabei mehr oder weniger stark gebräunt und erhalten eventuell eine schöne Kruste wie Aufläufe oder Brote. Je nach Beschaffenheit der Teige oder der Lebensmittel schwankt die Backtemperatur zwischen 150 und 250 Grad.

 

Bei vielen Backöfen kann man wählen zwischen dem Garen mit Umluft oder dem Backen mit Unter- und Oberhitze. Bei Umluft wird die erhitzte Luft durch den Backofen gewirbelt.

 

Das Gericht gart gleichmäßig, trocknet aber schneller aus.

 

Beim Backen wird ein Nahrungsmittel mit entsprechender Hitze im Backofen oder in der Pfanne im Fett gar gemacht und gleichzeitig gebräunt. Das Backen in der Pfanne unterscheidet sich vom Braten dadurch, dass die Speise vor allem rascher gar werden soll. Backdauer und Temperatur richten sich stark nach dem Backgut und müssen entsprechend angepasst werden. Besonders bei grösserem Gebäck ist am Ende jeweils eine Backprobe zu machen.

  • Backpulver

    • Auflockerungsmittel für Gebäck. Unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wärme entwickelt sich Kohlendioxid, wodurch der Teig aufgeblasen resp. gelockert wird.

 

 

 

 

 

 

 Backhähnchen > Backhenderle > Wiener Backhähnchen      

 

 

  • Zutaten: 4 Personen

  • 1 großes oder 2 kleinere Hähnchen

  • Salz Schwarzer Pfeffer

  • 1 – 2 Eier Mehl

  • Semmelbrösel oder Paniermehl

  • Reichlich Öl oder Kokosfett zum Ausbacken

  • 1 Bund Petersilie

  • 1 Zitrone Frisches, oder aufgetautes Hähnchen gut waschen, etwas abtrocknen.

    • Von oben angefangen die Haut so gut wie möglich abziehen. Hähnchenschenkel abschneiden, das restliche Hähnchen in etwa gleich große Stücke teilen, dabei soviel wie möglich von den Knochen befreien. Ringsum mit Salz und Pfeffer bestreuen. Drei Teller bereit stellen. In das erste Mehl, das zweite verquirltes Ei mit etwas Salz, in das dritte Semmelbrösel geben. Jetzt wie bei einem paniertem Schnitzel die Hähnchenteile zuerst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in Semmelbrösel wälzen, dabei die Brösel etwas andrücken , damit sie nachher beim Backen nicht so abfallen und im heißen Fett verbrennen. Reichlich Öl, entweder in einer Friteuse oder tiefen Pfanne erhitzen, die Fleischstücke sollten darin etwas schwimmen. Bei mittlerer Hitze 6 Minuten auf jeder Seite (Wecker stellen) langsam goldbraun ausbacken. Die fertigen Backhähnchenteile aus dem Fett heben, auf einer Lage Küchenpapier abtropfen lassen und auf einer vorgewärmten Platte im Backofen bei 50° C warm halten. So fort fahren, bis alle Hähnchenteile ausgebacken sind. Die Petersilie waschen, in Küchenpapier trocken tupfen und am Schluss ganz kurz im heißen Fett kross frittieren. Auf die Backhähnchen legen und alles heiß servieren. Mit Zitronenspalten

 

 

 

 Backrezepte      

 

aus der sehr guten Homepage
http://www.swr.de/grossmutter/rezepte/backen.html

 

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bähen Gebäck dünnlagig oder in Würfel schneiden und anschliessend ohne Fett im Ofen trocknen.
Bain marie siehe unter Wasserbad
Baiser Gebäck aus gezuckertem Eischnee, das mit Obst und Schlagrahm gefüllt oder zerbröckelt unter Schlagrahm und Crèmes gemischt werden kann.
bardieren Belegen von Fleisch mit Scheiben von dünn geschnittenem Speck, um das Austrocknen zu verhindern. Man bardiert mageres Fleisch (z.B. Filet oder Rouladen), Wild und Wildgeflügel. Zartes Fleisch serviert man am Ende ohne den Speckmantel, Wild traditionell mit der Umhüllung.
Bâtonetts Gemüsestäbchen ca. 3-4 cm lang
Béchamel Sauce
begiessen z.B. Begiessen eines Bratens (frz.: aroser)
Beignets Obststückchen (z.B. Apfelscheiben), die mit Teig umhüllt und ausgebacken werden (Rezepte siehe hier...).
Beilage Beilage, Umlage, Einlage in Suppen, Saucen etc.
beizen siehe unter Marinieren
bestreuen Mit Salz, Mehl oder Zucker bestreuen
beträufeln Mit etwas Flüssigkeit benetzen (z.B. Zitronensaft)

 

 

 Bäckerin Art      

 

Die Zubereitungsart findet sich vor allem für Lamm, Hammel und Schwein: Rohe Kartoffelscheiben werden mit Zwiebeln in der Jus  des Fleisches geschmort, die Sauce bekommt so einen kräftigeren Geschmack, nachdem man sie durchpassiert hat.


 

 

       

Baden Württemberger Spezialitäten

  • Badische Schneckensuppe

  • Badische Staatsbrauerei Rothaus

  • Badischer Wein

  • Flammkuchen

  • Gaisburger Marsch

  • Kässpätzle

  • Kirschenmichel

  • Kirschwasser

  • Knauzen

  • Laugenbrezel

  • Maultaschen

  • Rehrücken

  • Baden-Baden

  • Saure Kutteln

  • Schwarzwälder Kirschtorte

  • Spätzle

  • Schupfnudel

  • Trollinger

  • Württemberg (Weinanbaugebiet)

  • Wurstsalat

 

       
  • Baeckeoffe  Elsässischer Fleischeintopf in der Tonschüssel serviert

  • Bagna caudaPikante, warme Sauce aus Anchovisfilets, Olivenöl und Knoblauch, die als Dip zu rohem Gemüse serviert wird.

  • Bagoss kräftig riechender, aromatischer Hartkäse aus entrahmter Kuhmilch

 

 

 

Bain-marie


Wasserbad zum Heißhalten von zum Beispiel Saucen. Wasserbad mit durchlöchtertem Einsatz, das den Zweck hat, Gefäße mit Saucen oder Gerichten aufzunehmen. So werden fertige Gerichte warmgehalten ohne anzubrennen, zu gerinnen oder zu kochen. Auch empfindliche Saucen werden im Wasserbad aufgeschlagen. Bain-marie-Casserolle> Diese Edelstahlkasserollen sind säureunempfindlich und beeinträchtigen den Geschmack nicht. Sie gehören zum Warmhalten der Gerichte ins Bain-marie.


Baisers


Eiweiß, mit Zucker vermengt, wird steif geschlagen und auf ein Blech gespritzt. Die Halbkugeln werden im Ofen getrocknet und anschließend ausgehöhlt. Als süßes Dessert üblich.


Ballaststoffe

Sind Nahrungsbestandteile, die der Körper nicht aufnehmen kann und unverdaut wieder ausscheidet. Es gibt lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Lösliche Ballaststoffe sorgen im Dünndarm für eine verzögerte Resorption von Nährstoffen und regulieren den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Unlösliche Ballaststoffe fördern die Verdauung, indem sie die Darmmotorik anregen.


Baldon


Blutwurst mit Pinienkernen, Sultaninen und Zitronenschale gewürzt


Ballottine


kleine schnittfeste Roulade


Bamberger Hörnchen


gekrümmte, festkochende Kartoffelsorte mit viel Aroma.


Bambussprossen

Die knackigen Bambussprossen sind bei uns hauptsächlich konserviert in Dosen oder Gläsern erhältlich, wobei sie bereits in unterschiedlichen Formen (in Streifen, in Scheiben oder Bambusspitzen) hergestellt sind. Für Suppen sollte man vorzugsweise die dünnen Bambusstreifen verwenden, für Gerichte sind Bambusscheiben ideal.


Bananen

Herkunft: Tropen > Kochbananen sind in den Produktionsländern ein Grundnahrungsmittel und dienen dort als Kartoffelersatz. Die Früchte sind kantiger und nahezu doppelt so groß als die bei uns bekannten herkömmlichen Bananen. Die Farbe der Schale ist je nach Sorte grün, gelb, rot oder violett und gibt keinen Hinweis auf den Reifegrad, da Kochbananen im Rohzustand nicht reifen. Kochbananen verfügen über einen geringen Kochsalzgehalt und einen sehr hohen Kaliumgehalt. Außerdem enthalten sie alle „Nerven"-Vitamine des B-Komplexes in reichlicher Form. Nährwert: 100g der Frucht enthalten rund 90 kcal. Kochbananen sind reich an Ballaststoffen und damit sehr verdauungsfördernd. Kochbananen können nicht nachreifen. Sie können Kochbananen einige Tage bei Zimmertemperatur lagern. Gekocht, gegrillt, als Brei zubereitet oder wie Bratkartoffeln in Scheiben geschnitten und zu „Pommes" oder „Chips" verarbeitet. Man isst sie zu Fleischspeisen, Fisch und Gemüse.  Würzen: Gewürzt mit Pfeffer und Zitronensaft bekommen Kochbananen eine besonders geschmackvolle, exotische Note. Schälen: Man schält sie, indem man zuerst die beiden Enden abschneidet und dann von vorne bis hinten anritzt und schließlich quer abschält Die Banane ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Aus ihrer Heimat Asien wurde die Bananenpflanze 1885 nach Europa gebracht.  Bananensplitt  > 1 Banane; Vanilleeis; Sahne; gehakte Mandeln; eventuell Schokoladen- oder Erdbeersirup 1. Banane schälen und längs in zwei Hälften schneiden. 2. Die Bananehälften auf einem Teller nebeneinander anrichten und in die Mitte das Vanilleeis geben. 3. Sahne schlagen und einen guten Löffel voll auf das Eis setzen. 4. Nach Geschmack Schokoladen- oder Erdbeersirup über die Sahne gießen und mit gehakten Mandeln bestreuen Bananenmilch > 1 Banane; 1 Kugel Vanilleeis; 1/4 L. Milch. Geben sie alle Zutaten in einen Mixer und mixen sie alles gut durch. Schütten sie die Milch in ein hohes Glas und servieren sie diese mit einem Trinkhalm.


Bandnudeln mit Pilzen und Huhn

 

Zutaten für 2-3 Portionen: 250 g Tagliatelle, 1 Maggi Gourmet Pilzrahmsauce, 1/8 l Milch, 1 EL Butter, 150 g Hühnerbrustfilet, 1 EL Tomatenmark, 1/16l Schlagobers, Basilikumblättchen zum Garnieren, Salz Zubereitung:
Die Tagliatelle in reichlich Salzwasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit das in feine Streifen geschnittene Hühnerfilet in heißer Butter anbraten. Das Tomatenmark beigeben und kurz mitrösten. Mit 1/8 l Wasser und der Milch aufgießen, die Pilzrahmsauce einrühren und nach dem Aufkochen 5 Min. auf kleiner Flamme kochen lassen. Zum Schluss Schlagobers einrühren und die gut abgetropften Nudeln darunter mischen. Mit Basilikumblättchen bestreut servieren. Als Beilage empfehlen wir Blattsalate.

 


Banon


Berühmter Ziegenkäse aus Banon in der Hochprovence, der mit Marc de Provence, einem Tresterschnaps, benetzt und zum Ausreifen in ein trockenes Kastanienblatt gewickelt wird.


Bar

 

Vitamindrinks und Erfrischungsgetränke füllen den Flüssigkeitsverlust auf. Ein Getränk an den meist gemütlichen Sauna-Bars mit Bistrotischen und der Wasserhaushalt des Körpers kommt wieder ins Gleichgewicht. Wenn sich Wasseraufnahme- und -abgabe die Waage halten, befindet sich der Wasserhaushalt des Körpers im Gleichgewicht. Um dieses aufrecht zu erhalten, sollte man täglich mindestens einen Liter trinken. Es empfiehlt sich jedoch 1,5 - 2,5 Liter am Tag zu trinken, um Austrocknung und damit Kreislaufschwäche vorzubeugen sowie Schadstoffe aus dem Körper auszuschwemmen, bevor sie sich beispielsweise in Gelenken ablagern. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf ist von Größe und Gewicht sowie klimatischen Bedingungen abhängig.


Barbarin Ente


Die Barbarie Ente ist eine besondere Zuchtform aus Wild- und Hausenten. -  Barberie-Ente französische Kreuzung zwischen Flugentenweibchen und wildem Erpel mit rotem, besonders magerem, würzigem Fleisch.


Barbe

Süßwasserfisch, in ganz Europa verbreitet, Karpfen-ähnlich, hat seinen Namen von den vier Barteln an der Oberlippe, 45 bis 90 cm lang und bis 8 kg schwer, sehr grätenreich


Barbecue


Auf dem Rost gebratenes Fleisch, das mit einer besonders scharfen Sauce serviert wird.


Barde

 

Eine dünne Speckscheibe zum Umwickeln von Fleisch, das gebraten oder gedünstet werden soll.


Bardieren

 

Vor allem Geflügel, mageres Fleisch oder Wild mit dünnen Speckscheiben umwickeln, um so ein Austrocknen beim Zubereiten zu verhindern. Diese Methode ist besser als Spicken, da die Fleischfasern nicht verletzt werden. > Zum Braten bestimmte Fleischstücke mit Speckscheiben belegen und binden (Wild und Geflügel).
 


Bärlauch

 

intensiv nach Knoblauch riechendes Wildgemüse. Bärlauch gehört zur weit verzweigten Familie der Zwiebeln und ist im Aroma dem Knoblauch ähnlich, nur milder. Die in Europa und Nordasien beheimatete Pflanze gedeiht in schattigen, feuchten Wäldern und wird nur selten kultiviert. Ihr knoblauchartiger Duft passt zu zahlreichen Gerichten wie z.B. zu Fleisch, Fisch, in Suppen und Salate. Die lanzettförmigen Blätter sollten möglichst frisch verarbeitet werden.


Baron

 

Bezeichnung für den Rücken eines Tieres, der im Ganzen gebraten und serviert wird. Baron of beef (Baron de boeuf): der ganze Rinderrücken mit Lende und Filet; Baron de mouton: ganzer Hammelrücken, einschließlich Keulen; Baron d´agneau: Lammrücken mit Keulen. > Der Rücken (Karree) und die beiden Keulen eines Lammes an einem Stück gebraten.


Barrique

 

Eichenfaß mit 225 Liter Fassungsvermögen, das vor allem beim ersten Befüllen vielfältige Aromen, z.B. Vanilletöne, an den Wein abgibt. Der Einsatz von Barriques ist aber nur bei überdurchschnittlichen Weinqualitäten sinnvoll.


Basilikum

 

Die krautartige Gartenpflanze, deren Blüten und Blätter intensive Würzkraft besitzen, stammt aus Ostasien. Heute wird Basilikum zunehmend frisch verwendet, und zwar vorwiegend zu Gerichten aus der italienischen Küche (z. B. Mozzarella mit Tomaten, Pizza), zu Fisch- und Fleischgerichten, aber auch als Salatgewürz. Es gibt etwa 60 Sorten der einjährigen Pflanze, die bis zu 50 cm hoch werden kann. .Geschmack
Das Aroma der Pflanze ist würzig, sein Geschmack pfeffrig-kühl und leicht scharf. Verwendung. Die ätherischen Öle des Basilikums liefern eine so breite Aroma- und Geschmackspalette, dass man es beinahe als Allzweckgewürz in der Küche bezeichnen könnte. Besonders gut harmoniert es aber mit Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln und Oliven. Für vegetarische Gerichte mit Auberginen, Zucchini und anderen mediterranen Gemüsesorten wird es gerne eingesetzt. Es belebt aber auch Nudelsaucen, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Schweinefleisch. Eine Hauptrolle spielt es natürlich im Pesto, der typisch italienischen Paste aus Basilikum, Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl. Einige Basilikum-Sorten werden sogar für Desserts und Getränke verwendet. Gerebeltes Basilikum sollten Sie im Gegensatz zu frisches für alle Speisen einsetzen, denen Sie ein besonders intensives Basilikum-Aroma verleihen möchten. Suppen, Marinaden, Eintöpfen, Nudelgerichten oder auch Fischgerichten geben Sie mit gerebeltem Basilikum eine italienische Note Bewahren Sie gerebeltes Basilikum kühl, trocken und dunkel auf, so hält es sich mehrere Monate. Basilikum harmoniert gut mit Salbei, Knoblauch, Rosmarin, Oregano und Thymian. Gerebeltes Basilikum entfaltet sein volles Aroma, wenn es in etwas Flüssigkeit ziehen kann. Dressings, Saucen oder Kräuterquark gibt es die richtige Würze. Basilikum nicht mitkochen lassen! Es verliert sonst schnell sein Aroma. Getrocknetes Basilikum sollten sie jedoch 5 Minuten vor dem Servieren zu den Speisen geben.


Basilikumbutter

 Beurre au basilic.


Basmati-Reis


Der Basmati-Reis aus dem Norden von Indien ist einer der besten Reissorten und besticht durch sein feines Aroma sowie seiner Beschaffenheit als langkörniger Reis.


Bavaroise

 

Die Bavaroise à la crème, die Bayrische Creme, ist eine kalte Süßspeise, die in der Menüfolge gern zwischen Fisch und Fleisch, vor allem aber als feine Nachspeise gereicht wird. Es ist eine geschlagene Creme aus Milch oder Sahne, Zucker, Eigelb und Gelatine, die nach dem Erkalten mit Schlagsahne vermischt, auf Eis gestockt und gestürzt wird. Wichtigste Geschmacksvariante sind: Haselnuß, Maraschino, Mokka und Apfel.


Bayonner Art

 

Gehackter Bayonner Schinken mit Makkaroni als Beilage.


Bauernkrapfen

Für ca. 25 Krapfen: 1 kg glattes Mehl 4 ganze Eier 3 Esslöffel Rum 2 Esslöffel Öl 1 Esslöffel Schnaps 1 Esslöffel Zucker 1 Handvoll Salz ca. ¾ l Milch 1 Germ Schweineschmalz Teig: Mehl, Salz in Teigschüssel geben, wegstellen. Dampfl anrichten: Germ, Zucker, lauwarme Milch in Schüssel geben; 5 - 10 min. "Gehen lassen"; Eiermischung zubereiten: ganze Eier in Schüssel aufschlagen, Rum, Öl, Schnaps dazumischen, mit Mixer aufschlagen und heiße Milch dazugeben. Das inzwischen fertige Dampfl in die Teigschüssel geben und die Eiermischung mit einem Kochlöffel vorsichtig darunterheben; den Teig solange schlagen bis er glatt ist und Blasen wirft - ca. 20 min "gehen lassen"; aufgegangener Teig wird mit Löffel ausgestochen, auf bemehltes Leinentuch gelegt, in der Hand zu Krapfen gedreht - diese Krapfen müssen wiederum 10 min zugedeckt rasten; nach ca. 10 min bäckt man sie in heißem Fett (Schweineschmalz) heraus


Bayerische Brezn

Brezn sind ein Laugengebäck. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und Größen, meist mit grobem Salz bestreut. Alternativ können aber auch Mohn, Sesam und Kürbis- oder Sonnenblumenkerne verwendet werden. Die Brezn ist ein Weizenhefegebäck mit einem Gewicht von 50 bis 250 g. Die Kruste der Brezn ist dünn, kastanienbraun und glänzend gebacken. Der Teig dagegen ist saftig, zart und hell. Die Brezn ist ein fester Bestandteil der bayerischen Brotzeitkultur. Zudem ist sie eine unverzichtbare Beilage zur Weißwurst und zum Leberkäse. Die Brezn ist in ganz Bayern verbreitet. Die Brezn gibt es schon sehr lange, allerdings nicht in der Form in der wir sie heute kennen. Sie ist ein Gebildebrot und hat wohl ihren Ursprung in dem römischen Ringbrot, welches als Abendmahlsbrot diente. Das Ringbrot gab es besonders in Klöstern. Zunächst entstand daraus eine abgewandelte Form bei der ein Arm, ähnlich einer Sechs, über den Ring hinausragte. Den Schritt zur heutigen Brezn stellte das Aneinanderführen und Verbinden zweier einarmiger Brezn dar. Entstanden war die Brezn, wie wir sie heute kennen. Ihr Name verweist über das althochdeutsche „Brezitella“ auf das lateinische „brachiatellium“, welches etwa mit „Ärmchen“ zu übersetzen wäre: Die Brezn symbolisiert zum Beten verschränkte Arme. Sie war ein besonderes Festtagsgebäck und wurde zum Neujahrstag, zum Palmsonntag oder zum Erntedankfest gebacken. Da es in Süddeutschland besonders viele Klöster gab, ist die Brezel in Süddeutschland auch besonders verbreitet.
Weizenmehl, Wasser, Hefe, Kochsalz, Natrium-Carbonat, Fett. Bayerische Laugenbrezn enthalten weniger Fett (1,5 bis 3 %) als schwäbische Laugenbrezn (3 bis 5 %). Der Teig wird intensiv 4 bis 6 Minuten geknetet. Danach ruht er ungefähr 10 Minuten. Man teilt den Teig in Stücke und rollt sie zu einem Strang. Für die bayerische Form ist der Strang gleichmäßig dick, für die schwäbische Art laufen die Enden spitz zu. Der Strang wird nun zu einer Brezn geschlungen, wobei die Enden fest angedrückt werden müssen. Bei Temperaturen über 30 °C und einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit müssen die Brezn etwa eine halbe Stunde treiben. Dann werden sie bei guter Luftzufuhr 10-30 Minuten gekühlt. Nun taucht man sie auf einem Gitter kurz in Natronlauge. „Breznlauge“ ist eine Natronlauge, deren Anteil an Natriumhydroxid auf unter 4 % verdünnt ist. Schwäbische Brezn werden in der dicken Mitte längs eingeschnitten, Bayerische schneidet man nicht ein. Die Brezn werden anschließend mit Salz bestreut. Bei einer Temperatur von 230 bis 240 °C müssen die Brezn 12 bis 16 Minuten backen. Nach dem Backen müssen Laugenbrezn gut auskühlen und trocken aufbewahrt werden, weil sonst die dünne salzige Kruste Wasser besonders anzieht.


Bayerische Küche

Die bayerischen Köche haben die Klischees von Weißwurst und Leberkäse längst gesprengt. Auf den Gast warten vielfach kreative Weiterentwicklungen der traditionellen Küche oder ihre Vervollkommnung.  Was auch immer man über die bayrische Küche denken mag, eins muss man ihr zugestehen: sie ist sehr üppig, getreu dem alten Spruch "Wenig braucht's net sein, wann's nur guat is" (wenig braucht es nicht sein, wenn es nur gut ist). So muss mach einer, der die bayrischen Spezialitäten ausprobiert, eine gehörige Portion Appetit mitbringen, um nicht zu früh aufgeben zu müssen. In Bayern kennt man - neben den "importierten" Speisen - natürlich noch die traditionellen Spezialitäten wie Kümmelfleisch, gebratene Kalbshaxen oder allerlei Sorten von Sulzen (Aspik oder Sülze). Und wer hat nicht schon einmal etwas von Dampfnudeln, Pichelsteiner, Leberkäse oder Weisswurst gehört. Überraschenderweise spielen Kartoffeln in Bayern eine eher untergeordnete Rolle - ein Spruch beschreibt , dass Kartoffeln erst dann gut sind, wenn sie zuvor von Schweinen verspeist worden seien. Dafür hat der Käse aus Bayern, genauer: dem Allgäu, einen sehr guten Ruf. Insgesamt ist das Bundesland "gesegnet" mit einer unglaublichen Reserve an frischen Zutaten. Bayern ist immer noch das größte Agrarland Deutschlands. Aus diesem Grund werden Fleischspeisen auch bevorzugt gekocht, wobei es auffällt, dass es wie kaum in einer anderen Gegend eine Unmenge an Rezepten für Innereien gibt.

Backwaren: Allerseelenzopf Augsburger Zwetschgendatschi Auszogne Bamberger Hörnla Bavesen Bayerische Backerbsen Bayerische Brezn Blasiusbrote Blöcher Braada Kung Chamer Kampl Coburger Schmätzchen Dettelbacher Muskazine Dinkelsbühler Schneckennudel Eierweck Fränkische Küchle Fränkischer Hutkrapfen Fränkischer Zwiebelkuchen Geschnittene Hasn Hasenöhrl Hollerküachl Käsmatteblaaz Kletzenbrot Krätzaweckla Lindauer Butschelle Mehlkuchen Memminger Mau Münchener Apfelstrudel Münchner Mundsemmel Nonnenfürzchen
Nürnberger Eierzucker Nürnberger Lebkuchen Prinzregententorte Rahmblaaz Rhiemisches Weckerl Rieser Bauerntorte Rohrnudeln Schneeballen Schuchsen Schwäbische Seelen Straubinger Agnes-Bernauer-Torte Urrädla
Wachsstöcke Zwetschgenschmie

Bier: Bamberger Rauchbier Bayerische Fastenstarkbiere Bayerisches Bier Braunbier Dinkelbier Eisbock Hofer Bier
Hofer Schlappenbier Kulmbacher Bier Mainfranken-Bier Münchner Bier Münchner Oktoberfestbier Radler Reuther Bier Rieser Weizenbier Russ Ungespundetes Kellerbier Weißbier Zoigl-Bier Zwickelbier

Erdäpfelprodukte: Adöpfeldätscher Bauchstecherl Bröselhafer Erdäpfel-Kas

Fisch: Aischgründer Karpfen Chiemsee-Fischwürst Dinkelsbühler Karpfen Donauzander Fränkischer Karpfen
Kretzer Lechtalforelle Meefischli Oberpfälzer Karpfen Renke Rhönforelle Saibling Steckerlfisch

Fleischgerichte: Altmühltaler Lamm Balzheimer Bamberger Blaue Zipfel Bayerische Bierwurst Bayerische Gelbwurst Bayerischer Leberkäse Bayerisches Rindfleisch Bofflamot Coburger Bratwurst Coburger Kernschinken
Fränkische Bratwurst Fränkischer Sauerbraten Fränkischer Zwetschgenbahmes Griebenschmalz Hofer Wärscht Juralamm Krautwurst Mainfränkische Meterbratwurst Milzwurst Münchener Kronfleisch Münchner Weißwurst Murnau-Werdenfelser Niederbayerisches Schwarzgeräuchertes Nürnberger Rostbratwurst Oberpfälzer Bauernseufzer Paartaler Bauernschinken Regensburger Rhönschaf Rieweskuche Saures Lüngerl Schweinfurter Schlachtschüssel Stabenwürste Surhaxe Tellersülze Weißer Presssack Wellwurst Wollwurst

Käse: Allgäuer Bergkäse Allgäuer Emmentaler Bayerischer Blauschimmelkäse Bayerischer Edelpilzkäse Bayerischer Limburger Bayerischer Romadur Bayerischer Topfen Kochkäs Obazda Quärkla Schichtkäse Steinbuscher Weißlacker
Ziebeles-Käs

Bayerischer Obatzter Angemachter Camembert mit Radieschensalat und Roggenmischbrot Zutaten für zwei Personen 2 Camembert 1 1/2 EL Butter 1 1/2 EL Sahne 2 EL Creme fraîche 1/2 Zwiebel rot 1 EL Schnittlauch 1/2 Schale Kresse 10 Radieschen 1 TL Paprikapulver 4 Scheiben Roggenmischbrot 1/2 EL Rapsöl 1/2 EK Weinessig 1 TL Kümmel Jodsalz, Pfeffer 2 Kapuzinerkresse-Blüten Vorbereitung Zwiebel schälen, eine Hälfte Ringe schneiden, die andere Hälfte in feine Würfel schneiden. Radieschen waschen, Grün entfernen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Schnittlauch fein schneiden; Kresse abschneiden. Zubereitung Radieschen mit etwas Öl, Weinessig, Schnittlauch anmachen und mit Jodsalz und Pfeffer würzen. Camembert mit zwei Gabeln gut zerdrücken, Butter und Creme fraîche zugeben, gut einarbeiten. Etwas Sahne unterheben, Zwiebeln, Paprikapulver, Kümmel und Schnittlauch hinzufügen, mit Jodsalz und Pfeffer würzen und nochmals gut durcharbeiten. Löffel in warmes Wasser tauchen, von der Käsemasse schöne Nocken abstechen und auf einem flachen Teller anrichten. Anrichten Zwiebelringe über dem Käse (Obatzter) verteilen, Radieschensalat daneben anrichten. Brotscheiben anlegen und obenauf mit Kapuzinerkresse garnieren.

Gemüse + Früchte: Abensberger Spargel Bad Reichenhaller Salz Bamberger birnenförmige Zwiebel Bamberger Hörnla Bayerische Gewürzgurken Bayerische Kartoffel Bayerische Pfifferlinge Bayerische Rübe Bayerische Steinpilze Bayerischer Meerrettich Bayerischer Radi Bayerischer süßer Senf Bayerisches Streuobst Bayrisch Kraut
Bodenseeapfel Erlanger Morgentauspargel Fränkische Süßkirschen Fränkischer Spargel Fränkisches Hiffenmark
Gartenmelde Hallertauer Hopfen Hersbrucker Hopfen Hopfensprossen Jakob Fischer Lallinger Obst Rottaler Apfel
Schneiders späte Knorpel Schrobenhausener Spargel Spalter Hopfen Süßholz

Suppe:  Produkt Brotsuppe Hochzeitssuppe Leberknödelsuppe Metzelsuppe Pichelsteiner Riebelesuppe Rumfordsuppe

Teigwaren + Knödel: Coburger Kloß Dampfnudel Deggendorfer Knödel Fränkische rohe Klöße G´wichste Holledauer Teigknödel Holzerschmaus Hutzelklöß Kässpätzle Leberknödel Leberspätzle Niederbayerische Teigknödel Rupfhauben Schupfnudeln Schwäbische Krautkrapfen Schwäbische Maultaschen Semmelknödel Spätzle


Bayonner Schinken


Herkunft: Südwesten von Frankreich  Besonderheiten: Behandlung mit Steinsalz Mindest-Reifezeit, Trocknung: 180 Tage luftgetrocknet Geschmacksrichtung: goldene Farbe, intensiver Duft Schutzbezeichnung: geschützte geografische Angabe


Bazott


wohlschmeckender Weichkäse aus Schaf- und Kuhmilch


Béarnaise


Die Béarner Sauce wird ebenso wie die Sauce (siehe) hollandaise, zu den warmaufgeschlagenen Saucen gezählt. Mit Estragonessig, Schalotten und Pfefferkörnern wird eine (siehe) Reduktion gemacht, dann kommt Weißwein, Eigelb und Butter dazu. Im Wasserbad zu einer glatten Sauce verarbeiten, Estragonblätter hinzufügen.

Béarnaise-Sauce sämige, aufgeschlagene Buttersauce mit Eigelb, Schalotten, Estragon- oder Weinessig, Weißwein, Kräutern, Pfeffer und Salz.


Becc


kleiner Käse mit kräftigem Schafaroma, bei Kennern beliebt


Béchamel


Die Sauce béchamel zählt zu den sogenannten Grundsaucen, die in zahlreichen Ableitungen immer wieder variiert werden. In diesem Fall Mehlschwitze mit viel Milch, Kalbsbrühe und Kräutern einkochen.

Béchamel-Sauce Grundsauce aus Butter - cremige, weiße Sauce aus Mehl, Butter und Milch, gewürzt mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Muskat. > Mit Milch zubereitete weiße Sauce.
 


Beefsteak

Kluftsteak, Beefsteak. Das Kluftsteak oder Beefsteak wird üblicherweise aus der Oberkeule vom Rind geschnitten. Dazu schneidet man etwa 2 bis 3 Zentimeter dicke, ca. 200 Gramm schwere Scheiben aus dem Fleisch der Oberkeule. Das Kluftsteak eignet sich zum Kurzbraten und zum Schmoren.


Beeren


Beifuß

Diese europäische Gartenpflanze hat aromatische Blätter und Blüten, vor allem Aalgerichte und Gänsebraten werden damit gern gewürzt. Beifuß ist ein Verwandter des Wermuts. Die Staude gehört zur Familie der Korbblütler und wird bis zu 2 m hoch. Geerntet werden die Rispen mit den noch geschlossenen Knospen. Die Blätter werden abgezupft, weil sie zu bitter schmecken. Herkunft Beifuß stammt aus den Steppen Russlands. Schon im frühen Mittelalter war er eine sehr geschätzte Würzpflanze und noch im 18. Jahrhundert war er so verbreitet, wie heute Petersilie. Zu Unrecht ist Beifuß in Vergessenheit geraten, denn kaum ein anderes Gewürz entfaltet bei einer derart niedrigen Dosierung ein so intensives Aroma. Geschmack Das intensive Aroma des Beifuß ist aromatisch frisch und leicht bitter. Verwendung Schon der Volksname „Gänsekraut“ sagt, dass Beifuß früher vor allem zum Würzen von Gänsegerichten verwendet wurde. Ideal ist er aber auch in allen üppigen Gerichten, wie Aal, Schmalz, Hammelfleisch, Schweinefleisch, Wildschweinbraten, Saucen und Mayonnaisen. Typisch ist er für Eintopfgerichte, Weißkohl, Wirsing, Möhren, Rüben, kräftigen, gemischten Salaten aus Kartoffeln, Nudeln und Fleisch und zu Eiergerichten mit Speck oder Schinken. Auch für Seifen und Parfümartikel wird er verwendet. Neben frischem Beifuß eignet sich das getrocknete und gererebelte Kraut vor allem zum Würzen von klassischem Gänsebraten und Fleischeintöpfen. Beifuß sollten Sie immer mitgaren lassen! Das Gewürz kann sein Aroma erst durch die Hitze richtig entfalten. Beifuß verfeinert nicht nur den Geschmack Ihrer Schmalzbrote, sondern fördert auch ihre Bekömmlichkeit. Das Gewürz eignet sich deshalb gut zu allen fetten Fleisch- und Fischgerichten.
Mit getrocknetem und gemahlenem Beifuß schmecken Sie Ihre Bratensaucen besonders herzhaft ab.
Beifuß hat einen intensiven Eigengeschmack, Sie können ihn jedoch gut mit Zwiebel, Pfeffer oder Knoblauch kombinieren.


Beignet


Vor allem als warme Vorspeisen finden Beignets Eingang in die Menüfolge: Am häufigsten dürften gebackene Hirnkrapfen, gebackene Käsekrapfen und gebackene Sardinenkrapfen sein. Als Dessert sind Apfelbeignets (Apfelkücherl) sehr beliebt. Ein Beignet wird immer von Back- oder Brandteig umgeben und ist im Fett schimmernd gebacken. Beignet Krapfen > In Backteig getauchtes, in Fett ausgebackenes Obst und Gemüse.


Beisl

 

Ein echtes Beisl geht nicht unter - Basis allen Essens in Wien aber ist das "Beisl", das kleine Gasthaus am Eck, in dem man ein "Seidl" (0,3 l) Bier oder ein "Achterl" (Wein) trinkt, ein Gulasch oder ein Beuscherl

Beuscherl bekommt, so wie es sich gehört. Das Beisl - der Begriff kommt aus dem Jiddischen und bedeutet in etwa "kleines
Haus" - ist zwar eine Art demokratische Institution und wird auch von allen geliebt, dennoch verschwanden die meisten dieser Lokale in den letzten zwanzig Jahren. Um diejenigen, die übrig blieben, entwickelte sich dann dafür eine Art Kult und urige Lokale wie der "Bauer Gustl ", der "Gmoa-Keller", der "Herkner" oder "Zum Scherer" zählen heute zu den frequentiertesten Plätzen der Stadt. Und das Schnitzel-Mekka Wiens, der "Figlmüller", mit den größten und dünnsten Schnitzeln der Stadt, bedient seine Gäste bereits in drei Lokalen: Von Schnitzeln kann man eben nie genug haben, vor allem von solchen. Prominenz und Business delektiert sich in diesen Lokalen an mehr oder weniger derber Hausmannskost genauso wie Stammtischrunden. Und auch neue Beisln kamen wieder dazu, von jungen, ambitionierten Köchen übernommen, die sich hier auf die Suche nach einer verfeinerten, modernisierten Wiener Küche machen, die ihren Wurzeln aber dennoch treu bleibt: Der stimmungsvolle und stets gut gebuchte "Grünauer" ist da zu nennen, das Edel-Beisl "Schnattl" beim Theater in der Josefstadt, der unvergleichliche "Meixner" in Favoriten oder "Weibel`s Wirtshaus", in dem Patron Hans Weibel darüber hinaus eine schier unerschöpfliche Weinkarte bereithält.


Beize


Mischung aus Essig, Rotwein oder Buttermilch mit Kräutern und Gewürzen, in der Fleisch längere Zeit eingelegt wird, sei es, um es mürbe zu machen, sei es, um ihm einen bestimmten Geschmack zu geben, beispielsweise dem Sauerbraten. Beize wird im Gegensatz zur  Marinade nie mitserviert. > Beize/beizen Saure Flüssigkeit (Wein, Essig, Zitronensaft), angereichert mit Kräutern und Gewürzen, in der man Fleisch, Wild und Geflügel begrenzt haltbar, würziger und zarter machen kann.


Belegfrüchte


Mit diesen Früchten, die meist kandiert sind, werden Eis, Süßspeisen wie Kuchen oder Törtchen zur Verzierung belegt.


Bel Paese


halbfetter Schnittkäse, mild-säuerlich


Beluga


Größter Fisch der Störfamilie.


Beluga malossol

Der Laich des Beluga: Kaviar. »Malossol« bedeutet, daß dieser Kaviar ganz wenig gesalzen und daher eine echte Delikatesse ist.


Benediktiner Art

Garnitur für Fisch. Der in der Kruste gebackene Fisch wird mit Rahmsauce auf Stockfischmus angerichtet.


Bercy

Dies ist eine Garnitur, die sowohl im Zusammenhang mit Fleisch als auch mit Fisch verwendet werden kann. Zum Fisch wird die Bercy-Sauce gereicht: Vom (siehe) Fumet eines pochierten Fisches und von gehackten Schalotten wird eine Reduktion gemacht; (siehe) Sauce au vin blanc wird beigefügt, Butter und gehackte Petersilie untergemischt. Zum Fleisch wird Bercy-Butter gereicht: Feingehackte Schalotten und Rindermark geben dieser Butter den typischen Geschmack, als Beilage werden meist Kartoffelstäbchen geboten.


Bergna


kleine Schinken aus Schaf- oder Hammelfleisch


Berny

Eine Garnitur zu Wild: Kartoffelkroketten mit Trüffeln, Linsenmus in Törtchen gefüllt, Pfeffersauce.


Beurre au basilic

Basilikumbutter. Die Butter wird mit fein gehackte Basilikum vermischt, Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft runden den Geschmack ab. Beurre blanc > Weisse Buttersauce mit Schalotten und Wein. Beurre Café de Paris >Pariser Butter. Für 250 g Butter werden etwa eine Knoblauchzehe, zwei Sardellenfilets, zwei verrührte Eier und jeweils ein Eßlöffel Petersilie und Schnittlauch benötigt. Zum Abschmecken braucht man etwas Madeira und Cognac. Die Butter wird erst schaumig gerührt, dann werden die Zutaten gemixt und nach und nach dazugegeben, die Eier zuletzt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beurre d´anchois >Sardellenbutter. Zutaten für 250 g Butter: 80 g Sardellen (fein passieren) oder Sardellenpaste, Zitronensaft zum Verfeinern des Geschmacks. Beurre de caviar Kaviarbutter. Man rechnet rund 30 g Kaviar auf 250 g Butter, die auch mit Eigelb und Zitronensaft vermischt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird. Kaviarbutter paßt gut zu Folienkartoffeln und zu (siehe) Canapés. Beurre maître d´hotel  > Kräuterbutter. Diese klassische Kräuterbutter entsteht nur unter Verwendung von Petersilie. Mit Zitronensaft abschmecken. Beurre manié  > Mehlbutter. Butter mit der gleichen Menge Mehl verkneten. Diese Masse dient zum Binden von zu dünnen Saucen und Suppen, der Butter-Mehlklumpen wird mit dem Schneebesen bei mittlerer Temperatur in die Sauce eingerührt. Beurre noisette > Haselnussbraun geschmolzene Butter.


Beuschel

Beuschel, auch Saure Lüngerl oder Lungenhaschee, ist ein Gericht der traditionellen Wiener, österreichischen und bayerischen Küche. Es handelt sich um ein Ragout aus Lunge und Herz vom Kalb. Dazu wird eine sauere Rahmsauce mit Semmelknödeln serviert. Umgangssprachlich wird Beuschel als Synonym für Lunge oder auch andere Innereien verwendet. "Da haut's dir das Beuschel aussi" beschreibt sehr treffend den Hustenanfall nach dem ersten Lungenzug. Ein "Beuschelreißer" ist eine etwas stärkere Zigarette.

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