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 À choix
Á
discrétion
À
la.....
À la broche
À la minute
À part
Á
point
A. C.
A. P. Nr.
Aal
Aal grün in Dillrahm
Aal
in Gelee
Abalone
Abbacken
Abendtisch
Abbrennen
Abgang
Abgedeckter Rücken
Ablassen
Ablöschen
Abnehmen
Abrebeln
Abschäumen
Abschmecken von Gerichten
Abschmelzen
Abschrecken
Abziehen
Acerola
Aceto balsamico
Achovis
Adöpfeldätscher
Affenfutter
Aigo boulido
Aigo saû
Aioli, alioli
Al dente
Alfala
Alkoholfrei
Allemande
Allerseelenzopf
Allgäuer
Käse
Aloe-Vera-Shake
Alsacienne
Alte Art
Alufolie
Amaretto
Amaro
Amarone
Americaine
Ammerländer
Katenschinken
Amuse-gueule
Ananas
Anbraten - Saisieren - Karamellisieren - Deglacieren
Anchoiade
Anchovis
Andünsten
Angostura
Anlaufen
- Anschwitzen
Anschwitzen
Ansprechend
Antioxydationsmittel
Antipasti
Apéritif
À choix
Auswahl, zum Beispiel für Käse Früchte oder Hors d'œuvre
À
discrétion
Soviel man mag, zum Beispiel bei Apéritif-Büfetts
À
la.....
Welche Speisekarte eines guten Restaurants kommt schon ohne das ominöse "à la"
aus? Das tönt zwar oft sehr geheimnisvoll, doch versteckt sich dahinter oft nur
eine Werbestrategie, weil die Begriffe an sich sehr unpräzise sind. Man will
damit oft an "die gute alte Zeit" erinnern, als die Zubereitungstechniken und
Zutaten noch sauber und einfach waren und die vermeindlich gesunde Landernährung
ein Garant für Schmackhaftes und Währschaftes war. Bald wird es wohl auch der
Begriff "Bio" zu solchen Ehren auf der Speisekarte bringen. Beachten Sie bitte
auch, dass heute oft der Teil "à la" weggelassen wird.
À
l'ailleule nach Art der Urahnin
à
l'albigeoise Beilage mit schinkengefüllten Tomaten und Kartoffelbällchen
à
l'alsacienne nach Elsässer Art; meist verbunden mit den vom "Choucroûte
alsacienne" bekannten Zutaten: gepöckeltes Schweinefleisch, Schinken sowie
Sauerkraut als Beilage
à
l'américaine Zubereitung meist mit Hummer oder anderen Krustentieren
sowie Fisch mit Tomaten
à
l'ancienne nach althergebrachter Art (meist mit Zwiebeln und
Champignons); Bei Wurstwaren darf diese Bezeichnung in Frankreich nur für
Ware verwendet werden, die als Konservierungsmittel lediglich Nitritsalz
enthält.
à
l'anglaise in Salzwasser gekocht oder im Dampf gegart
à
l'anversoise Zubereitung mit Hopfenbestandteilen (Stengel, Blüten und
Saft), die offenbar aus der Gegend von Antwerpen stammt (Anvers).
à
l'ardennaise Zubereitung an Sauce mit Wacholderbeeren oder mit
Wacholdergeist; manchmal mit auch mit Ardennes-Schinken
à
l'auvergnate wie in der Auvergne; Beilage aus Kohl, Pökelfleisch,
geräuchertem Schinken oder Speck
à la
banquière wie im Haus eines Bankiers
à la
basquaise nach baskischer Art; Beilage oder Sauce mit scharfem und
süssem Paprika, Tomaten, Knoblauch und manchmal Würfel von Bayonne-Schinken.
à la
beauceronne nach Kochweise in der Beauce; Zubereitung mit Maissprossen
und Maiskölbchen
à la
berrichonne Beilage aus meist zusammen geschmortem Kohl, Kastanien,
Zwiebeln und Speck
à la
bohémienne Zubereitung
mit Paprika, Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln; ähnlich wie "à la basquaise"; oft auch "à
la tsigane" genannt.
à la bonne femme nach
Hausfrauenart mit einfachen Zutaten (vgl. "à la ménagère"
und "à la bourgeoise")
à la
bourgeoise auf gutbürgerliche Art
à la
bourguignonne nach Burgunder-Art; Zubereitung mit Rotwein, Schalotten und
Speckwürfeln
à la
boulangère nach Art der Bäckersfrau (im Backofen gegart, gebraten oder
gebacken)
à la
bretonne auf bretonische Art; Beilagen mit Produkten aus der
Bretagne; oft mit weissen Bohnen, Blumenkohl oder Artischocken.
À
la broche
am Spieß gebraten
à la
cancalaise Sauce oder Beilage mit gekochten Austern aus Cancale
à la
cévenole mit Kastanien aus den Cevennen
à la
créole nach kreolischer Art; Reis mit scharfen Paprikaschoten,
Tomaten; meist stark gewürzt.
à la
chasseur nach Jägerart (Jäger...); Verfeinerte Formen werden als "à
la Diane" oder "Saint Hubert" bezeichnet (oft mit Kastanien und/oder
Trockenfrüchten). In der Deutschen Küche werden dafür oft Bezeichnungen wie
"Hubertus" und Jägermeister verwendet.
à la
dijonnaise mit Dijonsenf gewürzt oder auch gekocht
à la
diplomate wie am Tisch eines Diplomaten
à la
fermière wie auf dem Bauernhof
à la
financière wie in der Hochfinanz
à la
flamande Sauce zu Spargeln, aus zerdrückten Eiern in
Vinaigrette oder zerlassener Butter; Wird auch für verschiedenen
Zubereitungsarten mit Bier verwendet.
à la
forestière nach Försterinnenart: Die Sauce enthält in der Regel
Waldpilze und Speckwürfel.
à la
fromagèrenach Art der "Käsersfrau"
à la
gastronome wie am Feinschmeckertisch
à la
grand-mère nach Grossmutters Art (vgl. "à
l'ailleule" und "à l'ancienne")
à la
grecque Oliven oder Champignons in Zitronensaftund Olivenöl mit
viel Koriander mariniert, dann geschmort und kalt serviert. Erscheint
manchmal auch als "à la façon Grèce".
à la
hongroise ungarisch; mit scharfer Paprikasauce
à
l'italienne Häufig stark mit Oregano gewürzte Gerichte; mit
Artischocken, Tomaten und manchmal Teigwaren garniert.
à la
laitière nach Art der Milchhändlerin (z.B. mit Frischrahm, Milch,
etc.; vgl. "à la fromagère")
à la
liégeoise nach Lütticher Art; meist identisch mit "à
l'ardennaise"
à la
limousine wie im Limousin, resp. in Limoges; Beilagen aus Rotkohl,
Kastanien und Äpfeln
à la
lyonnaise an dicker, dunkler Weissweinsauce
à la
maraîchère nach Art der Gemüsefrau; Zubereitung mit verschiedenen,
jungen Gemüsen
à la
marchand de vin nach Art des Weinhändlers (frz. marin = Matrose; frz.
marine = Marine; frz. marinier = Flussschiffer); Zubereitung mit
Rotweinsauce
à la
maréchale nach Vorliebe des Generalfeldmarschalls
à la
marinière Fisch oder Meeresfrüchte im Weissweinsud
à la
ménagère nach Hausfrauenart (vgl. "à la bonne femme"
und "à la bourgeoise")
à la
meunière nach Müllerinnenart; Zubereitung im Mehl gewendet oder
gebräunt.
à la
milanaise nach Mailänder Art; häufig Schnitzel das mit Parmnesankäse
paniert wird.
à la mode
(de chez nous) Bedeutet "nach der Mode", wobei aber nicht unbedingt die
heutige Mode gemeint ist. Wird oft lokal für "wie bei uns zu Hause" oder
"gutbürgerlich" verwendet.
à la
nantaise an weisser Buttersauce
à la
Nantua weisse Sauce mit Krebsbutter (die Gegend von Nantua ist
bekannt für Süsswasserkrebse (Département
Ain))
à la
niçoise Beilage, insbesondere Salat (Nizzasalat) aus
Tomatenstücken, grünen Bohnen, schwarzen und grünen Oliven sowie Sardellen
à la
normande Zubereitungsart mit Produkten aus der Normandie, d.h. mit
frischem Rahm, Butter, Milch, ev. geschmolzenem Käse; bei Süssspeisen oft
mit Äpfeln und/oder mit Calvados flambiert.
à la
norvégienne verschiedene Arten von Fischsülze, mit Essiggurken,
Gemüsestückchen und manchnmal mit hartgekochtem Ei.
à la
parisienne Eine reine Phantasiebezeichnung, die sich auf vermutete
Zubereitungsarten der "feineren" Pariser Küche bezieht (ähnlich dem "Jambon
de Paris", der gegenüber dem normalen hellen Kochschinken (Jambon blanc)
keine Besonderheiten aufweist.).
à la
périgoudine nach Périgord-Art; Zubereitung mit Erzeugnissen aus dem
Pérogord (hauptsächlich Trüffel und Gänseleber)
à la
printanière wie im Frühling; Zubereitung mit jungem Gemüse (vgl. "à
la maraîchère")
à la
provençale auf provençalische Art; Zubereitung mit Tomaten, Oliven,
Knoblauch etc.
à la
rouennaise nach Art von Rouen; mit Entenstopfleber
à la
savoyarde Beilage oder Sauce mit Käse (gerieben, untergemischt,
gratiniert
à la
solognote Hammelkeule in Weissweinsauce mariniert
à la
strasbourgeoise Zubereitung manchmal mit Elsässer Gänseleber; sonst wie "à
l'alsacienne"
à la
tsigane nach Zigeunerart; "Zigeuner..." (vgl. "à
la bohémienne")
à la
vigneronne nach Winzerart; Zubereitung mit Zutaten aus dem jeweiligen
Weinbaugebiet. Oft mit frieschen Weintrauben oder Traubensaft. Unter einem "Assiette
vigneronne" ist eine deftige Wurstwarenplatte zu verstehen, wie der
Weinbauer ihn bei der Weinlese zur Stärkung von der harten Arbeit brauchte.
À
la carte
à la carte bedeutet > Zusammenstellung einer Speisenfolge anhand einer
Speisekarte. > Der Gast wählt von der Karte selber aus.
À
la minute
unmittelbar nach der Bestellung frisch zubereitet
À
part
extra serviert
À
point
Medium, demianglaise - Ist eine gewisse Gar.- bzw. Bratstufe für Fleisch. Das
gebratene Fleisch weist bereits einen grauen Farbton in der Schnittfläche auf,
nur der schmale Kern ist innen noch rosa, der Fleischsaft hellrosa. »A point«
heißt »auf den Punkt gebraten«. Üblichste Art für Steaks. Die richtige
Festigkeit kann man mit einer Drückprüfung erkennen: das Fleisch sollte sich in
etwa verhalten, als wenn man mit dem Finger auf das Kinn drückt.a point
> Gerade durch gebraten
A.
C.
Abkürzung für Appellation contrôlée, Weine mit kontrollierter
Ursprungsgarantie
A.
P. Nr.
Abkürzung für die amtliche Prüfungsnummer der deutschen Qualitätsweine
Aal
Der schlangenartige Aal lebt überwiegend im Süßwasser, zum Laichen wandert er in
die Saragossa-See im Atlantik.
-
Sein grätenloses Fleisch schmeckt sehr pikant,
-
ist aber äußerst fettreich (bis zu 25 %)
-
Aal häuten - Man schneidet zuerst die
Flossen ab und dann die Haut hinter dem Kopf quer ein. Die Haut wird rundherum
glatt vom Fleisch gelöst und mit den Händen abgezogen. Am besten ist der Fisch
dabei an einen Haken zu hängen, das erleichtert die Arbeit.
-
Da Aale 'aalglatt'
sind, reibt man sie mit grobem Salz ein, damit bekommt man sie besser in den
Griff.
Aal
grün in Dillrahm
-
Zutaten: ( für 4 Personen )
-
1 kg Flußaal küchenfertig ohne Haut
-
1 Zwiebel 2
Möhren 1 Stange Lauch 60 g Knollensellerie
-
3 l Wasser
-
2 EL Creme fraiche
-
2 EL
geschlagene süße Sahne
-
80 g kalte Butter in Flöckchen
-
etwas Zitronensaft 2 Bund Dill 2 Nelken 1 Lorbeerblatt
-
1 TL schwarze
Pfefferkörner Salz schwarzer Pfeffer aus der Mühle.
-
Den Aal waschen und in 5cm
große Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und mit den Nelken und dem
Lorbeerblatt spicken. Möhre, Lauch und Sellerie putzen, waschen und klein
schneiden. Aus 3l Wasser zusammen mit der Spickzwiebel, dem Gemüse, den
zerdrückten Pfefferkörnern und etwas Salz einen Sud kochen. Die Aalstücke darin
auf kleiner Flamme etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. Den Fisch warm stellen.
500ml des Suds abnehmen, durch ein Haarsieb geben und auf die Hälfte einkochen.
Die Creme fraiche hineinrühren, die geschlagene Sahne darunter ziehen und die
Sauce einmal aufkochen lassen. Die Butterflocken in die heiße Sauce einrühren.
Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Dill waschen, trocken
tupfen, die Spitzen fein schneiden und in die Sauce geben.
-
Die Aalstücke in
einer Schüssel anrichten und mit der Dillsauce übergießen.
Aal
in Gelee
Abalone
Abalonen sind Meeresweichtiere, auch Ohrschnecke oder Meerohr genannt,
mit einem ganz besonderen Geschmack.
-
Findet in diversen chinesischen Gerichten
Verwendung.
-
Abalone ist eine Tiefseemuschel, die i.d.R. in Dosen erhältlich, und
relativ teuer angeboten werden
Abbacken
In viel heißem Fett (Schmalz, Öl, Kokosfett oder Erdnußfett)
schwimmend backen. Diese Garmethode ist vor allem geeignet für mürbe Teige, da
sich rasch ein dicker Überzug bildet, der das Ganze zusammenhält. Das Fett gut
abtropfen lassen.
Abbinden
Versteht man beim Kochen das Andicken einer Soße. Dies erfolgt in der Regel
durch Zugabe von Stärke (meist Kartoffelstärke oder Mehl) oder durch die Zugabe
von Eiweiß (Ei) oft in Verbindung mit einem Fett (Margarine, Butter, Käse,
Erdnußbutter usw.) Soßenbinder als Fertigprodukte enthalten in der Regel
speziell gekörnte Stärke, die ohne zu verklumpen in die kochende Flüssigkeit
gegeben werden kann. Wird Ei zum Abbinden verwendet, darf die Soße nicht noch
einmal aufkochen, da das Eiweiß sonst gerinnt.
Abbrennen
Bearbeiten von Brandteig bei starker Hitze, bis sich die Masse vom
Geschirr löst . Dient zur Entfernung überschüssiger Flüssigkeiten in
Teigen: Auf dem Herd wird bei mittlerer Temperatur die Masse so lange mit dem
Löffel umgerührt, bis sie sich vom Topf löst.
| abbrennen |
Flaumfederchen werden bei Geflügel über offener Flamme
abgebrannt. |
| abbrühen |
Mit kochendem Wasser übergiessen |
| abfetten |
Fett von Suppe oder Sauce mit Schöpfer oder Suppenlöffel
abschöpfen. |
| ablöschen |
Den Bratensatz von angebratenem Fleisch oder angeröstetem
Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch) mit etwas Wasser, Bouillion, Rot- oder
Weisswein aufgiessen und glattrühren. |
| abhängen |
Fleisch, Wild, Wildgeflügel wird durch die Lagerung mürbe
bzw. schmackhafter. Durch Enzyme ergibt sich eine sog. Fleischreifung. |
| abhäuten |
Entfernen von dünnen Häuten bei Innereien und bei Fleisch. |
| abkühlen |
Oft benutzt, um gekochtes oder blanchiertes Kochgut durch
Übergiessen mit kaltem Wasser rasch abzukühlen. |
| ablöschen |
Zu angeröstetem oder angedünstetem Kochgut Flüssigkeit
geben, um den Röstvorgang zu stoppen resp. den Bratenrückstand zu lösen. |
| abrühren |
- Einen Teig mittels Kochlöffel oder Knethaken intensiv bearbeiten,
damit er sich als kompakte Masse vom Gefäss löst.
- Mehl wird mit Wasser, Milch und/oder Eiern zu einem Teig vermischt.
- Eine Sauce mit Eidotter unter ständigem Schlagen dicklich werden
lassen.
|
| abschäumen |
Abschöpfen des beim Kochen von Fleischbrühe oder Konfitüren
aufschäumenden Eiweiss (=>
Schaumlöffel). |
| abschlagen |
Teig wird kräftig auf die Unterlage geworfen. Schon
gegangener Hefeteig verliert damit seine Blasen und wird dadurch feinporig. |
| abschmecken |
(Frz.: goûter) - Speisen durch degustieren und
entsprechende Zugabe von Gewürzen verfeinern. |
| abschmelzen |
Fertige Speise mit heissem, allenfalls leicht gebräuntem
Fett oder allenfalls auch mit in Bratfett gerösteten Zwiebeln übergiessen. |
| abschrecken |
Gekochtes oder kurz Pochiertes aus dem Kochwasser direkt in
Eiswasser geben (Eier, Tomaten, Spinat, Maigold etc.) oder kurz mit kaltem
Wasser abspühlen, um ein verkleben z.B. von Reis oder Teigwaren zu
vermeiden. Der Kochprozess wird dadurch sofort unterbrochen. Für Nudeln,
Eier, Gemüse und Obst benutzt man dazu ein Sieb in dem die Ware gut mit
kaltem Wasser übergossen werden kann. |
| abseihen |
Absieben von festen Bestandteilen einer Sauce oder Suppe |
| absengen, abbrennen |
Die kleinen Federn, resp. Borsten von Geflügel, Schweinigem
etc. über einer Flamme absengen (=> Abbrennen). |
| absetzen |
Saucen der Neuen Küche, die zum Schluss häufig noch eine
Butterzugabe erhalten, können sich bei zu grosser Erhitzung separieren. Der
Fond setzt sich dann von der Butter ab. Das gleiche kann auch bei
Crème-Suppen passieren. |
| abstehen lassen |
- Nach dem scharfen Anbraten von Steaks werden
diese auf einem umgekehrten Teller in einer feuerfesten Platte etwa 15
min im auf 80 °C vorgeheizten Ofen stehen gelassen.
- Grundsätzlich für "Lebensmittel stehen lassen", um z.B. fest zu
werden, zu verkleistern, aufzugehen, etc.
|
| abziehen |
- Haut eines Tieres entfernen
- siehe auch unter
Binden
|
Abentisch
Die Germanen bezeichneten als "Abend" den "hinteren" oder
"späteren" Teil des Tages. Die "Nacht" hingegen ist seit alter Zeit schon der
"Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang". Der Abend ist auch die
Zeit der Vorbereitung auf den Schlaf, auf den wir uns durch Abschalten und
Entspannen einstellen sollen.
Deshalb soll man abends leicht verdauliche Speisen essen.
Wie lange bleiben die
verschiedenen Speisen im Magen, bevor sie als wertvolle Säfte in den Blutstrom
übergehen?
-
200 Gramm Kaffee zwei Stunden,
-
250 Gramm Kräutertee eineinhalb
Stunden,
-
100 Gramm weiche Eier zwei Stunden,
-
70 Gramm Weißbrot zwei Stunden,
-
200
Gramm gekochter Fisch zweieinhalb Stunden,
-
100 Gramm gekochtes Fleisch drei
Stunden,
-
100 Gramm gebratenes Fleisch viereinhalb Stunden,
-
100 Gramm geselchtes
Fleisch fünf Stunden,
-
50 Gramm gebratene Gans fünf Stunden.
Deshalb am Abend mit
Fleischkonsum sparsam sein.
-
Erdäpfel mit Topfenkäse,
-
Sauermilch,
-
Buttermilch,
-
Fruchtmilch,
-
magerer, nicht zu
harter Käse,
-
Naturreis, Hirsebrei oder Buchweizenbrei mit Käse sind zu
empfehlen.
-
Vorwiegend abends Fruchtnahrung einnehmen.
Obst und Gemüse soll man bei einer Mahlzeit nicht gemeinsam verzehren, und wenn,
dann nicht zu rasch hintereinander. Ansonsten würde man schädliche Gärungen
einleiten. Kräutertees, nicht zu bitter, mit Honig- und Zitronensaftbeigabe,
können abends nur empfohlen werden.
Jedes Essen soll ein kleines Familienfest sein. Man soll das Beisammensein
schätzen und jede Mahlzeit in Dankbarkeit genießen
Abgang
Eindruck von Geschmacks- und Aromastoffen, den der Wein nach dem Schlicken
hinterläßt. Je besser der Wein, desto anhaltender sein Abgang.
Abgedeckter
Rücken
Beim Ochsen das an das Halsstück anschließende Rückenstück, das vor
allem für Gulasch, Ragout, Siedfleisch und Schmorbraten verwendet wird.
Ablassen
Das Trennen des rohen Eiweißes vom Eidotter.
Abnehmen
Übergewicht begünstigt gesundheitliche Störungen wie Herzschwäche,
Zuckerkrankheit, Arterienverkalkung, Bluthochdruck und noch mehr. Üppige Nahrung
und wenig Bewegung sind bei den meisten Menschen am Übergewicht beteiligt. In
der modernen Ernährung isst man oft über den Hunger und legt sich dabei einen
Fettballast an, was der Gesundheit, aber auch der Schönheit schadet.
Patienten, bei denen eine Gewichtsreduktion notwendig ist: bei Herzkrankheiten,
Arthrosen und hohem Blutdruck. Das Abnehmen muss aber überlegt geschehen.
Bevorzugte Speisen sind Gemüse, Salate mit wenig hoch-ungesättigten, kalt
gepressten Pflanzenölen, Obst, Früchte, Spargel, Blumenkohl, Kraut, Kohl,
Wirsing, Spinat, Rosenkohl, Mangold, Sauerkraut, frische Pilze, Paradeiser,
Gurken, Äpfel, Birnen, Marillen, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Orangen,
Gemüse-, Fruchtsäfte und Mineralwasser.
Zehn Hauptsünden bei der Entfettungskur: falsche Nahrungsmittelauswahl ohne
Berücksichtigung der Kalorienwerte, unzuverlässige Gewichtskontrolle,
Süßigkeiten, verstecktes Fett, Naschen, Alkohol, viel Salz, Bewegungsarmut und
kein Durchhaltewille.
Ablöschen
Deglacieren - Bratensatz nach und nach mit heißer oder kalter Flüssigkeit
(Wasser, Brühe, Sahne) unter ständigem Rühren auffüllen, um daraus eine Sauce zu
machen. Ablöschen - Angebräuntes Fleisch, geröstetes Gemüse oder den Bratensatz
mit Bouillon, Wein oder einer anderen kalten/warmen Flüssigkeit begießen.
Abrebeln
Eine Beerenfrucht, z.B. Ribiseln rebeln bedeutet: Du streifst auf
ein mal mit deiner Hand alle Beeren vom Stiel ab. Nun hast Du abgerebelt.
Abschäumen
Methode zum Klären von Suppen und Saucen. Das aufsteigende Fett und
der Schaum werden mit Hilfe eines Schaumlöffels abgeschöpft.
Abschmecken
von Gerichten
Um flüssig-heißes zu kosten, benutzt man eine kalte Untertasse, auf
die man die heiße Speise gibt. Hierdurch wird die heiße Speise abgekühlt und
ermöglicht das Abschmecken. Fertig gekochte Gerichte vor dem Anrichten nach
eigenem Geschmack nachwürzen.
Abschmelzen
Fertig Gegartes nochmals kurz in gebräunter Butter schwenken oder
damit übergießen, dann servieren.
Abschrecken
In heißer Flüssigkeit Gekochtes mit kaltem Wasser überbrausen, um den
Kochvorgang zu stoppen und schockartig die Temperatur herabsetzen. Blanchiertes
Gemüse behält dadurch eine intensivere Farbe, Nudeln kleben nicht zusammen, Eier
lassen sich leichter pellen. Fette Bratensorten wie Schweinebraten, Enten und
Gänse, erhalten kurz vor Beendigung der Bratzeit einen kalten Guss, um eine
knusprige Haut zu erzielen.
Abziehen
Binden von Saucen oder Suppen, die nicht dick genug geworden sind. Mit in
Wasser angerührtem Mehl (möglichst ohne Klumpen), das man unter die Flüssigkeit
gibt und nochmals aufkochen läßt, oder mit Sahne, die durch längeres Köcheln an
Wasser verliert und ebenfalls eindickt, wird die Suppe oder Sauce sämig gemacht.
Weitere Bindemittel: Speisestärke, Eigelb, saure Sahne (nicht aufkochen!),
(siehe) Crème fraîche, beurre manié.
Acerola
Heimat: Mittelamerika, Westindische Inseln; Immergrüner strauchartiger Baum.
Sauerkirsche großfrüchtig, mehr breit als lang, gelbrot. Dreiteilig mit 3
Steinen. Geschmacklich säuerlich-herb, ähnlich dem Holzapfel. Einige Sorten
munden auch süßlich. Die Frucht enthält 60-70% Saft. Wird in den
Ursprungsländern roh verzehrt. Verwende Du sie auch für Gelees u Saft
(Creola-Saft). Merke: Roher, unverdünnter Saft ist wegen zu hohem Säuregehalt
ungenießbar!!!
Aceto
balsamico
3 bis 25 Jahre alter, milder Weinessig aus Traubenmost.
Beste Qualitäten stammen Essig aus Modena und der Emilia-Romagna. Sehr
edler, alter Weinessig, der auch heute noch nach streng gehüteten Rezepturen
hergestellt wird. Balsamessig reift viele Jahre lang. Sparsam verwenden.
Achovis
Sprotten, meist ohne Kopf und Schwanz, die in einer würzigen,
süß-sauren Lake eingelegt werden.
Adöpfeldätscher
Kartoffeldätscher > sind Blechkuchen, die aus Kartoffelteig hergestellt
werden. Je nach Jahreszeit werden sie mit Kümmel, Petersilie, Mohn, Schnittlauch
oder Zwetschgen belegt. Adöpfeldätscher werden als Mittagessen oder am
Nachmittag kalt zu Malzkaffee verzehrt. Im Landkreis Rhön Grabfeld werden
Adöpfeldätscher hergestellt. Diese Rezeptmenge ergibt drei Bleche: 5 Pfund
Kartoffeln, 1 Pfund Mehl, 1 TL Salz, Fett zum Bestreichen des Blechs, 2 Becher
Rahm , 4 Eier , 4 EL Mehl , 4 EL Salatöl, Belag nach Jahreszeit Die Kartoffeln
kochen, durch eine Kartoffelpresse drücken und abkühlen lassen. In die noch
lauwarme Masse das Salz und Mehl geben und gut durcharbeiten. Sollte der Teig
kleben, so lange Mehl dazugeben, bis er trocken ist. Auf die gut eingefetteten
Bleche Teig geben und dünn ausrollen. Rahm, Eier, Mehl und Salatöl gut verrühren
und mit einem Löffel auf den Teig geben. Nun nach Belieben den Belag darauf
streuen oder legen und bei 220 °C circa 20 Minuten backen.
Affenfutter
Studentenfutter > Nusskernmischung > Haselnußkerne aus
Italien, Mandeln aus Spanien, Cashewkerne aus Indien, Walnußkerne aus Frankreich
und blaue Weinbeeren: eine wahrhaft internationale Mischung. Dank der
fruchtigsüßen blauen Weinbeeren als schneller Energiespender und den
schmackhaften Nußkernen ist diese klassische Mischung eine leckere
Knabberalternative für viele Gelegenheiten. 250 g Mehl, 150 g Studentenfutter 3
TL Backpulver
1 Msp. Natron 2 Ei(er) 125 g Zucker 150 g Natur-Joghurt 75 ml Pflanzenöl 100 ml
Milch 150 g Puderzucker, (für den Guss) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und
das Muffinblech fetten (oder Förmchen nehmen.)
140g Studentenfutter grob hacken. Das Mehl mit Backpulver und Natron mischen.
Die Eier verrühren, Zucker, Joghurt, Öl und Milch vorsichtig unterrühren. Die
Mehlmischung zufügen und solange rühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind.
Das Studentenfutter unterziehen. Den Teig in das Blech einfüllen. Auf der
mittleren Einschubleiste 20 - 25 min backen. Herausnehmen und weitere 5 Minuten
in der Form ruhen lassen. Aus Puderzucker und Wasser einen Guss herstellen und
die abgekühlten Muffins mit dem Guss und dem restlichen Studentenfutter
verzieren.
Agar-Agar
Agar-Agar sind Seealgen, die als Bindemittel verwendet werden (als Ersatz zu
unserer Gelatine). Agar-Agar wird in erster Linie für feste Gelee-Speisen
genommen.
Aigo
boulido
Wörtlich übersetzt bedeutet Aigo boulido "gekochtes Wasser". Es ist
jedoch eine Suppe, die vor allem aus Knoblauch und Salbei gekocht und mit
geröstetem Weißbrot serviert wird. Ihr wird verdauungsfördernde Wirkung
zugeschrieben, weshalb sie gern als kleine Zwischengang bei großen Essen
gereicht wird. Auch als belebender Imbiss macht sie sich verdient.
Aigo
saû
Eine Fischsuppe mit Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln. Die Brühe gießt man über
olivenöl-getränktes Brot im tiefen Teller.
Aioli,
alioli
Kalte Knoblauchsauce. Sie wird aus Zitronensaft, hart gekochtem Eigelb, Senf,
Öl, zerdrückten Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer wie eine Mayonnaise
hergestellt. Man reicht sie zu würzigen Fischgerichten, zu Schalentieren und zu
gegrilltem Fleisch. Die berühmte Knoblauchmayonnaise passt zu vielem: als Amuse-gueule au fein Stück geröstetes Brot gestrichen oder als Beilage zu Fisch,
kaltem Fleisch und Gemüse. Als Gran Aioli wird ein Hauptgericht bezeichnet, das
Fisch oder Fleisch, gedünstetes Gemüse und Aioli enthält. 1 Ei 3 Knoblauchzehen
Salz & Pfeffer 90 ml mildes Olivenöl 90 ml Raps- oder Distelöl 1 Teelöffel
Zitronensaft Zubereitung: Das Ei in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer
aufschlagen. Den Knoblauch schälen, pressen und mit dem Salz zu dem
aufgeschlagenen Ei geben. Die Masse nochmals aufschlagen. Während des
Weiterschlagens das Öl in einem feinen Strahl einfließen lassen. Die Masse
solange verrühren, bis das Öl verbraucht ist. Die Masse muss eine cremige
Konsistenz bekommen. Nun noch mit dem Zitronensaft und Pfeffer abschmecken und
bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Al
dente
mit Biss, Garstufe hauptsächlich für Nudeln, im Kern nicht ganz
durchgekocht . Italienisch: bißfest. Die Sache hat noch einen ,Kern´ im inneren
und ist noch nicht matschig zerkocht. Reis, Teigwaren, aber auch Gemüse sollten
al dente gekocht sein, damit sie noch einen gewissen Biß haben. Kochzeiten auf
den Verpackungen daher genau beachten, am besten immer wieder probieren und
Teigwaren rechtzeitig abschrecken, damit sie nicht noch quellen, nachdem man sie
vom Herd genommen hat. al dente > Texturbeschreibung für Teigwaren aus der italienischen
Küche. Beschreibt den Zustand, wenn die Teigwaren gerade weich, aber noch
bissfest gekocht sind und keinen mehligen kern mehr aufweisen. Die
Oberfläche ist dadurch noch nicht zu matschig.
Alfala
Ist eine der ältesten bekannten Pflanzen mit bis zu 40m tiefen Wurzeln.
Wurde schon vor 1000en von Jahren von den Arabern zur Ernährungs- u
medizinischen Zwecken genutzt. Alfalfa enthält: Vit., Mineralien, Proteinen,
Enzymen, Chlorophyll, organische Substanzen. Hergestellt aus organischem Anbau.
Alfalfa reguliert den Säuren-Basen-Haushalt (entgiftet Leber), hilft bei
Darmverstimmung, Blutarmut, Diabetes, Geschwüren, Arthritis, gegen Pilzbefall.
Alkoholfrei
Alkoholfreie Mixgetränke für Kinder, Sportler und Fahrer und solche, die nichts
mehr vertragen können.
Besonders im Sommer als Erfrischungsgetränk beliebt. Die meisten alkoholfreien
Mixgetränke basieren auf Fruchtsäften, Limonaden oder Cola.
Sweety: Zutaten: 4 cl Orangensaft, 4 cl Ananassaft,
1 cl Zitronensaft. Zubereitung: Zutaten in einen Shaker mit 2 Eiswürfeln geben
und kräftig schütteln. In ein Cocktailglas abseihen.
Cola-Apfelsaft: "Colaps" (Für ca. 4 Gläser)
Zutaten: 1 Flasche Cola, 1 Flasche Apfelsaft, Zitronensaft. In ein
Bowlegefäß Eiswürfel geben. Darüber den Apfelsaft gießen. Mit Cola auffüllen.
Dazu 4 dass Zitronensaft.
Cola-Limo: "Spezi" (Für ca. 4 Gläser) Zutaten: 1
Flasche Cola, 1 Flasche gelbe Limo, Zitronensaft. Zubereitung: In ein Kruggefäß
5 Eiswürfel geben und darüber die Cola und die Limo im Verhältnis 1:1 mischen.
Dazu 4 dass Zitronensaft.
Exotenmix: (Für 2 Gläser) Zutaten: 4 cl
Maracujasirup, 4 cl Grapefruitsaft, 2 cl Bananensirup, 1 TL Zuckersirup,
Mineralwasser. Zubereitung: Sirup und Saft in Shaker mit 2 Eiswürfeln geben und
kräftig schütteln. In ein Longdrinkglas seihen und mit Mineralwasser auffüllen.
Erdbeermix: (Für 2 Gläser) Zutaten: 200 g
Erdbeerfrüchte, 4 cl Zitronensaft, 12 cl Orangensaft (möglichst Blutorangen), 1
EL Honig. Zubereitung: Die Erdbeeren mit dem Honig und dem Zitronensaft in einem
Mixer pürieren. Dann den O-Saft dazugeben und nochmals kurz mixen. In ein
Longdrinkglas abseihen.
O-Mix: "Fruchti" (Für 2 Gläser) Zutaten: 4 cl
Orangensaft, 4 cl Zitronensaft, 4 cl Ananassaft,1 TL Zuckersirup.Zubereitung:
Zutaten in einen Shaker mit 2 Eiswürfeln geben und kräftig schütteln. In ein
Cocktailglas abseihen. O-Mix: (Für 2 Gläser) Zutaten: 4 cl Grenadinesirup,
Grapefruitsaft, ZitronensaftZubereitung: Den Sirup in ein Longdrinkglas mit 2
Eiswürfeln geben und mit Grapefruitsaft auffüllen. Zuletzt 2 dashes
Zitronensaft.
Orange Fizz: (Für 1 Glas) Zutaten: 8 cl
Orangensaft, 3 cl schwarzer Johannisbeersaft, 2 cl Zitronensaft, Mineralwasser
bzw. Soda. Zubereitung: In ein Shaker mit 2 Eiswürfeln die Säfte geben,
schütteln, in Longdrinkglas abseihen und mit Wasser auffüllen.
Allemande
Die Grundlage dieser weißen Grundsauce ist der Kalbsfond, der mit Butter, Mehl,
Röstgemüse, Champignonsud, Eigelb und Sahne veredelt, zum Schluss mit
Zitronensaft abgeschmeckt wird. Die Sauce allemande gilt als sogenannte kleine
(siehe) weiße Grundsauce in der internationalen Küche.
Allerseelenzopf
Seelenwecken,
Totenbrot, Seelenspitzen. Allerseelenzöpfe sind etwa 30 cm lange Zöpfe aus
feinem süßlichem Hefeteig. Die Teigstränge sind nur an den Enden geflochten, in
der Mitte laufen sie parallel. Zum Frühstück oder Nachmittagskaffee werden die
Allerseelenzöpfe mit Butter und selbstgekochter Marmelade bestrichen. Da kann
weder Alt noch Jung Nein sagen. Der Allerseelenzopf ist hauptsächlich in den
Regierungsbezirken Oberpfalz sowie Niederbayern bekannt und beliebt. Vor allem
im Münchner Raum kennt ihn jeder, den Allerseelenzopf. Der Seelenzopf ist ein
altes Form-, Brauchtums- und Kultgebäck, das früher nur an Allerseelen gebacken
wurde. Man verschenkte ihn oft an die so genannten „Seelenleute", also
Bedürftige. Jedes „Vergelt´s Gott“ für diese Spende erlöste nach altem Glauben
eine Seele aus dem Fegefeuer. Es gab auch einen Liebesbrauch: Der Freier
schickte seiner Auserwählten ein großes „Seelenspitzel", was als Heiratsantrag
galt. Zu Allerheiligen/Allerseelen wurde und wird der Seelenzopf in besonders
üppiger Ausführung auch als Patengeschenk gegeben. In manchen Gegenden wurde der
Seelenzopf auf das Grab gelegt, da die Seelen der Verstorbenen in der Nacht von
Allerheiligen auf Allerseelen an den Ort des irdischen Wirkens zurückkehren und
sich von den bereitgestellten Speisen nehmen können. Eine andere Möglichkeit der
Namensherkunft ist das vorchristliche Haaropfer, durch das man sich in die Obhut
eines Höheren begibt, dem man den abgeschnittenen Haarzopf weiht. Heute ist die
Tradition, dem Allerseelenzopf zu verschenken, leider weit gehend in
Vergessenheit geraten. Der Zopf ist aber nach wie vor ein sehr beliebtes Gebäck.
1 kg Mehl (Typ 405), 500 ml Milch, 30 g Hefe, 100 g Zucker, 200 g Butter, eine
Prise Salz. Mit einem Teil des Mehls, der lauwarmen Milch und der Hefe stellt
man einen Vorteig her. Diesen lässt man circa 15 Minuten gehen. Dann arbeitet
man die restlichen Zutaten in den Teig ein und lässt ihn nochmals ruhen.
Schließlich werden die Teiglinge ausgelängt. Nach 3/4 Gare werden sie geflochten
und bei 220 °C ungefähr 35 Minuten lang gebacken.
Allgäuer
Käse
Bergkäse: Aromatisch-pikanter Hartkäse aus roher
Kuhmilch. Der rindengereifte Rundlaib ist 8 bis 10 cm hoch, wiegt 15 bis 50 kg
und hat einen Durchmesser von 40 bis 90 cm. Die Rinde ist dunkelgelb bis
bräunlich. Der geschmeidige, mattgelbe Teig hat vereinzelt erbsengroße Löcher.
Je nach Alter hat der Allgäuer Bergkäse einen milden bis vollaromatischen
Geschmack. Allgäuer Bergkäse wird bevorzugt als Aufschnitt zur Brotzeit
gegessen. Er eignet sich darüber hinaus auch sehr gut zu Salaten. Im Allgäuer
Raum hat die Herstellung von Bergkäse eine lange Tradition. Der Bergkäse wurde
zunächst auf den Sennalpen hergestellt. Mit der Verbreitung der Hauskäsereien um
1820 verlagerte sich die Käserei von der Alpe ins Tal. Mit zunehmenden
Milchmengen nahm auch die Käseherstellung zu. So gab es 1840 in allen Teilen des
oberen Allgäus schon bedeutende Käsereien. Zutaten
Rohe Kuhmilch, Kulturen und Naturlab Allgäuer Bergkäse wird aus Morgen- und
Abendmilch hergestellt.
Emmentaler ist ein Hartkäse aus roher
Kuhmilch. Er ist mattgelb mit einer goldgelben, glatten Rinde. Er sollte eine
möglichst regelmäßig verteilte Lochung in Kirschgröße aufweisen. Sein Geschmack
hat einen unverkennbaren nussigen Charakter. Das Gewicht sollte zwischen 40 und
130 kg liegen. Die Form ist nicht mehr festgelegt. Heute findet man auch
quadratische und rechteckige Käse. Im Sommer isst man im Biergarten gern
Allgäuer Emmentaler mit Brezn. Ganzjährig genießt man ihn zur Brotzeit. Wie der
Name schon sagt, hat der Allgäuer Emmentaler seinen Ursprung nicht im Allgäu,
sondern im „Emmental", Kanton Bern in der Schweiz. Dort wird dieser Käse bereits
seit dem 18. Jahrhundert produziert. Im Allgäu selbst wurde insbesondere nur auf
Alpen und in landwirtschaftlichen Anwesen zwar bereits seit Jahrhunderten ein
runder Hartkäse hergestellt, jedoch mit unregelmäßigen Ergebnissen. Das
„Schweizer Verfahren“ wurde erstmals 1821 von Josef Aurel Stadler ins Allgäu
gebracht. Er war es, der zwei Schweizer Sennen nach Weiler (Westallgäu) brachte,
um einen Emmentaler im Allgäu zu produzieren. Es dauerte nochmals sechs Jahre,
bis im Gunzesrieder Tal mit einer kontinuierlichen Produktion mit voller Reifung
begonnen wurde. Im Laufe der Zeit entstanden nun im Allgäu immer mehr
Dorfsennereien, deren technische Einrichtungen allerdings sehr einfach waren.
Über offenem Feuer wurde die Milch in Käsekesseln erhitzt und die Temperatur mit
dem Ellenbogen gemessen. Doch die Qualitätsverbesserung schritt von Jahr zu Jahr
voran. Rund 20 Jahre nach dem Josef Aurel Stadler erstmals zwei Schweizer
Sennereien ins Allgäu brachte, waren viele Allgäuer Käsereien in der Lage, einen
qualitativ hochwertigen „Emmentaler“ herzustellen. Die Einführung von Gärkellern
nach Schweizer Vorbild war der Grund dafür, dass sich der im Allgäu hergestellte
Käse durch nichts mehr von seinem „Schweizer Vorbild“ unterschied. Damit kam der
Emmentaler Käse auch im Allgäu zu seinen typischen kirschgroßen Löchern. Es war
die „Geburtsstunde“ des Allgäuer Emmentalers. Anfang des 20. Jahrhunderts
wuchsen die Milchmengen, dank der verbesserten Weidewirtschaft, stark an. Aus
diesem Grunde wurden von genossenschaftlichen und privaten Unternehmern größere
Käsereien geschaffen, die die gesamte Milchmenge eines Dorfes verarbeiten
konnten und auch über entsprechend große Räumlichkeiten verfügten. Zutaten Rohe
Kuhmilch, Kulturen und Naturlab
Aloe-Vera-Shake
3
reife Birnen 150 ml Aloe-Vera-Saft (Reformhaus oder Drogerie) 100 g Joghurt 4 EL
zerstoßenes Eis oder Eiswürfel 1 Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse
entfernen und in Stücke schneiden. 2 Birnenstücke, Joghurt und Aloe-Vera-Saft
mit einem elektrischen Stabmixer pürieren. 3 Je 1 EL zerstoßenes Eis in vier
Longdrink-Gläser geben und den Shake darauf verteilen. PRO PORTION: ca. 103
kcal, E 3 g, F 4 g, KH 14 g FOOD FACT: Aloe Vera besitzt über 150 aktive
Wirkstoffe!
Alsacienne
Menübezeichnung nach Zutaten: Saucisson, Speck oder Schinken, Fasane oder
Rebhühner, Sauerkraut, Salzkartoffeln.
Alte
Art
Zubereitungsart für gekochten Fisch bzw. für Geflügel, das mit Perlzwiebeln und
Champignons bedeckt, anschließend mit Weißweinsauce übergossen und mit
Petersilie garniert wird.
Alufolie
Glänzende Seite nach außen - Schirmt Hitze ab. Verwende sie so, wenn Du im Rohr
etwas warm hältst (Schweinebraten, Steaks zum Rasten etc). Matte Seite nach
außen: Lässt Hitze durch. Verwende sie so, wenn Du rasch etwas garen möchtest (
Folienkartoffel, Fisch etc.). Wird gebratenes an der Unterseite zu braun, ist
aber noch nicht durch, so lege Alufolie unter das Bratgut (zwischen Fleisch und
Pfanne). Diese Folie hält nun die untere Hitzeeinwirkung in Grenzen! Es sollte
die silberglänzende Seite zur Glut schauen, denn die hemmt die Wärmezufuhr am
meisten! Alufolien auf den Grillrost legen, wenn Du mit Holzkohle offen
grillst, u. darauf das Grillgut. Es hat den Vorteil, das das Fett vom Grillgut
nicht in die heiße Glut tropft, denn dann entstehen giftige Dämpfe, die am
gegrillten haften bleiben! Dies vermeide mit der Alufolie! Die matte Seite der
Alufolie sollte zur Glut schauen, denn sie nimmt mehr Hitze auf u. leitet sie
ans Bratgut weiter! Braten in Alufolie: Dies ist ein sehr schonender
Garungsvorgang, bei dem es zu keiner Bräunung des Fleisches kommt.
Ideal-Gartemperatur beträgt 160 - 180 C°. 4.) Servierplatten aus Metall (Silber,
Messing usw.) solltest du keines Falles mit Alufolie abdecken (um z.B. die
Speise frisch zu halten)! Denn hierbei würden chemische Verbindungen entstehen,
welche den Speisen auf der Servierplatte metallischen Geschmack verleihen!
Benutze speziell hierfür >Frischhaltefolien<.
Amaretto
Als Amaretto bezeichnet man einen italienischen Mandellikör der etwas
bitter und süßlich schmeckt.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Marken, die bekannteste ist Amaretto di
Saronno. Die Basis für diesen Likör bildet ein Extrakt aus Aprikosenöl. Dieses
Aprikosenöl ist der Unterschied zu anderen Amarettomarken. Außerdem werden noch
23 andere Zutaten, unter anderem Gewürze und Vanille, in diesem Likör
verarbeitet.
Doch das Originalrezept ist nicht herauszubekommen: Es befindet sich im Besitz
der Familie Reina in der Lombardei. Dort wird der Likör im Ort Saronno
hergestellt. Amaretto wird pur, on the rocks oder aber auch als Zutat in
Mixgetränke getrunken und hat meistens einen Alkoholgehalt von 28%.
Amaro
halbfester Tafelkäse aus Kuhmilch. Wird nach Reifung zum Reiben verwendet
Amarone
Amarone stammt aus dem bekannten Valpolicella-Gebiet, nordwestlich von Verona am
Eingang zum Etschtal, das sich auf nur 5 Gemeinden beschränkt. Amarone ist einer
der berühmtesten Rotweine Italiens; ein trocken vinivizierter Recioto della
Valpolicella oder sogenannter Strohwein, dessen körperreiches Aroma an den
Geschmack von Amarena-Kirschen erinnert.
Americaine
Bei Fleisch und Geflügel eine Beilagengarnitur aus gebratenen Speckscheiben und
Grilltomaten. Bei Fisch oder Hummerschwänzen ist meist die Sauce gemeint, die
aus Mayonnaise und Chilisauce besteht.
Ammerländer
Katenschinken
Ammerland - zwischen Weser und Ems - Besonderheiten: ohne Fuß und Haxe, ohne
Knochen, Rundschnitt, mit Meersalz und braunen Zucker behandelt.
Mindest-Reifezeit, Trocknung: 6 Monate, oftmals in Reetdachhäusern, wird
luftgetrocknet und geräuchert angeboten. Geschmacksrichtung: sanft-würzig, der
Anschnitt ist kräftig rötlich, der Speck außen goldbraun. Schutzbezeichnung:
geschützte geografische Angabe
Amuse-gueule
Appetitanreger, kleine Aufmerksamkeit des Hauses vor dem Essen
Ananas
Süßes
unter rauher Schale. Ob solo oder raffiniert zubereitet - mit ihrem saftigen,
aromatischen Fruchtfleisch und ihrer dekorativen Form ist die Ananas eine
beliebte exotische Frucht. Anbaugebiet: Mittelamerika, Kenia, Elfenbeinküste.
Form und Farbe: Wie ein großer Kiefernzapfen. Gelbbraune, rotbraune oder
grünliche Schale, grüner Blattschopf, gelbes Fruchtfleisch. Die Farbe ist
sortenspezifisch und hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Nach dem Kauf schnell
verzehren. Reife: Ware wird nur reif geerntet und reift nicht nach. Geschmack:
Würzig-süß mit feiner Säure Nährwert: 100 g = 56 kcal (234 kjoule). 0,4 g
Eiweiß, 14 g Kohlenhydrate. Ca. 40 mg Vitamin C, Vitamin A, 20 mg Calcium, 0,5
mg Eisen Wirkt mit ihren Enzymen fettabbauend und ist daher ideal für eine
Schlankheitskur. Behandlung: Mit einem scharfem Messer in Scheiben schneiden,
den harten Mittelstrunk ausstechen, Schale abschneiden. Oder Blattschopf
abdrehen, Frucht längs vierteln. Fruchtfleisch von der Schale und vom
Mittelstrunk lösen, in Stücke schneiden und in der Fruchtschale servieren. Zu
Dekorationszwecken Frucht samt Blattschopf vierteln. Mittelstrunk entfernen,
Fruchtfleisch von der Schale lösen, in gleich große Stücke schneiden, diese
gegeneinander versetzt auf der Schale anordnen. Verwendung: Frischverzehr. Als
Zutat in Frucht-, Gemüse- und Fleischsalaten, in Bowlen und Cocktails, für
Konfitüre, Gebäck und als Dekoration.
Anbraten
- Saisieren - Karamellisieren - Deglacieren
Braten in der Pfanne: Dies geschieht im Regelfall in 3 Etappen: Anbraten =
Saisieren Das Fleisch wird in etwas sehr
heißem (je dünner das Fleisch geschnitten, um so heißer das Fett!) Fett (am
besten Pflanzenfett, Butterschmalz oder Öl) zum Anbraten eingelegt, u wird rasch
(scharf) rundum angebraten. Die Poren des Fleisches schließen sich sehr schnell,
eine schöne Kruste entsteht, und verhindert, dass der Saft austritt. Nun folgt
die 2. Etappe:
Karamelisieren: Dabei wird das Bratgut bei
reduzierter Hitze fertig gegart. Achte darauf, dass der Bratenansatz am
Pfannenboden nicht anbrennt, sondern sich mit dem Bratenfett vermengt! Wenn
Fleisch gewünschte Garstufe erreicht hat, folgt 3. Etappe:
Deglacieren: Hierbei wird der entstandene
Bratrückstand mit Suppe (Wein etc.) aufgegossen u einreduziert. Dieser Saft kann
entweder mit dem Fleisch serviert, oder als Basis für Sauce (Strecke diese z.B.
mit Rahm u 1EL Me |