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MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG SAMSTAG SONNTAG

10.00 -

22.00 Uhr

   

Oberallgäuer Bäder- und Freizeitanlagen
Stadionweg 5
D- 87527 Sonthofen

++49+8321 7809729 sonthofen@wonnemar.de

 

 

WOHLFÜHL
GASTGEBER
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TIPP SAUNA
STÄDTISCHES HALLENBAD
Allgäuer Str. 17
D-87509 Immenstadt
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immenstadt.de


SPORT + KURHOTEL SONNENALP
RAINBOW SPA + GARDEN
Schweineberg 10
D-87527 Ofterschwang
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sonnenalp.de


HOTEL
KUR UND SPORTHOTEL
CONCORDIA
In Pfalzen 8
D-87534 Oberstaufen-Allgäu
info@
concordia-hotel.de


STEIBIS BAD Am Anger 24
D-87534 Oberstaufen-Steibis
zieher.
wolfgang@t-online.de


TIPP SAUNA AQUARIA ERLEBNISBAD Alpenstraße 5
D-87534 Oberstaufen
info@
aquaria.de

WELL VITAL HOTEL
BAD RAIN
Hansjörg Kirchmann
Hinterstaufen 9
D-87534 Oberstaufen
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bad-rain.de


HOTEL HUBERTUS Familie Traubel
D-87538 Balderschwang
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hotel-hubertus.de

KIENLES ADLERKÖNIG -
AQUARIUS SAUNAWELT
Dorfplatz 3
D-87538 Balderschwang
post@
adlerkoenig.info


HOTEL
PRINZ LUITPOLD BAD
Ortsteil Bad Oberdorf
D-87541 Hindelang/Allgäuer Alpen
info@
luitpoldbad.de

HOTEL
HUBERTS HÜS - SCHWITZALM
Familie M. Geißler
Haselschwande 11
D-87541 Bad Hindelang/ Oberjoch
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mattlihaus.de


OBERSTDORF THERME Promenadestraße 3
D-87561 Oberstdorf
info@oberstdorf-therme.de    

HOTEL
TIEFENBACH - WELLNESS RESSORT
Falkenstraße 15
D-87561 Oberstdorf
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alpenhotel-tiefenbach.de

HOTEL ALPENGASTHOF BIRGSAU Fam. Thaumiller
Birgsau 9
D-87561 Oberstdorf
info@
birgsauer-hof.de


HOTEL GOLDENER HIRSCH Kaiser-Max-Straße 39 - 41
D-87600 Kaufbeuren
info@
goldener-hirsch
-kaufbeuren.de

FITNESS SAUNA PARK Sudetenstr. 50
D-87600 Kaufbeuren
info@
fitness-reha
-park.de

SCHWIMMSAUNA LIEB Gartenweg 10
D-87600 Kaufbeuren
 info@
kaufbeuren.de

FITNESS SAUNA
TOP-FIT SPORT + WELLNESS CENTER
Lauchdorfer Weg 11
D-87600 Kaufbeuren
info@topfit-club.de


PARKHOTEL
BAD FAULENBACH
PARKTHERME
Fischhausweg 5
D-87629 Füssen/Bad Faulenbach
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  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


Therme Oberstdorf

 == Vorwort ==

Mein vierter Besuch im Oberstdorfer Hallenwellenbad unter zwischenzeitlich vierter Leitung. 1998 wurde das kommunale Hallenbad aus den 1970er Jahren nach größerem Umbau als „Kristall-Therme“ wiedereröffnet, was bis Juli 2004 Bestand hatte. Dann übernahm Starwaters die Regie und das Bad hieß „Vital-Therme“. Doch bereits im November 2007 gab es den nächsten Wechsel und seitdem nennt sich das Bad „Therme Oberstdorf“ - wieder unter kommunaler Führung.

 == Resumée ==

Als Wellen-Hallenbad mit kleinem, zweizügigem Saunaland eröffnet, erfüllte das Bad fast 30 Jahre lang seine Zwecke, bis eine Sanierung anstand. Es gab einen Sprung nach vorne in der Angebots-Qualität, als das Bad von der Kristall-Bädergruppe umgestaltet wurde. Vor allem die neue Saunalandschaft war nun viel gefälliger und zusätzlich wurde die Badelandschaft um Sole-Angebote erweitert. Beim nächsten Betreiber Starwaters konnte ich dann aber leider keine Verbesserung feststellen, obgleich mir jener Betreiber bis dato nie negativ aufgefallen war. Die Halbedelsteine und die Laser-Anlage waren jedenfalls verschwunden, auch die Aufgußkultur der Kristallbäder fehlte nun. Die leider schon zu Kristall-Zeiten nicht befriedigende Gastronomie wurde offenbar unverändert übernommen. Jetzt, nach dem dritten Wechsel, geht es schrittweise wieder vorwärts - bis auf den Stein Gastronomie, der immer noch im Wege liegt.  

== Anreise ==

Die Anfahrt gestaltete sich für mich etwas abenteuerlich. Zunächst muß man eine lange Strecke Landstraße in Kauf nehmen, um von Kempten aus zur südlichsten Stadt Deutschlands zu gelangen. Ich war über Österreich bei Hindelang über die Grenze gekommen, was aber auch nicht gerade einfach zu fahren ist. Die „Therme Oberstdorf“ liegt mitten im Wohngebiet der Altstadt und ist nur über verwinkelte Wege zu finden. Die Ausschilderung ist für Neubesucher immer noch leicht zu übersehen. Gut, daß es Frau Becker gibt, mein Navigationssystem. Parkplätze existieren wegen der bei Touristen sehr beliebten Innenstadt-Lage leider nur wenige. Für das Abstellen des Wagens ist eine Gebühr zu  entrichten. 50 Cent je 20 Minuten werden fällig - sofern man das Bad nicht besucht. Wer lesen kann, ist aber klar im Vorteil, denn man kann sich an der Kasse kostenlos einen Parkzettel besorgen, den man einfach vorne ins Auto legt. Das habe ich getan und keinen Strafzettel kassiert - scheint also zu funktionieren. 

== Empfang ==

Im Eingangsbereich findet man den Bade-Shop mit Verkauf von Schläppchen, Badehosen und anderen Accessoirs, außerdem ein Lokal für externe Gäste und eine personenbesetzte Kasse. Bademantel und Tücher können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Die Eintrittspreise haben sich in den letzten zehn Jahren nur unwesentlich verändert, die Erhöhung liegt bei nur 50 Cent für die Sauna-Tageskarte, für die nun 19,50 Euro fällig wird. Der Einstiegs-Tarif liegt nun bei 15,50 Euro für die Zwei-Stunden-Karte. Für die reine Badelandschaft zahlen Erwachsene zwischen 9,50 Euro und maximal 12,50 Euro. Ermäßigungen gibt es für Kinder von sechs bis siebzehn Jahren und diverse Sonderkarten. Gekürzt hat man allerdings die Nutzungszeiten. Die Badelandschaft ist täglich nur noch von 10 bis 19 Uhr geöffnet, das Saunaland in der Regel von 12 bis 21 Uhr. Freitags eine Stunde länger, im Winter bereits ab 10 Uhr morgens. Die FKK-Badezeit wurde wieder abgeschafft, auch die Lasershow gibt es nicht mehr. 

== Umkleiden ==

Die Kassendame war freundlich, gab mir eine Papier-Eintrittskarte und legte mir ein Papier-Saunabändchen an. Dann ging es mit der Eintrittskarte durch die Schranke in den ebenerdigen Umkleidebereich. Die vorderen Schränke sind vorwiegend für Badegäste bestimmt. Ein hinterer, zusätzlicher Umkleideraum mit vielen Spiegeln und 56 weiteren Schränken dient als Sauna-Umkleide. Die Schrankwahl ist frei, das Abschließen erfolgt mittels Papierkarte. Pfand wird nicht benötigt.  

== Badelandschaft ==

Das Badeland wird dominiert von einem großen Wellenbecken, das alle halbe Stunde für fünf Minuten eine tosende Brandung erzeugt, die sich an der Einstiegstreppe bricht. Ein schönes Erlebnis für Jung und Alt. Neu im Badeland ist die Schlangenrutsche, die als Ersatz für die kleinere Dumbo-Rutsche angeschafft wurde. Eine sinnvolle Ergänzung. Neu ist auch der Trockenspielbereich. Die alte Saunalandschaft (getrennte Herren- und Damensauna mit jeweils einem Schwitzraum) oberhalb des Wellenbeckens hat man geschlossen. Das ist aber kein Verlust, denn dort war sowieso noch die Atmosphäre der Eröffnungsjahre. Im Badeland gibt es außer dem großen Wellenbecken noch zwei Thermal-Solebecken (auch hier mit geringem Salzgehalt), ein Wasserfallbecken, das Planschbecken und einen Wintergarten-Ruheraum. Auch zwei Mittelklasse-Solarien und eine kleine Cafeteria sind hier untergebracht.  

== Sauna-Zugang ==

Für Saunagäste ist es sinnvoll, gleich den Bademantel anzuziehen, denn zum Saunaland geht es ein kleines Stück durch die textile Badehalle, am Wellenbecken vorbei. Eine Zugangskontrolle zum Saunaland gibt es nicht, man öffnet einfach die Tür und ist drinnen. Darum benötigt man das Saunabändchen. Bargeldloses Zahlen ist mit diesem System im ganzen Bad leider nicht möglich.  

Dem Saunagast eröffnet sich eine alpenländische Idylle, die auf den ersten Blick durchaus das Auge erfreut. Ich kannte das aber schon von früheren Besuchen und war eher ernüchtert, da einige schöne Verzierungen aus der Kristall-Zeit nun nicht mehr da sind und die ebenfalls neue Bemalung in Weiß und Türkis nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Aber erst mal umschauen… 

== Neues im Saunaland ==

Neu errichtet wurden zwei Häuser im Außenbereich. Das vordere im Stil einer nordischen, sechseckigen Kota wurde mit Salzboden bestückt. Drinnen ist es relativ dunkel, da keine Fenster vorhanden sind. Eine Sole-Vernebelung gibt es nicht. Man sitzt bei 24 °C Temperatur auf Bänken für je vier Personen und nimmt sicherlich auch einige gesunde Salzkristalle mit der Atemluft auf. Da der Raum meist recht gut besucht ist, scheint es den Gästen zu gefallen.  

Neu ist auch die recht hübsche, zweistöckige Hütte am Ende des Gartens, die oben als Infrarot-Sauna und unten als Kaminzimmer eingerichtet ist. Im Innenraum hat mich das Haus atmosphärisch noch nicht recht überzeugen können. Doch auch hier scheinen sich die Gäste überwiegend wohl zu fühlen, was man an den recht gut gefüllten Rängen im Obergeschoß ablesen kann.  

Als ausgesprochen schön empfinde ich den Hamam, wo man auf den marmornen Nabelsteinen auch ordentliche Seifen-Bürsten-Massagen bekommen kann und der zusätzlich über ein eigenes Dampfbad verfügt. Richtige Hamams sind ja in deutschen Thermen immer noch eine Seltenheit, was ich sehr schade finde. Hier jedenfalls ist die Atmosphäre stimmig. Überhaupt habe ich aus den Gesprächen anderer Saunagäste herausgehört, daß man hier mit den Massagen sehr zufrieden ist. Beim nächsten Besuch werde ich mehr Zeit mitbringen und das mal ausprobieren… 

Aus den beiden anderen Dampfbädern hat man eines gemacht, das nun recht groß ist und zwei Eingänge aufweist. Auch hier sitzt man auf Marmor-Bänken. Die anderen Saunaräume blieben nahezu unverändert. Draußen gibt es die schöne Mühlensauna mit Heu-Einlage, die dienstags den Damen vorbehalten ist sowie eine Aufgußsauna im Bauernhausstil - und natürlich die bereits erwähnten beiden anderen Holzhütten. Drinnen findet man neben der Kristallsauna noch eine milde Amethyst-Sauna und den Hamam mit zusätzlichem Dampfbad. Außerdem einen Ruheraum unten sowie einen weiteren, größeren im Obergeschoß. Dort sogar mit Kaminofen, der aber wohl nur im Winter in Betrieb ist.  

== Restaurant ==

Leider derzeit immer noch abraten muß ich vom Besuch der Gastronomie. Dieser will ich aus gegebenem Anlaß diesmal ein paar mehr Worte widmen. Meine diesjährige Erfahrung toppt noch die beiden letzten Besuche, bei denen es schon ziemlich grenzwertig war. Diesmal bestellte ich mir eine Ofenkartoffel mit Kräutercreme und Salatbeilage sowie eine Johannisbeerschorle. Der Kellner machte auf mich einen ungepflegten Eindruck - ein südländischer Typ mit Dreitagebart.  

Naja, der wird ja wohl nicht kochen, dachte ich mir. Aber er machte das Getränk - und das war schon äußerst gewöhnungsbedürftig. Die Schorle war nur rosa gefärbt, nicht dunkelrot wie man es bei Johannisbeere erwartet. Also kaum Fruchtsaft drin. Sprudel Fehlanzeige, entweder abgestandenes Mineralwasser oder normales Leitungs-Wasser zur Verdünnung. Und dann das Ganze noch lauwarm. Nicht trinkbar. Ich beschloß, mit meiner Beschwerde zu warten, bis der Kellner wiederkam. 

Aber dann kam wirklich der Super-GAU für einen Gourmet-Tester wie mich: das „Hauptgericht“. Die Ofen-Kartoffel war nie im Ofen gewesen. Es handelte sich um eine mittelgroße Salzkartoffel - also im Topf gekocht - zudem nicht mal gar und nur lauwarm. Beim Aufschneiden kam mir Wasser entgegen, also definitiv keine Backkartoffel. Das ist schon mal Verarsche. Geschmack hatte die Kartoffel überhaupt nicht, so probierte ich die Kräutercreme dazu. Das hätte ich aber besser unterlassen, denn die hatte einen Stich. Sie schmeckte bitter säuerlich, wie abgestandene und längst verfallene Milch eben. Die Milchsäure machte das Ganze ungenießbar.  

Und der Salat? Große grüne Blätter, die in Wasser und Öl ertranken. Die matschige, halbe Tomate habe ich erst gar nicht probiert. Solch eine Katastrophe von Essen habe ich wirklich noch nie erlebt (und ich esse in nahezu jedem Bad). Die insgesamt 7,70 Euro Verkaufspreis überstiegen den reinen Materialwert um vielleicht 2.000 Prozent, der Geschmack lag hingegen im Minusbereich. Da wird einem das Abnehmen wirklich leicht gemacht, denn wer so etwas ißt, der lebt sonst wohl aus der Mülltonne. Hätte ich mir doch besser einen Hamburger Royal TS bei Big M oder ein Sandwich bei Lidl gekauft… 

Jedenfalls beschloß ich nun - gegen meine sonstigen Angewohnheiten - mich beim Kellner darüber zu äußern. Der war aber abgebrüht und wohl mehrere Beschwerden täglich gewohnt. Ich sagte zu ihm in leisem Ton, damit es keine anderen Gäste mitbekamen und wirklich freundlich: „Entschuldigung, aber das Essen ist ungenießbar. Die Sauce hat einen Stich, die Ofen-Kartoffel ist gekocht und nicht gar und der Salat matschig. Zudem ist die Schorle warm und ohne Kohlensäure.“ Der Kellner verzog keine Miene und meinte lapidar: „Sie sind der erste, der sich über mein Essen beschwert. Ich bin der Chef hier, ich muß es wissen.“ Ich entgegnete: „Und was machen wir jetzt?“. Da kam der Gipfel der Frechheit: „Bezahlen Sie einfach und gehen Sie schnell.“ 

Normalerweise hätte ich die Bezahlung des ungenießbaren Fraßes einfach verweigert und wäre gegangen. Das ist mein gutes Recht als Kunde. Da ich aber kein Theater haben wollte, beschloß ich, die 7,70 Euro zu zahlen und mich nicht weiter aufzuregen. Trinkgeld gab ich in diesem Falle allerdings nicht. Ich ließ mir aber seinen Namen geben. Der Küchenchef meinte dazu: „Ich heiße Tornow. Versuchen Sie ruhig, sich über mich zu beschweren. Ich bin sowieso nur noch drei Monate da, dann können mich hier alle am Arsch lecken.“

Das war doch mal eine Aussage. Natürlich würde ich die Angelegenheit nach diesen vollmundigen Worten publik machen, zumindest bei der Geschäftsführung. Man sollte schon wissen, daß die Gastronomie hier untragbar war. Da ist der Ausdruck „Service-Wüste Deutschland“ ja noch stark untertrieben. Davon einmal abgesehen, braucht niemand eine Ware zu bezahlen, die offensichtliche Mängel aufweist und kaum benutzt wurde. Das gilt natürlich auch für die Gastronomie. Im Normalfall würde auch nie ein Gastronom auf die Bezahlung eines ungenießbaren Essens bestehen. Üblich und gesetzeskonform ist es, dass man im Falle einer berechtigten Reklamation nicht bezahlen muß. Schließlich wurde die vereinbarte Leistung ja nicht erbracht und das Essen war nur probiert, kaum angerührt.

 == Geplauder… ==

Als ich durch das Badeland schlenderte und mir dort alles genau ansah, fiel mir ein Mann auf, der im Anzug herumlief und genau wie ich alle Räume genau begutachtete. Endlich mal jemand, der sich kümmert. Ein wirklicher Lichtblick, denn oftmals sitzen ja die kommunalen Bäderbeauftragten nur im Büro und sind „vor Ort“ selten anzutreffen. Hier ist das aber offensichtlich anders. Also wartete ich, bis der Mann seinen Rundgang beendet hatte und sprach ihn dann an.

Es handelte sich um einen städtischen Angestellten, wie ich es vermutet hatte, aber nicht um den Bäderleiter oder den Geschäftsführer, sondern wohl um den Qualitäts-Manager. Ich sprach ihn auf den Vorfall in der Gastronomie an. Da leuchteten bei ihm schon alle Lämpchen. Ganz offenbar ein wunder Punkt. „Sie sind nicht der einzige, der sich darüber beschwert. Leider kann ich aber im Moment nichts machen, da die Gastronomie fremdverpachtet ist. Darum haben wir ihm auch zum Ende August 2010 gekündigt.“ So etwas hatte ich mir schon gedacht. Also keine Chance, mein rausgeworfenes Geld wiederzusehen. Doch dem nachzuweinen war offensichtlich sinnlos, also unterhielt ich mich noch ein wenig über das Bad im Allgemeinen. Es wurde mir versichert, daß man sich im Rahmen der Möglichkeiten bemühe, alles so schön und gut wie möglich zu machen.

Allerdings gibt es auch hier einen Spar-Zwang, wie in den meisten Kommunen. Es bleibt zu hoffen, daß die „Therme Oberstdorf“ nicht totgespart wird, wie es dieser Tage in so mancher Stadt leider geschieht (siehe z. B. „Oase Essen“ oder „Allwetterbad Schwerte“). Das wäre eine Riesen-Katastrophe für den Kurort, denn dann würden scharenweise Urlaubs- und Kurgäste ausbleiben. Das benachbarte Sonthofen wäre darüber vielleicht erfreut, sonst aber wohl kaum jemand. Die Angestellten der „Therme Oberstdorf“ wären dann erst mal arbeitslos und die Jugendlichen hätten einen für die soziale Entwicklung wichtigen Treffpunkt weniger. Insgesamt gesehen wäre dies sehr unbefriedigend. Aber in diesem Falle besteht ja noch Hoffnung. Und wie ich zwischenzeitlich von anderen Saunagängern erfahren habe, muß ich wohl einen schlechten Zeitpunkt erwischt haben. Andere - wie z. B. Andreas Loy, der ein paar Wochen vorher als Tester hier war - waren mit der gastronomischen Leistung durchaus zufrieden. Allerdings sprachen die auch von einer Dame, die sie bedient hatte. Ich kann jedoch nur von meinen Erfahrungen berichten, die leider sehr unbefriedigend waren…

Als ich mich mit dem freundlichen Angestellten unterhielt, kam der leider nicht so freundliche Gastronom vorbei und platzte ungefragt in unsere Unterhaltung: „Übrigens, zwei Minuten nach Ihnen hat ein anderer Gast das gleiche gegessen und war sehr zufrieden. Da sieht man, was von Ihnen zu halten ist. Ich weiß alles über Sie.“ Offenbar weiß er das aber noch nicht, doch er wird mich vielleicht jetzt besser kennenlernen. Nun hatte er nämlich endgültig total überzogen und mich herausgefordert, die Sache richtig öffentlich zu machen. Zudem war diese Behauptung eine glatte Lüge, denn ich hatte vom Whirlpool aus das Sauna-Restaurant gut im Blick und es war mindestens eine Viertelstunde lang keinerlei andere Bestellung erfolgt. Und damit das Ganze nachvollziehbarer wird, hier noch der Link zum offiziellen Gastronomie-Foto der Stadt Oberstdorf. Dort ist der Mann im Hintergrund an der Theke (ja genau, der mit den Bartstoppeln) gut zu erkennen: http://oberstdorf.de/bilder/177.html.

== Fazit ==

In der „Therme Oberstdorf“ ist man wieder auf dem Weg der Besserung, was sich im Engagement des Personals ausdrückt und auch an verschiedenen Stellen zu sehen ist. Natürlich gibt es noch einiges zu tun, um das Bad wieder richtig nach oben zu bringen und die Existenz zu sichern. Atmosphärisch hat die „Therme Oberstdorf“ einiges zu bieten, wobei man dabei allerdings immer noch weitgehend auf die Altbestände aus der „Kristall-Zeit“ zurückgreift. Hier sind neue Ideen gefordert. Und der Empfang war ausgesprochen nett, ebenso wie die Angestellten.

Ich werde also zum Jahresende mal wieder reinschauen und sehen, wie sich das Bad entwickelt hat. Ab etwa September 2010 wird ja dann auch die Gastronomie besser geworden sein. Zu wünschen wäre es, denn die Voraussetzungen für einen wirklich entspannenden Aufenthalt sind hier grundsätzlich gegeben.  

Man beachte auch meine Bäder-Ranglisten unter www.familand.de  

© by wellSPAss, im Juli 2010


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  • 87439 Kempten Cambomare

  • 87448 Waltenhofen Sauna "Geratser-Hof"

  • 87459 Pfronten Sauna- und Fitnessinsel

  • 87466 Oy-Mittelberg Massage u. Sauna Jahreis

  • 87484 Nesselwang Alpspitz-Bade-Center Nesselwang

  • 87509 Immenstadt Sauna im Auwald-Sportzentrum

  • 87509 Immenstadt Hallenbad Immenstadt

  • 87527 Sonthofen, Oberallgäu Tenniscenter e.K.

  • 87527 Sonthofen Freizeitbad- & Gesundheitsbad Wonnemar

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  • 87538 Fischen/Allgäu Vitaldörfle im Hotel Sonnenbichl

  • 87549 Rettenberg Sauna Minister-Brummer

  • 87561 Oberstdorf Kurbad Sauna

  • 87561 Oberstdorf Kristall-Therme Oberstdorf

  • 87629 Füssen FÜSIS

  • 87645 Schwangau Königliche Kristall-Therme am Kurpark Schwangau

  • 87724 Ottobeuren Sportwelt Ottobeuren

  • 87724 Ottobeuren Günztal Freizeit-Sportcenter

  • 87724 Ottobeuren Hotel Hirsch

  • 88131 Lindau Spaß- und Vitalbad Limare

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  • 88149 Nonnenhorn Sauna Koeberle-Schmid

  • 88161 Lindenberg Sauna Lässer

  • 88239 Wangen Caltao Sauna zum Aufleben

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