Unglaublich
aber tatsächlich wahr, alle Eure Auszeichnungen muss ich bestätigen, obwohl man
über die Einstufungshöhe streiten könnte. Hier ist ein Wohlfühlmix vorhanden der
wohl einzigartig ist. Bei den Aufgüssen sind wir Eurer Meinung, die gehören
verbessert! Dass Restaurant kann mit Schwangau mithalten und die Mitarbeiter
sind alle freundlich. Liebe Grüße aus Wien, Helga Klascznik mit der
Firmenfraunenrunde.
Anbei
übersende ich Euch 6 neue Testberichte von uns Saunafreunden aus Österreich und
Südtirol. Der Trend geht nach oben, aber die Aufgüsse im Stundentakt sind wir
nicht gewohnt. Hier ist noch viel drinnen. Ansonsten haben wir uns wohl gefühlt.
Die Küche gehört besser bewertet und die Massageangebote und die Umsetzung
traumhaft. Wir hatten alle am Beginn Orientierungsschwierigkeiten, dies gehört
ebenfalls verbessert.
DEUTSCHLAND.
Schwitzen, Thermalbaden, Therapieren, Golfen, Nordic Walken, Radfahren,
Schlemmen – und das alles mitten in einem kleinen Dorf. Geht das? Na klar, kurz
hinter der Grenze im bayerischen Bad Birnbach.
Landleben und südliches Flair genießen, dafür braucht es keinen Toskanaurlaub:
Nur 40 Kilometer von Passau entfernt, im schönen Rottal, lockt ein Dorf mit
beinahe doppelt so vielen Gästebetten wie Einwohnern. Idylle und Dorfleben gibt
es trotzdem, weil die Bad Birnbacher seit 1973, als das gesunde Wasser erstmals
sprudelte, darauf achten, dass der Charakter des 2500-Seelen-Dorfes nicht
zerstört wird. Keine Bettenburgen und architektonischen Versuche. Aber stehen
geblieben ist die Zeit auch nicht. Ganz im Gegenteil. Die „Rottal Terme“, 1976
eröffnet, wächst fast im Jahresrhythmus. Und mit ihr das Wellness- und
Sportangebot.
Warum schreiben die Bad Birnbacher eigentlich ihre Terme ohne „h“? Kurdirektor
Alois Dorfner klärt auf: „Wir haben die Atmosphäre des Südens über die Alpen
gebracht. Der Marktplatz hat Arkaden, der Golfpark heißt Bella Vista, das
Kurhaus Atrium und die Rottal Terme schreibt sich ohne ‚h‘.“ Jetzt weiß ich
auch, warum ich nicht in die Toskana gefahren bin. Also nichts wie rein in die
Terme ohne „h“, ganz bequem, vom Hotel Hofmark über den Bademantelgang. Die
anderen Hotels und Pensionen sind auch nur einen Katzensprung entfernt – das
Dorf ist überschaubar.
Nackert im Wasser dümpeln
Im Vitarium (die Rottal Terme umfasst auch einen Gesundgarten und das
Erholungsbad) ist nicht nur das Angebot an Saunen riesig. Drei große Außenbecken
laden zum nackerten Thermalbaden ein. Welch Luxus, nicht dauernd in die nassen
Badesachen steigen zu müssen. In der Kräuter-Aromasauna duften gefüllte
Heuhaufen nach Landleben. Auf das Prießnitzbad bin ich besonders gespannt, so
etwas habe ich noch in keiner Therme erlebt. Nach aufsteigender Hitze regnet es
Eiskristalle von der Decke. Der Eisschauer ist gesund, aber auch eine
Herausforderung. Wer hält es am längsten aus? Ich war tapfer und gönne mir nun
Entspannung im Soletempel.
Eigene Dampfpyramide
Weil alles so schön weitläufig angelegt ist, fällt gar nicht auf, dass die
Besucheranzahl bis zum Mittag stetig gestiegen ist. Jetzt heißt es aufpassen,
denn die Salzeinreibung in der Dampfpyramide gibt es nur einmal am Tag. Im
Dampfbad, wo sonst immer ein Platz frei ist, wird noch zusammengerückt. Und als
der Saunameister die Salznäpfchen reicht, ärgere ich mich, dass ich alleine
angereist bin. Der nette Mann neben mir, ob der mir den Rücken einreiben würde?
Schade, er dreht sich in die andere Richtung, denn dort sitzt seine Frau. Aber
er reibt mir dann doch auch noch den Rücken ein. Saunagänger sind eben eine
große Familie.
Wer eine Sauna- oder Thermalwasserpause braucht, gönnt sich eines der vielen
Wellnessangebote oder einen Besuch im Restaurant. Vor dem Essen eine Portion
Süßes schadet sicher nicht, und der Ganzkörper-Schokoladenwickel auf dem
Wasserbett lässt mich fast einschlafen. Die Sportmassage im Gesundgarten weckt
dann die Lebensgeister wieder. Und die freuen sich auf die zur Wellness
passende, leichte Kost im Restaurant.
„Einzigartig in Europa“
Der Ausblick vom Restaurant ist auch Wellness pur: Da gibt es doch tatsächlich
einen 105 Meter langen Strömungskanal mit Sprudelliegen, Wasserfällen,
Nackenduschen und einem Musikpavillon zum Meditieren. Einzigartig in Europa,
versichert der Kurdirektor. Überhaupt ist er richtig stolz auf die Rottal Terme
und die Bad Birnbacher. „Dass etwas, das so gut gedacht war, auch so gut bleiben
konnte, das ist das Schönste an der Geschichte vom ländlichen Bad.“
Von Ulrika Günther
OÖN
Die
Teile oder besser das Arrangement der Therme, macht gerade ihren Reiz aus. Für
Kurgäste und ihre Anwendungen sind spezielle Bereiche eingerichtet. Davon einmal
abgesehen gliedert sich das Bad in drei Bereiche. Der flächenmäßig größte Teil
heißt “Erholungsbad” mit großen und kleinen Schwimm,- Sprudel,- und
Planschbecken, Liegewiese und dem längsten Erlebnisbach Europas. Ein
Musikpavillon mit meditativer Musik und Lichtspielen und eine Anlage zum
Wassertreten sind ebenfalls vorhanden. Das Thermenbistro nicht zu vergessen.
Hier kann man gut und preiswert essen. Darunter ist das Internet-Café. Völlig
kostenfrei.
Im zweiten Bereich, dem “Gesundgarten”, sind mehrere kleine Becken mit Schwall,-
und anderen Düsen mit unterschiedlich warmen Wasser von 30-36°C eine Kneippsche
Wassertretanlage mit zwei Becken von herzerfrischenden 17°C und 36°C in Betrieb.
Ein 25m Becken zum normalen Schwimmen in 32°C warmen Wasser gehört ebenso zur
Anlage wie die Solarien,- und Lese,- bzw Ruheräume und das Dachgartencafé.
Das”Vitarium” als drittem Bereich, ist als einziger textilfreie Zone.
Hier sind die Salzsteingrotte als Relaxbereich, die Kristallsauna mit 95 °C, die
Kräutersauna mit 65°C und die Prisnitzsauna mit 55°C, sowie Badebecken mit
warmen und sehr warmen Wasser anzutreffen. An der “Theke Vitarium” gibt es
snacks und gesunde Getränke. Dahinter schließt sich der “Paradiesgarten” an.
Alle Bereiche sind durch Tunnel oder Flure miteinander verbunden, so dass man
auch bei schlechtem Wetter in Bademantel und Latschen trocken von einem zum
anderen kommt. Alles mit einer Karte, alles heute erlebt. Natürlich kann man
auch außen entlang gehen. Ich habe schon viele Thermen gesehen, aber keine, die
so großzügig angelegt und reich an Abwechslung ist. Wenn es morgen schüttet,
sind wir wieder da….
Viele Hotels bieten Karten für Ermäßigung an, so kosten 5 Stunden dann nur
13,50€ per Person.
Zur Zeit ist ein wenig Baulärm von Um,- und Ausbauarbeiten zu hören im tollen
Erholungspark.
Die
Rottal Terme ist mit ihren Attraktionen einzigartig!
Ich besuche die Terme und vor allem das Vitarium (Sauna) regelmäßig und fühle
mich jedesmal rundum wohl!
Die abwechlungsreichen Aufgüsse, die Sauberkeit sowie das freundliche und gut
geschulte Personal verdienen großes Lob.
Das vielfältige Angebot in allen Bereichen, ob im Gesundgarten, dem Erholungsbad
mit Thermenbach, in der Saunalandschaft und auch dem Restaurant, lassen jeden
Aufenthalt zum Erlebnis werden und das zu einem fairen Preis.
Sehr gut tut die Ruhe und Behaglichkeit in der Terme, gegenüber so manchen
"Spaßbädern".
Nur zu empfehlen!!!
Ich
bin auf Grund Eurer Seiten von NRW Bielefeld nach Bad Birnbach gefahren.
Wir haben die lange Fahrt nicht bereut. Es stimmt fast alles, bis auf die
Aufgüsse, die haben wir schon besser erlebt. Massage und Küche erhalten die
Höchstnote.