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KUPFERKESSEL, TANNENREISIG, GUTE AUFGÜSSE

In Traumlage mit bestem Blick auf die umliegende Bergwelt erwartet das Vita Alpina Erlebnis- und Wellnessbad in Ruhpolding seine Wohlfühlgäste.

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  • SANARIUM - WUNDERVOLLE WANDVERTÄFELUNG IM BAYRISCHEN STIL MIT GROSSEM BERGKRISTALL+ AQUAVIVA

  • AROMADAMPFBAD MIT 4 DÜFTE ZUM SELBERWÄHLEN

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  • BRECHELBAD 50°C WIE FRÜHER DIE BAUERN - KUPFERKESSEL ÜBER EINEM OFEN MIT TANNENREISIG AUF DEM BODEN

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MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG SAMSTAG SONNTAG
BAD

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22.00 Uhr

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  • AUFGUSS-SHOW > STÜNDLICH ZELEBRIERTER  AUFGUSS VOM SAUNAPERSONAL

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Brander Straße 1
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MÄRCHEN  FAMILIENPARK Bärngschwendt 10
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SAUNA, TENNIS, WELLNESSGARTEN Sepp Baumgartner
Angerpoint 5
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BADEPARK
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Schwimmbadstrasse
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  info@inzell.de



EISSTADION Reichenhaller Straße 79
D-83334 Inzell
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 CHIEMGAUER HOF
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D-83334 Inzell
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Familie Kessler
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D-83334 Inzell
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gutising@t-online.de 


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Familie Stocker
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D-83358 Seebruck
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Am Kloster Seeon
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rufinus.de


SAUNA BADYLON Laufenerstrasse 22
D-83395 Freilassing
badylon@
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ÜBERNACHTUNGS TIPP
HOTEL - PENSION - SCHAIDER
Dorfstraße 35
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Reit 1+2
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Dirk Sasse - Stv. Kurdirektor
Friedrich-Ebert-Allee 21
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HOTEL FALTER E. Schmid-Falter
Traunfeldstrasse 8
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  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    

 


Wie ein Jungbrunnen wirkt auch der Waginger Wellnessgarten. Tauchen Sie nach einem Saunagang im Schwimmteich ab oder entspannen Sie in unterschiedlichen Ruheräumen. Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Saunen wie die Finnische Sauna, Brechelbad-Sauna, Kräuter-Sauna, Salz-Sauna oder Infrarot-Sauna und vielen weiteren Wellness- und Kosmetikangeboten.


Ainring KLEINE ABER IDEENREICHE SAUNALANDSCHAFT
DANIEL DÜSENTRIEB DER WOHLFÜHLBRANCHE


10 Minuten von der Autobahn A8-München/Salzburg entfernt. Über Salzburg > Freilassing nach Ainring. Von dort ist die Reiter Alm gut beschildert. Von Ainring bis zur Alm sind es etwa 7 Fahrminuten. Eine schöne Strecke mit Kühen, Pferden, Schafen und viel ländliche Gegend. Es gibt 2 Parkplätze. Mit der Bahn können sie entweder den Bahnhof Freilassing oder Ainring wählen. Die Saunalandschaft ist unter Saunagängern schon länger ein Geheim-Tipp.

Die Gemeinde Ainring liegt mitten im Herzen des oberbayerischen Rupertiwinkels - zwischen der Festspiel- und Mozartstadt Salzburg und dem Höhenzug des Hausberges, dem Högl. Ainring ist Luftkurort und Teil der Erlebnisregion Berchtesgadener Land. Neben der idyllischen Landschaft darf man Gastfreundschaft und Freizeitfreuden genießen. Radfahrer, Wanderer und vor allem Wohlfühltouristen können hier unvergessene Tage verbringen. Ein Highlight ist die Reiter Alm mit Ihren geheimnisvollen und angenehmen Wohlfühlmöglichkeiten.

Wohlfühlabenteurer dürfen sich durch das Angebot durchkämpfen. Ob Rasul, Thalassotherapie, Kaiserbad, Kraxenofen, Cleopatrabad, pflegende Peels und Salbungen, chinesische Anwendungen, Sabbia Med, Steinbad, Brechelbad, Dampfbad und Saunen, hier wird wirklich etwas geboten. Weiters gibt es eine Pension, einen Vortragssaal und einen Gesundheits- und Schönheitsladen, Restaurants und die kleine Saunalandschaft im Innenbereich und einem schönen Saunagarten mit originellen Außenschwitzmöglichkeiten. Im Außenbereich steht Ihnen ein 2stöckiges Badehaus aus Holz zur Verfügung. Darin ist ein Steinbad und ein Brotbad eingebaut. Diese beiden spannenden Badeanwendungen haben in Kombination genossen eine äußerst vitalisierende Wirkung. Das Zusammenspiel des mild überwärmenden und enzymatisch angereicherten Brotbades mit dem stark überwärmenden und mineralreichen Steinbad ist eine wirklich empfehlenswerte, interessante Sache.

Auf der Reiter Alm geht es einerseits urig zu und andererseits genießt man Luxus bei den Anwendungen und im Restaurant. Urgefühle werden irgendwie auch wach beim Rasul. In einer farbig gekachelten Grotte, die wie aus "Tausendundeiner Nacht" wirkt, bestreicht man sich selber ausgiebig mit verschiedenen schlammigen Substanzen, sieht alsdann aus wie ein Eingeborener bei der rituellen Huldigung der Mutter Erde, sitzt, döst, entspannt sich wieder. Dann kommt irgendwann warmer Regen aus dem dunkelblau gewölbten Grottenhimmel, wäscht einen rein. Öl wird auf die nun saubere, aber noch nasse Haut aufgetragen. Ab zum Ruhen.

Highlight der Saunalandschaft mit Steinbad und Brotbad

Man besinnt sich aufs Alte. Oft mit modernsten Mitteln. Es kreischt, kracht, rumpelt und zischt. Dann dampft's. Soll es ja auch. Aber diesen Sauna-Effekt nimmt man erst mal gar nicht so recht wahr. Ob des vorhergegangenen Spektakels. Da wird nämlich keineswegs, wie üblich, Wasser über heiße Steine gegossen und dann vielleicht ein wenig mit dem Handtuch hinterhergewedelt - hier, in dieser Sauna, ist es wieder mal ganz anders: An einem gemauerten, niedrigen Ofen öffnet sich wie von der berühmten Geisterhand betätigt ein rot glühender Schlund. Aus diesem wuchtet ein eiserner Arm, der aussieht wie ein kleiner Pumpenschwengel auf dem Ölfeld, einen eisernen Gitterkorb mit Steinen. Mit viel mechanischem Lärm. Der Korb wird in ein kupfernes Wasserbecken getaucht, wo es zischt und dampft. Zwei Mal. So dass der Schweiß fließt. Gut so.

Ein niedriger Raum, Typ Bauernstube, Holzplanken, winzige Fensterchen. Wieder ein Ofen. Weniger gewalttätig, aber nicht minder archaisch. Es wird Brot gebacken. Entsprechend wohlig ist der Duft. Man sitzt neben diesem Ofen, weitgehend nackt, und schwitzt. (Das fertige Produkt ist übrigens überaus genießbar und schmeckt auch keineswegs nach Sauna, sondern nach kernigem Sauerteig.)

Dann gibt es noch das "Brechelbad". Eine winzige Hütte, der Boden knöchelhoch mit kleingehäckselten Tannen- und Fichtenzweigen bedeckt, und mitten drin wieder ein knackender Kachelofen, sehr hitzig. Darüber, in einem Korb, fette Zweige und Rosmarin. Konzentrierte Walddüfte, die ohne Umwege in die Bronchien eindringen. Die Nadeln massieren die Fußsohlen, Dünste wabern wohlig bei 60 Grad den Rücken entlang. Noch so eine uralte Tradition, die eigentlich mit Arbeit zu tun hatte, nämlich mit dem Trocknen, Brechen (Brechel!) und anschließenden Bedampfen von Hanf- und Flachsfasern zur Textilproduktion. Duft und Luft in diesen Brechelstuben tat den Atemwegen gut, man leistete sich alsbald eigene Brechel-Bade-Häuserl, bis, ja, bis wieder einmal die Kirche aus wiederum recht abstrusen Gründen diese Kultur verbot

Die Symbiose aus altem Brauchtum und Wohlfühltrend die bewusst von den cleveren Chefs der Reiter Alm ins Leben gerufen worden ist, findet hier die entsprechende Fortsetzung. Im Salettl, einem Aussichtspavillon, kocht der Meister für Sie, vor Ihren Augen. In der offenen Show-Küche werden Köstlichkeiten zubereitet. In der Bauernstube und der Johannisstube ladet eine Gourmet-Küche zum verweilen ein.
 
Die kleine Saunalandschaft mag an manchen Ecken renovierungsbedürftig sein, beim Dampfbad kann man sich auf den Zehen einen blauen Nagel hohlen, weil die Bodenleiste so mancher Schwitzkopf übersieht, die kleinen Saunen sind auch nicht mehr zeitgemäß, dies spielt eigentlich kaum eine Rolle, wenn man dass urige Gesamtambiente berücksichtigt. Ein weiterer Höhepunkt ist ein kleiner Raum wo es dampft und hagelt. Die Saunabar ist gemütlich, Raucher sind dort keine Ausgestoßenen, die Ruheräume wiederum sind einfach schwach. Es können nur 50 Personen diesen Geheim-Tipp ausnützen. Irgendwie erinnert das gesamte Ambiente an ein Wohlfühlversuchslabor, wo der Daniel Düsentrieb der Wohlfühlbranche seine Anwendungen und Erfindungen testet. Diese kleine, ideenreiche Saunalandschaft sollte man an einem schönen Tag besuchen, damit man ein Almambiente in Verbindung mit geheimnisvollen Schwitzerlebnisse in vollen Zügen erleben darf.

Gratulation an das gesamte Team!
1 Saunaperle "PERLENSAUNA"

 


Ainring ÜBERNACHTUNGSTIPP" HOTEL - PENSION - SCHAIDER  Nur 10 Minuten von der A8 Salzburg / München, eingebettet im Herzen des Rupertiwinkel und umgeben von einem traumhaften Panorama, liegt der Luftkurort Ainring. Durch die zentrale Lage bieten sich von hier aus eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Unternehmungen und sportliche Aktivitäten an. Dörfliche Idylle und naturbelassene Umgebung. Saunalandschaften von der Reiter-Alm und von der Rupertus Therme sind schnell erreichbar. Wald und das Kneipptrettbecken sind in der unmittelbaren Nähe. Die Kleine Kneippe ist nur ein paar Meter entfernt. Hier gibt es Schmankerln und man kann in gemütlicher Atmosphäre schlemmen und trinken. Erholung und Entspannung für Körper und Geist bietet ein neues, großzügig angelegtes Hallenbad mit Whirlpool und eine Sauna für 8 bis 10 Personen - wahlweise mit Lichttherapie. Für Sonnenhungrige steht auch ein modernes Solarium mit Turbobräuner zur Verfügung 


Laufen "TIPPSAUNA"  RUPERTI Das Schwimmbad wird seit einigen Jahren mit Bad-Reichenhaller Wellness-Mineralsalz angereichert. Mit zusätzlichen Massagedüsen genießen die Gäste eine vitalisierende Wirkung für den ganzen Körper. Des weiteren bieten die Ruperti-Sauna auch Schwimmkurse, Wassergymnastik und Wassertherapie mit geschultem Personal auf Anfrage an.  Ganzkörper-, Teilkörper- und Fußreflexzonenmassage betreut eine fachkundige Physiotherapeutin. Kinder sind willkommen!


Bad Reichenhall "ÜBERNACHTUNGSTIPP"  HOTEL FALTER Von der Autobahn A8 kommend fahren Sie die B20 Richtung Bad Reichenhall bzw. Berchtesgaden. Sie bleiben ca 5 Km auf dieser Straße bis Sie auf der rechten und linken Straßenseite 2 ARAL Tankstellen passieren. Gleich danach biegen Sie nach links in die Traunfeldstrasse ein. Sie finden das Hotel nach ca. 150m auf der linken Seite. Das Hotel Falter liegt in der Kurzone I, mitten in ruhiger Lage am Rupertuspark. Ca. 3 Minuten von der Therme entfernt. Zwischen Bahnhof und Therme.

 

Eine Vielzahl von liebenswerten Details geben dem Hotel diese gemütliche, familiäre Atmosphäre Bad Reichenhall ist immer schön und stets glaubt man, daß es gerade jetzt am schönsten ist. Erwandern Sie die wunderschöne Landschaft, genießen Sie die Gondelfahrt auf den Predigtstuhl und die wunderbare Sicht über die Alpen, rudern Sie oder baden Sie im Thumsee, angeln Sie sich Ihre Forelle selbst. Erfreuen Sie sich am lebendigen bayrischen Brauchtum! Klare Wintertage mit Schnee glitzernden Bergen, Ski- und Langlaufloipen, verträumte Winterabende, duftender Glühwein, Wintererlebnis pur!

  • GEMÜTLICHES KLEINES FAMILIENFREUNDLICHES HOTEL

  • ÜPPIGES FRÜHSTÜCKSBÜFFET

  • GEMÜTLICHES RESTAURANT MIT HOCHWERTIGER KÜCHE

  • FREUNDLICHKEIT


Bad Reichenhall RUPERTUS-THERME

Besuch am Mittwoch, 19. Mai 2010

 

Ich kam erst kurz vor Kassenschluß in die „Quelle meines Wohlbefindens“, um genau 20 Uhr. Die Anfahrt war eine Katastrophe, trotz Navigationsgerät. Plötzlich stand ich nämlich vor einer Baustelle - ein Sport- und Freizeitbad wird nun an die Therme angebaut, wie schon vor vier Jahren im Gespräch und damals noch bestritten. Jedenfalls konnte ich keinerlei Ausschilderung entdecken und landete dann auf dem Parkplatz hinter der Therme. Ärgerlich nicht nur wegen des Zeitverlustes, sondern auch weil es in Strömen regnete.


Im großen Vorraum ist außer ein paar bequemen Sesseln auch die Tourist-Info untergebracht. Zudem kann man hier offensichtlich Fahrräder ausleihen, die etwas unkonventionell entlang der Glaswand aufgereiht sind. Auch der Zugang zum Fitneß-Center und ein Kiosk befinden sich hier. Also ein ganz gutes Angebot.


Die Kassendame war sehr freundlich und auch durchaus humorvoll und reichte mir für nur 18 Euro mein Chip-Armband. In der EWA ist man ja zwar offiziell, aber die Karte wird nicht anerkannt. Auch in den neuen Saunaführer will die Therme ja nicht rein. Auch gut. Also durfte ich voll zahlen. Als Sonderangebot will ich den Abendtarif jedenfalls nicht bezeichnen, denn 18 Euro für rund 1 ½ Stunden Schwitzen halte ich schon für grenzwertig.

 

Im Februar 2010 hat man die Preise ja um 2 Euro angehoben. Um 21.30 Uhr wird man dann per Ansage heraus komplimentiert, wenngleich man durchaus bis fünf Minuten vor Schluß noch baden und saunieren kann. 18 Euro für maximal 90 Minuten, das ist aus meiner Sicht schon grenzwertig.


Die Umkleiden sind in edlem Dunkelrot gehalten, wobei die Schrankwahl frei ist und es 420 Schränke im Thermenbereich gibt. Die Schrankwahl ist frei, wobei ich nicht wußte, daß es auch zusätzliche Umkleiden für die Sauna gibt. Jene erreicht man nach Passieren der Schranke, wobei jeweils zwei weitere Umkleideräume für Damen und Herren da sind. Alles ein wenig beengt, aber immerhin sauber und neuwertig.


In der unteren Sauna-Ebene, die man sogleich erreicht, wird man erst einmal vom Geruch erschlagen. Es duftet nämlich nach allerlei gebratenen Sachen wie Hähnchen oder Fisch. Nicht jedermanns Sache, aber immerhin appetitanregend. Auf einen Fitneß-Salat hätte ich schon Lust gehabt, aber die Kassendame hatte mich schon darauf hingewiesen, daß es ab 20.30 Uhr im Thermen-Restaurant alle Gerichte zum halben Preis gibt. Dennoch war die Sauna-Gastronomie erstaunlich gut besucht. Warum dies so war, sollte ich eine halbe Stunde später feststellen.


Direkt gegenüber der Theke findet man ein flaches Sole-Sitzbecken, das acht Sitzsprudler bietet und 30 m² groß ist. Es ist angenehm temperiert und lädt zum Kuscheln ein, doch meine Zeit war begrenzt und ich war ja auch leider allein. Neben dem Becken findet man übrigens eine Dusch-Nische, so daß man sich gleich vom Salz befreien kann. Das ist im Übrigen bei allen Becken der Fall, die auch durchgehend mit Sole befüllt sind. Also nichts für Leute, die gerne mal die Augen unter Wasser haben und tauchen. Das sehe ich als etwas ungünstig an, vor allem für Kinder.
Jedenfalls stellte ich meine Tasche in ein Glas-Fach zur Rechten, wo sich das Dampfbad in einer Art künstlichem Stollen aus Kunststoff befindet. Dort fand allerdings gerade eine Zeremonie statt und es war voll. Später konnte ich dann feststellen, daß es sich um zwei getrennte Dampfbäder handelt, die sich direkt nebeneinander befinden. Dort ist es sehr dampfig und man sieht zunächst die Hand vor Augen nicht. Im größeren Dampfraum, der auch eine Brunnenschale besitzt, wird das von den Homosexuellen gerne genutzt. Hier ist man wohl relativ ungestört und kann dem entsprechend seiner Neigung frönen. Im kleineren Dampfbad nebenan halten sich dann auch eher die Damen auf.


Auf der anderen Seite des Restaurants ist eine kleine Lounge angehängt, wo ein zentraler Kaminofen für Stimmung sorgt. Allerdings sitzt dort wohl selten jemand, denn die Steinbänke sind ungemütlich und an Sessel hat man offensichtlich nicht gedacht. Immerhin brannte das Feuer noch.


Im Saunagarten ist es momentan nicht sehr gemütlich, denn hier grenzt die Baustelle für das neue Familienbad an. Allzu weit ist man dort nach rund einem Jahr Bauzeit allerdings noch nicht, es wird also noch mindestens bis Mitte 2011 dauern, bis die Unannehmlichkeiten beseitigt sind. Eine Baustellen-Ermäßigung oder ein sonstiger Bonus wird allerdings nicht gewährt. Um es mal auf den Punkt zu bringen: die Geschäftsführung ist aus meiner Sicht eine absolute Fehlbesetzung. Mit Arroganz und dem Glück, daß das Bad zufällig in eine Marktlücke gestoßen ist, kann man auf Dauer die Herzen der Gäste nicht erobern. Zu einer guten Betriebsleitung gehört vor allem Einfühlungsvermögen und auch der Wille, den Besuchern etwas Gutes tun zu wollen. Hier wird nur Abzocke betrieben.

 

Daß eine solche Überheblichkeit längerfristig zu Gäste-Verlusten wird, darf ich jetzt schon mal prognostizieren. Im Falle anderer Bäder hat man in der jüngeren Vergangenheit ja mehrere Schließungen erlebt. Bleibt zu hoffen, dass man hier bald reagiert.
Jedenfalls ist der Garten momentan relativ beengt und man fühlt sich nicht wohl. Immerhin gibt es aber zwei größere, relativ angenehm temperierte Becken und ein schlauchförmiges Kaltbecken, das auch den Kneippfans wohl gefallen sollte.

 

Den Naturteich und die Wasserfallwand konnte ich allerdings nicht entdecken. Vielleicht mußten diese ja der Baumaßnahme weichen. Informationen findet man leider dazu nicht und auch das Baustellenschild am Parkplatz war sehr spärlich in der Auskunftsfreudigkeit.
 

In einem wirklich großen Gartenhaus findet man im Erdgeschoß die große Aufgußsauna. Hier finden wohl zur vollen Stunde Aufgüsse statt, die offensichtlich auch sehr gut angenommen werden. Der Raum verfügt über zwei Eingänge links und rechts des Ofens und hat drei Sitzstufen. Laut Saunameister sollen hier 100 Gäste reinpassen, doch ich zählte eher 80 Sitzplätze. Jedenfalls kann man hier richtig aufgießen und zum Versammeln der Anbeter gibt es im offenen Vorraum auch einen großen Tempel-Gong.

 

Über eine Außentreppe erreicht man den darüber liegenden Ruheraum, der über 30 Liegemöglichkeiten verfügt. Auch hier gibt es einen holzbefeuerten Kaminofen, der allerdings heute nicht in Betrieb war. So waren auch die Stühle am Ofen nicht besetzt.
Schließlich gibt es auch noch eine Erdsauna, die sich in nichts von den wohl hundert anderen „Maa“-Saunas des Saunabauers „B+S“ unterscheidet. Von der Dülmener Firma stammt im Übrigen die komplette Saunalandschaft. Dem entsprechend ist eben alles sozusagen „rein-finnisch“ ausgerichtet. Gute Qualität und zumeist auch recht gemütlich, aber aus meiner Sicht ein wenig langweilig, vor allem wenn man schon mehrere Anlagen dieses Sauna-Herstellers kennt.

 

Neben der Erdsauna findet man dann noch eine Naturstein-Duschgrotte, wie eben in allen B+S-Anlagen, hier allerdings recht geräumig. Der Sauna-Innenbereich stellte sich dann auch als zweistöckig heraus. Über eine schmale Treppe geht es vom Restaurant aus also nach oben, auf die Bade-Ebene der Therme. Hier findet man noch drei weitere Schwitzräume. Zunächst aber gibt es zur Linken noch einen Ruheraum, in gleicher Größe wie im Garten, jedoch ohne Kaminofen. Der Ausblick war hier sicherlich früher sehr schön, heute schaut man eben auf die Baustelle des Freizeitbades. Zur Linken gibt es auch sechs Fußbecken in drei Zweier-Anordnungen, edel in Marmor ausgeführt. Überhaupt hat man dem Marmor im ganzen Bad gefrönt. Normale Fliesen sind mir überhaupt nicht aufgefallen.


Hier oben, im Innensauna-Bereich, soll man sich wohl ein wenig ins römische Badevergnügen versetzt fühlen, wenn man die Intarsien-Arbeit auf dem Marmor-Boden so deuten darf. Ansonsten herrscht allerdings eher eine Mischung aus finnischen Elementen und verbalen Anklängen an die Alpenwelt vor. Eine echte Thematisierung gibt es also nicht. Wie die 24 stylischen Polstersessel im Raum-Mittelpunkt in irgendein Konzept passen sollen, konnte sich mir nicht erschließen. Immerhin sind sie aber recht gemütlich, wenngleich in Reih und Glied geschaltet und nicht versschiebbar.


Als nächstes erkundigte ich die Predigtstuhl-Sauna, die eigentlich ein Sanarium ist. Hier herrschen rund 60 °C bei etwa 40 % Luftfeuchte vor. In der Ecke sorgt ein großer Ofen mit Verdampfer für das gewünschte Klima. In drei Sitzreihen kann man ganz gut schwitzen, wobei man wohl tagsüber auch einen Ausblick auf die Berge hat. Der Predigtstuhl ist übrigens ein Berg hier in der Nähe. Den Namen hat man allerdings anders interpretiert, denn die obere Sitzreihe soll wohl an Chorsitze in einem spartanischen Kloster erinnern. Liegen kann man hier jedenfalls nicht, ganz unüblich für ein Sanarium, wo man ja sonst bequem entspannt. Das ist hier nicht möglich.


Schräg gegenüber findet man die zweite Aufgußsauna, „Untersberg“ genannt, ebenfalls ein nahegelegener Alpenriese. mit 54 Sitzplätzen relativ groß, wenngleich nicht vergleichbar mit der Außensauna. Bullige 100 °C herrschen hier und der Wand-Ofen hat in luftiger Höhe auch einen Kamin zu bieten. Dieser war allerdings zum Zeitpunkt meines Besuchs nicht in Betrieb. Warum man ihn so hoch gesetzt hat, konnte ich auch nicht ergründen. Mir war es hier jedenfalls zu heiß, also ab in die letzte Sauna, die „Staufen-Sauna“. Dort herrschen zwar nur 80 °, aber mir erschien es dennoch sehr heiß. Das Klima ist trocken, eine Wand ist mit grob behauenem Granitstein (sehr heiß) gemauert und man kann auch aus einem großen Fenster auf eine Dachwiese und die Berge schauen. Eine riesige Farbwechsel-Deckenleuchte sorgt für wechselnde Stimmungen. Dennoch konnte bei mir nicht die rechte Begeisterung aufkommen. Insgesamt kann ich zu den Saunaräumen sagen, daß sie zwar ordentlich gebaut sind, doch irgendwie relativ langweilig. Aber wem´s gefällt…


Schließlich gibt es hier oben noch eine ganz hübsch gestaltete Duschgrotte (sechs Kaltduschen und eine regelbare Warmdusche, also nix für Weicheier) mit integriertem Kalt-Tauchbecken sowie ein Behinderten-WC. Jenes ist zwar schön groß, aber ohne Haken. Zudem war das Toilettenpapier alle. Als Behinderter hätte ich mich alleine schon deswegen beschwert, weil man nirgendwo ein Handtuch oder den Bademantel hinhängen kann. Zudem gibt es rechts und links an den Griffen neben der Toilette irgendwelche Knöpfe, die man keiner Funktion zuordnen kann. Soll man damit Hilfe rufen? Jedenfalls ist von der Toilette aus kein Zugseil für die Hilfeleistung erreichbar. Alles nicht recht durchdacht und nach mehreren Jahren Betriebsdauer sollten solche Fehlleistungen doch eigentlich längst behoben sein. Schlecht aus meiner Sicht auch die Solarien-Wahl. Zwar sind die beiden Sonnenbänke hübsch in Glas-Nischen verpackt, doch beide gleich (Ergoline 660) und nicht gerade preiswert (3,50 Euro für nur fünf Minuten). Hinzu kommt, daß sie mit den beiden Geräten auf der Galerie des Hallenbades identisch sind - also keine Wahlmöglichkeit.


Durch eine Schranke gelangt man also ins Thermalbad, wo man nach Passieren von zwei kleinen WCs zur Linken die Cafeteria findet. Restaurant kann man das nicht nennen, es erreicht hier keinesfalls die Qualität des Front-Cookings im Saunaland. Dennoch wollte ich das Angebot nutzen, zum halben Preis zu essen. Die Auswahl war nicht gerade üppig. Ich konnte wählen zwischen Spaghetti Bolognese (sah unappetitlich aus), Kartoffel-Gratin (8,90 Euro Normalpreis und auch nicht sehr einladend wirkend) und Kasseler mit Pürree und Sauerkraut. Ich entschied mich für Letzteres, obgleich ich eigentlich kein Schweinefleisch esse. Naja, was hatte ich für eine Wahl?
Also bestellt und derweil die Cola (Malzbier oder Johannisbeer-Schorle gibt es natürlich nicht) selbst gezapft. Keine Eiswürfel, nur Plastik-Becher, nicht mal Coca-Cola. Die Bedienung war zwar freundlich, doch das Essen selbst war auf Bundeswehr-Niveau. Das Sauerkraut geschmacklos und verkocht, das Pürree Marke „Astronautencreme“ und die großzügig bemessenen drei Scheiben Kasseler habe ich nach einem Probekauen liegen lassen. Total geschmacklos, zäh und einfach ungenießbar. Auch als Schweinefleisch-Fan hätte ich das nicht gegessen. Jedenfalls war das Essen auch für rund 7 Euro eine totale Fehlentscheidung. Hätte ich doch nur im Saunarestaurant gespeist, denn dort gab es eine wesentlich leckerere Auswahl.


Nun probierte ich die Becken aus, die allesamt mit Sole befüllt sind und ähnliche Temperaturen aufweisen, irgendwo zwischen 31 und 33 °. Begeistert haben mich auch diese Bassins nicht. Zwar alles durchgestylt und in edlem Marmor, doch irgendwie langweilig. Klar, eigentlich nicht viel auszusetzen, doch der Aha-Effekt blieb irgendwie aus. Nette Schwalldusche, ganz hübsche Sprudelnische und das war´s dann. Auch das Textil-Dampfbad, immerhin ziemlich groß, wollte mich nicht recht locken. Hier sollen übrigens Salz-Zeremonien ablaufen, doch heute wohl nicht mehr.


Also raus ins Außenbecken, das immerhin terrassiert ist und mit Strömungskreisel und Farblicht ausgestattet. Dort allerdings sind wohl die Massagedüsen in unterschiedlichen Höhen der Haupt-Anziehungspunkt. Hier kann man sich nämlich den Genitalbereich bestrahlen lassen, was so manche/r wohl gerne in Anspruch nimmt. Das etwas unterhalb gelegene Liegebecken ist offenbar nicht so sehr beliebt, wohl weil man es nur nach dem Wechsel ins Freie betreten kann. Heute bei Regen nicht unbedingt ein Vergnügen. Die beiden anderen Außenbecken sind mir nicht aufgefallen, ich wußte ja nicht, daß sie vorhanden sind.


Ebenfalls nicht gefunden habe ich die Kinderbecken, die wohl in einem eigenen Anbau gelegen sind und laut Beschreibung auch ganz interessant. Es ist ja auch eher ungewöhnlich, daß in einer kinderfeindlichen Therme mit entsprechenden Eintrittspreisen überhaupt ein Familien-Angebot vorgehalten wird. Ich hatte allerdings auch nicht die Muße, mir alles genau anzusehen, denn zwischenzeitlich war es schon fast 21.30 Uhr. Von Entspannung war natürlich auch nicht die Rede bei nur rund einer Stunde zur Verfügung stehender Zeit.


Ich wechselte nach oben auf die große Galerie, wo sicherlich 60 Liegen zur Verfügung stehen. Außerdem findet man hier zwei flache Heißwasserbecken, die offensichtlich auch sehr beliebt sind, und ein Kalt-Tauchbecken (das hier wohl eher fehl am Platze ist). Auch hier wieder Duschnischen (jeweils für eine Person) und auch zwei Glas-Kuben mit den Solarien. Interessant, daß man mittels Aufzug die beiden darunter liegenden Etagen erreichen kann - und zwar mit zwei Aufzügen. Naja, an den Baukosten wurde eben auch nicht gespart.


Wieder im Erdgeschoß angekommen - also auf der Umkleide-Ebene - fand ich dann auch die Wellness-Abteilung, die natürlich schon geschlossen hatte. Schade, hätte ich mir gerne mal angeschaut, denn dort gibt es einen weiteren Whirlpool und offenbar auch viele schöne Wellness-Angebote. Natürlich zu entsprechenden Preisen, wie nicht anders zu erwarten. Übrigens gibt es auch irgendwo in der Therme einen Friseur, der sogar bis 22 Uhr geöffnet hat und übliche Preise verlangt (Herren ab 15 Euro, Damen ab 20 Euro).
Mich zog es jedoch in die Sole-Grotte. Ja, ganz was anderes - Sole eben. Sie liegt auf der linken Seite der Umkleide-Ebene, die einem hier wie eine Katakombe erscheint. Ein komplett textil zu nutzender Bereich, was der Mehrzahl der Gäste hier aber wohl nicht recht entgegenkommt. Gleich in der Ecke des ersten Liegebeckens, hinter einer Milchglaswand versteckt, war nämlich ein Pärchen in innigster Umarmung, sozusagen ineinander. Hier fühlt man sich wohl ungestört, was bei näherem Hinsehen aber eher nicht so ist. In der Ecke an der Decke befindet sich nämlich eine Kamera. Nun wußte ich auch, was der Bademeister in seiner Kabine so spannendes im Fernsehprogramm beobachtete…


Also weiter, an der Dusche vorbei in den nächsten Raum. Auf gleicher Ebene wiederum ein Dampfbad, nach meiner Zählung das vierte im Hause. Auch wieder als Kunstfels-Grotte gestaltet, angeblich mit Sole-Nebel. Auch hier wieder eine Wasserschale, die man auf Knopfdruck befüllt. Reißt mich echt nicht vom Hocker, wenngleich ganz nett gestaltet und sicherlich eine nette Kuschel-Ecke - wenn man zu zweit ist.


Eine Treppe nach unten - das ist dann wirklich Kellergeschoß - gibt es noch eine zweite Sole-Liegegrotte. Angenehm warm, größer als oben und schummrig. Das erinnerte mich an die Solegrotte in Bad Steben. Allerdings ist diese hier wohl zuerst entstanden. Auf einer Leinwand konnte man einen Film über Meeres-Schildkröten sehen, doch die meisten ließen sich einfach nur treiben. Wirklich recht angenehm. Draußen dann noch zwei wasserfallartige Duschen aus vielleicht vier Metern Höhe. Mal was anderes, ebenfalls empfehlenswert. Weniger toll dann allerdings die letzte „Attraktion“, die Sole-Wand nochmals eine Treppe weiter unten. Hier ist man dann wohl im Hades. Dunkle Wände, eine verwaiste Sitzbank und eine Wand, an der wohl Sole herabtropft. Die totale architektonische Fehlleistung. Wenigstens ein echtes Gradierwerk hätte man hier installieren können, das hätte vielleicht noch jemanden gelockt. Doch das hier ist total daneben und selbst als Ecke für Verliebte nicht zu empfehlen.


Nachdem bereits vor einigen Minuten die Durchsage zum Verlassen des Bades gekommen war, begab ich mich dann wieder zu den Umkleiden. Auch beim Austritt war die Kassendame nett, denn die Nachzahlung läuft immer über die Kasse. Kein Automat vorhanden, doch den vermisse ich auch nicht. Insgesamt gesehen hat diese Therme gemischte Gefühle in mir erzeugt. Zum einen ist alles teuer und gut inszeniert, zum anderen hat mich nichts richtig vom Hocker gerissen. Die 88-%-Auszeichnung vom Wellness-Verband ist aus meiner Sicht recht schmeichelhaft.

 

Ich jedenfalls werde den doch relativ gesalzenen Eintrittspreis hier wohl nicht wieder investieren. Einmal gesehen haben reicht mir erst mal aus. Dennoch ist das Bad sicherlich für Erholungssuchende interessant, die genügend Zeit mitbringen, möglichst auch einen Partner und etwas zu lesen (Zeitschriften habe ich keine entdeckt)…

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen W. Juen
Geschäftsführer
wellSPAss Freizeit-Unternehmensberatung
Amtmann-Wyneken-Straße 9
D-27624 Bad Bederkesa am See


 

KLEIN GRAN CANARIA MIT WOHLFÜHLGARANTIE, GENIALE SCHWITZRÄUME

ANREISE über die A8 München Salzburg. Autobahnabfahrt Bad Reichenhall. Ab der Staatsgrenze ist die Rupertus Therme beschildert. Im südlichen Stadtteil von Bad Reichenhall. 15 km nach Salzburg und Berchtesgaden-Königsee. Bad Reichenhall ist IC-Stationen, deshalb bringen die beliebten Ferienzüge "Alpenland" und "Königssee" Sie direkt und bequem ohne Umsteigen aus dem Rhein-Ruhrgebiet oder aus Hamburg zum Urlaubsziel. Vom Bahnhof sind es ca. 700 m oder ca. 10 Gehminuten.

Der Eingang zur Therme ist großzügig und die Kassa erinnert an eine Empfangshalle von einem 4-Stern-Hotel. Nachdem man seine Saunamaut bezahlt hat, wird man mit einem Chip-Coin-System ausgestattet, der einen ein bargeldloses System garantiert. Bis zur Umkleide muss man 2 Drehkreuze überwinden. Unverständlich ist es, daß man bei einer neuen Saunalandschaft getrennte Umkleidekabinen hat. Die Spinte sind aber geräumig und sauber. Der Farbton weinrot und grau, begegnet einen in der gesamten Thermen und Saunalandschaft. Von der Umkleide geht es vorbei an schöne, saubere Sanitären Anlage in den Saunabereich. Das Zentrum ist die Saunabar mit dem Restaurant und dem im Feien befindlichen Biergarten. "Front Cocking" heißt der zeitgemäße Ausdruck. Man kann dem Koch beim Kochen zusehen.

Die Saunalandschaft ist eigentlich in 4 Bereiche aufgeteilt: 1. Innenbereich mit Aufenthaltsmöglichkeit, Bar-Restaurant und großen Whirlbecken. 2. Innenbereich mit Dampfbäder und Salzattraktionen. 3 . Innenbereich/1.Stock mit Saunen und Ruhemöglichkeiten. 4. Außenbereich mit Saunagarten und Gran-Canaria-Pool, Tauchbecken, Erdsauna und Saunahaus mit Ruheraum. Insgesamt kann man die Saunalandschaft als mittelgroße bis große Saunalandschaft einstufen.

Durch ein Stollenambiente kommt man zu den beiden Dampfbäder, die durch Düfte und Soleinhaltationen überzeugen. Auch Anwendungen werden zu gewissen Zeiten durchgeführt. Bad Reichenhall hat einen internationalen Ruf bezüglich Salz und daher findet man das Thema Salz und Sole an vielen Ecken und Enden der Thermen und Saunalandschaft. Sogar in der Kohlrabisuppe wurde reichlich mit dem weissen Gold gewürzt. Das Speiseangebot ist durchschnittlich und der Geschmack von vielen anderen Speisen verlangt wiederum nach mehr Würze. Das Ambiente des Saunarestaurant mit Biergarten wirkt leicht luxeriös, mit schlichten Design. Das herkömliche Getränkeangebot ist OK und das gesamte Gastropersonal ist freundlich und bemüht sich um den Saunagast.

Im Ersten Stock befinden sich genial angelegte Saunen mit Blick auf die Berge Predigtstuhl, Staufen und Predigtstuhl. Das Sanarium mit  60° C und die FINNISCHE SAUNEN mit 80°C und 90° C sind oberster Level. Lediglich bei den Duschen herrscht seit Eröffnung Rutschgefahr und so mancher Saunist konnte bereits mit einem Saunarutschkunststück aufwarten. Die Abhilfe mit einer rutschfesten Matte wäre empfehlenswert. Die Ruheräume sind TOP. Für Gebrechliche und Behinderte Saunisten ist die Saunalandschaft nicht geeignet.

Bad Reichenhall ist die Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land, im Regierungsbezirk Oberbayern und im Freistaat Bayern. Bad Reichenhall ist eine Kurstadt mit zahlreichen Solequellen und Solebädern und Standort der Gebirgsjägerbrigade 23 und des Gebirgsjägerbataillons 231.

Der ursprüngliche Ortsname "Hal" deutet darauf hin, dass es sich um einen Ort mit einer Saline handelt. Als im 14. Jahrhundert die Bezeichnung Reichenhall zur Unterscheidung von anderen "Hall"-Orten üblich wurde, wusste man bereits nicht mehr um die eigentliche Bedeutung des Begriffes "Hall". Reichenhall bedeutet demnach das "reiche Hall" im Gegensatz zur neuen Konkurrenzsaline von Hallein. "Hallein" entspricht einer Verkleinerungsform (="das kleine Hall"), die vermutlich ursprünglich (wohl von Reichenhaller Seite) despektierlich gebraucht wurde.

Durch das Verschwinden der Grenzen in Europa und das Entstehen von Euregios orientiert sich Bad Reichenhall (obwohl politisch natürlich zu Deutschland gehörend) immer mehr in Richtung der örtlich nächstgelegenen Großstadt Salzburg (in Österreich), welche nur wenige Kilometer entfernt ist. Bad Reichenhall wird in naher Zukunft von Salzburg ausgehend sogar durch eine S-Bahn Linie (S-Bahn Salzburg) erschlossen werden.

Bad Reichenhall liegt im Reichenhaller Talkessel, d. h. es ist auf fast allen Seiten von Bergen umgeben. Im Norden steht der Bad Reichenhaller Hausberg, der Staufen, und der Fuderheuberg. Im Westen befindet sich der Zwiesel, im Süden der Predigtstuhl. Im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, steht das Untersbergmassiv www.stadt-bad-reichenhall.de.

Neben den genial angelegten Saunen im 1. Stock ist der Saunagarten mit seinen zwei schönen Saunen das absolute Highlight der Saunalandschaft. Bei Schönwetter kommt man sich vor, wie in Gran Canaria. Man wird neben einem Tauchpool von einem azurblauen, whirlenden Süßwasserpool empfangen. Rundherum bequeme Liegen mit Getränkequader, anschließend der Biergarten und in alle Richtungen gibt es angelegte Natur. Bad Reichenhall kann über Gran Canaria punkten weil man noch zwei wunderschöne Saunen im Garten stehen hat. Die holzbefeuerte ERDSAUNA mit 110°C garantiert intensives Schwitzen und die TEMPELSAUNA wurde von Architekten mit Saunaerfahrung konzepiert. Ein überdimensionaler Saunaofen, 2 Eingänge und ein Saunaraum, wo man den Aufguss perfekt genießen kann. Für ca. 60 Personen wurde Platz geschaffen. Lediglich heiße Zehen bekommt man, wenn man vor der Saunatüre die Badeschlappen auszieht. Der Boden wird extrem heiß.

Die Aufgüsse sind zwar angenehm und die Aufgusszeremonien wie zum Beispiel mit Salz oder Früchten sind zwar sehr beliebt, aber 2 Stunden auf einen Auguss zu warten im Saunagarten ist schlicht gesagt Luxus. Hier steht einer der schönsten Aufguss-Saunen von Österreich und Bayern für maximal 90 Aufguss- und Zeremonienminuten am Tage. Alle volle Stunde wird im Wechsel mit der Aufguss-Sauna im 1. Stock ein Aufguss veranstaltet. Auch der stündliche Aufguss ist für diese schöne Saunaanlage zu wendig. Ein Halbstündiger Aufguss wäre für die gut besuchte Saunalandschaft angebracht. Auch die Fachkundigkeit des freundlichen Personals, lässt im gesamten Saunabereich zu wünschen übrig. Nach einer kurzen Vorstellung sollte man die Dauer der Zeremonie oder des Aufgusses, den Duft, die anschließende Duschpflicht und den Sicherheitshinweis geben, daß man jederzeit die Sauna verlassen darf..! Der Doppelaufguss ist genauso sympathisch, wie die Aufgiesser und daher wissen wir, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bist die fehlende Fachkundigkeit ebenfalls präsentiert wird.

Fazit: Das Bayerische Staatsbad Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain hat mit dem tüchtigen und erfahrenen Wahlbayern Dirk Sasse eine Saunalandschaft mit internationalen Format geschaffen. Seit Eröffnung ist dieser Senkrechtstarter von 0 bis zu den Top-Saunalandschaften empor gestiegen. Punkten konnte die Anlage mit Freundlichkeit, Sauberkeit-Hygiene, Mit den Klassik-und Showsaunen, Mit den Saunagarten und der optimalen Frischluft, Die Duschanlagen, den Zusatzangeboten wie Therme, Massage und Solarien, Ruheräumen und mit einer gewissen Gemütlichkeit. Die "Quelle des Feuers" hat leider nur ein Glück oder Pech... Fast Alle führende Profi-und Saunatester wohnen in der Nähe von Bad Reichenhall und in Verbindung mit den Saunagäste, wo eigentlich jeder ein Kritiker und Tester ist, wird diese wunderschöne Saunalandschaft, daher laufend getestet.

Den Verantwortlichen vom Bayerischen Staatsbad, Dirk Sasse und den gesamten Saunateam aufrichtige Gratulation zu der internationalen Auszeichnung...


3 Saunaperlen "ERLEBNISSAUNA"


 

 Weitere Wohlfühladressen 
 nach Postbereiche innerhalb von 50 km:

 

  • Sauna im Hans Klepper Hallenbad 83022 - Rosenheim

  • Schwitzkastl 83024 - Rosenheim

  • Sauna Stadl 83024 - Rosenheim

  • Therme Bad Aibling 83043 - Bad Aibling

  • Sauna im Hallenbad 83080 - Oberaudorf

  • Sauna & Massagepraxis Brandenburger 83083 - Riedering

  • Innsola 83088 - Kiefersfelden

  • Chiemgau Thermen 83093 - Bad Endorf

  • Saunabad Marienberg 83135 - Schechen

  • PRIENAVERA Erlebnisbad 83209 - Prien

  • Aschauer Sauna mit Solarium 83229 - Aschau i. Chiemgau

  • Sauna im Ozon-Sportbad 83233 - Bernau

  • Sauna im Hallenbad 83242 - Reit im Winkl

  • Sauna Klein 83301 - Traunreut

  • Sauna 83308 - Trostberg

  • Hallenbad und Sauna 83313 - Siegsdorf

  • Ferienpark Vorauf 83313 - Siegsdorf

  • 83324 Ruhpolding  VITA ALPINA

  • 83324 Ruhpolding  Saunabad Maiergschwendt

  • Sauna Inzell 83334 - Inzell

  • Sauna-Badylon 83395 - Freilassing

  • Sportpark Freilassing 83395 - Freilassing

  • Saunaparadies Reiter Alm 83404 - Ainring

  • Sauna Kurstift Mozart 83404 - Ainring

  • Top-Fit 83435 - Bad Reichenhall

  • Rupertus Therme 83435 - Bad Reichenhall

  • Wazmann Therme 83471 - Berchtesgarden

  • Pano-Sauna-Treff 83483 - Bischofswiesen

  • Badria 83512 - Wasserburg

  • Sauna Schwitzkasten 83533 - Edling

  • Sauna im Georg-Misgang-Hallenbad 84489 - Burghausen

 

 

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Inselbad Bahia