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Karlsruhe
"TIPPSAUNA" IM FÄCHERBADKarlsruhe ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg, Sitz des
Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises
Karlsruhe. Karlsruhe ist nach Frankfurt die zweit reichste Stadt Europas .
Historisch ist Karlsruhe Haupt- und Residenzstadt des Landes Baden. Die Stadt
wird im Norden, Osten und Süden vom Landkreis Karlsruhe und im Westen vom Rhein
begrenzt, welcher hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe ist nach
Stuttgart (etwa 65 km östlich) und Mannheim (etwa 60 km nördlich) die
drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg und hat eine Fläche von etwa 173
km²
Sehr
schöne Saunen und Außenbereich. Nettes Personal
Abbsoluter Ruheraum trist und dunkel, Umkleidebereich sanierungsbedürftig
Ich finde die Saunen im Fächerbad sehr schön und den ganzen Bereich darum sehr
erholsam. Im Sommer ist der Außenbereich mit Blockhaussaunen und großer Wiese
einfach wunderbar. Der absolute Ruheraum ist ruhig aber auch sehr dunkel und
trist. Mich gruselt es da ein bisschen. Der Umkleidebereich sollte dringend
saniert werden dieser ist nicht unbedingt ein Aushängeschild. Ansonsten ist das
Fächerbad eine gute Adresse in Karlsruhe. Das Personal ist nett und man erhält
freundliche und umfassende Informationen. Es macht Spaß diesen Saunabereich zu
besuchen.
Karlsruhe "TIPPSAUNA" VIERORDTBAD GESUNDHEITSZENTRUM
Straßenbahn: Haltestelle "Kongreßzentrum Linien 2 / S1 / S11 / S4 Eine
einzigartige Oase der Ruhe und Entspannung befindet sich nur wenige Minuten von
den Menschenmassen in der Kaiserstraße und vom Verkehrsknotenpunkt "Ettlinger
Tor" entfernt. Hinter der historischen Fassade des 1871 - 1873 erbauten
Vierordtbades mit dem davor befindlichen schönen "Asklepios" (Gesundheits) -
Brunnen liegt eine moderne und großzügige Saunalandschaft befindet sich mit der
Majolika - Wand von Carl Egler auch ein bedeutendes Kunstwerk im Bad.
schöne Saunalandschaft, tolles Wohlfühlbad
Und wo kann man im Raum Karlsruhe gemütlich Schwimmen und Saunieren? Meine erste
Wahl viel auf das
Die Lage
Zentraler geht es kaum: Direkt im Herzen von Karlsruhe gelegen, recht nah an den
Verkehrsachsen Kriegstraße (West-Ost) und Ettlinger Straße (Nord-Süd) in der
Nähe des Kongresszentrums und des Zoos, somit auch im kompletten Stadtgebiet gut
ausgeschildert. Wer mit dem Auto kommt, kann in der Tiefgarage Kongresszentrum
parken, ansonsten hält die Straßenbahn direkt in der Nähe des Vierordtbads.
Mo 14-23h Di-Fr 10-23h Sa 10-22h So 10-20h Mo und Mi nur Frauen, ansonsten
gemischt
Der Innenbereich umfasst neben Umkleiden, WC und Duschen
-Dampfbad (4mal am Tag Salzanwendung)
-Sauna 90° (Aufguss stündlich zur vollen Stunde)
-Sauna 85° (Aufguss stündlich "um halb")
-Kaltwasserbecken
-Warmwasserbecken
-Whirlpool (bis maximal acht Personen)
-Ruhebereich (zum Lesen oder Dösen)
-Ruheraum (richtig still, wenn jemand mal ne Rund schlafen will)
-Bistro (für den Snack oder Kaffee zwischendurch)
-zwei Sonnenbänke (kosten extra)
-Fussbadebecken
Der Außenbereich ist in zwei Innenhöfe aufgeteilt und umfasst neben Liegen und
Duschen
-Sauna 95°
-Tepidarium (50°C, 50% relaltive Luftfeuchte) mit Minze-Zitrone-Aroma
-Vitarium (50-60°C, 15-20% rel. Luftfeuchte) mit Farbspielen und
Hintergrundmusik
Die Schwimmhalle wurde von 2002 bis 2004 aufwändig saniert und umgestaltet und
ist nun richtig als Wohlfühlbad gestaltet.
Neben zahlreichen Massagedüsen (teils senkrecht, teils waagrecht), Blubberliegen
und Unterwassermusik kann man hier auch gemütlich ein paar Bahnen schwimmen
(Bahnenlänge ca 17m).
Ein abgeteiltes Nichtschwimmerbecken ist ebenfalls vorhanden und mit
Massagedüsen ausgestattet.
Textilfreies Baden Wer im Adams- bzw Evakostüm schwimmen möchte, kann dies Mo-Do
ab 18h Freitags ab 14h Sa+So ganztags tun.
sonstige Wohlfühlangebote ins Bad integriert wurden Massagepraxis Mettlach
Kosmetikinstitut und Tagesschönheitsfarm Cornelia Stieber
meine Eindruck Ich bin begeistert. Das Bad ist seit Abschluss der
Sanierungsarbeiten ein echtes Schmuckstück, bei dem der "antike Charakter" nicht
verloren ging.
Die Saunen sind gepflegt und sauber, nirgends empfinde ich es auch nur
ansatzweise schmuddelig.
Das Personal ist sehr nett und zuvorkommend, auch bei meinen ersten
Startschwierigkeiten beim Handling der Geldwertkarte bekam ich ausgiebig und
freundlich Unterstützung.
In vier Stunden kann man richtig gut abschalten mit mehreren Saunagängen und hat
immer noch genug Zeit zum Schwimmen.
Entspannung und Regeneration für Geist und Körper, momentan mein zweites
Zuhause!
Karlsruhe
ist eine Großstadt am Rhein, an der Westgrenze von Baden-Württemberg zu
Rheinland-Pfalz und nicht weit vom Schwarzwald und der französischen Grenze (Elsaß)
entfernt. Nicht zuletzt durch diese interessante Lage ließ sich Markgraf
Karl-Wilhelm im Jahre 1715 inspirieren, hier mitten im Grünen und nur einen
Steinwurf von der 800-jährigen Markgrafenstadt Durlach entfernt sein
prachtvolles "Karls-Ruhe" zu erbauen. Bis heute ist die ehemals
großherzoglich-badische Residenzstadt von Lebensfreude und barocker Baukunst
geprägt. Vom Schloßgarten ausgehend breitet sich Karlsruhe fächerförmig aus,
inspiriert von der Bauweise der französischen Sonnenkönige. Darum hat Karlsruhe
auch den Beinamen "Fächerstadt". Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die beiden
Stadtkirchen, das Markgräfliche Palais, das Rathaus und die Münzanstalt gebaut.
Im 2. Weltkrieg mußte Karlsruhe schwere Wunden hinnehmen, doch viele
Baudenkmäler wurden wiederhergestellt und die einmalige Grundstruktur hat sich
bis heute erhalten. Durch den Sitz von Bundesgerichtshof und
Bundesverfassungsgericht ist Karlsruhe auch als Metropole des deutschen Rechts
bekannt. Sehenswert sind heute vor allem das riesige, dreiflügelige Schloß mit
prächtigem Park und dem Badischen Landesmuseum, der wunderschön gepflasterte
Marktplatz mit dem Wahrzeichen Pyramide und die vielen barocken Prachtbauten der
Innenstadt.
Auch mit bedeutenden Museen kann Karlsruhe aufwarten, u. a. die Städtische
Galerie, die Staatliche Kunsthalle, Stadtmuseum, das Museum für Literatur, der
Badische Kunstverein, das Pfinzgau-Museum Durlach mit Karpatendeutschem Museum,
das Staatliche Museum für Naturkunde und das ZKM-Museum für Kunst- und
Medientechnologie zum Anfassen und Mitmachen. Erwähnenswert sind außerdem die
Karlsruher Messe sowie die Universität, der Zoo, die Orangerie und die Dampfbahn
durch den Schloßgarten. Die - nach Stuttgart und Mannheim - drittgrößte Stadt
von Baden-Württemberg hat heute etwa 270.000 Einwohner.
Geschichte
Auch im Badewesen hat Karlsruhe eine lange Tradition. Nachdem sich das Baden am
Rheinstrand seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch die industriell bedingte
Verschlechterung der Wasserqualität von selbst verbot, wurde eine prächtige
Badeanstalt gebaut. Das Vierordtbad von 1873 ist noch heute in Betrieb und damit
eines der ältesten Badehäuser in Deutschland. Es gibt noch etwa ein Dutzend
weitere Hallen- oder Freibäder in Karlsruhe, wovon das große Sportbad
"Fächerbad" wohl am bekanntesten ist.
Karlsruhe
WEIHERHOFBAD
SAUNA
zentral im Altstadtbereich - Straßenbahn:
Haltestelle "Schloßplatz" Schwitzen, Regenerieren und Genießen Eingebettet
in das gewachsene Freigelände des städtischen Weiherhofbades mit altem
Baumbestand. Lustwandeln zwischen herrlichen Arrangements von Durlacher
Weinreben, Rhododendren, Hortensien, etc.. Das Ambiente ist der Geschichte des
Weines und dem traditionsreichen Weinanbaugebiet in Durlach gewidmet.
Wohlfühl-Trend
Sauna Heißer Kick Eine starke Immunabwehr, reine Haut, Entspannung – Sauna
bringt Power pur! Aber Achtung: Nicht jedem tut das Schwitzbad gut.
Der weltweite Siegeszug der Sauna begann
erstaunlicherweise in einem superheißen Sommer. Bei den Olympischen Spielen 1924
in Paris fiel bei 40 Grad im Schatten der Startschuss zum 5000-Meter-Lauf, den
trotz der ungewohnten Temperaturen ausgerechnet zwei Männer aus dem hohen Norden
mit großem Abstand gewannen – die Finnen Nurmi und Ritola. Während einige von
der Hitze völlig erschöpfte Läufer medizinisch versorgt wurden, starteten die
Finnen wenig später erneut beim 10000-Meter-Lauf. Sieger: Ritola. Fasziniert von
einer derartigen Leistung interessierten sich Trainer und Sportmediziner für die
Wettkampfvorbereitung der Nordlichter und erfuhren: Zum festen Bestandteil ihres
Trainings gehörte Saunabaden.
Eine Erklärung für das Phänomen: Schwitzkuren schulen nachweislich unser
Wärmeregulationssystem. Das heißt, dass wir uns besser auf
Temperaturschwankungen einstellen können. Wer regelmäßig sauniert, fröstelt
deshalb an kalten Wintertagen nicht so schnell. Heiße Sommertage wiederum werden
durch aktivere Schweißdrüsen erträglicher.
Europabad
Karlsruhe Über kaum ein anderes Bad wurde in letzter Zeit so viel und kontrovers
berichtet wie über das Karlsruher Europabad.
Als Ersatz für das marode Tullabad (geschlossen seit Februar 2008) und weitere
sanierungsbedürftige Bäder plante man seit der Jahrtausendwende, ein großes
Sport-, Freizeit- und Familienbad zu bauen. Dabei orientierte man sich vor allem
am "Aquatoll" in Neckarsulm, am "Alpamare" in Pfäffikon / Schweiz sowie am
"Calypso" in Saarbrücken. Schon bei der Standortsuche gab es heftige
Diskussionen. Schließlich entstand direkt neben der Europahalle ein
monumentaler, dreigeschossiger Erlebnistempel für rund 31,5 Mio. Euro (inkl.
MwSt), der mit fünfmonatiger Verspätung Mitte März 2008 eröffnete. Bereits seit
11. Februar 2008 lief der Probe-Betrieb mit Schul- und Vereinsschwimmen.
Bad-Typ: Freizeitbad / Sportbad / Familienbad / Hallenbad / Thermalbad /
Saunaland
Eignung: Kinder / Erwachsene / Senioren / Sport / Behinderte / Textilfrei
Adresse: "Europabad", Hermann-Veit-Straße 7 (an der Europahalle), D-76135
Karlsruhe
Region: Baden-Württemberg, Oberrhein
Telefon: (+49) 0721 - 160 22 400
Fax: (+49) 0721 - 13 35 249
e-mail: info@baeder.karlsruhe.de
Eröffnung: 15. März 2008
Anfahrt
A5 Frankfurt - Basel bis Ausfahrt 45 (KA-Mitte), dann B10 Richtung Landau. An
der 2. Unterführung Ausfahrt Europahalle. Erste Ampel links, dann 800 m links
zur Tiefgarage. A65 / B10 von Landau bis Ab-fahrt Europahalle. Straßenbahn Linie
1 (Europahalle) oder Linie 2 (Welfenstraße). Neben der Europahalle. Die Anreise
erfolgt problemlos über die "Stadtautobahn" B10 (Vorsicht: 80 km/h und viele
Radarfallen), danach orientiert man sich an der Beschilderung für die
Europahalle. Es gibt neben dem Stadion in der Günther-Klotz-Anlage (nein, nicht
das Wildpark-Stadion des KSC) eine Menge kostenloser Parkplätze, vor der
Europahalle noch einige weitere, die aber nur mit teurem Parkschein zu nutzen
sind.
Direkt neben dem Bad wurde allerdings auch eine Tiefgarage gebaut, die momentan
noch kostenlos zu nutzen ist, aber schnell an ihre Kapazitätsgrenze kommt.
Vorsicht: Die Abfahrt ist steil. Zusätzlichen Parkraum wird man Ende des Jahres
2008 erhalten, wenn eine große Versicherung nebenan wegzieht und ihre Tiefgarage
aufgibt. Vom Hauptbahnhof aus braucht man sich übrigens nur nach links zu wenden
und der Ebertstraße schnurgeradeaus zu folgen, dann kommt man auch zum
Europabad. Das sind etwa zwei Straßenbahn-Haltestellen oder 20 Minuten zu Fuß.
Erster Eindruck
Nachdem man den - noch nicht ganz fertigen - Vorplatz nach links überquert hat,
steht man vor der Eingangsfront. Schon von außen wirkt der Bau imposant. Das
Dach scheint wie ein Kissen in zehn Metern Höhe über einem Glaskörper zu
schweben. Dazwischen schiebt sich ein orangefarbener Betonriegel, der für die
Verwaltung gedacht ist. Durch einen grün gestrichenen Windfang geht es ins
weitläufige, offene Foyer. Rechts kann man einen kleinen Blick in die Badehalle
und die Cafeteria erhaschen, links ist der Counter. Eine externe Gastronomie
gibt es (noch) nicht. Mitten im Raum steht der Fahrstuhlschacht, daneben kommt
ein schräges, grell leuchtendes Lichtelement von der unteren Umkleide nach oben
- wie ein großes Laserschwert.
Empfang
Die Kassendame wirkte sehr routiniert. Man erhält an der Kasse eine Magnetkarte,
die zum Ein- und Austritt sowie zum Verschließen des Schrankes dient.
Bargeldloses Zahlen ist im ganzen Bad nicht möglich. Außerdem bekommt jeder
Saunagast ein Plastikbändchen. Ein Chipsystem mit Schranken gibt es im Europabad
nicht.
Umkleiden
Die oberen Umkleiden sind den Saunagästen vorbehalten. Fast 250 Schränke sind
hier auf recht engem Raum untergebracht, Kabinen gibt es aber nur wenige. Auch
Kleiderbügel fand ich keine. Die Schrankwahl ist frei, leere Schränke sind
leicht an den Schlüsseln zu erkennen. Die sanitären Anlagen sind
geschlechtergetrennt, wobei es jeweils vier nicht regelbare Duschen mit
orangefarbener Kunststoff-Abtrennung gibt. Weitere vier Duschen sowie 2
Kneipp-Schläuche findet man in einer Kaltgrotte zwischen den Saunas. Die
insgesamt vier Sauna-Toiletten sind allerdings sehr knapp bemessen, zumal es nur
eine für Herren gibt. Es sei aber angemerkt, daß die Umkleiden und Sanitärräume
für Badegäste im Untergeschoß wesentlich weitläufiger und komfortabler sind.
Dort findet man weitere 1.142 Schränke, 52 Duschen und 17 Toiletten.
Sauna-Obergeschoß
Drei der vier Innen-Schwitzräume befinden sich im Sauna-Obergeschoß, also der
Ebene C. Da es noch früh am Morgen und außerhalb der Ferien war, hielten sich im
Saunaland recht wenige Gäste auf. Zwischen den Ablagen hindurch gelangt man
zunächst zur Irischen Sauna, die eigentlich ein Sanarium mit 50 ° Wärme und
einer Farbwechsel-Anlage ist, also genau richtig zum Anschwitzen. Zuvor sollte
man allerdings an einem der fünf gekachelten Fußbecken Platz nehmen und ein
Wechselbad nehmen.
Ebenso gut eignet sich das römische Dampfbad für den ersten Saunagang. Es ist
rund und schön gekachelt mit einem zentralen Verdampfer. Allerdings befindet
sich die Armatur für den Spritzschlauch in etwa zwei Metern Höhe, also keine
Chance für Kleinwüchsige, die wohl eher auf den Alarmknopf drücken, wenn sie die
Sitzbank abspritzen möchten. Zudem war das Dampfbad zum Zeitpunkt meines
Besuches zwar schon seit drei Wochen voll in Betrieb, jedoch noch keine
Zwischen-Decke eingezogen. Damit fehlt nicht nur der beliebte Sternenhimmel,
sondern die Kabine wird sicherlich auch einen ernsthaften Nässeschaden erleiden.
Schließlich gibt es noch das finnische Saunabad, eine konventionelle Holz-Kabine
mit 90 ° Temperatur, wo stündlich Aufgüsse stattfinden. Allerdings keine
Erlebnis-Aufgüsse.
Auch die beiden Ruheräume findet man im Sauna-Obergeschoß, jeweils recht groß
und modern, aber etwas unterkühlt eingerichtet. Immerhin sollte man bei
insgesamt 73 Liegen stets ein freies Plätzchen finden. Zu erwähnen wären noch
die beiden modernen Oberklasse-Solarien von Ergoline neben dem Saunameister-Raum
sowie natürlich das Kalt-Tauchbecken, das hier etwas ganz Besonderes ist. Es ist
als "Blaue Grotte" angelegt, schön gekachelt und mit geheimnisvoller, in der
Decke versteckter LED-Beleuchtung. Schade, daß das Wasser naturgemäß recht kalt
ist und somit nicht gerade zum Verweilen einlädt.
Mittelgeschoß / Restaurant
Eine Treppe tiefer ist die Sauna-Gastronomie angelegt. Obgleich die Räumlichkeit
sehr gemütlich und ansprechend ausgestattet ist, sah ich hier während meines
gesamten Aufenthaltes nie einen Gast sitzen. Schade, denn das Personal ist
zuvorkommend und die Küche gibt sich Mühe, wobei sich die Preise im normalen
Rahmen bewegen. Ich testete die Küche natürlich aus und bestellte mir zuerst
eine Butterbrezel und dann einen Fitneß-Salat mit Putenstreifen sowie als
Getränk einen halben Liter "Sauna-Fitneß Zitronenaufguß auf Eis". Das Getränk zu
nur 1,70 Euro bestand tatsächlich aus einer frisch ausgepreßten Zitrone und viel
Eis, aufgefüllt mit Mineralwasser. Sehr sauer, aber durchaus erfrischend und mit
einer Prise Zucker sogar sehr wohlschmeckend.
Der Salat machte ebenfalls einen guten Eindruck. Sehr viel Grünzeug obendrauf,
daran warme, frisch gebratene Putenstücke mit Joghurt-Dressing. Dazu gab es
frisches Baguette. Lecker. Weniger gut fand ich persönlich aber das
darunterliegende Beiwerk, nämlich eingelegten Kraut- und Möhrensalat. Ich mag
den Salat am liebsten komplett frisch angerichtet, nicht vor Saft triefend. Aber
das ist sicherlich Geschmackssache. Jedenfalls war der Preis mit 6,70 Euro nicht
zu hoch. Teuerstes Gericht auf der Karte ist übrigens Rinderfiletsteak an
Blattsalat zu 8,90 Euro. Da kann man nicht meckern.
Direkt neben dem Restaurant findet man ein weiteres Sanarium, die
"Kunterbunt-Sauna". Diese ist schön geräumig, mit großem, gemauertem Ofen und
interessanten Bänken. Weiterhin gibt es eine Farbwechsel-Anlage, die den Raum in
ständig neue Stimmungen taucht. Etwas störend sind dabei die großen Fenster, die
viel Licht von außen einlassen. Gegenüber des Saunaraumes gibt es gleich zwei
Duschgrotten mit insgesamt sechs Duschen.
Sauna-Außenbereich
Eine Tür ohne Windfang führt zum Saunagarten, ebenfalls auf Ebene B gelegen.
Gleich linker Hand lockt das Warm-Außenbecken. Dieses soll ja laut Werbung 40 °
heiß sein, hatte jedoch bei meinem Besuch nur knappe 33 °. Naja, das ist immer
noch ganz angenehm. Das Becken ist relativ klein, hat vielleicht Platz für
maximal zehn Personen, also eher ein größerer Whirlpool. Zur Belustigung hat man
drei Geysire eingebaut, die vielleicht zwei Meter hoch spritzen.
Man hat das Bassin mit edlem Quarzitstein ausgelegt, was sehr nobel wirkt, aber
auch recht unbequem beim Liegen ist, da natürlich keine ergonomische Ausformung
möglich war. Wirklich bedenklich war für mich jedoch, daß das Becken schon für
den öffentlichen Betrieb freigegeben war, obgleich der Becken-Umgang noch nicht
fertig gefliest war. Überall scharfe Kanten, hohe Verletzungsgefahr. Dieses
Becken hätte auf jeden Fall noch gesperrt sein müssen. Gleiches gilt übrigens
für die Kaltduschgrotte draußen, die ebenfalls noch nicht fertig gefliest war.
Direkt hinter dem Außenbecken liegt das "Schwyzhaus", ein gemauerter Saunaraum,
der innen mit Kelo-Schwartenholz ausgekleidet ist. Der Raum bietet Platz für ca.
60 Personen, wobei die breiten Sitzbänke und der mittig angeordnete,
leistungsstarke Ofen (72 KW) beste Voraussetzungen für zünftige Aufgüsse bieten.
Eine Ecke ist außerdem verglast, so daß viel Tageslicht hereinfällt. Schade nur,
daß ich keinen Aufgußplan und auch keinen Eisschnee-Brunnen finden konnte. Dafür
gibt es aber den weitläufigen Saunagarten "Paratiisi" (wer denkt sich denn so
was aus?) mit einigen Liegestühlen.
Badeland
Zwischen Gastronomie und Kunterbunt-Sauna befindet sich der Übergang zum
Badeland. Hier gelangt man durch eine Tür, ohne zusätzliche Schranke, auf die
Ruhegalerie der Schwimmhalle. Eine große Tür, die während meines ganzen Besuches
offen stand, führt auf eine (noch recht langweilige) Terrasse. Beim Ausruhen auf
dem Liegestuhl fiel mein Blick nicht nur auf die grün gestrichene, von runden,
beleuchteten Löchern durchbrochene Außenwand sowie auf die drei Sauna-Kuben, die
interessanterweise frei in den Raum hineinragen. Nein, ich sah auch mehrmals
Tauben durch die Tür hinein- und wieder herausflattern. Diese fliegen zur
offenen Lücke zwischen der abgehängten Decke und der Außenwand und verschwinden
in der Deckenkonstruktion. Offenbar sind sie dabei, dort eifrig Nester zu bauen.
Das kann zum ernsthaften Hygiene-Problem werden, wenn man nicht bald etwas
unternimmt.
Gastronomie
Nach rechts geht es zur Free-Flow-Cafeteria. Hier ist man wirklich auf den
Massen-Ansturm vorbereitet, denn es steht Tisch an Tisch. Insgesamt werden 105
Sitzplätze vorgehalten, zusätzlich noch 24 Plätze im Kinder-Speiseraum. Das
Angebot entspricht dem in der Sauna, wobei ja auch die gleiche Küche genutzt
wird. Die Präsentation der Speisen ist gut. Die Gastronomie wird übrigens von
eigenen Kräften geführt, ist nicht verpachtet.
Von der Ebene B / Galerie aus kann man das Erlebnisbecken sehr gut überschauen.
Momentan zwar noch über ein provisorisches Holzgeländer hinweg (der
Edelstahl-Lieferant ist stark in Verzug - was man dem Betreiber aber nicht
anlasten darf), doch schon imposant. Man hat drei Möglichkeiten, nach unten (zur
Ebene A) zu gelangen: rechts über eine lange Rampe durch den Kinderbereich,
links über eine breite Treppe oder mit dem Aufzug.
Kinderland
Der Kleinkind-Bereich "KarlAtoll" ist recht großzügig und bietet viel
Wasserfläche auf drei Ebenen. Ganz oben befindet sich der
Eltern-Kind-Sanitärraum mit Doppel-Toilette und Wickeltisch. Vom Dach des
Gebäudes stürzt aus zwei Metern Höhe ein Wasserfall herab ins obere, flache
Becken, um danach als Schiffchenkanal weiterzufließen. Die mittlere Ebene ist
als Flachwasserzone mit Spritzmöglichkeiten ausgelegt, mit schönem Taler-Mosaik
in Orange und Blau gekachelt. Der Bachlauf endet in einem etwas tieferen Becken,
wo bunte, schwimmende Stühle auf die Kinder warten. Leider gibt es keine
Minirutsche und auch nicht die rechte Spiel-Stimmung. Die hohe Plastik-Palme
reißt da nichts raus und auch der im Prospekt versprochene "Gewitterregen" blieb
aus. Naja, draußen war es auch nur bedeckt.
Rutschen
In einem breiten, grauen, etwas bedrohlich wirkenden Betonriegel etwas unterhalb
des Kinderbereichs ist der Aufgang zu den Großrutschen untergebracht. Die
ursprünglich geplante, dritte Rutsche fiel dem Rotstift zum Opfer. Man betritt
also einen dunklen Schlund, geht drei Treppenstürze nach oben und stellt dann
fest, daß man keinen Reifen dabei hat. Den braucht man nämlich, um die angeblich
170 Meter lange, in Wahrheit aber nur 163,55 Meter messende Riesenröhre zu
benutzen. Also wieder zwei Treppen nach unten, zum Einstieg des angeblich 100
Meter langen Wildwasserkanals, der nach Hersteller-Angabe aber nur 80 Meter mißt.
Hier schummelt man wohl ein wenig.
Der Wildwasser-Fluß ist laut Presse-Meldungen eine "Messe-Neuheit", weltweit
einmalig. So ganz stimmt das ja nicht, denn Wildwasserkanäle gab es bereits in
den 1980er Jahren in jedem CenterParcs. Später dann auch im Südsee-Badeland
Wietzendorf, im "MidSommerland" Hamburg, im "Aquatoll" in Neckarsulm sowie in
Saarbrücken im "Calypso". Zuletzt wurde ein solcher Strömungskanal im Spaßdom
der "Therme Erding" eingebaut - dort erstaunliche 170 Meter lang. Und sicherlich
gibt es noch ein paar mehr.
Behinderten-Eignung
Das Europabad scheint mir für Gehbehinderte recht gut geeignet zu sein. Es gibt
einen Aufzug zwischen der Eingangs-Ebene und den beiden Umkleide-Etagen sowie
insgesamt drei großzügige Behinderten-Sanitärräume mit jeweils einer Dusche und
einer Toilette. Die Durchgänge sind durchweg breit genug für einen Rollstuhl. Im
unteren Umkleidebereich gibt es mehrere große Umkleidekabinen für Behinderte mit
extra geräumigen Schränken.
Im Badeland selbst sind die beiden Bade-Ebenen durch eine breite Rampe
miteinander verbunden. Alle Becken können über breite Treppen mit Halte-Geländer
betreten werden. Al-lerdings konnte ich keinen Behinderten-Lift für den
Beckeneinstieg entdecken und auch keine Halterungen für Geh-Hilfen. Negativ fiel
in diesem Zusammenhang auch auf, daß Behinderte erst ab 80 % GdB einen
ermäßigten Eintritt erhalten und es auch keinen freien Eintritt für notwendige
Begleitpersonen (Eintrag "B") gibt.
Tarifsystem
Die Eintrittspreise sind natürlich höher als bei einem "normalen" Hallenbad,
aber durchaus vergleichbar mit anderen Erlebnisbädern ähnlicher Ausstattung.
Daran wird man sich wohl gewöhnen müssen, wenngleich ich mir auch ein
differenzierteres Tarifsystem wünsche würde. Laut Internet soll ein
Verantwortlicher gesagt haben: "Wem es zu teuer ist, der kann ja ins
Rheinstrandbad gehen". Ich weiß nicht, ob diese Worte wirklich gefallen sind,
aber sie wären nicht sehr klug. Denn erfahrungsgemäß weichen die Badegäste nicht
ins Freibad aus, sondern ins nächste, billigere Freizeitbad. Das "La Ola" in
Landau, das "Aquadrom" in Hockenheim oder auch das "AlohRa" in Rastatt wären
darüber sicher nicht traurig.
Der Oberbürgermeister hat jedoch bereits angekündigt, daß man sich Gedanken um
ein neues Preissystem macht, das vor allem für Familien günstiger ist. Momentan
gilt jedenfalls bis auf weiteres noch ein vergünstigter Eintrittspreis, weil
"noch nicht alles bis ins letzte Detail fertig ist". So kann man es auch
ausdrücken…
Personal
Das Personal ist allgegenwärtig, momentan fast noch im Überfluß vorhanden. An
Aufmerksamkeit scheint es nicht zu mangeln, so daß man sich sehr sicher fühlen
kann. Die Schwimmeister klettern auch schon mal aus der Kabine in den
Wildwasserkanal, um diesen besser beobachten zu können. Unfälle wird das zwar
nicht vermeiden, doch die Folgen können gering gehalten werden. Ich wurde zwar
mehrfach angesprochen, doch immer nett und höflich. Beim Fotografieren wurde ich
nicht behindert. Von meiner Seite ein dickes Plus.
Spaßbad außen: Außenbecken (35 °, 8 x 8 m, 64 m², 135 cm) mit Kreiselbucht, 8
Sprudelliegen, Geysir, 6 Sprudelsesseln, 4 Massagedüsen; Sommerwiese
Saunaland Erdgeschoß: Kunterbunt-Sauna (60 °, 40 %, 30 Plätze) mit Aufguß-Ofen
und Farbwechsel-Deckenleuchten; Restaurant (57 Plätze)
Saunaland Obergeschoß: Finnsauna (85 °, 10 %, 35 Plätze, Aufgüsse); Irische
Sauna (50 °, 55 %, 24 Plät-ze) mit Farbwechsel-Strahler; Römer-Dampfbad (40 °,
100 %, 15 Plätze, gekachelt) mit zentralem Verdampfer; Tauchbecken "Blaue
Grotte" (18 °, 6 m², 100 cm) mit Farbwechsel-Deckenstrahler; 5 Fußbecken;
Ruheraum (28 Liegen); Schlafraum (20 Liegen); 25 Liegen; Solarium "Ergoline 600"
(2 Euro / 6 Min.); Solarium "Ergoline 700" (2 Euro / 5 Min.)
Saunaland außen: Schwyzhaus (95 °, 5 %, 60 Plätze) mit zentralem Aufgußofen;
Außenbecken (33 °, 30 - 135 cm) mit 3 Geysiren und Bodensprudler; weitläufiger
Saunagarten (19 Liegen)
Wellness: Thai-Massage (geplant)
Sonstiges: Saunabändchen; Papier-Magnetkarte; freie Schrankwahl; Maskottchen:
Strandkrabbe Karla
Eine
spritzige Attraktion lockt jetzt viele Wasserratten nach Karlsruhe. Eines der
größten Spaßbäder Süddeutschlands hat seit Ostern seine Becken gefüllt.
Unabhängig vom Wetter bietet das Europabad Badespaß pur.
Baden statt schwimmen – das ist die Philosophie des Europabades in Karlsruhe.
Das neue Europabad ist eine Erlebniswelt voller spritziger Attraktionen. Hier
können sich in insgesamt acht Badebecken die Besucher entspannen. Vor allem für
Familien mit Kindern soll sich das Bad zum Besuchermagneten entwickeln. Denn bei
der Konzeption wurde versucht, Spaß und Entspannung zu kombinieren.
Dem Wellness-Trend ist man auch hier gefolgt. In insgesamt fünf Saunen und
Dampfbädern können die Gäste etwas für ihre Gesundheit tun.
Das Karlsruher Europabad hat täglich geöffnet. Die Eintrittspreise sind nach
Badezeiten gestaffelt.

Weitere
Wohlfühladressen nach Postbereiche innerhalb von 50 km:
66994 Dahn Felsenland Badeparadies
67105 Schifferstadt Kreisbad
67112 Mutterstadt Körperkultur
67112 Mutterstadt Aquabella
67125 Dannstadt-Schauernheim Massagepraxis / Sauna Eggers
67126 Hochdorf-Assenheim Pfalzwellness
67141 Neuhofen Sauna im Diana-Bad
67146 Deidesheim Massagepraxis Klingelmann
67346 Speyer Massage u. Sauna Behlert
67346 Speyer Kombibad Speyer
67346 Speyer Lindner Hotel & SPA Binshof
67354 Römerberg Kreisbad Römerberg
67454 Hassloch HAMAM Tuerkisches Badehaus
67454 Hassloch Pfalz Sauna im Badepark Hassloch
67482 Altdorf Freibad Deidesheim
68723 Schwetzingen bellamar
68753 Waghäusel Massage / Sauna Schmalzhaf
68753 Waghäusel Rheintalbad
68766 Hockenheim Aquadrom -Saunaland-
68799 Reilingen Sauna & Wellness Garten
68804 Altlussheim Sauna-Treff
69168 Wiesloch Finnland-Sauna
69190 Walldorf Sauna Walldorf
69214 Eppelheim Praxis für Krankengymnastik + Massage
72213 Altensteig Sauna im Hohenbergbad
74363 Gueglingen Gesundheitszentrum VITALIS
75015 Bretten Baeder- und Saunawelt Bretten
75015 Bretten Saunalandschaft im Hallenbad
75031 Eppingen Sportpark Eppingen das Gesundheitssportzentrum
75180 Pforzheim Saunabad Büchenbronn
75181 Pforzheim Sauna im Stadtteilbad Huchenfeld
75181 Pforzheim Sauna im Freizeitbad Stadtteilbad Eutingen
75181 Pforzheim Sauna im Emma-Jaeger-Bad
75196 Remchingen Fitness-Treff
75242 Neuhausen-Schellbr. Campingplatz Schwarzwald
75323 Bad Wildbad Vital Therme
75323 Bad Wildbad Palais Thermal
75328 Schömberg/Schwarzwald Höhenwellenbad Schömberg
75335 Dobel Parkhallenbad
75365 Calw Kurmittelhaus Hirsau
75378 Bad Liebenzell Paracelsusbad
75382 Althengstett Sauna im Hallenbad
75385 Bad Teinach-Zavelstein Mineral-Therme
75417 Muehlacker Hallenbad Muehlacker
75417 Mühlacker Massagepraxis Buchtala
75417 Muehlacker Lindachbad
75438 Knittlingen-Freudenstein Sauna in der Mehrzweckhalle
75446 Wiernsheim BeachSportCenter
76131 Karlsruhe Fächerbad Karlsruhe
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