
Hotel
Gasthof Goldener Löwe,
Kufstein Essen traditionell und gut. Klassische österreichische Küche. Bei der
Bedienung muss man Glück haben: die eine sehr freundlich, die andere eher
weniger… gute Lage im Zentrum von Kufstein.
Auf
Empfehlung einer anderen Kufsteiner Wirtin, deren Küche nachmittags geschlossen
hatte, sind wir hier gelandet. Nach zwei Wochen italienischem Essen auf der
Rückkehr nach Deutschland war dieser österreichische Gasthof genau das richtige.
Das Essen kam zügig, wenn auch nicht rasend schnell und die Hauptgerichte, von
Wiener Schnitzel bis zum Schweinfleisch mit Knödel, waren sämtlich ordentlich
portioniert und schmeckten gut. Die Bedienung hätte einen Hauch herzlicher sein
können,#
Ja,
hier kann man schon mal einkehren.
Wer
auf dem Transit von / nach Italien ist, sollte in Kufstein abfahren und hier
eine Pause einlegen. Leckere Gerichte der Österreichischen Küche, inklusive
einem legendär guten Germknödel mit viel, viel Vanillesauce.
Super freundlichen und günstig!!
Batzenhäusl,
Kufstein Ein uriges Gasthaus
mit guter bodenständiger Küche. Besonders abends hat Leo, der Wirt, immer
regelmäßig Schmähs auf Lager. Faszinierend ist, dass das Lokal jung und alt
gleichermaßen anzieht - Jugendliche feiern den Start ins Wochenende, die Oma den
80. Geburtstag - und alle fühlen sich wohl. Fürchterlich billig und überladen
“urig tirolerisch”, aber vor allem verrückt eingerichet - aber wahrscheinlich
gerade deshalb so beliebt. Essenstipps: alles Traditionelle: Kasspatzl, Knödel,
Gröstl, Kaiserschmarrn, Salzburger Nockerl (!) - im Batzenhäusl geht immer
gesellig zu - da kann es schon mal passieren, dass mit den Gästen vom
Nachbartisch lacht - oder mit einer wildfremden Person Walzer tanzt…
Als
ein Norddeutscher, der, weil dort nicht vorhanden, mal gern in die Berge fährt,
hatte ich mit der Familie in Ellmau am wilden Kaiser eine Pension gebucht. Vor
dort unternahmen wir allerlei Touren und eine führte uns auch nach Kufstein.
Dort gerieten wir, mehr zufällig, und weil der Hunger so langsam aufstieg, ins
Batzenhäusel, weil das Ambiente uns wohl irgendwie angezogen hatte. Nur soviel:
Ich liebe Käsespätzle über alles, aber diese dort übertrafen auch alles. Sollten
wir mal wieder in die Gegend kommen, werden wir dort wieder einkehren, das ist
gewiss
Das
Batzenhäusl gehört zu den Lokalitäten, die man unbedingt aufsuchen mss, wenn
Verwandte oder Bekannte aus dem hohen Norden zu Besuch kommen. Beim Batzenhäusl
handelt es sich um einen urigen Familienbetrieb der für jung und alt
gleichermaßen geeignet ist. Egal ob ein Essen zu zweit oder eine gesellige
Runde, Vorbestellung ist Pflicht, denn für nicht wenige Reiseunternehmer steht
das Batzenhäusl auf der “muss man gesehen haben” Liste.
Die Einrichtung ist rustikal und entspricht immer noch dem was es ist, Kufstein
ältestes Weinhaus. (Obwohl diesen Titel auch das direkt daneben liegende
“Auracher Löchl” für sich beansprucht) Das Essen ist regional, gut bürgerlich.
Vor allem die Käsespätzle sind genial und um die Spargelzeit der wirklich beste
Spargel weit und breit. Rundum ein bodenständiges Gasthaus, nicht nur für
Touristen, mit einigen Überaschungen (z.b. Tische, die nach obe fahren,
vibrierende Gläser, etc., Vorsicht vor der Ketschup-Flasche) die der wirt auf
Lager hat.
Weithin
zu sehen, weil sie hoch oben auf dem Burgberg über der Stadt Kufstein thront,
ist die Festung Kufstein. Wenn man auf der Inntal-Autobahn (A93) Richtung Süden
fährt, hat man gleich nach dem Grenzübertritt in unser Nachbarsland Österreich
zwei Möglichkeiten, um zur Festung zu kommen. Es ist egal, ob man die Ausfahrt
Kufstein-Nord oder Kufstein-Süd nimmt, man findet ohne Probleme zur Burg, denn
sie ist überall gut ausgeschildert. Momentan gilt immer noch, dass man für diese
beiden Ausfahrten keine Vignette kaufen muss, aber wie lange es noch so ist,
wissen auch die Einheimischen nicht, es wird immer wieder zwischen dem Betreiber
der Autobahn, der Landeshaupt- mannschaft Tirol, den Bürgermeistern von Kufstein
und Kiefersfelden, dem Landratsamt Rosenheim und der Regierung von Oberbayern
diskutiert und dann diese Regelung doch wieder verlängert, doch wie lange noch.
steht in den Sternen????
Wenn man nun unterhalb der Burg ist, gehts noch ans Parkplatzsuchen, welche aber
auch gut beschildert sind und dann gehts endlich los auf den Berg. Nun gibts
hierfür mehrere Möglichkeiten, man kann kraftsparender mit dem Lift und der
Panoramabahn nach oben fahren, aber auch gesundheitsfördernd den Wanderweg nach
oben gehen. Falls man nicht gerade gehbehindert ist oder über keinerlei
Kondition verfügt, dürfte aber dieser Weg nach oben zur Burg kaum Probleme
machen. Jedenfalls lohnt es sich, denn oben angekommen, eröffnet sich einem ein
traumhafter Ausblick ins südliche und nördliche Inn-Tal, in dem sich der grüne
Inn durch eine fantastische grüne Landschaft schlängelt. Auf der einen Seite
steht man direkt vor dem Kaisergebirge und auf der anderen Seite hat man den
Pendling und auch noch etliche andere Berge (deren Namen ich aber nicht kenne)
direkt vor der Nase.
Nun aber auf in den Burghof, dort kann man sich für einen Eintrittspreis für
Erwachsene von 8.90 € im Sommer und für
8,-- € im Winter auf den Weg zur Besichtigung der Burg machen.
Dazu möchte ich nun aber noch ein wenig über die Geschichte der Festung
erzählen:
Das Wahrzeichen der Bezirkshauptstadt Kufstein, die Festung Kufstein, ist das
erste Mal 1205 urkundlich als “Castrum Caofstein” erwähnt, sie war damals im
Besitz der Bischöfe von Regensburg und wurde dann aber besitzmäßig mit den
bayerischen Herzögen geteilt. Ab 1313 wurde die Burg Regenburger Lehen der
Herzöge von Bayern. Um 1415 verstärkte dann „Herzog Ludwig der Gebartete“ die
Befestigungen. Im Jahre 1504 belagerte und eroberte „Kaiser Maximilian I“ die
Stadt und die Burg. Er ließ die Anlage neu errichten und zur Festung ausbauen.In
den Jahren 1703 und 1805 fielen die Bayern in Kufstein ein und eroberten die
Festung. Erst ab 1814 war sie dann wieder österreichisch.
Der Festungslift und die Panoramabahn wurden im 20. Jahr- hundert hauptsächlich
für den Tourismus errichtet und 2005 wurde eine mobile Überdachung für die
Josefsburg gebaut, damit dieses Areal für Konzerte und Veranstaltungen genutzt
werden kann.
Seit 1924 ist die Festung im Besitz der Stadt Kufstein und seit 1996 wird sie an
die Top City Kufstein GmbH verpachtet.
Die Festung Kufstein ist ein beliebtes touristisches Ziel. In der Burg befindet
sich das Heimatmuseum und die weltbekannte Heldenorgel, die größte Freiluftorgel
der Welt. Im Kaiserturm sind regelmäßig Ausstellungen mit wertvollen
Kunstwerken.
Zu besichtigen gibts in der Burg: den Festungsneuhof, den
Heldenorgel-Spieltisch, die Panoramabahn „Kaiser Maximilian“, den gedeckter
Aufgang, den Fußweg „Bayerneinfall“, den Bürgerturm, die Heldenorgelpfeifen, die
Gaudenzbatterie, den Tiefen Brunnen, den Fuchsturm, das Schlossrondell, die
Bergstation Panoramabahn, die untere und die obere Schloss- kaserne, die
Festungswirtschaft, das Festungs- und Heimat- museum, das ehemalige
Stabsstockhaus, die Festungs- kapelle, die Wallachenbastion - Aussichtspunkt,
die Carolibastion - Tanzkunst in Bronze, das Kriegspulvermagazin, das
Artillerie-Laboratorium, die Elisabethbatterie, die Annabatterie - Nutzpflanzen-
und Kräutergarten, das ehemalige Lafettendepot (abgebrochen), den Kaiserturm mit
Zellentrakt, den Pfauenschweif, die Josefsburg – Innenhof, die Josefsburg –
Kasematten, Francisci-Ravelin, die Kriegsbäckerei, die Josefsburg-Gastronomie,
die Theresienfläche, das Eugen-Halbhornwerk, die Brot- und Mehldepot, den
Felsengang, den Abgang Kaiserjägerweg.
In der Josefsburg werden immer wieder Konzerte und Veranstaltungen aufgeführt,
die sich weithin grosser Beliebtheit erfreuen. In der Festungswirtschaft gibt es
auf Bestellung so ganz spezielle Ritteressen.
Außerdem befindet sich im Bürgerturm der Festung die Bude der katholischen
Mittelschülerverbindung „Cimbria Kufstein“.
Es wird darüber nachgedacht, in den Festungsberg eine Garage zu bauen, wie sie
bereits in Salzburg existiert.
Eintrittspreise: Sommer 2008 Winter 2008
Erwachsene 8,90 € 8,00 €
Schüler und Studenten
bis 26 Jahre, mit Ausweis 4,90 € 4,40 €
Familien: 2 Erwachsene
und Kinder 19,00 € 17,00 €
Gruppe: Ab 10 Personen 8,00 € 7,30 €
Schulklasse mit Aufsicht 4,00 € 3,70 €
In den Eintrittspreisen ist die Benützung der Aufstiegshilfe Panoramabahn Kaiser
Maximilian enthalten
Wer
nach Kufstein kommt für den ist der Besuch von Riedel-Glas einfach PLICHT!!!
Hier kann man den Glasbläsern bei ihren Kunstwerken zusehen. Ein Besuch lohnt
sich
Riedel
stellt die wohl exquisitesten Weingläser her, da Claus Riedel 1961 der erste in
der langen Geschichte des Glases war, der die Formgebung dem Charakter des
Weines untergeordnet hat. Mittlerweile gibt es Riedel Glas seit über 250 Jahren
und ist in der elften Generation als Familienbetrieb geführt.
Die Faszination von Glas lässt sich sehr gut erleben, da rund um die Manufaktur
mit den Glasöfen und Glasbläsern eine erhöhte Galerie führt, und man so den
Bläsern kostenlos (!) auch stundenlang bei der Arbeit zusehen kann. Es wird
sozusagen ein Schaubetrieb vollzogen, bei dem man jeden einzelnen der doch recht
aufwändigen Schritte bei der Entstehung der Gläser miterleben und nachvollziehen
kann.
Kennt man auch evtl. schon aus Galileo oder Welt der Wunder, ist aber in echt,
mit Hitze, Geruch und der Atmosphäre trotzdem einen Besuch wert.
Zudem werden auch immer wieder "Tastings" durchgeführt, deren aktuelle Termine
man jederzeit über die Homepage erfahren kann.
Hintersteiner
see, Scheffau am Wilden Kaiser
Auf der Verbindungsstraße zwischen Kufstein und St. Johann in
Tirol kommt man nach Scheffau am Wilden Kaiser. Von dort aus biegt man links ab
in Richtung Hintersteiner See. Auf einer gut ausgebauten Strasse, die sich
jedoch oft sehr schmal und teilweise serpentinenähnlich zur See hochschlängelt,
überwindet man etwa 140 Höhenmeter. Oben angekommen, öffnet sich ein
wunderschönes Tal, eingebettet auf der einen Seite von Felsen und auf der
anderen Seite von einer bewaldeten Berglandschaft und in der Mitte der herrliche
Hintersteiner See.
Der See befindet sich auf 882 m südwestlich unterhalb des Wilder Kaisers (Scheffauer-Kaiser).
Am östlichen Ufer wurde neben dem Strandcafe ein grosser Parkplatz angelegt, der
aber leider kostenpflichtig ist. Der hauseigene Parkplatz des Restaurants ist
leider meistens sehr voll belegt. Nicht weit vom Parkplatz wurde ein sehr
schöner Badestrand mit Kiosk,
Spielplatz und einer gepflegten Liegewiese errichtet, er ist jedoch eingezäunt
und deshalb auch kostenpflichtig ist. Die von Scheffau (745 m) herauf kommende
Straße ist leider bis zum Nordufer Seespitz-Hinterstein sehr rege von Autos
befahren. So richtig geniessen kann man die Wanderung deshalb erst auf dem am
Südufer des Sees angelegten Fußweg, denn dort gibts endlich keine Autos mehr.
Die gesamte Rundtour ist als harmloser Spazierganges zu bezeichnen. Es ist kein
Problem diese Wanderung auch mit dem Kinderwagen durchzuführen. Insgesamt
präsentiert sich der Hintersteiner See als landschaftliches Kleinod zwischen
bewaldeten Kuppen. In einiger Entfernung wird das grüne Ambiente von den wuchtig
wirkenden Felsen des Wilden Kaisers überragt. Oft liegt sogar noch im Hochsommer
ganz oben auf den Felsen der Schnee, dieser Eindruck lässt das Ganze sehr
unwirklich ausschauen, oben der Schnee und unter der Badesee!!!