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2 KINDERBÄRENLANDESBÄR


Die Swarovski Kristallwelten liegen nur wenige Auto-Minuten von Innsbruck entfernt. Von der Inntalautobahn / A12 nehmen Sie die Ausfahrt Wattens und folgen den Hinweisschildern zu den Swarovski Kristallwelten. Der Kristallwelten Shuttle fährt Gäste  täglich von Innsbruck zu den Kristallwelten und wieder retour.

 

Der Ort des Staunens - Dieser Ort ist für die Menschen wie ein real existierendes Märchen. Sie erleben plötzlich, was sie nur aus ihren Träumen kannten." Die glitzernden Traumlandschaften befinden sich etwa 15 Kilometer von Innsbruck entfernt im kleinen Ort Wattens, in dem Daniel Swarovski 1895 eine Glasschleiferei gründete, mit der er seine Vision von maschinell gefertigten Schmucksteinen realisieren konnte. Ein alpiner Riese mit wasserspeiendem Kopf bewacht die unterirdischen Schatzhöhlen. Sie sind von einem botanischen Hügel überwölbt, auf dessen Gipfel eine Quelle entspringt. Im Inneren des Riesen laden Kristallarbeiten von Salvador Dali, Keith Haring, Niki de St. Phalle und Andy Warhol zum Staunen über das Phänomen Kristall ein.

 

Noch nahe dem Eingang der Swarovski Kristallwelten gelegen, erzählt der Planet der Kristalle, eine 3-D Projektion, in kristallenen Metaphern die Geschichte der Welt. Im Kristalldom wiederspiegelt sich das Innere eines Kristalls in 590 Facetten. Im Kristalloskop - ein riesenhaftes Kaleidoskop - wirkt die Kraft besonderer, heilender Kristalle. Diese besonderen Kristalle wurden von einem deutschen Therapeuten gemeinsam mit Swarovski entwickelt. Sensible Menschen spüren die Harmonie die von diesen Kristallen ausgeht.

Die glitzernden Figuren des Kristalltheaters in den Swarovski Kristallwelten erwachen in der Fantasie der Kinder und Eltern zum Leben. Einst treue Begleiter, formen sich die persönlichen Gegenstände des Riesen, Ziehharmonika, Ring und Spazierstock, zu multimedialen Zauberobjekten.

Noch viele Wunderkammern mehr, sind vom Swarovski Riesen gut bewacht, im unterirdischen Erlebnisraum der Swarovski Kristallwelten verborgen

 
MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG SAMSTAG SONNTAG
  Täglich von 09:00 bis 18:30 Uhr Letzter Einlass um 17:30 Uhr Am 24. Dezember 09:00 bis 14:00 Uhr Letzter Einlass um 13:00 Uhr Am 31. Dezember 09:00 bis 16:00
 
Kristallweltenstr1
A-6112 Wattens
++43+5224 51080 swarovski.kristallwelten
@swarovski.com


 

 

 

 

WOHLFÜHLGASTGEBER WOHLFÜHLZIEL KATEGORIE  

ÜBERNACHTUNGSTIPP GOLDENER ADLER Innsbrucker Straße 1
A-6112 Wattens
 hotel@goldener-adler-wattens.at

 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN      


 

Sehr gute Erreichbarkeit, sauber und gepflegt, sehr behindertenfreundlich, durchaus interessante Kunst

Der Name Swarovski ist ein Begriff. Wer ihn hört, assoziiert damit unweigerlich Kristall: Kristallfiguren, Schmuck oder diverse, hiermit verzierte Dinge des täglichen Gebrauchs. In nahezu jeder Stadt findet man in irgendeinem Kaufhaus oder Geschäft eine Abteilung mit Produkten des Swarovski-Werks, in vielen Orten sogar eigene Läden. Allein in Niedersachsen befinden sich 51 Verkaufsstellen.


Eher weitgehend unbekannt ist allerdings der Ursprung der breit gefächerten Palette dieser Kristallprodukte, die weltweit von mehreren hunderttausend Menschen gar gesammelt werden. Diese liegt in Wattens in Tirol, etwa 15km östlich von Innsbruck am Inn gelegen.

Am Ortsrand von Wattens wurden 1995 anlässlich des 100. Firmenjubiläums in unmittelbarer Nähe zum Produktionsstandort die Swarovski Kristallwelten geschaffen. Die Idee hierzu hatte der auch über Österreichs Grenzen bekannte Künstler André Heller, welcher zudem die künstlerische Leitung bei der Umsetzung innehatte.

Wattens liegt unweit von Innsbruck und ist leicht über die Inntal-Autobahn A12 zu erreichen. Von der Staatsgrenze bei Kufstein beträgt die Fahrtzeit rund eine halbe Stunde. Bereits auf der Autobahn befinden sich Schilder, die auf die Kristallwelten hinweisen. An der Abfahrt Wattens verlässt man die A12 und folgt den braunen Hinweisschildern. Diese sind gut und in ausreichender Anzahl vorhanden, so dass man sich eigentlich nicht verfahren dürfte. An den Kristallwelten sind drei große kostenlose Parkplätze für PKW vorhanden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Wattens mit Zügen der ÖBB und einer regionalen Autobuslinie ab Innsbruck direkt zu den Kristallwelten erreichbar.
Die genaue Adresse der Kristallwelten lautet Kristallweltenstrasse 1 in 6112 Wattens. Telefonisch ist die Ausstellung unter (00 43 5224) 51 080 erreichbar. Die Internetadresse lautet www.swarovski.com/kristallwelten.

Wer nur den angeschlossenen Shop und nicht die Wunderkammern besuchen will, bekommt ebenfalls zu diesem gratis Eintritt, muss sich allerdings auch an der Kasse ein entsprechendes Ticket besorgen.

Auf den Eintrittskarten ist die Uhrzeit des frühmöglichsten Einlasses abgedruckt. Hiermit wird an besonders besucherintensiven Tagen der Strom durch die Wunderwelten entsprechend gesteuert.

Das Äußere der Anlage

Die Kristallwelten befinden sich in einem öffentlich zugänglichen Park. Bereits vom Parkplatz aus sieht man den markanten Kopf eines Riesen, ein in einem Grashügel geschaffener, mit Blättern bedeckter Kopf mit Augen aus Kristallen aus dessen Mund ein Wasserfall sprudelt. Laut dem zugrunde liegenden Märchen von André Heller war dies ein Riese auf Wanderschaft, die sich alsdann schützend auf den Kristallwelten niederließ. Neben dem Kopf des Riesen befinden sich zwei Eingänge zu den Kristallwelten: Nr. 1 für Einzelbesucher und Nr. 2 für Gruppen.

Vom Parkplatz aus erreicht man zunächst das Kassengebäude, neben dem sich auch eine Art Bistro befindet. Hier sind u.a. auch ein Geldautomat, Schließfächer für Gepäck, Toiletten und ein Münzfernsprecher zu finden.
Links vom Kopf des Riesen ist der Eingang Nr. 3, welcher nur für den Shop zur Verfügung steht.

Hinter dem Kopf wurden im Park ein Biotop und ein Labyrinth in Form einer Hand des Riesen angelegt. Daneben befinden sich dort einige Spielplätze für die lieben Kleinen und diverse Kunstexponate. Von einem Aussichtsturm kann man das Labyrinth von oben betrachten.


Der Park macht zwar einen gepflegten Eindruck, wirkt aber insgesamt sehr künstlich und ohne besonderes Flair. Das Labyrinth mag sicher Kindern Spaß bereiten, haut aber sonst nicht wirklich vom Hocker. Die Suche nach der ‚magischen Mitte’ ist schnell erledigt und stellt sich in Form einer kleinen Platte in Mitten der Hand dar. Wer das Labyrinth auslässt, verpasst nichts, wer es besucht, läuft aber auch nicht Gefahr, verloren zu gehen.

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass Shop als auch Park ohne Eintrittsgeld zugänglich sind. Der o.g. Eintrittspreis ist lediglich für die Wunderkammern zu entrichten, was bei Ankunft aber nicht unbedingt auf den ersten Blick hin deutlich wird.

Das Innere der Anlage

Der Fernsehsender CNN urteilte „So faszinierend wie eines der sieben Weltwunder“ und die FAZ schrieb „Ein Wallfahrtsort für das Staunen“. Diese Zitate befinden sich unübersehbar an einer Wand im Kassenbereich. Solch offen zur Schau gestellte Eigenwerbung macht mich schon immer etwas skeptisch, aber dennoch war ich auf das Innere des Kopfes des Riesen gespannt.


Als erstes erreichen wir die Eingangshalle der Kristallwelten. In dieser sehen wir die ca. 11m mal 42m große so genannte Schatzwand, die mit Kristallen gefüllt ist. Daneben befinden sich hier der größte Swarovski-Kristall der Welt mit 300.000 Karat und Exponate namhafter Künstler wie Keith Haring, Salvador Dali, Andy Warhol oder auch Niki de Saint Phalle.

Die Eingangshalle ist durchaus interessant und insbesondere der Mega-Kristall absolut sehenswert. Die Werke von Niki de Saint Phalle, Ehrenbürgerin Hannovers, vermitteln mir gar ein gewisses Gefühl von Heimat. Allerdings ist es in der Eingangshalle auch ziemlich busy. Hier starten auch die Führungen und holländisch auf der einen Seite vermischt sich mit italienischen Erklärungen auf der anderen Seite. Die Luft ist eher stickig und für mein Empfinden zu sehr beheizt.
Wir gehen weiter zum Beginn der Wunderkammern: Raum 1, dem Planet der Kristalle. Die Räume sind allesamt durchnummeriert und der Rundgang durch die Wunderkammern ist problemlos zu absolvieren. Das ganze ist auch absolut behinderten- und kleinkindgerecht durch Fahrstühle und Rampen – kein Problem also für Besucher im Rollstuhl bzw. mit Kinderwagen.

Im Planet der Kristalle wird ein futuristisches 3D-Szenarion eines utopischen Weltalls gezeigt. Die Wirkung ist allerdings eher unspektakulär und der Raum wie auch die folgenden sehr dunkel, so dass man aufpassen muss, nicht irgendeinen anderen Besucher anzurempeln bzw. angerempelt zu werden, was die ebenfalls anwesende holländische Rentner-Combo prächtig draufhatte.
Weiter geht’s zu Raum 2, dem Kristalldom. André Heller will hiermit das Innere eines riesigen Kristalls erlebbar machen. Aus 590 Spiegeln besteht die Kuppel. Das Licht, welches in diversen Farben projektiert wird, bricht sich faszinierend in den Spiegeln. Dazu erklingen Klänge von Brian Eno, die aber aufgrund der anwesenden Besucheranzahl eher weniger wahrnehmbar sind. Auch hier fällt mir abermals die schlechte Luft im inneren der Wunderwelten auf.

In Raum 3 gelangen wir zum Kristalloskop, einem Kaleidoskop an der Decke des Raumes. Dieser Raum ist für Besinnung und Meditation gedacht. Man kann sich gegen Ständer mit Lederrückenwänden lehnen um das Kaleidoskop zu betrachten. Netter Gedanke, aber durch den Besucherstrom ist an Meditation oder Entspannung nicht zu denken, zumal das Kaleidoskop nicht wirklich umwerfend ist.
In Raum 4, dem Kristalltheater, sind die Luftverhältnisse zwar gleichschlecht wie zuvor, dafür aber das Gezeigte weitaus interessanter. Die Künstlerin Susanne Schmögner hat eine kristallene Märchenwelt erschaffen, die kitschiger nicht sein könnte. Mein Fall sind die Exponate in diesem Raum definitiv nicht, aber Kunst ist wie Musik zum Glück reine Geschmackssache.

In Raum 5 sehen wir die Kristallkalligrafie des Amerikaners Paul Seide. Grelle Leuchtröhren sollen eine geheimnisvolle Traumschrift symbolisieren, erinnern mich aber eher an Leuchtreklamen in Innenstädten.
Raum 6 ist die so genannte Eisgasse. Die eigenen Schritte erzeugen hier im Boden laufend neue Formen und Farben, umrahmt an den Wänden von tausenden Kristallen, vornehmlich durchsichtig, gespickt mit bunten dazwischen. Dieser Raum hat mir sehr gefallen, vielleicht auch, weil er entspannend unkitschig ist.

Der folgende Raum 7 ist die Galerie, wo wiederum Werke bekannter Künstler wie Andy Warhol, Marc Chagall, Miró oder auch Helmut Newton gezeigt werden. Dieser Raum ist sehr interessant, auch für nicht so extrem Kunstinteressierte wie mich, nicht nur weil hier die Luft im Raum vergleichsweise sehr frisch und angenehm ist.
In Raum 8, dem Enoroom, lädt Musiker und Multimediakünstler Brian Eno zum Meditieren ein. Auf bequemen Ledersofas kann man die hier sichtbaren Formen und Figuren mit der zu hörenden Musik auf sich wirken lassen. Insgesamt liegt hier ein sehr guter Gedanke zugrunde, der aber leider wie schon in Raum 3 durch die sich durch die Wunderkammern wälzende Besucherlawine zunichte gemacht wird, so dass an wahrhaftige Meditation freilich nicht zu denken ist.

Raum 9 zeigt die Gegenstände des Riesen. Hier sind die großen Handschuhe, ein geschnitzter Spazierstock, ein Ring und die Ziehharmonika des Riesen zu sehen. Die Ziehharmonika ist animiert und spielt Musik. Dieser Raum hat mir sehr gut gefallen und versetzt einen gelungen in das zugrunde liegende Märchen von André Heller. Die Sachen sind sehr liebevoll dargestellt und zeichnen sich durch wenig Kitsch aus.

In Raum 10 erlebt der Besucher das ‚Schwebende Gedicht’ des Lyrikers Hans Magnus Enzensberger, welches auf einer Lichtskulptur dargestellt wird. Den Text findet man zudem an der Wand neben dem Ausgang des Raumes in Deutsch und Englisch. Den Raum als auch das Gedicht fand ich wenig beeindruckend, so dass ich das Gedicht hier auch unzitiert lasse.
Raum 11 ‚Metamorphosen’ macht die Wandelbarkeit des Kristalls auf verschiedene Art und Weise zum Thema. Hier wird mit vielen Lichteffekten gearbeitet und der Raum ist als ganzes sehr sehenswert.

Genauso beeindruckend ist auch der Raum 12 ‚Weltvernetzung’, der die weltweite Präsenz des Unternehmens Swarovski in Form eines 4m hohen, sich drehenden Globus verkörpert. Der Globus dreht sich und lässt die Kontinente abwechselnd in unterschiedlichen Farben erscheinen.
Der abschließende Raum 13 ‚Kristallwald’ zeigt herabhängende Baumstämme mit Videosequenzen im Inneren. Hier soll eine Komposition der Elemente Feuer, Wasser und Kristall dargestellt werden, die aber zumindest für mich nicht so ganz rüber kam.

Eine Wand mit dem Satz ‚Träume den Traum’ leitet über in das Highlight für die wohl meisten Besucher: den Shop. Auf rund 800 m² werden wohl sämtliche Produkte der Swarovski-Palette feilgeboten. Von großen Tierfiguren mit Preisen ab 2.000 Euro aufwärts über erschwingliche kleine Figuren um 100 Euro bis zu Schmuck und all möglich erdenkbarem Nippes ist hier alles zu haben. Dutzende Beraterinnen stehen den vornehmlich weiblichen Interessenten zur Seite, während Männer mit gelangweiltem oder ängstlichem Gesicht diesen letzten Abschnitt des Besuchs der Kristallwelten über sich ergehen lassen. Hier finden die Rentnergruppen ihr Eldorado und das ganze ist nichts anderes mehr als jeder Werksverkauf in Porzellanmanufakturen und bei Bekleidungsherstellern. Die Traumwelt und das Staunen haben spätestens in Anbetracht des schlussverkaufsartigen Gewühles und der Preise ein jähes Ende.

Nach dem Shop besteht neben dem Toilettengang die Möglichkeit des Besuchs eines Cafés oder gar der VIP Lounge, falls man Mitglied der Collectors Society ist.
Zu guter Letzt bieten die Kristallwelten noch Sonderausstellungen u.a. in Form einer Interpretation des berühmten Bernsteinzimmers. Hier offenbart sich aber in meinen Augen eine große Peinlichkeit und ein schlicht künstlerischer Fehltritt in Wattens. Das Bernsteinzimmer wurde schlicht aus Seifenstücken nachgebaut, allerdings nur die Wände, denn das Zimmer ist ohne Inhalt. Ein Besucher kommentierte das Bernsteinzimmer mit den Worten „so a Schmarn“ und dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen.

Fazit
Kunst lässt in ihrer Beurteilung oft nur ein salomonisches Urteil zu und so ist das aus meiner Sicht auch mit den Kristallwelten der Fall. Wer es sich anschaut wird sich nicht über den Besuch ärgern und wer es verpasst, braucht sich auch darüber nicht zu grämen.

Kunstfreaks kommen sicherlich auf ihre Kosten und Normalkulturelle werden allein durch die doch zum Teil recht bekannten Namen der ausgestellten Künstler einen gewissen Bezug und Interesse herstellen können.


Wer allerdings nur an Swarowski-Produkten interessiert ist, ist besser bedient, wenn er nur den Shop besucht und sich den Eintrittspreis für die Wunderkammern spart. Alternativ zur Reise nach Wattens bietet sich auch ein Besuch der Crystal Gallery in Innsbruck, dem weltweit größten Swarovski Shop, an. Dieser befindet sich am Beginn der Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Stadtturm und dem ‚Goldenen Dacherl’ und stellt preislich keinen Unterschied zu Wattens dar.

Ich fand diverse Wunderkammern durchaus sehr interessant, andere wiederum eher nichtssagend, manche Bereiche zu kitschig und zu guter letzt das Bernsteinzimmer doch grottenpeinlich. Fasziniert war ich ab und an vielleicht sogar ein wenig, gestaunt habe ich eher selten, wenn vielleicht dort, wo es extrem kitschig wurde.
Schade fand ich aber, dass die Wirkung einiger Räume (insb. Die Meditationsräume) durch zu viele gleichzeitig anwesende Besucher sehr beeinträchtigt bzw. sogar vollkommen zerstört wurde. Die überwiegende Anzahl der Besucher gehörte bei unserer Besichtigung zweifelsohne zu den ‚Kaufwilligen’, die eigentlich nur auf das Erreichen des Verkaufsraums warteten und dieses in vielseitiger Art und Weise deutlich machten.

Die Swarovski Kristallwelten sind daher eine nicht hundertprozentig gelungene Symbiose aus Kunst und Kommerz. Zu deutlich entsteht am Ende des Besuchs bei Erreichen des Shops der Eindruck, lediglich einen Werksverkauf besucht zu haben. Eventuell entstandene Illusionen in den Wunderkammern sind abrupt passé. Eine konsequentere Trennung der beiden Bereiche bzw. deutlichere Hinweise am Eingang, dass der Shop auch ohne Besichtigung der Wunderkammern besucht werden kann, wären sicherlich sowohl für die Kunstinteressenten als auch für die ausschließlich am Erwerb von Swarovski-Produkten Interessierten wünschenswert, aber wohl nicht im Anbieterinteresse, da selbstverständlich ja auch an den Eintrittsgeldern für die Wunderkammern verdient wird.
Lobenswert sind definitiv die Behindertenfreundlichkeit, die kostenlosen Parkmöglichkeiten sowie der saubere und gepflegte Gesamteindruck, der sich erfreulicherweise auch auf den Toiletten wiederfindet. Die Eintrittspreise halten sich im vergleichbaren Rahmen zu anderweitigen Touristenattraktionen. Den Zeitfaktor würde ich mit gut zwei Stunden insgesamt bemessen.

Insgesamt gesehen spreche ich durchaus eine Empfehlung für den Besuch der Swarovski Kristallwelten in Wattens aus, Kunstinteresse sollte aber vorhanden sein, da ansonsten z.B. ein Besuchs des Shops in Innsbruck in Verbindung mit einer Besichtigung Tirols Landeshauptstadt durchaus sinnvoller ist.


 

Wattens "ÜBERNACHTUNGSTIPP" GOLDENER ADLER  Wattens liegt im Tiroler Unterinntal, südlich des Inn, etwa 20 km östlich von Innsbruck. Zum Gemeindegebiet gehört auch ein Teil des Wattentals, das in die Wattener Lizum führt. Von den Kristallwelten  nur ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt! Zur Landeshauptstadt Innsbruck fahren Sie nur etwa 10 Minuten mit dem Auto. In einem direkt angrenzenden Nebenhaus (mit Lift) befinden sich im 2. Stock nochmals 4 Zimmer, dort finden Sie auch die Sauna der Fitnessraum und das Solarium. Über unsere Einrichtungen werden Sie aber gerne an der Rezeption informiert. Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen! Im November ist 3 Wochen Betriebsurlaub

 

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