
Golling
Sehr geerhter Herr Danter,
da Sie und Ihre 4 Millionen jährliche Besucher sicherlich interessiert, warum es
zum Betreiberwechsel gekommen ist - vorab: Es lang bestimmt nicht an nicht
gezahlten Kanalgebühren - dürfen wir Herrn Ing. Walter Kaiser, Gemeinderat der
Marktgemeinde Golling wie folgt zitieren:
"Da die Medien, wie so oft, nur Halbwahrheiten aus Teilinformationen bringen,
sie hier der Grund, warum es zum Betreiberwechsel gekommen ist, für uns alle
GollingerInnen ins rechte Licht gerückt:
Mit 1. Februar 2008 hat unsere Bade
und Wellnessanlage in Golling ihren Betrieb aufgenommen. Da der Totalunternehmer
die ARGE Alpine/Hinteregger die Fertigstellung der Badeanlage trotz
vertraglicher Bindung nicht durchgeführt hat, hat sich Herr Doll von monte mare
bereiterklärt rund 450.00 € vorzufinanzieren um die Bade- und Wellnessanlage
fristgerecht eröffnen zu können. In der Folge hat Herr Doll natürlich
versucht, seine Vorleistung wieder zu bekommen, allerdings ist uns ale Gemeinde,
sowei dem Leasinggeber der Hypo Impuls Leasing Salzburg nicht gelungen, die ARGE
zur Vertragseinhaltung zu bewegen.
Die monte mare Gruppe hat daraufhin,
sozusagen als Gegenleistung, die Pachtzahlungen eingestellt.
Da die Pachtzahlung aber gleichzeitig
als Kreditzahlung für den Kredit bei der Hypo Impuls gedacht war, erhielt die
Hypo Impuls von der gemeinde bis dato keine Kreditrückzahlungen. Dieser Zustand
war auf die Dauer nicht haltbar, daher gab es in den letzten 1,5 Jahren immer
wieder Verhandlungen zwischen der Hypo, der Gemeinde Golling und der ARGE, die
letztendlich dazu führten, dass die Hypo Impuls Leasing Salzburg die monte mare
Gruppe einvernehmlich ausbezahlt hat und zu 51% in die Gollinger Freizeit und
Errichtungsgesellschaft eingestiegen ist.
Da wir uns in gutem Einvernehmen von
der monte mare Gruppe getrennt haben, können wir auch da Namen bis Jahresende
benutzen Mein besonderer Dank gilt Hr. Herbert Doll, ohne den der Bau der
Bade und Wellnessanlage nie begonnen hätte. Er hat mit viel Begeisterung die
Planung (für die einzig und allein die monte mare Gruppe verantwortlich
zeichnet) vorangetrieben und einen Wellnesssbereich, in einem enfen finanziellen
Korsett geschaffen, der weit über die Grenzen hinaus seinesgleichen sucht
Gemeinderat, Ing. Walter Kaiser
Dezember 2008"
gesendet von
Joerg Zimmer 27.07.2010
An: Joerg Zimmer
Betreff: Re: Golling
Es ist nicht unsere Aufgabe aus Berichten zu zitieren, sondern Sie können ein
Mail senden, wo Sie Ihre Meinung abgeben und selber aus dem Bericht zitieren,
dass wir gerne 1:1 veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Danter
Sehr geehrte Damen und Herren,
teilen Sie uns bitte mit, worauf sich die folgende Aussage bezieht:
"Mit der Betriebsführung des bisherigen Pächters Montemare war man in Golling
nicht sehr zufrieden"
Seite: http://www.insauna.com/54..htm
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Zimmer
Leiter Marketing
Golling
AQUA SALZA - Nicht allzulange währte
die Zusammenarbeit in Golling mit der deutschen Betreibergesellschaft Monte Mare
- nach dem Spatenstich für das "Regionalbad" am 17.11.05 und der zeitlich etwas
verzögerten Eröffnung am 1.2. 07 zogen sich die Betreiber bereits Ende Oktober
08 aus Golling zurück. Die für einen kostendeckenden Betrieb notwendigen 200.000
Personen im Jahr (die mir der damalige GF Herr Miller in einem persönlichen
Interview nannte) konnten bei weitem nicht erreicht werden. Die
Investitionskosten für das Projekt betrugen übrigens knapp über 10 Mio Euro.
Seit November 2008 wird das Bad nun durch
eine neue (eigene) Betreibergesellschaft unter neuem Namen geführt - aus Monte
Mare wurde Aqua Salza. Der Thermenpritschler - der ja nicht nur das Monte Mare
einige Male besuchte sondern schon vorher einige Male saunierend im damaligen
Gollinger Hallenbad zu Gast war - entschloss sich also im Feber 2010 zu einer
Entdeckungstour ins Neue Aqua Salza, wo doch auch noch ein Gutschein des alten
Monte Mare für einen Gratiseintritt vorhanden war.
Im Vergleich zum Monte Mare hatte der Thermenpritschler den Eindruck, den Namen
Aqua Salza doch etwas mehr in den Medien gehört zu haben. Oder lag das etwa an
der Namensgebung? Meine spontane Assoziation, als ich den Namen erstmals hörte,
war Alka Seltzer. Ob sich die Namensgebung von der durch Golling fliessenden
Salzach, dem Salzabbau in Hallein oder gar in Blickrichtung potentieller Kunden
aus Salzburg herleiten lässt, das konnte weder in der Therme, noch im Prospekt
noch auf der (leider etwas farblosen) Webseite eruiert werden.
Vor Ort wie gehabt wenig Hinweisschilder auf das Bad - hier sollte man ruhig
etwas selbstbewusster nach aussen hin auftreten und mit etwas grösseren
Schildern "klotzen". Am Parkplatz dann die erste Überraschung: Im Vergleich zu
früher deutlich mehr geparkte Autos, speziell für einen Wochentag ausserhalb der
Ferien. Aber keine Wartezeit an der Kassa, wo mir dann allerdings die Kassendame
vorerst den Eintritt mit dem Gutschein verwehren wollte, weil der sei schon
verjährt. Dank der freundlichen Kassenaufsicht konnte ich aber dann doch den
Gutschein einlösen und gelangte durch die Gardarobe der Schwimmbadbesucher zu
den Kästchen des Saunabereiches. Keine Trennung dabei in Schuh- und
Barfussbereich.
Obwohl ich schon mehrmals früher in der Saunalandschaft war, stand ich nach
längerer Zeit wieder etwas ratlos vor den Duschen beim Eintreten. Hier wären ein
Übersichtsplan oder Wegweiser sicher hilfreich. Vor allem - und das ist sicher
ein grosses Manko der sonst sehr schönen Saunalandschaft - macht es einem die
Architektur nicht gerade leicht sich zu orientieren, denn die Saunalandschaft
ist auf insgesamt 3 Ebenen verteilt. Auch ist es nach einem schweisstreibenden
Aufguss geradezu eine Herausforderung an die Physis aber auch an die Psyche, vom
Aussenbereich nach innen und dann zu den weniger frequentierten
Liegemöglichkeiten im DG (u.a. Wasserbetten) zu gelangen.
Apropos Liegemöglichkeiten: An diesem Tag sehr störend, dass alle Liegen im EG
"dauerbelegt" waren. Bei meinem ersten Rundgang lag zwar nur eine Person
tatsächlich auf einer Liege im Ruheraum EG, aber alle anderen Liegen waren durch
Handtücher und Co. "besetzt". Hier muss sich der Betreiber etwas einfallen
lassen, denn nur hinzuschreiben, dass die Liegen nicht besetzt werden sollten,
das ist in unserer egoistischen Ellenbogengesellschaft eindeutig zu wenig. Ich
habe in der Watzmanntherme schon einmal (mit Freude) bemerkt, wie ein
Bademeister durchging und "besetzte" Liegen von Handtüchern und Co. befreite.
Voraussetzung dazu ist allerdings, dass genügend Hängemöglichkeiten für
Handtücher bzw. Ablageflächen (auch für Taschen) vorhanden sind und diese
übersichtlich, gut einsehbar angeordnet sind (Sicherheitsgefühl, verringert das
Diebstahlrisiko). Hier besteht im Aqua Salza auch noch Verbesserungspotential.
Sehr beliebt sind im Aqua Salza die zelebrierten Aufgüsse, im Regelfall
stündlich. Wobei diese Aufgüsse oftmals sehr stark frequentiert sind, was
wiederum negative Effekte nach sich ziehen kann (bei einem meiner Besuche im
alten Monte Mare kippten bei einem Aufguss im Innenbereich ein halbes Dutzend
Personen um. Grund: Sie waren, um einen Platz zu ergattern, schon 20 Minuten vor
Aufguss in die Sauna gegangen. Folge: Blaulicht und Folgetonhorn von Rettung
plus Polizei; weitere Folge: negative Äusserungen der restlichen Saunagäste vor
dem nächsten Aufguss über die Thermenleitung, weil diese zu wenig Personal für
Aufgüsse einsetze). Ich jedenfalls genoss den Wenik-Aufguss in der leider sehr
kleinen Erdsauna, zahlreiche Personen mussten draussenbleiben. Aber auf alle
Fälle ist dieser Aufguss mit Birkenwasser und Schwingen der Birkenbüsche
empfehlenswert!
Auch der Aufguss in der grossen Aussensauna namens Bergsauna zog regelmässig
viel Publikum an, dort ist allerdings auch an starken Tagen genügend Platz. Die
Aufgüsse waren ok, auch wenn doch etwas sehr viel Wasser auf den Ofen geklescht
wurde. Das Wacheln erfolgte nicht mit einem Handtuch, sondern mit einer Art
Fahnenstange.
>>> Anregung: Die Namen der Aussensaunen grösser, plakativer anschreiben, ich
verwechsle die beiden Aussen-Saunen immer wieder, denn auf der Anhöhe, am Berg,
steht nicht etwa die Bergsauna sondern die Erdsauna und die Bergsauna steht
unten.
Stark frequentiert waren an diesem Tag wohl auch die Honigeinreibungen im
Dampfbad - es stand an der Info-Theke geschrieben, man solle sich 15 Minuten vor
Beginn dort in eine Liste eintragen. Ich war 45! Minuten vorher dort und es
stand geschrieben, dass die Anwendung bereits ausgebucht ist - wie kann sowas
passieren??
Neu im Angebot, aber zumindest an diesem Tag weniger frequentiert, waren die
Infrarotkabinen im 1. Stock.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Solebecken mit Musik, dort lässt sich bei
echter Kerzenbeleuchtung wirklich gut entspannen.
Schon bei meinen damaligen Monte Mare-Besuchen habe ich den Wunsch deponiert,
dass es zumindest 1-2 Schwallbrausen geben sollte. Diese fehlen nach wie vor.
Von den "Erlebnisduschen" abgesehen gibt es innen wie aussen nur
0815-Normalduschen. Gerade im Saunabereich sind Schwallbrausen (nicht Kübel)
sowie Kneippschlauch unverzichtbar weil auch medizinisch sinnvoll einsetzbar.
Fazit: Ein in Summe angenehmer Aufenthalt in einer wirklich sehr schönen
Saunalandschaft (Therme und Restaurant sowie Anwendungen wurden nicht getestet),
die zumindest an diesem Tag augenscheinlich mehr Frequenz hatte als das Monte
Mare früher. Zahlreiche Optimierungspotentiale wurden diagnostiziert, die
mittels strukturiertem Mysteryguesting sowie Befragung / Beobachtung weiter
konkretisiert werden sollten.
+: Ambiente; Vielfalt der Schwitzeinrichtungen; Wenik-Aufguss-Zeremonie; Sole
Becken..
-: Übersichtlichkeit / Orientierung; Belegte Liegen / Handtuchhalter; Keine
Schwallbrausen..
Thermenbesuch im Februar 2010
Preise Saunalandschaft inkl. Therme:
Mindestpreis 17,50.- für 3 Stunden; 22,50 .- Tageskarte; Vormittagskarte (10-14
Uhr, also max. 4 Stunden) 10,50.-
Investitionsvolumen: 10,5 Mio Euro, beteiligt neben der Gemeinde Golling
partnerschaftlich alle Gemeinden des Tennengaus ausser Bad Vigaun (die haben ja
selbst eine - gerade neu renovierte - Therme
Neustart:
"Monte Mare"
wird zu "Aqua Salza" (ORF)
Gut eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Gollinger Erlebnisbades Monte Mare
starten die Betreiber ab sofort neu durch. Die deutschen Pächter schieden mit
Ende Oktober aus, nun will man den Betrieb in Eigenregie weiterführen.
War mit Pächtern nicht zufrieden
Das Gollinger Erlebnisbad heißt ab sofort "Aqua Salza" und nicht mehr Montemare.
Der Geschäftsführer ist wieder Erik Kerwer, er hatte sich zwar vor einiger Zeit
von Montemare getrennt, will jetzt aber bei einem Neuanfang dabei sein.
Betrieben wird das Erlebnisbad nun von der Gollinger Freizeit- und
Projektentwicklungsgesellschaft. Ihr gehören die Salzburger Hypo und die
Marktgemeinde als Hauptgesellschafter an. Mit der Betriebsführung des bisherigen
Pächters Montemare war man in Golling nicht sehr zufrieden.
Unter dem neuen Namen "Aqua Salza" will die neue Geschäftsführung verstärkt um
Besucher auch aus dem Großraum der Stadt Salzburg werben. Besucher aus Stadt
Salzburg anlocken
Einen Pachtzins habe die
Gemeinde nicht gesehen, nicht einmal die Kanalgebühren seien vom ehemaligen
Betreiber bezahlt worden.
Unter dem neuen Namen "Aqua Salza" will die neue Geschäftsführung verstärkt um
Besucher auch aus dem Großraum der Stadt Salzburg werben. Seit der Eröffnung im
Februar des Vorjahres wurden rund 150.000 Besucher gezählt.
Während die großzügige Sauna und Wellness-Landschaft auf großes Interesse
stießen, könnte das Hallenbad durchaus noch mehr Gäste vertragen. Für die knapp
50 Mitarbeiter hat der Neustart des Erlebnisbades keine Auswirkungen, sie wurden
von der neuen Betreibergesellschaft übernommen.
Das Freizeitbad Aqua Salza in Golling
bietet Badespaß für die ganze Familie
Das moderne Freizeitbad Aqua Salza, das über 360 Tage im Jahr Badespaß für die
ganze Familie bietet, lädt zu Sport und Spaß ein und ermöglicht Eltern im Sauna-
und Wellness-Paradies die wohlverdiente Entspannung und Erholung.
Im Innenbereich der Freizeit- und Badewelt im Aqua Salza Golling steht den
Kindern und Eltern ein Multibecken mit vielen Extras zur Verfügung:
-
Massagebecken mit Brodel-Grotte und Whirlpool
-
Whirlliegen und Turboduschen
-
Wasserfall
-
Durchschwimmkanal zum Außenbecken
-
Großwasserrutsche
-
Kinderbereich mit interaktivem Wasserspielgerät
-
Liege- und Aufenthaltsbereiche,
-
Das 4-Jahreszeiten-Becken im Außenbereich vom ehemaligen monte mare wird mit
Strömungskreisel, Bodensprudler, Whirlliegen und Massagedüsen zum
abwechslungsreichen Erlebnis.
-
Eine großzügig angelegte Liegewiese bietet
ausreichend Platz für Spiel und Spaß in den Sommermonaten.
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Gastronomiebetriebe, Liege- und Aufenthaltsbereiche sowie einladende
Kommunikationszonen runden das Angebot im Aqua Salza ab.
-
Tipp: Das vorhandene Solebecken mit AquaSound kann von Besuchern des
Freizeitbades (Kinder erst ab 16 Jahren) gegen einem geringen Aufpreis ebenfalls
genutzt werden.